Bochum, Ruhrtriennale, Barbara Frey – Intendantin Ruhrtriennale – 2021 – 2023, IOCO Aktuell

Ruhrtriennale

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW / Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und Barbara Frey © Tobias Kreutzer/MKW

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW / Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und Barbara Frey © Tobias Kreutzer/MKW

Barbara Frey  – Intendantin  Ruhrtriennale  2021 – 2023

Ruhrtriennale – Größtes Kulturfestival in Nordrhein Westfalen

Die Schweizer Theaterregisseurin und Musikerin Barbara Frey ist eine sehr erfolgreiche und anerkannte Theatermacherin im deutschsprachigen Raum. NRW Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen stellte am 3. Juli 2019 die künftige Intendantin der Ruhrtriennale vorgestellt. Die Schweizer Theaterregisseurin und Musikerin Barbara Frey übernimmt ab November 2020 für drei Jahre (Spielzeiten 2021–2023) die künstlerische Leitung des größten Kulturfestivals in Nordrhein Westfalen. In seiner heutigen Sitzung hat der Aufsichtsrat der Kultur Ruhr GmbH unter dem Vorsitz von Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen die neue Intendantin ernannt. „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, Barbara Frey als zukünftige Intendantin der Ruhrtriennale zu gewinnen. Sie hat die vergangenen zehn Jahre mit großem Erfolg die Geschicke des Schauspielhauses Zürich gelenkt und ist eine sehr anerkannte Theatermacherin im deutschsprachigen Raum und in Europa. In Zürich hat sie gezeigt, dass sie für ein offenes, neugieriges und lebendiges Theater auf höchstem Niveau steht. Ich bin sehr gespannt auf das künstlerische Programm unter ihrer Leitung und die Produktionen, mit denen sie die besonderen Industriestätten des Ruhrgebiets bespielen wird“, sagte Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

„Ich freue mich sehr über meine Berufung als Intendantin der Ruhrtriennale ab 2021. Die Spielorte der Ruhrtriennale sind historisch gesehen unvergleichlich. Sie erzählen von vergangener Zukunft. Wir werden danach forschen, was die Umwidmung der Räume bedeutet: Aus stillgelegten Stahlwerken und Zechen entstehen immer wieder neue Denkorte der Kultur. Dies ist einzigartig, eine große Herausforderung und eine schöne Vision für die intensive Zusammenarbeit mit Menschen aus anderen Kunstformen und anderen kulturellen Zusammenhängen. Die Kulturschaffenden in Nordrhein-Westfalen sind, ebenso wie das dortige Publikum, zu Recht bekannt für ihre Offenheit, Neugierde und Zugewandtheit zu allen erdenklichen Formen künstlerischer Energien“, sagte Barbara Frey.


Zur Person  –  Barbara Frey (*1963 in Basel) studierte in Zürich Germanistik und Philosophie und spielte als Schlagzeugerin in verschiedenen Schweizer Bands. Ihre Karriere am Theater begann 1988 als Musikerin und Regieassistentin am Theater Basel unter der damaligen Leitung von Frank Baumbauer. Seit 1992 arbeitet Barbara Frey als Regisseurin, anfangs in der freien Szene sowie am Theater Neumarkt in Zürich, am Nationaltheater Mannheim und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Von 1999 bis 2001 war sie Hausregisseurin an der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin, 2005 bis 2008 in gleicher Funktion am Deutschen Theater Berlin. Wiederholt inszenierte sie etwa am Theater Basel, am Bayerischen Staatsschauspiel in München und bei den Salzburger Festspielen.

Zuletzt, seit der Spielzeit 2009/10 und noch bis zum Ende der Spielzeit 2018/19, war Barbara Frey Intendantin des Schauspielhauses Zürich. Zu Beginn ihrer Intendanz inszenierte sie etwa Schillers Maria Stuart und Shakespeares Was ihr wollt. Ihre jüngste im Mai in Zürich aufgeführte Produktion Die Toten nach einer Erzählung von James Joyce war von großem Erfolg gekrönt. Unter Barbara Freys künstlerischer Leitung wurde das Schauspielhaus Zürich mehrere Male zum renommierten Berliner Theatertreffen eingeladen. Darüber hinaus wurden Inszenierungen im Rahmen des Festivals „Radikal jung!“, während der Mülheimer Theatertage, auf dem Schweizer Theatertreffen und beim Prager Theaterfestival Deutscher Sprache gezeigt. Internationale Gastspiele führten das Schauspielhaus Zürich in die Theatermetropolen des deutschsprachigen Raums sowie u.a. nach Spanien, die Niederlande, Portugal, Russland, China und Taiwan. Während ihrer Zürcher Jahre inszenierte Barbara Frey an der Semperoper Dresden sowie immer wieder am Burgtheater Wien. 2016 erhielt sie im Rahmen des Dritten Schweizer Theatertreffens in Genf den renommierten Schweizer Theaterpreis.

Ruhrtriennale 2019
Die diesjährige Spielzeit der Ruhrtriennale findet vom 21. August bis 29. September 2019 statt. Unter der derzeitigen Intendantin Stefanie Carp sind rund 150 Veranstaltungen vorbereitet, darunter Musiktheater, Schauspielproduktionen sowie Konzerte. Zudem sind vier Installationen bei freiem Eintritt zu besuchen. Unter den insgesamt 36 Produktionen sind 14 Ur- und Erstaufführungen.  Mehr als 840 Künstlerinnen und Künstler aus 35 Ländern werden bei der Ruhrtriennale 2019 in 13 Spielstätten in Bochum, Duisburg, Essen und Gladbeck auftreten.

—| Pressemeldung Ruhrtrienale |—

—| Pressemeldung Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Spielplan September/Oktober 2019

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de


Oper und Ballett am Rhein im September/Oktober 2019


Fr 06.09. – 20.00 Uhr
Opernplatz vor dem Theater Duisburg
4. Haniel Klassik Open Air

Stimmungsvolle Klassik unter freiem Himmel – und zum krönenden Abschluss ein Feuerwerk: Erneut wird die Saison in Duisburg festlich mit dem HANIEL KLASSIK OPEN AIR eröffnet. Schon zum vierten Mal ermöglicht das renommierte Familienunternehmen Haniel gemeinsam mit der Deutschen Oper am Rhein, den Duisburger Philharmonikern und dem Theater Duisburg ein großes Konzert unter dem Motto „umsonst und draußen“.

Solist*innen des Ensembles, der Chor und Extrachor sowie die Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von Axel Kober präsentieren ein vielfältiges Programm mit Ausschnitten aus „Fidelio“, „Aida“ und „Samson et Dalila“. Es moderiert Götz Alsmann, der in diesem Jahr von seiner Band begleitet wird.

Am Samstag, 7. September 2019, stehen härtere Töne auf dem Programm des Open-Airs. So ist es gelungen, u. a. die Schweizer Hard-Rock-Band „Gotthard“ zu verpflichten. Am Sonntag wird das Programm mit einem Matinée-Konzert für die ganze Familie, unter anderem mit dem Kinderchor am Rhein, fortgesetzt.

Programm zum 4. Haniel Klassik Open Air


Sa 07.09. – 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme: „La traviata“ von Giuseppe Verdi

Auf einem ihrer opulenten Feste wird Alfredo auf Violetta aufmerksam. Bei einem plötzlichen Schwächeanfall der Gastgeberin kommen sie sich näher, verlieben sich und beschließen, vor den Toren von Paris ein neues Leben miteinander zu beginnen. Doch die ländliche Idylle ist trügerisch. Alfredos Vater will die ehemalige Edelkurtisane in seiner Familie nicht dulden und setzt Violetta derartig unter Druck, dass sie schließlich auf Alfredo verzichtet. Verzweifelt kehrt sie in ihr früheres Leben zurück – und geht zu Grunde.

Mit seiner Violetta Valéry schuf Giuseppe Verdi einen neuen Mythos des Weib­lichen: eine beseelte, faszinierend sinnliche Frau von auratischem Zauber. An der Deutschen Oper am Rhein wird sie im September/Oktober von Adela Zaharia ebenso wie von Anna Princeva und Eleonore Marguerre verkörpert. Am 12. Sep­tem­ber stellt sich Marie Jacquot bei „La traviata“ als neue Erste Kapellmeisterin der Deutschen Oper am Rhein vor.

Termine, Besetzungen, Tickets


So 08.09.-18.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme: „Tosca“ von Giacomo Puccini

Die Opernsängerin Floria Tosca lebt ganz für ihre Kunst und ihre Liebe zu dem Maler Cavaradossi. Als dieser wegen seiner politischen Aktivitäten gegen das unmenschliche Regierungsregime ins Visier von Baron Scarpia gerät, sieht auch sie sich dem brutalen Polizeichef ausgeliefert…

Mit „Tosca“ komponierte Giacomo Puccini eine schonungslose Abrechnung über Machtmissbrauch, politische Willkür und polizeistaatliche Machenschaften. Sie ist aber auch eine zutiefst berührende Liebesgeschichte und leidenschaftliche Mani­festation der um das Jahr 1900 bereits aussterbenden italienischen Gesangsoper, in der „Verismo“ couragiertes Handeln und klare Parteinahme für die Opfer bedeutet. Alternierend mit Alex Penda singt Ensemblemitglied Morenike Fadayomi die Titelpartie. Eduardo Aladrén und Najmiddin Mavlyanov sind in der Rolle des Malers Cavaradossi, Lucio Gallo und James Rutherford als Scarpia zu erleben.


So 15.09. – 18.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme: „Roméo et Juliette“ von Charles Gounod

Ein Sommernachts-Albtraum: In einer heißen Augustnacht trifft Roméo zufällig auf Juliette. Es ist Liebe auf den ersten Blick, allerdings eine verbotene, denn Juliette muss am nächsten Morgen Pâris heiraten. Doch die Macht der Liebe wirkt wie eine Droge, ein dunkel-süßes Gift mit tödlichem Ausgang…

Charles Gounod (1818–1893) schuf mit seiner Adaption von Shakespeares „Romeo und Julia“ ein Meisterwerk der französischen Opernromantik voller Poesie, Leidenschaft und packender Dramatik: eine Liebesgeschichte wie ein Krimi, eine Familientragödie voller Gesellschaftskritik. An der Deutschen Oper am Rhein ist es in der Deutung des jungen Regisseurs Philipp Westerbarkei zu sehen, der in dieser Saison auch Puccinis „La Bohème“ inszeniert.

Infos zum Stück, Termine, Besetzung und Tickets


Fr 20.09. – 16.00 Uhr
Foyers des Düsseldorfer
Opernhauses
Geisterstunde im Opernhaus

Vor der Düsseldorfer Premiere von „Geisterritter“ öffnet die Oper ihre Foyers und gibt das Haus für alle Premierenkartenbesitzer frei zum Eingruseln. Ab 16.00 Uhr können junge Zuschauer*innen zur Einstimmung auf die Jugendoper nach dem Bestseller von Cornelia Funke mit Schauspieler Cedric Sprick den Kröten-Rap lernen, Gruselfilme synchronisieren oder sich als Untote schminken lassen.


Fr 20.09. – 18.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE: Jugendoper „Geisterritter“ von James Reynolds

Es ist zum Gruseln: Kaum ist Jon Whitcroft unfreiwillig in ein alt­ehrwürdiges Internat in Salisbury eingezogen, trachtet ihm dort der Geist von Lord Stourton nach dem Leben. Seine Mitschüler, die den Geist nicht sehen können, halten Jon für verrückt – nur seine Klassenkamera­din Ella glaubt ihm. Gemeinsam mit Ellas eigenwilliger Großmutter Zelda und der zum Leben erwachten Statue des Ritters William Longspee nimmt der Junge den Kampf mit seinem untoten Gegner auf …

Für die Kooperation „Junge Opern Rhein Ruhr“ autorisierte die Bestsellerautorin Cornelia Funke erstmals die Vertonung einer ihrer erfolgreichen Romane. Regisseur Erik Petersen schuf hierzu eine fantasievolle Inszenierung, für die das bekannte Videokünstlerduo fettFilm das multimediale Setting bereitstellte. Nach ihrem großen Erfolg in Bonn und Duisburg feiert James Reynolds Jugendoper „Geisterritter“ jetzt in Düsseldorf Premiere.


Fr 20.09. – Sa 28.09.
Orchard Hall Tokyo
Hyogo PAC Osaka
Martin Schläpfers „Schwanensee“ auf Japan-Tour

In Tokyo und Osaka bringen die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts am Rhein das bekannteste Ballett der Welt in der Version von Martin Schläpfer auf die Bühne. Schläpfer rückt „all die faszinierenden Dunkelheiten, psychischen Geheimnisse und Archetypen“ mit seiner ganz eigenen, ebenso physischen wie hochexpressiven Tanzsprache in den Mittelpunkt und entführt das Publikum in eine Welt, „in der Geister und Unerklärbares noch nicht als Hirngespinste gelten“.


Di 24.09. – 18.00 Uhr Theater Duisburg
Opernwerkstatt: „Pique Dame“

Ein Podiumsgespräch mit beteiligten Künstlern und ein exklusives Probenerlebnis geben bei freiem Eintritt erste Einblicke in die Duisburg-Premiere von Tschaikowskys „Pique Dame“.


Sa 28.09. – 19.30 Uhr
Theater Duisburg
PREMIERE: „Pique Dame“ von Peter Iljitsch Tschaikowsky

Spielsucht, Geld und Liebesverlangen, das sind die drei Motive, um die sich Tschaikowskys Seelendrama „Pique Dame“ rankt. Hermann, ein haltloser junger Offizier, Lisa, eine von ihm leidenschaftlich geliebte, aber unerreichbar scheinende Frau und deren Großmutter, eine geheimnisumwitterte Gräfin, sind die Hauptfiguren in dem tragischen Spiel um persönliche Zuneigung und gesellschaftliche Anerkennung.

Die US-amerikanerische Regisseurin Lydia Steier findet im Hollywood der 1950er Jahre den Rahmen für ihre bildgewaltige Inszenierung, die am letzten September-Wochenende die Opernsaison im Theater Duisburg eröffnet. Unter der musikalischen Leitung von Aziz Shokhakimov sind Sergej Khomov als Hermann und Sarah Ferede als Lisa zu erleben. Renée Morloc verkörpert die geheimnisvolle Gräfin.

Infos zum Stück, Termine, Besetzung und Tickets


Mi 02.10. – 19.30 Uhr
Theater Duisburg
Wiederaufnahme: „La Cenerentola“ von Gioacchino Rossini

Cenerentola ist das Aschenputtel der Opernbühne. Allerdings ist sie keine reine Märchenfigur, sondern die Heldin einer turbulenten Musikkomödie. Zwar ist

auch Cenerentola gestraft mit einem hartherzigen Stiefvater und zwei selbstsüchtigen Stiefschwestern, die ihr das Leben schwer machen. Aber anders als im Märchen gelingt ihr die Verwandlung in eine schöne Dame, die der Prinz Ramiro zu seiner Frau erwählt, durch die Hilfe des weisen Philosophen Alidoro. Dabei spielen Verkleidungen und das Verhältnis von Sein und Schein eine große Rolle. In der legendären Inszenierung des großen Regiemeisters Jean-Pierre Ponnelle hat diese Geschichte durch szenischen Witz, Opernmagie und prallen Humor längst Unsterblichkeit erlangt. In Duisburg singen Miriam Albano (2.10.) und Maria Kataeva die Titelpartie.

Infos zum Stück, Termine, Besetzung und Tickets


Do 03.10. – 18.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Reprise: „Schwanensee“ von Martin Schläpfer

Direkt im Anschluss an sein Japan-Gastspiel bringt das Ballett am Rhein Martin Schläpfers „Schwanensee“ im Opernhaus Düsseldorf auf die Bühne.

Prinz Siegfried soll heiraten, doch er ist jung und sehnt sich nach dem Leben. Mitten in der Nacht wird er tief im Wald an einem geheimnisvollen See von einem Mädchen magisch angezogen. Odette ist in einem bösen Zauber gefangen und nimmt nur, wenn es dunkel wird, für einige Stunden menschliche Gestalt an …


Mi 09.10. – 18.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Opernwerkstatt zur Premiere von „Samson et Dalila“

Die Opernwerkstatt zur ersten Neuproduktion der Spielzeit macht die Zuschauer mit Camille Saint-Saëns‘ französischer Oper „Samson et Dalila“ vertraut. Der Eintritt zum Gespräch und zum Probenbesuch ist frei.


So 13.10. – 15.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme: „Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges“
von Igor Strawinsky / Maurice Ravel

Ganz ähnlich wie „Die Zauberflöte“ fasziniert der Doppelabend „Petruschka / L’Enfant et les Sortilèges“ durch das überraschende Zusammenspiel von Orchestermusik, Artisten und Sängerinnen auf der Bühne und filmischer Animation. Ein russischer Jahrmarkt und ein französisches Kinderzimmer sind die Schauplätze, die die britische Theatergruppe „1927“ in einer überbordenden Bilderwelt lebendig werden lässt. Dazu erklingen Strawinskys Ballettmusik und Ravels Operneinakter.


Do 17.10. – 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme: „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart

Don Giovanni, dem großen Frauenverführer in Mozarts Oper, misslingen alle Liebesabenteuer, was seiner Anziehungskraft allerdings nicht schadet. Im Gegenteil. Mozarts Musik schafft das Kraftfeld, in dem sich alles um ihn herum auflädt. Wer auf Don Giovanni trifft, kann sich dieser Energie nicht entziehen. Er muss ihr stand­halten, wenn er nicht untergehen will in der regellosen Freiheit, die Don Giovanni als genuss­vollen Weg propagiert, sich von Konventionen und vorgefer­tig­ten Lebensmustern zu befreien.


Fr 18.10. – 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE: „Samson et Dalila“ von Camille Saint-Saëns

Als sich Samson an die Spitze des Hebräer-Aufstandes stellt, fasst sein unterjochtes Volk neuen Mut. Im Kampf gegen die herrschenden Philister ist seine über­mensch­liche Kraft eine tödliche Waffe und erringt den Rebellen Sieg um Sieg. Nur einem Gegner ist Samson nicht gewachsen: der erotischen Anziehungskraft der schönen Dalila. Mit ihren Verführungskünsten umgarnt sie den verhassten Feind, um ihm das Geheimnis seiner Stärke zu entlocken…
Joan Anton Rechi, der an der Deutschen Oper am Rhein zuletzt sehr erfolgreich „Madama Butterfly“ inszenierte, setzt Camille Saint-Saëns‘ französische Oper in Szene. Michael Weinius – in der vergangenen Spielzeit als Siegfried gefeiert – ist Samson, Ramona Zaharia die große Verführerin Dalila.


So 20.10. – 11.00 Uhr
Foyer im Opernhaus Düsseldorf
Symphoniker im Foyer: Barocke Kantaten

Johann Sebastian Bachs weltliche Kantate „Ich bin in mir vergnügt“ BWV 204 steht im Zentrum der barocken Sonntagsmatinee. Die Sopranistin Sylvia Hamvasi interpretiert das charmante, 8-sätzige Werk gemeinsam mit Solo-Flötistin Ruth Legelli, Solo-Oboistin Gisela Hellrung und weiteren Mitgliedern der Düsseldorfer Symphoniker. Weitere Werke Bachs runden das Programm ab und sorgen für einen beschwingten Start in den Sonntag.


Sa 26.10. – 19.00 Uhr
Theater Duisburg
und
So 27.10. – 19.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

„With Love from Moscow“: Gala-Konzerte der Helikon-Oper Moskau

2019 ist Deutschland Gastgeber für das russische Kulturfestival „Russian Seasons“, das die vielfältige russische Kultur in Ausstellungen, Festivals und Konzerten präsentiert, um den interkulturellen Dialog und die partnerschaftlichen Beziehungen zu fördern.
Mit der Moskauer Helikon-Oper verbindet die Deutsche Oper am Rhein seit der gemeinsamen Produktion „Der goldene Hahn“ 2016 eine erfolgreiche Zusammenarbeit und künstlerische Freundschaft, die weiter vertieft wurde durch Gala-Konzerte in Düsseldorf im Mai 2017 und in Moskau im September 2018, bei denen Ensemble­mit­glieder beider Häuser gemeinsam auf der Bühne standen. Nun gibt es ein Wiedersehen, wenn die Helikon-Oper mit 12 ihrer besten Solist*innen, Chor und Orchester für zwei Gala-Konzerte nach Duisburg und Düsseldorf kommt. Mit großen Arien, Ensembles und Chorszenen von Peter Iljitsch Tschaikowsky und Giuseppe Verdi schlägt sie auch musikalisch eine Brücke nach Russland.

Die Schirmherrschaft übernimmt Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaften des Landes Nordrhein-Westfalen


—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Maria Kataeva – Erfolg bei Operalia 2019

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Maria Kataeva © Andreas Endermann

Deutsche Oper am Rhein / Maria Kataeva © Andreas Endermann

 Maria Kataeva – Erfolgreich bei Operalia 2019

Die Mezzosopranistin aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein gewinnt den zweiten Preis und den Publikumspreis beim Gesangswettbewerb in Prag

Maria Kataeva, Mezzosopranistin im Ensemble der Deutschen Oper am Rhein, geht als zweifache Preisträgerin aus Plácido Domingos Gesangswettbewerb Operalia 2019 hervor. Sie gewann sowohl den zweiten Preis als auch den Publikumspreis des international bedeutenden Opernwettbewerbs. Damit ist zum zweiten Mal in Folge ein Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein als Sieger oder Zweitplatzierte bei diesem Wettbewerb hervorgegangen, der als der wichtigste weltweit gilt. (Adela Zaharia gewann 2017 den ersten Preis.)

Die Finalrunde wurde am Freitag, 26. Juli 2019, im Nationaltheater Prag ausgetragen. Zum Abschluss der sechs intensiven Wettbewerbstage präsentierte Maria Kataeva hier die Arie der Angelina „Nacqui all’affanno e al pianto“ aus Gioachino Rossinis Oper La Cenerentola.

Deutsche Oper am Rhein / Maria Kataeva als Angelina in La Cenerentola“ an der Deutschen Oper am Rhein © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Maria Kataeva als Angelina in La Cenerentola an der Deutschen Oper am Rhein © Hans Jörg Michel

„Wir sind sehr stolz auf Maria Kataeva, und ich gratuliere ihr sehr herzlich zu diesem fantastischen Erfolg“, sagt Generalintendant Christoph Meyer. Maria Kataeva ist nach dem Sieg von Adela Zaharia vor zwei Jahren eine weitere Künstlerin der Deutschen Oper am Rhein, die mit ihrer Auszeichnung bei einem der renommiertesten Wettbewerbe der Welt beweist, auf welch hervorragendem Niveau sich das Ensemble der Deutschen Oper am Rhein befindet.“

Maria Kataeva studierte in St. Petersburg. Ihre Opernlaufbahn begann 2011 im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein, von dort wurde sie 2013 fest ins Ensemble übernommen. Die Titelpartie in Rossinis La Cenerentola gehört auch hier zu ihren Glanzrollen. Große Erfolge feierte sie in Düsseldorf und Duisburg zuletzt auch als Elisabetta in Donizettis Maria Stuarda und als Polina in Tschaikowskys Oper Pique Dame.

Deutsche Oper am Rhein / Maria Kataeva als Elisabetta in „Maria Stuarda“ an der Deutschen Oper am Rhein © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Maria Kataeva als Elisabetta in „Maria Stuarda“ an der Deutschen Oper am Rhein © Hans Jörg Michel

In Düsseldorf gibt Maria Kataeva in der Spielzeit 2019/20 ihre Rollendebuts als Ruggiero in der Neuinszenie­rung von Georg Friedrich Händels Barockoper Alcina und als Eboli in Giuseppe Verdis Don Carlo. Als Angelina in Rossinis La Cenerentola ist ab 17. Oktober in Duisburg und ab 3. Mai in Düsseldorf zu erleben.

Der 1993 von Plácido Domingo ins Leben gerufene Wettbewerb Operalia beflügelte die Karrieren von Opernstars wie Sonya Yoncheva, Joyce DiDonato, Nina Stemme, José Cura und Rolando Villazón. Ein Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein gewann ihn bereits vor zwei Jahren: Die Sopranistin Adela Zaharia wurde bei Operalia 2017 mit dem ersten Preis und dem Zarzuela-Preis ausgezeichnet.

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Premiere Geisterritter – James Reynolds, 20.09.2019

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

  Geisterritter   – Saisonstart im Opernhaus Düsseldorf

als erste Premiere der neuen Spielzeit 2019/20 kommt Geisterritter (empfohlen ab 10 Jahren) am Freitag, 20. Sep­tem­ber, 18.00 Uhr auf die Bühne des Düsseldorfer Opernhauses. Die Jugendoper von James Reynolds ist die erste nach einem Kinderbuch von Cornelia Funke. Für Junge Opern Rhein Ruhr, die Kooperation der Deutschen Oper am Rhein mit den Theatern Bonn und Dortmund, autorisierte sie die Vertonung ihres 2011 erschienenen Beststellers. Erik Petersen hat Geister­ritter als großformatiges Bühnenwerk inszeniert, das im Dezember 2017 am Theater Bonn uraufgeführt wurde. Die Deutsche Oper am Rhein brachte es im Juni 2019 im Theater Duisburg zur Premiere, und auch hier stieß das „Märchen mit spürbarem Gruselansatz für die ganze Familie“ (Westfälische Rundschau) auf großen Zuspruch. Patrick Francis Chestnut übernimmt nun in Düsseldorf die musikalische Leitung des Sängerensembles und der Düsseldorfer Symphoniker.

Deutsche Oper am Rhein / Geisterritter - Monika Rydz (Ella) und David Fischer (Jon). © Andreas Endermann

Deutsche Oper am Rhein / Geisterritter – Monika Rydz (Ella) und David Fischer (Jon). © Andreas Endermann

Reynolds „kraftvolle Theatermusik“ (Rheinische Post) begleitet den jungen Jon Whitcroft in sein neues Zuhause, ein altehrwürdiges Internat in Salisbury, wo ihm der Geist von Lord Stourton nach dem Leben trachtet. Gemeinsam mit seiner Freundin Ella und der zum Leben erwachten Statue des Ritters William Longspee nimmt der Junge den Kampf mit seinem untoten Gegner auf …

Die jungen Premierenbesucher empfängt die Junge Oper am Rhein am 20. September schon ab 16.00 Uhr zur Geisterstunde im Opernhaus: Hier können sie mit Schauspieler Cedric Sprick den Kröten-Rap lernen, Gruselfilme synchronisieren oder sich als Untote schminken lassen.

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