Aachen, Theater Aachen, La forza del destino – Giuseppe Verdi, 09.09.2018

September 7, 2018  
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 Theater Aachen

Theater Aachen © IOCO

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Theater Aachen lädt zur Kostprobe

La forza del destino – Giuseppe Verdi

Am 09. September wird die Musiktheatersaison am Theater Aachen mit Verdis La forza del destino eröffnet. Interessierte bekommen bereits am Montag, den 03. September, um 19.00 Uhr bei einer Kostprobe einen ersten Eindruck von der Inszenierung von Jarg Pataki. Am Pult des Sinfonieorchester Aachen ist Aachens neuer Generalmusikdirektor – Christopher Ward – zu erleben. Der Eintritt zum Probenbesuch ist wie immer frei.

Theater Aachen / La forza del destino- Julia Mintzer © Marie-Luise Manthei

Theater Aachen / La forza del destino- Julia Mintzer © Marie-Luise Manthei

Die junge Adlige Leonora ist liiert mit Alvaro. Ihre Familie steht dieser Beziehung jedoch im Weg. Als Alvaro Leonora nachts abholen will, werden die beiden von Leonoras Vater gestellt. Alvaro will einem drohenden Kampf aus dem Weg gehen und wirft demonstrativ seine Pistole von sich. Ein Schuss löst sich, der Vater stirbt. Die verhängnisvollen Ereignisse der Nacht lassen die Figuren nicht mehr los. Alvaro und Leonora verlieren auf der Flucht jede Spur von einander. Leonoras Bruder verfolgt die beiden durch ganz Europa.

Verdi und sein Librettist Piave ergänzen die Familiengeschichte um große Chorbilder, die eine vom Krieg gezeichnete und fanatisierte Gesellschaft zeigen. Die Macht des Schicksals wirkt nicht nur im Kreis der Familie. Sie reißt die ganze Welt mit sich.

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Aachen, Theater Aachen, 3. Klassik Lounge im Alten Kurhaus, 06.07.2018

Juli 6, 2018  
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Theater Aachen © IOCO

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Sinfonieorchester – 3. Klassik Lounge ins Alte Kurhaus

Am Freitag, den 06. Juli 2018, findet um 19.30 Uhr unter dem Motto »Nachtstücke« die 3. Klassik Lounge mit dem Sinfonieorchester Aachen im Alten Kurhaus statt. Aufgrund eines Sportunfalls mit Schulterverletzung kann nicht wie geplant Justus Thorau das Konzert dirigieren. Für ihn springt Mathis Groß dankenswerter Weise ein.

Theater Aachen / Mathis Groß © Marie-Luise Manthei

Theater Aachen / Mathis Groß © Marie-Luise Manthei

In der Klassik Lounge können die Besucher zwanglos einen gemütlichen Abend in einzigartiger Atmosphäre verbringen: Zunächst erwartet die Zuhörer ein gut einstündiges Konzert mit einem besonders abwechslungsreichen Programm. Im Anschluss daran sind alle eingeladen, mit den Musikerinnen und Musikern und dem Dirigenten an der Bar ins Gespräch zu kommen.

Schon immer übte die Nacht mit ihrer Dunkelheit und der geheimnisvollen, gar unheimlichen Stimmung eine besondere Faszination auf uns aus. Wolfgang Amadeus Mozarts Serenade Nr. 13, heute besser bekannt als Eine kleine Nachtmusik, entstand nicht etwa als düsteres und bedrohliches Stück der Dunkelheit, sondern erfüllte in ihrer viersätzigen (Serenaden)-Form die Funktion eines Entspannungsstückes für abendliche Stunden im Freien. Alfred Schnittkes Komposition Moz-Art à la Haydn lässt sich als Hommage an den großen und von ihm ausdrücklich verehrten Salzburger Tonschöpfer lesen. Mittels einer Collagentechnik verband Schnittke originale Themen und Melodiefragmente aus Mozarts »Faschingspantomime« zu einem Ganzen und versah seine Komposition zusätzlich mit szenisch-schauspielerischen Ergänzungen, die den theatralischen und komischen Charakter der Mozartschen Musik unterstreichen. Die einsätzige »Piccola musica notturna« des italienischen Komponisten Luigi Dallapiccola entstand 1968 und zeugt mit ihrer Struktur weit mehr von nächtlicher Atmosphäre als die mitunter beschwingte Nachtmusik Wolfgang Amadeus Mozarts. Claude Debussy schließlich beschwor mit seiner sinfonischen Dichtung Prélude à l´après-midi d´un faune eine Szenerie aus dem Reich der mystischen Fabelwelt herauf. Der Faun, Zwitterwesen aus Jüngling und Ziegenbock, entwickelt in der Nachmittagshitze lüsterne Fantasien von verspielten Nymphen.

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Aachen, Theater Aachen, Premiere: ORLANDO von Georg Friedrich Händel, 08.11.2015

November 5, 2015  
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 Theater Aachen

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  Orlando von  Georg Friedrich Händel

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere am So, 08. November 2015, 18.00 Uhr, Weitere Termine: 08. | 14. | 20. | 29. November 2015, 19. Dezember 2015, 10. | 22. Januar 2016, 10. Februar 2016

Orlando ist ein Mann auf dem Drahtseil, ohne Netz und doppelten Boden. Ein Ritter, der aus dem Kriegsabenteuer in ein Liebesabenteuer stolpert, das ihn in den Wahnsinn treibt. Ein traumatisierter Narziss, der sich verbeißt in die Idee einer Frau, deren wirkliches Abbild ihn partout nicht lieben will. Die Jagd nach Angelica gerät ihm, dem die Wirklichkeit mehr und mehr abhandenkommt, zu einer albtraumhaften Reise, in deren Verlauf die Eifersucht ihn fast zum Mörder werden lässt. Orlando ist der traumatisierte Held, dem auch die Gefühlswelt zum Schlachtfeld gerät. Georg Friedrich Händel hat ihm und den Gestalten seiner tragikomischen Irrfahrt eine furiose, alle Register barocker Klangwelt ziehende Musik geschrieben.

Musikalische Leitung Justus Thorau, Inszenierung Jarg PatakiBühne,  Steffi Wurster
Kostüme Sandra Münchow, Dramaturgie   Michael Schmitz-Aufterbeck

BESETZUNG:
Orlando: Antonio Giovannini, Angelica: Netta Or
Medoro: Jud Perry, Dorinda: Soetkin Elbers
Zoroastro: Hrólfur Saemundsson und Statisterie Theater Aachen
Orchester: Sinfonieorchester Aachen,

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Aachen, Theater Aachen, Positive Bilanz für die Spielzeit 2013/14, 21.07.2014

Juli 21, 2014  
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 Theater Aachen

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Theater Aachen zieht positive Bilanz für die Spielzeit 2013/14

Das Theater Aachen kann auf eine gute Spielzeit 2013/14 zurückblicken: Rund 153.000 Zuschauer besuchten die Schauspiel- und Opernaufführungen sowie Konzerte. Somit konnte das Ergebnis der letzten Spielzeit gehalten werden,vor allem wenn man bedenkt, dass es keine Chorbiennale und kein Außenprojekt mit dem Theater AUSbruch gab. Auch die Zahl der Abos blieb gegenüber dem Vorjahr stabil. Knapp 3.000 Zuschauer schlossen für die Spielzeit ein Fest-Abonnement ab.

24 Premieren, darunter drei Uraufführung (»Prinzessin im Eis«, »Kennen lernen« und »Partir á l‘aventure«), hat das Ensemble des Theater Aachen von September 2013 bis Juli 2014 auf die Bühne gebracht.

Viele Vorstellungen in allen drei Spielstätten waren bereits frühzeitig ausverkauft. Shakespeares »Hamlet« lockte 6.635 Besucher ins Große Haus und die Nachfrage ist ungebrochen groß, so dass die Inszenierung von Christina Rast in der kommenden Spielzeit wieder aufgenommen wird. Die Kammer und das Mörgens sind so erfolgreich wie nie zuvor. Mit »Orlando« wurde die Spielzeit in der Kammer eröffnet. In 16 Vorstellungen sahen 1.991 Zuschauer die Produktion was einer Auslastung von 85% entspricht. Mit Bernadette Sonnenbichlers Inszenierung von »Das Himbeerreich« wurde das Theater Aachen zum diesjährigen NRW-Theatertreffen nach Dortmund eingeladen. Auch die Aachener kamen begeistert in die Vorstellung. Mehr als 2.300 Zuschauer sahen die Inszenierung, was einer Auslastung von 97,5% entspricht. Da auch hier die Nachfrage ungebrochen ist, wird das Stück in der kommenden Spielzeit wieder aufgenommen.

Im Mörgens entwickelten sich vor allem »Mario und der Zauberer« und das Projekt mit Aachener Bürgern »Kennen lernen« zum Publikumsliebling. Alle zwölf Vorstellungen von »Mario und der Zauberer« waren ausverkauft und »Kennen lernen« hatte eine Auslastung von über 90%.

Die Angebote für Kinder und Familien kamen auch in diesem Jahr beim Publikum sehr gut an. Die Uraufführung von Anno Schreiers Oper »Prinzessin im Eis« erfreute viele große und kleine Theaterbesucher – insgesamt sahen in 9 Vorstellungen rund 4.300 Zuschauer die Inszenierung, was das bisher beste Ergebnis für eine Uraufführung im Musiktheater war. Ebenso erfolgreich war das diesjährige Familienstück »Die kleine Hexe«. 28.700 Zuschauer haben 39 Vorstellungen besucht. Und eine Auslastung von fast 100 % kann das Musiktheaterstück »Zirkus Furioso« in der Kammer aufweisen, welches aufgrund der großen Nachfrage in der kommenden Spielzeit ebenfalls wieder aufgenommen wird.

Das Musiktheater kann ebenfalls auf eine bemerkenswerte Saison zurückblicken. Es startete mit einer außergewöhnlichen und kontrovers diskutierten Inszenierung von Beethovens »Fidelio«. Überregionale Aufmerksamkeit erlangte Jarg Patakis Inszenierung von Händels »Alcina« bei der der junge Countertenor Josef Jakub Orlinski sein Bühnendebut in Aachen gab und frenetisch von Publikum und Presse gefeiert wurde. Die beste Auslastung konnte die Oper »Rusalka« mit knapp 6.000 Zuschauern verzeichnen. Zum Ausklang der Spielzeit zeigten junge Sängerinnen und Sänger der Hochschule für Musik und Tanz Köln ihr Können in der Mozart Oper »La Finta Giardiniera«. Das Publikum und die Presse zeigten sich begeistert.

Die Wiederaufnahmen von »Tschick« (insgesamt sind inzwischen 77 Vorstellungen gezeigt worden) im Mörgens und »Verrücktes Blut« (inzwischen 32 x gezeigt) in der Kammer entwickelten sich zu dauerausverkauften Hits und auch diese beiden Stücke werden aufgrund der großen Nachfrage in der kommenden Spielzeit zu sehen sein.

Eine erfolgreiche Bilanz kann auch das Sinfonieorchester Aachen unter seinem GMD Kazem Abdullah verzeichnen. Rund 15.000 Menschen kamen zu den Sinfoniekonzerten in den Aachener Eurogress, was einer Auslastung von 81,4% entspricht. Auch die Sonderkonzerte waren alle sehr gut besucht, teilweise ausverkauft. Mit »Einsteins Music Box« in der RWTH oder dem »Mitmachkonzert« hat das Sinfonieorchester Wege gefunden, neues Publikum für klassische Musik zu gewinnen.

Die Nachfrage nach den theaterpädagogischen Angeboten des Theaters wächst stetig. Neben den regulären Vorstellungen wurden mehrere geschlossene Vorstellungen extra für Schulklassen gespielt. Mehr als 600 Schulklassen nutzten in dieser Spielzeit die Angebote des theaterpädagogischen Büros. Damit trägt das Theater Aachen enorm zur kulturellen Bildung bei und fördert damit künstlerische, persönliche und soziale Kompetenzen.

Mit den Kurpark Classix vom 30. August bis 1. September beginnt für das Sinfonieorchester Aachen unter der Leitung von Aachens GMD Kazem Abdullah die neue Spielzeit. Am 21. September hebt sich um 18.00 Uhr der Vorhang für die erste Musiktheaterproduktion der neuen Spielzeit: »West Side Story« von Leonard Bernstein in der Regie von Ewa Teilmans und unter der musikalischen Leitung von Volker Hiemeyer. In der Woche darauf folgt am 26. September mit »Gift. Eine Ehegeschichte« die Eröffnung in der Kammer. Mit Kafkas »Der Prozess« wird am 27. September die Schauspielsaison auf der Großen Bühne eröffnet. Im Mörgens geht es am 18. September mit »Kaspar Häuser Meer« von Felicia Zeller in die neue Saison.

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