Bonn, Beethovenfest Bonn, 7 Konzerte im Rhein-Sieg-Kreis, 06. – 29. September 2019

Juli 31, 2019  
Veröffentlicht unter Beethovenfest, Konzert, Pressemeldung

Beethovenfest

 Beethovenfest Bonn 2019 –  Sieben Konzerte im Rhein-Sieg-Kreis

Zwischen dem 6. und 29. September 2019 veranstaltet das Beethovenfest Bonn im Rhein-Sieg-Kreis sieben Konzerte an sechs Spielorten: Im Rahmen einer Tournee bespielt die Deutsche Streicherphilharmonie nicht nur in der Stadthalle Troisdorf, sondern auch zwei neu dazugewonnenen Spielstätten – die Jungholzhalle Meckenheim und das Stadttheater Rheinbach. Mit zwei Konzerten im Stadtmuseum Siegburg, einem Konzertabend im Steigenberger Grandhotel auf dem Petersberg und einer Aufführung der Kammeroper München in der Rhein-Sieg-Halle Siegburg präsentiert sich das Beethovenfest Bonn zudem an bereits etablierten Spielorten. Das starke regionale Engagement des Beethovenfestes Bonn wird durch regelmäßige Förderung der Kreissparkasse Köln sowie des Rhein-Sieg-Kreises möglich. Erstmals unterstützt auch die Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland die Konzerte im Rhein-Sieg-Kreis.

»Auch in diesem Jahr ist es der Intendantin Nike Wagner gelungen, das Festivalmotto Mondschein mit ihrer eigenen künstlerischen Handschrift zu versehen. Entstanden sind sieben exklusive Programme an besonderen Orten im Rhein-Sieg-Kreis mit Künstlern von internationalem Format, die unverwechselbar die Vielfalt des Festivals präsentieren. Die Kreissparkasse Köln unterstützt daher wieder gerne das Beethovenfest im Rhein-Sieg-Kreis  – unser Beitrag, dass die Eintrittspreise für eine möglichst große Anzahl von Musikliebhabern erschwinglich bleiben«, sagt Alexander Wüerst, Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Köln.

»Ich freue mich sehr, dass das Beethovenfest auch in diesem Jahr wieder zu Gast im Rhein-Sieg-Kreis ist und wir diese langjährige Tradition aufrecht erhalten. An ausgewählten, teilweise neuen, Spielorten geben wir den Musikinteressierten sicher schon jetzt einen wunderbaren Vorgeschmack auf das große Beethoven-Geburtstagsjahr 2020. Ich bin sehr gespannt darauf, wie das Motto »Mondschein« musikalisch umgesetzt wird«, so Landrat Sebastian Schuster.

»Das Projekt »Beethovens Heimatregion« verbindet zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens die Geburtsstadt des Komponisten mit der sie umgebenden Region. Das Beethovenfest Bonn führt im Jahr 2019 erstmals eine Konzertreihe im Rhein-Sieg-Kreis durch, die mit Meckenheim und Rheinbach sowie Königswinter (Petersberg), Siegburg und Troisdorf gleichmäßig rechts- und linksrheinisch alle konzertinteressierten Bürgerinnen und Bürger erreicht. Wir freuen uns sehr, an dieser regionalen Stärkung des Beethovenfestes beteiligt zu sein und damit einen Beitrag für das kulturelle Bewusstsein der Region zu leisten«, sagt Dorothée Coßmann, Geschäftsführerin der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland, Düsseldorf

Das Beethovenfest Bonn unter der künstlerischen Leitung von Nike Wagner steht 2019 unter dem Motto »Mondschein«. Was zunächst wie ein kleiner Anspielungs-Scherz auf Ludwig van Beethovens »Mondscheinsonate« wirkt, entpuppt sich als ein programmatisch fruchtbares Gelände. Dem silbernen Schimmer des Erd-Trabanten konnten weder die Dichter je widerstehen noch die Komponisten, er verzaubert die Konturen der Welt – oder macht sie bizarr und unheimlich. »Mondschein« ist ein extrem romantisches Thema, wie gemacht für die neue Subjektivität eines Erlebens, wie es um 1800 heraufdämmerte und im Lauf des 19. Jahrhundert zu schmerzlich-süßen Entfaltungen der Gefühle und Orchesterfarben führte.

Nike Wagner, Intendantin des Beethovenfestes Bonn: »Wir freuen uns, auch 2019 wieder im Rhein-Sieg-Kreis zu Gast zu sein. Gleich zwei neue Orte sind diesmal mit dabei – die Jungholzhalle Meckenheim und das Stadttheater Rheinbach. Unter dem Motto »Mondschein« bringen wir ein breit gefächertes, hervorragendes Programm – von drei Auftritten der Deutschen Streicherphilharmonie über Originalklang- und Preisträger-Konzerte bis hin zu Joseph Haydns komischer »Mond«-Oper. Die Spielstätten dieser kulturell aufgeschlossenen Region tun ein übriges, um das Publikum herzlich zu empfangen.«

Ein weitgespanntes musikalisches Panorama bietet die Deutsche Streicherphilharmonie auf ihrer kleinen Tournee durch den Rhein-Sieg-Kreis, auf der nicht nur die Stadthalle Troisdorf, sondern auch die beiden neu erschlossenen Konzertorte – die Jungholzhalle Meckenheim und das Stadttheater Rheinbach – bespielt werden. Neben Mozarts legendärer »Kleiner Nachtmusik« steht Max Bruchs posthume »Serenade«, und neben der hinreißenden »Capriol Suite« (1926) des Briten Peter Warlock nach Tänzen aus dem 16. Jahrhundert ertönt aus Beethovens letztem Streichquartett der langsame Variationensatz, in einer Skizze als »Süßer Ruhegesang oder Friedensgesang« bezeichnet. Schließlich Schostakowitsch: die populäre Orchesterfassung seines achten Streichquartetts – eines der persönlichsten und eindringlichsten Werke des russischen Komponisten (12./14./15.9).

Beethovemfest Bonn / Dorothee Oberlinger © Dorothee Oberlinger

Beethovemfest Bonn / Dorothee Oberlinger © Dorothee Oberlinger

Dorothee Oberlinger hat der »Einfachheit« der Blockflöte ungeahnte neue Ausdrucksqualitäten erschlossen. Begleitet vom Barockensemble Sonatori de la Gioiosa Marca, bringt sie eine Auswahl aus ihrem aktuellen Repertoire. Vivaldi ist dabei mit seinem berühmten Konzert »La notte«, zwei Nachtstücke des blinden Flötenvirtuosen Jacob van Eyck und die Serenade des Salzburger Hofkapellmeisters Biber mit dem »Nachtwächterlied«. Das Programm wird abgerundet von dem Modern-Jazz-Musikstück, dem der Abend seinen Titel

verdankt: »Round midnight« aus der Feder von Thelonious Monk (15.9.).

Der junge Pianist Tomoki Kitamura konnte sich dem Klassikpublikum bereits 2017 als Preisträger der International Telekom Beethoven Competition Bonn empfehlen. In seinem Konzert im Stadtmuseum Siegburg spannt er einen Bogen von György Kurtágs acht kurzen Klavierstücken, Robert Schumanns »Vier Fugen für Klavier« über Franz Liszt und Alban Bergs Klaviersonate hin zu Beethovens monumentaler »Hammerklavier-Sonate« (21.9.).

Obwohl der aus den Niederlanden stammende Ronald Brautigam auch auf modernen Flügeln konzertiert, gilt er als führender Virtuose auf dem Hammerklavier. Wenn er nun Beethovens »Hammerklavier-Sonate« im Rahmen des Beethovenfestes 2019 vorträgt, so in einem historisch eindrucksvollen Rahmen: 2019 ist der 200. Jahrestag der Erstausgabe der »Hammerklavier-Sonate«. Aus diesem Grund findet in Siegburg eine Beethoven-Tagung statt. Für Ronald Brautigam, der sich stets auch für den geschichtlichen Hintergrund seines Repertoires interessiert, die perfekte Gelegenheit für einen neuen Auftritt mit diesem grandiosen Klavierwerk (22.9.).

»Die Welt auf dem Monde« ist eine komische Oper auf ein Libretto des gewitzten Carlo Goldoni und mit der Musik des nicht minder gewitzten Joseph Haydn – eine einzige köstliche Narretei mit tieferer Bedeutung. Da sind zwei Töchter, zwei Liebhaber und ein störrischer alter Vater … Was tun, um ihn herumzukriegen? Die Herren lassen sich etwas einfallen … Haydns Oper, uraufgeführt 1777 auf Schloss Esterházy, entfaltet einen märchenhaften Zauber, der in der Bearbeitung durch die Kammeroper München frische Konturen erhält. Freche, gesprochene Texte und eine Kammermusikfassung machen aus der »Welt auf dem Monde« eine flotte Nummernrevue … (27.9.).

Beim Beethovenfest Bonn 2019 sind 27.000 Eintrittskarten für ein Hauptprogramm von 46 Veranstaltungen an 24 Spielstätten in Bonn und Umgebung im Verkauf. Ermöglicht wird dies durch öffentliche Zuwendungen der Bundesstadt Bonn, des Bundes, des Rhein-Sieg-Kreises und durch die projektbezogene Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen. Weitere Finanzmittel werden durch die Gesellschaft der Internationalen Beethovenfeste Bonn gGmbH von Sponsoren und Stiftungen sowie durch Spenden, den Verkauf von Eintrittskarten und Medienverwertung eingeworben.

—| Pressemeldung Beethovenfest Bonn |—

Bonn, Theater Bonn, Lohengrin – Richard Wagner, IOCO Kritik, 12.11.2018

November 13, 2018  
Veröffentlicht unter Hervorheben, Kritiken, Oper, Theater Bonn

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Theater Bonn

Theater Bonn © Thilo Beu

Theater Bonn © Thilo Beu

 Lohengrin  –  Richard Wagner

 – Gescheiterte Hoffnungen oder des Mädchens Traum –

Von Uschi Reifenberg

Richard Wagner © IOCO

Richard Wagner © IOCO

Die mit großer Spannung erwartete Premiere von Richard Wagners Lohengrin am Theater Bonn übertraf in der Tat sämtliche Erwartungen sowohl in musikalischer Hinsicht als auch in der Inszenierung von Marco Arturo Marelli und vereinte das Publikum an diesem besonderen Abend in kollektiver Begeisterung.

Der renommierte Schweizer Regisseur und Bühnenbildner Marco Arturo Marelli kehrte nach langjähriger Abstinenz an das Theater Bonn zurück, wo er bereits ab 1989 mit einer Reihe spektakulärer Inszenierungen seine internationale Karriere begonnen hatte.

Wagners Lohengrin, seine romantischste und vielleicht seine populärste Oper ist in mehrfacher Hinsicht ein Grenzfall. Kompositorisch beendet der Lohengrin die Reihe von Wagners romantischen Opern. Er weist keine für sich stehenden Formteile auf, Arien, Emsembles und Chorszenen werden bereits in den dramatischen Zusammenhang integriert und verweisen auf das durchkomponierte Musikdrama der späteren Jahre.

Lohengrin – Richard Wagner
Youtube Trailer des Theater Bonn
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1848 beendete Wagner die Komposition des Lohengrin kurz vor Ausbruch der Märzrevolution und erlebte das Scheitern der bürgerlichen Hoffnungen zugleich als Ausweglosigkeit seiner eigenen Lebenssituation. Denn wie so oft sind bei Wagner Leben und Werk untrennbar miteinander verbunden. Als politischer Emigrant musste er – steckbrieflich  gesucht- in die Schweiz fliehen. Dort schrieb er seine entscheidenden theoretischen Hauptwerke, „Die Kunst und die Revolution“, „Das Kunstwerk der Zukunft“ und „Oper und Drama“, in denen sich Wagners persönliche revolutionäre Erfahrungen spiegeln und er seine Hoffnungen auf eine durch Kunst veränderten besseren Welt formulierte.

Auch das Leitmotiv von Wagners Lebensthema, die Erlösung durch Liebe, nimmt hier eine zentrale Stellung ein. Im Lohengrin als „allertragischstem Gedicht“ (Wagner) gelingt diese Erlösung nicht und ist zum Scheitern verurteilt.

Marelli beleuchtet in seiner Deutung des Werkes die Widersprüche der Lohengrin Tragödie, die – wie er im Programmheft erläutert- immer wieder Fragen aufwerfen und den vielschichtigen Stoff so reizvoll machen. In der Dialektik von Utopie und Realität, Liebe und Macht, Kunst und Politik liegt der unauflösbare Widerspruch und das Scheitern der Utopie einer Erlösung durch Liebe.

Theater Bonn / Lohengrin - hier : Anna Princeva als Elsa, Mirko Roschkowski als Lohengrin und Chor © Thilo Beu

Theater Bonn / Lohengrin – hier : Anna Princeva als Elsa, Mirko Roschkowski als Lohengrin und Chor © Thilo Beu

Im Zentrum von Marellis Sicht steht die weibliche Hauptfigur Elsa von Brabant. Während des Vorspiels blickt man auf einen geöffneten Bühnenraum mit ansteigenden Holzelementen, die neben- und  übereinander gestapelt sind (Bühnenbild und Lichtregie: Marco Arturo Marelli). In der Mitte befindet sich auf einer quadratischen Ebene Elsas  Mädchenzimmer mit Stuhl und Bett, in welches sich Elsa je nach Bedarf zurückzieht. Man sieht Elsa und ihren jüngeren Bruder Gottfried zunächst ins Gebet versunken. Elsa, fast noch ein Teenager, im weißem Nachthemd und langen Löckchen, rührend in ihrer Unschuld, ist nicht nur stark im religiösen Glauben, sie imaginiert zugleich einen Heilsbringer mittels ihrer visionären Kraft, der dann auch tatsächlich erscheint. Eine erhöhte runde Plattform im Hintergrund wird sichtbar, auf welcher eine Ritterrüstung mit Mantel und Schwanenmotiv sowie ein Flügel stehen, an welchem Wagner / Lohengrin sitzt und komponiert. Der Künstler höchstselbst als Erlöser. Beide Ebenen – die reale des Mädchenzimmers wie die überirdische Sphäre des Kunstraums – bleiben als Einheitsbühnenbild die ganzen drei Akte über präsent. Auch geometrisch werden die beiden Welten streng voneinander abgesetzt.

Der kleine Gottfried liest in einem Bilderbuch, währenddessen erscheint Ortrud aus dem Bühnenboden und entführt ihn aus dem Zimmer, Schwanenfedern verweisen auf seine Verwandlung. Später bei Lohengrins Ankunft nimmt dieser den Jungen in seine Obhut und lässt  ihn im Flügel verschwinden. Dort kann er schon mal fleißig üben …

Der Heerrufer in Uniform und Brieftasche ist ein treuer Untertan und versieht seine Aufgabe mit Disziplin und Hingabe. Er verrichtet seine Tätigkeit nicht nur auf der Bühne, sondern wird auch an wechselnden Standorten im Zuschauerraum positioniert, die die Wirkung seiner Proklamationen unterstreichen. Ein empathischer Herrscher ist König Heinrich, mit viel Verständnis für seine Untergebenen,  der sich auch mal mitfühlend auf Elsas Bett setzt und, wenn er sich seiner royalen Verantwortung bewusst wird, den bunt bedruckten Königsmantel umlegt.

Theater Bonn / Lohengrin - hier : Anna Princeva als Elsa, Tomas Tomasson als Telramund, Dshamilja Kaiser als Ortrud © Thilo Beu

Theater Bonn / Lohengrin – hier : Anna Princeva als Elsa, Tomas Tomasson als Telramund, Dshamilja Kaiser als Ortrud © Thilo Beu

Für deutsches Land das deutsche Schwert

Der Chor trägt bedrohliche überdimensionale Speere, die sich im 3. Akt wie Blitze von der Bühnendecke in den Boden spiessen, wenn sich die Einheiten der Wehrmacht kriegslüstern zur Mobilmachung zusammenfinden. Beim Bekenntnis „Für deutsches Land das deutsche Schwert“ recken sie reflexartig den rechten Arm in die Höhe, was in diesem Kontext nachvollziehbar ist. Telramund in militärischem Outfit entpuppt sich in seiner Anklage gegen Elsa selbstgefällig und großspurig, und legt dem König zum Beweis ein Papier vor.

Elsas ausweglose Situation stärkt ihren Glauben an einen Retter, das Wunder erscheint tatsächlich, eine sympathische Persönlichkeit im weißen Pyjama, glücklich über seine Mission, ein  Einsamer auf der Suche nach Liebe, zu dem Elsa sofort Vertrauen fasst. Ein schöner Regieeinfall ist, wenn Lohengrin sein Frageverbot ausspricht und Elsa, fassungslos vor Glück, seine Worte immer wieder nachspricht, um sie ja nicht zu vergessen. Scheu berührt sie ihren Erlöser, die fleischgewordene Inkarnation ihres Traums. Marelli blickt hier mit viel Sensibilität in die Jungmädchenseele.

Das subversive Duo Ortrud und Telramund kauern in ihrem Dialog im 2.Akt am Bühnenrand. Nach Telramunds Schuldzuweisungen zunächst in herzlicher Abneigung vereint, finden sie dann aber als Paar wieder zusammen. Zwei Ausgestoßene, die von der Hochzeitsgesellschaft verspottet werden. Telramund outet sich als ausgemachter Angeber, der nach seiner blamablen Niederlage im Zweikampf mit Lohengrin jetzt in Selbstmitleid badet und sich als Weichei entpuppt, ein Vorläufer Gunthers. –

Seine Gattin, eine fanatische Reaktionärin mit viel erotischer Ausstrahlung, in rotem Gewand (Kostüme: Ingeborg Bernerth), erinnert in ihrem Stolz und ihrer Unbeugsamkeit an eine antike Statue, wenn sie sich in ihren langen Mantel  hüllt und längst vergangene Zeiten beschwört. Ihre Intrigen spinnt sie in Elsas Zimmer beim Kaffeekränzchen in vordergründiger Zweisamkeit. Die beiden hätten eigentlich Freundinnen werden können, wäre da nicht Ortruds erpresserische Androhung ihres Selbstmordes und ihr manipulatives Vorgehen als „wilde Seherin“, wenn sie Elsa das kommende Unheil aus der Hand liest. Hochzeitsvorbereitungen scheuchen die Männer in Schlafanzügen in aller Frühe aus den Betten vor das Münster, wo sie sich – unterstützt von ihren Frauen- in Ihre Festgarderobe werfen. Eine  amüsante Szene.

Elsa ist hin- und hergerissen zwischen Euphorie und Zweifel, Ortruds Gift beginnt bereits zu wirken und Lohengrin muss sie fast gewaltsam zum Altar ziehen, denn „der Rache Werk hat nun begonnen“. Zum Brautgemach werden Elsa und Lohengrin mit verbundenen Augen geführt, es warten jede Menge Überraschungen auf das Paar. Sie werden mit Geschenken überhäuft, unter anderem auch mit einer kleinen Wiege, die bürgerliche Idylle könnte perfekt sein.

Theater Bonn / Lohengrin - hier : Anna Princeva als Elsa, Tomas Tomasson als Telramund, Pavel Kudinov als König Heinrich © Thilo Beu

Theater Bonn / Lohengrin – hier : Anna Princeva als Elsa, Tomas Tomasson als Telramund, Pavel Kudinov als König Heinrich © Thilo Beu

Lohengrin verhält sich in der intimen Zweisamkeit mit seiner Ehefrau zunächst noch etwas unbeholfen, aber je mehr sich Elsa wahnhaft in ihre Angst hineinsteigert, desto klarer verweist er  auf seine Sendung. Als Elsa wie unter Zwang die verhängnisvolle Frage nach der Identität Lohengrins stellt, erschlägt dieser den  hereinbrechende Telramund. Damit wird er unfreiwillig zum Mörder, immer wieder schaut er ungläubig auf seine blutige Hand. Im Bewusstsein des Scheiterns aller Utopien nimmt er Abschied von seiner Liebeshoffnung, aber auch von seiner Unversehrtheit. Bevor er seine letzte traurige Fahrt antritt, muss er auch die in ihn gesetzten Hoffnungen enttäuschen und seine Identität enthüllen. Die Gralserzählung singt er wieder am Flügel, die Gesellschaft verharrt wie erstarrt zwischen Truppenaufmarsch und Kriegsbeflaggung.

Ortruds letztes ekstatisches Aufbäumen für die Wiederherstellung der alten Ordnung zitiert den kleinen Gottfried aus dem Untergrund, dem Lohengrin die Symbole der Herrschaft übergibt. Dass er damit etwas anfangen kann, bleibt zu bezweifeln. Elsa bricht unter den Trümmern ihrer vernichteten Welt zusammen; Lohengrin entschwindet auf seiner Wolke zurück in den Elfenbeinturm seiner Einsamkeit. Ob die Kunst ihn rettet ?

Über die musikalische Seite der Aufführung lässt sich fast ausnahmslos in höchsten Tönen schwelgen, Sängerensemble, Orchester und Chor musizierten auf beeindruckendem Niveau und verbanden sich zu einer zu einer homogenen Gesamtleistung wie man sie nicht oft erleben darf.

Das Lohengrin Debüt von Mirko Roschkowski kann man wohl als rundum gelungen bezeichnen. Der sympathische Tenor besticht mit seiner warmen innigen, leicht dunkel mattierten Stimme und viel Belcanto-Schmelz. Die a capella Stellen des liedhaft zarten Schwanenliedes formt er mit  traumwandlerischer Intonationssicherheit wunderbar sensibel aus. Seine Höhe ist mühelos und glänzt eher bronzefarben als heldisch- strahlend, was seiner Gestaltung jenen leicht gebrochenen Grundton verleiht, der die tragische Aura dieser Figur umgibt. Sehr berührend und klug aufgebaut singt er die Gralserzählung, in der er auch mit metallischer Strenge aufzutrumpfen versteht.  Auf die weitere Entwicklung dieses vielversprechenden Tenors darf man sehr gespannt sein.

Die Elsa von Anna Princeva darf man ebenfalls als Glücksfall bezeichnen. Die zierliche Sängerin  mit der berührend kindlichen Ausstrahlung verfügt über einen substanzreichen lyrischen Sopran, der sich in allen Lagen mühelos behauptet und über genug Potenzial für die großen dramatischen Steigerungen verfügt, was sie in der Brautgemachszene eindrucksvoll unter Beweis stellt. Ihre Hinwendung zur Innerlichkeit unterstreicht sie mit tragfähigen Piani und weicher Legatokultur.

Dshamilja Kaiser ist als Ortrud eine Offenbarung. Selten hört man eine so kultiviert singende, perfekt phrasierende Ortrud, die mit ihrem Mezzo alle dynamischen Facetten dieser Partie auslotet. Ihre dramatischen Ausbrüche sorgen für Gänsehauteffekt, wirken dabei nie forciert, die Spitzentöne werden unangestrengt in den musikalischen Kontext integriert. Ein beeindruckendes Rollenportrait!

Theater Bonn / Lohengrin - hier : Mirko Roschkowski als Lohengrin © Thilo Beu

Theater Bonn / Lohengrin – hier : Mirko Roschkowski als Lohengrin © Thilo Beu

Tómas Tómasson zeigt den innerlich zerrissenen Telramund mit großer gestalterischer Intensität, deklamatorischer Klarheit und psychologischer Tiefenschärfe. Sein kerniger Bariton verfügt über ein weites Spektrum an Charakterisierungsmöglichkeiten, die er differenziert einzusetzen versteht.

Paul Kudinov verfügt als König über einen angenehm hell timbrierten Bass, dessen exponierte Höhenlagen sich wie selbstverständlich über das Orchester hinwegsetzen und nicht nur ihm, sondern auch dem Publikum viel Freude bereiten. Den Heerrufer gibt Ivan Krutinov souverän und mit königlich auftrumpfender Noblesse. Mit seiner vollen und tragfähigen Baritonstimme komplettiert er die fulminante Sängerriege.

Der Dirigent Dirk Kaftan und das Bonner Beethovenorchester sind ohne Zweifel mit höchstem Einsatz und glühendem Eifer bei der Sache. Dirk Kaftan führt das Orchester mit liebevoller Achtsamkeit durch die Partitur, besticht nicht nur mit poetischer Klangzauberei und weit atmenden Bögen, sondern auch mit perfekter Klangbalance und umsichtiger Sängerführung. Als Wagner-Dirigent versteht er, dramatische Spannungsabläufe und orchestrale Wucht unter Kontrolle zu halten und mit imposanten Steigerungen die Energien zu entfesseln. Beeindruckend gerät der Höhepunkt des gesamten Ensemble im 1. Akt.

Es wird beglückend präzise musiziert, herausragend hört man die Trompeten im 3.Akt, die seitlich der Bühne und auch im Zuschauerraum positioniert sind, was eine faszinierende Raumwirkung entfaltet.

Wunderbar anzuhören Chor und Extrachor ( Leitung: Marco Medved), sowie der Kinder- und Jugendchor ( Einstudierung: Ekaterina Klewitz).

Stehende  Ovationen beendeten einen außergewöhnlichen Abend

Lohengrin am Theater Bonn, weitere Vorstellungen 24.11.; 21.12.; 26.12.2018; 6.1.; 17.1.; 1.2.2018 und mehr

—| IOCO Kritik Theater Bonn |—

Bonn, Beethovenfest Bonn, Beethovenfest, 31.8.-02.09.2018

August 22, 2018  
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Beethovenfest

Ludwigs Lounge zum großen Eröffnungsfest des Beethovenfestes 2018!

Vom 31. August bis 2. September steht die Bonner Innenstadt ganz im Zeichen des Beethovenfestes. An allen drei Abenden öffnet die Ludwigs Lounge mit attraktivem Catering-Angebot und bestem Blick auf die Bühne ihre Tore.

Ludwigs Lounge für optimalen Musikgenuss

Am Eröffnungswochenende bieten wir Ihnen an allen drei Abenden ein besonderes kulinarisches Angebot: Im wettergeschützten Pavillon mit bestem Blick auf die große LED-Wand genießen Sie mit Familie und Freunden die Übertragung der Live-Konzerte aus dem World Conference Center Bonn sowie die legendäre Berliner Einspielung der neunten Symphonie Beethovens mit Leonard Bernstein aus dem Jahre 1989.

Unser langjähriger Catering-Partner, die DACAPO Service GmbH, und das Beethovenfest Bonn laden Sie herzlich zu einem exklusiven Konzertgenuss in Ludwigs Lounge ein – mit Menü, Nachspeisenbüffet, einem exzellenten Service und allen Getränken inklusive zu einem Preis von € 89 Euro pro Person.

Ludwigs Lounge öffnet jeweils eine Stunde vor Beginn der Übertragung eines Konzerts. Buchung online oder in allen VVK-Stellen.


Programm


Freitag, 31. August 2018, ab 19.00h (Konzertbeginn: 20.00h)

Live-Übertragung des Eröffnungskonzerts mit dem Orchestre Philharmonique de

Radio France

Zum Auftakt am Freitagabend die Live-Übertragung unseres Eröffnungskonzertes aus dem World Conference Center Bonn: Gäste sehen das Orchestre Philharmonique de Radio France und dem französischen Pianisten Bertrand Chamayou unter der Leitung des jungen finnischen Dirigenten Mikko Franck. Mit Verve bahnt sich Mikko Franck seinen Weg in die Schicksalswelten des aktuellen Festivals: Maurice Ravels »Le tombeau de Couperin«, Camille Saint-Saëns »Ägyptisches Konzert« und Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 5.

Der Eintritt zum Public Viewing ist kostenlos.


Samstag, 1. September 2018, ab 12.00h

»Bühne frei für Beethoven!«
Am 1. September musizieren über 1000 Jugendliche in der Bonner Innenstadt.

Junge Bonner Ensembles, Orchester und Solisten erobern die Stadt! Beim großen Eröffnungsfest des Beethovenfestes – dieses Jahr am 1. September – können Schulen, Musikschulen und Vereine aus Bonn und Umgebung auf insgesamt sieben Open-Air Bühnen in der gesamten Innenstadt und den Stadtteilen – Marktplatz, Friedensplatz, Bonngasse/Beethoven-Haus, Remigiusplatz, Namen-Jesu-Kirche und Kaiserpassage sowie in Bonn-Beuel – zeigen, was Bonn musikalisch zu bieten hat.

Mit Spiel.Platz:Instrument wird die Kooperation mit dem Beethoven Orchester Bonn weiter geführt: Auf dem Remigiusplatz mischen sich Instrumentalisten des Beethoven Orchester mit Musik- und Bastelaktionen unter die jungen Bühnenakteure bei Bühne frei

Moderiert wird das Programm von Jugendlichen, die sich in einem eigenen Workshop darauf vorbereitet haben.

Das vollständige Programm ist kurz vor Festivalbeginn unter https://www.beethovenfest.de/de/programm/alle-veranstaltungen/gesamtprogramm/buehne-frei-fuer-beethoven_2/ einzusehen.

Der Eintritt zu Bühne frei für Beethoven ist kostenlos.


Samstag, 1. September 2018, ab 18.30h (Beginn ca. 19.30h)

»Die Neunte« – Leonard Bernstein zum 100. Geburtstag

Am Samstagabend ist eine Einspielung von Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 9 als Aufzeichnung aus dem Konzerthaus Berlin, 1989 unter der Leitung von Leonard Bernstein auf dem Bonner Marktplatz auf Großleinwand zu erleben.

Der Eintritt ist kostenlos.


Sonntag, 2. September 2018

Bühnenprogramm und Live Acts beim Public Viewing

Der Sonntagnachmittag wartet ab 14.30h mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm auf – Interviews, Filme und Live-Acts. Dabei wird u. a. ein Film über das Orchester Rheinton gezeigt. Zudem nimmt Festivalintendantin Nike Wagner Bezug auf das diesjährige Motto »Schicksal«. Auch die Schülermanager des Beethovenfestes Bonn wirken mit: Sie geben Einblick in Ihre umfangreichen Vorbereitungen für das Konzert am 15.9. im Telekom Forum. Zudem wird der österreichische Klang- und Objektkünstler Georg Nussbaumer und seine Installation »Zukunftsschrei(b)maschine« vorgestellt. Außerdem wird auch der von Deutscher Welle und Beethovenfest gemeinsam initiierte Orchestercampus thematisiert: Mit dem jungen indischen Bansuri-Spieler Rakesh Chaurasia hat der Schlagwerker und musikalische Grenzgänger Bernhard Schimpelsberger KISMET, ein Werk für Orchester, Percussion und Bansuri, komponiert, das das Bundesjugendorchester gemeinsam mit SPLASH – Perkussion NRW und indischen Percussionisten am 20.9. in Bonn uraufführt.

Auf der Bühne sind die Junge Bläserphilharmonie NRW unter der Leitung von Timor O. Chadik und June Cocó mit Musik zwischen Dreampop und Alternative-Anleihen, Latenight-Blues und Electronica. Ab 18 Uhr ist live aus dem World Conference Center Bonn das Orchester Rheinton mit seinem Dirigenten Christoph Spering zugeschaltet.

Durch das Programm des Public Viewings führt die Deutsche Welle Moderatorin Meike Krüger. Die Live-Übertragung wird ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung der Deutschen Post DHL Group, der Sparkasse KölnBonn, Bonner City Parkraum GmbH und der Einzelhändler der Bonner City sowie durch unseren Medienpartner Deutsche Welle.

Der Eintritt zum Public Viewing ist kostenlos.


Sonntag, 2. September 2018, ab 17.00h (Konzertbeginn 18.00h)

Live-Übertragung des Konzertes des Orchesters Rheinton

Am Sonntagabend ist live aus dem World Conference Center Bonn das Orchester Rheinton mit seinem Dirigenten Christoph Spering zugeschaltet. Gemeinsam mit dem Bonner Kammerchor, dem Chorus Musicus Köln und den Solisten Robin Johannsen, Anke Vondung, Corby Welch und Matthias Winckhler würdigt das Orchester Rheinton den 200. Geburtstag der Niederrheinischen Musikfeste: Bartholdys Orchesterpsalm, Ferdinand Ries‘ Oratorium und Beethovens Symphonie Nr. 7 stehen auf dem Programm.

Der Eintritt zum Public Viewing ist kostenlos

—| Pressemeldung Beethovenfest Bonn |—

Bonn, Beethovenfest Bonn, 57 Konzerte im Festivalzeitraum vom 31.08 – 23.09.2018

August 17, 2018  
Veröffentlicht unter Beethovenfest, Konzert

Beethovenfest

Beethovenfest Bonn 2018 – Insgesamt sind 31.000 Tickets für 57 Konzerte im Verkauf

Zwei Wochen vor Beginn des Beethovenfestes Bonn 2018 sind für die meisten der 57 Konzerte im Festivalzeitraum vom 31. August bis zum 23. September noch (Rest-)Karten erhältlich.

Beethofenfest Bonn / Bertrand Chamayou © Marco Borggreve

Beethofenfest Bonn / Bertrand Chamayou © Marco Borggreve

Ausverkauft sind zurzeit das Eröffnungskonzert des Orchestre Philharmonique de Radio France und dem französischen Pianisten Bertrand Chamayou unter der Leitung des jungen finnischen Dirigenten Mikko Franck (31.8.), das Preisträgerkonzert des vision string quartets auf Burg Namedy (4.9.) als auch das Konzert des Orchestra of the Age of Enlightenment unter der Leitung von Adam Fischer (8.9.). Karten für das Konzert der auf Barockmusik und Wiener Klassik spezialisierten Academy of St Martin in the Fields unter der Leitung von Kit Amstrong sind bereits vergriffen (11.9.). Für die erste Aufführung (7.9.) des Beethoven Orchester Bonn von »Der Kaiser von Atlantis« unter der Leitung von Dirk Kaftan gibt es ebenfalls keine Karten mehr. Das Konzert von Markus Becker im Beethoven-Haus ist so gut wie ausverkauft (7.9.), ebenso die Konzerte des Emil Brandqvist Trios (13.9.), des Orchestra da Camera di Mantova (16.9.), des Minguet Quartetts (19.9.) als auch die Veranstaltung German Brass (22.9.).

Beethofenfest Bonn / Academy of St Martin in the Fields © Alan Kerr

Beethofenfest Bonn / Academy of St Martin in the Fields © Alan Kerr

Auf der Webseite des Beethovenfestes sind Wartelisten hinterlegt, so dass Rückläuferkarten an interessierte Besucher verteilt werden können.

Für die in der Aula der Universität stattfindende Eröffnungsmatinee (1.9.) gibt es noch Karten: Es spielt das Beethoven Orchester Bonn unter der Leitung seines Chefdirigenten Dirk Kaftan. In Beethovens »Egmont«-Musik hat der britische Musikschriftsteller Paul Griffiths einen neuen – einen politischen – Text gesetzt. In ihrem Festvortrag denkt Intendantin Nike Wagner über das kreative Potential historischer und individueller Schicksalsmomente nach und erläutert das Programm des diesjährigen Festivals.

Beethofenfest Bonn / Beethoven Orchester Bonn © Thilo Beu

Beethofenfest Bonn / Beethoven Orchester Bonn © Thilo Beu

Ebenfalls noch Karten erhältlich sind für die am Eröffnungswochenende stattfindenden Veranstaltungen: Konzert des Russischen Nationalorchesters mit seinem Dirigenten Mikhail Pletnev und dem vielfach preisgekrönten Geiger Renaud Capuçon mit drei »letzten Werken« von Rossini, Schumann und Schostakowitsch (1.9.), das Konzert des Spezialensembles Orchester Rheinton unter der Leitung von Christoph Spering, das daran erinnert, dass die Niederrheinischen Musikfeste vor 200 Jahren ins Leben gerufen wurden (2.9.) sowie der Abend des CCN Ballet de Lorraine mit Choreographien von Mathilde Monnier, Merce Cunningham, Twyla Tharp (2.9.).

Für die Konzerte des Abschlusswochenendes – Sinfonieorchester Flandern mit seinem Dirigenten Jan Latham-Koenig (21.9.), Originalklang-Orchester Les Siècles unter François-Xavier Roth zusammen mit dem Tschechischen Philharmonischen Chor Brno (22.9.) und ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Michael Boder (23.9.) – stehen derzeit noch Karten zur Verfügung.

Beethofenfest Bonn / Sinfonie­orchester Flandern © Kris Hellemans

Beethofenfest Bonn / Sinfonie­orchester Flandern © Kris Hellemans

Für alle anderen Veranstaltungen in unseren sechs Schwerpunkt-Kategorien – Wege zu Beethoven, Schicksalhaftes, Jubilare / Jubiläen, Klaviersonaten-Wochenende, (Rheinischer) Originalklang, Tanz / Theater / Installation sind ebenfalls noch (Rest-)Karten erhältlich.

Für alle Musikbegeisterte, die für das Eröffnungskonzert des Orchestre Philharmonique de Radio France am 31. August keine Karten mehr erwerben konnten, gibt es die Möglichkeit, diesen Abend auf dem Bonner Marktplatz auf einer Großleinwand per Live-Übertragung im wettergeschützten Pavillon mit bestem Blick auf die große LED-Wand mitzuerleben.

 

Unser langjähriger Catering-Partner, die DACAPO Service GmbH, und das Beethovenfest Bonn laden Sie am Eröffnungswochenende herzlich zu einem exklusiven Konzertgenuss in Ludwigs Lounge ein – mit Menü, Nachspeisenbüffet, einem exzellenten Service und allen Getränken inklusive zu einem Preis von € 89 Euro pro Person.

Ludwigs Lounge öffnet jeweils eine Stunde vor Beginn der Übertragung eines Konzerts. Buchung online oder in allen VVK-Stellen.

—| Pressemeldung Beethovenfest Bonn |—

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