Cottbus, Staatstheater Cottbus, MY FAIR LADY – Frederick Loewe, 20.10.2018

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

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MY FAIR LADY – Frederick Loewe

Nach Bernard Shaws Pygmalion und dem Film von Gabriel Pascal

Am Staatstheater Cottbus hebt sich am 20. Oktober 2018 im Großen Haus der Premierenvorhang für das Musical My Fair Lady. Als Regisseur konnte erstmalig der österreichische Autor, Theaterregisseur und Schauspieler Michael Wallner gewonnen werden.

Staatstheater Cottbus / MY FAIR LADY - Szenenfoto mit: (Bildmitte) Ulrich Schneider (Alfred P. Doolittle) sowie weiteren Solisten und Damen und Herren des Opernchores © Klaus Gigga

Staatstheater Cottbus / MY FAIR LADY – Szenenfoto mit: (Bildmitte) Ulrich Schneider (Alfred P. Doolittle) sowie weiteren Solisten und Damen und Herren des Opernchores © Klaus Gigga

Wallner erzählt das Musical über das Blumenmädchen Eliza Doolittle als eine Sozial-und Bildungsgeschichte. Derjenige, der die Chance erhält, Bildung zu genießen und die eigene Sprache zu erlernen, kann gesellschaftlich aufsteigen, – anderen ist diese Entwicklung verwehrt. Die Bühne entwarf Till Kuhnert. Für die Kostüme zeichnet Nicole Lorenz verantwortlich. Unter der musikalischen Leitung von Alexander Merzyn sind als Eliza Doolittle alternierend die Musicalsängerinnen und Schauspielerinnen Eve Rades und Katrin Hauptmann zu erleben. Die Partie des Sprachwissenschaftlers Prof. Henry Higgins übernehmen ebenfalls alternierend Holger Hauer, Christian Henneberg und Heiko Walter. Erstmalig konnte das Staatstheater den Choreografen Bart De Clercq gewinnen, der über eine umfangreiche Musicalerfahrung verfügt. Es spielt das Philharmonische Orchester.

Staatstheater Cottbus / MY FAIR LADY - Szenenfoto mit Christian Henneberg (Henry Higgins) und Eve Rades (Eliza Doolittle) © Klaus Gigga

Staatstheater Cottbus /
MY FAIR LADY –
Szenenfoto mit Christian Henneberg (Henry Higgins) und Eve Rades (Eliza Doolittle) © Klaus Gigga

Der berühmte Sprachexperte Higgins versucht einer Wette mit Oberst Pickering zufolge, einem Blumenmädchen die Umgangsformen und Sprache der „gehobenen Schichten“ beizubringen. Eliza heißt das Objekt seiner wissenschaftlichen Begierde; er traktiert es unerbittlich von früh bis abends. Um die Wette zu entscheiden, will Higgins die junge Frau beim Ball der Botschaft auftreten und zur Lady „schlagen“ lassen. Und tatsächlich: Eliza besteht die Prüfung. Higgins triumphiert: Sein wissenschaftliches System hat funktioniert. Doch dann steigt Eliza aus, wirft dem „lieben Gott“ Higgins die Pantoffel an den Kopf und gibt ihm Unterricht: in der Behandlung eines Menschen.

Nach Shaws Komödie Pygmalion schufen Frederick Loewe und Alan Jay Lerner 1956 das Musical My Fair Lady, das eine nie dagewesene Erfolgsgeschichte schrieb.

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

Cottbus, Staatstheater Cottbus, Ballett – Uraufführung ALICE IM WUNDERLAND, 22.09.2018

September 21, 2018  
Veröffentlicht unter Ballett, Premieren, Pressemeldung, Staatstheater Cottbus

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Uraufführung  –  ALICE IM WUNDERLAND
Tanzstück von Torsten Händler
Musikcollage und Kompositionen: Steffan Claußner

Premiere am Samstag, 22. September 2018, 19.30 Uhr, Großes Haus

Das Tanzstück Alice im Wunderland von Torsten Händler nach Lewis Carroll wird am Samstag, 22. September 2018, 19.30 Uhr, im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus uraufgeführt.
Händler entwickelte mit dem Cottbuser Ballett eine Choreografie, die sich in erster Linie an Erwachsene richtet. Die Rolle der Alice haben als Doppelbesetzung Venira Welijan und Gemma Pearce übernommen.

Staatstheater Cottbus / ALICE IM WUNDERLAND - Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Pedro Gómez (Märzhase), Venira Welijan (Alice), Niko Ilias König (Hutmacher) und Inmaculada Marín Lopéz (Haselmaus) © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / ALICE IM WUNDERLAND – Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Pedro Gómez (Märzhase), Venira Welijan (Alice), Niko Ilias König (Hutmacher) und Inmaculada Marín Lopéz (Haselmaus) © Marlies Kross

Lewis Carrolls Buch Alice im Wunderland begeisterte seit seiner ersten Veröffentlichung im Jahr 1865 Generationen von Kindern und Erwachsenen. Die Titelheldin fällt in ein Kaninchenloch und gerät dadurch in eine Welt voll grotesker Begegnungen, rätselhafter Ereignisse und unglaublicher Veränderungen. Die Erlebnisse des Mädchens inspirierten bereits zahlreiche Künstler zu Umsetzungen in Film, in der Oper, im Tanz, in der Rock- und Popmusik sowie im Jazz. Torsten Händler fasziniert an der Geschichte der kleinen Alice das scheinbar chaotische Spiel um Zeitbegriffe, Sprache, Vergänglichkeit und Verhaltensregeln, bei dem alles in Frage gestellt wird: Ein anarchisches Potential, das phantasieanregend und beunruhigend zugleich ist. Seine Sicht auf Alices Wunderland setzt er in beeindruckende Bilder und faszinierende Bewegungen um.

Der Soundtrack stammt von Steffan Claußner, der sich seit Jahrzehnten im Bereich der improvisierten Musik einen Namen gemacht hat und viele Theater- und Tanzprojekte durch seine Klänge mitgestaltete. Torsten Händler und ihn verbindet eine lange Zusammenarbeit. Claußner schuf für Alice eine maßgeschneiderte Collage aus bekannten Titeln und Eigenkompositionen. Bühne und Kostüme entwarf das gefragte Ausstatter-Team Leonie Mohr und Hannes Hartmann.

Staatstheater Cottbus / ALICE IM WUNDERLAND - ALICE IM WUNDERLAND Szenenfoto mit Venira Welijan (Alice) und Andrea Simeone (Grinsekatze) © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / ALICE IM WUNDERLAND – ALICE IM WUNDERLAND
Szenenfoto mit Venira Welijan (Alice) und Andrea Simeone (Grinsekatze) © Marlies Kross

Torsten Händler interpretierte als Erster Solotänzer an der Staatsoper Unter den Linden alle großen Partien des Repertoires u.a. in Choreografien von Rudolf Nurejew, George Balanchine, John Cranko, William Forsythe, Maurice Béjart und Roland Petit. Auch als Ballettdirektor u.a. in Chemnitz und als Leiter der Deutschen Tanzkompanie war er erfolgreich. Mit dem Cottbuser Ballettensemble brachte er mit bereits Die kleine Meerjungfrau und Ein Tag bei Norma zur Uraufführung.

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

Cottbus, Staatstheater Cottbus,Theaterjahrmarkt Open Air, 01.09.2018

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

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Theaterjahrmarkt im Kasernenhof

2. Staffel „König Kasper Kann Immer“ | Nur noch drei Vorstellungen
Das Staatstheater Cottbus zeigt ab Samstag, 1. September 2018 im Hof der Alvensleben-Kaserne unter freiem Himmel die zweite Vorstellungsstaffel des Theaterjahrmarkts „König Kasper Kann Immer“.

Es gibt nur noch drei Vorstellungen: Samstag, 1. September 2018, 19.30 Uhr; Sonntag, 2. September 2018, 16.00 Uhr; und Donnerstag, 6. September 2018, 19.30 Uhr. Die Vorstellung am 6. September 2018 läuft als Theatertag, für den jeder Platz nur 10 Euro kostet.

Staatstheater Cottbus /  KÖNIG KASPER KANN IMMER Theaterjahrmarkt im Kasernenhof von Albrecht Hirche Szenenfoto mit: (oben) Lisa Schützenberger (LuzBe Kasper), (unten) Demian von Prittwitz (DeDe Kasper)  © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / KÖNIG KASPER KANN IMMER Theaterjahrmarkt im Kasernenhof von Albrecht Hirche Szenenfoto mit: (oben) Lisa Schützenberger (LuzBe Kasper), (unten) Demian von Prittwitz (DeDe Kasper) © Marlies Kross

In Albrecht Hirches Inszenierung machen vier „Kaspers“ das Gelände unsicher, scherzen mit dem Publikum, schwärmen für die gute alte Zeit des Mittelalters und tanzen ihrem Chef Hermann von Eiscreme auf der Nase herum. Dabei versucht der nur, die „Kapazitäten“, die seiner einzigartigen Show bei der Stange zu halten.

Regisseur, Schauspieler, Autor und Ausstatter Albrecht Hirche hat mit dem Schauspielensemble und Gästen, Musikern, Choristen sowie Kleindarstellern eine anarchische Kreation geschaffen, die scharfsinnig und höchst vergnüglich Motive und Themen aus Historie und Gegenwart in einer komisch-schrägen, zirkushaften Situation zusammenführt. Die Musik komponierten und arrangierten Andrew Krell und Hans Petith.

Angeboten werden Speisen und Getränke ganz nach dem Geschmack der „albernen“ Protagonisten. Dazu kommen Dudelsack, Tanz und gute Laune. Neben der großen „Kasperiade“ erwartet das Publikum im Kasernenhof eine Freiluft-Ausstellung mit 66 Apfelkisten zum Thema „Was früher schöner war“. Diese Apfelkisten können am Sonntag, 2. September 2018, im Anschluss an die Vorstellung, gegen 18.30 Uhr, von allen interessierten Cottbusern ersteigert werden. Das Geld kommt der Kinderkrebsstation im Carl-Thiem-Klinikum und der Tafel Cottbus zu Gute.

Staatstheater Cottbus /  KÖNIG KASPER KANN IMMER Theaterjahrmarkt im Kasernenhof von Albrecht Hirche Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Gunnar Golkowski (Hermann von Eiscreme) und Lech Chébirthar (Clown Eddy) © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / KÖNIG KASPER KANN IMMER Theaterjahrmarkt im Kasernenhof von Albrecht Hirche Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Gunnar Golkowski (Hermann von Eiscreme) und Lech Chébirthar (Clown Eddy) © Marlies Kross

Die für den 7., 9. und 16. September geplanten Vorstellungen finden nicht statt. Schauspieldirektor Jo Fabian begründet diese Entscheidung so: „Meine Aufgabe als Schauspieldirektor ist es, dem Publikum Angebote zu machen, die auch die Grenzen der bisherigen Theatererfahrungen überschreiten. ‚König Kasper Kann Immer‘ war von vornherein ein sehr waghalsiges Unternehmen. Das Publikum hat die Freiheit und das Recht, diese Angebote anzunehmen oder abzulehnen. Wir reagieren darauf und setzen die Vorstellungsserie nicht weiter fort.“

Vorstellungstermine:Samstag, 1. September 2018, 19.30 Uhr;
Sonntag, 2. September 2018, 16 Uhr;
Donnerstag, 6. September 2018, 19.30 Uhr (Theatertag – Jeder Platz 10 Euro)

Versteigerung der Apfelkisten:
Sonntag, 2. September 2018, im Anschluss an die Vorstellung (gegen 18.30 Uhr)
Spielort: Hof der Alvensleben-Kaserne, Eingang: Lausitzer Str. 32, 03046 Cottbus

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

Cottbus, Staatstheater Cottbus, Das Wirtshaus im Spessart, 31.08. – 09.09.2018

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

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 Das Wirtshaus im Spessart

– Wieder in der Theaterscheune Ströbitz –

In der Zeit vom 31. August bis 9. September 2018 zeigt das Staatstheater Cottbus in der Theaterscheune Ströbitz (Ströbitzer Hauptstr. 39) eine Serie von mehreren Aufführungen Das Wirtshaus im Spessart. Für alle Termine außer für den 31. August 2018 gibt es derzeit noch Karten.

Staatstheater Cottbus / DAS WIRTSHAUS IM SPESSART - Musikalische Räuberpistole von Kurt Hoffmann Szenenfoto © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / DAS WIRTSHAUS IM SPESSART – Musikalische Räuberpistole von Kurt Hoffmann Szenenfoto © Marlies Kross

Für die musikalische Räuberpistole verwandelt sich die Ströbitzer Spielstätte in eine theatral-spielerische Version des malerischen Spessart. Ungewöhnliche Regieeinfälle sorgen dafür, dass auf kleinstem Raum opulente Szenerien in großer Besetzung umgesetzt werden können. So gelingt, auch dank der mitreißenden Musik, ein amüsanter Spagat zwischen überhöht-finsterer Räuberpistole und bewegter Liebesgeschichte. In der Inszenierung von Martin Schüler und unter der musikalischen Leitung von Christian Möbius spielen Mitglieder des Philharmonischen Orchesters.

Erzählt wird die Geschichte der Comtesse von Sandau (Anne Schierack), die von Räubern gekidnappt wird. Die furchtlose Franziska verwickelt die Räuberbande jedoch in ein wildes Verwirrspiel.

Staatstheater Cottbus / DAS WIRTSHAUS IM SPESSART - Musikalische Räuberpistole von Kurt Hoffmann Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Hauke Tesch (Baron Sperling), Anne Schierack (Franziska), Debra Stanley (Barbara) und Dirk Kleinke (Pfarrer) © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / DAS WIRTSHAUS IM SPESSART – Musikalische Räuberpistole von Kurt Hoffmann Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Hauke Tesch (Baron Sperling), Anne Schierack (Franziska), Debra Stanley (Barbara) und Dirk Kleinke (Pfarrer) © Marlies Kross

Mit einer Spur von Nostalgie erweisen der Komponist Franz Grothe sowie die Autoren Curt Hanno Gutbrod, Günther Schwenn und Willy Dehmel der populären „Wirtshaus“-Verfilmung mit Liselotte Pulver,  Curt Hanno Gutbrod, Günther Schwenn und Carlos Thompson ihre Reverenz.
Für die Bühne schufen sie eine moderne Form der Komödie mit Musik und komponierten dafür beinahe cineastische Nummern wie die Evergreens „Ach das könnte schön sein“, „Pfui, Papa“ und „Zack Zack“.

Das Wirtshaus im Spessart  –  Vorstellungstermine:  Fr 31.8., 19.30 Uhr (ausgebucht); Karten derzeit erhältlich für Sa 1.9., 19.30 Uhr;  So 2.9., 19 Uhr; Mi 5.9.,

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