Sebastian Lang-Lessing – gründet VirtuMasterClass, IOCO Aktuell, 02.09.2020

September 1, 2020  
Veröffentlicht unter IOCO Aktuell, Personalie, Pressemeldung

 VMC Logo © Natalie Sun

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Sebastian Lang-Lessing gründet VirtuMasterClass

VirtuMasterClass bietet Online-Meisterklassen bei Klassik-Weltstars an 

 Sebastian Lang-Lessing © Natalie Sun

Sebastian Lang-Lessing © Natalie Sun

Der deutsche Dirigent Sebastian Lang-Lessing hat VirtuMasterClass gegründet, eine neue Webseite, die Online-Meisterklassen mit führenden Künstlern der Klassikwelt anbietet. Die Künstlerliste umfasst Opernsänger, Pianisten, Geiger, Bratscher, Klarinettisten, Cellisten und einen Bandoneonspieler.

VirtuMasterClass wurde im Jahr 2020 inmitten der Coronavirus Pandemie und der in großen Teilen der Welt verhängten Ausgangssperren gegründet. Ziel ist, die weltweit spannendsten und  inspirierendsten Solisten mit Studenten aus der ganzen Welt zu verbinden. Dieser neuen Generation von Musikern soll Zugang zu individuellen Online-Unterrichtsstunden mit Künstlern ermöglicht werden, die auf den weltweit größten Bühnen zuhause sind.

„Wir wollen den Austausch zwischen internationalen Künstlern und Studenten aus der ganzen Welt aufrechterhalten. Brücken bauen, wo Grenzen geschlossen sind und den Zugang zu unseren künstlerischen Ressourcen erleichtern“, so Gründer Sebastian Lang-Lessing. „Wir sind uns sicher, dass sich Online-Unterricht weiterentwickeln und entfalten wird. Unsere Leidenschaft und Erfahrung mit einem Publikum auf der Bühne und im intimen Rahmen einer Unterrichtsstunde mit einem Studenten zu teilen sind zwei untrennbare Elemente unseres Berufs.“

Auf www.virtumasterclass.com können Schüler ihre Unterrichtsstunden online bei einem Künstler ihrer Wahl buchen und bezahlen. VirtuMasterClass Unterrichtsstunden funktionieren auf allen möglichen Endgeräten: Desktop-Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone (Android oder Apple).

Liste von Lehrern

Klavier: Alessio Bax, Jean-Efflam Bavouzet, Michel Dalberto, Martina Filjak, Philip Fisher, Francois-Frédéric Guy, Freddy Kempf, Anne-Marie McDermott, Jon Kimura Parker

Geige: Martin Chalifour, Ning Feng, Vadim Gluzman, Karen Gomyo, Ilya Gringolts, Jun Yi Ma, Leticia Moreno, Jing Wang

Bratsche: Li-Kuo Chang, Paul Neubauer, Hartmut Rohde

Klarinette: David Shifrin, Stephen Williamson

Violoncello: Alban Gerhardt, Mark Kosower, Johannes Moser, Jian Wang

Bandoneon: JP Jofre

Sopran: Michaela Kaune, Cristina Pasaroiu

Mezzosopran: Michelle De Young, Dolora Zajick

Tenor: Charles Castronovo, Martin Muehle, Saimir Pirgu

Korrepetitorin / Sprach-Coach: Irene Kudela

Bariton: Davide Damiani, Greer Grimsley

—| Pressemeldung VirtuMasterClass |—

Schwarzenberg, Alpenarte, Gründer übernehmen Leitung des Festivals, 08.-11.10.2020

alpenarte / Unternehmer Hans Metzler (links) und Musikmanager Drazen Domjani? Metzler und Domjani? gründeten die :alpenarte 2017 in Schwarzenberg @ Andreas Grabherr

alpenarte / Unternehmer Hans Metzler (links) und Musikmanager Drazen Domjanic
Metzler und Domjanic gründeten die :alpenarte 2017 in Schwarzenberg @ Andreas Grabherr

alpenarte

Alpenarte  –  Gründer leiten das junge Musikfestival

Öffnung für neue Musikrichtungen – Solisten mit Vorarlberg-Bezug zeigen ihr Können

Die beiden Gründer Drazen Domjanic und Hans Metzler übernehmen wieder gemeinsam die Leitung des jungen Musikfestivals :alpenarte in Schwarzenberg. Nach der Corona-bedingten Absage im März haben die Gründer ihr Konzept adaptiert: Die :alpenarte wird musikalisch vielfältiger. Bei jedem Konzert präsentieren sich internationale Solistinnen und Solisten und mindestens ein junger Künstler, der mit der Region verbunden ist. Im Frühjahr findet die :alpenarte überwiegend digital statt. Das erste Festival mit neuem Konzept geht vom 8. bis 11. Oktober 2020 in Schwarzenberg über die Bühne.

alpenarte / Drazen Domjani? ist der künstlerische Leiter der :alpenarte @ Andreas Grabherr

alpenarte / Drazen Domjanic ist der künstlerische Leiter der :alpenarte @ Andreas Grabherr

Pianist und Musikmanager Drazen Domjanic und Unternehmer Hans Metzler hatten die :alpenarte 2017 in Schwarzenberg gegründet. Das Festival hat sich seither mit außergewöhnlichen, oft sehr persönlichen Auftritten junger Musikerinnen und Musiker einen Namen gemacht. Die sechs Ausgaben wurden jeweils von einem jungen Künstler als „Intendant in Residence“ gestaltet, die künstlerische Gesamtleitung lag seit 2018 beim bekannten Klarinettisten Sebastian Manz.

Nun übernimmt Drazen Domjanic selbst wieder die künstlerische Leitung. Unternehmer Hans Metzler bleibt wie bisher für die wirtschaftlichen Themen verantwortlich. Das bringe kurze Entscheidungswege, organisatorische Vereinfachungen und ein noch klareres Profil, sind die beiden Gründer überzeugt.

alpenarte / Unternehmer Hans Metzler @ Andreas Grabherr

alpenarte / Unternehmer Hans Metzler @ Andreas Grabherr

:alpenarte – Musikalische Vielfalt

Auch inhaltlich geht die :alpenarte neue Wege. „Der besondere künstlerische Spirit bleibt, der Weg ist neu“, formuliert Metzler. Die :alpenarte wird mehr Musik jenseits des traditionellen Klassik-Repertoires bieten und so neue Publikumsschichten ansprechen. Schon bisher waren musikalische Ausflüge, beispielsweise zum Tango, Teil des Programms. Nun will die :alpenarte ganze Konzerte bewusst anderen Musikrichtungen widmen – bis hin zu Evergreens.

Die vier Konzerte im Oktober werden von einem Ensemble junger Musikerinnen und Musiker bestritten. Ein Teil der Solistinnen und Solisten stammt aus Vorarlberg oder hat eine enge Verbindung in die Region. „Junge, höchst ambitionierte Musikerinnen und Musiker standen schon bisher im Mittelpunkt“, schildert der künstlerische Leiter Drazen Domjanic.Wir bieten nun verstärkt herausragenden Talenten mit Verbindung zu Vorarlberg eine Bühne.“ Darüber hinaus werden auch künftig internationale Musikerinnen und Musiker bei der :alpenarte zu Gast sein.

Der erfahrene Musikmanager Domjanic sieht es als Auszeichnung, dass die renommierte Schubertiade in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von Musikerinnen und Musikern engagiert hat, die kurz zuvor bei der :alpenarte oder seinen weiteren Unternehmungen zu hören waren: „Wir haben dem Vorarlberger Publikum viele Neuentdeckungen präsentiert, die nun mit Weltstars auf der Bühne stehen. Diese hohe künstlerische Qualität bleibt auch künftig unser Anspruch.“

Digitales Festival im Frühjahr

Als Reaktion auf die Einschränkungen für Veranstaltungen in der Coronakrise findet die :alpenarte im Frühjahr künftig überwiegend digital statt. Geplant sind unter anderem Aufzeichnungen der Konzerte aus dem Herbst, die durch eigene Formate für die Ausstrahlung im Web ergänzt werden. Die Produktion übernimmt das bewährte Team der :alpenarte. Es wird von Studierenden der Musikvermittlung und des Musikjournalismus unter der Leitung von Carsten Dürer unterstützt.

Domjanic sieht in der Verbreitung über das Internet die Chance, ein internationales Publikum anzusprechen und für das Festival im Bregenzerwald begeistern. „Natürlich ist diese innovative Form der Präsentation ein kleines Wagnis. Doch auch das gehört zu unserer Idee, Klassik anders zu präsentieren.“ Ob neben Live-Festival im Herbst und Online-Festival im Frühjahr weitere Konzerte möglich sind, hängt unter anderem von den dann geltenden Covid-19-Beschränkungen ab.

Wichtiger Schwerpunkt des Festivals bleibt jedenfalls die Musikvermittlung. Für die Schulklassen werden künftig in jedem Jahr eigene Konzerte im Angelika-Kauffmann-Saal stattfinden.

Die :alpenarte findet vom 8. bis 11. Oktober 2020 in Schwarzenberg statt. Das Programm wird in den kommenden Wochen fixiert und Anfang September präsentiert.

—| Pressemeldung alpenarte Schwarzenberg |—

Annaberg-Buchholz, Eduard von Winterstein Theater, Moritz Gogg – Intendant ab 2021, 18.07.2020

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Eduard von Winterstein Theater

Eduard von Winterstein Theater / Der Bettelstudent © Christian-Dageförde

Eduard von Winterstein Theater / Der Bettelstudent © Christian-Dageförde

Moritz Gogg – Intendant ab Herbst 2021

Moritz Gogg (46) wird ab der Spielzeit 2021/22 neuer Geschäftsführender Intendant bei der Erzgebirgischen Theater- und Orchester GmbH mit Spielstätten in Annaberg-Buchholz und Aue-Bad Schlema. Dies haben der Gesellschafter und die eingesetzte Findungskommission im Rahmen eines zweistufigen Bewerbungsverfahrens entschieden. Damit folgt Moritz Gogg am 01.09.2021 auf den aktuellen Intendanten Dr. Ingolf Huhn, *1955, der das Theater seit 2010 leitet. Moritz Gogg ist derzeit Künstlerischer Betriebsdirektor und Operndirektor am Stadttheater Gießen. Zuvor war er Leiter des Künstlerischen Betriebes am Brucknerhaus Linz. Der Österreicher studierte Rechtswissenschaften und Klavier sowie Gesang an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien.

Eduard von Winterstein Theater / Moritz Gogg - kommender Intendant am Erzgebirgischen Theater in Annaberg-Buchholz und Aue-Bad Schlema @ Moritz Gogg

Eduard von Winterstein Theater / Moritz Gogg – kommender Intendant am Erzgebirgischen Theater in Annaberg-Buchholz und Aue-Bad Schlema @ Moritz Gogg

Moritz Goggs Erfahrungen sowohl auf der Bühne als Sänger als auch in den vergangenen Jahren hinter der Bühne in der Leitung des künstlerischen Betriebes qualifizieren ihn für die Übernahme der Intendanz bei der ETO GmbH in hohem Maße ebenso wie seine spürbare Leidenschaft für das Theater. Moritz Gogg freut sich sehr auf die Übernahme der Intendanz und die mit der Position verbundenen Aufgaben und Herausforderungen: „Ich freue mich sehr, die Erzgebirgische Theater- und Orchester GmbH ab der Spielzeit 2021/22 als Geschäftsführender Intendant zu leiten und diese traditionsreiche Institution in dieser wunderschönen Erlebnisregion gemeinsam mit den Mitarbeitenden und dem Publikum in die Zukunft zu führen. Neue Impulse für das Erzgebirge zu setzen und die Häuser niederschwellig zugänglich zu machen, zu öffnen und nachhaltig zu sichern, neue Publikumsschichten zu erschließen sowie eine Erhöhung der Strahlkraft durch internationale Kooperationen sind meine erklärten Ziele. Die zu etablierende Erzgebirgische*Dramaturgie ist geprägt durch Erstaufführungen, Raritäten, eine publikumszugängliche Moderne und regionale Themen, um die Häuser in der Region zu verankern und in der Theaterlandschaft zu positionieren. Darüber hinaus zeichnet sie sich durch sinnliches, identitätsstiftendes und gesellschaftsrelevantes Ensembletheater aus. Eine großartige Aufgabe, der ich mich mit vollem persönlichem Einsatz und Elan widmen werde und der ich mit begeisterter Vorfreude entgegensehe!“

Als Vertreter des Gesellschafters sagt Frank Vogel, Landrat des Erzgebirgskreises, zum künftigen Intendanten in Annaberg-Buchholz und Aue-Bad Schlema: Moritz Gogg entspricht genau dem Anforderungsprofil, welches wir uns zur Weiterführung der von Dr. Ingolf Huhn über 10 Jahre erfolgreich vorangetriebenen und begleiteten Entwicklung vorgestellt haben. Er verbindet Kenntnisreichtum der Szene mit jugendlichem Esprit und Leidenschaft für die Sache. Herrn Dr. Huhn sei für seine engagierte Arbeit mit tollen publikumsorientierten Spielplänen und Inszenierungen schon jetzt herzlich gedankt. Er wird das Unternehmen bis Ende August 2021 weiterführen und gemeinsam mit Moritz Gogg den Übergang gestalten.“

—| Pressemeldung Eduard von Winterstein Theater |—

Münster, Theater Münster, GMD Golo Berg – bleibt in Münster, Spielzeit 2026/27

Juli 15, 2020  
Veröffentlicht unter Personalie, Pressemeldung, Theater Münster

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Theater Münster

 

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Dr. Katharina Kost-Tolmein  –  ab 2022

Generalmusikdirektor Golo Berg  –  bis 2027

Die Leitung des Theater Münster ist auf Jahre geordnet:  Der heutige Generalintendant Dr. Ulrich Peters, seit 2012 in Münster tätig,  übergibt die Generalintendanz des  Theater 2022 an Dr. Katharina Kost-Tolmein; IOCO berichtete, link HIER.  

Dr. Katharina Kost-Tolmein - kommende Intendantin des Theater Münster © Tolmein

Nun hat der Rat der Stadt Münster hat die Verlängerung des Vertrags mit GMD Golo Berg bis zum Ende der Spielzeit 2026/27 beschlossen. Vorausgegangen war eine Abstimmung der rund 70 Musiker*innen des Sinfonieorchesters Münster, die mit sehr großer Mehrheit für den Verbleib von Berg votierten.

Theater Münster / Golo Berg: © Oliver Berg

Theater Münster / Golo Berg: © Oliver Berg

Golo Berg verlieh in den ersten drei Jahren seines bisherigen Wirkens dem Musikleben der Stadt Münster wichtige Impulse: »Musica Sacra« erfuhr durch ihn eine Neuausrichtung als interreligiöses Festival für sakrale Musik. Die Tage der Barockmusik wurden in ihrer Bedeutung aufgewertet und internationalisiert. Neue Formate der Jugendarbeit des Sinfonieorchesters (»Musik+« bzw. »Symphonic+«) intensivierten erheblich dessen Engagement für diese Altersgruppe.

Das Festjahr zum 100jährigen Bestehen des Symphonieorchesters wurde durch sein qualitativ hochwertiges und sehr umfangreiches Programm zu einem durchschlagenden Erfolg. Ein dreitägiges Open-Air-Festival im Herzen der Stadt, und hierbei insbesondere eine Aufführung der Carmina Burana mit 700 Mitwirkenden und vor über 5000 Zuhörer*innen, gehören zu den prägendsten Eindrücken von Bergs erster Amtszeit in Münster.

—| IPressemeldung Theater Münster |—

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