Berlin, Staatsballett Berlin, Michael Banzhaf – Kammertänzer, IOCO Aktuell, 01.03.2017

Staatsballett Berlin

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

Michael Banzhaf – Kammertänzer

Michael Banzhaf, Solotänzer des Staatsballetts Berlin, wurde am 01. März 2017 vom Berliner Senat zum „Berliner Kammertänzer“ ernannt. Die Verleihung fand im Rahmen des offiziellen Bühnenabschieds nach der Vorstellung von „Vielfältigkeit. Formen von Stille und Leere“ in der Komischen Oper Berlin statt.

 

Staatsballett Berlin / Tschaikowsky - Michael Banzhaf © Enrico Nawrath

Staatsballett Berlin / Tschaikowsky – Michael Banzhaf © Enrico Nawrath

Im Auftrag des Berliner Senats verleiht der Staatssekretär für Kultur, Dr. Torsten Wöhlert, am 01. März 2017 dem Solotänzer Michael Banzhaf den Ehrentitel Berliner Kammertänzer. „Im Namen des Senats von Berlin und auch ganz persönlich bedanke ich mich für Ihr großes Engagement, Ihre Verbundenheit mit Berlin und die vielen künstlerischen Sternstunden, die Sie uns bereitet haben“, so der Kulturstaatssekretär. Nach der Vorstellung von Vielfältigkeit. Formen von Stille und Leere in der Komischen Oper Berlin, in der Michael Banzhaf seinen offiziellen Bühnenabschied nimmt, wird ihm die Auszeichnung überreicht. „Es bedeutet mir viel, dass ich auch über mein Karriereende hinaus durch diesen wunderschönen und bedeutenden Titel mit dem Ballett in Berlin und den drei Berliner Opernhäusern verbunden bin. Dafür bin ich unendlich dankbar, und es macht mich sehr stolz“, freut sich der Ausnahmekünstler.

Michael Banzhafs Karriere begann 1998, als er direkt nach seiner Ausbildung an der Bosl-Stiftung München in das Corps de ballet der Staatsoper Unter den Linden engagiert wurde. 2001 stieg er dort zum Demi-Solotänzer auf, 2005 zum Solotänzer beim neu formierten Staatsballett Berlin. In seiner 19-jährigen Tänzerkarriere interpretierte er große Rollen wie die des Siegfried in Maurice Béjarts Ring um den Ring oder des Dichters Lenski in John Crankos Onegin.

Die Ehrung Berliner Kammertänzer/in erhielten in Berlin bisher nur Oliver Matz (1995), Raffaela Renzi (1995), Gregor Seyffert (1999) und Vladimir Malakhov (2014). Der seltene Ehrentitel wird vom Berliner Senat für hervorragende künstlerische Leistungen und eine mindestens fünfjährige ununterbrochene Zugehörigkeit zu einem Theater verliehen.

—| Pressemeldung Staatsballett Berlin |—

 

 

Berlin, Berliner Staatsballett, 2016 – Rückblick – Ausblick – Auslastung, IOCO Aktuell, 31.12.2016

Staatsballett Berlin

Deutsche Oper Berlin / Sitz des Staatsballett Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

Deutsche Oper Berlin / Sitz des Staatsballett Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

Staatsballett Berlin –  Größtes Ballett Deutschlands

2016 – Hohe Auslastung – Die ganze Vielfalt des Balletts

Das Staatsballett Berlin beschließt das Geschäftsjahr 2016 mit einer traditionell sehr hohen Auslastung von über 80 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr (2015: 80,7 Prozent) wurde die Auslastung sogar auf 83,4 Prozent gesteigert. Besonders erfolgreich waren die zu allen Terminen ausverkauften Produktionen Schwanensee von Patrice Bart sowie Der Nussknacker von Nacho Duato.  Zu 108 Vorstellungen  kamen 124.559 Besucher.

Staatsballett Berlin / Nacho Duato © Fernando Marcos

Staatsballett Berlin / Nacho Duato © Fernando Marcos

Das Staatsballett Berlin, 2004 durch Fusion der Compagnien der großen Opernhäuser Berlins entstanden, ist mit derzeit 77 Tänzer/innen das größte Ballett Deutschlands.  Klassisch geschult brilliert die Compagnie in der breiten Vielfalt des Ballettrepertoires: Fest verankert im klassischen Repertoire werden neoklassische wie zeitgenössische Werke präsentiert. Getanzt wird auf den Bühnen der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper Berlin und der Staatsoper im Schiller Theater. Das Staatsballett Berlin hat zur Zeit seinen Sitz in der Deutschen Oper Berlin.

Der Spanier Nacho Duato (*1957) übernahm 2014 die Intendanz des Staatsballett Berlin von Vladimir Malakhov. Duato blickt als Tänzer wie Choreograph auf eine bedeutende Erfahrung zurück: Über die Grenzen Spaniens hinaus als Tänzer erfolgreich wurde Duato 1986 am Nederlands Dans Theater Hauschoreograph. 1990 wurde  ihm die Leitung der Compañía Nacional de Danza in Madrid übertragen. Ein Jahr nach dem 20-jährigen Jubiläum mit der Compañía Nacional de Danza wurde Duato am 1. Januar 2011  Künstlerische Leiter des Mikhailovsky-Theaters in St. Petersburg.

Staatballett Berlin / Schwanensee © Carlos Quezada

Staatballett Berlin / Schwanensee © Carlos Quezada

Im Februar 2015 kam Nacho Duatos Dornröschen aus seiner Zeit in St. Petersburg zur Aufführung. Die Klassiker Schwanensee und Nussknacker sind bereits im Repertoire vorhanden, wodurch die Tschaikowsky-Triologie wieder ihre Vollendung gefunden hat. Repertoire-Werke unterschiedlichster Couleur ergänzten das Programm der ersten Berliner Spielzeit von Nacho Duato.

Staatsballett Berlin / Sleeping Beauty © Yan Revazov

Staatsballett Berlin / Sleeping Beauty © Yan Revazov

In der Spielzeit 2016/2017 präsentiert Nacho Duato mit Jean-Christophe Maillot, Benjamin Millepied, Martin Schläpfer und Hofesh Shechter international renommierte Choreographen.  Während „7“ von Martin Schläpfer als Gastspiel des Balletts am Rhein Düsseldorf Duisburg gastiert, halten Altro Canto von Maillot, Daphnis et Chloé von Millepied und The Art of Not Looking Back von Shechter Einzug in das Repertoire des Staatsballetts. Kombiniert mit Shechters Arbeit präsentiert Duato eine weitere Kreation für das Staatsballett, die sich mit der Frage nach den Konsequenzen des zerstörerischen Umgangs des Menschen mit seiner Umwelt beschäftigen wird.

In der Saison 2016/2017 wird Intendant Noche Duato  junge Talente mit einem neuen Format fördern. DANCE\\\RUPTION:  Hier werden Tänzerinnen und Tänzer der Compagnie zu Choreographen und erarbeiten mit ihren Kollegen/innen eigene Arbeiten. Erste Ergebnisse werden in der kleinen Bühne der Deutschen Oper Berlin gebracht.

2016 – Hohe Auslastung und erfolgreiche Premieren

Das Staatsballett Berlin beschließt das Geschäftsjahr 2016 mit einer traditionell sehr hohen Auslastung von über 80 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr (2015: 80,7 Prozent) wurde die Auslastung sogar auf 83,4 Prozent gesteigert. Besonders erfolgreich waren die zu allen Terminen ausverkauften Produktionen „Schwanensee“ von Patrice Bart sowie Der Nussknacker  von Nacho Duato. Insgesamt kamen 124.559 Besucher zu den 108 Vorstellungen.

Staatsballett Berlin / Der Nussknacker © Fernando Marcos

Staatsballett Berlin / Der Nussknacker © Fernando Marcos

Das Staatsballett Berlin beschließt das Geschäftsjahr 2016 mit einer Jahresauslastung von 83,4 Prozent. Die Produktionen Schwanensee von Patrice Bart sowie eine neoklassische Fassung des Der Nussknacker von Nacho Duato  waren zu allen Terminen ausverkauft. Die „neue“ Nussknacker-Produktion ist in Besucherzahlen zwar ebenso erfolgreich wie die  vorherige Medvedev/Burlaka-Produktion des Berliner Staatsballetts, doch gab zur Duato-NussknackerPremiere erhebliche wie lautstarke „Unruhe“ im Publikum. Denn nur zwei Jahre zuvor war eine teure wie historisierende Nussknacker-Fassung gebracht worden, in der zudem 89 stupfnasige junge Tanzeleven mitwirkten und ihre Tanzkünste erprobten. Vielen Besuchern hatte sich der Sinn für einen neuen Nussknacker nicht erschlossen.

Unter den Premieren des Jahres 2016 konnte außerdem auch Jewels (Premiere am 21. Mai 2016) eine besonders hohe durchschnittliche Auslastung von 91 Prozent erzielen. Insgesamt kamen 124.559 Besucher zu den 108 Vorstellungen in der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper im Schiller Theater, der Komischen Oper Berlin sowie dem Gastspiel im Teatro Regio di Torino in Italien.

Staatsballett Berlin / Herrumbre © Fernando_Marcos

Staatsballett Berlin / Herrumbre © Fernando_Marcos

Neben hohen Auslastung mit klassischen Produktionen spricht das Berliner Staatsballett mit modernen Produktionen gezielt auch neue Besucherschichten, junges Publikum an. Besonders gelang dies durch die Produktion Herrumbre von Nacho Duato (Premiere am 14. Februar 2016), die sich in Kooperation mit Amnesty International mit den Themen Folter und Terror beschäftigt. Bei einer Auslastung von 60,5 Prozent kamen hier im Vergleich zu den anderen Premieren besonders viele Studenten und Besucher aus dem jungen Publikumssegment. Auffällig und gewollt: Knapp ein Viertel der Herrumbre- Besucher hat  Migrationshintergrund; mehr als in allen anderen Produktionen.

Im ersten Halbjahr 2017 freut sich das Staatsballett auf die Premieren Maillot | Millepied am 22. Januar 2017 in der Deutschen Oper Berlin sowie Duato | Shechter am 21. April 2017 in der Komischen Oper Berlin mit einer neuen Kreation von Nacho Duato.  Als Gastspiel präsentiert das Ballett am Rhein „7“ von Martin Schläpfer am 11., 12. und 15. April 2017 in der Staatsoper im Schiller Theater, außerdem empfängt Dance\\\Ruption zu einem Tryout der Tänzerinnen und Tänzer als Choreographen in der Deutschen Oper Berlin am 04. und 05. März 2017. IOCO 

 

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Berlin, Staatsballett Berlin, Berliner Ballettszene im Wandel, IOCO Aktuell, 12.02.2013

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Staatsballet Berlin

 Intendant und Tänzer Vladimir Malakhov © Andrej Glusgold

Intendant und Tänzer Vladimir Malakhov © Andrej Glusgold

Intendant Malakhov geht, Choreograph Duato kommt

Der Intendant und Tänzer Vladimir Malakhov wird seinen Vertrag als Intendant des Staatsballett Berlin nicht über die Spielzeit 2013|2014 hinaus verlängern. Der Choreograph Nacho Duato (56) wird im Herbst 2014 neuer Chef des Staatsballett Berlin.
Vladimir Malakhov war 2004 zum Intendanten des neugegründeten Staatsballett Berlin berufen worden. Als Intendant gelang es ihm, die ehemals drei Compagnien der Berliner   Staatsoper Unter den Linden, Komische Oper und Deutsche Oper Berlin zu einem homogenen, hervorragenden Ensemble zu formen, dessen außerordentliche Qualität sich in einem bemerkenswerten Corps de ballet präsentiert wie in weltweit gefragten Solisten.
Die Ausrichtung der Compagnie während Malakhovs Amtszeit lag auf dem klassischen Repertoire, ergänzt durch neoklassische und zeitgenössische Produktionen. Vladimir Malakhov sieht die Stärke seiner Compagnie im klassischen Tanz und in großen abendfüllenden Handlungsballetten. Wichtig war Malakhov der Aufbau eines umfangreichen Repertoires gewesen. Große Klassiker wie MANON, ONEGIN oder ROMEO UND JULIA sowie Choreographien von Balanchine, Robbins oder Béjart  und selten gezeigte Werke wie ESMERALDA oder SYLVIA füllen seither den Spielplan des Staatsballet Berlin. Zum Programm gehörten aber auch Kreationen zeitgenössischer Choreographen, wie z.B. SCHNEEWITTCHEN, OZ – THE WONDERFUL WIZARD oder die Reihe SHUT UP AND DANCE!, in der sich die choreographischen Talente aus dem Ensemble entwickeln konnten. Mit MALAKHOV & FRIEND machte Malakhov seine Ballettabende auch zu einem gesellschaftlichen Ereignis in Berlin.
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Neuer Ballettchef Nacho Duato © Bernardo Doral

Neuer Ballettchef Nacho Duato © Bernardo Doral

Am 7.2.2013 unterzeichnete der am 8. Januar 1957 als Juan Ignacio Duato Bárcia in Valencia geborene Spanier, heute als Nacho Duato bekannt, in Berlin seinen bis 2019 laufenden Vertrag als neuer Ballettchef. Die Ankunft von Duato in Berlin stand unter einem etwas schrillen Stern: In der Vorstellung von Nacho Duato im Roten Rathaus bat Klaus Wowereit die anwesenden Journalisten um weniger Aggression. Grund der Presse-Unmut: Trotz vieler Worte blieben die wichtigsten Eckpunkte zur Zukunft des Staatsballetts ungeklärt. Weiterer Diskussionstoff: Die als mögliche Nachfolgerin von Vladimir Malakhov heiß gehandelte und in Berlin langjährig erfolgreich tätige Star-Choreographin Sasha Waltz wurde in der Nachfolge Malakhovs nicht berücksichtigt. Waltz gilt als bekannteste lebende deutsche Tanzkünstlerin. Sasha Waltz beklagte öffentlich, daß ihr der Berliner Kulturstaatssekretär André Schmitz keine angemessenen Perspektiven angeboten hatte.
Nacho Duato führt als Künstlerischer Leiter das Ballett am Mikhailovsky Theater in St. Petersburg seit Anfang 2011. Im Jahr 2010 beging Nacho Duato das zwanzigjährige Bestehen der von ihm gegründeten Compañia Nacional de Danza in Madrid. Seine dortigen Choreographien wurden in das Repertoire vieler wichtiger Ballett-Compagnien aufgenommen.

IOCO / Viktor Jarosch / 12.02.2013

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Berlin, Staatsballett Berlin, Presseinformation

März 21, 2009  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Staatsballett Berlin

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Staatsballet Berlin

Die Spielzeit 2009|2010

3 Premieren darunter 1 Uraufführung, 2 Wiederaufnahmen und der 3. International Dance Summit
Auf der Jahrespressekonferenz des Staatsballetts Berlin am 19. März 2009 gab Intendant Vladimir Malakhov seine Pläne für die Spielzeit 2009|2010 bekannt. Mit großen Klassikern des Ballettrepertoires und experimentellen Neukreationen geht das Staatsballett Berlin neue Wege. Insgesamt 91 Ballettvorstellungen, drei Premieren, darunter eine Uraufführung, zwei Wiederaufnahmen und der 3. International Dance Summit stehen auf dem Spielplan.

Für die Spielzeit 2009|2010 präsentierte Vladimir Malakhov ein vielseitiges Programm, welches sowohl die Traditionen des klassischen Balletts pflegt als auch strategisch in die Zukunft schaut. „In dieser Spielzeit bewegt sich das Staatsballett Berlin zwischen orientalischen Ballett-Träumen und experimentellen Kreationen. Besonders die darstellerische Arbeit mit dem Theaterregisseur Tomaz Pandur wird den Tänzerinnen und Tänzern meiner Compagnie neue Impulse geben.“ Vladimir Malakhov selbst wird eine Rarität zu neuem Leben erwecken – LA PERI ist ein romantisches Ballett mit orientalischer Note. Im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme von DIE BAJADERE in der Deutschen Oper Berlin bildet „das Orientalische“ einen Schwerpunkt der Saison. Neue Wege geht das Staatsballett Berlin mit einer Uraufführung des Theaterregisseurs Tomaz Pandur, A BRIEF HISTORY OF TIME, die Choreographie entwickelt Ronald Savkovic. Außerdem wird der große Klassiker SCHWANENSEE für die Deutsche Oper Berlin neu erarbeitet, SHUT UP AND DANCE! RELOADED erobert die Bühne der Komischen Oper Berlin, und die Erfolgsproduktion MALAKHOV & FRIENDS geht auf Reisen. Der 3. INTERNATIONAL DANCE SUMMIT ist Anlass für das Gastspiel der DANSGROEP AMSTERDAM von Krisztina de Châtel und Itzik Galili. Den Auftakt zur Ballettwoche bildet die BALLETT-GALA GEGEN HIV/AIDS.
Eröffnet wird die neue Saison traditionell mit der FESTLICHEN BALLETT-GALA in der Staatsoper Unter den Linden und einem anschließendem Gala-Dinner im prunkvollen Apollo-Saal.
SHUT UP AND DANCE! RELOADED ist die erste Premiere der Saison 2009|2010. Erstmalig auf der großen Bühne der Komischen Oper Berlin stellen die Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts Berlin ihr choreographisches Talent unter Beweis. In Kooperation mit den Berliner Festspielen wird eine Neuproduktion von Nadja Saidakova, Erste Solotänzerin des Staatsballetts Berlin, Hauptteil dieses Projekts sein.

Von Experimentierfreudigkeit geprägt ist auch die Uraufführung von Tomaz Pandurs A BRIEF HISTORY OF TIME, die dritte Premiere der Saison. Für die Choreographie zeichnet Ronald Savkovic verantwortlich. Gemeinsam mit dem Principal Guest des Staatsballetts Berlin erforscht der slowenische Theaterregisseur das Geheimnis der Zeit und gibt dem Repertoire des Staatsballetts Berlin durch dieses Auftragswerk neue szenische Impulse.

In Kooperation mit der gemeinnützigen Aktion „Vergessen ist ansteckend“ eröffnet die BALLETT-GALA GEGEN HIV/AIDS den 3. INTERNATIONAL DANCE SUMMIT 2010. Innerhalb der Ballettwoche begrüßt das Staatsballett Berlin die DANSGROEP AMSTERDAM, die neue Compagnie der Choreographen-Talente Krisztina de Châtel und Itzik Galili, und lädt das Publikum zu zahlreichen Veranstaltungen in das Ballett-Café im Apollo-Saal der Staatsoper Unter den Linden ein.
Die zweite Premiere der Spielzeit 2009|2010 ist LA PERI. Mit diesem selten aufgeführten Ballett aus dem Zeitalter der Romantik will Vladimir Malakhov zur Musik von Friedrich Burgmüller das Publikum mit seiner Choreographie in die Welt des Orients entführen. Mit diesem Stück schlägt er gleichzeitig eine Brücke zur seiner eigenen choreographischen Fassung der Erfolgsproduktion DIE BAJADERE.
Die Wiederaufnahmen der Klassiker SCHWANENSEE und DIE BAJADERE in der Deutschen Oper Berlin sind strategische Vorboten für den Umzug des Staatsballetts in seinen neuen Verwaltungssitz. Mit der Sanierung der Staatsoper Unter den Linden geht bereits in der Spielzeit 2009|2010 der Umstand einher, dass dem Staatsballett eine geringere Anzahl an Vorstellungsterminen zur Verfügung steht. Dies ist einer der Gründe für das Staatsballett Berlin, seine Präsenz in Europa und Deutschland zu verstärken. Präsentiert von der DEAG Deutsche Entertainment AG wird das Staatsballett Berlin mit einer Ballett-Gala MALAKHOV & FRIENDS in drei Städte reisen. Mit der DEAG als renommiertem Partner ist diese erste Tournee der Auftakt für eine Zusammenarbeit in zukünftigen Spielzeiten.
Beförderungen beim Staatsballett Berlin
Vladimir Malakhov ernennt Ludmila Konovalova zur Solotänzerin und Krasina Pavlova zur Demi-Solotänzerin.

Über die finanzielle Situation des Staatsballetts Berlin berichtete Georg Vierthaler, Geschäftsführer des Staatsballetts Berlin. Im Geschäftsjahr 2008 erreichte das Staatsballett Berlin eine Auslastung von 68,4% (in der Staatsoper 87,4%). Trotz geringerer Auslastung im Vergleich zum Vorjahr wurde das geplante Einnahmeziel nahezu erreicht. Überdies wurde das Platzangebot des Staatsballetts in der Deutschen Oper Berlin durch einen Beschluss des Stiftungsvorstandes verändert. Die Vergleichbarkeit mit den Zahlen des Vorjahres ist aus diesem Grund nur eingeschränkt möglich.

Strategische Ausrichtung
Der Leitsatz des Staatsballetts Berlin „die Tradition bewahren, die Gegenwart sichtbar machen und die Zukunft fördern“ ist auch in der Spielzeit 2009|2010 präsent. Auf seinen neuen Wegen wird die Compagnie von namhaften Partnern begleitet. Dr. Christiane Theobald, Stellvertretende Intendantin und Betriebsdirektorin des Staatsballetts Berlin, hob die zunehmende Bedeutung der Vernetzung des Staatsballetts Berlin besonders hervor. „Um unserem Anspruch gerecht zu werden, ist es von großer Bedeutung in verschiedenen Kontexten präsent zu sein und dadurch die Sichtbarkeit des Staatsballetts Berlin auch in anderen Zusammenhängen zu verstärken.“
Gemeinsam mit dem Verein Tanz ist KLASSE! feierte das Staatsballett Berlin in der Spielzeit 2008|2009 wieder beachtliche Erfolge: Durch das umfangreiche Workshop-Angebot des Education-Programms des Staatsballetts Berlin waren in dieser Saison bereits über 1.600 interessierte Besucher verschiedenen Alters zu Gast beim Staatsballett Berlin. Das MÄRCHENBALLETT AB 4 steht aufgrund der großen Nachfrage 2009|2010 mit acht Vorstellungen auf dem Spielplan.
Dr. Christiane Theobald dankte dem Hauptsponsor des Staatsballetts Berlin, der Weberbank Actiengesellschaft, die auch in der kommenden Saison das Staatsballett Berlin materiell und ideell unterstützen wird. Einen besonderen Dank richtete sie an den Verein der Freunde und Förderer des Staatsballetts Berlin für ihr konsequentes und großzügiges Engagement.

—| Pressemeldung Staatsballett Berlin |—

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