Cottbus, Staatstheater Cottbus, Ballettpremiere CASANOVA, 20.04.2019

April 18, 2019  
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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

CASANOVA
Premiere am Samstag, 20. April 2019, 19.30 Uhr, Kammerbühne

Ballett von Mauro de Candia | Musik von Händel, Corelli, Pärt u. a.
Deutsche Erstaufführung
„Casanova“, ein Ballett von Mauro de Candia zu Musik von Georg Friedrich Händel, Arcangelo Corelli und Arvo Pärt, hat am Samstag, 20. April, 19.30 Uhr, Premiere in der  Kammerbühne des Staatstheaters Cottbus (Wernerstr. 60).

Staatstheater Cottbus / CASANOVA - Inmaculada Marín Lopéz und Raffaele Scicchitano © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / CASANOVA – Inmaculada Marín Lopéz und Raffaele Scicchitano © Marlies Kross

In dieser deutschen Erstaufführung widmet sich der Choreograf einem der großen Abenteurer des 18. Jahrhunderts, mit dessen Namen man heutzutage vor allem die Vorstellung eines Frauenhelden und Liebhabers verbindet. De Candia bedient dieses Klischee aber nicht. Ihn interessiert die Figur Casanova als Spiegel für vielseitige Formen des Begehrens. So vervielfältigt sich die Titelfigur in männliche und weibliche Aspekte. Seine Choreografie ist inspiriert von der geheimnisvollen Schönheit des Körpers, wie sie sich im Licht des Verlangens zeigt. Der Choreograf schuf auch das Bühnenbild und die Kostüme.

Es tanzen Ana ?or?evi?, Inmaculada Marín Lopéz, Andrea Masotti, Venira Welijan, Jhonatan Arias Gomez, Stefan Kulhawec, Raffaele Scicchitano und Andrea Simeone.
Mauro de Candia tanzte während seiner Laufbahn als professioneller Tänzer Hauptrollen in Werken von Maurice Béjart, Ji?í Kylián, Mats Ek, William Forsythe, Ohad Naharin und Marco Goecke. Er gilt als einer der vielversprechendsten Choreografen der jüngeren Generation. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Leiter der Dance Company des Theaters Osnabrück.

Staatstheater Cottbus / CASANOVA - Venira Welijan und Stefan Kulhawec © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / CASANOVA – Venira Welijan und Stefan Kulhawec © Marlies Kross

„Casanova“ wurde 2003 vom Balletto di Napoli erstmals aufgeführt und war seitdem nirgends zu sehen. In Cottbus erarbeitet und erneuert de Candia die Choreografie erstmals mit einer in Deutschland angesiedelten Company. Den zweiten Teil des Balletts erarbeitet er mit dem Cottbuser Ensemble neu.

Kartenhinweis:
Die Premiere ist ausgebucht. Karten sind derzeit erhältlich für die Vorstellungen am Freitag, 17. Mai, 19.30 Uhr; Donnerstag, 30. Mai, 19.00 Uhr und am Samstag, 15. Juni 2019, 19.30 Uhr.

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

Cottbus, Staatstheater Cottbus, Drei Brandenburgische Doppelkonzerte April Mai 2019

März 12, 2019  
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Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Drei Brandenburgische Doppelkonzerte

Das Philharmonische Orchester des Staatstheaters hat sich in den vergangenen zehn Jahren einen hervorragenden Ruf in der Interpretation Neuer Musik erarbeitet. Die Saison 2018/19 krönen die Musiker mit drei „Brandenburgischen Doppelkonzerten“, einer Reihe von etwa 25-minütigen Auftragswerken innerhalb der Philharmonischen Konzerte. In ihnen begegnen sich jeweils zwei (Musik-)Kulturen.

Sarah Nemtsov widmet sich den Ländern Polen und Deutschland in einem  Doppelkonzert für Schlagwerk und Sprecher. Solisten sind der polnische Schlagzeuger Aleksander Wnuk sowie der Schauspieler und Komponist Jakob Diehl (5. und 7. April 2019, Dirigent Felix Bender).

Dmitri Kourliandskis „Golem“ mit Nicole Chevalier (Sopran) und Mikhail Mordvinov (Klavier) verbindet Russland und Deutschland. „Golem“ ist ausdrücklich für die Aufführung ohne Dirigenten geschrieben (10. und 12. Mai 2019).
Timo Andres schließlich wendet sich in seinem Werk für zwei Chöre und Orchester Russland und Amerika zu (31. Mai. und 2. Juni 2019, Dirigent: Michael Wendeberg).


Das komplette Programm der Philharmonischen Konzerte 6 bis 8


6. PHILHARMONISCHES KONZERT
OTTORINO RESPIGHI
Fontane Di Roma
Pini Di Roma
SARAH NEMTSOV
En Face
Brandenburgisches Doppelkonzert | Auftragswerk des Staatstheaters | Uraufführung
LUDWIG VAN BEETHOVEN


3. Klavierkonzert
Giuseppe Guarrera (Klavier)
Philharmonisches Orchester
Dirigent: Felix Bender
7. PHILHARMONISCHES KONZERT
PETER TSCHAIKOWSKI
Ouvertüre „1812“


4. Sinfonie
DMITRI KOURLIANDSKI
Der Golem
Brandenburgisches Doppelkonzert | Auftragswerk des Staatstheaters | Uraufführung
Nicole Chevalier (Sopran)
Mikhail Mordvinov (Klavier)
Philharmonisches Orchester
Dirigent: Roger Epple


8. PHILHARMONISCHES KONZERT
JOHN ADAMS
Lollapalooza
TIMO ANDRES
Brandenburgisches Doppelkonzert | Auftragswerk des Staatstheaters | Uraufführung
DMITRI SCHOSTAKOWITSCH


10. Sinfonie
Opernchor des Staatstheaters
Sinfonischer Chor der Singakademie Cottbus e.V.
Philharmonisches Orchester
Dirigent: Michael Wendeberg


—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

Cottbus, Staatstheater Cottbus, Premiere FRAU LUNA – Paul Lincke, 23.02.2019

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

FRAU LUNA – Operette von Paul Lincke

– Frau Pusebach, ungebeten, und andere begegnen Frau Luna –

Paul Linckes unsterbliche Operette Frau Luna hat Premiere am 23. Februar 2019, um 19.30 Uhr im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus. Pünktlich zum Karneval stehen insgesamt acht Vorstellungen im Zeitraum bis 5. März 2019 auf dem Programm; dann ist die Inszenierung erst wieder in der nächsten Spielzeit zu sehen.

Staatstheater Cottbus / Frau Luna - Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Mirjam Miesterfeldt (Stella) und Lena Kutzner (Frau Luna) © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / Frau Luna – Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Mirjam Miesterfeldt (Stella) und Lena Kutzner (Frau Luna) © Marlies Kross

Unter der musikalischen Leitung von Christian Möbius und in der Regie von Steffen Piontek singen und spielen Lena Kutzner / Gesine Forberger (Flora Huschke alias Frau Luna), Carola Fischer (Frau Pusebach), Rahel Brede (Marie), Gevorg Aperánts (Steppke), Nils Stäfe / Christian Henneberg (Lämmermeier), Dirk Kleinke (Pannecke) sowie Sandra Bösel, Meike Funken, Mirjam Miesterfeldt, Matthias Bleidorn, Torsten Coers, Heiko Walter, Jens Klaus Wilde, die Damen und Herren des Opernchores und des Balletts. Es spielt das Philharmonische Orchester. Bühne und Kostüme entwarf Mike Hahne, Choreograf ist Winfried Schneider.

Staatstheater Cottbus / Frau Luna - Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Rahel Brede (Marie), Nils Stäfe (Lämmermeier), Gevorg Aperánts (Fritz Steppke), Dirk Kleinke (Pannecke) und Carola Fischer (Mathilde Pusebach) © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / Frau Luna – Szenenfoto mit (v.l.n.r.):
Rahel Brede (Marie), Nils Stäfe (Lämmermeier), Gevorg Aperánts (Fritz Steppke), Dirk Kleinke (Pannecke) und Carola Fischer (Mathilde Pusebach) © Marlies Kross

Mit Frau Luna schuf Paul Lincke die erfolgreichste Berliner Operette überhaupt mit Berliner Flair, einer gehörigen Portion Berliner Schnauze, vielen schmissigen Melodien und einer Reise zum Mond. Die Helden der Operette sind die kleinen Leute, allesamt Bewohner eines Berliner Mietshauses. Im Mittelpunkt steht Fritz Steppke. Er träumt davon, Luftschiffkapitän zu werden. Seine Freundin Marie ist deutlich bodenständiger. Im berühmten Walzerlied „Schlösser, die im Monde liegen“ liest sie Steppke die Leviten. Doch der lässt sich nicht abhalten, mit seinen Freunden Lämmermeier und Pannecke zum Mond zu fliegen. Oder träumt er das alles nur?

Jedenfalls begegnen die Berliner Reisenden, denen sich Frau Pusebach ungebeten angeschlossen hat, dort oben Frau Luna. Diese hat große Ähnlichkeit mit der Sängerin Flora Huschke, die so manchem Mann im Berliner Hinterhof den Kopf verdreht. Auch die restlichen Mondbewohner könnten alte Bekannte sein. Allmählich wird den Mondfahrern klar, dass sich fremde Welten gar nicht so sehr vom Leben daheim unterscheiden. Glücklicherweise finden sie einen Weg zurück und begrüßen begeistert die „Berliner Luft“. Und wer immer in der Operette gebeten hat „Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe“: Am Ende gibt es gleich mehrere – hoffentlich glückliche – Paare.

Frau Luna am Staatstheater Cottbus: Premiere 23.2.2019; weitere Vorstellungen So, 24.2., 19 Uhr; Di 26.2., 19.30 Uhr; Mi 27.2., 19.30 Uhr; Fr 1.3., 19.30 Uhr; Sa 2.3., 19.30 Uhr, So 3.3., 19 Uhr; Di 5.3.2019 19.30 Uhr (zum letzten Mal in dieser Spielzeit).

Karten im Besucherservice sowie online über www.staatstheater-cottbus.de, Ticket-Telefon 0355/ 7824 24 2

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Cottbus, Staatstheater Cottbus, 4. Familienkonzert – Mats und die Sterne, 24.02.2019

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

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 Mats und die Sterne

Mats Hummel, das Maskottchen, führt durch das Programm für Kinder

Fantastische Musik ist zu hören im 4. Familienkonzert des Staatstheaters Cottbus am Sonntag, 24. Februar 2019, 11.00 Uhr, im Großen Haus. Moderator Christian Schruff und Mats Hummel, das beliebte Maskottchen der Familienkonzerte, führen durch das Programm.

Staatstheater Cottbus / Nach einem Familienkonzert im Kuppelfoyer © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / Nach einem Familienkonzert im Kuppelfoyer © Marlies Kross

Die Musiker des Philharmonischen Orchesters nehmen ihre kleinen und großen Zuhörer mit auf eine Reise zu den Sternen. Unter Leitung von Christian Möbius spielen sie Filmmusik von John Williams aus Star Wars, präsentieren das Mechanische Ballett aus The Voyage (Die Reise) von Philip Glass und die Helios- Ouvertüre von Carl Nielsen. Helios – der Sonne – am nächsten ist der Planet Merkur. Ihm hat Gustav Holst eine Komposition gewidmet, die ebenfalls erklingt.

Alle Kinder, die zum Konzertbesuch vier Buttons der aktuellen Saison mit vier verschiedenen Matsen mitbringen, erhalten eine Überraschung.

Karten: sind erhältlich im Besucherservice, vor dem Konzert an der Kasse im Großen Haus sowie online unter www.staatstheater-cottbus.de; Ticket-Telefon 0355/ 7824 24 2

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