Rathen, Felsenbühne Rathen, Der Freischütz – Carl Maria von Weber, Ab 02.08.2018

Landesbühnen Sachsen 

Landesbühnen Sachsen GmbH -Felsenbühne Rathen / Der Freischütz © Foto: Martin Krok / Montage : Martin Reißmann

Landesbühnen Sachsen GmbH -Felsenbühne Rathen / Der Freischütz © Foto: Martin Krok / Montage : Martin Reißmann

DER FREISCHÜTZ –  Carl Maria von Weber

Max und Kaspar gießen wieder Freikugeln in der Wolfsschlucht im„Freischütz auf der Felsenbühne Rathen

Ab Donnerstag, 2. August 2018, 19.30,  Fr.,3.08.2018,19:30 Uhr;  Sb.,4.08.2018, 19:30 Uhr; Di.,07.08.2018, 16:00 Uhr; Mi., 8.08.2018, 19:30 Uhr; Fr., 17.08.2018, 19:30 Uhr; Sa.,18.08.2018,19:30 Uhr

Einer jahrzehntelangen Tradition folgend  kam im Sommer 2008 auf der Felsenbühne Rathen – im Nationalpark Sächsische Schweiz, wo es tatsächlich eine Wolfsschlucht zum Durchwandern gibt-  die achte Inszenierung des Freischütz durch die Landesbühnen Sachsen seit 1956 heraus.

Auch im Sommer 2018 ist der Freischütz wieder zu sehen.

Das Lebensglück des Jägerburschen Max hängt von einem einzigen Probeschuss ab. Nur wenn ihm dieser perfekt gelingt, kann er seine geliebte Agathe zur Frau bekommen und Erbförster werden! Da Max als guter Schütze in der letzten Zeit jedoch nichts mehr trifft, fühlt er sich von finsteren Mächten umgarnt. Um den Teufelskreis aus Angst und Versagen zu durchbrechen, lässt er sich schließlich überreden, Hilfe anzunehmen – und zwar ausgerechnet von Kaspar, der mit dem schwarzen Jäger Samiel im Bunde ist und Max rät, in der Wolfsschlucht Freikugeln zu gießen, die immer treffen …

Landesbühnen Sachsen GmbH -Felsenbühne Rathen / Der Freischütz - musikalische Leitung: GMD Michele Carulli, Inszenierung: Horst O. Kupich, Wolfschluchtszene v.l.: Ensemble © Landesbühnen Sachsen GmbH -Felsenbühne Rathen

Landesbühnen Sachsen GmbH -Felsenbühne Rathen / Der Freischütz – musikalische Leitung: GMD Michele Carulli, Inszenierung: Horst O. Kupich, Wolfschluchtszene v.l.: Ensemble © Landesbühnen Sachsen GmbH -Felsenbühne Rathen

Kugelsegen: Kaspar: „Hier ist das Blei. Etwas gestoßenes Glas von zerbrochenen Kirchenfenstern; das findet sich. Etwas Quecksilber. Drei Kugeln,die schon einmal getroffen. Das rechte Auge eines Wiedehopfs, das linke eines Luchses!

Und nun den Kugelsegen:  Schütze, der im Dunkeln wacht, Samiel, Samiel! Hab acht! Steh mir bei in dieser Nacht, bis der Zauber ist vollbracht! Salbe mir so Kraut als Blei, segn  es sieben, neun und drei, daß die Kugel tüchtig sei! Samiel! Samiel! herbei!“

Die große romantische Oper, die sich musikalisch zwischen Himmel und Hölle bewegt, zwischen Brautkrone und Totenkranz, wird auch in diesem Sommer zu einem beeindruckenden Theatererlebnis werden. Dieses bereits 1821 zur Uraufführung im liberalen Berlin von patriotischen Kräften als Deutsche Nationaloper gefeierte Werk komponierte Carl Maria von Weber als „Musikdirektor der Deutschen Oper“ Dresden in seinem Hosterwitzer Sommerdomizil.

In Dresden-Hosterwitz kann auch das Carl- Maria- von- Weber- Museum besucht werden. Von Mai bis September bringen alljährlich die Landesbühnen Sachsen aus Radebeul hier Abenteuer, Romantik und schöne Stimmen auf die Bühne. Lassen Sie sich – nach einer kleinen Wanderung von der Elbe hinauf in die sächsischen Berge – verzaubern von der einmaligen Symbiose aus Natur und Kunst auf der Felsenbühne Rathen.

Landesbühnen Sachsen GmbH -Felsenbühne Rathen / Der Freischütz - Paul Gukhoe Song © Foto: Martin Reißmann

Landesbühnen Sachsen GmbH -Felsenbühne Rathen / Der Freischütz – Paul Gukhoe Song © Foto: Martin Reißmann

Premiere war am 13. Juni 2008
Musikalische Leitung: Hans-Peter Preu
Inszenierung: Operndirektor Horst O. Kupich
Ausstattung: Ausstattungsleiter Stefan Wiel
Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen.
Choreinstudierung: Chordirektor Sebastian Matthias Fischer
Choreographie: Katrin Wolfram
Besetzung; Ottokar – Andreas Petzoldt/ J.S. Park a.G.;
Kuno / Samiel – Michael König; Agathe –  Stephanie Krone/ Anna Erxleben;
Ännchen-   Antje Kahn / Iris Stefanie Maier / Kirsten Labonte;
Kaspar- Paul Gukhoe Song / Alban Lenzen a.G.;
Max – Kay Frenzel/ Sebastjan Podbregar  / Dirk Konnerth a.G.;
Eremit – Hagen Erkrath ;
Kilian – Andreas Petzoldt / J.S. Park a.G.;
Der Chor der Landesbühnen Sachsen wird im „Freischütz“ ergänzt durch den ChoruSa ( freier Opernchor Sachsens)

2. Variante für den Text:
Durch die Wolfsschlucht zum „ Freischütz“ ,
Eine  romantische Wanderung mit musikalischem Abschluss

„Hier ist das Blei. Etwas gestoßenes Glas von zerbrochenen Kirchenfenstern; das findet sich. Etwas Quecksilber. Drei Kugeln,die schon einmal getroffen. Das rechte Auge eines Wiedehopfs, das linke eines Luchses!

Und nun den Kugelsegen!:

Schütze, der im Dunkeln wacht, Samiel, Samiel! Hab acht! Steh mir bei in dieser Nacht, bis der Zauber ist vollbracht! Salbe mir so Kraut als Blei, segn  es sieben, neun und drei, dass die Kugel tüchtig sei! Samiel! Samiel! herbei!“

So spricht Kaspar, Jägerbursche in der Oper „Der Freischütz“, in finsterer Nacht, wenn er die  Freikugeln in der schaurigen Wolfsschlucht gießt.

Geister erscheinen, Feuerwände flammen auf, unheimliche Geräusche erschrecken Max ebenso wie manche Zuschauer, apokalyptische Reiter preschen über die Bühne, die Kirchruine dreht sich und Samiel erscheint tatsächlich.

Kaspars Pakt mit dem Teufel soll ihn retten und die siebte Kugel den Jägerburschen Max treffen. Dieser wird sonst am nächsten Tag nach dem gelungenen Probeschuss statt seiner die begehrte Försterstochter Agathe heiraten.

Doch seine Hoffnung trügt und er selbst liegt getroffen am Boden.

Das Gute hat gesiegt und für Agathe und Max besteht – dank des Eingreifens des Eremiten – die Hoffnung doch noch heiraten zu dürfen.

Diese romantische Opernhandlung und Musik ersann und komponierte  Carl Maria Weber,  Musikdirektor der deutschen Oper Dresden, inspiriert durch seine Erlebnisse auf den Wanderungen durch die Umgebung Dresdens bis in das Sächsischen Elbsandsteingebirge hinein. Sein damaliges Wohnhaus in Dresden Hosterwitz ist heute als Museum zu besichtigen.

Wer die Oper auf der schönsten Naturbühne Europas besuchen möchte, sollte etwas mehr Zeit mit in die den Nationalpark Sächsische Schweiz bringen. Hier lässt sich die Erfahrung Webers nachvollziehen. Beginnt man die Wanderung an der Hocksteinschänke in der Nähe Hohensteins und steigt in die tiefe Schlucht ein – in jeder Wanderkarte als Wolfsschlucht bezeichnet – eröffnet sich der Blick in eines der schönsten Täler des Nationalparks. Nach einer herrlichen Wanderung durch das Polenztal erreicht der Wanderer nach einigen Kilometern den Kurort Rathen. Nach einer kleinen Stärkung in einem der zahlreichen Gaststätten des Ortes beginnt der kurze Aufstieg auf die Felsenbühne Rathen. Oben angekommen steht dem Erlebnis in lauer Sommernacht in einer traumhaften Kulisse, die aus echten Sandsteinfelsen des Wehlgrundes besteht, nichts mehr im Wege.  Und Kaspar zählt dann wenn es dunkel wird „ Eins…Zwei…“

Seit Jahrzehnten fasziniert die Besucher immer wieder die traumhafte Symbiose aus Natur, romantischer Musik  nur 40 Kilometer von der Kunststadt Dresden entfernt.


Der Sommer 2018 auf der Felsenbühne Rathen


12. Mai – 2. September 2018  mit insgesamt 84 Vorstellungen

9 Inszenierungen und 4 Gastspiele

Große und kleine Abenteuer erwarten Alle, wenn sie den romantischen Aufstieg zur Felsenbühne Rathen mitten im Nationalpark Sächsische Schweiz bewältigen. Egal ob sie die Blutsbrüder Winnetou und Old Shatterhand in „Winnetou I“  im Wilden Westen oder die Jägerburschen Max und Kaspar im Ringen um die schöne Agathe in der Oper „Der Freischütz“ erleben wollen.

Winnetou und Old Shatterhand ritten vor 80 Jahren erstmals durch die sächsischen Berge.

Jeden Sommer sind sie aber auch voller Neugier auf die neuen Helden.

Im Sommer 2018 wird der sagenumwobene „Zorro“ über die Bühne reiten und im gleichnamigen Musical für Gerechtigkeit und gegen seinen Bruder anfechten.

Ebenso dramatisch – nur in einer andern viel länger zurückliegenden Zeit- geht es im neuen Stück „Das Geheimnis der Hebamme“ nach dem vielgelesenen Roman von Sabine Ebert zu.

Es erzählt die Geschichte einer Hebamme, die durch das mittelalterliche Sachsen irrt, zwischen die Machtkämpfe von Rittern und Landesfürsten gerät und um Anerkennung ihrer Liebe und nicht zuletzt um ihr Leben kämpfen muss.

Grimms Märchenfreunde sind herzlich willkommen  zu „Von Einem, der auszog das Gruseln zu lernen“, „Die Goldene Gans oder was wirklich kleben bleibt“  und „Schneeweißchen und Rosenrot“.

In Lakomys Familienmusical „Die Sonne“ erleben die Kinder mit Benjamin und Quingel eine spannende Reise.

Abenteuer, Helden, Prinzessinnen, schöne Stimmen, Pferde und auch Märchen, all dies bietet die Felsenbühne Rathen im Sommer 2018.


Premieren


Von Einem, der auszog, das Gruseln zu lernen ( 10 x)

Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 6)

Regie Steffen Pietsch


Das Geheimnis der Hebamme – UA – ( 10 x)

Von Sabine Ebert, Nach dem  gleichnamigen Roman für die Bühne adaptiert von Odette Bereska

Regie Manuel Schöbel


Zorro – Das Musical  (9 x)

Fr 22. Juni – 19.30 Uhr

Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings, Co-Komponist und musikalische Anpasssung: John Cameron, Originalgeschichte: Stephan Clark und Helen Edmundson, Deutsch von Holger Hauer (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch)

Regie Manuel Schöbel


Repertoire


Winnetou I          (13x)

von Olaf Hörbe nach Karl May

Regie Manuel Schöbel

Die Goldene Gans oder was wirklich kleben bleibt (10 x)

Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 5)

Regie Peter Kube

Die Sonne   (12 x)

Familienmusical aus dem Traumzauberwald von Reinhard Lakomy (Musik) und

Monika Ehrhardt (Buch) (ab 5)

Regie Katrin Wolfram

Carmina Burana               (2 x)

So 24.6.- 17.00 Uhr / So 2.9.-17.00 Uhr

Cantiones profanae von Carl Orff

Schneeweißchen und Rosenrot (7 x)

Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5)

Regie:  Steffen Pietsch

Der Freischütz  (7 x) 

Romantische Oper von Carl Maria von Weber

Regie Horst Otto Kupich


Gastspiele:


28.7.2018, 14.30 Uhr  Der Traumzauberbaum „Das Geburtstagsfest“, Familienmusical mit dem Reinhard-Lakomy-Ensemble

5.8.2018, 16.00 Uhr Konzert des Sächsischen Bergsteigerchores „Kurt Sclosser“

7.8.2018, 11.00 Uhr „Der Traumzauberbaum und Mimelitt“, Familienmusical mit dem Reinhard-Lakomy-Ensemble

19.8.2018, 17.00 Uhr Uwe Steimle: „Zeit heilt alle Wunden“


WIEDER IM SPIELPLAN


DIE SONNE

Familienmusical aus dem Traumzauberwald von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika Ehrhardt

(Buch) – Uraufführung – (ab 5)

Reinhard Lakomys TRAUMZAUBERBAUM bringt jedes Jahr eine wachsende Fangemeinde auf der Felsenbühne Rathen zusammen. Seit 2006 konnten die Zuschauer in der Inszenierung DER REGENBOGEN (Eigenproduktion der Landesbühnen Sachsen) über viele Jahre das Abenteuer von Benjamin, Quingel und der Vogelscheuche verfolgen. In der Lieder-Geschichte DIE SONNE müssen sich die bekannten Freunde wieder dem Bösewicht Gru-Gru in den Weg stellen. Gru-Gru will die Sonne vom Himmel holen. Zusammen mit Haifischgeneral Messerzahn und dem Höllenfürst Lichterloh will er sich zum Mächtigsten der Welt machen. Benjamin und Quingel erfahren von diesem finsteren Plan von Kiki, dem kleinen Sonnenstrahl. Gemeinsam beschließen sie, die Sonne zu retten. Sie wagen sich hinunter auf den Meeresgrund zu Messerzahn und in die Hölle zum Höllenfürsten Lichterloh. Mit einer List wollen sie Gru-Gru aufhalten. Reinhard Lakomy und Monika Ehrhardt erzählen in der Trilogie «Die Erde soll ein

Garten sein» (DER WASSERKRISTALL, DER REGENBOGEN, DIE SONNE) auf poetische und märchenhafte Weise von der Gier nach Mehr um jeden Preis und dem Mut, sich zusammen dagegen zu wehren. Die CD DIE SONNE ist schon jetzt im Handel erhältlich.

Regie/Choreografie: Katrin Wolfram; Ausstattung: Katharina Lorenz; Musikalische Leitung: Uwe Zimmermann


DIE GOLDENE GANS ODER WAS WIRKLICH KLEBEN BLEIBT

Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 5)

Zum Golde drängt doch alles, selbst wenn es nur ein goldiges Federvieh ist. Frei nach den Brüdern Grimm erleben wir die Geschichte vom gutherzigen «Dummling» Klaus (Felix Lydike) , der von seinen Brüdern Kunz (Johannes Krobbach) und Franz ( Grian Duisberg) in der familieneigenen Schusterwerkstatt alle anstehenden Arbeiten zu erledigen hat, während seine Brüder über ihre nahe Zukunft als steinreiche Männer phantasieren.

Aber auch Klaus hat einen Traum: Er fertigt in seiner knappen Freizeit feine schöne Tanzschuhe für ein Mädchen, in welches er sich irgendwann einmal über beide Ohren verlieben wird. Darüber können seine Brüder nur lachen und überhäufen ihn mit weiteren Arbeiten. Doch wie im Märchen üblich, entpuppt sich der vermeintlich Dumme am Ende als der eigentlich Weise. Klaus teilt im Wald mit einer alten Frau, welche eine Hexe ist, seine karge Wegzehrung und entdeckt zur Belohnung dafür eine Goldene Gans unter einem Baumstumpf. Die Gans ist von magischer Anziehungskraft, so dass Bauern, Wirtstöchter und selbst der Pfarrer an ihr kleben bleiben. Klaus trägt die Goldene Gans mit der gierigen Gesellschaft im Schlepptau ins Schloss, wo die traurige Prinzessin ( Cordula Hanns) darauf wartet, zum Lachen gebracht zu werden. Der König und sein Haushofmeister versprechen als Belohnung dafür, dass die Prinzessin endlich einmal lacht, ein halbes Königreich und eine ganze Prinzessin!

Regie: Peter Kube; Ausstattung: Ulrike Kunze


CARMINA BURANA

Cantiones profanae von Carl Orff

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

Das populäre Chorwerk beschwört wirkungsvoll eine sinnenfrohe mittelalterliche Welt. Solisten und der Chor der Landesbühnen Sachsen, die Singakademie Dresden e.V. und die Elbland Philharmonie Sachsen sorgen in einer konzertanten Aufführung für ein gewaltiges archaisches Klangerlebnis.


DER FREISCHÜTZ

Romantische Oper von Carl Maria von Weber

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

Inspiriert wurde die deutsche Nationaloper, die sich musikalisch zwischen Himmel und Hölle bewegt, zwischen Brautkrone und Totenkranz, zwischen volkstümlicher Fröhlichkeit und bedrückender Dämonie, von der wild-romantischen Wald- und Felslandschaft vor den Toren Dresdens, wo Weber Teile des Werkes komponierte.

Das Lebensglück des Jägerburschen Max hängt von einem einzigen Probeschuss ab. Nur wenn ihm dieser perfekt gelingt, kann er seine geliebte Agathe zur Frau bekommen und Erbförster werden! Da Max als guter Schütze in der letzten Zeit jedoch nichts mehr trifft, fühlt er sich von finsteren Mächten umgarnt. Um den Teufelskreis aus Angst und Versagen zu durchbrechen, lässt er sich schließlich überreden, Hilfe anzunehmen – und zwar ausgerechnet von Kaspar, der mit dem schwarzen Jäger Samiel im Bunde ist und Max rät, in der Wolfsschlucht Freikugeln zu gießen, die immer treffen …

Regie: Horst O.Kupich


SCHNEEWEISSCHEN UND ROSENROT

Ein Märchen nach den Brüdern Grimm von Manuel Schöbel (ab 5)

Zwerg Grobwurz ist grimmig, sind doch alle Geschöpfe in seinem Wald mindestens zu zweit: die Pilze, Bäume, Käfer … «Nur ich bin einsam. Wie ein Bart, das ist hart» beschwert er sich und beschließt, gegen diese Ungerechtigkeit ins Feld zu ziehen. In seinem Zorn kommen ihm Prinz Konrad und sein Bruder Heinrich gerade recht. Kurzerhand hext er ihnen Hass und Neid aufeinander an und verzaubert sie dann in einen Bären und einen Jäger, die sich gegenseitig umbringen sollen. Eines Nachts sucht der Bär Schutz in der Hütte von Schneeweißchen und Rosenrot …

Regie: Steffen Pietsch


WINNETOU I

Von Olaf Hörbe nach Karl May

Die Schienen für den Bau der Eisenbahn sind ein fremdes Element auf der indianischen Erde – und Vorboten weiterer Eroberungen durch die weißen Männer. Winnetou weiß um deren technische Überlegenheit, gleichzeitig ist mit Klekih-petra ein weißer Mann an seiner Seite, der nicht den Feindbildern entspricht. Winnetou sucht nach Lösungen für die tiefe Krise, in der sich die Indianer befinden. In dieser Situation treffen Winnetou und Old Shatterhand aufeinander. Doch bis zur Blutsbrüderschaft der beiden ist es noch ein weiter Weg … Geritten wird wie immer auf feurigen Pferden. Effektvolle Kämpfe, Stunts und artistische Einlagen verleihen der Aufführung einen besonderen Reiz.

Regie: Manuel Schöbel

—| Pressemeldung Landesbühne Sachsen |—

Rathen, Landesbühne Sachsen, Musical Zorro, 22.06.2018

Landesbühnen Sachsen 

Landesbühne Sachsen / Zorro - Gero Wendorff © Martin Reißmann

Landesbühne Sachsen / Zorro – Gero Wendorff © Martin Reißmann

ZORRO – DAS MUSICAL mit neuem Darsteller des Zorro- Gero Wendorff

BUCH UND GESANGSTEXTE: STEPHEN CLARK,MUSIK: THE GIPSY KINGS, CO-KOMPONIST UND MUSIKALISCHE ANPASSSUNG: JOHN CAMERON, ORIGINALGESCHICHTE: STEPHAN CLARK UND HELEN EDMUNDSON, DEUTSCH VON HOLGER HAUER (GESANGSTEXTE) UND JÜRGEN HARTMANN (BUCH)

Premiere auf der Felsenbühne Rathen am 22.6.2018, 19.30 Uhr

Nächste Termine:

Sa., 23.06.2018,   19:30 Uhr; Do.,  26.07.2018, 19:30 Uhr ;  Fr., 27.07.2018, 19:30 Uhr;  Sa., 28.07.2018,         19:30 Uhr; Fr., 10.08.2018,19:30     Uhr;  Sa., 11.08.2018, 19:30 Uhr;  So.,12.08.2018, 17:00   Uhr; Mi., 15.08.2018, 19:30 Uhr

Erfunden wurde die Figur des Zorro, eines Einzelkämpfers für Recht und Gerechtigkeit, von Johnston McCulley für seinen Groschenroman «The Curse of Capistrano», der 1919 in einem amerikanischen Magazin erschienen war.

Mit der ersten Verfilmung des Stoffes 1920 startet die Kinokarriere des Helden Zorro, der ab sofort als «Rächer der Armen» ganz in schwarz und ausgestattet mit Umhang, Maske und spanischem Sombrero in unzähligen Mantel-und-Degen-Streifen über die Leinwände der Welt reitet.

Dem Musical, das 2008 im Londoner West End erste Erfolge feierte und dem der Zorro-Roman der chilenischen Erfolgsautorin Isabel Allende zugrunde liegt, haben die Gipsy Kings mit ihren Welthits «Baila Me», «Bamboleo» oder «Freedom» ihren musikalischen Stempel aufgedrückt. Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei Brüder, die zu erbitterten Feinden werden. Diego, der Jüngere, soll seinem Vater als Bürgermeister von Los Angeles ins Amt folgen und wird deshalb zur Ausbildung nach Barcelona geschickt. Der ältere Bruder Ramon allerdings versteckt den Vater im Gefängnis, erklärt ihn für tot und reißt die Macht brutal an sich. Die resolute Luisa, auf die beide Brüder ein Auge geworfen haben, reist nach Spanien, um Diego zu Hilfe zu holen.

Dass sich Diego bald nach seiner Rückkehr in einen rächenden Zorro verwandeln wird, kann Luisa nicht ahnen, als sie ihn in Barcelona bei den Gitanos findet, mit denen er – statt zu studieren – musizierend durch die Straßen zieht …

Mit Live-Band

Musikalische Leitung: Jan Michael Horstmann;   Inszenierung: Manuel Schöbel
Ausstattung: Stefan Wiel; Choreografie: Wencke Kriemer de Matos

Darsteller:
Zorro/ Diego de la Vega- Gero Wendorff
Luisa Pulido- Iris Stefanie Maier (22.6.18126.1.10120.1.10110.0.10112.0.10115.8.18 l 6.9.101
7.9.18)
Luisa Pulido- Freijdis Jurkat (23.6.10121.1.10111.0.1010.9.18)
Ramon – Andreas Petzoldt (22.6.181; 23.6.10121.1.10120.1.1016.9.18 l 8.9.18)
Ramon- Nico Müller (26.1.10110.8.18 l 11.8.18 l 12.8.18115.8.1817.9.18)
Inez- Christin Rettig (22.6.18 l 23.6.18126.7.18 l 27.7.18128.7.1816.9.1817.9.18 l 8.9.18)
Inez- Luisa Kettnitz (10.8.18111.0.18112.8.18 l 15.8.18)
Sergeant Garcia –  Marko Bräutigam a.G.
Alejandro de la Vega – Fred Bonitz
Joaquin, Gitarrist I Flamencosänger  – Grigor Shagoyan a.G.
Flamencosängerin – Christin Rettig I Cölestine Zoe Reich
Conzuela-  Cölestine Zoe Reich
Eduardo –  Luisa Kettnitz I Josefine Richter*
lgnacio – Anne Grünig
Pablo – Freijdis Jurkat I Theresa Becker*
Gonzales 1 – Michael Martin
Gonzales2  – Jan Baake a.G. (26.7.18127.7.18128.7.18110.8.18111.8.18112.8.18115.8.18 I
6.9.1817.9.1818.9.18)
Gonzales2- Steffen Pietsch (22.6.18 1 23.6.18)
Soldaten – Rene Britzkow*, David Leubner* (26.1.10121.1.10120.1.10110.0.18111.0.101
12.8.18 l 15.8.1816.9.1817.9.18 l 8.9.18)
Chor der Landesbühnen Sachsen

Tänzer : David Espinosa Angel a.G., Anita Suzanne Gregory, Joana Martins, Ana Teresa Pereira, Alfonso Pereira, Morgan Perez, Hugo Rodrigues I Leonardo Germani, Mattia Saracino I Brian Scalini

AWEGO Stuntcrew Holger Kahl, Marie Spinker, Nico Hartmann, Lisa Goebel

*Studierende der Theaterakademie Sachsen unter der Leitung von Jana Bauke

Es singt der Chor der Landesbühnen Sachsen.

Gero Wendorff Der 1988 in Köln geborene Gero Wendorff absolvierte sein Musicalstudium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Hier war er u.a. als „Tiger Brown“ in Brechts Dreigroschenoper, „Linus“ in Charlie Brown und mehrfach in der Konzertreihe Suchers Leidenschaften zu sehen. Außerdem stand er während seines Studiums in Grand Hotel am Staatstheater am Gärtnerplatz und als „Hänschen“ in Frühlings Erwachen am Deutschen Theater München auf der Bühne.

Nach dem Studium gab er sein Musical-Debüt als „Bill“/ „Lucentio“ in Kiss me, Kate an der Staatsoper Hannover. Mit der gleichen Partie und der des 1. Ganoven war er anschließend auch am Landestheater Detmold zu sehen. Ferner spielte er in den Uraufführungen Luther! Rebell wider Willen als „Pfarrer Bugenhagen“ am Landestheater Eisenach und als „Lucan“ in Artus – Excalibur am Staatstheater St. Gallen. Außerdem war er u.a. als „Freddy Eynsford-Hill“ in My Fair Lady bei den Clingenburg Festspielen oder als „Stephen“ in Copacabana am Landestheater Coburg zu sehen.

2015 wurde er an der Oper Leipzig das erste Mal für die Rolle des „Tony“ in West Side Story engagiert und spielte diese auch an der Oper Wuppertal, im Theater Erfurt und   im Theater St. Gallen. Am Theater Bielefeld war er 2016/17 als „Robert Martin“ im Musical Hochzeit mit Hindernissen zu erleben. Im Staatstheater Braunschweig sang er Link Larkin in „HAIRSPRAY“ , Regie: Sebastian Welker, Choreographie: Amy Share-Kissiov

Nico Müller Bekannt als Mitglied der Formation „ADORO“ (über 1,7 Millionen verkaufte Tonträger / mehrfach für den Echo nominiert), ist der deutsche Opernsänger auch als Solist erfolgreich auf deutschen und internationalen Bühnen. Er sang bereits mit Größen wie Barbra Streisand, Jose Carreras, Grace Bumbry, Pia Douwes, Ethan Freeman und Joceline B. Smith in Deutschland, Österreich und der Schweiz und mit Katherine Jenkins u.a. in der Royal Albert Hall – London. Nico Müller ist darüber hinaus sowohl im Musiktheater als auch in den Bereichen Lied, Konzert und Oratorium vielfältig aktiv. Seine Engagements führten ihn u.a. an die Staatsoperette Dresden, zu den Schlossfestspielen Sondershausen, an das Opernhaus Chemnitz, an die Theater Gera- Altenburg, Hof, Weimar und Münster. Dort übernahm er verschiedene Solistenrollen in „Hochzeit des Figaro“ (Mozart), „Die schöne Helena“ (Offenbach), „Jekyll and Hyde“ (Wildhorn), „Les Miserables“ (Schöneberg) und sang die Hauptrolle des „Jakob Lenz“ in der gleichnamigen Oper (Rihm). Neben seiner Konzerttätigkeit ist er als gefragter Gesangspädagoge im Bereich Musical und Klassik tätig und war musikalischer Leiter und Regie/Lichtdesign bei verschiedenen Musical Galas .

Er unterrichtet regelmäßig in Dresden und Sulzbach-Rosenberg (Bayern) und wird deutschlandweit für Workshops gebucht. Viele seiner Schüler stehen mittlerweile selbst auf der Bühne oder studieren an Musikhochschulen in Deutschland. Seine musikalische Ausbildung begann Nico Müller an der Musikschule Vogtland in den Fächern Gesang, Klavier und Akkordeon. Ab 2001 studierte der Wettbewerbspreisträger (Jugend Musiziert) Gesangspädagogik an der Musikhochschule Dresden und Operngesang an der Musikhochschule Weimar. Dort wurde er von Prof. Mario Hoff betreut und nahm an Kursen von Olaf Bär, Prof. Karl Peter Kammerlander und Frau Prof. Charlotte Lehmann teil. Nach seinem Abschluss (2009) als Diplomsänger im Bereich Musiktheater, Oper und Konzert, absolvierte er erfolgreich das Aufbaustudium „Konzertexamen“ an der Musikhochschule Köln.

—| Pressemeldung Landesbühne Sachsen |—

Radebeul, Landesbühne Sachsen, Premieren und Spielplan April 2018

Landesbühnen Sachsen 

Spielplan April 2018 : Landesbühnen Sachsen –  Unterwegs

Vier Premieren  2  Radebeul, 1 projekttheater dresden,1  Schwepnitz

„RADEBEULER BILDERBOGEN“ –   Theater in der Stadt

Premiere am 13. April 2018, 19.30 Uhr in den Landesbühnen Sachsen und anderen Orten der Stadt Radebeul

Radebeul ist reich an Geschichte und Geschichten, gelebt und geschrieben von historischen und gegenwärtigen Persönlichkeiten. Wir laden unsere Gäste ein, mit uns gemeinsam auf Spurensuche zu gehen. Der Start ist im Theater, wo wir mit Theatersport auf  die Expeditionsrunde einstimmen, die  die Besucher per pedes oder Bus bewältigen. Am jeweiligen Ziel angekommen erwarten Sie theatrale Erkundungen mit einer kurzweiligen Dauer von ca. 50 Minuten.

Start in den Landesbühnen mit einem Theatersport  Dies sind die Ziele, von denen  die Besucher eins wählen:


Goldne Weintraube: Radebeuler zu Gast in der Künstlerküche

Peter Kube lädt bekannte Menschen aus Radebeul zum Plaudern und Kochen ein, u. a. den Künstlerischen Leiter der Radebeuler Karl-May-Festtage und des Internationalen Wandertheaterfestivals Helmut Raeder.


Zu Fuß zur Villa Schuch: Duftende Reseden

Ein musikalischer Salon im Hause Schuch


Zu Fuß zur Hoflößnitz, historischer Festsaal:  Von Hof zu Hof

Lieder, Gedichte und Geschichten vom Wein Eine Reise in die Vergangenheit mit August dem Starken


Mit dem Bus nach Schloß Wackerbarth:  Vom Nutzen des Weins oder Genuss passiert im Kopf

Monolog einer zugereisten Winzerin von Fabian Wast  mit Sandra Maria Huimann


Mit dem Bus zum Bilzbad: Mit Bilz im Bad

Ein Blick in die aufregende Lebensgeschichte des Eduard Bilz


Mit dem Bus zum Karl-May-Museum:  Erzähle nicht die Wahrheit, solange dir etwas Interessanteres einfällt,   Phantastenführung durch Karl May

Zurück im Theater entführt Sie die deftige Komödie Das Jahrmarktsfest zu Kötzschenbroda von Peter Hacks nach Goethe an den Hof des persischen Königs Ahasveros. Hier lebt der König in seinem Vielvölkerstaat und mit seiner Frau Esther ganz glücklich, wenn da nicht der Karrierist Haman wäre. Ihm ist der stolze Jude Mardochai ein Dorn im Auge. Und so ersinnt er die finstersten Intrigen, die Mardochai zu Fall bringen sollen. Doch da greift Esther, die kluge Königin, ein und schlichtet mit den Waffen einer Frau den Konflikt.

I: Peter Dehler, Klaus-Peter Fischer, Olaf Hörbe, Jan Michael Horstmann,

Peter Kube, Johannes Krobbach, Manuel Schöbel, Esther Undisz;

A: Stefan Wiel, Marlit Mosler | 13.4. | 15.4. | 22.4. | 2.5. | 4.5. | 5.5.


Uraufführung:  „PANDORA“ – Schauspiel von Christopher Weiß (ab 14)

Premiere  Donnerstag, 19.4.2018, 18.30 Uhr – Kirchgemeindesaal in Schwepnitz

Paul lebt allein mit seinem Vater – eher aneinander vorbei als miteinander. Warum will sein Vater auch nicht kapieren, dass er eigene Vorstellungen von seinem Leben hat? Doch Paul meidet die Konfrontation und flüchtet sich in virtuelle Sphären. Kommunikation findet online statt und die digitale Welt scheint mit der realen zu verschwimmen. Eines Tages ist Paul plötzlich spurlos verschwunden …Ohne moralischen Zeigefinger stellt das Stück Fragen nach Internetkonsum und Medienkompetenz.

I: Alexandra Wilke | 19.4. | 20.4. | 25.4. | 26.4.2018


Landesbühne Sachsen / Die Troerinnen © Hagen König

Landesbühne Sachsen / Die Troerinnen © Hagen König

„DIE TROERINNEN“,   Mission accomplished  von Jean Paul Sartre

Premiere am Freitag, 20. April 2018, 20.00 Uhr im projekttheater dresden

Zehn Jahre tobte der Trojanische Krieg, bis Troja fiel. Die «Beute», die überlebenden trojanischen Frauen, werden als Sklavinnen von den Griechen in die Fremde verschleppt. Nach «Salome – Ein ElectroDrama» stellt Sandra Maria Huimann in «Die Troerinnen – Mission accomplished» erneut einen antiken Stoff ins Zentrum. Der Einbezug journalistischer Kriegsberichte und investigativer Hintergrundberichterstattung über heutige Kriegsführung setzt die antike Geschichte in einen aktuellen Zusammenhang. Was für eine Rolle spielen Frauen in Kriegssituationen? Wann werden sie zu Akteurinnen?
I: Sandra Maria Huimann; ML: Jörg Schittkowski, Sandra Maria Huimann (Machine de Beauvoir); A: Irina Steiner | 20.4. | 25.4. | 6.5.2018


Landesbühne Sachsen / Bolero © Hagen König

Landesbühne Sachsen / Bolero © Hagen König

Uraufführung: „BOLÉRO“,  Dreiteiliger Tanzabend mit Musik von Maurice Ravel
Premiere am Sonnabend, 28. April 2018, 19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen

Zwei international namhafte Choreografen hat Carlos Matos eingeladen, mit ihm gemeinsam einen Tanzabend zu Musik von Ravel zu gestalten – von Klaviermusik über das Trio a-moll bis hin zum weltbekannten «Boléro»: Igor Kirov aus Mazedonien, den Künstlerischen Leiter und Chefchoreografen des Kroatischen Nationalballetts in Split und Michele Merola aus Italien, den Künstlerischen Leiter und Chefchoreografen der MM Contemporary Dance Company.
Ch: Carlos Matos, Igor Kirov, Michele Merola; A: Kerstin Laube | 28.4. | 4.5. | 6.5.


Spielplan April 2018


In Radebeul: Große Bühne, Studiobühne, Goldne Weintraube und Glashaus

So    01.04.2018   19:00 Ein Sommernachtstraum, Komödie von William Shakespeare Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Mo  02.04.2018   19:00 Der Vetter aus Dingsda, Operette von Eduard Künneke Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Do   05.04.2018   19:30 Willkommen, Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Fr    06.04.2018   19:30 Der Vetter aus Dingsda Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Fr    06.04.2018   19:30 Ich hab‘ geweint heut Nacht, Liederabend mit Julia Böhme, Thomas Tuchscheerer , Tino Scholz   Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe
Sa    07.04.2018   17:00 Ladsch und Bommel gehen ins Theater, Ein clowneskes Puppenspiel von Hepakri van der Mulde (ab 4) Landesbühnen Sachsen – Studiobühne
Sa  07.04.2018     Lange Nacht der Dresdner Theater mit Auszügen aus „DasSchwanensee-Märchen“ und „Fly sein“
Sa    07.04.2018   18:00 Das Schwanensee-Märchen, Tanztheater von Wencke Kriemer de Matos mit Musik von Peter Iljitsch Tschaikowski (ab 5) Landesbühnen Sachsen – Studiobühne
Sa    07.04.2018   20:00 Fly sein   , Tanzabend junger ChoreografInnen   Landesbühnen Sachsen – Studiobühne
Sa    07.04.2018   19:30 Ein Sommernachtstraum  Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
So    08.04.2018   11:00  Matinee zu «Radebeuler Bilderbogen»                                      Landesbühnen Sachsen – Glashaus
So    08.04.2018   14:30 Einführung zu „Gräfin Cosel“                                                      Landesbühnen Sachsen – Glashaus
So    08.04.2018   15:00 Gräfin Cosel,       Tanztheater von Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
So    08.04.2018   19:00 Länderabend Österreich mit Sandra Maria Huimann Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe
Fr    13.04.2018   19:30  Premiere Radebeuler Bilderbogen, Theater in der Stadt   Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Sa    14.04.2018   19:30 Liebessehnsüchte, Liederabend mit Kirsten Labonte und Manuel Lange Landesbühnen Sachsen – Glashaus
So    15.04.2018   19:00 Radebeuler Bilderbogen                                                               Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Fr    20.04.2018   19:30 Gala zur Tanzwoche Dresden                                                       Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Sa    21.04.2018   19:30 Zum letzten Mal in Radebeul!!! La Traviata, Oper von Giuseppe Verdi Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Sa    21.04.2018   19:30 Heute Abend: Lola Blau, Musical für eine Darstellerin von Georg Kreisler  Landesbühnen Sachsen – Studiobühne
So    22.04.2018   11:00  Matinee zu «Boléro»                                                                  Landesbühnen Sachsen – Studiobühne
So    22.04.2018   19:00  Radebeuler Bilderbogen                                                            Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Di    24.04.2018   19:30 Elternabend zu Big Deal, Schauspiel von David S. Craig (ab 13)  Landesbühnen Sachsen – Studiobühne
Mi   25.04.2018   10:00 Pandora,  Schauspiel von Christopher Weiß (ab 14) – UA  Landesbühnen Sachsen – Studiobühne
Do   26.04.2018   10:00+13:30     Pandora                                                                         Landesbühnen Sachsen – Studiobühne
Do   26.04.2018   19:30 Willi`s Rumpelkammer – Hits, UFA-Schlager, von frech bis frivol Goldne Weintraube – Die Theaterkneipe
Sa    28.04.2018   19:00 Premiere:  Boléro, Tanzabend von Carlos Matos und Gastchoreografen Musik von Maurice Ravel – Uraufführung – Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Sa    28.04.2018   19:30 Die Troerinnen, Mission accomplished von Jean Paul Sartre Landesbühnen Sachsen – Studiobühne
So    29.04.2018   11:00 Einmal Weltraum und zurück, Ein Science-Fiction-Schattenspiel (ab 9) Landesbühnen Sachsen – Studiobühne
So    29.04.2018   11:00 Ganz schön riesig, Märchenstunde für Kinder ab 4 Jahren mit Sylke Guhr und Tabea Drechsler-Reckmann Landesbühnen Sachsen – Glashaus
So    29.04.2018   18:30 Konzerteinführung zum Philharmonischen Konzert  Landesbühnen Sachsen – Glashaus
So    29.04.2018   19:00  5. Philharmonisches Konzert «Mythen»  Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Gioacchino Rossini: Ouvertüre zur Oper «Semiramide»
André Waignein: Rhapsody für Altsaxophon und Orchester
Nikolai Rakov: Walzer A-Dur
Nikolai Rimski-Korsakow: «Scheherazade» Sinfonische Suite op. 35
Solist?ukasz Dyczko, Saxophon (Gewinner Eurovision Young Musicians 2016)
Musikalische Leitung: Tobias Engeli
So    29.04.2018   19:00 Fisch zu viert, Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer  Landesbühnen Sachsen – Studiobühne
Mo  30.04.2018   19:30 Heute Abend: Lola Blau                                                              Landesbühnen Sachsen – Studiobühne
Abstecherorte und Schulen/ Kitas
Mi   04.04.2018   19:30 Im Weißen Rössl, Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung: «Bar jeder Vernunft» König Albert Theater Bad Elster
So    08.04.2018   15:00 Von Einem, der auszog, das Gruseln zu lernen, Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 6),  König Albert Theater Bad Elster
So    08.04.2018   16:00 Der Vetter aus Dingsda, Operette von Eduard Künneke Theater Meißen
Mo  09.04.2018   09:00 Lausch mal, was da hüpft KITA  Thomas Müntzer  Dresden
Mo  09.04.2018   11:00 Fluchtwege, Schauspiel von Nick Wood (ab 14) Kino Königstein
Di    10.04.2018   10:00+12:00     Faust I – Der Tragödie erster Teil, Klassenzimmerstück von Thilo Schlüssler nach Johann Wolfgang Goethe (ab 14)        Oberschule Wilsdruff
Sa    14.04.2018   19:30 Zorro – Das Musical                                                                    König Albert Theater Bad Elster
Do   19.04.2018   18:30  Premiere – Uraufführung Pandora,  Schauspiel von Christopher Weiß (ab 14) – UA  Gemeindesaal der Ev. Kirche Schwepnitz
Fr    20.04.2018   19:30 Der Vetter aus Dingsda                                                                 König Albert Theater Bad Elster
Fr    20.04.2018   19:30 Pandora                                                                        Gemeindesaal der Ev. Kirche Schwepnitz
Fr    20.04.2018   20:00  Premiere:  Die Troerinnen, Mission accomplished von Jean Paul Sartre projekttheater dresden
Sa    21.04.2018   17:00 Einmal Weltraum und zurück, Ein Science-Fiction-Schattenspiel (ab 9) Sternwarte Radebeul
Sa    21.04.2018   19:30 Ein Sommernachtstraum, Komödie von William Shakespeare Theater Meißen
Mo  23.04.2018   09:00+10:00 Lausch mal, was da hüpft  KITA in Dippoldiswalde, Glashütter Str. 12
Mi   25.04.2018   10:10 – 13:30 Invasion III – Theater (be) spielt Schule im Luisenstift Radebeul
Mi   25.04.2018   10:10 – 13:30    Erste Stunde                                                                  Luisenstift Radebeul
Mi   25.04.2018   10:10 – 13:30    Deine Helden, meine Träume                                        Luisenstift Radebeul
Mi   25.04.2018   10:10 – 13:30    Das Tagebuch der Anne Frank                                      Luisenstift Radebeul
Fr    27.04.2018   10:00+12:00     Faust I – Der Tragödie erster Teil  HoGa-Schule Dresden
Fr    27.04.2018   19:30 Der Vetter aus Dingsda                                                  Kulturhaus Freital
Fr    27.04.2018   20:00 Fisch zu viert, Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer Zentralgasthof Weinböhla
Sa    28.04.2018   19:30 Theatersport Kino Königstein
So    29.04.2018   18:00 Der Vetter aus Dingsda                                                Großenhain Schloss
Mo  30.04.2018   20:00  fällt aus!!!! Fisch zu viert                                                Theaterkahn Dresden


16.3. | 4. PHILHARMONISCHES KONZERT «BEETHOVEN – KONTRASTE»
Solistin: Yuki Manuela Janke – Violine
Musikalische Leitung: Ekkehard Klemm
Programm: Steffen Schleiermacher – «Bann. Bewegung.» Mit Beethovens Erster
Ludwig van Beethoven – Violinkonzert D-Dur op. 61
Ludwig van Beethoven – 8. Sinfonie F-Dur op. 93


18.3. | MIT MÄRCHEN DURCH DIE WELT
Kleines Kräutlein – Märchen über und mit Kräuter(n)
Kräuter riechen nicht nur gut und verfeinern die Speisen, sie spielen auch in vielen Märchen eine wichtige Rolle: sie können verzaubern und erlösen, heilen, vergrößern und verkleinern, das Unsichtbare sichtbar machen. Kommt, staunt und hört selbst!


22.3. | HEUSERS BÜCHERTHEKE
Starke Geschichten – Starke Autorinnen Europas
Joanna Bator «Sandberg»
Lesung mit Michael Heuser und Gästen
Joanna Bator, die wohl wichtigste neue Stimme der polnischen Literatur, erzählt in einer reichen, sinnlichen Sprache mit enormer Sogkraft und herrlicher Ironie von den Träumen, Ängsten und Hoff nungen der Menschen, die Krieg und Flucht erlebt haben, und von der Rebellion und Freiheitssehnsucht ihrer Kinder. Im Mittelpunkt: die junge, unangepasste Dominika auf der Suche nach ihrer geheimnisvollen Herkunft.
«Sandberg ist ein Provinzroman von Weltniveau.» Marie Luise Knott, Deutschlandfunk
2011


25.3. | ANRECHTLER WILLKOMMEN
Neue und langjährige Anrechtler sind eingeladen, mit uns über ihre Theatererlebnisse,
Wünsche und Anregungen zu reden, und wir stellen neue
Mitarbeiter, Projekte und Ideen vor.


29.3. | EINE KLEINE SEHNSUCHT
Chansons und Lieder von Friedrich Hollaender
Sylke Guhr singt, begleitet von Uwe Zimmermann am Klavier, Bekanntes und
Unbekanntes des berühmten Revue- und Filmkomponisten.


6.4. | DON’T FORGET ME
Julia Böhme singt, begleitet von Thomas Tuchscheerer am Klavier und Tino
Scholz am Bass, Songs und Tangos über das Leben.


8.4. | LÄNDERABEND ÖSTERREICH
Sandra Maria Huimann gibt einen Vorgeschmack auf den Monolog einer zugereisten Winzerin «Vom Nutzen des Weins oder Genuss passiert im Kopf» von Fabian Wast, der im Rahmen des «Radebeuler Bilderbogens» uraufgeführt wird, und erzählt Geschichten aus ihrem Heimatland Österreich, durchaus mit Wiener Schmäh und dem ein oder anderen Lied.


11.4. | MIT MÄRCHEN DURCH DIE WELT
Ganz schön riesig – Märchen über Riesen
Riesen haben meist Riesenkräfte, mit denen sie zum Beispiel ganze Felsen durch die Luft werfen können. Es braucht Mut, Verstand und manchmal auch List, erfolgreich gegen sie zu kämpfen, wie zum Beispiel das tapfere Schneiderlein beweist …


14.4. | LIEBESSEHNSÜCHTE
Romantischer Liederabend mit Kirsten Labonte und Manuel Lange
Das Programm spannt einen Bogen von dem wohl bekanntesten aller Lied-Komponisten Franz Schubert über die exotisch angehauchten Klangfarben des Polen Szymanowsky zu Richard Strauss, dem Meister der deutschen Tondichtung, und enthält die beiden berühmtesten Lieder-Zyklen für Koloratursopran, welche höchste Anforderungen an die Virtuosität der Sängerin und des Pianisten stellen.


20.4. | GALA DER TANZWOCHE DRESDEN
Wir laden erneut zur großen GALA ein, in der Spannendes, Einzigartiges, Bemerkenswertes,
Humorvolles, Vielfältiges aus der Tanzszene Dresdens und
Sachsens sowie von nationalen und internationalen Gästen präsentiert wird.


29.4. | 5. PHILHARMONISCHES KONZERT «MYTHEN»
Solist: Lukasz Dyczko, Saxophon
(Gewinner Eurovision Young Musicians 2016)
Musikalische Leitung: Tobias Engeli
Programm: Gioacchino Rossini – Ouvertüre zur Oper «Semiramide»
André Waignein – Rhapsody für Altsaxophon und Orchester
Nikolai Rakov – Walzer A-Dur
Nikolai Rimski-Korsakow – «Scheherazade» Sinfonische Suite op. 35
Außerdem laden MitarbeiterInnen des Hauses zusammen mit «Buntes
Radebeul» zum Begegnungstreff «Kochen Kunterbunt» zwischen Gefl
üchteten und Einheimischen ein.
Stückeindex


EIN SOMMERNACHTSTRAUM – Komödie von William Shakespeare

In Shakespeares bekanntestem und erotischstem Stück liegen im raschen Wechsel der Emotionen Verzückung und Verzweifl ung, Ernst und Komik dicht beieinander. Im Mittelpunkt dieses Verwirrspiels um die Liebe stehen vier junge Leute aus Athen: Hermia, Lysander, Demetrius und Helena, die von Elfenkönig Oberon und seinem Diener Puck in ein Chaos aus widersprüchlichen Gefühlen gestürzt werden. Verblendet bedrängen Lysander und Demetrius Helena mit der gleichen Sehnsucht wie zuvor Hermia. Die Leidenschaften sind nicht mehr steuerbar …

I: Peter Kube; A: Barbara Blaschke | 10.3. | 11.3. | 14.3. | 17.3. | 18.3. | 23.3. | 25.3. | 1.4. | 7.4. | 21.4. | 3.5.2018


DER VETTER AUS DINGSDA Operette von Eduard Künneke

Die Berliner Erfolgsoperette von 1921 empfi ehlt sich durch ihre Ohrwürmer und den musikalischen Einfallsreichtum ihrer Partitur. Der Valse Boston «Strahlender Mond, der am Himmelszelt thront» soll Julias Küsse zu ihrem Roderich nach Dingsda in Indien tragen, doch da erscheint August, verkündet «Ich bin nur ein armer Wandergesell’» und verdreht Julia seinerseits den Kopf.

ML: Jan Michael Horstmann; I: Manuel Schöbel; A: Katharina Lorenz | 31.3. | 2.4. | 6.4. | 8.4. | 27.4. | 29.4.2018


ALLE KÜHE FLIEGEN HOCH
Ein kuhles Minimusical von Eva Blum und Matthias Witting (ab 6)
Eine Kuh liegt auf der Wiese. Da fl iegt ein Vogel auf einen Baum und singt ein Lied. Das Hinterteil der Kuh verliebt sich augenblicklich in den Vogel und will auch so schön fl iegen. Der Kopf hält überhaupt nichts von derartigen Träumen. Als das Hinterteil auch noch zu hopsen beginnt, trennt sich das Vorderteil von seinem Gegenstück. Doch kann der eine Teil ohne den anderen glücklich werden? Nun ist das diplomatische Geschick des Vogels gefragt.
I: Dirk Strobel; A: Irina Steiner | 14.3.


BIG DEAL?  Schauspiel von David S. Craig (ab 13)
Er kifft. Na und? Ist doch nicht ungewöhnlich für einen Sechzehnjährigen! Aber, dass sein Vater die Polizei rufen musste? Alex, der Drogenberaterin, erklärt Trent, warum er lieber in der Notschlafstelle «Fluchtpunkt» wohnt als bei seinen Eltern. Aber auch der Vater kann das, was sein Sohn tut, einfach nicht verstehen. Und so versucht Alex, beide dazu zu bewegen, wieder miteinander zu sprechen.
I: Steff en Pietsch; A: Marlit Mosler | 24.4.2018


CARMEN –  Oper von Georges Bizet
Bizet, dessen Komposition sich im Spannungsfeld zwischen Liebe und Tod bewegt, hat ein Meisterwerk der Musikgeschichte geschaff en: Der Zigeunerin Carmen geht ihre Freiheit über alles. Als Don José begreift, dass es ihm nie gelingen kann, eine solche Frau dauerhaft an sich zu binden, zerstört er ihr Leben und damit auch das eigene.
ML: Hans-Peter Preu; I: Manuel Schöbel; A: Stefan Wiel; Ch: Kathrin Wolfram;
Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen. | 4.3.2018


DAS SCHWANENSEE-MÄRCHEN –  Tanztheater von Wencke Kriemer de Matos /
mit Musik von Peter Iljitsch Tschaikowski (ab 5)
Zauberer Rotbart hat die schöne Prinzessin Odette fest in seiner Hand. Von ihm in einen Schwan verwandelt, kann der Fluch einzig durch eine große Liebe gebannt werden. Choreografi n Wencke Kriemer de Matos erzählt in der modernen Tanzproduktion die märchenhafte Geschichte des berühmten Tschaikowski-Balletts
für junges Publikum – mit mutiger Erzählerin und ohne Tutu.
Ch: Wencke Kriemer de Matos; A: Tom Böhm | 1.3. | 6.3. | 13.3. | 20.3. | 7.4.2018


DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK
Mono-Oper fürs Klassenzimmer von Grigori Frid (ab 14)
Von Juli 1942 bis zur Verhaftung durch die Gestapo im August 1944 hielt sich Anne Frank mit ihrer Familie in einem Amsterdamer Hinterhaus versteckt. Die Tagebucheinträge des Mädchens sind Zeugnis ihrer Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit. Der russische Komponist Grigori Frid hat die Texte seines Librettos aus diesem Original übernommen und in eine musikalisch-lyrische Erzählung mit hoher emotionaler Kraft integriert, die dem einzigartigen Werk der jungen Schriftstellerin Anne Frank Rechnung trägt.
ML: Thomas Gläser; I/A: Klaus-Peter Fischer | 15.3. | 20.3.2018


DER AUFHALTSAME AUFSTIEG DES ARTURO UI – Schauspiel von Bertolt Brecht
Rezession und Reformstau lähmen das Land. Viele Unternehmen stehen vor dem Aus. Gegen den Regierungschef wird ermittelt. Überraschend ergreift ein Gangster namens Arturo Ui die Partei des angeschlagenen Staatsoberhaupts. Im Zuge der Ermittlungen werden zwei Zeugen ermordet. Als ein Brandanschlag die Dockanlagen der Stadt in Schutt und Asche legt, schwört Arturo Rache, auch den Feinden in den eigenen Reihen.
Brechts Gangsterstück – bis heute ein Politthriller allererster Güte!
I: Peter Kube; A: Stefan Wiel | 3.3.2018


DER KLEINE PRINZ – Schauspiel nach Antoine de Saint-Exupéry
Der kleine Prinz sehnt sich nach seiner Rose, die er verließ, weil er mit ihr nicht froh wurde. Auf seiner Reise durch das Universum hat er die seltsamsten Begegnungen. Er begreift, dass man verantwortlich ist für das, was man liebt. In seinem 1943 entstandenen geheimnisvollen Märchen geht der französische Pilot und Dichter dem Sinn des Lebens und dem Zauber von Liebe und Freundschaft auf den Grund und stellt die oft so nüchterne Welt der Erwachsenen in Frage.
I: Lutz Hillmann; A: Miroslaw Nowotny | 25.12.


DIE GESCHICHTE VON LENA
Schauspiel von Michael Ramløse und Kirsten Elhauge (ab 9)
Als Lena nach den Ferien zurück in die Schule kommt, ist plötzlich alles anders. Ausgerechnet ihre beste Freundin Maria beachtet sie gar nicht mehr und tuschelt hinter ihrem Rücken. Nach und nach wird die Ablehnung Lena gegenüber in der Schule zum Selbstläufer – bis Lena eines Tages spurlos verschwunden ist … Zwei SchauspielerInnen erzählen behutsam diese Geschichte über ein Mädchen, das sich unerwartet in einem Kreislauf aus Schikanen wiederfi ndet.
I: Steff en Pietsch; A: Stefan Wiel | 14.3. | 15.3.2018


DIE KLEINE HEXE TOSCANELLA  – Puppentheater nach  Gunter Preuß
mit Illustrationen von Thomas Leibe (ab 5)
Toscanella Flieg-so-gern lebt mit ihrem Schwein Schlacht-mich-nicht allein in ihrem Hexenhäuschen. Doch als sie dem Hexerich Ernest von Schloss Edelstein begegnet, wird alles kompliziert. Eine Geschichte über das erste Verliebt-Sein und die Frage, wer man eigentlich ist.
I: Odette Bereska; A/FB: Stefan Spitzer; M: Hans-Peter Preu | 31.3.2018


DIE KUH ROSMARIE –  Schauspiel von Andri Beyeler (ab 6)
Alles könnte so schön sein auf dem Bauernhof, wenn die Kuh Rosemarie mit ihrer penetranten Besserwisserei nicht alle Tiere und sogar den Bauern nerven würde. Der schickt Rosemarie kurzerhand nach Afrika. Kurz darauf tauchen auf dem Bauernhof verzweifelte Tiere aus Afrika auf … Eine turbulente Geschichte über Respekt und Toleranz im Umgang miteinander und mit fremden Kulturen.
I: Klaus-Peter Fischer; A: Irina Steiner | 13.3. | 15.3.


DIE VERMESSUNG DER WELT – Schauspiel nach dem Roman von
Daniel Kehlmann / Bühnenfassung von Dirk Engler
Zum Deutschen Naturforscherkongress 1828 in Berlin treff en sich zwei sehr unterschiedliche Genies: Alexander von Humboldt, Forscher und «zweiter Entdecker Amerikas», und Carl Friedrich Gauß, der große Mathematiker und Astronom. Und doch haben beide das gleiche Ziel: die Vermessung der Welt. Was sie zu einer Einheit werden lässt, ist die spannende Frage nach dem Verhältnis von Geist und Raum, das sie auf jeweils eigene Art defi nieren und leben. Ein höchst vergnügliches und weltumspannendes Abenteuer, das die große Welt in poetischer Verdichtung auf die Bühne bringt!
I: Lutz Hillmann; A: Miroslaw Nowotny | 16.3. | 24.3.


EINER FÜR ALLE – von Karin Eppler nach Alexandre Dumas
Erzähltheatersolo mit Mantel und Degen (ab 8)
Kann man mit sich selbst fechten? Und heißt es eigentlich Muskeltier oder Musketier?
Auf diese Fragen und noch einige mehr gibt das Mantel-und-Degen- Stück Antwort. Eine Schauspielerin entführt uns mit rasanten Rollenwechseln in die Welt von D’ Artagnan, der unbedingt ein Soldat im Dienste des Königs
werden will. I: Ute Raab; A: Irina Steiner | 13.3.


EINMAL WELTRAUM UND ZURÜCK Ein Science-Fiction-Schattenspiel (ab 9)
Gemeinsam entdecken wir fremde und kuriose Planeten und rasen mit einem Raumschiff schneller als mit Lichtgeschwindigkeit in andere Galaxien. Wir fliegen heute ins Universum, denn im Theater ist alles möglich! Mit den Mitteln des zeitgenössischen Schattenspiels erforscht die Inszenierung das Spiel von Licht und Dunkelheit im Weltall. Was man sonst nur aus dem Kino kennt, entsteht direkt vor unseren Augen. Science-Fiction live!
I: Franziska Merkel; A: Lukas Wegner | 27.2. | 28.2. | 2.3. | 7.3. | 12.3. | 13.3. |
23.3. | 24.3. | 25.3. | 21.4. | 29.4.


FAUST I – DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL Klassenzimmerstück von
Thilo Schlüssler nach Johann Wolfgang Goethe (ab 14)
In einer Stunde Goethes Werk erleben? Dieses Experiment wagt Thilo Schlüssler und verwandelt den Schulstoff in eine spannende und kurzweilige Inszenierung. Dabei werden die SchülerInnen in die Auff ührung eingebunden. Nebenbei bekommen sie eine Menge Wissen und erlangen so Verständnis für die Vorgänge in Goethes Faust.
I: Thilo Schlüssler; A: Irina Steiner | 12.3. | 14.3. | 19.3.


FISCH ZU VIERT Komödie von Wolfgang Kohlhaase,
Mitautorin: Rita Zimmer / Kooperation mit dem Theaterkahn Dresden
Seit 30 Jahren ist der Diener Rudolf den gut betuchten Brauerei-Erbinnen Charlotte, Cäcilie und Clementine in buchstäblich jeder Lage zu Diensten. Dafür hat jede von ihnen versprochen, ihn im Testament zu bedenken. Als Rudolf jedoch um vorzeitige Auszahlung seines Anspruchs bittet, will keine der Schwestern mehr von ihrem Versprechen wissen. Stattdessen bringen sie Arsen und manipulierte Blitzableiter ins Spiel. Tempo, Sprachwitz und Komik in einer der erfolgreichsten Kriminalkomödien!
I: Peter Kube; A: Tom Böhm; M: Wolfgang Torkler, Christian Schöbel
|  20.3. | 21.3. | 27.4. | 29.4.


FLUCHTWEGE (WARRIOR SQUARE) Schauspiel von Nick Wood (ab 14)
Die Geschwister Riva und Andrea müssen vor dem Bürgerkrieg fl iehen, der in ihrem Land tobt. Und nun, nach drei Jahren endlich im fremden Deutschland angekommen, sehen sie sich mit alten Konfl ikten, Vorurteilen und Unsicherheiten konfrontiert. Der britische Autor Nick Wood lässt Riva und Andrea im Rückblick ihre Geschichte von Flucht, Heimatverlust und Ankommen in der Fremde erzählen und stellt die hochbrisante Frage, wie Integration gelingen kann.
I: Esther Undisz; A: Irina Steiner | 16.3.


FLY SEIN – UA – Tanzabend junger ChoreografInnen (ab 13)
Ein Song kann fl y sein, ein Gefühl aber auch materielle Dinge … Wenn eine Person fl y ist, gilt sie als cool, hebt sich von anderen – der Masse – ab. Fly ist, was angesagt ist! Und fl y heißt fl iegen, schwerelos werden, Grenzen überwinden, andere Horizonte sehen. Junge Tänzerinnen und Tänzer unserer Compagnie choreografi eren und tanzen in Fly-Sein für junge Menschen, über ihre Ängste, Hoffnungen und Verletzungen und erzählen so im drive der Bewegungen von dem Frust, Träumen und Sehnsüchten auf der schwierigen Suche nach sich selbst.
Ch: Leonardo Germani, Anita Suzanne Gregory, Morgan Perez, Mattia Saracino,
Brian Scalini, Hugo Rodriguez; A: Tom Böhm | 28.2. | 6.3. | 14.3. | 7.4.


GRÄFIN COSEL – UA –
Tanztheater von Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos mit Musik von Antonio Vivaldi über Giovanni Paisiello bis hin zu Komponisten der Gegenwart Fast 50 lange Jahre lebt die Gräfi n Cosel, einst mächtige Mätresse August des Starken, eingesperrt auf Burg Stolpen. Geblieben sind ihr nichts als die Erinnerungen an vergangene glanzvolle Zeiten und die Frage, wer sie damals bei Hofe zu Fall gebracht haben mag. Eine der schillerndsten Figuren sächsischer Geschichte blickt zurück …
Ch: Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos; A: Annett Hunger | 15.3. | 8.4.


HEUTE ABEND: LOLA BLAU
Musical für eine Darstellerin von Georg Kreisler
Die berührende Geschichte einer Künstlerin spiegelt in melancholischen, bissigen und komischen Chansons das Schicksal Kreislers, der Wien als Jude 1938 verlassen musste: Auch Lola Blau wird aus Europa vertrieben. Die Sängerin, in den USA gnadenlos vermarktet, hoff t nach dem Krieg auf einen berufl ichen Neubeginn in Wien, doch die restaurativen Verhältnisse machen es ihr dort nicht leicht.
ML: Uwe Zimmermann; I: Ute Raab; A: Irina Steiner | 3.3.


IM WEISSEN RÖSSL
Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung «Bar jeder Vernunft»
Zahlkellner Leopold himmelt seine Chefi n Josepha Vogelhuber an, die ihrerseits dem Anwalt Dr. Siedler schöne Augen macht, der wiederum die attraktive Fabrikantentochter Ottilie liebt, deren Vater von Sigismund, dem Sohn seines ärgsten Geschäftskonkurrenten, verfolgt wird, dessen Herz für das entzückend lispelnde Fräulein Klärchen schlägt …
ML: Hans-Peter Preu / Thomas Gläser; I: Manuel Schöbel; A: Marlit Mosler;
Kooperation mit der Elbland Philharmonie Sachsen, der Chursächsischen
Philharmonie und dem Leipziger Symphonieorchester | 10.3.


LADSCH UND BOMMEL GEHEN INS THEATER
Ein clowneskes Puppenspiel von Hepakri van der Mulde (ab 4)
Ladsch und Bommel sind die dicksten Freunde. Doch als Bommel unbedingt ins Theater gehen will, stößt er bei Ladsch auf taube Ohren. Denn Ladsch will nur eines: Schlafen. Aber Bommel ist nicht dumm. Geschickt verwickelt er Ladsch in ein Spiel, bei dem die beiden immer tiefer in die Theaterwelt mit Kartenverkäufern, Garderobieren, Platzanweisern, Ritterprinzen und Bergmonstern eintauchen.
I: Maik Evers; A: Jens Hellwig | 8.3. | 7.4.


LA TRAVIATA Oper von Giuseppe Verdi
Im Mittelpunkt des Werkes steht Violetta, eine Außenseiterin der Gesellschaft, eine lebenshungrige junge Frau, die im vergnügungssüchtigen Paris ihr Geld als Halbweltdame verdienen muss, auch wenn sie damit ihr Leben und ihre Gesundheit ruiniert. Die große Liebe, die ihr der junge Alfred aus gutbürgerlichem Hause entgegenbringt, scheint ihr die Rettung, doch führt die ungleiche Liaison in die Tragödie.
ML: Hans-Peter Preu; I/K: Hinrich Horstkotte; B: Martin Dolnik
Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen. | 17.3. | 23.3. | 21.4.


ODYSSEUS Schauspiel von Kim Nørrevig (ab 10)
Ein alter Mythos – spannend, heutig und humorvoll erzählt von einem Schauspieler, der nicht nur den Odysseus spielt, sondern außerdem noch viele andere Rollen.
I: Rosa Grunicke; A: Irina Steiner | 21.3. | 27.3.


THEATERSPORT Improvisationsspielshow aus Kanada
Schauspieler bestreiten live einen Wettkampf der Improvisation. Die Zuschauer übernehmen nicht nur die Wertung, sondern geben auch die Themen vor, die von den Darstellern spontan umgesetzt werden! Was Sie immer schon zu sehen wünschten, die Schauspieler machen es möglich!
KL: Johannes Krobbach | 13.3. | 29.3. | 28.4.


TSCHICK
Road opera von Ludger Vollmer, Libretto von Tiina Hartmann nach dem
Roman von Wolfgang Herrndorf
«Tschick» ist – vom Bestsellerroman über das Schauspiel und den Film bis hin zur Oper – eine Erfolgsgeschichte. Zwei 14jährige Außenseiter, unterwegs in einem gestohlenen Auto, sehen die Welt mit völlig neuen Augen: Diesem gesteigerten Erleben von Realität musikalischen Ausdruck zu verleihen, ist Ludger Vollmer in seiner jüngsten Gegenwartsoper auf beeindruckende Weise gelungen.
ML: Hans-Peter Preu; I und A: Sebastian Ritschel
Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen. | 16.3. | 3.5.


VON EINEM, DER AUSZOG, DAS GRUSELN ZU LERNEN – UA –
Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 6)
Karl, der jüngere Sohn des Korbmachers, ist so ganz anders als sein Bruder. «Wenn‘s mir nur gruselte! Wenn‘s mir nur gruselte!», wünscht er aus tiefster Seele und versucht es um Mitternacht auf dem unheimlichen Kirchturm, bei den Gehenkten auf dem Ziegenberg und schließlich in einem verwunschenen Schloss. Schaff t er es, die Gespenster zu besiegen, wird er das halbe Königreich und die Prinzessin zum Lohn bekommen. Ihm zur Seite steht das Mädchen Suse …
I: Steff en Pietsch; B: Tilo Staudte; K: Katharina Lorenz; M: Sebastian Undisz | 6.5.


WILLKOMMEN Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz
Anglistikdozent Benny, der sich in der Flüchtlingshilfe engagiert, wird für ein Jahr in die USA gehen. Er schlägt seinen WG-Mitbewohnern vor, sein Zimmer während dieser Zeit Asylbewerbern zur Verfügung zu stellen. Die Idee stößt auf sehr geteilte Ansichten. Als dann auch noch Achmed, der Freund des jüngsten WG-Mitgliedes Anna auftaucht, spitzt sich die Lage zu: denn Achmed ist Türke und hat seine ganz eigene Meinung über Araber, soziales Engagement und
Helfersyndrome …
I: Tom Quaas; B: Tom Böhm; K: Irina Steiner; V: Daniel Rentzsch | 2.3. | 5.4.


WILLI´S RUMPELKAMMER – HITS
In der Rumpelkammer haben sich illustre Gäste angesagt: Einstige Filmstars, die vor allem sich selbst und ihre größten Erfolge präsentieren wollen. Musikalische Comedy für Liebhaber des Tonfi lm-Schlagers.
ML: Thomas Tuchscheerer / Hans-Peter Preu; KL: Michael König; A: Irina Steiner
| 1.3. | 26.4.


ZORRO – DAS MUSICAL
Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings
Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei Brüder, die zu erbitterten Feinden werden. Ramon schaltet den Vater aus, um dessen Macht brutal an sich zu reißen. Dass sich hinter dem Rächer Zorro sein Bruder Diego verbirgt, kann Ramon nicht ahnen. Ein spannendes, actionreiches Spektakel, verbunden mit einer romantischen Liebesgeschichte und untermalt von temperamentvollem spanischen Flamenco-Pop.
ML: Hans-Peter Preu; I: Manuel Schöbel; Ch: Wencke Kriemer de Matos;
A: Stefan Wiel; Mit Live-Band | 9.3. | 25.3.
Nächster Termin: 12. März, 17 Uhr


A: AUSSTATTUNG, B: BÜHNE, CH: CHOREOGRAFIE, FB: FIGURENBAU, I: INSZENIERUNG, K: KOSTÜME, KL: KÜNSTLERISCHE LEITUNG, M: MUSIK,
ML: MUSIKALISCHE LEITUNG, O: ORCHESTER, PL: PROJEKTLEITUNG, SZE: SZENISCHE EINRICHTUNG, UA: URAUFFÜHRUNG, V: VIDEO
MUSIKTHEATER TANZ SCHAUSPIEL FIGURENTHEATER JUNGES.STUDIO SPARTENÜBERGREIFEND


Änderungen vorbehalten!
Die Eintrittskarten der Landesbühnen Sachsen für Veranstaltungen am Theater Radebeul und auf der
Felsenbühne Rathen gelten als Fahrausweis 4 Stunden vor bis 6 Stunden nach Veranstaltungsbeginn
in allen Nahverkehrsmitteln – außer Sonderverkehrsmittel – im VVO-Verbundraum.

—| Pressemeldung Landesbühne Sachsen |—

Radebeul, Landesbühne Sachsen, Premiere Road Opera TSCHICK, 19.01.2017

Landesbühnen Sachsen 

Landesbühne Sachsen / Tschick - Michael Zehe- Johannes Leuschner © MATTHIAS RIETSCHEL

Landesbühne Sachsen / Tschick – Michael Zehe- Johannes Leuschner © MATTHIAS RIETSCHEL

 TSCHICK –  Road Opera von Ludger Vollmer

Libretto Tiina Hartmann – Nach Wolfgang Herrndorf

Premiere Freitag, 19.1.2018,19:30 Uhr, Landesbühnen Sachsen

Kann man in unserer karriereorientierten, rational durchgeplanten und in fast jeder Beziehung geregelten Welt jenseits der Computerspiele noch wirkliche Abenteuer erleben?

2010 erschien die Roadstory Tschick. Der millionenfach gelesene Bestsellerroman von Wolfgang Herrndorf, der sich lebensphilosophischen Grund- und Sinnfragen junger Menschen auf unkonventionelle Weise nähert, beantwortet die Frage mit ja!

Landesbühne Sachsen / Tschick - Michael Zehe- Johannes Leuschner © MATTHIAS RIETSCHEL

Landesbühne Sachsen / Tschick – Michael Zehe- Johannes Leuschner © MATTHIAS RIETSCHEL

Zwei 14jährige Außenseiter aus problematischen Familienverhältnissen, der umtriebige «Iwan» Tschick und der luxusverwahrloste Maik, beschließen Ende der 8. Klasse, die großen Ferien gemeinsam zu verbringen: Ohne Orientierungshilfen wie Handys oder Karten starten sie von Berlin aus mit einem gestohlenen Lada Richtung Süden und erfahren die Welt und sich selbst auf völlig neue Art und Weise … Und da den beiden Helden auf ihrer außergewöhnlichen Reise alles «größer» erscheint als bisher, die Farben satter, die Menschen netter und alle Emotionen stärker, ist es nur folgerichtig, dass sich – nach der Schauspieladaption des Buches 2011 und der Verfilmung durch Fatih Akin 2016 – jetzt auch das Musiktheater des Stoffes annimmt. Ludger Vollmer, einem erfahrenen Komponisten auf dem Gebiet «Jugendoper», der auch in seinem neuesten Werk wieder einen Jugendchor mitwirken lässt, ist es beeindruckend gelungen, diesem gesteigerten Erleben von Realität musikalischen Ausdruck zu verleihen. Und natürlich wendet sich die Oper Tschick mit ihren vielen lyrischen Glücksmomenten zwischen rasanten Fahrten auf der Autobahn oder auf der Flucht vor der Polizei nicht nur an ein junges Publikum!

ES SPIELT DIE ELBLAND PHILHARMONIE SACHSEN,  MUSIKALISCHE LEITUNG : HANS –PETER PREU, INSZENIERUNG UND AUSSTATTUNG:  SEBASTIAN RITSCHEL

Darsteller:   Tschick – Michael Zehe; Maik – Johannes Leuschner; Vater – Hagen Erkrath; Mutter – Stephanie Krone; Isa – Kirsten Labonte; Friedemann – Iris Stefanie Maier; Mutter Friedemann – Christiane Günther, Julia Böhme, Gundula Ehret, Jonas Friedemann – Tabea-Drechsler-Reckmann; Elisabeth Friedemann – Manuela Neumann; Florentina Friedemann – Ekaterina Iankovskaia; Horst Fricke – Kay Frenzel; Richter Burgmüller – Paul Gukhoe Song; Krankenschwester – Christiane Günther, Julia Böhme, Gundula Ehret; Taxifahrer – Michael König; Lehrer – Kazuhisa Kurumada; Mona – Anna Erxleben; Lutz Heckel – Stefan Glause; Vater Heckel – Fred Bonitz; Schulze – Stefan Glause

„Abfahrt 3“, Solo 1 Fred Bonitz, „Abfahrt 3“, Solo 2 Kay Frenzel, „Abfahrt 3“, Solo 3 Kazuhisa Kurumada,  Es singt der Chor der Landesbühnen Sachsen und der Jugendchor des Gymnasiums Coswig.

Termine
So           21.01.2018        19:00    V             S             Tschick (Mth)    Hauptbühne
Do          25.01.2018        11:00    V             OK          Tschick (Mth)    Hauptbühne
So           28.01.2018        18:00    V                             Tschick (Mth)    GRH/Kulturzentr.
Di           30.01.2018        11:00    V             SCH       Tschick (Mth)    Hauptbühne
Fr            02.02.2018        19:30    V             W23      Tschick (Mth)    Hauptbühne
Fr            16.03.2018        19:00    V                             Tschick (Mth)    FTL/Kulturhaus
Do          03.05.2018        10:30    V                             Tschick (Mth)    Dresden              Kleines Haus/ Sächsische Theatertage


PREMIEREN    Musiktheater Landesbühnen Sachsen aus Radebeul  2017/18


19. JANUAR 2018     TSCHICK
Road opera von Ludger Vollmer, Libretto von Tiina Hartmann
Nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf
Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

10. FEBRUAR 2018     BALL D‘AMOUR
Bühnenball der Landesbühnen Sachsen

31. MÄRZ 2018     DER VETTER AUS DINGSDA
Operette von Eduard Künneke, Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

13. APRIL 2018     RADEBEULER BILDERBOGEN
Theater in der Stadt

26. MAI 2018     DER BESUCH DER ALTEN DAME
Oper von Gottfried von Einem, Libretto von Friedrich Dürrenmatt;

—| Pressemeldung Landesbühne Sachsen |—

 

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