Augsburg, Theater Augsburg, Jahresbilanz der Spielzeit 2017/18 übertrifft Erwartungen, IOCO Aktuell

Juli 31, 2018  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Theater Augsburg

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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

 Spielzeit 2017/18 übertrifft Erwartungen

Nach dem Ende der Spielzeit 2017/18 verzeichnet das Theater Augsburg einen vorläufigen Besucherstand von 196.677 bei 804 Vorstellungen. Für Intendant André Bücker ein Ergebnis, das seine Erwartungen übertrifft: »Ich freue mich riesig über diese Besucherzahl und dass uns das Augsburger Publikum trotz erschwerter Bedingungen in der Interimssituation und der neuen Spielstätte im martini-Park treu geblieben ist.«

Theater Augsburg / Ein Herz aus Gold © Jan-Pieter Fuhr

Theater Augsburg / Ein Herz aus Gold © Jan-Pieter Fuhr

Das Musiktheater verzeichnet eine Gesamtbesucherzahl von 22.529 Besuchern mit 67 Vorstellungen. Publikumsliebling ist die Eröffnungspremiere Der Freischütz im martini-Park. In der Sparte Schauspiel liegt die Gesamtbesucherzahl dieser Saison bei 48.029 mit 222 Vorstellungen im martini-Park, der brechtbühne, dem hoffmannkeller und an alternativen Orten. Spitzenreiter sind das Familienstück Momo, gefolgt von Shakespeares Komödie Viel Lärm um nichts und Ibsens Sinnsucherdrama Peer Gynt.

Das mobile Theaterformat des »Tatort Augsburg« erzielte eine Auslastung von 98,9 %. Das Ballett Augsburg war in der Spielzeit 2017/18 mit einer Gesamtbesucherzahl von 20.701 Besuchern bei 47 Vorstellungen und einer Auslastung von 90,8 % besonders erfolgreich. Publikumsschlager sind die Ballettabende Schwanensee mit 10.569 Besuchern und Ballett? Rock it! mit einer Auslastung von 100,5 %.

Die Sparte Konzert verzeichnet 18.189 Besucher bei 35 Vorstellungen. Zu den Spitzenreitern zählen neben den Sinfoniekonzerten mit 14.173 Besuchern die Familienkonzerte und das Neujahrskonzert.

Mit der diesjährigen Freilichtbühnenproduktion Herz aus Gold setzte das Theater Augsburg auf ein unbekanntes Werk. Der Mut von Intendant André Bücker zahlte sich aus: 34.627 Besucher kamen zu den 21 Vorstellungen des Fugger-Musicals auf der Freilichtbühne am Roten Tor. Somit ist die Uraufführung mit einer Gesamtauslastung von 80,7 % die viertbeste Freilichtbühnenproduktion der letzten elf Jahre. Die Welturaufführung übertrifft damit in der Publikumsgunst die Musical-Klassiker Cabaret oder My Fair Lady.

—| Pressemeldung Theater Augsburg |—

Augsburg, Theater Augsburg, Die Orestie – Aischylos, 29.09.2018

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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Die Orestie – Agamemnon, Die Choephoren, Die Eumeniden

Von der griechischen Antike zur heutigen Rechtsprechung

Premiere : 29.9.2018 19:30  im  martini-Park, weitere Vorstellungen: siehe unten

Mord, Rache und Sühne lauten die zentralen Motive in Die Orestie, ein 2500 Jahre altes Stück aus der griechischen Antike mit heutiger Wucht, dessen Premiere am 29. September die Eröffnung der Schauspielsaison 2018/19 im martini-Park markiert. In seiner Tragödien-Trilogie skizzierte Aischylos vor fast 2500 Jahren die »Erfindung« eines (vor-)demokratischen Staatswesens, auf deren Fundament unsere heutige westlich-demokratische Grundordnung basiert und deren Existenz gegenwärtig von massiven politisch tektonischen Verschiebungen bedroht erscheint. Regisseur Wojtek Klemm übersetzt die politische Aktualität dieser Trilogie in einer packenden Inszenierung von großer nicht zuletzt körperlich spürbarer Intensität.

Theater Augsburg / Die Orestie © Jan-Pieter Fuhr

Theater Augsburg / Die Orestie © Jan-Pieter Fuhr

Die ORESTIE

Tragödientrilogie von Aischylos

Das Unheil nimmt seinen Lauf, als der griechische Herrscher Agamemnon seine Tochter Iphigenie opfert, um die Götter auf dem Weg in den Krieg nach Troja gnädig zu stimmen. Das Opfer zeigt zwar den gewünschten Erfolg, doch seine Frau, Klytaimestra, ist davon naturgemäß nicht gerade begeistert. Sehnsüchtig wartet sie auf seine Rückkehr, um ihn aus Rache zu erschlagen. Dies und die Tatsache, dass sie sich mit dem verhassten Onkel Thyest zur Herrscherin über die Stadt erhebt, bringt wiederum ihre beiden Kinder, Orest und Elektra, gegen sie auf. Dabei steht Orest vor dem moralischen Dilemma, den Mord am Vater rächen zu wollen, dafür aber die Mutter umbringen zu müssen. Angestachelt vom aufgebrachten Volk, das die ihm verhasste Herrscherin loswerden möchte, entschließt er sich zur Tat, wird dafür aber zur Strafe von den Erinnyen, den von seiner Mutter geschickten Rachegeistern, verfolgt.  Dieser – scheinbar gottgewollten – Spirale von »Tod folgt auf Tod« setzt schließlich die Göttin Athene ein Ende, indem sie eine weltliche Ordnung einsetzt und die Menschen in die Selbstverantwortung entlässt.

Als der Dichter Aischylos im Jahr 458 v. Chr., zwei Jahre vor seinem Tod, mit der Uraufführung seiner Trilogie, die den Weg aus der Blutrache hin zu einer vormodernen Rechtsprechung nachzeichnet, den Siegespreis bei den Dionysien in Athen gewann, konnte er nicht ahnen, dass die Halbwertzeit der attischen Demokratie nur von begrenzter Dauer war und Europa für mehr als 2000 Jahre wieder im Blutsumpf rach- und herrschsüchtiger Despoten versinken sollte. Vor diesem Hintergrund und der sich aktuell immer deutlicher abzeichnenden antidemokratischen Verwerfungen in der Welt, kann uns diese einzige erhaltene Tragödien-Trilogie als mahnende Warnung gelten, unbeugsam für den Erhalt unserer Demokratie einzustehen.

Die Orestie ist die erste Regiearbeit des deutsch-polnischen Regisseurs Wojtek Klemm am Theater Augsburg. Er inszeniert regelmäßig in Polen, Deutschland, der Schweiz, Österreich und Israel. Seine letzten Arbeiten endstanden am Deutschen Theater Berlin (»Tigermilch«), an den Münchner Kammerspielen (»1968«) und am polnischen Theater in Toruc (König Ödipus).

Inszenierung Wojtek Klemm, Bühne & Kostüme Katrin Kersten, Musikkomposition Albrecht Ziepert, Choreografie Efrat Stempler, Dramaturgie Lutz Keßler

Orestes, Chor Sebastian Baumgart, Kassandra, Chor Linda Elsner, Wächter, Apollon, Chor Gerald Fiedler, Iphigenie, Chor, Chorführerin (2. Teil) Marlene Hoffmann, Amme, Athene, Chor Natalie Hünig, Bote, Chorführer (1. Teil), Chor Anatol Käbisch, Agamemnon, Chor Thomas Prazak, Klytaimnestra, Chor Katharina Rehn, Aigisth, Chor Patrick Rupar, Elektra, Chor Karoline Stegemann

Premiere : 29.9.2018 19:30 | martini-Park,  Weitere Termine 3.10.2018 18:00 | martini-Park, 6.10.2018 19:30 | martini-Park, 20.10.2018 19:30 | martini-Park, 16.11.2018 19:30 | martini-Park, 22.11.2018 19:30 | martini-Park, 8.12.2018 19:30 | martini-Park, 18.12.2018 19:30 | martini-Park, 2.1.2019 19:30 | martini-Park, 18.1.2019 19:30 | martini-Park,, 3.2.2019 18:00 | martini-Park

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Augsburg, Theater Augsburg, Premiere Fugger-Musical – Herz aus Gold Open Air im martini-Park, 30.06.2018

Juni 8, 2018  
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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

»Herz aus Gold« – Das Fugger-Musical

Komponist Stephan Kanyar, Texter Andreas Hillger, Regisseur Holger Hauer, Ballettdirektor und Chefchoreograf Ricardo Fernando sowie die Leitende Dramaturgin des Musiktheaters Sophie Walz geben Einblicke in das eigens für Augsburg komponierte und geschriebene Werk.

Theater Augsburg / Herz aus Gold - Roberta Valentini, Chris Murray © Jan-Pieter Fuhr

Theater Augsburg / Herz aus Gold – Roberta Valentini, Chris Murray
© Jan-Pieter Fuhr

Mit dem Fugger-Musical »Herz aus Gold« eröffnet das Theater Augsburg am 30. Juni die Open-Air-Saison 2018. Die Weltpremiere auf der Freilichtbühne am Roten Tor, der größten Freilichtbühne Süddeutschlands, stellt den Höhepunkt und zugleich den Abschluss der ersten Spielzeit von Intendant André Bücker dar.

In einem Mix aus historischer Wahrheit, Dichtung und Liebesgeschichte erzählt die Uraufführung vom Leben Jakob Fuggers, dem wirkungsmächtigsten Augsburger Bürger aller Zeiten, der Visionäres geschaffen hat. Jakob Fugger, 1459 in Augsburg, † 1525, war zwischen etwa 1495 und 1525 der bedeutendste Kaufmann und Bankier Europas. Er geht als erster »Global Player« und als reichster Mann seiner Zeit in die Geschichte ein.

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Augsburg, Theater Augsburg, Internationale Ballett- und Tanzgala – martini-Park, 13.+14.01.2018

Dezember 22, 2017  
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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Internationale Ballett- und Tanzgala

Bereits zum zehnten Mal bildet die Internationale Ballett- und Tanzgala einen der beliebtesten und gefragtesten Höhepunkte der Tanzsaison in der Brechtstadt.

Theater Augsburg / YOUNGGYUCHOI © Yoonsik Kim

Theater Augsburg / YOUNGGYUCHOI © Yoonsik Kim

Das Ballett Augsburg wird sich am 13. und 14. Januar im martini-Park mit Repertoireausschnitten als Gastgeber präsentieren und erfolgreiche Künstler aus der ganzen Welt willkommen heißen. Auch dieses Mal wird wieder ein abwechslungsreiches Potpourri aus klassischen Bravourstücken und aufregenden zeitgenössischen Meisterwerken gezeigt. Bereits angekündigt haben sich unter anderem Solisten des Het Nationale Ballet Amsterdam, des Königlichen Balletts von Flandern, des Finnischen Nationalballetts Helsinki, des Astana Ballet und des Semperoper Ballett. Darüber hinaus werden weitere Gäste die überwältigende Vielfalt der deutschen Tanzszene repräsentieren. Durch den Abend begleitet der Ballettdirektor Ricardo Fernando, verstärkt durch Ballettmanager Armin Frauenschuh.

13.1.2018 19:30 | martini-Park    14.1.2018 19:00 | martini-Park

Mit Tänzerinnen und Tänzer des Ballett Augsburg,, nationalen und internationalen Tanzsolisten, Moderation Ricardo Fernando, Armin Frauenschuh;

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