Cottbus, Staatstheater Cottbus, Open-Air-Konzert im Autokinofestival, IOCO Aktuell, 17.05.2021

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus –  Beim Lausitzer Autokinofestival

„In 80 Minuten um die Welt“ – Opernchöre: von Verdi bis Tango

Zu Pfingsten ist auch das Staatstheater Cottbus in Cottbus beim Lausitzer Autokinofestival 2021 präsent. Es bringt die weite Welt der klassischen Musik in die eigenen vier Autowände.

Das Lausitzer Autokinofestival ist ein populäres Event auf der Madlower Chaussee 4 von Cottbus. Auch 2021 findet es statt; wenngleich CORONA auch hier großer Akteur ist: „Für die Kontaktrückverfolgung erhaltet ihr beim Einlass einen Flyer die ihr vor dem befahren des Geländes ausgefüllt abgegeben müsst. Hier werden die Daten des Fahrers sowie die der Begleiter erfasst. Gern können sie sich das Formular zu Hause herunterladen, ausdrucken und bereits ausgefüllt bereit halten vor Ort.“

Staatstheater Cottbus / hier : Alexander Merzyn im Cabrio auf dem Weg zum Lausitzer Autokino © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / hier : Alexander Merzyn im Cabrio auf dem Weg zum Lausitzer Autokino © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus – Teil des Lausitzer Autokinofestival

In 80 Minuten um die Welt  –  Von Moskau bis New York

Am Pfingstsonntag, 23. Mai, 16 Uhr geht das Philharmonische Orchester unter Leitung von GMD Alexander Merzyn auf große Fahrt!

Unter dem Motto „In 80 Minuten um die Welt“ nimmt es die Zuschauer*innen mit und gemeinsam geht es von Moskau bis nach New York. Während der vergnüglichen musikalischen Frühlingsreise durch Zeiten und Stile erklingen Kompositionen von Richard Strauss, Streicher-Melodien von Pjotr I. Tschaikowski sowie Bläser-Hits von Jim Parker. Zwischen die drei Orchesterwerke streuen die Solist*innen Ketevan Chuntishvili und Nils Stäfe einen Strauß Arien und Duette aus aller Welt, von „Lippen schweigen“ aus Franz Lehárs Die lustige Witwe, über Rusalkas „Lied an den Mond“ bis hin zu „Stars“ aus dem Musical Les Misérables.

Staatstheater Cottbus / hier Chordirektor Christian Möbius und Alexander Merzyn im Cabrio auf dem Weg zum Lausitzer Autokino © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / hier Chordirektor Christian Möbius und Alexander Merzyn im Cabrio auf dem Weg zum Lausitzer Autokino © Marlies Kross

Opernchöre – Von Verdi bis Tango

Die schönsten Opernchöre aus drei Jahrhunderten präsentieren Christian Möbius und der Opernchor des Staatstheaters Cottbus am Pfingstmontag, 24. Mai,  16 Uhr.

Alle großen Hits des Repertoires sind vertreten, ob Jägerchor und Jungfernkranz aus Carl Maria von Webers Freischütz, Wolfgang Amadeus Mozarts Janitscharengesang aus der Entführung aus dem Serail, Giuseppe Verdis Hexenchor aus Macbeth oder Richard Wagners berühmter Brautchor aus Lohengrin. Die Solist*innen Ketevan Chuntishvili, Jens Klaus Wilde, Ulrich Schneider und Zela Corina Calita stimmen mit Klassikern wie dem Trinklied aus „La traviata“ oder dem „Badewannentango“ in den Reigen ein. Am Klavier begleitet Christian Georgi die bunte Revue, die von Klassik bis Musical alles bereithält.

Mit diesen Auftritten beim von Singer-Songwriter Alexander Knappe initiierten Autokinofestival setzen die Künstler*innen des Staatstheater Cottbus ein weiteres Zeichen für „Kultur trotz Corona“.

Veranstaltungsort: Am Lausitzpark, Madlower Chaussee 4, 03051 Cottbus,  Tickets unter Tel. 0355/481555 und unter www.autokinofestival.de

—| IOCO Aktuell Staatstheater Cottbus |—


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Cottbus, Staatstheater Cottbus, Eröffnungswochenende – Mazeppa und mehr, 23. bis 25.10.2020

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus zum Premierenauftakt

Ballett, Schauspiel, Musiktheater, Philharmonisches Orchester präsentieren drei Premieren, davon zwei Uraufführungen

Vom 23. bis 25. Oktober 2020 lädt das Staatstheater Cottbus zum Premierenauftakt für die Saison 20.21 ein. Ballett, Schauspiel, Musiktheater und Philharmonisches Orchester präsentieren sich in drei Premieren, davon zwei Uraufführungen. Nach der langen, pandemiebedingten Theaterpause ist dieses Premierenwochenende für alle Mitarbeiter*in-nen des Staatstheaters ein lange erwarteter Startschuss: endlich kann das künstlerische Team um den neuen Intendanten Stephan Märki seine Vision für das Haus in konkreten Inszenierungen vorstellen und können die Ensembles ihren Dialog mit dem Publikum aufs Neue beginnen.

Staatstheater Cottbus / NUR EIN WIMPERNSCHLAG ... - Ballettabend von Oliver Preiß | Uraufführung Szenenfoto mit Alyosa Forlini © Claudia Bernhard

Staatstheater Cottbus / NUR EIN WIMPERNSCHLAG … – Ballettabend von Oliver Preiß | Uraufführung Szenenfoto mit Alyosa Forlini © Claudia Bernhard

Im Ballett wendet sich Choreograf Oliver Preiß in der Kammerbühne mit der Urauffüh-rung „Nur ein Wimpernschlag …“ essentiellen menschlichen Empfindungen zu. In neun packenden Solos schnürt er gemeinsam mit dem Cottbuser Ballettensemble ein Bündel an Gefühlszuständen auf, mit dem sich Menschen konfrontiert sehen, wenn plötzlich Zeit zum Innehalten, zum Nachdenken und Nachspüren im Übermaß zur Verfügung steht. (Premiere 23. Oktober 2020, Kammerbühne)

Staatstheater Cottbus / UMKÄMPFTE ZONE Eine Bearbeitung des gleichnamigen Romans von Ines Geipel durch Armin Petras Uraufführung Szenenfoto mit: (oben v.l.n.r.) Susann Thiede und Lucie Luise Thiede (Schwester 1 und 2); (vorn) Johann Jürgens (Bruder) © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / UMKÄMPFTE ZONE Eine Bearbeitung des gleichnamigen Romans von Ines Geipel durch Armin Petras Uraufführung Szenenfoto mit: (oben v.l.n.r.) Susann Thiede und Lucie Luise Thiede (Schwester 1 und 2); (vorn) Johann Jürgens (Bruder) © Marlies Kross

In der Regie von Armin Petras, seit dieser Spielzeit neuer Hausautor an der Cottbuser Bühne, bringt das Schauspiel im Großen Haus seine Bearbeitung von Ines Geipels Buch Umkämpfte Zone zur Uraufführung. Anhand ihrer Familiengeschichte reflektiert die Autorin Konflikte der (ost)deutschen Geschichte und schildert die Erfahrungen der Generation Mauer“. (Premiere 24. Oktober 2020, Großes Haus)

Staatstheater Cottbus / MAZEPPA Oper in drei Akten von Pjotr I. Tschaikowski Szenenfoto © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / MAZEPPA Oper in drei Akten von Pjotr I. Tschaikowski Szenenfoto © Marlies Kross

Im Musiktheater inszeniert die Regisseurin Andrea Moses mit Mazeppa eine selten gespielte Oper von Pjotr I. Tschaikowski. Die Geschichte um den opportunistischen Kosakenanführer Mazeppa wird in ihrer Lesart zur zeitlosen Fabel vom Zusammenbruch politischer Systeme, von Schock und Chance gesellschaftlicher Umwälzungen, alten Wunden und der Rolle der Massen. Die musikalische Leitung hat GMD Alexander Merzyn. (Premiere 25. Oktober 2020, Großes Haus)

Karten:
Die neuen Inszenierungen stehen in den nächsten Monaten regelmäßig auf dem Spiel-plan. Karten für alle Vorstellungen bis Ende Januar sowie Informationen über Zusatz-veranstaltungen gibt es im Besucherservice (Am Schillerplatz 1, 03046 Cottbus) und auf www.staatstheater-cottbus.de. Die Premieren sind ausgebucht.

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—


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Cottbus, Staatstheater Cottbus, MAZEPPA – Pjotr I. Tschaikowski, 25.10.2020

Oktober 12, 2020  
Veröffentlicht unter Oper, Premieren, Staatstheater Cottbus

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

MAZEPPA   von Pjotr I. Tschaikowski

Libretto Pjotr I. Tschaikowski und Viktor P. Burenin,  nach dem Gedicht Poltava  von Alexander S. Puschkin

Premiere Sonntag 25. Oktober 2020, 18.00 Uhr, Aufführung in russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Tschaikowskis Mazeppa, das ist Grand opéra auf Russisch: ein Historienbild, eine Studie über die Bewegungen der Massen – zugleich aber ein einfühlsames Psycho-gramm der Gewinner und Verlierer der Geschichte.

Der Untergang einer Welt, Krieg und Zerstörung, die Angst der Bevölkerung in Krisen-zeiten: diese Themen der Oper nimmt Regisseurin Andrea Moses zum Ausgangspunkt für ihr politisches Musiktheater. In ihrer neuen Inszenierung am Staatstheater Cottbus spürt sie einer großen gesellschaftlichen Erzählung unserer Zeit nach: dem Untergang des sogenannten Ostblocks. Gemeinsam mit Bühnenbildner Christian Wiehle, dem Vi-deokünstler René Liebert und Kostümbildnerin Meentje Nielsen zieht die Regisseurin Parallelen zwischen der neueren Geschichte der Ukraine und der (ost-)deutschen Wen-dezeit. In einer aufwendigen Videoinstallation, die den Chor in Erinnerungsbildern auf die Bühne projiziert, verschwimmen die Zeiten zwischen Gestern und Heute.

Der Titelheld Mazeppa ist tatsächlich eine Ikone der ukrainischen Geschichtsschrei-bung – ein klassischer Antiheld auf russischer Seite. Als ehemaliger Verbündeter Zar Pe-ters I. im Großen Nordischen Krieg lief der ukrainische Kosakenhetmann zum Kriegs-gegner, dem schwedischen König Karl XII., über, um die Ukraine als eigenen Machtbe-reich von russischer, respektive polnischer Vorherrschaft zu lösen. Der Plan misslingt: In der berühmten Schlacht von Poltawa werden Karl XII. und Mazeppa geschlagen. Sie fliehen ins Exil im Osmanischen Reich, wo Mazeppa wenig später stirbt.

In ihrem Libretto nach einem Gedicht von Alexander Puschkin verbinden Tschaikowski und sein Textdichter Viktor Burenin die historischen Fakten mit einer Liebeshandlung: Im Hause der alteingesessenen Familie Kotschubej hält der alte Mazeppa um die Hand der Tochter Maria an – seines Patenkindes! Der Vater lehnt ab, Maria muss sich ent-scheiden und geht mit dem älteren Geliebten. Die politische Intrige Mazeppas reißt in-dessen alles und jeden in den Abgrund …
Musikalisch verwebt Tschaikowskis Oper ukrainische Folklore, sinfonische Dichtung, lyrische Seelenzergliederung und politische Agitation. In großen Chorszenen schildert er minutiös die Verführbarkeit, das Erbarmen und die Gewalt der Massen. Daneben tre-ten in ariosen Passagen und volksliedhaften Chören die privaten Sehnsüchte der Figu-ren zu Tage.

Den Ausgleich zwischen Psychologie und Politik stellt GMD Alexander Merzyn am Pult des Philharmonischen Orchesters her und zeigt Tschaikowski in seinem einzigartigen Stilreichtum zwischen Russland und Europa. Für den Chor, der im 1. Rang auch live das Geschehen begleitet, zeichnet Chordirektor Christian Möbius verantwortlich.
Als Kosakenhetmann Mazeppa gibt Andreas Jäpel sein Rollendebüt und kann an Rollen der vergangenen Spielzeiten, u.a. Wagners „Fliegenden Holländer“, anknüpfen. In der Partie der jugendlichen Geliebten Maria ist die Sopranistin Kim-Lillian Strebel erstmals in Cottbus zu erleben. Sie gehört seit dieser Spielzeit zum Musiktheaterensemble des Hauses.

Musikalische Leitung: GMD Alexander Merzyn
Regie: Andrea Moses
Bühne: Christian Wiehle
Kostüme: Meentje Nielsen
Kostüm-Mitarbeit: Clementine Pohl
Video: René Liebert
Lichtdesign: Reinhard Traub
Choreinstudierung: Christian Möbius
Dramaturgie: Michael Höppner, Katharina Duda

 

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—


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Cottbus , Staatstheater Cottbus, Grußbotschaft des Philharmonischen Orchesters, April 2020

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

 Musiker des Philharmonischen Orchesters

Grußbotschaft jetzt online

Unter dem Motto „Musik verbindet“ hat das Philharmonische Orchesters des Staatstheaters Cottbus ein Video produziert. 27 Musikerinnen und Musiker spielen darin allein und dennoch gemeinsam mit den anderen den ersten Teil der Ouvertüre aus der Oper Carmen von Georges Bizet. Solo-Klarinettist Alexander Muhr hat in 10 Tagen aus den einzelnen Stimmen, die jeder Musiker für sich separat aufgenommen hat, das Video geschnitten. Ab sofort ist es auf der Theater-Webseite unter „News“, in den Sozialen Medien sowie auch auf YouTube zu finden:

Carmen Ouvertüre
youtube Trailer Staatstheater Cottbus
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Stellvertretend für seine KollegInnen sagt Alexander Muhr: „Es ist für ein Orchester herausfordernd, Musik gemeinsam zu machen, wenn man sich nicht treffen darf. Trotzdem sind wir heutzutage in der glücklichen Lage, dank technischer Hilfsmittel unsere Musik in die Wohnungen der Menschen zu bringen. Musik verbindet.“

Im Video wie sonst auch im Konzertsaal sind die Stimmen zu einer einzigen verschmolzen. Die MusikerInnen hoffen, möglichst bald wieder live zusammen für das Publikum spielen zu können.

Die Violinistin Antje Weithaas, dieses Jahr Artist in Residence an der Cottbuser Bühne, wäre zu Ostern in „Beethoven Schwarz Weiß“ mit der Kreutzer-Sonate zu hören gewesen. Sie steuert für den „Digitalen Spielplan“ eine musikalische Grußbotschaft an das Publikum ihrer Heimatstadt bei, die am Ostermontag online gestellt wird. Der „Digitale Spielplan“ folgt den ursprünglich geplanten Vorstellungen an den entsprechenden Veranstaltungstagen.

Aus dem Schauspiel meldete sich Gunnar Golkowski mit Buchempfehlungen zu Orwells 1984 zu Wort Schauspieldirektor Jo Fabian versorgt das Publikum mit visuellen Einblicken z.B. in seinen zuletzt uraufgeführten Antifaust. Die Opernsolistinnen und -solisten proben derzeit zuhause. Sie geben ebenfalls Einblick in ihr „Alltagstheater“, so wie Dirk Kleinke, der einen Ausschnitt aus der Oper Satyagraha von Philip Glass singt und sich dabei am Klavier begleitet.

Die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts haben inzwischen ein 2 x 2 Quadratmeter „kleines“ Stück Tanzteppich für tägliche Trainingseinheiten zur Verfügung. Dieses sorgt für den richtigen Halt bei den sogenannten Exercises, die vom Ballettstudio in die eigenen vier Wände verlegt werden mussten. So hält sich das Ensemble derzeit auf kleinster Fläche, auch durch Yoga und Krafttraining, fit.

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—


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