Graz, Styriarte, recreationBAROCK – Vivaldi pur, ab 09.12.2019

Dezember 6, 2019  
Veröffentlicht unter Konzert, Pressemeldung, Steirische Festspiele

Steirische Festspiele

Steirische Festspiele /recreationBAROCK creationBAROCK im Minoritensaal © Werner Kmetitsch

Steirische Festspiele /recreationBAROCK creationBAROCK im Minoritensaal © Werner Kmetitsch

recreationBAROCK lässt im Advent „Vivaldi pur“ erklingen

in Vivaldis Winter aus den Vier Jahreszeiten gleiten die Schlittschuhläufer über den gefrorenen See. Gemeinsam mit dem Orchester recreationBAROCK erweckt sie Mónica Waisman in ihren Geigentönen zum Leben.

Montag,    9. Dezember 2019, 19.45 Uhr
Dienstag, 10. Dezember 2019, 19.45 Uhr
Mittwoch, 11. Dezember 2019, 19.45 Uhr

Steirische Festspiele /recreationBAROCK © Werner Kmetitsch

Steirische Festspiele /recreationBAROCK © Werner Kmetitsch

Minoritensaal
VIVALDI PUR
Antonio Vivaldi: Flötenkonzert in G, op. 10/4, RV 435
Concerto grosso in g, op. 3/2, RV 578, Concerto a quattro in B „Conca“, RV 163
Violinkonzert
Flötenkonzert in F, op. 10/5, RV 434
L’inverno, Concerto in f aus „Le Quattro Stagioni“, op. 8 Nr. 4
Doppelkonzert für zwei Traversflöten in C, RV 533
Maria Beatrice Cantelli & Heide Wartha, Flöten
recreationBAROCK
Leitung: Mónica Waisman, Violine

Steirische Festspiele / Monica Waisman © Werner Kmetitsch

Steirische Festspiele / Monica Waisman © Werner Kmetitsch

Weihnachten steht vor der Tür, und da darf Musik von Vivaldi nicht fehlen: Mónica Waisman ist die Geigensolistin im „Winter“ aus den „Vier Jahreszeiten“ und einem späten Violinkonzert. Pastorale Flötentöne huldigen den Hirten von Bethlehem, während die Streicher an Vivaldis schneereiche Winter in Wien erinnern.

Steirische Festspiele /recreationBAROCK © Werner Kmetitsch

Steirische Festspiele /recreationBAROCK © Werner Kmetitsch

Karten und Informationen
styriarte Kartenbüro
Sackstraße 17, 8010 Graz
Tel.: 0316.825000
www.recre.at

—| Pressemeldung styriarte |—

El Inmortal – CD von Coviello Classics, IOCO CD-Rezension, 06.12.2019

El Inmortal - CD von Coviello Classics © Coviello Classics

El Inmortal – CD von Coviello Classics © Coviello Classics

 El Inmortal –  CD von Coviello Classics – COV92003

Eine Weltreise der Musik – Siegfried + Johanna Jung, Yasuko Kagen

von Michael Stange

Siegfried + Johanna Jung sowie Yasuko Kagen laden zu beschwingter Welt-Reise mit Tuba, Harfe und Flügel ein. Das CD-Album El Inmortal (Der Unsterbliche) ist eine Hommage an die unsterbliche Entstehung der Musik und eine mitreißende, poetische musikalische Weltreise.

Tubist Siegfried Jung hat sieben Komponisten gebeten, eigene Kompositionen unter Ver-wendung der Volksmusik ihrer Heimat zu schreiben. So sind auf dem Album El Inmortal acht Komposi-tionen aus Argentinien, Deutschland (2 x), Japan, Rumänien, Ungarn, England und den USA versammelt.

Tubist Siegfried Jungstellt sich vor
youtube Trailer Siegfried Jung
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Siegfried Jung – in Temeschburg (Rumänien) geboren – ist Mitglied des Orchesters des Nationaltheater Mannheim und als internationaler Tuba-Solist weltweit gefragt. Siegfried Jung, Johanna Jung an der Harfe und Yasuko Kagen am Flügel haben mit El Inmortal ein mitreißendes Album vorgelegt.

Beginnend mit dem Stück El Inmortal von Gerardo Gardelin aus Argentinien wird die Welt des Tangos erkundet, mit modernen Elementen verknüpft aber immer wieder zum Tango zurückgefunden. Das Werk vereint Elegie und rhythmischen Schwung. Willi März, der zweimal vertreten ist, greift in Grotesker Landler die bayrischen Tanzmelodien auf und rei-chert sie mit überraschenden Wendungen und Brüchen an.

Corazón de la fiesta (Herz des Festes) von Yojiro Minami ist ein Tanz, der mit japani-schen Klängen und mit Elementen der Weltmusik verwoben ist. Die Melodie pendelt zwischen dunklen Tönen und Jazzrythmen und auftrumpfenden Klängen. Sabin Pautzas setzt in Joc de doi din Banat (Spiel zu zweit im Banat) setzt ganz auf Tanzrhythmen. Er beginnt mit einer schwungvoll, fröhlichen Klaviereinleitung, die an einen spaßig ironischen Dorftanz erinnert und sich furios ausgelassen steigert. Andrea Csollánys Ungarische Fantasie besticht durch die Mischung von Csardas-Melodien mit hell klingenden Folklore-Elementen, die die Tuba spielerisch begleitet und schwerfällig beendet. John Friths My Bonny Lad (Mein hübscher Junge) kommt zunächst düster, drohend daher um in leicht beschwingte und zärtliche Melodien überzugehen, in denen sich Tuba und Harfe sanft umkosen, um dann in einem poetischen gemeinsamen Ausklang zu enden. Michael Schneiders American Fantasy – A Tribute to Stephen Foster- bietet freudig aufjauchzende Pastellfarben, die an Elemente von Filmmusiken und Jazzsequenzen erinnern. Der Ausklang ist Willi März gewidmet, der in Danse agile eine Mischung aus leiser Salonmusik mit feurigen Passagen kombiniert und damit gleichsam einen Schlusspunkt in der Bandbreite der Stilrichtungen aller Kompositionen setzt.

Yasuko Kagen am Flügel © Yasuko Kagen

Yasuko Kagen am Flügel © Yasuko Kagen

Nur in El Inmortal sind alle drei Instrumente gemeinsam zu hören. Die übrigen Stücke sind Duette zwischen Tuba und Klavier oder Harfe. So können die an sich dunkle Tuba und Harfe oder Klavier im Duett jeweils ihre Agilität beweisen und in Kontrasten und Harmonien und sinnlichen Klängen schwelgen.

Siegfried Jung demonstriert eindrucksvoll, dass die Tuba nicht nur ein düsteres Wagner Instrument ist sondern zu jauchenzendem, fröhlichem Ton fähig ist. Mit einer immense Farb- und Ausdruckspalette und präsentiert er eindrucksvoll die Vielfalt und Pracht seines Instru-ments. Die der Tuba gemeinhin zugeordnete dunkle Klangfarbe nimmt er als Ausgangspunk, um mit technischer Meisterschaft und mitreißender Glut eine beeindruckende Bandbreite an Tönen, Melodien und Farben zu präsentieren. Schillernde, glänzende, zarte und frohlockende Töne gesellen sich zu erdenschweren, dunklen Passagen.

Gerade wenn das Blech schwebt gelingen betörende Dialoge mit Harfe und Flügel. Maßgeblichen Anteil an diesen bestrickenden Ensembleleistungen hat die Harfenistin Johanna Jung. Ihr gelingt es, aus der Harfe einen breiten Bogen an Klangfarben hervorzuzaubern und mit ihrem intensiven gefühlvollen Spiel Klänge zu präsentieren, die die Eigenständigkeit des Instruments betonen aber im Zusammenspiel mit der Tuba einen gemeinsamen Ton zu treffen, der die Hörer in die Stücke eintauchen lässt. Die Pianistin Yasuko Kagen gelingen virtuose Momente, die in den Duetten mit der Tuba mit innigem Spiel und emphatischer Leidenschaft gepaart werden. Beeindruckend, wie ihr in Csollanys Stück die Nachbildung des Klangs des Cimballons gelingt und mit welch lichten Tönen sie hier agiert.

 Harfenistin Johanna Jung © Johanna Jung

Harfenistin Johanna Jung © Johanna Jung

Alle Kompositionen schwingen, reißen mit. Das Blech schwebt in behendem, erdigem, saftigem Ton, die Harfe jubiliert, der Flügel glänzt. So wird in jedem Stück ein prägnantes musikalisches Feuer entfacht.

Ein beglückendes, großartiges Album, in dem Komponisten und Solisten die Bandbreite ihres Könnens darstellen. Poesie, Farben, Gefühl Reichtum der Kompositionen, die Virtuosität der Ensemblemitglieder und die audiophile Qualität machen die CD zu einem Juwel. Bravo.

—| IOCO CD-Rezension |—

Gera, Theater Altenburg Gera, Theater Chor – Zu Nikolaus im MDR Riverboat, 06.12.2019

Dezember 5, 2019  
Veröffentlicht unter Konzert, Pressemeldung, Theater Altenburg Gera

Theater Altenburg Gera

Theater Altenburg Gera / Kinder- und Jugendchor in Untergang der Titanic © Ronny Ristok

Theater Altenburg Gera / Kinder- und Jugendchor in Untergang der Titanic © Ronny Ristok

Theater Altenburg Gera Chor im MDR Riverboat

Der Kinder- und Jugendchor des Theaters Altenburg Gera ist am Freitag, 6. Dezember 2019 zu Gast in der MDR Talkshow„Riverboat“. Dort werden die jungen Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Chordirektor Gerald Krammer das Publikum und die Zuschauer mit Weihnachtsliedern erfreuen.

Die Sendung wird im MDR Fernsehen am 6. Dezember ab 22.00 Uhr ausgestrahlt und am 8. Dezember ab 11.45 Uhr wiederholt. Es moderieren Kim Fisher und Jörg Kachelmann. Die prominenten Gäste der Show sind Ottfried Fischer, Ernst Vettori, Frank Zander, Manuela Verges, Andrea Ballschuh, Kati Wilhelm und die EHRLICH BROTHERS.

Der Kinder- und Jugendchor des Theaters Altenburg Gera erarbeitet regelmäßig eigene Inszenierungen und ist an professionellen Opern- und Musicalinszenierungen sowie an Konzerten des Theaters beteiligt. Voraussetzung für die Mitwirkung im Kinder- und Jugendchor ist neben musikalischer Begabung und dem Mindestalter von neun Jahren die Bereitschaft, mit Disziplin und regelmäßiger Proben- und Aufführungsteilnahme in einem Ensemble zu lernen und zu arbeiten. So dient dieser Klangkörper der Förderung musikbegeisterter Kinder und Jugendlicher, die ihrer besonderen Liebe zum Theater nachgehen wollen. Die Probenarbeit umfasst die Ausbildung der Stimme, die Einstudierung musikalischer Werke und die szenische Umsetzung auf der Bühne. 2019 hat der Chor als eigene musikalisch-szenische Produktion das Musical „13“ von Jason Robert Brown mit großem Erfolg auf die Bühne in Gera und Altenburg gebracht. In der Weihnachtszeit ist der Chor wieder an den Aufführungen „Der Nussknacker“ mit dem Thüringer Staatsballett und dem Philharmonischen Orchester Altenburg Gera beteiligt. 2020 steht u.a. die Oper „Der Wildschütz“ von Albert Lorizing auf dem Spielplan, woran auch der Kinder- und Jugendchor mitwirkt. Schließlich tritt der Chor im Sommer 2020 zu den Open-Air-Konzerten auf, in denen Ausschnitt aus Opern von Verdi und Puccini aufgeführt werden.

—| Pressemeldung Theater Altenburg Gera |—

Hagen, Theater Hagen, Viertes Kammerkonzert im Kunstquartier Hagen, 08.12.2019

Dezember 5, 2019  
Veröffentlicht unter Konzert, Pressemeldung, Theater Hagen

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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Viertes Kammerkonzert
am Sonntag, 8. Dezember 2019 um 11.30 Uhr

im Auditorium im Kunstquartier Hagen
Programm: Ludwig van Beethoven: Sonate für Violoncello und Klavier A-Dur op. 69
Violinromanze F-Dur op. 50
Klaviertrio c-Moll op. 1 Nr. 3

Interpreten: Evgeny Selitsky (Violine), Rolf Petrich (Violoncello) und
Amy Tarantino-Trafton (Klavier)

Das vierte Kammerkonzert findet am 8. Dezember 2019 mit Beginn um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen statt und bietet eine Einstimmung auf das Beethoven-Jahr 2020 (250. Geburtstag). Auf dem Programm stehen folgende Werke dieses Komponisten: die 1808 vollendete dreisätzige Sonate für Violoncello und Klavier A-Dur op. 69, die 1798 geschriebene Violinromanze F-Dur op. 50 und das 1795 veröffentlichte viersätzige Klaviertrio c-Moll op. 1 Nr. 3. Für die Präsentation dieser Kompositionen haben sich Evgeny Selitsky (Violine), Rolf Petrich (Violoncello) und Amy Tarantino-Trafton (Klavier) zusammengefunden.

Eintritt 12 / 8 Euro

—| Pressemeldung Theater Hagen |—

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