München, Bayerische Staatsoper, Bernd Sibler – ein Abend der Auszeichnungen, IOCO Aktuell, 01.08.2021

Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper München © Wilfried Hösl

28.7.2021 –  Abend der Ehrungen  –  Bayerische Staatsoper

Bernd Sibler, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst  – ehrte Marlis Petersen, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke,  Nikolaus Bachler, Kirill Petrenko für deren Wirken an der Bayerischen Staatsoper.

Bernd Sibler:Marlis Petersen und Wolfgang Ablinger-Sperrhacke zeigen sich schon seit vielen Jahren in besonderer Weise verbunden mit der Bayerischen Staatsoper“ – „Mit dem Weggang von Kirill Petrenko und dem baldigen Ausscheiden von Nikolaus Bachler geht eine außergewöhnliche Ära in der Geschichte der Bayerischen Staatsoper zu Ende“

Bayerische Staatsoper / Staatsminister Bernd Sibler ernennt Marlis Petersen zur Kammersängerin @ Wilfried Hoesl

Bayerische Staatsoper / Staatsminister Bernd Sibler ernennt Marlis Petersen zur Kammersängerin @ Wilfried Hoesl

Die deutsche Sopranistin Marlis Petersen und der österreichische Charaktertenor Wolfgang Ablinger-Sperrhacke wurden heute im Rahmen der Münchner Opernfestspiele von Kunstminister Bernd Sibler zur Bayerischen Kammersängerin bzw. zum Bayerischen Kammersänger ernannt. „Marlis Petersen und Wolfgang Ablinger-Sperrhacke zeigen sich schon seit vielen Jahren in besonderer Weise verbunden mit der Bayerischen Staatsoper. Regelmäßig verzaubern sie hier ihr Publikum mit Darbietungen auf Weltniveau. Marlis Petersen brilliert auf den bekanntesten Bühnen dieser Welt mit ihrem durchdringenden Koloratursopran und ihrer unglaublichen Bühnenpräsenz. Wolfgang Ablinger-Sperrhacke begeistert sein Publikum im In- und Ausland mit seinem schauspielerischen Talent und seiner vielseitigen Tenorstimme. Ich freue mich sehr, diese beiden Ausnahmetalente zur Bayerischen Kammersängerin und zum Bayerischen Kammersänger ernennen zu dürfen. Diese Auszeichnung ist auch eine ausdrückliche Einladung an die beiden, möglichst oft und möglichst bald wieder nach München zukommen“, so der Minister.

Außerdem ernannte der Minister Nikolaus Bachler, scheidender Staatsintendant der Bayerischen Staatsoper, und Kirill Petrenko, ehemaliger Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, für ihre hervorragenden Leistungen und herausragenden Verdienste zu Ehrenmitgliedern der Bayerischen Staatsoper. Sibler betonte: „Mit dem Weggang von Kirill Petrenko und dem baldigen Ausscheiden von Nikolaus Bachler geht eine außergewöhnliche Ära in der Geschichte der Bayerischen Staatsoper zu Ende. Kirill Petrenko hat mit seiner Musik jede Aufführung zu einem Fest der Sinne gemacht. Nikolaus Bachler war der Pilot eines langjährigen künstlerischen Höhenflugs der Bayerischen Staatsoper, mit dem sie Sphären erreicht hat, in die nur wenige Häuser vordringen. Ich danke Nikolaus Bachler und Kirill Petrenko von Herzen für diesen außerordentlichen Einsatz und freue mich, diese beiden großen Künstler zu Ehrenmitgliedern der Bayerischen Staatsoper zu ernennen. Nikolaus Bachler wird am Freitag, den 30. Juli 2021, im Rahmen des Festspielsonder-Konzerts „Der wendende Punkt“ in der Bayerischen Staatsoper verabschiedet.

Neben Petrenko und Bachler gibt es derzeit zwei weitere Ehrenmitglieder: Generalmusikdirektor a. D. Zubin Mehta und Staatsminister a.D. Dr. h.c. Hans Zehetmair. Zu den früheren Ehrenmitgliedern zählten Sir Peter Jonas, Wolfgang Sawallisch und August Everding.

Bayerische Staatsoper / Staatsminister Bernd Sibler ernennt Nikolaus Bachler zum Ehrenmitglied der Staatsoper @ Wilfried Hoesl

Bayerische Staatsoper / Staatsminister Bernd Sibler ernennt Nikolaus Bachler zum Ehrenmitglied der Staatsoper @ Wilfried Hoesl

Bayerische Kammersängerinnen und Kammersänger

Die Dienstbezeichnung “Bayerische/r Kammersänger/in” wird seit 1955 durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst auf Vorschlag der Bayerischen Staatsoper bzw. eines der anderen Bayerischen Staatstheater für herausragende künstlerische Leistungen verliehen. Voraussetzung ist eine mindestens fünfjährige Zugehörigkeit zu den Bayerischen Staatstheatern als Ensemblemitglied oder im Rahmen regelmäßiger Gastauftritte. Bisher wurden über 130 Sängerinnen und Sänger ausgezeichnet, darunter Hans Hotter (1955), Fritz Wunderlich (1962), Astrid Varnay (1963), Birgit Nilsson (1970), Wolfgang Brendel (1976), Júlia Várady (1979), Edita Gruberova (1989) und Jonas Kaufmann (2013). Zuletzt wurden an der Bayerischen Staatsoper Anja Kampe (2018) und Alex Esposito (2020) zu Bayerischen Kammersängern ernannt.

Informationen zu den Solisten

Marlis Petersen

Marlis Petersen studierte Gesang in Stuttgart. Nach einem Engagement an den Städtischen Bühnen Nürnberg war sie von 1998 bis 2003 Ensemblemitglied an der Deutschen Oper am Rhein. 2004 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper mit der Partie der Königin der Nacht (Die Zauberflöte). Zu ihrem Repertoire gehören u. a. Partien wie Donna Anna (Don Giovanni), Violetta Valéry (La traviata), Marguerite de Valois (Les Huguenots), Antonia/Giulietta (Les contes d’Hoffmann), Hanna Glawari (Die lustige Witwe), Adelaide (La straniera) sowie die Titelpartien in Alcina, Maria Stuarda, Lulu, und Salome. Sie gastiert regelmäßig u. a. an der Opéra Bastille in Paris, am Royal Opera House Covent Garden in London, an der Metropolitan Opera in New York und an den Staatsopern in Hamburg, Berlin und Wien sowie bei den Festspielen von Salzburg, Bregenz und Aix-en-Provence.

Wolfgang Ablinger-Sperrhacke zu Salome 
Youtube Trailer Bayerische Staatsoper
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Wolfgang Ablinger-Sperrhacke

Wolfgang Ablinger-Sperrhacke studierte an der Musikhochschule Wien. Nach ersten Engagements in Linz, Basel und am Gärtnerplatztheater debütierte er 1997 an der Opéra national de Paris. Sein Repertoire umfasst Partien wie Mime und Loge (Der Ring des Nibelungen), Hauptmann (Wozzeck), Herodes (Salome), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Arnalta (L’incoronazione di Poppea), Podestà (La finta giardiniera) und Pirzel (Die Soldaten). Gastengagements führten ihn u. a. an das Teatro alla Scala in Mailand, die Metropolitan Opera in New York und an die Opernhäuser von Berlin, Wien, Zürich, Madrid, Amsterdam sowie zu den Festspielen in Salzburg, Bregenz, Glyndebourne, Baden-Baden und Aix-en-Provence.

—| IOCO Aktuell Bayerische Staatsoper München |—


Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Pat To Yan – Hausautor Nationaltheater, IOCO Personalie, 24.07.2021

Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim

NTM Nationaltheater Mannheim © Christian Kleiner

NTM Nationaltheater Mannheim © Christian Kleiner

Pat To Yan – 2021/22 – Hausautor am Nationaltheater Mannheim

Ab der Spielzeit 2021/22 wird der 1975 in Hongkong geborene Autor Pat To Yan als neuer Hausautor am Nationaltheater Mannheim arbeiten. Während seiner Hausautorschaft ist u. a. die Uraufführung seines Opern-Librettos The Damned and the Saved (Komposition: Malin Bång, Musikalische Leitung: Rei Munakata, Regie: Sandra Strunz) geplant. In dem gerade entstehenden Text verhandelt er die Frage, wie bedingungslos Widerstand sein muss. Die Premiere der Koproduktion von Oper und Schauspiel des Nationaltheaters Mannheim wird am 15. Mai 2022 im Rahmen der »Münchner Biennale« stattfinden, und anschließend am Nationaltheater Mannheim zu sehen sein. Darüber hinaus ist die Uraufführung des dritten Teils seiner Trilogie Posthuman Condition im März 2022 geplant, in dem er die Bedeutung von Leid in der menschlichen Existenz befragt. Pat To Yan wird selbst Regie führen.

Christian Holtzhauer, Schauspielintendant am Nationaltheater Mannheim: »Pat To Yan ist Künstler und Aktivist, der in seinen Texten und in seiner Arbeit als Theatermacher immer wieder mögliche Formen von politischem Widerstand und die vielfältigen Gefährdungen der Demokratie aufgreift. Damit verbunden fragt er zugleich, was den Menschen und vor allem zwischenmenschliche Beziehungen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz ausmacht. Ich freue mich sehr auf eine intensive Zusammenarbeit mit Pat To Yan, den wir während seines einjährigen Aufenthalts in Mannheim als Dramatiker, Librettisten und Regisseur kennenlernen dürfen.«

Nationaltheater Mannheim / Pat To Yan, aus Hong Kong stammender Hausautor 2021/22 © Max Zerrahn

Nationaltheater Mannheim / Pat To Yan, aus Hong Kong stammender Hausautor 2021/22 © Max Zerrahn

Pat To Yan studierte Englische Literatur und Soziologie in Hongkong sowie Szenisches Schreiben an der Royal Holloway University of London. Seither arbeitet er als Dramatiker und Lehrbeauftragter sowie Regisseur seiner eigenen aber auch fremder Texte. Er schreibt metaphorisch-gleichnishaft, und verhandelt doch immer konkret die Frage, wie man sich in einem unberechenbaren System behaupten kann. In seinen Texten verschieben sich Realitäts- und Traumebenen und seine Figuren sind Schöpfungen und Variationen von mythologischen Figuren aus Europa und China, wie beispielsweise »die Katze mit einem Loch« oder »der Mann, der Schmerz mitansieht«.

Im Rahmen des 8th Hong Kong Theatre Libre 2015 wurde sein Stück Bis ans Ende ihrer Tage als bestes Stück ausgezeichnet und beim EMW Festival of Hong Kong Repertory Theatre auf Kantonesisch uraufgeführt. 2018 wurde es am Münchner Residenztheater in seiner Europäischen Erstaufführung gezeigt. Seither schreibt Pat To Yan seine Texte überwiegend auf Englisch. 2016 gründete er das freie Produktionslabel »Reframe Theatre«, mit dem er bis heute zusammenarbeitet. 2017/18 realisierte den immersiven Theaterabend »Flow of Time« im Hongkong Fringe Club.

Mit seinem Stück Eine kurze Chronik des künftigen China wurde er 2016 zum Berliner Stückemarkt eingeladen – als bislang erster prämierter chinesischer Theatertext überhaupt: »Das Stück widersetzt sich einer linearen narrativen Dramaturgie und arbeitet in sehr verdichtet poetischen Verflechtungen die grausamen Phantasmen einer gegenwärtigen Gesellschaft der Ungleichzeitigkeiten heraus, die zu jedem Rückfall in die Barbarei bereit ist – ob es nun um staatlich organisierten Organraub geht oder um gedungene Mörder. Ein Stück, in dem die Möglichkeit des Verwechselns von Realität und Traum so naheliegend scheint, dass uns ihre Mächtigkeit schaudern macht. Was, wenn sich diese Albträume längst vernetzt haben und gegen unsere Zukünfte antreten?« (Kathrin Röggla, Jurorin). Der Text wurde als erster Teil einer Trilogie im Frühjahr 2021 am Saarländischen Staatstheater (Regie: Moritz Schönecker) uraufgeführt. Mit Eine posthumane Geschichte hat Pat To Yan mittlerweile sein zweites Stück aus der Serie Posthuman Journey geschrieben, in der er erforscht, was Menschsein heute und in der Zukunft bedeuten kann. Es wurde im April 2021 am Schauspiel Frankfurt (Regie: Jessica Glause) uraufgeführt.

Das beeindruckende Hong Kong Culture Center / Heimat von Pat To Yan © IOCO

Das beeindruckende Hong Kong Culture Center / Heimat von Pat To Yan © IOCO

Lesenswertes von und über Pat To Yan auf der Seite des Suhrkamp Verlags:
Pat To Yan: Widerstand und seine Schatten
Eva Behrendt & Pat To Yan – Ein Gespräch über die Rolle Chinas heute und in naher Zukunft, den Hongkonger Widerstand und ein Theaterstück, das tief in der interkulturellen Tradition Hongkongs wurzelt: »Antigone und die weiße Knochenfrau«

Zur Hausautor*innenschaft am Nationaltheater Mannheim:

Erst im April dieses Jahres setzte der Verein der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim ein wichtiges Signal und erhöhte das jährliche Stipendium für die Hausautor*innen des Nationaltheaters in zwei Schritten. In der aktuellen Spielzeit stieg die Förderung von zuletzt 6.000 € auf 9.000 €. Mit Beginn der Spielzeit 2021/22 wird sie 12.000 € betragen, wodurch sich die ursprüngliche Fördersumme verdoppelt. Zusätzlich zu dem durch den Verein der Freunde und Förderer finanzierten Stipendium, über das der oder die ausgewählte Autor*in frei verfügen kann, stellt das Schauspiel des Nationaltheaters eine Wohnung, übernimmt Reisekosten und finanziert einen Stückauftrag.

Ermöglicht wird der Aufenthalt des Hausautors durch die freundliche Unterstützung der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V.

—| Pressemeldung Nationaltheater Mannheim |—


Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

Verona, Arena di Verona, Sommerfestival 2021 – Maria José Siri, IOCO Aktuell, 17.07.2021

Juli 17, 2021  
Veröffentlicht unter Arena di Verona, Oper, Personalie

Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

arena.gif

Arena di Verona

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

Sommerfestival Arena di Verona 2021  –  16.7. – 4.9.2021

MARIA JOSÉ SIRI –  Santuzza und Nedda – am Doppelabend Cavalleria rusticana und Pagliacci – 

Die uruguayische Sopranistin MARIA JOSÉ SIRI steht am 22. Juli 2021 sowohl in Cavalleria rusticana als auch in Pagliacci in der weiblichen Hauptrolle auf der Bühne der Arena di Verona. Damit schreibt Maria José Siri ein weiteres kleines Stück Operngeschichte in der traditionsreichen Geschichte der Arena di Verona Santuzza und interpretiert dort als erste Sängerin in Mascagnis Cavalleria rusticana und Nedda in Leoncavallos Pagliacci an einem Abend.

„Sowohl Santuzza als auch Nedda am selben Abend in der Arena di Verona darzustellen wird eine wunderbare Erfahrung sein.“, so Maria José Siri. „Für mich als Sängerdarstellerin ist es ein Traum gleich zwei Rollen an einem Abend zu singen, vor allem wenn es sich um zwei so entgegengesetzte Charaktere handelt. Santuzza wurde von Turiddu verlassen und kämpft um ihn und ihre Würde, während Nedda ihren Mann Canio betrügt und ihn für ihren Liebhaber Silvio verlassen will. In der Inszenierung in der Arena ist Nedda eine Art wiederauferstandene Santuzza: Die beiden Rollen sind miteinander verbunden, als ob Santuzza sich in ihrem nächsten Leben von der Bürde ihrer unterdrückten Weiblichkeit losgelöst hätte.“

Marie José Siri © Michele Monasta

Marie José Siri © Michele Monasta

Der Doppelabend wird in Verona in einer Neuinszenierung von Michele Olcese und unter der musikalischen Leitung Marco Armiliatos gespielt. In Cavalleria rusticana tritt die Sängerin mit Murat Karahan (Turiddu), Sebastian Catana (Alfio), Clarissa Leonardi (Lola) und Agostina Smimmero (Lucia) auf, während sie in Pagliacci mit Fabio Sartori (Canio), Sebastian Catana (Tonio), Riccardo Rados (Peppe) und Mario Cassi (Silvio) auf der Bühne steht.

Maria José Siri lebt seit Jahren in Verona und tritt in diesem Sommer in drei Produktionen in der Arena auf. Neben Cavalleria rusticana / Pagliacci ist die Starsopranistin in einer Gala mit Plácido Domingo und in der Titelrolle von Aida zu erleben. Später dieses Jahr singt sie außerdem unter anderem Leonora di Vargas in einer Neuinszenierung von La forza del destino an der Opéra Royal de Wallonie in Liège und Odabella in Attila an der Oper von Teneriffa.

Die Künstlerin erregte großes internationales Aufsehen in der Titelfigur von Madama Butterfly, mit der sie die Spielzeit 2016/17 der Mailänder Scala eröffnete. Dort war sie außerdem unter anderem in Neuproduktionen von Francesca da Rimini und Manon Lescaut in den Titelpartien zu hören. Weitere internationale Verpflichtungen führten Siri in vielen großen italienischen Opernrollen des 19. und 20. Jahrhunderts an Opernhäuser wie  die Wiener Staatsoper, Bayerische Staatsoper, Deutsche Oper Berlin und Staatsoper Berlin, Staatsoper Hamburg, Semperoper Dresden, Gran Teatre del Liceu Barcelona, Teatro Colón Buenos Aires, Bolschoi-Theater Moskau und das New National Theatre in Tokyo.

—| IOCO Aktuell Arena di Verona |—


Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

Karlsruhe, Badisches Staatstheater, Intendant Peter Spuhler fristlos abberufen, IOCO Aktuell, 09.07.2021

Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

karsruhe_neu.jpg

Badisches Staatstheater Karlsruhe

 

Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

Badisches Staatstheater Karlsruhe © Jochen Klenk

 Intendant Peter Spuhler – Außerordentlich gekündigt

Der Verwaltungsrat des Badischen Staatstheaters Marlsruhe hat in einer Sondersitzung am 7. Juli  2021 in Karlsruhe Peter Spuhler mit sofortiger Wirkung aus seinem Amt als Generalintendant abberufen. Die Entscheidung des Gremiums erfolgte ohne Gegenstimme. Das Dienstverhältnis wurde außerordentlich gekündigt. Da es sich um eine Personalangelegenheit handelt, wurden weitere Informationen und Details zu der Massnahme nicht bekanntgegeben.

Dr. Ulrich Peters –  folgt  Peter Spuhler

Der Verwaltungsrat des Badisches Staatstheaters Karlsruhe hatte am 25. Juni 2021 in Karlsruhe den langjährigen Theaterleiter und Musiktheater-Regisseur Dr. Ulrich Peters zum neuen Intendanten berufen. Bereits im Mai 2021 hatte sich das Gremium einstimmig für Dr. Ulrich Peters, noch-Generalintendant des Theaters Münster als Nachfolger von Peter Spuhler ausgesprochen, IOCO berichtete, link Hier!.

Dr. Ulrich Peters leitete das Theater Münster seit August 2012. Zuvor hatte Peters (* 1955) als Intendant das Theater Augsburg (1999 – 2007) und das Münchener Gärtnerplatztheater (2007 – 2012) geleitet. Ulrich Peters wird das Badische Staatstheater – so wurde zu seiner Bestellung im Juni 2021 gemeldet – vom 1. September 2021 bis zum 31. August 2024 leiten.

—| IOCO Aktuell Badisches Staatstheater Karlsruhe |—


Teilen Sie den Artikel
  •  
  •  
  •  
  •  
  •   

Nächste Seite »

Diese Webseite benutzt Google Analytics. Die User IPs werden anonymisiert. Wenn Sie dies trotzdem unterbinden möchten klicken Sie bitte hier : Click here to opt-out. - Datenschutzerklärung