Essen, Aalto Theater, Losing it – Ballett – Uraufführung, 27.01.2019

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Aalto Theater Essen

Aalto-Theater-Essen © IOCO

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  Tat Ort Aalto  – Bringt Ballett auf die Bühne

Uraufführung Sonntag, 27. Januar 2019, 21 Uhr

Losing it:  Aalto-Tenor Jeffrey Dowd schrieb die Musik; Choreografie von Aalto-Tänzerin Julia Schalitz

Aalto Theater Essen / Julia Schalitz und Boris Randzio © Simon Niebel

Aalto Theater Essen / Julia Schalitz und Boris Randzio © Simon Niebel

Die Essener Opernbühne wird wieder zum Tat Ort Aalto: Beim nächsten Abend der Reihe am Sonntag, 27. Januar 2019, 21 Uhr darf man auf eine außergewöhnliche Ballett-Uraufführung gespannt sein: Losing it ist der Titel des Tanzabends, für den Jeffrey Dowd, Tenor am Aalto-Theater, die Musik komponierte. Die Choreografie stammt von Julia Schalitz, Tänzerin am Aalto Ballett Essen. Das Stück erzählt von den Höhen und Tiefen einer romantischen Liebesbeziehung. Mann liebt Frau, Frau liebt Mann – so weit, so gut. Doch gerade, wenn das Leben einfach perfekt sein könnte, kommt bekanntlich alles anders …

Aalto Theater Essen / Julia Schalitz © Volker Wiciok

Aalto Theater Essen / Julia Schalitz © Volker Wiciok

Mitwirkende auf der Bühne des Aalto-Theaters sind neben den beiden Schöpfern des Abends die Aalto-Mezzosopranistin Liliana de Sousa sowie die Tänzerinnen und Tänzer Vivian de Britto Schiller, Jelena Grjasnowa, Yehor Hordiyenko, Sofia Klein Herrero und Boris Randzio. Die Musik besteht aus einem breit gefächerten Spektrum: Zum einen erklingen elektronische Elemente, zum anderen werden Songs im Stil von Latin und Bossa Nova bis zu Jazz und Poplive interpretiert. Wie immer in der Reihe Tat Ort Aalto nimmt auch das Publikum selbst auf der Bühne Platz. Die Aufführung findet im Bühnenbild der zuvor präsentierten Opernvorstellung Salome statt.

Aalto Theater Essen / Tanzszene mit Julia Schalitz und Boris Randzio © Sofia Klein Herrero

Aalto Theater Essen / Tanzszene mit Julia Schalitz und Boris Randzio © Sofia Klein Herrero

Aalto Theater Essen / Jeffrey Dowd © Saad Hamza

Aalto Theater Essen / Jeffrey Dowd © Saad Hamza

Jeffrey Dowd ist nicht nur der Heldentenor des Aalto-Ensembles, sondern seit vielen Jahren auch als Sänger und Komponist der Veranstaltungsreihe Jazz im Aalto bekannt. Jetzt also präsentiert er sein erstes abendfüllendes Werk. Julia Schalitz ist seit der Spielzeit 2013/2014 Tänzerin im Aalto Ballett Essen und hat sich in der Reihe „PTAH“ im Grillo-Theater bereits als vielversprechende Choreografin vorgestellt. Beide haben sie schon jeweils einen Tat Ort Aalto gestaltet – nun haben sie sich erstmals zusammengetan, um die Uraufführung des Balletts Losing it auf die Bühne zu bringen.

Karten (Einheitspreis: € 16,00/ermäßigt € 12,00) unter T 02 01 81 22-200 oder www.theater-essen.de.

—| Pressemeldung Aalto Theater Essen |—

Essen, Aalto Theater,Wiederaufnahme Der Nussknacker – Tschaikowsky, 13.12.2018

Dezember 10, 2018  
Veröffentlicht unter Aalto Ballett Theater, Ballett, Pressemeldung

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Aalto Theater Essen

Aalto-Theater-Essen © IOCO

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Der Nussknacker – Peter Tschaikowsky

Familienballett zur Weihnachtszeit

Der Nussknacker wieder im Aalto-Theater! Ab Donnerstag, 13. Dezember, 19:30 Uhr ist das fantasievolle Ballett in der Choreografie von Ben Van Cauwenbergh .

Die fünf Vorstellungen im Dezember sind bereits weitestgehend ausverkauft, aber für die Aufführungen am 4. und 5. Januar 2019 sind noch Karten erhältlich.

Der Nussknacker 
Youtube Trailer Aalto Ballett Essen
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Ben Van Cauwenbergh erzählt das Ballett Der Nussknacker ganz märchenhaft zwischen Traum und Wirklichkeit und zeigt es in einer prachtvollen Ausstattung. Die Geschichte beginnt mit der Weihnachtsfeier bei Familie Stahlbaum, die unbedingt gelingen muss, soll doch die älteste Tochter Louise mit dem Sohn der zum Festtagsschmaus geladenen Familie von Rattenstein verheiratet werden. Louise fühlt sich jedoch viel mehr zu Karl, dem Neffen ihres ebenfalls eingeladenen Paten Drosselmeier, hingezogen. Und so endet der Abend in Streit und Chaos: Die von Rattensteins verlassen wütend das Fest. Nachdem alle Gäste gegangen sind, erleben Louise und ihre kleine Schwester Clara den Weihnachtsabend dann im Traum noch einmal neu: Auf einmal wird der Nussknacker, den Clara bekommen hat, lebendig und der Patenonkel Drosselmeier entpuppt sich als mächtiger Zauberer, der die Kinder mit auf eine magische Reise nimmt …

Gefördert durch eine private Spende der Eheleute Sunhild und Christian Sutter.

Wiederaufnahme am 13. Dezember 2018, 19:30 Uhr im Aalto-Theater
Weitere Vorstellungen am  14., 20., 23., 25. Dezember 2018 sowie am 4., 5. Januar 2019

 

—| Pressemeldung Aalto Theater Essen |—

Essen, Aalto Theater, Eine Nacht in Venedig – Johann Strauss, 14.09.2018

September 7, 2018  
Veröffentlicht unter Aalto Ballett Theater, Operette, Pressemeldung

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Aalto Theater Essen

Aalto Theater Essen / Eine Nacht in Venedig © Jörg Landsberg

Aalto Theater Essen / Eine Nacht in Venedig © Jörg Landsberg

Eine Nacht in Venedig – Johann Strauss

IOCO ist dabei – 14.9.2018 – Spielzeitstart am Aalto-Theater

Die Premiere von Johann Strauß‘ Eine Nacht in Venedig sorgte am Aalto-Musiktheater für ein heiteres Ende der zurückliegenden Spielzeit. Ebenso humorvoll geht es nun weiter, wenn die unterhaltsame Operette auch die neue Saison 2018/2019 einläutet. Der Wiederaufnahme am 14. September 2018, um 19:30 Uhr folgen sechs weitere Vorstellungen – die letzte am Silvesterabend. Regie in dieser beliebten Verwechslungskomödie, die zur Karnevalszeit in der Lagunenstadt spielt, führt Bruno Klimek. Die musikalische Leitung hat Johannes Witt, 2. Kapellmeister am Aalto-Theater. Als Herzog von Urbino ist erneut Ensemblemitglied Dmitry Ivanchey zu erleben. Die Rolle der Fischhändlerin Annina übernimmt Tamara Banješevic: Die aus Serbien stammende Sopranistin stellt sich damit als neues Mitglied des Aalto-Ensembles dem Essener Publikum vor.

youtube Trailer des Aalto-Theaters – Eine Nacht in Venedig
(eingebettet mit erweitertem Datenschutz)

Als einzige Premiere des großen Walzerkönigs Johann Strauß kam die Nacht in Venedig in Berlin heraus und sorgte dort für Ärger – vielleicht, weil sie zu frivol für die preußische Hauptstadt war … Es herrscht Karneval in der legendären Lagunenstadt. Alle Menschen sind für einen Augenblick gleich: Adelige und Bürgerliche, Reiche und Arme, Makkaroni-Koch und Senator. Und jeder will etwas von jedem. Im besonderen Zentrum des Interesses steht jedoch wieder einmal der Herzog von Urbino, denn ohne sein Maskenfest wäre der Karneval nicht vollkommen. Der berüchtigte Schürzenjäger hat sich auch diesmal ein großes Programm vorgenommen – „treu sein“, das liegt ihm nun einmal nicht. Aber er hat Glück: Alle Frauen wollen von ihm vernascht werden, während deren Männer mit nur mäßigem Erfolg versuchen, genau jenes zu verhindern. Viele Intrigen müssen scheitern und viele Masken müssen gelüftet werden, bis sich schließlich die richtigen Paare finden – natürlich nicht, ohne sich vorher mit den falschen Partnern ausgelassen amüsiert zu haben … Den Durchbruch erlebte die Operette schließlich 1923 in Wien, als kein Geringerer als Erich Wolfgang Korngold sich ihrer annahm.

Karten (€ 11,00 – 55,00) unter T 02 01 81 22-200 oder www.theater-essen.de

—| Pressemeldung Aalto Theater Essen |—

Essen, Aalto Ballett Theater, Der Nussknacker – Verträumt, Verspielt, Verwunschen, IOCO Kritik, 22.12.2016

Dezember 23, 2016  
Veröffentlicht unter Aalto Ballett Theater, Ballett, Hervorheben, Kritiken

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Aalto Theater Essen

Aalto Theater / Ballett - Der Nussknacker - Familie Rattenstein besucht die Stahlheims © Bettina Stoess

Aalto Theater / Ballett – Der Nussknacker – Familie Rattenstein besucht die Stahlheims © Bettina Stoess

Der Nussknacker von Peter Tschaikowski

Verträumt, Verspielt, Verwunschen

Von Viktor Jarosch

Der Nussknacker, das von E.T.A. Hoffmann 1816 geschriebene Kunstmärchen um Erwachsenen- und Kinderwelten, über Träume und Wirklichkeiten formte Modest Tschakowski zu einem Theaterstück, vertonte Bruder Peter Tschaikowski. 1892 in St. Petersburg uraufgeführt ist der Nussknacker mit seinen Träumen bis heute aktuell, ist eines der populärsten Ballette der Musikgeschichte.

Aalto Theater Essen / Ballett - Der Nussknacker - Clara und Louise träumen in ihrer Welt © Bettina Stoess

Aalto Theater Essen / Ballett – Der Nussknacker – Clara und Louise träumen in ihrer Welt © Bettina Stoess

Tschaikowskis Werke, gleichgültig ob in klassischer oder moderner Choreographie, sind  nahezu immer Publikumslieblinge; sie stellen aber auch  hohe Ansprüche an tänzerische wie schauspielerische Fähigkeiten  der Darsteller. Die Erwartung voller Häuser und schneller Gewinne   lockt auch zweitklassige Compagnien, deren Niveau für Tschaikowskis Werke  oft nicht reicht. Die einfache Lösung der Überforderung: Schwierige Stellen der Musik werde gestrichen oder durch andere Komponisten ersetzt. Man lerne: Ein Nussknacker hat gelegentlich mit Tschaikowski nur noch am Rande zu tun. So prüfe, bevor man sich bindet!

Das Aalto Ballett Essen und Ballettchef Ben Van Cauwenbergh tanzen in der Spitzenliga deutscher Ballettcompagnien. Hohe Auslastung sind sichtbares Wahrzeichen  überregionaler Wertschätzung des Aalto Ballett; mit modernem und klassischem Handlungsballett. Choreographien des Aalto Ballett gerne auch an anderen großen Theatern Europas getanzt.

Aalto Theater Essen / Ballett - Der Nussknacker - Der Schneeflockenwalzer © Bettina Stoess

Aalto Theater Essen / Ballett – Der Nussknacker – Der Schneeflockenwalzer © Bettina Stoess

Gefragt, warum er die so weit bekannte Geschichte um den Nussknacker neu erzählen möchte, zeigt van Cauwenbergh große Nähe zu kleinen Besuchern: „Der Nussknacker wurde 2007 zum letzten Mal in Essen gespielt; ich sehe es als meine Pflicht an, das Stück wieder zu präsentieren: Das Publikum braucht es, das Haus braucht es und für unsere Compagnie ist es wichtig einen Klassiker zu tanzen“. Wo sieht Van Cauwenbergh die Schwerpunkte seiner neuen Choreographie: „Ich finde es wichtig, daß Publikum immer neu zu begeistern. Meines Erachtens ist der Nussknacker, obwohl er dem Stück seinen Namen gibt, nicht die Hauptfigur. Mein Fokus (NB: „in meiner Choreographie“) liegt auf den Kinderfiguren Clara und Louise, ist der Prinz bei uns als Karl von Beginn an Teil der Geschichte, ist der Patenonkel Drosselmeier kein alter Mann sondern eine echte, tänzerische Figur, die eine zentrale Rolle spielt. Ich möchte die Welt der Kinder aus verschiedenen Blickwinkeln darstellen, Kinder ins Theater holen, Kinder auf die Bühne bringen“. Van Cauwenbergh weiß, wovon er spricht: Den Nussknacker hat er oft selbst getanzt und mehrfach choreographiert.

So schwelgt der Nussknacker im Aalto – Theater in farbiger Opulenz; unzählige Bilder führen zart wie humorvoll in die Welten von Kindern: In der festlichen Villa der Stahlbaums in schneeverhangenem Winter (Bild) trifft Familie Rattenstein in flottem Auto ein. Mutter Stahlbaums Plan: Tochter Louise soll mit Herrmann verkuppelt werden; es gilt eine gesellschaftlich perfekte Familie zu zeigen. Geschenke werden getauscht, man flaniert. Doch bald zeigt die Beziehung Risse; nicht nur wegen des ständig über ein Tigerfell oder anderes stolpernden Hausdiener (Tomas Ottych), alias Butler James aus Dinner for One, der auch das Auto der Rattensteins in betäubenden Knall „zerlegt“. Sekt wird getrunken, eine scheinbar coole Party mit atemberaubenden 40 Tänzern, 120 unterschiedlichen Kleidern, Anzügen und 45 verschiedenen Kopfbedeckungen (Ulrich Lott, Regina Weilhart) nimmt Fahrt auf. Doch Hermann kann Louise (Yanelis Rodriguez) nicht gewinnen: In Van Cauwenberghs Inszenierung verliebt sich Louise in Karl (Aidos Zakan), den ebenfalls eingeladenen Neffen von Patenonkel Drosselmeier. Drosselmeier schenkt der jüngeren Tochter Clara (Laura Kubicko) einen Nussknacker, um den sich mit Rattensteins heftig gestritten wird, bis diese empört das Fest verlassen.

Aalto Theater Essen / Ballett - Der Nussknacker - Der Hausdiener fotografiert die Festgesellschaft © Bettina Stoess

Aalto Theater Essen / Ballett – Der Nussknacker – Der Hausdiener fotografiert die Festgesellschaft © Bettina Stoess

Louise liest Clara eine Geschichte vor; beide fallen in einen tiefen Schlaf voll weihnachtlicher  Traumwelten.  Der Nussknacker steht unbeachtet; ein riesiger Weihnachtsbaum voller Geschenke leuchtet im Hintergrund; der Hausdiener schiesst“ mit einem Fotoapparat die Festgesellschaft und schläft auch auf dem Tigerfell ein. Claras verspielte Traumwelten beginnen zu blühen: Ein Riesenpendel symbolisiert die Zeit; ein Kampf der Nussknacker gegen eine Rattenhorde wird durch eine „Riesenrattenfalle“ etwas unernst  entschieden; Projektionen vermitteln weihnachtliches Alpenglühen; der Hausdiener „James“, in schwarzem Frack, zieht auf Schlittschuhen weite Kreise über die Bühne.

Aalto Theater Essen / Der Nussknacker - Wataru Shimizu tanzt den Trepak © Bettina Stoess

Aalto Theater Essen / Der Nussknacker – Wataru Shimizu tanzt den Trepak © Bettina Stoess

Den Weg durch die Traumwelten zeichnet Van Cauwenbergh mit üppigen Projektionen und  Charme wie Humor auf der Bühne: Carla, Louise auf ein einem Boot, Drosselmeier, nun ein Zauberer mit züngelnder Kappe und weit wehendem Umhang (Moisés León Noriega) begleitet sie. Eine Wassernixe schwimmt vorbei, verwunschene Figuren steigen auf und entschwinden.  Der Zauberer führt Louise und Karl sanft durch Schneegestöber in das Reich der Süßigkeiten und verheiratet sie. Carla erlebt die mitreißenden tänzerischen Höhepunkte der Nussknacker-Komposition zu wechselnden Blumen-Projektionen: Den herrlich choreographierten Spanischen, Arabischen und Chinesischen Tanz, den mitreißend akrobatischen russischen Trepak (Wataru Shimizu), den Tanz der Rohrflöten, den Tanz der Zuckerfee…. verzaubernd vorgetragen von den Solisten und dem Corps de ballet des Aalto Ballett Essen sowie Schülerinnen des Ballett-Studio Roehm. Die Essener Philharmoniker unter Yannis Pouspourikas fügen sich zart wie feurig in die Traumwelten von Clara und Louise; Kastagnettenrasseln, silbern klingelnde Celesta, anmutige Violinsoli im Blumenwalzer verzaubern mit Tschaikowskis  betörender Klangpalette das Aalto Theater.

Aalto Theater Essen / Ballett - Der Nussknacker - Kinder des Ballett Studio Roehm © Bettina Stoess

Aalto Theater Essen / Ballett – Der Nussknacker – Kinder des Ballett Studio Roehm © Bettina Stoess

So zeigt sich der Nussknacker im Aalto-Theater Essen als Kindern gewidmetes, unaufgesetzt verträumtes Weihnachtsmärchen, welches auch den meist Erwachsenen unbändige Freude bereitet. Die Choreographie Ben Van Cauvenberghs bringt Humor und Zärtlichkeiten gepaart mit tänzerischer Virtuosität  auf die Bühne; neue Deutungen werden in Essen nicht versucht. Die meist großen Besucher waren begeistert: Bewiesen durch großen, lauten Beifall des ausverkauften Hauses.

Der Nussknacker im Aalto Theater Essen; weitere Vorstellungen 25., 29. Dezember 2016; 1., 8., 15. Januar 2017.

—| Pressemeldung Aalto Ballett Essen |—

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