Dresden, Sächsische Staatskapelle Dresden, 12. Symphoniekonzert zwei Raritäten von Carl Maria von Weber 3.7.2011

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Sächsische Staatskapelle Dresden

Der unbekannte Weber

Staatskapelle Dresden ermöglicht im 12. Symphoniekonzert die Begegnung mit zwei Raritäten von Carl Maria von Weber

Anlässlich des 225. Geburtstags von Carl Maria von Weber beleuchtet die Sächsische Staatskapelle Dresden zum Saisonabschluss ihren ehemaligen Hofkapellmeister mit der Aufführung von zwei unbekannten Werken: Webers Kantate »Der erste Ton« und seine Festa teatrale »L’Accoglienza«, die seit ihrem Uraufführungsjahr nicht mehr aufgeführt wurde. Diesen beiden Werken gegenübergestellt wird die zweite Symphonie in D-Dur op. 36 des Weber-Zeitgenossen Ludwig van Beethoven.

Webers »Der erste Ton« ist ein frühes Werk aus der Vor-Dresdner Zeit und entzieht sich eigentlich einer Gattungszuordnung (die Bezeichnung als »Kantate« im Werkverzeichnis trifft das Werk nur unzureichend): Eine musikbegleitete Deklamation für einen Sprecher wird umrahmt von einer Ouvertüre und einem Schlusschor. Der Deklamation ist ein Text des Leipziger Musikschriftstellers Friedrich Rochlitz unterlegt, der das Thema »Schöpfungsgeschichte« auf die Musik überträgt. Weber hat das Werk später während seiner Dresdner Kapellmeisterzeit mehrfach aufgeführt – er hat es also offenbar sehr geschätzt.

Die Festa teatrale »L’Accoglienza« entstand als Kompositionsauftrag des Dresdner Hofs anlässlich der Vermählung einer Nichte des Königs und des Erbprinzen von Toscana im Jahr 1817. Am Abend nach der standesamtlichen Trauung fand als musikalisches Hauptereignis die Aufführung der Festa teatrale »L’Accoglienza« (Der Empfang) statt.

Die »Accoglienza«, eine symbolische Handlung vom »Empfang« der sächsischen Braut in Florenz und die Würdigung des echten und des Elb-Florenz im Blick auf künftige vielseitige Verbindungen, war eine optisch aufwendige Inszenierung mit viel Maschinenzauber und errang bei ihrer Uraufführung großen Beifall. Weitere Vorstellungen folgten nicht, da die Braut schon am Tag darauf abreiste. Da aber zu jener Zeit das Leipziger Stadttheater als eine Art zweites Haus des Dresdner Hoftheaters fungierte, holte man sich das Dresdner Aufführungsmaterial nach Leipzig und ließ dort vor Jahresende ebenfalls eine Vorstellung folgen. Das gesamte Material scheint dann dort verloren gegangen zu sein, es kehrte nicht nach Dresden zurück, und das Werk wurde vergessen. Jedoch nicht von Weber selbst, der die Fülle seiner musikalischen Ideen und Einfälle später noch nachnutzte, am ausgiebigsten in seinem letzten Werk, dem 1826 in London uraufgeführten »Oberon«. Wer den »Oberon« kennt, wird aus der »L’Accoglienza« bekannte Themen und Melodien heraushören können.

Anhand der überlieferten Autographe haben nun Mitarbeiter der Weber-Gesamtausgabe Partituren, Klavierauszüge und Stimmen für die »L’Accoglienza« wie auch für den »Ersten Ton« neu erstellt, die bei den bevorstehenden Wiederaufführungen in der Semperoper erstmals verwendet werden.

Mit René Pape (Bass und Sprecher), Christiane Karg (Sopran), Anke Vondung (Mezzosopran) sowie Michael Schade (Tenor) konnte ein herausragendes Solistenensemble verpflichtet werden. Die Chorpartien der beiden Weber-Werke ewird der MDR Rundfunkchor Leipzig übernehmen, einer der führenden Chöre Deutschlands. Am Pult der Staatskapelle gibt es ein Wiedersehen mit Manfred Honeck, dessen erste Begegnung mit dem Orchester in das Jahr 1995 zurückreicht und dessen steile Karriere nach Stationen in Zürich, Oslo, Leipzig, Göteborg und Stuttgart mit Beginn der Spielzeit 2008/2009 einen vorläufigen Höhepunkt erreichte, als er in der Nachfolge von Lorin Maazel und Mariss Jansons die Position des Music Director beim Pittsburgh Symphony Orchestra übernahm.

Restkarten an der Tages- bzw. Abendkasse.

12. Symphoniekonzert
03.07.2011, 11 Uhr
04.07.2011, 20 Uhr
05.07.2011, 20 Uhr
Semperoper

Manfred Honeck Dirigent
René Pape Bass und Sprecher
Christiane Karg Sopran
Anke Vondung Mezzosopran
Michael Schade Tenor
MDR Rundfunkchor Leipzig
(Einstudierung: Howard Arman)

Carl Maria von Weber
»Der erste Ton«, Kantate für Sprecher, Soli, Chor und Orchester
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36
Carl Maria von Weber
»L’Accoglienza« (Der Empfang), Festa teatrale für Soli, Chor und Orchester
Erste Wiederaufführung seit dem Uraufführungsjahr 1817

Am 5. Juli 2011 Live-Übertragung auf MDR Figaro.

Kostenlose Einführungen jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn im ehemaligen Opernrestaurant am Zwingerteich

—| Pressemeldung Sächsische Staatskapelle Dresden |—

Dresden, Sächsische Staatskapelle Dresden, Staatskapelle Dresden wird Orchester der Salzburger Osterfestspiele, Christian Thielemann deren Künstlerischer Leiter

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Sächsische Staatskapelle Dresden

Sächsische Staatskapelle wird Orchester der Salzburger Osterfestspiele

Christian Thielemann wird Künstlerischer Leiter

Sächsische Staatskapelle Dresden / ChristianThielemann & Staatskapelle Dresden © Matthias Creutziger Sächsische Staatskapelle Dresden / ChristianThielemann & Staatskapelle Dresden © Matthias Creutziger

Die Sächsische Staatskapelle Dresden wird ab 2013 das Orchester der Osterfestspiele Salzburg. Neuer Künstlerischer Leiter der Festspiele wird Christian Thielemann, der zu Beginn der Spielzeit 2012/2013 die Position des Chefdirigenten der Sächsischen Staatskapelle Dresden übernimmt. Die Opernproduktionen der Festspiele entstehen in Koproduktion mit der Semperoper Dresden. Darauf verständigten sich nach ca. zweiwöchigen Verhandlungen Christian Thielemann sowie die Verantwortlichen auf Seiten der Osterfestspiele Salzburg GmbH, der Sächsischen Staatskapelle Dresden und der Semperoper Dresden.

Der Vertrag umfasst einen Zeitraum von fünf Jahren und schließt damit das 50-jährige Jubiläum der Festspiele im Jahr 2017 mit ein. Herbert von Karajan hatte die Festspiele 1967 ins Leben berufen und als eines der bis heute exklusivsten und bedeutendsten Festivals  weltweit etabliert. Wie schon in der Vergangenheit werden sich die Festspiele auch zukünftig aus jeweils einer szenischen Opernproduktion und drei Konzertprogrammen zusammensetzen. Thielemann wird jeweils die Opernproduktionen sowie zwei dieser Konzerte am Pult der Staatskapelle dirigieren. Für das Premieren- und zugleich Wagner- Jahr 2013 kann bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine Neuproduktion des »Parsifal« angekündigt werden. Neben den Opernproduktionen und Symphoniekonzerten wird sich die Staatskapelle auch mit verschiedensten Kammermusikprojekten in Salzburg präsentieren.

Eines der Konzertprogramme wird im Jahr 2013 Myung-Whun Chung dirigieren, der ab der Spielzeit 2012/2013 erster Principal Guest Conductor in der Geschichte der Sächsischen Staatskapelle sein wird. Neu ist ein »Konzert für Salzburg«, welches außerhalb der beiden  Festivalzyklen stattfinden wird und sich bei deutlich gemäßigtem Einheitspreis vor allem an die Einwohner von Salzburg richten wird. Die Opernaufführungen werden in Koproduktion mit der Semperoper Dresden entstehen, die die Inszenierungen im Anschluss an ihr Haus  übernimmt.

Zitate

Stanislaw Tillich (Ministerpräsident des Freistaats Sachsen) »Ich begrüße die neue Partnerschaft der Sächsischen Staatskapelle und der Semperoper mit den Osterfestspielen Salzburg und beglückwünsche die erfolgreichen Verhandlungsführer. Christian Thielemann, der künftige Chefdirigent unserer Staatskapelle, wird zugleich auch künstlerischer Leiter der Osterfestspiele. Ein rundes und überzeugendes Konzept. Mit dieser Zusammenarbeit wird unser Kulturleben weiter bereichert. Ein neues, noch internationaleres Publikum schaut auf Sachsen. Die Entwicklung unterstreicht den Rang der Staatskapelle und der Semperoper

Christian Thielemann (Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden ab Herbst 2012) »Die Künstlerische Leitung der Osterfestspiele Salzburg ist ein Riesenprivileg und eine große Herausforderung zugleich: Innerhalb von nur zwei Wochen kommen eine szenische Opernaufführung und drei verschiedene Konzertprogramme auf die Bühne. Hierfür ist die Sächsische Staatskapelle Dresden natürlich geradezu prädestiniert, da sie ein Konzert- und Opernorchester von außergewöhnlichem Format ist. Für mich persönlich kommt hinzu, dass ich bereits in den Jahren 1980 und 1981 in Salzburg – damals noch als Assistent von Herbert von Karajan – an einer ›Parsifal‹-Produktion beteiligt war. Dass sich nun im Wagner-Jahr 2013 mit einem erneuten ›Parsifal‹ dieser Kreis auf so wunderbare Weise schließt, hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht ausmalen können.«

Jan Nast (Orchesterdirektor der Sächsischen Staatskapelle Dresden) »Seit der Berufung von Christian Thielemann als neuem Chefdirigenten der Sächsischen Staatskapelle haben sich für das Orchester innerhalb von kürzester Zeit neue Möglichkeiten aufgetan, die Zeugnis dafür sind, welche hohen künstlerischen Erwartungen diese musikalischen Verbindung bereits heute weckt. Die Osterfestspiele Salzburg sind ohne Zweifel eines der bedeutendsten Podien für ein Orchester überhaupt. Mit ihrer Programmstruktur mit einer Kombination aus Oper und Konzert ist dieses Festival für unser Orchester wie geschaffen und zugleich eine große Herausforderung, der wir uns sehr gerne stellen. Und mit unserem zukünftigen Chefdirigenten Christian Thielemann haben wir einen künstlerischen Leiter, der diesem Festival – in der Nachfolge von Herbert von Karajan – geradezu ideal entsprechen dürfte.«

Dr. Ulrike Hessler (Intendantin der Semperoper Dresden) »Die Sächsische Staatskapelle Dresden, eines der ältesten und renommiertesten Orchester weltweit, die Semperoper und Salzburg, den traditionsreichsten, wichtigsten und bekanntesten Festspielort, verbindet künstlerische Kompetenz auf anspruchsvollstem Niveau. Diese künstlerische Zusammenarbeit verleiht der langjährigen Partnerschaft beider Städte eine kulturpolitisch bedeutende Dimension. Das sächsische Kulturleben bekommt mit dem Amtsantritt von Christian Thielemann nun auch noch ein neues internationales Podium, dessen Impulse auf Stadt und Land zurückstrahlen werden.«

—| Pressemeldung Sächsische Staatskapelle Dresden |—

Dresden, Staatskapelle Dresden, Sonderkonzert Capell-Compositeure Staud und Mundry Sprecher Bruno Ganz , 4. & 5.6.2011

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Sächsische Staatskapelle Dresden

Sächsische Staatskapelle führt in Sonderkonzert Capell-Compositeure Staud und Mundry zusammen

Sächsische Staatskapelle Dresden

Mit einem Sonderkonzert am 4. und 5. Juni 2011 in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen führt die Sächsische Staatskapelle Dresden ihren aktuellen Capell-Compositeur Johannes Maria Staud mit der ehemaligen Capell-Compositrice Isabel Mundry zusammen. Für die Sprechpartie des neuen Werks von Staud konnte Bruno Ganz gewonnen werden.

Nach dem für großes Symphonieorchester geschriebenen Werk »Tondo«, welches die Sächsische Staatskapelle Anfang Mai zur Uraufführung brachte, stellt Johannes Maria Staud nun als zweites neues Werk für Dresden sein Monodram »Der Riß durch den Tag« vor. Basierend auf einem Text von Durs Grünbein erlebt dieses Werk nun seine Uraufführung in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen, dem exklusiven Partner der Staatskapelle Dresden. Am Pult eines Ensembles der Staatskapelle steht Asher Fisch, die Rolle des Sprechers übernimmt der international gefeierte und preisgekrönte Schauspieler Bruno Ganz.

Sächsische Staatskapelle Dresden Johannes Maria Staud Durs Grünbein © Matthias Creutziger

Über sein neues Werk sagt der Komponist:

»Es ist eine erneute Zusammenarbeit mit Durs Grünbein, der ja bereits den Text für meine Oper ›Berenice‹ geschrieben hat. Ich knüpfe dabei an Fragen an, die ich für mich noch nicht endgültig gelöst habe. Vor allem: Was passiert, wenn ein Sprecher oder ein Schauspieler spricht und Musik ihn begleitet? Man kommt dann schnell auf das Thema Monodram, das ja von Arnold Schönberg wesentlich geprägt wurde. Mit Durs Grünbein, einem gebürtigen Dresdner, habe ich mich auf seinen Text ›Nach den Satiren‹ verständigt, aus dem ich größere Teile extrahiert und in fünf Bildern zusammengestellt habe.« In der ersten Konzerthälfte erklingen die »Scandello-Verwehungen« von Isabel Mundry, die diese zum 450-jährigen Bestehen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden 2010 komponierte. Mundry griff dafür auf eine Missa des Dresdner Renaissance-Hofkapellmeisters Antonio Scandello aus der Gründungszeit der Kunstsammlungen wie auch der Staatskapelle zurück. Anders als bei der Uraufführung im vergangenen Jahr, die ebenfalls Asher Fisch in der Semperoper dirigierte, werden die Scanelle-Verwehungen bei der jetzigen Aufführung um die Originalsätze des Gloria und Credo von Antonio Scandello ergänzt.

Als Chor wirkt wie schon bei der Uraufführung im vergangenen Jahr das Vocal Concert Dresden mit. Die beiden Komponisten wie auch der Autor Durs Grünbein werden bei den Konzerten anwesend sein. Zu Beginn der beiden Konzerthälften finden kurze Einführungen unter Mitwirkung der Komponisten auf der Bühne statt.

Staud & Mundry

4. Juni 2011, 20 Uhr

5. Juni 2011, 11 Uhr

Die Gläserne Manufaktur von Volkswagen
Asher Fisch Dirigent
Bruno Ganz Sprecher
Vocal Concert Dresden (Einstudierung: Peter Kopp)

Johannes Maria Staud
»Der Riß durch den Tag«. Monodram für Sprecher und Ensemble auf einen Text von Durs Grünbein [2011]
Uraufführung, Auftragswerk der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Isabel Mundry
»Scandello-Verwehungen« für Chor, 17 Musiker und Bandzuspielung
[2009/2010]
Auftragswerk der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Sächsischen Staatskapelle Dresden

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Dresden, Sächsische Staatskapelle Dresden, Sächsische Staatskapelle Dresden stellt Konzertsaison 2011/2012 vor

April 20, 2011  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Sächsische Staatskapelle

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Presseinformation

Sächsische Staatskapelle Dresden

Sächsische Staatskapelle Dresden stellt Konzertsaison 2011/2012 vor

Sächsische Staatskapelle Dresden, ChristianThielemann ©MatthiasCreutziger Sächsische Staatskapelle Dresden, ChristianThielemann ©MatthiasCreutziger

DOWNLOAD: Sächsische Staatskapelle Dresden, Konzertplan 2011/2012

Im Rahmen ihrer Jahrespressekonferenz stellte die Sächsische Staatskapelle Dresden am 19. April 2011 in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen ihren Konzertplan für die Saison 2011/2012 vor.

Auch für die kommende Spielzeit sind international gefragte Dirigenten und Solisten der Einladung der Staatskapelle gefolgt, um gemeinsam mit ihr in Dresden und/oder auf Gastspielreisen zu musizieren.

Allein Christian Thielemann, ab August 2012 Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden, steht in der Saison 2011/2012 insgesamt 20 Mal am Pult seines zukünftigen Orchesters. So dirigiert er erstmals in der Dresdner Frauenkirche das traditionelle ZDF-Adventskonzert und nur wenige Tage später – am gleichen Ort – jeweils zwei Aufführungen des »Weihnachts-Oratoriums« von Johann Sebastian Bach. Zum zweiten Mal zieht er am Jahresende beim ZDF-Silvesterkonzert das mediale Interesse auf sich (gemeinsam mit Anna Netrebko, Erwin Schrott und Piotr Beczala) und leitet zudem das 1. Symphoniekonzert, das Benefizkonzert des Bundespräsidenten sowie ein Sonderkonzert im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele. Neben Gastkonzerten bei einigen der führenden Musikfestivals in Europa gratulieren Thielemann und die Staatskapelle im Mai 2012 in Tel Aviv dem Israel Philharmonic Orchestra zu dessen 75. Geburtstag. Und schließlich dirigiert Christian Thielemann im Februar 2012 am Pult der Staatskapelle Dresden im Festspielhaus Baden-Baden eine Neuproduktion von Richard Strauss‘ »Ariadne auf Naxos«.

Ehrendirigent Sir Colin Davis übernimmt in der neuen Saison gleich zwei Programme am Pult der Staatskapelle. Anlässlich seines 85. Geburtstags im Herbst 2012 würdigt ihn die Staatskapelle vorab mit einer Tournee »Sir Colin at 85!«, die im Mai 2012 in verschiedenen europäischen Musikzentren Station machen wird.

Daneben darf sich das Publikum auf so prominente Namen wie Herbst Blomstedt, Charles Dutoit, Yannick Nèzet-Sèguin, Sakari Oramo, Kirill Petrenko und Georges Prêtre sowie Martha Argerich, Tzimon Barto, Lisa Batiashvili, Joyce DiDonato, Susan Graham, Julia Fischer, Janine Jansen, Katia und Marielle Labèque, Lang Lang, Truls Mørk und Thomas Quasthoff freuen.

Als neue Capell-Compositrice begrüßt die Staatskapelle die russisch-amerikanische Komponistin Lera Auerbach. Sie wird dem Publikum neue und bereits existierende Werke in allen Konzertformen des Orchesters vorstellen. Für die Konzerte am Dresdner Gedenktag schreibt sie ein neues »Dresden Requiem«; außerdem hat die Staatskapelle bei ihr ein neues Orchesterwerk und ein neues Streichquartett in Auftrag gegeben. Ergänzt wird ihre Residenz durch Gespräche, Einführungen und eine Projektwoche in der Dresdner Musikhochschule.

Nikolaj Znaider heißt der Capell-Virtuos 2011/2012. Nach einer überaus erfolgreichen China-Tour im März 2011 ist Znaider in der kommende Saison als Dirigent und Geiger in verschiedenen Konzertprojekten der Staatskapelle zu erleben. So übernimmt der den Solopart in Violinkonzerten von Mozart und Sibelius, gestaltet mit seinem Duo-Partner Robert Kulek ein Violin-Rezital und leitet als Dirigent den 4. Aufführungsabend mit Werken von Mozart, Beethoven und Mendelssohn Bartholdy.

Als Gastorchester begrüßt die Staatskapelle zu Saisonbeginn erneut das Gustav Mahler Jugendorchester, das unter der Leitung von Ehrendirigent Sir Colin Davis mit Werken von Ravel, Strawinsky und Tschaikowsky zu hören sein wird. Erstmals kommt darüber hinaus das Israel Philharmonic Orchestra mit seinem Music Director auf Lebenszeit, Zubin Mehta, nach Dresden. Anlass ist die Jubiläumstournee des Orchesters, welches 2012 seinen 75. Geburtstag feiert. Im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele gastiert zudem das Chicago Symphony Orchestra unter der Leitung von Riccardo Muti in der Semperoper.

Die Staatskapelle Dresden dankt ihrem Partner, der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen, für ihre außergewöhnliche Unterstützung.

—| Pressemeldung Sächsische Staatskapelle Dresden |—

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