Essen, Aalto Theater, Mulders, Tombeil, Netopil, Van Cauwenbergh – Personalien, IOCO Aktuell, 30.06.2021

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Aalto Theater Essen

Aalto Theater Essen © Bernadette Grimmenstein

Aalto Theater Essen © Bernadette Grimmenstein

 TUP Essen – Personelle Weichen für die Zukunft

Hein Mulders, Christian Tombeil, Tomas Netopil, Ben Van Cauwenbergh

Im April 2021 meldete IOCO, dass der Aufsichtsrat der Theater und Philharmonie Essen (TUP) einer vorzeitigen Beendigung von Mulders’ als Intendant des Aalto-Musiktheaters, der Essener Philharmoniker und der Philharmonie Essen zustimmte. „Wir bedauern, dass Hein Mulders die TUP vorzeitig verlässt“, betont Barbara Rörig, Vorsitzende des TUP-Aufsichtsrates. Der „Rat der Stadt Köln“  wiederum gab ebenfalls im April 2021 bekannt,  dass zum 1.9.2022 Intendantin Dr. Birgit Meyer, IOCO link HIER!,  durch den zur Zeit am Aalto-Theater, Essen tätigen Hein Mulders abgelöst wird.

Weitere zentrale TUP – Leitungsverträge laufen aus; hier die Einzelheiten:

  • Die Verträge von Schauspielintendant Christian Tombeil und General-musikdirektor Tomáš Netopil laufen zum Ende der Spielzeit 2022/23 aus
  • Der Vertrag von Ballettintendant Ben Van Cauwenbergh wird um ein Jahr bis Sommer 2024 verlängert

Der Aufsichtsrat  der Theater und Philharmonie Essen (TUP) hat am 24.6.2021 wichtige Entscheidungen für die zukünftige personelle Aufstellung des Essener Theater- und Konzertbetriebes getroffen. So werden die Amtszeiten von Schauspielintendant Christian Tombeil und Generalmusikdirektor Tomáš Netopil vertragsgemäß im Sommer 2023 enden. Für den Vertrag von Ballettintendant Ben Van Cauwenbergh ist eine Verlängerung bis zum Ende der Spielzeit 2023/2024 vorgesehen, bevor der Kontrakt dann altersbedingt ausläuft. Bereits seit April steht fest, siehe oben, dass Hein Mulders, der die Philharmonie Essen, das Aalto-Musiktheater und die Essener Philharmoniker aktuell in Personalunion leitet, die TUP im Sommer 2022 verlassen und die Leitung der Oper Köln übernehmen wird. Zur Neubesetzung hat der Aufsichtsrat eine Findungskommission eingesetzt und bereits erste Gespräche mit Kandidatinnen und Kandidaten geführt.

Romeo und Julia – Aalto Ballett und Ben Van Cauwenbergh
youtube Oper Köln
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Der Aufsichtsrat würdigt das erfolgreiche Wirken von Christian Tombeil (seit 2010 im Amt), Ben Van Cauwenbergh (seit 2008), Hein Mulders (seit 2013) und Tomáš Netopil (seit 2013) und schätzt dabei nicht nur den hohen künstlerischen Anspruch, sondern auch die besonderen menschlichen Qualitäten der vier Führungspersönlichkeiten. Barbara Rörig, Vorsitzende des TUP-Aufsichtsrates, dankt den Intendanten und dem Generalmusikdirektor für die stets sehr gute Zusammenarbeit und freut sich gleichzeitig auf die anstehenden Spielzeiten in der derzeitigen Konstellation: „Es war eine erhebliche Belastung in dieser Pandemie, die Motivation und Leistungsfähigkeit der Ensembles aufrecht zu erhalten. Das ist nicht zuletzt dank der Professionalität und dem Engagement der Intendanten gut gelungen. Jetzt müssen wir die Weichen für die nächste Dekade stellen.“ Der Essener Kulturdezernent Muchtar Al Ghusain ergänzt: „Theater und Philharmonie in Essen spielen in der Bundesliga der deutschen Theater und Konzerthäuser – da versteht es sich, dass wir in der Personalfindung mit großer Verantwortung und Sachverstand gute Entscheidungen treffen müssen, um auch in Zukunft auf diesem Niveau mithalten zu können. Dafür hat der Aufsichtsrat heute eine gute Grundlage geschaffen.“

Der Aufsichtsrat legt darüber hinaus sehr großen Wert darauf, die Mitglieder des Opern- und Schauspielensembles sowie der Ballettcompagnie mit Verantwortung in der anstehenden Phase des Übergangs zu begleiten. „Eine Tabula rasa, wie bisweilen an Theatern noch verbreitet, soll vermieden werden“, betont Barbara Rörig.

—| IOCO Aktuell Aalto Theater Essen |—


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Essen, Aalto-Theater, Hein Mulders – TUP Vertrag vorzeitig aufgelöst, IOCO Aktuell, 20.04.2021

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Aalto Theater Essen

Aalto Theater Essen © Bernadette Grimmenstein

Aalto Theater Essen © Bernadette Grimmenstein

Aalto-Theater –  Vorzeitiges Vertragsende für Hein Mulders 

Hein Mulders, Intendant des Aalto-Theaters und der Philharmonie Essen wechselt im Herbst 2022 an die Oper Köln  Bereits am vergangenen Dienstag hatte die Stadt Köln Hein Mulders als neuen Intendanten der Oper Köln ab der Spielzeit 2022/2023 vorgestellt.

IOCO berichtete hierzu bereits ausführlich, link HIER!

kommender Intendant der Oper Köln © Sven Lorenz

Hein Mulders / kommender Intendant der Oper Köln © Sven Lorenz

Nun hat der Aufsichtsrat der Theater und Philharmonie Essen (TUP) in seiner gestrigen Sitzung den Weg frei gemacht für eine vorzeitige Beendigung von Mulders’ Amtszeit als Intendant des Aalto-Musiktheaters, der Essener Philharmoniker und der Philharmonie Essen. Der aktuelle Vertrag legte ursprünglich ein Engagement bis zum Sommer 2023 fest. „Wir bedauern, dass Hein Mulders die TUP vorzeitig verlässt“, betont Barbara Rörig, Vorsitzende des TUP-Aufsichtsrates. „Aber natürlich wünschen wir ihm für seine neuen Aufgaben in Köln eine glückliche Hand und ein erfolgreiches künstlerisches Wirken. Ich gehe davon aus, dass er seine verbleibende Zeit in Essen nutzt, um bereits Teile der Spielzeit 2022/2023 vorzubereiten.“

Hein Mulders leitet seit der Spielzeit 2013/2014 Oper, Orchester und Konzerthaus in Personalunion. „Die Entscheidung fällt mir nicht leicht“, betont der gebürtige Niederländer. „Ich kann inzwischen auf acht, inklusive der Vorbereitung sogar zehn künstlerisch sehr erfüllende Jahre in Essen zurückblicken. Das Publikum, mein großartiges Team, unsere fantastischen Künstlerinnen und Künstler und nicht zuletzt die beiden Weltklasse-Häuser – die Philharmonie und das Aalto-Theater – sind mir in dieser Zeit sehr ans Herz gewachsen. Nach langer Überlegung bin ich nun aber zu dem Entschluss gekommen, dass es Zeit ist für eine neue künstlerische Herausforderung. Ich hoffe sehr, dass ich unseren Besucherinnen und Besuchern in Essen noch eine spannende Saison weitestgehend ohne pandemische Einschränkungen präsentieren kann.“

—| IOCO Aktuell Aalto Theater Essen |—


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Essen, Aalto-Musiktheater, Hexe Kleinlaut und Kinder singen – online, IOCO Aktuell, 27.03.2021

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Aalto Theater Essen

Aalto Theater Essen © Bernadette Grimmenstein

Aalto Theater Essen © Bernadette Grimmenstein

 Video-Treff – – Kinder singen mit Hexe Kleinlaut !

Zehnminütige Video-Treffs   – Mittwoch, 31. März, 10 bis 16 Uhr 

Für Hexe Kleinlaut wäre es die allergrößte Freude, vor Ostern noch einmal ihre vielen kleinen Freundinnen und Freunde zu treffen!

Aber das geht ja gerade nicht, schließlich ist das Aalto-Theater geschlossen. Oder ist es vielleicht doch möglich? Die kleine Opernhexe alias Marie-Helen Joël hat sich jetzt einen Plan überlegt, wie sie sich direkt in die Kinderzimmer zaubern kann: Als Hexe Kleinlaut lädt dazu ein, sich mit ihr per Video-Übertragung zu treffen.

Zur Hexe Kleinlaut@aalto-musiktheater.de – link – buchen – HIER!

Am Mittwoch, 31. März, von 10 bis 16 Uhr hat Hexe Kleinlaut  Zeit. Und natürlich hat sie sich einiges überlegt: Sie möchte gerne mit den Kindern singen, ein wenig Sport machen oder einfach nur Quatschen. Das alles funktioniert nämlich auch vor dem Bildschirm! Mit von der Partie ist außerdem der Pianist Heribert Feckler, denn Singen ohne Begleitung ist ja nur halb so schön. Natürlich kann Hexe Kleinlaut nicht alle Kinder gleichzeitig sehen, dafür ist so ein Monitor viel zu klein. Stattdessen bietet sie ganz viele zehnminütige Gespräche an, die hintereinander stattfinden.

 Aalto Theater Essen, hier ist die Hexe Kleinlaut alias Marie-Helen Joël © Jochen Tack

Aalto Theater Essen, hier ist die Hexe Kleinlaut alias Marie-Helen Joël © Jochen Tack

Kinder können sich mit Hexe Kleinlaut entweder alleine oder gemeinsam mit Freundinnen und Freunden verabreden. Anmeldungen sind möglich bei Dramaturgin Sandra Paulkowsky unter dem folgenden Link:

Zur Hexe Kleinlaut@aalto-musiktheater.de – link – buchen –  HIER!

mit Angabe des Namens und des Alters des Kindes bzw. der Kinder. Musik-Interessen können auch geannt werden. Wer einen Wunschtermin hat, kann diesen ebenfalls angeben – allerdings ohne Garantie, dass dieser Termin auch wirklich eingehalten werden kann.

—| IOCO Aktuell Aalto Theater Essen |—


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Essen, Aalto Theater, Tristan XS – aus Tristan und Isolde, 02.10.2020

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Aalto Theater Essen

Aalto Theater Essen © Bernadette Grimmenstein

Aalto Theater Essen © Bernadette Grimmenstein

 Tristan XS –  Konzertante Szenen  aus Tristan und Isolde
Konzeption: Hans-Georg Wimmer. Fassung für Kammerorchester: Armin Terzer

Premiere Freitag, 2. Oktober 2020 – Aalto-Theater

Als „Gipfel meiner bisherigen Kunst“ bezeichnete Richard Wagner im Dezember 1858 sein damals neues Werk Tristan und Isolde. Auf der Aalto-Bühne kommt die Oper nun als Tristan XS zur konzertanten Aufführung. Die Premiere findet am Freitag, 2. Oktober 2020, um 19:30 Uhr statt. Eine alle Grenzen sprengende Liebe wird hier durch eine alle Grenzen sprengende Musik dargestellt und die Handlung von äußeren Vorgängen in das Innenleben der Figuren verlegt. Der legendäre und mysteriöse Tristan –Akkord schließlich stößt eine neue Tür in der Klangästhetik auf, und Wagners Musikdrama spaltet die Operngeschichte kategorisch in ein „Davor“ und ein „Danach“. „Du mir einzig bewusst, höchste Liebeslust!“ – diese Erkenntnis aus dem ersten Liebesduett zwischen Tristan und Isolde nimmt das Projekt Tristan XS beim Wort: Alle äußeren Umstände und alle Nebenfiguren sind gestrichen, um einzig das verliebte Paar in den Mittelpunkt zu rücken. Kammermusikalisch reduziert, fokussiert die anderthalbstündige Bearbeitung von Armin Terzer die Handlung auf die großen Monologe und Duette von Tristan und Isolde und schlägt einen pausenlosen Bogen vom sehnsuchtsvollen Orchestervorspiel zu Isoldes verzücktem Liebestod.

In den beiden Titelpartien sind mit Daniela Köhler und Daniel Johansson zwei ausgewiesene Wagner-Experten zu erleben, was sie bereits auf der Aalto-Bühne unter Beweis stellen konnten: Daniela Köhler sang in der Produktion Der Ring an einem Abend die Brünnhilde – eine Partie, mit der sie auch in Wagners Siegfried an der Oper Leipzig glänzen konnte. Daniel Johansson ist vielen noch in bester Erinnerung als Lohengrin in der gefeierten Inszenierung von Tatjana Gürbaca. Als Tristan und Isolde geben sie in Essen nun ihre Rollendebüts. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor  Tomás Netopil.

Musikalische Leitung Tomás Netopil, Tristan Daniel Johansson | Isolde Daniela Köhler
Essener Philharmoniker

Premiere Freitag, 2. Oktober 2020, 19:30 Uhr, Aalto-Theater
Weitere Vorstellungen 11., 21. Oktober; 26. November; 11. Dezember 2020
Karten (Premiere: € 51,00; weitere Termine: So-Do € 34,00 / Fr-Sa € 40,00) sind erhältlich im
TicketCenter (II. Hagen 2, 45127 Essen), unter Tel. 0201 / 81 22-200 sowie per E-Mail unter
tickets@theater-essen.de. Der Vorverkauf über den Webshop sowie über www.eventim.de und externe Vorverkaufsstellen ist aktuell nicht möglich.

 


Biografien:


Tomás Netopil (Musikalische Leitung) ist seit Herbst 2013 Generalmusikdirektor des Aalto-Theaters und der Essener Philharmoniker. Zuvor arbeitete er als Musikdirektor des Prager Nationaltheaters und Ständetheaters. Er studierte Violine und Dirigieren in seiner Heimat Tschechien sowie am Royal College of Music in Stockholm. Im Laufe seiner Karriere dirigierte er Premieren u. a. an der Deutschen Oper Berlin, Semperoper Staatsoper Dresden, Bayerischen Staatsoper München, der Opéra national de Paris und an der Wiener Staatsoper. Am Aalto-Theater war er u. a. für die musikalische Leitung von „The Greek Passion“, „Elektra“, „Rusalka“, „Lohengrin“, „Die verkaufte Braut“, „Salome“, „Der Freischütz“, „Così fan tutte“ und „Pique Dame“ verantwortlich. Tomáš Netopil ist ständiger Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie.


Aalto Theater Essen / Tristan XS- Daniel Johansson © Eric Rossier

Aalto Theater Essen / Tristan XS- Daniel Johansson © Eric Rossier

 

Daniel Johansson (Tristan) studierte an der Königlichen Musikhochschule Stockholm. 2007 gewann er den 1. Preis beim Gösta-Winbergh-Wettbewerb und 2012 ebenfalls den 1. Preis der Wilhelm Stenhammar International Music Competition. Der schwedische Tenor sang Partien wie Tamino („Die Zauberflöte“) und Rodolfo („La Bohème“) an der Königlichen Oper Stockholm sowie Tamino, Rodolfo und Macduff („Macbeth“), Ein Steuermann („Tristan und Isolde“), Telemaco („Il ritorno d’Ulisse in patria“), Alfred („Die Fledermaus“) und Narraboth („Salome“) an Den Norske Opera in Oslo, Alfredo Germont („La Traviata“) am Grand Théâtre de Genève, Tamino am Palau de les Arts Reina Sofia in Valencia, Pinkerton („Madama Butterfly“) an der Opera Hedeland in Dänemark und Nemorino („Der Liebestrank“) an der Oper in Göteborg. Außerdem war er als Rodolfo an der Finnischen Nationaloper in Helsinki, als Pinkerton, Alfredo Germont und Ein Sänger („Der Rosenkavalier“) an der Königlichen Oper in Stockholm, Don José („Carmen“) in Oslo sowie als Hoffmann („Les Contes d’Hoffmann“) bei den Bregenzer Festspielen zu erleben. In der Saison 2015/2016 war Daniel Johansson als Don José erstmalig an der Semperoper Dresden zu erleben und gab 2016/2017 in der gleichen Partie an der Deutschen Oper Berlin sein Hausdebüt.

Die aktuellsten Engagements umfassen Auftritte als Fritz („Der ferne Klang“) und Don José („Carmen“) an der Königlichen Oper Stockholm, Apollon/Dionysos („Orest“) an der Wiener Staatsoper, Matteo („Arabella“) an der San Francisco Opera sowie Hoffmann („Les Contes d’Hoffmann“) und Lohengrin an der Deutschen Oper Berlin. Außerdem sang er Cavaradossi („Tosca“) am Opernhaus in Oslo, am Musiktheater Malmö und an der Oper Stockholm. Er sang Siegmund („Die Walküre“) am Theater an der Wien und Graf Loris Ipanoff („Fedora“) in Stockholm. Außerdem war er als Narraboth („Salome“) und Froh („Das Rheingold“) an der Semperoper Dresden zu erleben. Daniel Johansson ist auch auf dem Konzertpodium sehr gefragt und hat in vielen konzertanten Aufführungen gesungen, darunter u. a. in „Fidelio“ mit dem Schwedischen Kammerorchester, in „Tristan und Isolde“ mit dem Schwedischen Radio-Sinfonieorchester und dem Orchestre de Paris sowie in „Oedipus Rex“ in Stockholm und Brüssel ebenfalls mit dem Schwedischen Radio-Sinfonieorchester. Bei der Eröffnung des neuen Konzerthauses in Kopenhagen sang er Mozarts „Krönungsmesse“ unter Adam Fischer. Am Aalto-Theater war er bereits in der Titelpartie von „Lohengrin“ zu erleben.


Aalto Theater Essen / Tristan XS- Daniela Köhler © Admill Kuyler

Aalto Theater Essen / Tristan XS- Daniela Köhler © Admill Kuyler

Daniela Köhler (Isolde) studierte Gesang in Stuttgart bei Prof. Julia Hamari und Prof. Bernhardt Jäger-Böhm, sowie an der Musikhochschule Karlsruhe bei Prof. Ingrid Haubold. Sie war Stipendiatin der Zonta Karlsruhe, des Lions Club Karlsruhe-Durlach und des Richard-Wagner-Verbands Baden-Baden. 2010 gewann sie den 1. Preis bei der International Vocal Competition in ’s-Hertogenbosch, außerdem nahm sie an diversen Meisterkursen, zum Beispiel bei KS Brigitte Fassbaender und bei Stephen Gould im Sommer 2017 in Bayreuth teil. Von 2007 bis 2009 war die junge Sopranistin zunächst Mitglied am Opernstudio des Badischen Staatstheaters Karlsruhe und ist dem Haus seitdem sehr eng verbunden. Ihr Debüt als Helmwige in „Die Walküre“ gab sie 2014 am Gran Teatre del Liceu Barcelona unter der Leitung von Josep Pons. Gastengagements in dieser Rolle an der Oper Leipzig und der Bayerischen Staatsoper unter der Leitung von Kirill Petrenko folgten. Anfang 2017 war sie in München als Vierte Magd („Elektra“) zu erleben. In der Saison 2017/2018 sang sie erneut Helmwige in München und Leipzig und wurde in Leipzig als Sieglinde gefeiert. Ihr Repertoire umfasst außerdem Partien wie Marianne Leitmetzerin, Gerhilde, Leonore („Fidelio“), Gertrud („Hänsel und Gretel“), Erste Dame („Die Zauberflöte“), Julia („La Vestale“) und Norma.

Bei den Bayreuther Festspielen 2018 war sie als Sieglinden-Cover engagiert und übernahm alle Brünnhilde-Partien in der Bayreuther Kinderoper „Der Ring des Nibelungen“. In der Saison 2018/2019 singt sie die Brünnhilde in Loriots „Ring an einem Abend“ am Staatstheater Mainz und übernimmt an der Oper Leipzig die Partie der Leitmetzerin in der Wiederaufnahme „Der Rosenkavalier“. Im Frühjahr 2019 war sie mit den Bayreuther Festspielen auf Tour in Abu Dhabi, wo sie Sieglinde in „Die Walküre“

verkörperte unter der Regie von Katharina Wagner und der musikalischen Leitung von Markus Poschner. Außerdem wird sie wieder die Sieglinde in „Die Walküre“ singen und in Leipzig als Brünnhilde („Siegfried“) debütieren.

—| Pressemeldung Aalto Theater Essen |—


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