Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, UFO – Junge Oper Urban – ein Projekt, 22.04.2021

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

UFO – Junge Oper Urban

 Projekt der Deutschen Oper am Rhein  –  Für junge Menschen

Die Deutsche Oper am Rhein geht auf Entdeckungsreise. Mit „UFO – Junge Oper Urban“ landet sie an acht unterschiedlichen Spielorten in Düsseldorf und Duisburg. In den beiden kommenden Spielzeiten werden hier die großen Fragen erforscht: Wie klingt Musiktheater für Kinder? Was erzählt es? Was sind momentane Strömungen und wo geht die Reise hin?

Das UFO will neue Ideen, Denkräume und Realitäten entern und ihnen eine Bühne geben. Als mobiles Klanglabor und Spielstätte bringt es Künstlerin­nen und Künstler zusammen, die acht neue Stücke für und mit jungem Publikum von 4 bis 12 Jahren ent­wickeln. Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammen­arbeit mit dem NRW KULTURsekretariat Wuppertal gefördert.

Stücke für und mit jungem Publikum von 4 bis 12 Jahren

Deutsche Oper am Rhein / hier das UFO - Junge Oper Mobil - ein Raumlabor © raumlaborberlin

Deutsche Oper am Rhein / hier das UFO – Junge Oper Urban – ein Raumlabor © raumlabor berlin

Das UFO findet seine Landeplätze mitten im Stadtraum von Düsseldorf und Duisburg. Es wird zum Begegnungsort für Komponistinnen, Librettisten, Regieteams und Bühnenkünstlerinnen, die mobile Spielformate entwickeln und aufführen. Das UFO möchte Geschichten erzählen, die eng an den Alltag des jungen Publikums andocken und mit Impulsen aus den Lebens- und Erlebnisräumen der Kinder ein vielseitiges Musiktheater-Repertoire entwickeln. Der Entstehungs- und Probenprozess findet dabei nicht hinter verschlossenen Türen statt, sondern sichtbar und hörbar für alle – eingebettet in die Klänge des urbanen Stadtteillebens. So entstehen innerhalb der Spielzeiten 2021/22 und 2022/23 acht Uraufführungen – neue Stücke für Kinder verschiedener Altersgruppen zwischen 4 und 12 Jahren. Die Aufführungen werden von der Jungen Oper am Rhein durch ein umfangreiches Vermittlungs­­programm flankiert, das den Ideen der Kinder Raum geben möchte. Bei seinen Erkundungen im Stadtteil wird das UFO zudem von lokalen Institutionen wie Jugendzentren, Schulen und Universitäten unterstützt.

Das UFO, ein mobiler Theaterraum für etwa 30 Gäste, wurde von raumlabor berlin entwickelt. Das Architektenkollektiv um Jan Liesegang arbeitet an den Schnittstellen zwischen Architektur, Stadtplanung und künstlerischer Intervention mit der Vision, den städtischen Raum positiv verändern zu können, neue Atmosphären und ein Gefühl für Potentiale und Freiräume zu schaffen. Für das UFO hat es sich von einem Raumfahrzeug inspirieren lassen, das sich nach verschiedenen Seiten öffnet. Je nach Bedarf kann es kleinere Experimentier- und Begegnungsräume an- und abdocken, z. B. einen Bauwagen mit Tonstudio, so dass es vielfältige Interaktionen zwischen den künstlerischen Teams und dem Publikum ermöglicht.

Deutsche Oper am Rhein / hier das UFO - Junge Oper Mobil - ein Raumlabor © raumlaborberlin

Deutsche Oper am Rhein / hier das UFO – Junge Oper Urban – ein Raumlabor © raumlaborberlin

Die unbedingten Dinge –  Premiere 1. Oktober 2021

Seine erste Station ist das Kuhtor in Duisburg: Ab September 2021 erarbeitet hier das Klangkunst-Duo Merzouga (Eva Pöpplein und Janko Hanushevsky) gemeinsam mit der Kinderbuchautorin Nikola Huppertz und der Regisseurin Kerstin Steeb ein Musiktheaterstück für Kinder ab 6 Jahren, das den Arbeitstitel „Die unbedingten Dinge“ trägt und am 1. Oktober 2021 Premiere haben soll. Es wird die Geschichte zweier Freunde erzählen, die in dringender Mission durch die Zeit reisen. Im Januar 2022 landet das UFO am Anne-Frank-Haus, einem Jugendzentrum im Düsseldorfer Stadtteil Garath. Dort wird der für seine Kindertheater­stücke mehrfach ausgezeichnete Belgier Jan Sobrie (Libretto und Inszenierung) zusammen mit der Komponis­tin Misha Cvijovic ein neues Stück für Kinder ab 8 Jahren entwickeln – Arbeitstitel: „Als wir nicht mehr wussten, wer wir waren“. Es erzählt von einer großen Freundschaft und den gemeinsamen Traum­welten einer ehemaligen, mittlerweile an Demenz erkrankten Opernsängerin und einem Kind. Die Uraufführung ist für den 17. Februar 2022 geplant.

Als wir nicht mehr wussten, wer wir waren  – Premiere 17. Februar 2022

Alle zwei bis drei Monate schlägt die Junge Oper Urban an einem anderen Ort auf – im April 2022 in Duisburg-Bruckhausen, im Juni 2022 im Glasmacherviertel in Düsseldorf-Gerresheim, im Oktober 2022 in Ruhrort/Laar, im Dezember 2022 im WGZ-Bank-Park in Düsseldorf-Oberbilk, im März 2023 in der Duisburger Altstadt und schließlich im Juni 2023 in Düsseldorf-Golzheim, direkt am Rhein.

Christoph Meyer, Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein erklärt: „Die Junge Oper Urban ist ein weiterer Baustein unserer Arbeit für und mit unserem jungen Publikum, die wir dank der Projektförderung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen und das NRW KULTUR­sekretariat nun erheblich ausbauen können. Als Satellit unserer Bühnen gibt uns das UFO die Möglichkeit, noch unmittelbarer mit dem Publikum beider Städte in Kontakt zu kommen. Hier entsteht eine zusätzliche Chance für Transparenz, Offenheit und gegenseitiges Kennenlernen – barrierefrei und durch die Zielgruppe der Kinder auch ganz unvoreingenommen allen gängigen Klischees gegenüber.“

Dr. Christian Esch, Direktor des NRW KULTURsekretariats Wuppertal: „Theater, Opernhäuser und Orchester sind Orte der Reflexion über das Zeitgeschehen und Verständigungsräume für das soziale Mit­einander. Schmerzlich müssen wir zurzeit erleben, dass an diesen Orten keine direkte Begegnung möglich ist. Vor diesem Hintergrund ist der Ansatz des UFO, sich buchstäblich auf das junge Publikum auch als potentielle Mitakteure zuzubewegen, noch einmal bedeutsamer geworden: Dass sich das Klanglabor jetzt aufmacht, allen Widrigkeiten zum Trotz, an wechselnden Orten Kinder und Jugendliche für Musik und Theater zu begeistern, ist auch ein Signal der Hoffnung. Im Rahmen des Landes-Förder­pro­gramms Neue Wege stellt das Düsseldorfer Projekt ein spannendes Beispiel der Öffnung des Theaters dar, für kreative Formen der Annäherung an ein junges Publikum.“

In enger Zusammenarbeit mit der Jungen Oper am Rhein wird „UFO – Junge Oper Urban“ über insgesamt drei Jahre neue Wege beschreiten, bestehende Kooperationen in den beiden Städten vertiefen und neue Bande mit Schulen und Kindergärten, aber auch sozialen Einrichtungen knüpfen. Organisiert wird das Projekt von Michaela Dicu, die zusammen mit Immanuel de Gilde und der Dramaturgie der Deutschen Oper am Rhein die Ideen für das Mobile Klanglabor entwickelt und umsetzt. Aktuelle Informationen zum UFO – Junge Oper Urban sind auf der Website www.operamrhein.de hinterlegt.

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Theaterehe Düsseldorf – Duisburg verlängert, IOCO Aktuell, 22.04.2021

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Theaterehe Düsseldorf – Duisburg –  bis 2027 verlängert

Aufsichtsrat der Deutschen Oper am Rhein votierte einstimmig

In der Aufsichtsratssitzung vom 20.4.2021 haben sich die Vertreter der Städte Düsseldorf und Duisburg einstimmig für eine Verlängerung der Theatergemeinschaft Düsseldorf und Duisburg ausgesprochen. Die seit ihrer Gründung im Jahr 1956 bestehende Kooperation gilt künstlerisch und wirtschaftlich als Erfolgsmodell. Durch ihr hochrangiges Solistenensemble, den Chor, die national wie international gefeierte Compagnie Ballett am Rhein und die Mitwirkung sowohl der Duisburger Philharmoniker als auch der Düsseldorfer Symphoniker hat sie sich zu einer der ersten Adressen für Oper und Ballett in Europa entwickelt.

Zustimmung der Stadträte und Kommunalaufsicht – eher Formsache

Allein die beiden Städte Düsseldorf und Duisburg zählen zusammen fast 1,1 Millionen Einwohner, aber auch die umliegenden Regionen und eine große Zahl auswärtiger Gäste profitieren vom hochkarätigen künstlerischen Angebot der Deutschen Oper am Rhein. Vorbehaltlich der Zustimmung beider Stadträte und der Kommunalaufsicht wäre die Zukunft der Deutschen Oper am Rhein in gemeinsamer Trägerschaft der Städte Düsseldorf und Duisburg bis zum Jahr 2027 gesichert.

Theater Duisburg © IOCO

Theater Duisburg © IOCO

In den vergangenen Monaten haben die Vertreter und Vertreterinnen der Kommunen und der Deutschen Oper am Rhein die Grundlagen für die Verlängerung verhandelt. „Das Gesprächsklima war von Beginn an auf allen Seiten sehr positiv und konstruktiv“, sagt Prof. Christoph Meyer, Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein. „Im Wesentlichen ging es um eine Einigung darüber, die finanziellen Anteile der Beteiligten möglichst gerecht und realistisch aufzuteilen.“

Wie bisher sollen pro Spielzeit insgesamt 258 Vorstellungen in beiden Städten gegeben werden, davon 180 Vorstellungen in Düsseldorf und 78 Vorstellungen in Duisburg, was einem Verhältnis von 70 zu 30 entspricht. Weil in den vergangenen Jahren die Landeshauptstadt Düsseldorf aufgrund der schwierigen Haushaltslage von Duisburg einen höheren Anteil der Zuschüsse übernommen hat, wird die Finanzierung nun schrittweise auf das Verhältnis 70 zu 30 angepasst.

Siegfried an der Rheinoper in 2020 – Eine Einstimmung
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Hans-Georg Lohe, Kulturdezernent der Stadt Düsseldorf: „Ich freue mich, dass seitens des Aufsichtsrates grünes Licht für die Verlängerung der Theatergemeinschaft gegeben wurde und bin optimistisch, dass die Stadträte und die Kommunalaufsicht sich diesem Votum anschließen werden. Beide Städte profitieren in vielerlei Hinsicht von der Bündelung der kreativen Kräfte und genießen dadurch ein vielfältiges kulturelles Angebot, das ohne den Zusammenschluss für keine von beiden in dieser Form finanzierbar wäre.“

Astrid Neese, Kulturdezernentin der Stadt Duisburg: „Auch für Duisburg ist es eine überaus positive Nachricht, dass die Fortführung der Theatergemeinschaft mit Düsseldorf auf einem guten Weg ist. Oper und Ballett spielen eine herausragende Rolle für das kulturelle Leben in Duisburg, und unsere erstklassigen Duisburger Philharmoniker werden weiterhin bei Opernaufführungen auch in Düsseldorf spielen.“

—| IOCO Aktuell Deutsche Oper am Rhein |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Tristan und Isolde – Romeo und Julia und mehr, IOCO Aktuell, 14.11.2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Dezember 2020 – Die Kultur steht „hoffentlich“ wieder auf

Im November 2020 ruht der Spielbetrieb in allen Theatern Deutschlands wie Europas. Doch hinter den Kulissen geht die Arbeit in den meisten Theatern weiter: Die Deutsche Oper am Rhein stellt ihre Opernproduktionen Romeo und Julia und Meister Pedros Puppenspiel fertig und bringt die Stücke bis zur Generalprobe, damit sie Premiere feiern können, sobald es die Situation erlaubt. Darüber hinaus haben die Proben zu Richard Wagners Tristan und Isolde in einer speziell für die Deutsche Oper am Rhein entwickelten Fassung von Eberhard Kloke begonnen.

Stand 14.11.2020 : Der Dezember-Spielplan der Rheinoper kann hoffentlich realisiert werden. Fünf Premieren stehen auf dem Programm.

Tristan und Isolde  –  Richard Wagner
 Bearbeitung von Eberhard Kloke für die Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Tristan und Isolde © SantasSita / shutterstock

Deutsche Oper am Rhein / Tristan und Isolde © SantasSita / shutterstock

Tristan und Isolde – unauflöslich sind diese beiden Namen, ihre Herzen, ihre Schicksale miteinander verwoben. Zwei totalitäre Gefühls-Extremisten, die ihre Liebe in einer Radikalität leben, die keinen Raum für andere Menschen lässt und allein in der vollkommenen Selbstauflösung im Tod ihre Erfüllung finden kann.

An jeweils drei aufeinanderfolgenden Abenden präsentiert die Deutsche Oper am Rhein unter der Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober Tristan und Isolde im Opernhaus Düsseldorf und im Theater Duisburg. Speziell für die beiden Häuser, ihre Orchester und ein Weltklasse-Ensemble um Linda Watson und Alexandra Petersamer (Isolde), Michael Weinius und Daniel Frank (Tristan) sowie Hans-Peter König (König Marke) hat der erfahrene Komponist und Dirigent Eberhard Kloke eine feinsinnige Bearbeitung der Partitur vorgenommen.

In seiner Fassung sind außer dem Hauptorchester im Orchestergraben verschiedene Ensembles im Bühnenraum verteilt. Eine besondere Bedeutung kommt einem Streichensemble mit Englischhorn zu, das sich musikalisch und inhaltlich mit den Protagonisten verbindet. Dies bestimmt auch die Inszenierung von Dorian Dreher: Durch verschiedene Bühnen¬ebenen (Bühne und Kostüme: Heike Scheele) ist das Konzept stark räumlich definiert, und das Orchester wird selbst zum Protagonisten. „Hier entsteht etwas Besonderes, sehr Kreatives“, sagt Generalmusikdirektor Axel Kober. „Bei der musikalischen Bearbeitung und allen szenischen Überlegungen ging es uns darum, die Spannungsmomente und den Dialog zwischen innerer und äußerer Handlung nicht nur hörbar, sondern auch sichtbar zu machen.“

Tristan und Isolde – 1. Aufzug Donnerstag, 03.12.2020, 19.30 Uhr Düsseldorf
Tristan und Isolde – 2. Aufzug Samstag, 05.12.2020, 19.30 Uhr Düsseldorf
Tristan und Isolde – 3. Aufzug Sonntag, 06.12.2020, 18.30 Uhr Düsseldorf

Tristan und Isolde – 1. Aufzug Donnerstag, 17.12.2020, 19.30 Uhr  Duisburg
Tristan und Isolde – 2. Aufzug Freitag, 18.12.2020, 19.30 Uhr  Duisburg
Tristan und Isolde – 3. Aufzug Samstag, 19.12.2020, 19.30 Uhr Duisburg

Alle Aufführungen, die tagesaktuelle Besetzung und weitere Informationen finden Sie auf www.operamrhein.de.

Meister Pedros Puppenspiel – Familienoper von Manuel de Falla
Premiere am Freitag, 4. Dezember, 18.00 Uhr, Theater Duisburg

Deutsche Oper am Rhein / Meister Pedros Puppenspiel © Mia Studio / shutterstock

Deutsche Oper am Rhein / Meister Pedros Puppenspiel © Mia Studio / shutterstock

Mit drei Sängerinnen und Sängern, zwei Puppenspielern, einem Orchester und Live-Video präsentiert die Deutsche Oper am Rhein Meister Pedros Puppenspiel als Familienoper. Mit glutvollen spanischen Klängen hat Manuel de Falla ein Motiv aus Cervantes´ Don Quijote zum Leben erweckt: Dem berühmten Ritter von der traurigen Gestalt geht während einer Puppenspielaufführung dermaßen die Fantasie durch, dass er mit blanker Waffe die Bühne stürmt… Die luftschlosshafte Wirklichkeit, die Don Quijote irgendwo zwischen Traum und Realität bewohnt, wird von Filmemacher Torge Möller (fettFilm), Regisseurin Ilaria Lanzino und dem Düsseldorfer Marionettentheater in Szene gesetzt. Mit ihrer phantasievollen Umsetzung und einer Spieldauer von 45 Minuten eignet sie sich auch für junge Besucher ab 6 Jahren. Ralf Lange hat die musikalische Leitung.

Masel Tov! (Wir gratulieren!)  – Kammeroper von Mieczyslaw Weinberg
Premiere Freitag, 11. Dezember, 19.30 Uhr,  Theater Duisburg

In der Küche brodelt das Leben. Das ist bei guten Partys so und auch in Mieczys?aw Weinbergs Kammeroper Masel Tov!. Drei Bedienstete und ein fliegender Buchhändler treffen dort während der Vorbereitungen für die Verlobung der Tochter des Hauses zusammen. Es wird geflirtet und gelästert, und mit zunehmenden Alkoholkonsum lassen die Anwesenden auch ihrem Unmut über das Leben als Bedienstete freien Lauf. Spontan ent¬spinnt sich neben zarten Annäherungen eine kleine Revolte, und so kommt es nicht nur zu zwei unerwarteten Verlobungen, sondern auch zu einem Todesfall.

Weinberg, den man vor allem in Verbindung mit seiner Oper Die Passagierin  kennt, zeigt sich in Masel Tov! von seiner komischen Seite, ohne dabei die Melancholie aus den Augen zu verlieren: Klezmermelodien kombiniert mit Walzer-, Polka- und Galoppformen aus der jiddischen Musiktradition verleihen der Partitur eine ganz eigene Farbe. Regisseur Philipp Westerbarkei setzt das beziehungsreiche Kammerspiel in Szene, Heike Scheele nimmt uns mit detailreicher Bühne und Kostümen mit in die Küche einer herrschaftlichen Villa des vergangenen Jahrhunderts. Ralf Lange leitet das Sängerensemble und die Duisburger Philharmoniker.

Theater Duisburg © IOCO

Theater Duisburg © IOCO

Vissi d’arte – szenischer Abend von Johannes Erath
Premiere Samstag, 12. Dezember, 19.30 Uhr, Theater Duisburg

Als Stück der Stunde lässt sich „Vissi d’arte“ betrachten, das die Deutsche Oper am Rhein am 12. Dezember ins Theater Duisburg übernimmt: In einem Kaleidoskop anspielungsreicher Opernszenen macht Johannes Erath (Konzept, Inszenierung und Ausstattung) nach erzwungener Theaterstille die Wiedereroberung des Bühnenraums selbst zum Thema. Das Ensemble spielt intensiv bis humorvoll mit dem Abstand, reibt sich an der Erfahrung des Ausgebremstseins, der Sprachlosigkeit und der spürbaren Fragilität der Bühnenkunst und erkundet zu ungewöhnlich arrangierter Musik von Puccini, Verdi, Wagner, Strauss, Offenbach und Gershwin die Leidenschaft, Magie und Sehnsucht, die der Oper innewohnen. Unter der musikalischen Leitung von Wolfgang Wiechert formulieren fünf Solistinnen und Solisten, der Opernchor und die Duisburger Philharmoniker eine vielstimmige „Liebeserklärung an die Opernbühne“.

Romeo und Julia von Boris Blacher
Premiere Samstag, 19. Dezember, 19.30 Uhr, Opernhaus Düsseldorf

Julietta Statue in Verona © IOCO

Juliette Statue in Verona © IOCO

Boris Blachers Vertonung von Shakespeares Romeo und Julia ist nicht nur im zu Vergleich Charles Gounods französischer Oper Roméo et Juliette spannend, die sich seit einem Jahr im Repertoire der Deutschen Oper am Rhein befindet. Mitten im Zweiten Weltkrieg – die Opernhäuser lagen in Trümmern – schuf Blacher 1943/44 eine Kammeroper, die in ihrer Ausgespartheit ein kleines Wunder ist. Er konzentrierte und verdichtete den Stoff auf seine Essenz – auf das Schicksal von Romeo und Julia. Eine tragende Rolle übernehmen dabei der Solistenchor und ein Chansonnier, die das Scheitern dieser großen Liebe immer wieder kommentierend brechen und begleiten. Regisseur Manuel Schmitt, der u.a. bereits bei den Opernfestspielen der Bayerischen Staatsoper, am Staatstheater Nürnberg, am Theater Trier und am Musiktheater im Revier inszenierte, erarbeitet mit Romeo und Julia erstmals eine Produktion für die Deutsche Oper am Rhein.

—| IOCO Aktuell Deutsche Oper am Rhein |—

Düsseldorf, Duisburg, Deutsche Oper am Rhein, Tristan und viel mehr – Spielplan Dezember 2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Oper und Ballett am Rhein –  Dezember 2020


Oper am Rhein


Mittwoch, 02.12.
19.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

Weihnachten mit Freunden
Festlicher Abend für den Freundeskreis und alle Opernfreunde

Eine schöne Tradition zum Jahresende ist das festliche Gala-Konzert, das die Deutsche Oper am Rhein ihrem Freundeskreis als Dank für dessen Unterstützung schenkt. Es ist auch für alle anderen Opernfreunde geöffnet und bietet in diesem Jahr die Gelegenheit, das neu formierte Opernstudio näher kennen zu lernen: Die sechs Nachwuchssolistinnen und -solisten Ekaterina Aleksandrova, Sander de Jong, Luvuyo Mbundu, Jake Muffett, Andrei Nicoara und Anna Rabe präsentieren die schönsten Arien und Ensembles mit weihnachtlichem Flair auf der großen Bühne. Für Mitglieder des Freundeskreises ist der Eintritt zum Konzert frei.


Donnerstag, 03.12.  19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
 
Donnerstag, 17.12.  19.30 Uhr
Theater Duisburg

 Tristan und Isolde – 1. Aufzug – PREMIERE
von Richard Wagner – Bearbeitung von Eberhard Kloke

Nach dem furiosen „Ring am Rhein“ präsentiert die Deutsche Oper am Rhein im Dezember ein weiteres exklusives Wagner-Erlebnis: An drei aufeinander folgenden Abenden zeigt sie Tristan und Isolde in einer Inszenierung von Dorian Dreher und unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober mit einem Weltklasse-Ensemble um Kammersängerin Linda Watson, Tenor Michael Weinius und Kammersänger Hans-Peter König. Der erfahrene Dirigent und Komponist Eberhard Kloke nimmt hierfür eine intime Bearbeitung der Tristan-Partitur vor, in der das Orchester auch räumlich zum Protagonisten wird.


Samstag, 05.12.  19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
 
Freitag, 18.12.   19.30 Uhr
Theater Duisburg

Tristan und Isolde – 2. Aufzug – PREMIERE:
von Richard Wagner in der Bearbeitung von Eberhard Kloke


Sonntag, 06.12.  18.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
 
Samstag, 19.12.  19.30 Uhr
Theater Duisburg
PREMIERE:
Tristan und Isolde – 3. Aufzug –  PREMIERE:
von Richard Wagner in der Bearbeitung von Eberhard Kloke


Freitag, 04.12.  18.00 Uhr
Theater Duisburg

Meister Pedros Puppenspiel von Manuel de Falla  –  PREMIERE

Drei Sängerinnen und Sänger, zwei Puppenspieler, ein Orchester und ein Live-Video: In dieser ungewöhnlichen Verbindung präsentiert die Deutsche Oper am Rhein Manuel de Fallas phantasievollen Operneinakter Meister Pedros Puppenspiel. Mit glutvollen spanischen Klängen hat de Falla ein Motiv aus Cervantes? Don Quijote zum Leben erweckt: Dem berühmten Ritter von der traurigen Gestalt geht während einer Puppenspielaufführung dermaßen die Fantasie durch, dass er mit blanker Waffe die Bühne stürmt…

Die luftschlosshafte Wirklichkeit, die Don Quijote irgendwo zwischen Traum und Realität bewohnt, wird von Filmemacher Torge Möller (fettFilm), Ilaria Lanzino und dem Düsseldorfer Marionetten-Theater mit Live-Video in Szene gesetzt. Mit ihrer phantasievollen Umsetzung und einer Spieldauer von 45 Minuten eignet sie sich auch hervorragend für junge Besucher ab 6 Jahren.


Montag, 07.12. 18.00 Uhr   Opernhaus Düsseldorf
OPERNWERKSTATT

Romeo und Julia – Kammeroper von Boris Blacher

Schon einige Tage vor der Premiere stellen die Dramaturginnen und Dramaturgen der Deutschen Oper am Rhein die neuen Produktionen vor und geben Einblicke in den künstlerischen Arbeitsprozess. In Podiumsgesprächen sprechen Mitwirkende über das Werk, geben interessante Informationen über Hintergründe und künstlerische Zusammenhänge und stellen die Grundzüge ihrer Inszenierung vor. Eine öffentliche Probe mit den beteiligten Künstlern sowie den Düsseldorfer Symphonikern oder Duisburger Philharmonikern vermittelt im Anschluss einen ersten Eindruck von der neuen Produktion.

Der Eintritt ist frei, und es ist keine Anmeldung erforderlich.


Dienstag, 08.12.  18.00 Uhr
Theater Duisburg
Opernwerkstatt

Masel Tov! Wir gratulieren!  –   Mieczys?aw Weinberg

Schon einige Tage vor der Premiere stellen die Dramaturginnen und Dramaturgen der Deutschen Oper am Rhein die neuen Produktionen vor und geben Einblicke in den künstlerischen Arbeitsprozess. In Podiumsgesprächen sprechen Mitwirkende über das Werk, geben interessante Informationen über Hintergründe und künstlerische Zusammenhänge und stellen die Grundzüge ihrer Inszenierung vor. Eine öffentliche Probe mit den beteiligten Künstlern sowie den Düsseldorfer Symphonikern oder Duisburger Philharmonikern vermittelt im Anschluss einen ersten Eindruck von der neuen Produktion.

Der Eintritt ist frei, und es ist keine Anmeldung erforderlich.


Freitag, 11.12.  19.30 Uhr
Theater Duisburg

Masel Tov! Wir gratulieren – Mieczyslaw Weinberg – PREMIERE

In der Küche brodelt das Leben. Das ist bei guten Partys so und auch in Mieczyslaw Weinbergs Kammeroper „Masel Tov!“ ist es die Basis für eine höchst lebendige und komödiantische Liebesgeschichte. Drei Bedienstete und ein fliegender Buchhändler treffen dort während der Vorbereitungen für die Verlobung der Tochter des Hauses zusammen. Es wird geflirtet und gelästert, Alkohol ist ebenfalls reichlich im Spiel, und so kommt es zu unerwarteten Wendungen im Beziehungsgeflecht der Bediensteten, die in zwei Verlobungen münden. Weinberg, den man vor allem in Verbindung mit seiner Oper Die Passagierin kennt, zeigt sich in Masel Tov! von einer ganz anderen Seite: Klezmermelodien geben der Partitur gemeinsam mit aus der jiddischen Musiktradition heraus intonierten Walzer-, Polka- und Galoppformen eine ganz eigene Farbe.


Sonntag, 13.12.    11.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

Weihnachten in Lied und Wort

Zu den Highlights des Düsseldorfer Adventskalenders zählt das traditionelle „Weihnachten in Lied und Wort“: ein festlicher Vormittag im Opernhaus, zu dem Mitglieder des Sängerensembles und des Opernchores stimmungsvolle Weihnachtsmusik präsentieren. Der aus Serien wie „Tatort“, „Rosenheim Cops“ und „Polizeiruf“ bekannte Schauspieler und Sprecher Stefan Wilkening liest Texte zur Weihnachtszeit. Kurator des Programms und Begleiter am Klavier ist Ex-Operndirektor Stephen Harrison. Mit Sandra Michaela Diehl, Sylvia Hamvasi, Sander de Jong, Susan Maclean, Jake Muffett, Bohyeon Mun, Franziska Orendi, Volker Philippi und Beniamin Pop.


Mittwoch, 16.12.   18.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

Hänsel und Gretel  – Engelbert Humperdinck

Der Winter-Klassiker Hänsel und Gretel darf auch in dieser Saison nicht fehlen: Engelbert Humperdincks Oper nach dem bekannten Märchen der Gebrüder Grimm kehrt zur Weihnachtszeit in gekürzter Neufassung an die Deutsche Oper am Rhein zurück. Schon seit mehr als 50 Jahren verzaubert das Stück in der fantasievoll-bunten Inszenierung von Andreas Meyer-Hanno das Publikum in Düsseldorf und Duisburg. Die aktuell geltenden Auflagen machten eine Überarbeitung notwendig, die den Klassiker zurück zu seinen Wurzeln bringt: Bevor Humperdinck aus der Erzählung „große Oper“ machte, brachten der Komponist und seine für das Libretto verantwortliche Schwester Adelheid Wette Hänsel und Gretel mit großem Erfolg als singspielartige Haustheater-Aufführung im eigenen Wohnzimmer heraus. Die szenische Neueinstudierung von Esther Mertel in einer Fassung für Kammerensemble entdeckt den Zauber der kleinen Besetzung wieder.


Samstag, 19.12.
19.30 Uhr
Theater Duisburg
PREMIERE Romeo und Julia
von Boris Blacher

Während drinnen ein rauschender Ball die Gemüter erhitzt, treffen sich Romeo und Julia am Rande des Geschehens – und wissen sofort: Es ist Liebe auf den ersten Blick. Weil sie aber tödlich verfeindeten Familien angehören und Julia am nächsten Morgen eigentlich Paris heiraten soll, ist ihre Liebe zwar unsterblich, aber vor allem verboten. Das Schicksal nimmt seinen tragischen Lauf.

Boris Blacher hat 1943 mit seiner Vertonung der Tragödie William Shakespeares eine Kammeroper geschaffen, die in ihrer Ausgespartheit ein kleines Wunder ist. Er konzentrierte und verdichtete den Stoff auf seine Essenz: das Schicksal von Romeo und Julia. Eine tragende Rolle übernehmen dabei der Solistenchor sowie Chansons, die das Scheitern dieser großen Liebe immer wieder humorvoll und untergangstrunken brechen und kommentieren.

Regisseur Manuel Schmitt, der u.a. bereits bei den Opernfestspielen der Bayerischen Staatsoper, dem Staatstheater Nürnberg, dem Theater Trier und dem Musiktheater im Revier inszenierte, erarbeitet mit „Romeo und Julia“ erstmals eine Produktion für die Deutsche Oper am Rhein.


Donnerstag, 31.12.
18.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
SILVESTERWUNSCHKONZERT
Alle guten Wünsche!

Zum Ausklang des alten Jahres darf das Publikum der Deutschen Oper am Rhein das Programm selbst gestalten: Auf der Website operamrhein.de und in den sozialen Netzwerken gibt es vorab die Gelegenheit, über Lieblings-Arien abzustimmen, die dann von Mitgliedern des Ensembles und den Düsseldorfer Symphonikern auf die Bühne des Opernhauses gebracht werden. Unter der Leitung von Aziz Shokhakimov gestalten Liana Aleksanyan, Valerie Eickhoff, Luiza Fatyol, Anna Harvey, Elena Sancho Pereg, Ramona Zaharia, Eduardo Aladrén, Bogdan Baciu, Jorge Espino, Ovidiu Purcel, Luke Stoker und Bogdan Talos das Wunschkonzert. Moderiert wird der musikalische Übergang ins neue Jahr von Stephen Harrison.


Ballett am Rhein


Dienstag, 08.12.
18.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
BALLETTWERKSTATT
Geschlossene Spiele
Ein Ballettabend mit einer Uraufführung von Demis Volpi

Schon einige Tage vor der Premiere stellen die Dramaturginnen und Dramaturgen des Ballett am Rhein das neue Programm vor und geben Einblicke in die künstlerische Arbeit im Probenprozess. Interessante Informationen über Hintergründe und Zusammenhänge sowie das Erleben einer Probe geben allen Tanzbegeisterten die Möglichkeit, Künstler und Choreographie näher kennen zu lernen.

Der Eintritt ist frei, und es ist keine Anmeldung erforderlich.


Freitag, 11.12.
20.00 Uhr
Tonhalle
PREMIERE
Prometheus Dis.order
Ein multimediale Klang-, Licht- und Tanz-Inszenierung zu Ballettmusik von Ludwig van Beethoven und einer Komposition von Charles Ives

Die Tonhalle leuchtet: Eine spektakuläre Lichtinszenierung der Medienkünstler Nick & Clemens Prokop katapultiert Beethovens Ballettmusik „Die Geschöpfe des Prometheus“ ins Heute. Im kuppelförmigen Saal entfaltet sich eine Bühnenskulptur, die unterschiedliche Facetten von Licht kombiniert und kontrastiert: dynamische 3D-Effekte, leuchtend bewegte Wände, Funkenwürfe, Blitze und Lavaströme werden zu Sinnbildern von Prometheus‘ titanischem Tun und dessen Konsequenzen.

Mitten in dem medialen Spektakel spielt die Choreographie von Virginia Segarra Vidal, in der Prometheus von drei Compagnie-Mitgliedern des Ballett am Rhein getanzt wird: Michael Foster, Philip Handschin und Marjolaine Laurendeau verkörpern dessen gespaltenes, zwischen Menschenliebe, Größenwahn und Destruktion changierendes Wesen. Virginia Segarra Vidal ist seit 2011 Mitglied des Ballett am Rhein und wird in ihrem Bestreben als Choreographin aktiv gefördert. Mit „Prometheus Dis.order“ entsteht bereits ihre zweite Arbeit für die Compagnie.

Unter der Leitung von Alexandre Bloch spielen die Düsseldorfer Symphoniker.


Samstag, 12.12.
19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE
Geschlossene Spiele
Ein Ballettabend mit einer Uraufführung von Demis Volpi

In einem argentinischen Lokal treffen Menschen aufeinander, die auf den ersten Blick wenig zu verbinden scheint. Ein Richter wiegt in der Mittagspause pedantisch seine Möhren, eine amerikanische Touristin möchte ein Huhn um Erlaubnis fragen es zu verspeisen, die Kellner fallen wie aus dem Nichts in Ohnmacht, ein Kunde versucht über Stunden seine Koffer aufzugeben, scheitert aber letztlich am bürokratischen Apparat. Absurd-surreale Begegnungen verweben sich zu einem virtuosen Diskurs über Gerechtigkeit, Recht und Unrecht, und die Idee des Menschen, in fairer Art und Weise über das Schicksal anderer bestimmen zu können. Als Grundlage für sein erstes Handlungsballett als neuer Chefchoreograph hat Demis Volpi ein Schauspiel von Julio Cortázar gewählt, das mit Scharfsinn nicht nur seinen ursprünglichen Hintergrund, nämlich die Zeit der Militärdiktatur Argentiniens unter J. R. Videla seziert, sondern auch heute noch als Gesellschaftsparabel funktioniert.


Donnerstag, 31.12.
18.00 Uhr
Theater Duisburg
BALLETT-SILVESTERGALA
Der gute Rutsch

Für die letzten Stunden des Jahres bittet im Theater Duisburg das Ballett am Rhein zum Tanz und präsentiert ein Gala-Programm, das alles andere wird als „the same procedure as every year“. Mit Fantasie, Grazie und Power stimmt das Bewegungs-Feuerwerk auf der Bühne bestens auf einen gut gelaunten Jahreswechsel ein.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

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