Essen, Aalto Theater, Tristan XS – aus Tristan und Isolde, 02.10.2020

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Aalto Theater Essen

Aalto Theater Essen © Bernadette Grimmenstein

Aalto Theater Essen © Bernadette Grimmenstein

 Tristan XS –  Konzertante Szenen  aus Tristan und Isolde
Konzeption: Hans-Georg Wimmer. Fassung für Kammerorchester: Armin Terzer

Premiere Freitag, 2. Oktober 2020 – Aalto-Theater

Als „Gipfel meiner bisherigen Kunst“ bezeichnete Richard Wagner im Dezember 1858 sein damals neues Werk Tristan und Isolde. Auf der Aalto-Bühne kommt die Oper nun als Tristan XS zur konzertanten Aufführung. Die Premiere findet am Freitag, 2. Oktober 2020, um 19:30 Uhr statt. Eine alle Grenzen sprengende Liebe wird hier durch eine alle Grenzen sprengende Musik dargestellt und die Handlung von äußeren Vorgängen in das Innenleben der Figuren verlegt. Der legendäre und mysteriöse Tristan –Akkord schließlich stößt eine neue Tür in der Klangästhetik auf, und Wagners Musikdrama spaltet die Operngeschichte kategorisch in ein „Davor“ und ein „Danach“. „Du mir einzig bewusst, höchste Liebeslust!“ – diese Erkenntnis aus dem ersten Liebesduett zwischen Tristan und Isolde nimmt das Projekt Tristan XS beim Wort: Alle äußeren Umstände und alle Nebenfiguren sind gestrichen, um einzig das verliebte Paar in den Mittelpunkt zu rücken. Kammermusikalisch reduziert, fokussiert die anderthalbstündige Bearbeitung von Armin Terzer die Handlung auf die großen Monologe und Duette von Tristan und Isolde und schlägt einen pausenlosen Bogen vom sehnsuchtsvollen Orchestervorspiel zu Isoldes verzücktem Liebestod.

In den beiden Titelpartien sind mit Daniela Köhler und Daniel Johansson zwei ausgewiesene Wagner-Experten zu erleben, was sie bereits auf der Aalto-Bühne unter Beweis stellen konnten: Daniela Köhler sang in der Produktion Der Ring an einem Abend die Brünnhilde – eine Partie, mit der sie auch in Wagners Siegfried an der Oper Leipzig glänzen konnte. Daniel Johansson ist vielen noch in bester Erinnerung als Lohengrin in der gefeierten Inszenierung von Tatjana Gürbaca. Als Tristan und Isolde geben sie in Essen nun ihre Rollendebüts. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor  Tomás Netopil.

Musikalische Leitung Tomás Netopil, Tristan Daniel Johansson | Isolde Daniela Köhler
Essener Philharmoniker

Premiere Freitag, 2. Oktober 2020, 19:30 Uhr, Aalto-Theater
Weitere Vorstellungen 11., 21. Oktober; 26. November; 11. Dezember 2020
Karten (Premiere: € 51,00; weitere Termine: So-Do € 34,00 / Fr-Sa € 40,00) sind erhältlich im
TicketCenter (II. Hagen 2, 45127 Essen), unter Tel. 0201 / 81 22-200 sowie per E-Mail unter
tickets@theater-essen.de. Der Vorverkauf über den Webshop sowie über www.eventim.de und externe Vorverkaufsstellen ist aktuell nicht möglich.

 


Biografien:


Tomás Netopil (Musikalische Leitung) ist seit Herbst 2013 Generalmusikdirektor des Aalto-Theaters und der Essener Philharmoniker. Zuvor arbeitete er als Musikdirektor des Prager Nationaltheaters und Ständetheaters. Er studierte Violine und Dirigieren in seiner Heimat Tschechien sowie am Royal College of Music in Stockholm. Im Laufe seiner Karriere dirigierte er Premieren u. a. an der Deutschen Oper Berlin, Semperoper Staatsoper Dresden, Bayerischen Staatsoper München, der Opéra national de Paris und an der Wiener Staatsoper. Am Aalto-Theater war er u. a. für die musikalische Leitung von „The Greek Passion“, „Elektra“, „Rusalka“, „Lohengrin“, „Die verkaufte Braut“, „Salome“, „Der Freischütz“, „Così fan tutte“ und „Pique Dame“ verantwortlich. Tomáš Netopil ist ständiger Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie.


Aalto Theater Essen / Tristan XS- Daniel Johansson © Eric Rossier

Aalto Theater Essen / Tristan XS- Daniel Johansson © Eric Rossier

 

Daniel Johansson (Tristan) studierte an der Königlichen Musikhochschule Stockholm. 2007 gewann er den 1. Preis beim Gösta-Winbergh-Wettbewerb und 2012 ebenfalls den 1. Preis der Wilhelm Stenhammar International Music Competition. Der schwedische Tenor sang Partien wie Tamino („Die Zauberflöte“) und Rodolfo („La Bohème“) an der Königlichen Oper Stockholm sowie Tamino, Rodolfo und Macduff („Macbeth“), Ein Steuermann („Tristan und Isolde“), Telemaco („Il ritorno d’Ulisse in patria“), Alfred („Die Fledermaus“) und Narraboth („Salome“) an Den Norske Opera in Oslo, Alfredo Germont („La Traviata“) am Grand Théâtre de Genève, Tamino am Palau de les Arts Reina Sofia in Valencia, Pinkerton („Madama Butterfly“) an der Opera Hedeland in Dänemark und Nemorino („Der Liebestrank“) an der Oper in Göteborg. Außerdem war er als Rodolfo an der Finnischen Nationaloper in Helsinki, als Pinkerton, Alfredo Germont und Ein Sänger („Der Rosenkavalier“) an der Königlichen Oper in Stockholm, Don José („Carmen“) in Oslo sowie als Hoffmann („Les Contes d’Hoffmann“) bei den Bregenzer Festspielen zu erleben. In der Saison 2015/2016 war Daniel Johansson als Don José erstmalig an der Semperoper Dresden zu erleben und gab 2016/2017 in der gleichen Partie an der Deutschen Oper Berlin sein Hausdebüt.

Die aktuellsten Engagements umfassen Auftritte als Fritz („Der ferne Klang“) und Don José („Carmen“) an der Königlichen Oper Stockholm, Apollon/Dionysos („Orest“) an der Wiener Staatsoper, Matteo („Arabella“) an der San Francisco Opera sowie Hoffmann („Les Contes d’Hoffmann“) und Lohengrin an der Deutschen Oper Berlin. Außerdem sang er Cavaradossi („Tosca“) am Opernhaus in Oslo, am Musiktheater Malmö und an der Oper Stockholm. Er sang Siegmund („Die Walküre“) am Theater an der Wien und Graf Loris Ipanoff („Fedora“) in Stockholm. Außerdem war er als Narraboth („Salome“) und Froh („Das Rheingold“) an der Semperoper Dresden zu erleben. Daniel Johansson ist auch auf dem Konzertpodium sehr gefragt und hat in vielen konzertanten Aufführungen gesungen, darunter u. a. in „Fidelio“ mit dem Schwedischen Kammerorchester, in „Tristan und Isolde“ mit dem Schwedischen Radio-Sinfonieorchester und dem Orchestre de Paris sowie in „Oedipus Rex“ in Stockholm und Brüssel ebenfalls mit dem Schwedischen Radio-Sinfonieorchester. Bei der Eröffnung des neuen Konzerthauses in Kopenhagen sang er Mozarts „Krönungsmesse“ unter Adam Fischer. Am Aalto-Theater war er bereits in der Titelpartie von „Lohengrin“ zu erleben.


Aalto Theater Essen / Tristan XS- Daniela Köhler © Admill Kuyler

Aalto Theater Essen / Tristan XS- Daniela Köhler © Admill Kuyler

Daniela Köhler (Isolde) studierte Gesang in Stuttgart bei Prof. Julia Hamari und Prof. Bernhardt Jäger-Böhm, sowie an der Musikhochschule Karlsruhe bei Prof. Ingrid Haubold. Sie war Stipendiatin der Zonta Karlsruhe, des Lions Club Karlsruhe-Durlach und des Richard-Wagner-Verbands Baden-Baden. 2010 gewann sie den 1. Preis bei der International Vocal Competition in ’s-Hertogenbosch, außerdem nahm sie an diversen Meisterkursen, zum Beispiel bei KS Brigitte Fassbaender und bei Stephen Gould im Sommer 2017 in Bayreuth teil. Von 2007 bis 2009 war die junge Sopranistin zunächst Mitglied am Opernstudio des Badischen Staatstheaters Karlsruhe und ist dem Haus seitdem sehr eng verbunden. Ihr Debüt als Helmwige in „Die Walküre“ gab sie 2014 am Gran Teatre del Liceu Barcelona unter der Leitung von Josep Pons. Gastengagements in dieser Rolle an der Oper Leipzig und der Bayerischen Staatsoper unter der Leitung von Kirill Petrenko folgten. Anfang 2017 war sie in München als Vierte Magd („Elektra“) zu erleben. In der Saison 2017/2018 sang sie erneut Helmwige in München und Leipzig und wurde in Leipzig als Sieglinde gefeiert. Ihr Repertoire umfasst außerdem Partien wie Marianne Leitmetzerin, Gerhilde, Leonore („Fidelio“), Gertrud („Hänsel und Gretel“), Erste Dame („Die Zauberflöte“), Julia („La Vestale“) und Norma.

Bei den Bayreuther Festspielen 2018 war sie als Sieglinden-Cover engagiert und übernahm alle Brünnhilde-Partien in der Bayreuther Kinderoper „Der Ring des Nibelungen“. In der Saison 2018/2019 singt sie die Brünnhilde in Loriots „Ring an einem Abend“ am Staatstheater Mainz und übernimmt an der Oper Leipzig die Partie der Leitmetzerin in der Wiederaufnahme „Der Rosenkavalier“. Im Frühjahr 2019 war sie mit den Bayreuther Festspielen auf Tour in Abu Dhabi, wo sie Sieglinde in „Die Walküre“

verkörperte unter der Regie von Katharina Wagner und der musikalischen Leitung von Markus Poschner. Außerdem wird sie wieder die Sieglinde in „Die Walküre“ singen und in Leipzig als Brünnhilde („Siegfried“) debütieren.

—| Pressemeldung Aalto Theater Essen |—

Essen, Aalto Theater, Orfeo | Euridice – Premiere, 26.09.2020

August 19, 2020  
Veröffentlicht unter Aalto Theater Essen, Oper, Pressemeldung

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Aalto Theater Essen

Aalto Theater Essen © Bernadette Grimmenstein

Aalto Theater Essen © Bernadette Grimmenstein

 Orfeo | Euridice – Christoph Willibald Gluck

Azione teatrale per musica

Premiere Samstag, 26. September 2020, 19:00 Uhr

Als erste Opernpremiere der Spielzeit 2020/2021 präsentiert das Aalto-Musiktheater mit Orfeo | Euridice erstmals ein Werk des bedeutenden Opernreformers Christoph Willibald Gluck (Premiere: 26. September 2020, 19 Uhr, Aalto-Theater).

Christoph Willibald Gluck © IOCO

Christoph Willibald Gluck in Wien © IOCO

Paul-Georg Dittrich, ursprünglich als Regisseur der Corona-bedingt abgesagten Tannhäuser-Premiere vorgesehen, inszeniert das Stück gemeinsam mit dem Videodesigner Vincent Stefan. Die Essener Inszenierung von Glucks Komposition Orfeo ed Euridice versteht die Handlung als inneren Monolog des isolierten Titelhelden Orfeo, der in seiner gepeinigten Seelenlandschaft eingeschlossen ist. Dittrich wurde für seine Inszenierungen von Wozzeck (2016) und La damnation de Faust (2017) am Theater Bremen jeweils für den renommierten Theaterpreis „Der Faust“ nominiert. In der vergangenen Spielzeit konnte er unter anderem mit Boris an der Staatsoper Stuttgart und mit der Uraufführung Wolfsschlucht an der Deutschen Oper Berlin für Aufmerksamkeit sorgen. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Tomás Netopil.  

Aalto Theater Essen / Paul-Georg Dittrich (Regie) © Privat

Aalto Theater Essen / Paul-Georg Dittrich (Regie) © Privat

Das 1762 in Wien uraufgeführte Werk gilt als Reformoper par exellence. Mit seiner „Azione teatrale“, die den natürlichen Ausdruck der Figuren in den Mittelpunkt stellt, forderte Gluck die „Opera seria“ mit ihrem barocken Plüsch heraus. Es ist sicher kein Zufall, dass hierbei die Wahl des Sujets auf den Orpheus-Mythos fiel, der die Macht der Musik selbst in den Vordergrund stellt. Doch im Gegensatz zur Vertonung Claudio Monteverdis, welcher mit eben diesem Mythos über 150 Jahre zuvor die Form der Oper selbst begründete, wählte Gluck eine reduzierte Form des Stoffes, die sich ganz auf das Schicksal des Protagonisten konzentriert.

Aalto Theater Essen / Bettina Ranch (Orfeo) © Saad Hamza

Aalto Theater Essen / Bettina Ranch (Orfeo) © Saad Hamza

Orfeo wird von einer unbändigen Trauer erfüllt, denn seine über alles geliebte Euridice wurde ihm von den Schlingen des Todes geraubt. Er beschließt in die Unterwelt hinabzusteigen und Euridice aus dem Reich des Hades zu befreien. Der Gott Amor wird Orfeo zur Seite stehen. Gelingt es ihm die Götter der Unterwelt mit der Schönheit seines Gesangs zu bezwingen, darf er Euridice wiedersehen. Doch ein verhängnisvolles Gebot wird ihm auferlegt: Orfeo darf sich im Totenreich nicht zu seiner Geliebten umwenden, bis diese das Tageslicht erneut erblickt hat. Wird Orfeo diese Prüfung meistern? Ist die Kraft der Liebe stark genug um den Tod zu überwinden oder schafft sie es gar diesen zu akzeptieren?

Aalto Theater Essen / Tamara Banješevi? (Euridice) © Volker Wiciok

Aalto Theater Essen / Tamara Banjesevic (Euridice) © Volker Wiciok

Musikalische Leitung Tomás Netopil | Inszenierung und Raum Paul-Georg Dittrich, Video Vincent Stefan | Choreinstudierung Jens Bingert | Dramaturgie Svenja Gottsmann

Orfeo Bettina Ranch (26.9.; 3., 25., 29.10.; 1., 8.11.) Liliana de Sousa (30.9.; 18.10.; 7.11.; 13., 27.12.) | Euridice Tamara Banješevic (26.9.; 3., 25., 29.10.; 1., 8.11.) Giulia Montanari (30.9.; 18.10.; 7.11.; 13., 27.12.) | Amors Stimme Christina Clark | Amor Miriam Gad/ Leonie Hauffe/Emma Heinrich

Euridice (Video) Larissa Machado | Orfeo (Video) Dale Rhodes, Essener Philharmoniker | Opernchor des Aalto-Theaters

Ein herzlicher Dank gilt den Sport- und Bäderbetrieben Essen, der Stiftung Zollverein sowie dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum, deren Schauplätze uns für Videoaufnahmen zu dieser Inszenierung zur Verfügung stehen. Wir danken außerdem Prof. Dr. Dirk Woitalla (Chefarzt der Klinik für Neurologie der Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel gGmbH), Univ.-Prof. Dr. med. Martin Köhrmann (stellv. Direktor der Klinik Universitätsklinikum Essen (AöR), Klinik für Neurologie, Medizinisches Zentrum) sowie Prof. Dr. med. Roland Veltkamp (Alfried Krupp Krankenhaus Rüttenscheid, Neurologische Klinik) für ihre fachliche Beratung.

Premiere Samstag, 26. September 2020, 19:00 Uhr, Aalto-Theater

Weitere Vorstellungen 30. September; 3., 18., 25., 29. Oktober; 1., 7., 8. November;

13., 27. Dezember 2020

Karten (Premiere: € 51,00; weitere Termine: So-Do € 34,00 / Fr-Sa € 40,00) sind erhältlich im

TicketCenter (II. Hagen 2, 45127 Essen), unter Tel. 0201 / 81 22-200 sowie per E-Mail unter

tickets@theater-essen.de. Der Vorverkauf über den Webshop sowie über www.eventim.de und externe Vorverkaufsstellen ist aktuell nicht möglich.

—| Pressemeldung Aalto Theater Essen |—

Essen, Philharmonie Essen, 1. Sinfoniekonzert – Daniel Hope, 03. & 04.09.2020

August 18, 2020  
Veröffentlicht unter Konzert, Philharmonie Essen, Pressemeldung

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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen © Bernadette Grimmenstein

Philharmonie Essen © Bernadette Grimmenstein

Essener Philharmoniker – Start mit  Eine kleine Nachtmusik

 Daniel Hope – Gast im 1. Sinfoniekonzert

3. / 4. September 2020

Mozart pur heißt es zum Saisonstart der Essener Philharmoniker: Denn im 1. Sinfoniekonzert der neuen Spielzeit am Donnerstag/Freitag, 3./4. September 2020, um 20 Uhr in der Philharmonie Essen stehen ausschließlich Werke des Salzburger Meisterkomponisten auf dem Programm. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Tomás Netopil erklingen Adagio und Fuge c-Moll für Streicher (KV 546), die Serenade Nr. 13 G-Dur (KV 525), die unter dem Titel Eine kleine Nachtmusik große Berühmtheit erlangte, sowie die Sinfonia concertante Es-Dur (KV 364). Letztere komponierte Mozart für Violine, Viola und Orchester, womit er einen kuriosen Mittelweg zwischen Sinfonie und Instrumentalkonzert beschritt. Zudem hat er hier gleich zwei Solisten, eben Violine und Viola, neben das Orchester gestellt, denen er die Bewältigung von immensen technischen Schwierigkeiten abfordert.

Philharmonie Essen / Daniel Hope © Sven Lorenz

Philharmonie Essen / Daniel Hope © Sven Lorenz

Virtuos und organisch, fast opernhaft muten die großen Duette der beiden Streichinstrumente an. Als Geigensolist ist Daniel Hope zu Gast, den Violapart übernimmt Philip Dukes. Hope selbst beschreibt seine Beziehung zu Mozarts Musik so:

„Mozart ist die höchste Instanz. Wie kein anderer Komponist kann er Gefühle vermitteln. Seine Musik hat etwas Überirdisches, Unberührbares, nahezu Unerreichtes. Und dabei war er doch so menschlich. Bedrängt von den Zwängen seiner Zeit gelang es ihm auf magische Weise, die schönste Musik zu schreiben, die wir je gehört haben.“

Karten (€ 18,00/30,00) sind erhältlich im TicketCenter (II. Hagen 2, 45127 Essen), unter Tel. 0201/81 22-200 sowie per E-Mail unter tickets@theater-essen.de. Der Vorverkauf über den Webshop sowie über www.eventim.de und externe Vorverkaufsstellen ist aktuell nicht möglich.

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Essen, Klavierfestival Ruhr 2020, Robert Schumann Saal – Düsseldorf, 30.08. & 24.09.2020

Klavierfestival Ruhr 2020

Robert Schumann Saal   

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Klavier-Festival Ruhr in Düsseldorf

Kartenverkauf für die geretteten Herbst-Konzerte startet

Am Mittwoch, 12. August, 10 Uhr startet der Vorverkauf des Klavier-Festivals Ruhr für 27 seiner geretteten Konzerte in den Monaten September bis Dezember 2020. Die Konzerte in Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Mülheim, Münster, Oberhausen und Wuppertal waren ursprünglich für April und Mai angekündigt, mussten aber terminlich verlegt und bedingt durch Corona angepasst werden. Im Robert-Schumann-Saal im Kunstpalast Düsseldorf eröffnet das Klavier-Festival Ruhr seinen herbstlichen Konzertreigen am Sonntag, 30. August, 20 Uhr mit einem hochkarätigen Liederabend: Der gefeierte Bariton Matthias Goerne singt mit dem jugendlichen kanadisch-polnischen Pianisten Jan Lisiecki als Klavierpartner Lieder des Jahresjubilars Ludwig van Beethoven, darunter den Zyklus An die ferne Geliebte op. 98 und die Sechs Lieder von Gellert op. 48.

Klevierfestival Ruhr / Rafal Blechacz Bomsori Kim © Harald Hoffmann / DG

Klevierfestival Ruhr / Rafal Blechacz,  Bomsori Kim © Harald Hoffmann / DG

Am Donnerstag, 24. September, 20 Uhr folgt ein Kammermusikabend mit zwei herausragenden Solisten: Die Geigerin Bomsori Kim und der Pianist Rafac Blechacz spielen Violinsonaten von Ludwig van Beethoven, Gabriel Fauré und Karol Szymanowski. [Von Rafal Blechacz und Bomsori Kim wurden verschiedene Aufnahmen bei der deutschen Grammophon veröffentlicht.]

Hinweise für Buchung und Stornierung

Wichtig für alle Kunden des Klavier-Festivals Ruhr, die bereits im Vorverkauf Karten erworben hatten: Die Tickets für die ursprünglichen Termine sind nicht mehr gültig. Das Festival bittet seine Kunden, diese Karten bei den Vorverkaufsstellen zu stornieren, bei denen sie erworben wurden, und für die neu terminierten Konzerte neue Karten zu buchen. Fragen zur Stornierung beantwortet das Festival-Team telefonisch unter (0201) 89 66 80.

Der Intendant des Klavier-Festivals Ruhr, Prof. Franz Xaver Ohnesorg, bittet um Verständnis, dass es die strikte Einhaltung der geltenden Corona-Regeln erfordert, die im Vorverkauf für die ursprünglichen Termine erworbenen Tickets zu stornieren und neue personalisierte Eintrittskarten zum Verkauf zu bringen. Ohnesorg versichert: „Meine Mitarbeiter und ich bemühen uns, den Aufwand für unsere Kunden so gering als möglich zu halten, gerade auch, weil zwei unserer Ticket-Partner aufgrund von Kurzarbeit zur Zeit eingeschränkt leistungsfähig sind. Deshalb haben wir beim Klavier-Festival Ruhr unseren eigenen Telefon-Service intensiviert.“

Da für die kommenden Konzerte nach wie vor nur reduzierte Saalkapazitäten zur Verfügung stehen, empfiehlt das Festival die direkte Online-Buchung rund um die

Uhr über www.klavierfestival.de. Die Personalisierung der dort erworbenen Eintrittskarten kann online unter www.anmeldung.nrw erfolgen. Dieser Service steht ab dem 17. August 2020 zur Verfügung. Die Ticket-Hotline (0221) 280 220 ist aufgrund von Kurzarbeit bei WestTicket derzeit nur von 10 bis 14 Uhr in Betrieb.

Kunden, die ihre Tickets über die telefonische Hotline oder online über www.klavierfestival.de gekauft haben, können ihre Tickets per e-mail über order@derticketservice.de stornieren. Den Online-Kunden, die ihre Tickets im Internet unter eventim.de gekauft haben, bietet das Klavier-Festival Ruhr ab sofort einen besonderen Service an: Da sich die Rückgabe der dort erworbenen, nun nicht mehr gültigen Eintrittskarten leider recht aufwändig gestaltet und zudem der Kaufpreis von EVENTIM nur abzüglich Gebühren erstattet wird, bietet das Klavier-Festival Ruhr den EVENTIM-Kunden an, ihre Tickets ab sofort direkt beim Festival unter tickets@klavierfestival.de zu stornieren und die Original-Tickets an Klavier-Festival Ruhr, Brunnenstr. 8, 45128 Essen zurückzusenden.

—| Pressemeldung Klavierfestival Ruhr |—

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