Radebeul, Landesbühne Sachsen, HAIR – The American Tribal Love Rock-Musical, 04. und 08.06.2019

Landesbühnen Sachsen 

Landesbühne Sachsen / Hair - v.l. : Alexander Wulke, Benjamin Oeser, Holger Uwe Thews, Iris Stephanie Maier, Julia Rani, Chirstin Rettig, Anderson Pinheiro © Martin Reißmann

Landesbühne Sachsen / Hair – v.l. : Alexander Wulke, Benjamin Oeser, Holger Uwe Thews, Iris Stephanie Maier, Julia Rani, Chirstin Rettig, Anderson Pinheiro
© Martin Reißmann

HAIR – The American Tribal Love Rock-Musical

Buch und Liedtexte – Gerome Ragni / James Rado, Musik – Galt Macdermot

Premiere in den Landesbühnen Sachsen:  Sonnabend, 4.5.2019, 19.00 Uhr

Premiere  auf der  Felsenbühne Rathen: Sonnabend,  8.6.2019, 19.30 Uhr

Junge Leute um die Hippie-Truppe von George Berger suchen ein neues Lebensgefühl: eine Gesellschaft jenseits von Krieg, Rassentrennung und Autorität. Sie hoffen auf ein Zeitalter im Zeichen des Wassermanns, das geprägt ist durch Liebe, Gewaltlosigkeit und Frieden. Der bürgerliche Claude kommt neu dazu und fühlt sich sofort von dem charismatischen Berger und seinen Freunden angezogen. Doch er hat gerade seinen Einberufungsbefehl nach Vietnam erhalten. Soll er pflichtbewusst in einen unsinnigen Krieg ziehen?

Oder soll er seinen Dienst verweigern, und somit eine Gefängnisstrafe und gesellschaftliche Ächtung in Kauf nehmen?

Vor dem Hintergrund des Vietnamkrieges, des Protestes gegen autoritäre Gesellschaftsstrukturen und des Aufkommens der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung schrieben die Schauspieler Gerome Ragni und James Rado, die sich als Schauspieler am Broadway kennengelernt hatten, HAIR als lyrischen Theater-Text. Galt MacDermot, ein ehemaliger Organist und Kirchenmusiker, komponierte die eingängige, bisweilen an gregorianische Gesänge erinnernde Musik. Der Regisseur der Uraufführung, Bertand Castelli, wurde als Anführer von Friedensmärschen mehrere Male verhaftet.

Michael Butler, der sogenannte „Hippie-Millionär“, brachte 1968 das Musical an den Broadway, wo es über 1800 Auffuhrungen erlebte. 1979 wurde es von Miloš Forman verfilmt. Das Musical ist nicht nur eine brillante Show aus Tanz und Musik, auch die Songs von Aquarius und Hair bis Hare Krishna und Let the Sunshine in gehen bis heute unter die Haut und vermitteln eine Vision, die jetzt ebenso aktuell ist wie zur Zeit der Entstehung: die einer besseren Welt.

Landesbühne Sachsen / Hair - v.l. : AJulia Rani, Alexander Wulke, Chirstin Rettig, Benjamin Oeser, Iris Stephanie Maier, Anderson Pinheiro, Holger Uwe Thews © Martin Reißmann

Landesbühne Sachsen / Hair – v.l. : AJulia Rani, Alexander Wulke, Chirstin Rettig, Benjamin Oeser, Iris Stephanie Maier, Anderson Pinheiro, Holger Uwe Thews
© Martin Reißmann

Inszenierung: Peter Dehler a.G.; Musikalische Leitung: Michael Fuchs a.G. / Uwe Zimmermann, Choreographie: Till Nau a. G.;  Ausstattung: Stefan Wiel

Besetzung: Claude – Holger Uwe Thews;  Berger – Benjamin Oeser a.G.; Sheila – Christin Rettig; Hud – Anderson Pinheiro a.G.; Ronny – Alexander Wulke; Chrissie- Julia Rani;
Dionne -Sandra Maria Huimann; Jeane – Luca Lehnert / N. N.; Woof – Grian Duesberg; Linda- Julia Vincze,  Tribe – Michael Berndt-Canana, Johannes Krobbach, Felix Lydike, Iris Stefanie Maier / N. N.; Studierende der Theaterakademie Sachsen: Lena Beltermann/ Philipp Trant/ Lisa- Marie Breithaupt/  Max Henel/  Natalie Bernhardt / Katharina Apitz/  Lea Göpel/  Teresa Laura Mann-Fimmel

Die Band; Keybords : Michael Fuchs a.G. / Uwe Zimmermann; Saxophon:  Friedemann Seidlitz / Anja Bachmann, Trompeten: Robert Wintzen, lngolf Barth / Stefan Leitner, Christian Rien, Posaune:  Joachim Gelsdorf! N.N.;  Gitarre:  Flonian Naegli / N. N.
Bass:  Tino Scholz / N.N.; Drumset:  Sascha Mock / Steffen Roth; Percussion:  Hendrik Gläßer / Stefan Köcher


Termine:
Sa   04.05.2019   19:00                             Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
So   05.05.2019   19:00                             Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Di    07.05.2019   11:00                             Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Sa   11.05.2019   19:30                             Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
So   12.05.2019   19:30                             Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Sa   02.11.2019   19:30                             Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Sa   23.11.2019   19:30                             Theater Meißen

Felsenbühne Rathen
Sa   08.06.2019   19:30                Prem    Hair                  Felsenbühne Rathen
Mo   10.06.2019   17:00                             Hair                  Felsenbühne Rathen
Fr    14.06.2019   19:30                             Hair                  Felsenbühne Rathen
Sa   15.06.2019   19:30                             Hair                  Felsenbühne Rathen
Sa   06.07.2019   19:30                             Hair                  Felsenbühne Rathen
So   07.07.2019   17:00                             Hair                  Felsenbühne Rathen
Fr    12.07.2019   19:30                             Hair                  Felsenbühne Rathen
Sa   13.07.2019   19:30                             Hair                  Felsenbühne Rathen
—| Pressemeldung Landesbühne Sachsen |—

Annaberg-Buchholz, Eduard von Winterstein Theater, Premiere ZUM GROSSADMIRAL, 28.04.2019

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Eduard von Winterstein Theater

Eduard-von-Winterstein-Theater / ZUM GROSSADMIRAL © Dirk Rückschloss

Eduard-von-Winterstein-Theater / ZUM GROSSADMIRAL © Dirk Rückschloss

„ZUM GROSSADMIRAL“ von Albert Lortzing

Die Komische Oper ZUM GROSSADMIRAL, die letzte noch auszugrabende Lortzing-Oper, kommt unter der musikalischen Leitung von GMD Naoshi Takahashi in der Inszenierung von Ingolf Huhn am 28. April um 19 Uhr nach fast 170 Jahren in Annaberg-Buchholz zurück auf eine Theaterbühne.

Prinz Heinrich ist ein loser Geselle. Er interessiert sich für Kneipen und für Frauenabenteuer – mehr als für das englische Hofzeremoniell und die Gemahlin. Auch an seinem Geburtstag, der bei Hofe steif und förmlich gefeiert wird, zieht es ihn lieber in die Hafenkneipe des alten Kaperkapitäns Copp Movbrai mit seinem Seemannsgarn und den netten jungen Mädchen. „Zum Großadmiral“ heißt die Schenke und „Großadmiral“ ist auch das Codewort, mit dem Heinrich davonkommt. Wenn der Graf Rochester ganz wichtig mitteilt, der Prinz müsse eiligst „zum Großadmiral“ kommen, dann fragt niemand mehr nach. – das ist die Ausgangssituation in Lortzings Komischer Oper, einem Kind
der Revolution: 1847 in Wien geschrieben, aber in Leipzig – ohne den Komponisten – uraufgeführt, wurde es noch an einer Handvoll großer Häuser gespielt, in München und Breslau und 1849 doch auch in Wien, um dann, wie möglichst alles aus der Revolution, in der Versenkung zu verschwinden.

Nach knapp 170 Jahren ist das Stück nun zum ersten Mal wieder in seiner Originalgestalt zu erleben: in Annaberg-Buchholz. Als Prinz Heinrich steht Jason Lee auf der Bühne, den Grafen von Rochester singt Jason-Nandor Tomory, als Catharina, Heinrichs Gemahlin, ist Bettina Grothkopf zu hören. In weiteren großen Rollen sind Anna Bineta Diouf, Madelaine Vogt und László Varga zu erleben. Das Bühnenbild entwarf Tilo Staudte, die Kostüme Brigitte Golbs. Choreographie: Sigrun Kressmann; Chöre: Jens Olaf Buhrow.

Es spielt die Erzgebirgische Philharmonie.

Premiere: 28. April 2019

Weitere Vorstellungen:
Mi 08.5.2019, 19.30 Uhr | So 12.5.2019, 19.00 Uhr | So 19.5.2019, 15.00 Uhr

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Hannover, Staatsoper Hannover, Oedipus Rex – Psalmensinfonie – Konzertant, 27.04.2019

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Staatsoper Hannover 

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Oedipus RexPsalmensinfonie – Konzertant

Die nächste Premiere an der Staatsoper Hannover ist ein konzertanter Abend mit zwei Werken aus Igor Strawinskys neoklassizistischer Phase – das Opern-Oratorium Oedipus Rex und die Psalmensinfonie sind ab dem 27. April 2019 unter der Musikalischen Leitung von Valtteri Rauhalammi zu hören. In beiden Kompositionen vertont Strawinsky geradezu archaische Texte – einmal den Oedipus-Mythos in der Dramatisierung des Sophokles (497 – 406 v. Chr.), neben Aischylos und Euripides der bedeutendste Tragödiendichter der Antike, und ein anderes Mal alttestamentarische Psalmtexte aus etwa derselben Zeit.

Gemeinsam mit dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover sind Mitgliedern des Sängerensembles zu erleben, so übernimmt unter anderem Khatuna Mikaberidze die Partie von Oedipus‘ Mutter und Frau. Zudem sind der bekannte Tenor Raymond Very in der Rolle des Oedipus und Bariton Michael Kupfer-Radecky als dessen Schwager Kreon zum ersten Mal an der Staatsoper Hannover zu Gast. Für die Partie der Sprecherin konnte die Schauspielerin Mechthild Großmann mit ihrer markanten Stimme gewonnen werden. Der zweite Teil des Abends steht ganz im Zeichen des Opernchors der Staatsoper – die Sängerinnen und Sänger interpretieren das drei-sätzige Werk, in dem Strawinsky Verse aus den Psalmen 38, 39 und 150 vertonte.

—| Pressemeldung Staatsoper Hannover |—

Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Premiere Otello – Giuseppe Verdi, 04.05.2019

April 16, 2019  
Veröffentlicht unter Oper, Premieren, Pressemeldung, Theater Rudolstadt

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Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Otello - v. li. Zinzi Frohwein (Desdemona), Anja Daniela Wagner (Emilia) © Roland Obst

Theater Rudolstadt / Otello – v. li. Zinzi Frohwein (Desdemona), Anja Daniela Wagner (Emilia) © Roland Obst

Otello  von Giuseppe Verdi

Premiere 4. Mai 2019, Meininger Hof Saalfeld

Liebe und Hass, Eifersucht und Intrigen,  Giuseppe Verdis Oper Otello feiert im Meininger Hof Saalfeld Premiere

Mit seiner vorletzten Oper „Otello“ erreichte Giuseppe Verdi den Höhepunkt seines Schaffens. Die umjubelte Eröffnungspremiere der Jubiläumsspielzeit des Partnertheaters Nordhausen kommt am 4. Mai mit den Thüringer Symphonikern im Meininger Hof Saalfeld in halbszenischer Aufführung – ganz auf die Kraft der Musik konzentriert – zur Premiere.

Verdis Literaturoper nach Shakespeares Otello erzählt die tragische Geschichte eines Außenseiters, der zu Macht und Ansehen kommt. Als ehemaliger Sklave wird Otello nach militärischen Erfolgen zum Befehlshaber der venezianischen Flotte ernannt und bekommt die schöne, adlige Senatorentochter Desdemona zur Frau. Doch sein Aufstieg ruft Neider auf den Plan … allen voran Fähnrich Jago. Dieser startet, um den Widersacher zu Fall zu bringen, eine perfide Intrige, in der sich Otello mit fataler Zwangsläufigkeit immer tiefer verfängt. So nimmt das Verhängnis um ein Taschentuch seinen unaufhaltsamen Lauf. Vom Zweifel an der Treue seiner Geliebten innerlich zerfressen, tötet er im Wahnsinn der Eifersucht erst sie und letztendlich sich selbst.

Theater Rudolstadt / Otello - Krum Galabov (Jago), Michael Austin (Otello) © Roland Obst

Theater Rudolstadt / Otello – Krum Galabov (Jago), Michael Austin (Otello) © Roland Obst

In diesem späten Meisterwerk gelingt es Giuseppe Verdi, die Klangfarben und die Leitmotivik seines Konkurrenten Richard Wagner in den Orchesterpart zu integrieren. Gleich mit ihrer Ouvertüre entfesselt die Oper eine Wucht, die den Zuhörer bis zur letzten Note nicht mehr loslässt. Zusammen mit seinem Librettisten Arrigo Boito gelang Verdi ein geniales Musikdrama, wie es intensiver, schöner und erschütternder bis heute kaum ein anderes gibt.

Anette Leistenschneider – sie inszenierte u. a. an der Oper Breslau, am Musiktheater Lublin und an der Staatsoper Zagora und ist seit der Spielzeit 2016/17 Operndirektorin in Nordhausen – akzentuiert in ihrer Inszenierung die lyrischen Momente. Das Bühnenbild von Wolfgang Kurima Rauschning und die Kostüme von Anja Schulz-Hentrich bebildern die Inszenierung mit prunkvollen Roben und umschleierten Madonnen. Das Sängerensemble ist hochkarätig besetzt. Die Hauptrolle dieser Produktion aus dem Theater Nordhausen wird vom US-amerikanischen Sänger Ray M. Wade verkörpert. Er sang bereits mit großen Orchestern, wie dem Metropolitan Opera Orchestra, spielte an der Seite von Edita Gruberova den Normanno in Lucia di Lammermoor und Flavio in Norma auf CD ein. Festengagements führten den Tenor u. a. ans Nationaltheater Mannheim und an die Oper Köln. Die zweite große Partie ist nicht jene Desdemonas, sondern Jagos. Sie wird von Krum Galabov interpretiert, der schon mit Regisseuren wie Franco Zeffirelli und Einar Schleef zusammengearbeitet hat und mit Vesselina Kassarova gemeinsam auf der Bühne stand. Seine Karriere führte den bulgarischen Bariton in die Arena di Verona, die Staatsoper Sofia oder zu den Schlossfestspielen Schwerin. Die Darstellerin der Desdemona, Zinzi Frohwein, ist dem Saalfelder Publikum von verschiedenen Partien bekannt, u. a. als Mimi in La Bohème. Seit der Spielzeit 2016/17 am Theater Nordhausen fest engagiert, sang sie auch bereits in der Niederländischen Nationaloper. In weiteren Partien sind Yavor Genshev, Marian Kalus, Thomas Kohl, Jung-Uk Oh und Anja Daniela Wagner zu erleben. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Chefdirigent Oliver Weder. Es spielen die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt. Begleitet wird die Inszenierung durch den Mädelchor des Kantorats der Johannes-Kirche Saalfeld.

Szenische Einrichtung: Anette Leistenschneider, Bühne: Wolfgang Kurima Rauschning
Kostüme: Anja Schulz-Hentrich, Choreinstudierung: Markus Popp, Dramaturgie: Anja Eisner

Ray M. Wade jr. (Otello), Krum Galabov (Jago), Marian Kalus (Rodrigo), Yavor Genshev (Lodovico), Thomas Kohl (Montano), Jung-Uk Oh (ein Herold), Zinzi Frohwein (Desdemona), Anja Daniela Wagner (Emilia)

Es spielen die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt. Es singt der Mädelchor Saalfeld des Kantorats der Johannes-Kirche Saalfeld.

Karten für die Premiere am 4. Mai um 19.30 Uhr sowie für die weiteren Aufführungen am 7. und 12. Mai, jeweils um 15 Uhr und am 18. und 31. Mai, jeweils 19.30 Uhr, sind an den üblichen Vorverkaufsstellen sowie telefonisch unter 03672/422766 erhältlich.

—| Pressemeldung Theater Rudolstadt |—

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