Dresden, Semperoper, Musikalische Himmelfahrt, Sakari Oramo dirigiert Mahler, Mozart und Messiaen 27. und 28.02.2011

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Semperoper Dresden

Sächsische Staatskapelle Dresden

 »Musikalische Himmelfahrt«

Sakari Oramo dirigiert Mahler, Mozart und Messiaen

Semperoper Dresden / Sakari Oramo © Heikki Tuuli and Octavia

Semperoper Dresden / Sakari Oramo © Heikki Tuuli and Octavia

Im 7. Symphoniekonzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden am 27. & 28.2., 1.3. 2011, Semperoper) stellt der finnische Dirigent Sakari Oramo Werke von Gustav Mahler, Wolfgang Amadeus Mozart und Olivier Messiaen gegenüber.
Anlässlich des 100. Todestags von Gustav Mahler eröffnet Oramo das Konzert mit dem Adagio aus dessen zehnter Symphonie, mit dem Mahler kurz vor seinem Tod nochmals symphonisches Neuland betrat. Mahlers letzte Symphonie gilt als ein Spiegel seines persönlichen Schicksals, nicht zuletzt dokumentiert durch zahlreiche Zitate, die sich in der Partitur wieder finden. Harmonisch weist sie weit in die Zukunft, beispielhaft hierfür steht im ersten Satz die berühmte, grell aufschreiende Dissonanz aus neun übereinander geschichteten Tönen, die den symbolischen wie auch dynamischen
Höhepunkt des gesamten Satzes markiert.
Die vier symphonischen Meditationen von Olivier Messiaen, 1933 unter dem Titel »L’Ascension« veröffentlicht, kreisen um die Himmelfahrt Christi. Der Musikwissenschaftler Michael Kube beschreibt die Meditationen in seinem
Programmheftbeitrag als ein Werk zwischen »Kirche und Konzertsaal«, welches sowohl auf romantisch-konventionelle wie auch impressionistische Klangfarben zurückgreift. Mit Olivier Messiaen verbindet die Sächsische Staatskapelle seit Herbst 2008 eine besondere Beziehung, als sie anlässlich eines mehrtägigen Messiaen-Projekts mit dem Dirigenten und Pianisten
Myung-Whun Chung die Patenschaft für den Meetingpoint Music Messiaen
übernahm.
Zwischen Mahler und Messiaen erklingt Mozarts Sinfonia concertante in Es- Dur, die den beiden Kapell-Musikern Matthias Wollong (1. Konzertmeister Violine) und Sebastian Herberg (Solobratscher) die Gelegenheit bietet, ihr Können auch als Solisten unter Beweis zu stellen.

7. Symphoniekonzert

27. Februar 2011, 11 Uhr
28. Februar 2011, 20 Uhr
1. März 2011, 20 Uhr Semperoper
Gustav Mahler
Adagio aus der Symphonie Nr. 10 Fis-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonia concertante Es-Dur KV 364
Olivier Messiaen
»L’Ascension«, Vier symphonische Meditationen
Sakari Oramo Dirigent
Matthias Wollong Violine
Sebastian Herberg Viola
Am 1. März Live-Übertragung auf MDR Figaro
Konzerteinführung durch den Konzertdramaturgen jeweils 45 Minuten vor
Konzertbeginn im Opernkeller

Sakari Oramo

Dirigent

Die Karriere des finnischen Dirigenten Sakari Oramo begann Anfang der 1990er Jahre als Violinsolist, Kammermusiker und Konzertmeister des Finnish Radio Symphony Orchestra. Nach Dirigierstudien bei Jorma Panula an der Sibelius Academy in Helsinki startete quasi über Nacht seine Dirigentenkarriere, als er kurzfristig für einen erkrankten Kollegen einsprang und daraufhin zum Associate Principal Conductor seines Orchesters ernannt wurde. Internationale Bekanntheit erlangte Sakari Oramo ab 1996 als Nachfolger von Sir Simon Rattle an der Spitze des City of Birmingham Symphony Orchestra.

In seiner zehnjährigen Amtszeit in Birmingham gelang es ihm, dem Repertoire des Orchesters neben einem Schwerpunkt auf der britischen Musik neue Impulse zu verleihen. 2003 übernahm Oramo die Leitung des Finnish Radio Symphony Orchestra, seines »eigenen« Orchesters, bei dem er Akzente u.a. mit Werken der Zweiten Wiener Schule setzte und das er bis 2012 leiten wird. Noch im Jahr 2011 wird er mit dem Orchester das neu erbaute Helsinki Music Centre beziehen. Seit 2008 ist Sakari Oramo zudem Chefdirigent des Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, mit dem er zahlreiche Aufnahmen realisiert und in bedeutenden Musikzentren gastiert. Als Gastdirigent arbeitet Oramo u.a. mit den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouworkest Amsterdam oder, erst kürzlich, mit den Orchestern in Boston und Chicago. Geplant ist sein Debüt bei den Wiener Philharmonikern. Seine Diskografie ist umfangreich und reicht von der Symphonik Schumanns, Mahlers und Sibelius‘ bis hin zu Kaija Saariaho und Magnus Lindberg. Mit seiner Frau, der Sängerin Anu Komsi, gründete Oramo 2006 die West Coast Kokkola Opera, die sich inzwischen fest im finnischen Musikleben etabliert hat. Die Sächsische Staatskapelle Dresden dirigierte Sakari Oramo erstmals im Dezember 2007 mit Werken von N

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Dresden, Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann dirigiert »Faust« Sonderkonzert der Staatskapelle Dresden zum 200. Geburtstag von Franz Liszt 20. & 21.2.2011

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Sächsische Staatskapelle Dresden

Christian Thielemann,  Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden  ab 2012

Staatskappelle Dresden ChristianThielemann © Matthias Creutziger

Christian Thielemann wurde in Berlin in eine musikbegeisterte Familie hineingeboren. Bereits mit 19 Jahren war er Assistent von Herbert von Karajan. Seine berufliche Laufbahn begann Thielemann 1978 als Korrepetitor an der Deutschen Oper Berlin, wohin er schließlich von 1997 bis 2004 als Generalmusikdirektor zurückkehrte. Nach Berlin folgte 1985 Düsseldorf, wo er Erster Kapellmeister an der Rheinoper wurde. 1988 trat er als jüngster Generalmusikdirektor Deutschlands in Nürnberg an. Seit 2004 ist er Generalmusikdirektor der Münchner Philharmoniker.

Nicht zuletzt wegen seiner in Bayreuth und Berlin gefeierten Dirigate der Opern Richard Wagners sowie wegen seiner Strauss-Interpretationen gilt Christian Thielemann als einer der weltweit gefragtesten Dirigenten. Thielemann dirigiert an den wichtigsten Opernhäusern der Welt. Er gastiert bei den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Concertgebouworkest Amsterdam, dem Israel Philharmonic Orchestra und dem Philharmonia Orchestra London; in den USA verbindet Christian Thielemann eine regelmäßige Zusammenarbeit mit den Orchestern in New York, Philadelphia und Chicago.

Seine Diskografie ist umfangreich. Bei der Deutschen Grammophon sind zahlreiche symphonische Werke und Opern unter seiner Leitung erschienen. Mit den Wiener Philharmonikern erarbeitete Christian Thielemann ab 2008 einen Beethoven-Zyklus, der kürzlich zu den Gesamtaufführungen aller Symphonien in Paris und Berlin auf DVD erschien. Bei den Salzburger Festspielen leitet Christian Thielemann 2011 ?Die Frau ohne Schatten von Richard Strauss.

Ab der Saison 2012/2013 übernimmt er als Chefdirigent die Leitung der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Christian Thielemann dirigiert »Faust«

Sonderkonzert der Staatskapelle Dresden zum 200. Geburtstag von Franz Liszt

Staatskapelle Dresden Endrik Wottrich  Staatskappelle Dresden ChristianThielemann © Matthias Creutziger

Mit einem Sonderkonzert am 20. und 21. Februar 2011 würdigt die Sächsische Staatskapelle Dresden unter der Leitung ihres designierten Chefdirigenten Christian Thielemann den Komponisten Franz Liszt, der vor 200 Jahren – am 22. Oktober 1811 – in Raiding im Burgenland geboren wurde. Zu seinen Lebzeiten pflegte Liszt, als Pianist einer der größten »Musikstars« des 19. Jahrhunderts, enge Kontakte zur damaligen Dresdner Hofkapelle, deren Mitglieder ihn 1873 zum Ehrenmitglied ihres Tonkünstler-Vereins ernannten. Der Verein lebt bis heute in der »Kammermusik der Sächsischen Staatskapelle Dresden« fort.

Im programmatischen Zentrum des Sonderkonzerts steht die Aufführung von Liszts »Faust-Symphonie«, die schon frühere Chefs der Staatskapelle wie Ernst von Schuch, Fritz Reiner, Fritz Busch, Karl Böhm oder Giuseppe Sinopoli in Dresden dirigierten. Christian Thielemann kombiniert das Werk mit der »Faust-Ouvertüre« von Richard Wagner, deren erste Fassung 1844 in Dresden uraufgeführt wurde und die, ursprünglich ebenfalls als Symphonie geplant, für eine lebhafte Faust-Diskussion zwischen Wagner und Liszt sorgte. Sie führte letztendlich zu den überarbeiteten Endfassungen beider Werke, die im Sonderkonzert der Staatskapelle erklingen.

Sonderkonzert zum 200. Geburtstag von Franz Liszt
20. Februar 2011, 20 Uhr
21. Februar 2011, 20 Uhr
Semperoper

Richard Wagner
»Eine Faust-Ouvertüre« d-Moll (Fassung 1855)
Franz Liszt
»Eine Faust-Symphonie« (Fassung 1857)

Christian Thieleman Dirigent
Endrik Wottrich Tenor
Herren des Sächsischen Staatsopernchors Dresden
(Einstudierung: Pablo Assante)

Die Konzerte finden ohne Pause statt. 45 Minuten vor Konzertbeginn findet jeweils eine Einführung im Opernkeller statt.

Die Konzerte werden von MDR Figaro für den Rundfunk und von Unitel Classica für eine TV- und DVD-Produktion aufgezeichnet. Sendetermin auf MDR Figaro: 22. Februar 2011, 20 Uhr.

Der ursprünglich vorgesehene 3. Konzerttermin am 22. Februar muss infolge der aufwändigen Medienproduktion leider entfallen. Bisher noch nicht zurückgegebene Karten können beim Besucherdienst der Semperoper (Schinkelwache am Theaterplatz, Tel. 0351-4911 705) gegen Tickets am 21. Februar 2011 eingetauscht werden. Auf Wunsch ist auch eine Erstattung der gekauften Karten möglich (Rückgabefrist ist der 28. Februar 2011).

 Endrik Wottrich, Tenor

Staatskapelle Dresden Endrik Wottrich

Der in Celle geborene Tenor studierte Gesang und Violine in Wurzburg und an der New Yorker Juilliard School. 1992 gab er sein Operndebüt als Cassio in Otello?am Staatstheater Wiesbaden und war anschließend von 1993 bis 1999 an der Berliner Staatsoper Unter den Linden engagiert. Gastspiele führten ihn unter anderem an die Opernhäuser von Berlin (Deutsche Oper), Bonn, Dresden, Stuttgart, Amsterdam, Chicago, Helsinki, London, Mailand, Madrid, New York, Paris, Stockholm, Tokyo, Wien sowie zu den Festspielen in Salzburg, Wien und Edinburgh. Bei den Bayreuther Festspielen debütierte er 1996 als David in »Die Meistersinger von Nürnberg«? und sang in den folgenden Jahren dort den Froh in »Rheingold«?, Erik in »Der Fliegende Holländer«?, Stolzing in den »Meistersingern«, Parsifal sowie Siegmund in »Die Walküre«. Sein vielschichtiges Repertoire umfasst außerdem Partien wie Tamino (»Die Zauberflote«), Alfredo (»La Traviata«) und Don Carlo. Als Tannhäuser debütierte er an der Mailänder Scala, den Florestan (»Fidelio«) sang er erstmals am Royal Opera House Covent Garden London. In der Spielzeit 2010/2011 gibt Endrik Wottrich sein Rollendebüt als Samson in Saint-Saens‘ »Samson et Dalila«? an der Deutschen Oper Berlin. Im Oktober 2003 war er zuletzt in einem Konzert mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden zu erleben. Damals sang er unter der Leitung von Christian Thielemann den Siegmund in einer konzertanten Auffuhrüng des ersten Aufzugs der »Walküre«?in der Semperoper.

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Dresden, Staatskapelle Dresden, Gedenkkonzert Mikhail Pletnev dirigiert das Deutsche Requiem 13. & 14.2.2011

Februar 16, 2011  
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Sächsische Staatskapelle Dresden

Gedenkkonzert der Sächsischen Staatskapelle:

Mikhail Pletnev dirigiert das »Deutsche Requiem«

Sächsische Staatskapelle Dresden Gedenkkonzert der Sächsischen Staatskapelle: Mikhail Pletnev

Seit 1951 führt die Sächsische Staatskapelle Dresden jeweils am 13. und 14. Februar ein Gedenkkonzert auf und erinnert damit an die Zerstörung Dresdens kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs. Rudolf Kempe dirigierte damals Verdis »Messa de Requiem« und begründete damit eine Tradition, die bis heute Bestand hat. Auf dem Programm der Gedenkkonzerte steht in der Regel eine der großen Totenmessen oder ein ähnliches, dem Anlass entsprechendes Werk. 2011 erklingt das »Deutsche Requiem« von Johannes Brahms. Die musikalische Leitung hat der russische Dirigent Mikhail Pletnev, die Solopartien singen Annette Dasch und Roman Trekel.

Das Konzert am 13. Februar wird live auf MDR Figaro übertragen.

Der Mitschnitt des letztjährigen Gedenkkonzerts (Christian Thielemann dirigierte die »Missa solemnis« von Ludwig van Beethoven) erscheint am 13. Februar auf DVD (C Major / DVD 705504).
Sonntag, 13. Februar 2011, 20 Uhr

Montag, 14. Februar 2011, 20 Uhr
Semperoper
In memoriam Dresden
Zum Gedenken an die Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945
Johannes Brahms
»Ein deutsches Requiem« op. 45
Mikhail Pletnev Dirigent
Annette Dasch Sopran
Roman Trekel Bariton
Chor der Sächsischen Staatsoper Dresden
Einstudierung: Pablo Assante

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Berlin, Staatsoper im Schiller Theater, Ivan van Kalmthout wird neuer Operndirektor 2011/2012, 14.02.2011

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Staatsoper im Schiller Theater 

Ivan van Kalmthout neuer Operndirektor der Staatsoper Unter den Linden

Ivan van Kalmthout wird zur Spielzeit 2011/2012 neuer Operndirektor der Staatsoper Unter den Linden und damit Nachfolger von Ronald Adler. Zuletzt war van Kalmthout Stell­ver­treten­der Künstlerischer Direktor am Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Bereits seit dem ver­gangenen Jahr arbeitet er in der Staatsoper im Schiller Theater als desi­gnie­rter Opern­direktor mit Intendant Jürgen Flimm und Generalmusikdirektor Daniel Barenboim zusammen.

Begonnen hat Ivan van Kalmthout seine berufliche Laufbahn nach Abschluss des Studiums der Betriebswirtschaft bei der Agentur Pieter Alferink in Amsterdam. Anschließend erhielt er ein Engagement an der Vlaamse Oper (Antwerpen /Gent) als Assistent der Künstlerischen Betriebsdirektion und dann als Casting Officer. Ab 1997 war er Leiter des Künstlerischen Betriebsbüros an der Hamburgischen Staatsoper.

Ivan van Kalmthout war Jury-Mitglied internationaler Wettbewerbe wie u.a. der 2nd China Inter­national Singing Competition in Peking, dem Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau oder der International Vocal Competition in Den Bosch (Niederlande).

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