Düsseldorf, Robert Schumann Musikhochschule, Jahrgang 1926: Sieben Komponisten zum 85. Geburtstag

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Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf 

Jahrgang 1926: Sieben Komponisten zum 85. Geburtstag

Gleich sieben bedeutende Komponisten der Moderne erblickten vor 85 Jahren das Licht der Welt. Unter dem Titel „Jahrgang 1926“ stellen die jungen Musiker der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf am Samstagabend (18. Juli) die Werke dieser Künstler vor. Die Liste der 1926er-Komponisten liest sich wie das „Who is Who“ der Neuen Musik: Hans Werner Henze, György Kurtág, Morton Feldman, Friedrich Cerha, Hans Otte, Earle Brown und Gottfried Michael Koenig. Michael Denhoff, Cellist und Dozent für Kammermusik, wird das Konzert moderieren und dabei auf die stilistische Vielfalt der Künstler eingehen. Das Konzert findet um 20 Uhr im Partika-Saal der Hochschule statt. Der Eintritt ist frei.

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Düsseldorf, Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf, Schallplatten-Kritik: Bozhanov-Produktion ausgezeichnet

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Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf 

Schallplatten-Kritik: Bozhanov-Produktion ausgezeichnet

Auf der Bestenliste des Vereins „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ steht in diesem Monat eine CD-Produktion von Evgeny Bozhanov. Der Schüler von Georg-Friedrich Schenck, Professor für Klavier an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, hat Klavierwerke von Frédéric Chopin eingespielt. „Evgeny Bozhanov ist es gegeben, nicht nur die Werke Chopins zu deuten, er inhaliert sie, spürt in ihnen das Besondere und in vielen Passagen auch Unentdecktes – eine seltene Synthese aus recherchierender Klugheit und momentaner Beglückung im Sinne von fundierter Spontanität“, schreibt Peter Cossé für die Jury.

 Die Bestenliste des „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ erscheint vierteljährlich und zeichnet Neuveröffentlichungen der vorangegangenen drei Monate aus. Bewertungskriterien, so der Verein, seien künstlerische Qualität, Repertoirewert, Präsentation und Klangqualität.

 Der „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ wurde in seiner jetzigen Form im Jahr 1980 von einer Gruppe von Schallplattenkritikern gegründet, die sich im Dezember 1988 zu einem unabhängigen eingetragenen Verein zusammenschlossen; er knüpft an die Tradition des gleichnamigen ersten deutschen Schallplattenpreises an, der im Jahre 1963 von dem Bielefelder Verleger Richard Kaselowsky gestiftet wurde. Seit November 2009 hat der „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ einen neuen Vorstand mit dem Vorsitzenden Prof. Dr. Lothar Prox. Stellvertreter sind Dr. Eleonore Büning und Mike Kamp, Schatzmeister ist Matthias Inhoffen. Zum erweiterten Vorstand gehören Ludolf Baucke, Dr. Michael Gassmann, Peter Stieber und Dr. Christoph Vratz.

 Die CD: Frédéric Chopin: Barcarolle op. 60, Polonaise op. 71/2, Impromptu op. 51, Valse op. 64/3, Grande Valse Nouvelle op. 42 u.a.. Evgeni Bozhanov (Klavier). CD Fuga Libera FUG 579

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Düsseldorf, Robert Schumann Musikhochschule, vier Honorarprofessuren und zwei Ehrenmedaillen verliehen 04.05.2011

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Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf 

Vier Honorarprofessuren und zwei Ehrenmedaillen verliehen

In einer Feierstunde hat die Hochschule am 4.5.2011 vier Honorarprofessuren und zwei Ehrenmedaillen verliehen. Helmut Dockter, Staatssekretär im NRW-Wissenschaftsministerium, lobte in einem Grußwort an die Gäste im Partika-Saal die „kluge Personalpolitik“ der Hochschule und unterstrich die hohe Qualität der künstlerischen Ausbildung in Düsseldorf. Prof. Raimund Wippermann, Rektor der Hochschule, ehrte die Dozentinnen Ulla Barthold (Mediendramaturgie), Evelin Degen (Flöte) und Yumiko Maruyama (Klavier) sowie Christoph Meyer, Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein (DOR), mit dem Titel eines Honorarprofessors. Damit zeichnet die Hochschule Lehrende aus, die, so Wippermann, „Kontinuität und Exklusivität in ihrem Wirken sowohl auf künstlerischem als auch auf pädagogischem Gebiet vorweisen können.“ Außerdem verlieh die Hochschule Ehrenmedaillen an den Architekten Wolfgang Miazgowski und an Frank Bartsch, Kanzler der Kunstakademie Münster. Beide haben sich in besonderer Weise für die Hochschule engagiert.

Raimund Wippermann begründete die Ehrungen mit folgenden Worten.

Frank Bartsch (Ehrenmedaille). „Die Hochschule würdigt durch die Verleihung der Ehrenmedaille seine Arbeit als Interims-Kanzler in der Zeit vom Juli 2006 – Juli 2007. In dieser Zeit, in der die RSH nach dem plötzlichen Tod von Herrn Werner Kowal und nach einer irgendwie erfolgreichen aber letzten Endes nicht zum Ziel führenden Suche nach einem Nachfolger in einer komplexen Situation war, hat Herr Bartsch zusätzlich zu seiner Aufgabe als Kanzler der Kunstakademie Münster die Aufgaben des Kanzlers der RSH mit übernommen. Zu diesem Zweck ist er einmal in der Woche in Düsseldorf gewesen, aber das, was er in dieser Zeit für die RSH geleistet hat, ist weit mehr, als es diese Angabe vermuten lässt: Er war während dieses Jahres jederzeit ansprechbar und erreichbar. Er hat sich mit außergewöhnlichem Engagement in die für ihn neuen Zusammenhänge und Strukturen einer Musikhochschule hineingedacht und hineingearbeitet. Er hat mit seiner offenen und direkten, dabei aber stets freundlichen und vom Respekt mit seinem Gegenüber bestimmten Kommunikations- und Umgangsweise einen neuen Stil eingeführt, der die Arbeit in der Verwaltung spürbar angenehmer und effektiver gemacht hat. Er hat auf Grund seiner fachlichen und menschlichen Kompetenz sowie durch seine von außen kommende Sichtweise dem Rektorat wichtige Impulse gegeben.

Wolfgang Miazgowski (Ehrenmedaille): „Die Hochschule würdigt damit sein besonderes Engagement für die Gestaltung der Cafeteria und etlicher weiterer Details im äußeren Erscheinungsbild der Hochschule, die vielleicht dem einen oder anderen nicht einmal sehr ins Auge fallen, die aber dennoch für die Atmosphäre in unserem Haus und damit für das Arbeiten, Lehren und Studieren in der Robert Schumann Hochschule von großer Bedeutung sind. Die Neugestaltung des Foyers mit der Entwicklung eines stimmigen Konzepts für die Möglichkeit, Aushänge zu machen, sei hier stellvertretend ebenso genannt wie die Entwicklung von Ruhezonen mit Sitzmöglichkeiten, die Verweilen und Gespräche in kleiner Gruppe ermöglichen.

Mit der Einbindung all dieser scheinbar kleinen Dinge in eine Gesamtkonzeption, die über funktionale Aspekte hinaus auch eine der Hochschule angemessene Ästhetik zeigt, ohne das Budget über alle Maßen zu strapazieren, hat er eine neue Dimension des Denkens über die Bedeutung von äußeren Rahmenbedingungen aufgeschlossen und der Hochschule im Äußeren zu einer neuen Ästhetik verholfen. Dies hilft ihr ebenso im Inneren wie es nach außen hin ihre Reputation steigert. Die vielfältigen und stets überschwänglich positiven Reaktionen auf unsere neue Cafeteria sind ein Zeichen dafür, das Verständnis in der Verwaltung für die Dinge ein zweites.

Ursula Barthold (Honorarprofessur): „Frau Barthold arbeitet seit vielen Jahren mit außergewöhnlicher Kompetenz und mit einem weit über das Normale hinaus gehenden Engagement als Lehrbeauftragte für das Fach Mediendramaturgie. Dabei gelangt sie mit ihren Studierenden zu hervorragenden Ergebnissen. Sie hat stets ein offenes und interessiertes Ohr für fach- und institutsübergreifende Ideen und Projekte, und sie ist bereit, ihre ganze Kompetenz in solche stets mit sehr hohem Aufwand verbundenen Projekte einzubringen.

Damit leistet sie einen wesentlichen Beitrag dazu, das IMM näher an die künstlerische Praxis in der Ausübung von Musik heran zu führen. Nicht zuletzt nimmt sie es als Aufgabe für sich an, für besondere Veranstaltungen der Hochschule ihre Arbeitskraft und ihre Phantasie einzusetzen und dabei gleichzeitig die ihr anvertrauten Studierenden anzuleiten. In diesem Zusammenhang sei hier die Konzeption und Umsetzung der sinnvollen und Atmosphäre schaffenden Beleuchtung beim Neujahrsempfang ebenso genannt wie die Lichtkonzeption für den heutigen Abend.“

Evelin Degen (Honorarprofessur): „Frau Degen arbeitet seit 1977 als Dozentin für Querflöte und Fachdidaktik Querflöte an der Robert Schumann Hochschule. Sie ist als Flötistin Mitglied in mehreren Ensembles und widmet sich vielseitigen Musikproduktionen in den unterschiedlichsten Stilistiken und Genres.

An unserer Hochschule bildet sie mit den beiden Honorarprofessoren Sebald und Faust im Fach Querflöte eine Trias, die erst durch sie vollständig wird: ihre sehr hohe Kompetenz als Dozentin sowohl auf dem Instrument als auch im Bereich der Fachdidaktik sind für die Hochschule unverzichtbar. In besonderer Weise erwähnenswert ist ihr weit über das normale Maß hinaus gehende Engagement in der Fachdidaktik, das sich in ihrer Teilnahme an unzähligen Prüfungen ebenso zeigt wie in der Betreuung der Studierenden in der Vorbereitung und Begleitung von Unterricht.

Yumiko Maruyama (Honorarprofessur): „Frau Yumiko Maruyama arbeitet seit der Schließung der Abteilung Dortmund in unserer Hochschule als Lehrkraft für besondere Aufgaben im Fach Klavier. Sie ist eine mit mehreren Preisen bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnete Pianistin und spielt mit ihrer Schwester Toshiko Maruyma in einem Klavier-Duo, dessen Recitals und CDs ebenfalls in hohem Maße geschätzt und ausgezeichnet sind.

Trotz ihrer unzweifelhaft hohen künstlerischen Kompetenz widmet sie sich mit sehr großem Engagement und sehr guten Erfolgen dem ihr übertragenen und an und für sich wenig attraktiven Aufgabengebiet des Unterrichts im Nebenfach Klavier: Mit einer ihr eigenen Mischung aus Geduld und Nachsicht einerseits und unnachgiebiger Strenge andererseits führt sie die ihr anvertrauten Studierenden über die Vermittlung rein technischer Fähigkeiten hinaus in künstlerisches Fühlen und Musizieren auf einem meistens wenig vertrauten und daher wenig geliebten Instrument.

Darüber hinaus aber sind auch ihre Schüler im künstlerischen Hauptfach ebenso wie sie selbst bei Wettbewerben mehrfach erfolgreich und inzwischen in der Lehre an Musikhochschulen tätig.

Eine besonders geschickte Hand beweist Frau Maruyama im Umgang mit Jungstudierenden im Institut „Schumann junior“: in ebenso liebevoller wie Ziel führender Weise führt sie die jungen Menschen in die Tiefe sensiblen Musizierens hinein und leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Weitergabe unserer kulturellen Tradition – ein Punkt, der hier auch deshalb an letzter und damit herausragender Stelle steht, weil er für das Leitbild unserer Hochschule sehr wichtig ist.

Christoph Meyer (Honorarprofessor): „Herr Christoph Meyer ist Intendant der DOR, einer Institution, mit der die Hochschule seit vielen Jahren eine besondere Form der Kooperation unterhält: Die DOR unterstützt unsere jährlichen großen Opernproduktionen in vielfacher Weise: Sie stellt aus ihrem Fundus unzählige Requisiten und Bühnenbildteile, die für das jeweilige Projekt gebraucht werden. Sie unterstützt und hilft beim Bühnenaufbau sowohl durch ´man-power´ als auch durch Materialien. Sie pflegt gemeinsam mit der Hochschule einen Fundus, indem die in unserem Haus verwendeten und speziell für unser Haus angefertigten Materialen im Bestand der DOR ihren Platz finden, wodurch eine qualifizierte Aufbewahrung mit der Sicherheit der Wiederverwendbarkeit gewährleistet ist. Sie weist die dafür notwendigen Arbeitsstunden unter besonderen, für die Hochschule sehr günstigen Rahmenbedingungen aus.

Nach dem Amtsantritt hat es mehrere Gespräche mit dem neuen Intendanten der DOR gegeben: Dabei wurde beschlossen, die über viele Jahre praktizierte Form der materiellen Unterstützung fortzuführen. Herr Meyer hat zugesagt, die dazu notwendigen Schritte mit dem Verwaltungsrat der DOR einzuleiten und durch die Verantwortlichen in der Stadt genehmigen und damit absichern zu lassen. Darüber hinaus wird Herr Meyer vom SS 2010 an eine Lehrtätigkeit an der Hochschule aufnehmen, in deren Rahmen er seine speziellen Kompetenzen – insbesondere auf dem Bereich der Vorbereitung auf die erfolgreiche Teilnahme bei Vorsingen und bei Wettbewerben – in Unterrichtsveranstaltungen der Hochschule einbringt.

Die Hochschule sieht in dieser Kooperation eine in besonderer Weise gelungene Form der Kooperation zwischen der Hochschule und einer kulturellen Institution der Stadt Düsseldorf. Vor diesem Hintergrund hat das erweiterte Rektorat in seiner Sitzung im April 2010 beschlossen, dem jeweiligen Intendanten der Deutschen Oper am Rhein den Titel eines Honorarprofessors zu verleihen, sofern die Fortdauer der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und der DOR gewährleistet ist und sofern der Intendant seine Kompetenzen im Rahmen einer Lehrtätigkeit in das Unterrichtsangebot der Hochschule einbringt.“

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Düsseldorf, Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf, Internationale Website für Studieninteressierte aus dem Ausland April 2011

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Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf 

Internationale Website für Studieninteressierte aus dem Ausland

Die Robert Schumann Hochschule (RSH) wendet sich mit einer neuen, internationalen Website an Studieninteressierte aus dem Ausland. Das englischsprachige Angebot präsentiert nicht nur die Studiengänge und das Profil der Hochschule, sondern informiert auch über die Inhalte der Eignungsprüfung, die für ein Studium erforderlichen Deutschkenntnisse und die Arbeit der Institute. In der Rubrik „Welcome to Düsseldorf“ steht die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt als attraktiver Studienort für angehende Musiker im Fokus. Die internationale Website der RSH ist über die deutschsprachige Internetpräsenz der Hochschule (www.rsh-duesseldorf.de) zu erreichen.

Der Bedarf an englischsprachigen Informationen ist groß, da sich Jahr für Jahr junge Menschen aus aller Welt in Düsseldorf bewerben. Rund ein Drittel der insgesamt 850 Studierenden stammt aus dem Ausland, die Mehrzahl der Ausländer kommt aus Asien und den Ländern Osteuropas.

Die internationale Website:

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