Baden Baden, Festspielhaus, Max Raabe & Palast Orchester, 25.11.2017

November 22, 2017  
Veröffentlicht unter Festspielhaus Baden-Baden, Konzert, Pressemeldung

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

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Max Raabe & Palast Orchester am 25. November im Festspielhaus

“ Das hat mir noch gefehlt, Dass du jetzt einen andren liebst „Diese Zeilen entstanden Ende der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts und werden von Max Raabe & Palast Orchester mit auf die Tournee 2017 genommen. Wer mag kann sich Gedanken machen über die Zeit der Tonfilme und Schelllackplatten, oder gar über die großen politischen Umwälzungen und die Parallelen zu heute.

Festspielhaus Baden - Baden / Max Raabe © Gregor Hohenberg

Festspielhaus Baden – Baden / Max Raabe © Gregor Hohenberg

Sie können aber auch einfach nur ein wunderbares neues Konzertprogramm genießen, das den Bogen schlägt von „Herr Ober, zwei Mokka“ zu „Küssen kann man nicht alleine“ . Damals wie heute sollte diese Musik die Realität für einige Takte ausblenden. Dass das immer noch funktioniert, beweisen Max Raabe & Palast Orchester mit lässiger Eleganz.

Nur noch wenige Restkarten und Stehplätze: Max Raabe sorgt am kommenden Samstag für ein ausverkauftes Festspielhaus Baden-Baden. Dieses Jahr ließ er seine Fans abstimmen, welche Songs im Programm sein sollen. Die Spannung steigt! Restkarten sind telefonisch unter 07221 3013101 oder www.festspielhaus.de erhältlich. Die Stehplatzkasse öffnet am Samstag um 17 Uhr. Stehplatzkarten kosten 15 Euro.

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Baden Baden, Festspielhaus, Rolando Villazón – Ildar Abdrazakov, 26.11.2017

November 20, 2017  
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Rolando Villazón heim in Baden-Baden

Der mexikanische Tenor feierte im Festspielhaus große Erfolge als Sänger und als Regisseur. Nun kommt er mit einem Kollegen im Duett.

Villazón und Ildar Abdrazakov: Es ist ein Gipfeltreffen zweier Operngrößen, von denen der eine – Rolando Villazón – zu den berühmtesten Tenören der Gegenwart zählt. Am Sonntag, 26. November 2017 um 18 Uhr singen die beiden Künstler Arien und Duette aus französischen und italienischen Opern.

Festspielhaus Baden-Baden / Rolando Villazón, Ildar Abdrazakov © Dario Acosta / Deutsche-Grammophon

Festspielhaus Baden-Baden / Rolando Villazón, Ildar Abdrazakov © Dario Acosta / Deutsche-Grammophon

[Von Rolando Villazon wurden verschiedene Aufnahmen bei der deutschen Grammophon veröffentlicht.]

Nachdem er 1999 mehrere Preise bei Domingos Operalia-Wettbewerb gewann, schlossen sich für Rolando Villazón schnell das Europa-Debüt als Des Grieux in Massenets Manon in Genua an sowie Debüts als Alfredo in La Traviata an der Opéra de Paris und als Macduff in Verdis Macbeth an der Berliner Staatsoper. Es folgte eine steile Karriere, die den Ausnahme-Tenor in rasendem Tempo an alle großen Bühnen der Welt führte. Ein außergewöhnlicher Erfolg, den Villazón auch seinem Bühnentalent zu verdanken hat: „Bloß schön singen, das ist für mich nicht genug“, sagt er, „ich möchte Menschen darstellen, Charaktere. Für mich muss die Stimme dem Charakter dienen und nicht umgekehrt.“ Dabei hat der gebürtige Mexikaner viele Talente: Wie Caruso zeichnet er Karikaturen, schreibt Romane und gab 2011 in Lyon sein Opernregie-Debüt. Im Baden-Badener Festspielhaus inszenierte er zu den Pfingstfestspielen 2012 mit großem Erfolg Donizettis L’Elisir d’Amore, drei Jahre später folgte seine Regie von Verdis La Traviata, mit denen die Pfingstfestspiele 2015 eröffnet wurden.

Rolando Villazón trifft bei seinem  Arien-Abend im Festspielhaus nun auf Ildar Abdrazakov, dessen samtig dunkler Bass eine ideale Ergänzung zu Villazóns tenoralem Schönklang ist – ganz nach dem Motto: Besser als eine brillante Stimme sind zwei brillante Stimmen! Der russische Sänger, der 2001 als 25-Jähriger an der Mailänder Scala debütierte, ist der bedeutendste Bassist seiner Generation und deshalb auch an allen großen Opernhäusern dieser Welt gefragt, allen voran an der Metropolitan Opera New York. Hier haben Abdrazakov und Villazón auch das erste Mal gemeinsam auf der Bühne gestanden in einer Aufführung von Lucia di Lammermoor 2009. Es folgte eine stetige Zusammenarbeit, denn Villazón schätzt erklärtermaßen Abdrazakovs „schokoladige“ Stimme, „voller Charakter und mit einer herausragenden Technik“. Im Festspielhaus präsentieren beide Sänger Arien und Duette aus dem französischen und italienischen Opernrepertoire, etwa aus Gounods bekannter Goethe-Parabel über das ewige Verlangen nach dem Unerreichbaren („Faust“), Arrigo Boitos ebenfalls auf Goethe basierende und glutvoll komponierte Oper „Mefistofele“ sowie aus Donizettis Melodramma „L’Elisir d’Amore“. Unterstützt werden die beiden Vokalheroen von der Janá?ek Philharmonie Ostrava, die zu den führenden tschechischen Sinfonieorchestern zählt. Konzertreisen führte das 1954 gegründete Ensemble, das über ein breit gefächertes Repertoire verfügt, durch Europa, in die USA sowie nach Japan, Südkorea, Taiwan und Australien. Dirigent des Abends ist Guerassim Voronkov, ein vielseitig begabter Künstler, der seine musikalische Karriere in der Gruppe der Ersten Violinen des Bolschoi- Orchesters startete. Heute arbeitet er u. a. als Dirigent am Gran Teatre del Liceu in seiner Wahlheimat Barcelona. Zudem ist er Chefdirigent der Simfònica del Conservatori Superior del Liceu sowie Gründer und Künstlerischer Leiter des Camerata Mediterranea Orchestra. PMFShBB

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Baden Baden, Festspielhaus, Countertenor Philippe Jaroussky singt Händel, 11.11.2017

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Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

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Countertenor Philippe Jaroussky bei den Herbstfestspielen

Samstag, 11. November 2017, 18 Uhr:   „In höchsten Höhen“

Der Countertenor ist für Philippe Jaroussky „eine Stimme wie jede andere“. Von gängigen Vergleichen mit Überirdischem wie dem Gesang der Engel hält der charismatische Franzose daher wenig: „Die Stimme des Countertenors ist eine, die man ausbilden kann wie jede andere auch.“    Daran, dass er selbst einmal Sänger werden würde  – und zwar der derzeit wohl berühmteste seines Fachs  – , dachte Jaroussky allerdings am Anfang seiner musikalischen Ausbildung nicht: „Ich komme aus der Vorstadt, mit dem Zug waren es zwanzig Minuten nach Paris. Meine Eltern sind keine Musiker, und ich habe erst mit elf Jahren angefangen, Geige zu spielen. Für eine Karriere war ich da natürlich schon viel zu spät dran. Aber ich wusste schon als Teenager, dass ich später etwas mit Musik in meinem Leben machen wollte.“

Festspielhaus Baden-Baden / Philippe Jaroussky © Simon Fowler-Erato-Warner Classics

Festspielhaus Baden-Baden / Philippe Jaroussky © Simon Fowler-Erato-Warner Classics

Jaroussky, der wie kein anderer die Klarheit und das Raffinement in seiner Stimme zu verbinden weiß, wollte ursprünglich Komponist oder Dirigent werden: „Ich habe wirklich nicht damit gerechnet, eines Tages Solist zu werden“. Bevor er seine Stimme entdeckte und mit 18 Jahren eine steile Karriere als Countertenor begann, studierte er am Konservatorium Harmonielehre und Kontrapunkt. Erstmals aufgetreten ist Philippe Jaroussky 1999 auf dem Festival in Royaumont, nur drei Jahre nach Beginn seiner Gesangsausbildung. 2004 sprang er bei einem Konzert in Köln für den erkrankten Andreas Scholl ein – und wurde gefeiert! Heute ist der Sänger, dessen Stimme sich leicht und unangestrengt in die höchsten Höhen schwingt, vor allem als Interpret des barocken Repertoires bekannt. 2002 gründete er das von der Presse hochgelobte Originalklang-Ensemble Artaserse, welches sich in wechselnden Besetzungen ideal an die unterschiedlichen Anforderungen alter Musik anpassen kann.

Grabstätte Friedrich Händel in Westmister Abbey © IOCO

Grabstätte Friedrich Händel in Westmister Abbey © IOCO

In Baden-Baden wird Philippe Jaroussky, den eine langjährige künstlerische Partnerschaft mit dem Festspielhaus verbindet, nun mit einem „durchkomponierten“ Händel-Programm erwartet, das neben Arien und Rezitativen auch Instrumentalstücke enthält. Alle nur denkbaren Affekte werden hierbei auf die Bühne gebracht, wobei die Musik mit ihrer ausgeprägten Melodik und tiefen Emotionalität wie für Jaroussky gemacht zu sein scheinen. Nach der gravitätisch-feierlich anhebenden Ouvertüre zur Oper Radamisto führt die musikalische Reise von der Oper um den Langobardenkönig Flavio zu einer der erhabensten Kerkerszenen der Barockoper überhaupt: Der zu Unrecht verurteilte Titelheld aus Händels Siroe, der seinem Verhängnis voller Furcht entgegenblickt, singt ein gequältes Accompagnato („Son stanco, ingiusti Numi“), dass schließlich in eine »Larghetto e staccato« bezeichnete und für fünfstimmige Streicher in b-Moll instrumentierte angstvolle Arie überleitet („Deggio morire, o stelle“). Neben weiteren Stücken aus den Opern Idomeneo, Radamisto, Giustino und Tolomeo stehen Ausschnitte aus Händels berühmten Concerti grossi op. 6 auf dem Programm, die nicht umsonst im Vorwort der Hallischen Händel-Gesamtausgabe als „monumentaler Höhepunkt und Abschluss der Entwicklung des Instrumentalkomponisten Händel“ bezeichnet werden.PMFHBaBa

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Baden-Baden, Festspielhaus, Wiener Philharmoniker und Maestro Zubin Mehta, 06.10.2017

September 25, 2017  
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Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

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Wiener Philharmoniker – Brahms, Haydn, Bartok

Das Eröffnungskonzert der neuen Baden-Badener Festspielhaus-Saison 2017/2018 beginnt am Freitag, 6. Oktober 2017, um 19 Uhr dem Anlass entsprechend mit Pauken und Trompeten. Der indische Star-Dirigent Zubin Mehta leitet eines der besten Orchester der Welt, dem er eng verbunden ist: die Wiener Philharmoniker. Im Zentrum der Saisoneröffnung steht Bartóks „Konzert für Orchester“.

Als das einzige Sinfonieorchester von Weltruf, das auf einen Chefdirigenten verzichtet, suchen sich die Wiener Philharmoniker für jedes Programm den jeweils besten aus: Mit Zubin Mehta, der die Maestro-Tradition eines Karajans, Bernsteins und Abbados weiterführt, konzertiert das Ensemble regelmäßig und hat mit ihm bereits mehrfach das traditionelle Neujahrskonzert aufgeführt.

Festspielhaus Baden-Baden / Wiener Philharmoniker © Jun Keller

Festspielhaus Baden-Baden / Wiener Philharmoniker © Jun Keller

Das Programm im Festspielhaus Baden-Baden am Freitag, 6. Oktober 2017, um 19 Uhr eröffnet er mit Brahms und Haydn – Konzertouvertüre und Konzert.

Johannes Brahms Denkmal in "?"   © IOCO

Johannes Brahms Denkmal in „?“ © IOCO

Zu Beginn erklingt Brahms‘ „Tragische Ouvertüre“ op. 81. Sie wurde 1880 in Wien uraufgeführt. Die Ouvertüre verarbeitet die Vorbilder Beethovens und stellt sich damit bewusst von der damals modernen „Sinfonischen Dichtung“ eines Franz Liszt ab. Dennoch nimmt sie deren Einflüsse in sich auf, indem sie die Sätze einer ganzen Sinfonie in sich fasst: Deutlich lassen sich Scherzo-Teile und ein Trauermarsch vernehmen.

1792 komponierte Joseph Haydn sein Opus 84 für Oboe, Fagott, Violine, Cello und Orchester. Er bemühte dafür die damals beliebte Gattung der „Sinfonia Concertante“. Das Werk, das zu Haydns späteren gehört und den vier Solisten genügend Anlässe zum Glänzen gibt, werden die Wiener Philharmoniker mit Solisten aus eigenen Reihen besetzen.

Eine „Sinfonia Concertante“ ist auch das letzte Werk des Abends: Bela Bartòks „Konzert für Orchester“, geschrieben in Amerika im Jahre 1943. Zum einen vereinfacht der Komponist hier seinen Stil für das amerikanische Publikum, ohne in der Qualität Abstriche zu machen: Hierbei hat Bartòk als Negativbeispiele Paul Hindemith und Dmitri Schostakowitsch vor Augen, derer Musik Bartòk ebensolche Einbußen vorwarf. Als Kommentar und Parodie imitiert der Komponist die Musik der beiden, bleibt dabei jedoch immer er selbst. Gleichzeitig huldigt er der damals unnachahmlicher Virtuosität der amerikanischen Orchester, indem er einzelne Instrumente konzertierend in den Mittelpunkt rückt und vom Blech Passagen einfordert, die an Jazz erinnern.

Zuletzt ist die Musik auch eine Auseinandersetzung mit der politischen Zeitgeschichte. Der Komponist entkam den Nazis und sehnte sich nach seiner bedrängten Heimat zurück. Seine Klage mündet in der zentralen „Elegie“ – bevor ein beschwingt festliches Finale das Werk abschließt.

Noch gibt es einige Karten für dieses Konzert, das aber schon jetzt gut gebucht ist. Die Festspielhaus-Saison wird anschließend (ab 7. Oktober) mit dem schon traditionellen Herbstgastspiel des Hamburg Balletts John Neumeier fortgesetzt.

Weitere Informationen: www.festspielhaus.de, Informationen und Eintrittskarten: Tel. 07221 / 30 13 101, PMFspBB

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