Düsseldorf, Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf, Gitarrenfestival: 110 Jahre Joaquín Rodrigo, von 8. bis 11.11.2011

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 Gitarrenfestival: 110 Jahre Joaquín Rodrigo

Mit einem viertägigen Gitarrenfestival erinnert die Hochschule von Dienstag (8. November) bis Freitag (11.) an den 110. Geburtstag des Spaniers Joaquín Rodrigo. Er gehört zu den wichtigsten Gitarrenkomponisten des 20. Jahrhunderts. Seine Tochter, Cecilia Rodrigo, wird am Mittwoch und am Donnerstag als Ehrengast dabei sein und aus dem Leben ihres Vaters berichten.

Das Festival beginnt am Dienstag um 19.30 Uhr mit einem Konzert der Gitarrenklassen von Joaquín Clerch und Alexander Sergei Ramirez. Sie spielen unter dem Titel „Elogio de la Guitarra“ neun Werke des Komponisten. Am Mittwoch liest Cecilia Rodrigo um 19.30 Uhr aus den Erinnerungen ihrer Mutter, Viktoria Kamhi. Dabei wird Rogrigos Tochter musikalisch von Sheila Arnold (Klavier), Augustín León Ara (Violine) und Alexander Sergei Ramirez (Gitarre) begleitet. Am Donnerstag wird um 19.30 Uhr „Shadows and Light“ gezeigt. Der Film aus dem Jahre 1994 porträtiert den damals 90-jährigen Komponisten. Seine Tochter wird den Film live kommentieren und steht den Zuschauern Rede und Antwort.

Den Abschluss des Festivals bildet am Freitag (11.) ein Duoabend mit dem Geiger Mintcho Mintchev und dem Gitarristen Joaquín Clerch. Auf dem Programm stehen u.a. Werke von Schnitke, Corelli, Paganini und natürlich Joaquín Rodrigo. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr im Partika-Saal. Der Eintritt ist – wie bei den übrigen Veranstaltungen auch – frei.

Joaquín Rodrigo wurde vor 110 Jahren, am 22. November 1901, im spanischen Sagunt geboren. Im Alter von drei Jahren verlor er sein Augenlicht. Trotzdem lernte er Klavier und erhielt zwischen 1917 und 1922 Unterricht in den Fächern Harmonielehre und Komposition. 1927 ging er nach Paris, wo er bis 1936 studierte und komponierte. Nach dem spanischen Bürgerkrieg kehrte er in seine Heimat zurück. Dort wurde er zu einer zentralen Figur des Musiklebens. Rodrigo hinterließ 170 Kompositionen. Seine Werke für Gitarre fanden die größte Resonanz. Ihnen verdankt er seinen Ruf, der wichtigste Gitarrenkomponist des 20. Jahrhunderts zu sein.

Das Concierto de Aranjuez hat Joaquín Rodrigo mit einem Schlag berühmt gemacht. Unzählige Orchester haben das 1939 geschriebene Konzert interpretiert. Jazzgrößen wie Miles Davis und Jean-Christian Michel bearbeiteten das Werk und Ende der 60er Jahre bildete der II. Satz die Grundlage für einen Song, der bald um die Welt ging: Aranjuez Mon Amour.

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Düsseldorf, Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf, Echo-Klassik für Produktion von Dagmar Birwe, Juli 2011

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Echo-Klassik für Produktion von Dagmar Birwe

Dagmar Birwe, Professorin für Künstlerische Musikproduktion an der Robert Schumann Hochschule, freut sich mit dem Cellisten Maximilian Hornung über den Echo Klassik in der Kategorie Nachwuchskünstler. Der Echo-Jury gefiel sein neues Album „Jump!“, das Dagmar Birwe im Juli 2010 für Sony Classical produziert hat. Die Jury des Echo Klassik hat in der Kategorie Nachwuchskünstler neun Preise verliehen. Das beweise, so die Jury, dass es eine Vielzahl gefragter Talente gebe.

Das Album von Maximilian Hornung stieß bei den Musikkritikern bereits im letzten Herbst auf hervorragende Resonanz. BR Klassik lobte am 2. November die CD mit folgenden Worten: „Es ist Hornungs instinktive Musikalität, die sein überaus klangschönes und souveränes Cellospiel so besonders macht. Nicht zufällig ist so einer auch ein ingeniöser, leidenschaftlicher Kammermusiker, wie die nun vorliegende CD erneut eindrucksvoll belegt. Zusammen mit der ukrainischen Pianistin Milana Chernyavska, der wohl gefragtesten Duo-Partnerin derzeit, ist Hornung ein innig ausgesungenes, elegisch verschattetes Album gelungen – passend zur herbstlichen Jahreszeit.“

Der Echo gehört zu den etablierten und bekanntesten Musikawards der Welt. Die Deutsche Phono-Akademie – das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie e. V. – ehrt damit jährlich herausragende und erfolgreiche Leistungen nationaler und internationaler Künstler. Um dem kulturellen Stellenwert der klassischen Musik gerecht zu werden und ihre Beliebtheit weiter zu erhöhen, wurde 1994 der Echo Klassik als eigene Veranstaltung ins Leben gerufen.

Die Preisträger werden von einer Jury ermittelt, die sich aus herausragenden Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Medien und dem Arbeitskreis Klassik des Bundesverbandes Musikindustrie zusammensetzt.

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Düsseldorf, Robert Schumann Musikhochschule, Vivaldi-Projekt von Annette Schavan ausgezeichnet Juli 2011

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Vivaldi-Projekt von Annette Schavan ausgezeichnet

Das Vivaldi-Projekt von Prof. Ida Bieler gehört zu den Preisträgern des diesjährigen Wettbewerbs „Ideen für die Bildungsrepublik“. Unter der Schirmherrschaft von Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan wählte eine Jury aus Bildungsexperten aus bundesweit mehr als 1.300 Initiativen 52 Projekte aus.

Musikstudenten geben Kindern aus sozial benachteiligten Familien Geigenunterricht. So lautet die Idee des Vivaldi-Projektes von Prof. Ida Bieler, das jetzt von einer zwölfköpfigen Expertenjury ausgewählt wurde. Die Bandbreite der Siegerprojekte reicht von Paten- und Mentoringprojekten mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie Lese- oder Integrationsförderung über Digitales Lernen und Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen bis hin zu Programmen zur Unterstützung von Kindern aus sozial schwachen Familien und Elternbildung.

Die Schirmherrin des Wettbewerbs, Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan zeigt sich zufrieden: „Die ausgewählten Projekte haben Vorbildcharakter. Sie zeigen: Das Thema Bildung bewegt nicht nur den Staat und die Schulen, sondern die ganze Gesellschaft.“ Ariane Derks, Geschäftsführerin der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“, erklärt: „Unser Ziel ist es, mit dem Wettbewerb die Vorreiter einer gesellschaftlichen Bewegung für mehr Bildung herauszustellen und Andere zum Nachmachen zu ermutigen.“

Vier der 52 ausgewählten Projekte stammen aus Nordrhein-Westfalen. Ab dem 12. August 2011 wird Woche für Woche eine herausragende „Bildungsidee“ öffentlichkeitswirksam ausgezeichnet. Im Januar 2012 werden Prof. Ida Bieler und die Hochschule für ihr vorbildliches Engagement geehrt.

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Düsseldorf, Robert Schumann Musikhochschule, Musikpreis der Düsseldorfer Jonges geht an Karsten Lehl

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Musikpreis der Düsseldorfer Jonges geht an Karsten Lehl

 

Karsten Lehl, Doktorand am Musikwissenschaftlichen Institut der Hochschule, hat den Musikpreis der Düsseldorfer Jonges erhalten. Der Preis wurde zum ersten Mal vergeben.

Detlef Parr, der Baas des renommierten Heimatvereins, überreichte am Dienstagabend (28. Juni) im Henkelsaal in der Düsseldorfer Altstadt eine Urkunde und einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro. Parr lobte das vielseitige Engagement des Preisträgers, der sich nicht nur als Sänger, Flötist und Schauspieler bewähre, sondern auch als Wissenschaftler. Seine vom Heimatverein ausgezeichnete Dissertation über die Gesangsästhetik um 1900 stelle inhaltlich etwas vollkommen Neues dar, betonte Parr. Lehl betreibe mit seiner Arbeit wissenschaftliche Grundlagenforschung.

Der 41jährige Preisträger Karsten Lehl beschäftigt sich in seiner Dissertation bei Prof. Dr. Dr. Volker Kalisch mit den Schubert-Lieder um das Jahr 1900. Vor der offiziellen Übergabe des Preises stellte Lehl den rund 200 Jonges, die sich trotz des schwülen Wetters im Henkelsaal versammelt hatten, das Thema seiner Arbeit vor: Klangen die Schubert-Lieder vor mehr als 100 Jahren anders als heute? Was erwarteten die Zuhörer damals von den Sängerinnen und Sängern? Um diesen Fragen nachzugehen, griff Lehl immer wieder auf alte Klangbeispiele zurück. Für die moderne Interpretation der Schubert-Lieder standen die Sängerin Linda Hergarten und der Pianist Michael Zieschang, die den Vortrag von Karsten Lehl musikalisch begleiteten. Mit „Der Musensohn“ und „Sehnsucht“ konnte die junge Sängerin die Herzen der Jonges im Nu erobern. Die Robert Schumann Hochschule, so lobte der Baas am Ende der Veranstaltung, sei ein „Aushängeschild für Düsseldorf“.

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