Essen, Philharmonie Essen, Karneval der Tiere – aber von Loriot, 20.06.2020

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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen © Bernadette Grimmenstein

Philharmonie Essen © Bernadette Grimmenstein

  Karneval der Tiere  – aber von Loriot

Löwe und Elefant, Kuckuck und Känguru, Schuldkröte und Schwan

20.06.2020  15 Uhr  Philharmonie Essen

Löwe und Elefant, Kuckuck und Känguru, Schuldkröte und Schwan – sie alle haben ihren Auftritt in Camille Saint-Saëns’ berühmter musikalischer Erzählung Der Karneval der Tiere. In einem Konzert für Familien kommt diese „große zoologische Fantasie“, wie der Komponist sein Werk bezeichnet hat, am Samstag, 20. Juni 2020, um 15 Uhr in der Philharmonie Essen zur Aufführung. Das von Johannes Klumpp geleitete Folkwang Kammerorchester präsentiert die hierzulande wohl bekannteste Fassung von Loriot. Floriane Kleinpaß, Schauspielerin am Grillo-Theater, lässt den einzigartigen Text auf der Bühne des Alfried Krupp Saals lebendig werden. „Niemand hätte die beschwerliche Reise und den ungewohnten Kostümzwang auf sich genommen, wenn es sich nicht um ein kulturelles Ereignis von erregender Einmaligkeit handelte: den Karneval der Tiere“ – so beginnt Loriot seine Erzählung.

Wie es weitergeht, erfährt man in der Philharmonie Essen. Das Konzert dauert rund 45 Minuten und findet ohne Pause statt.

Philharmonie Essen / Frloriane Kleinpaß © Philip Lethen

Philharmonie Essen / Frloriane Kleinpaß © Philip Lethen

Hinweis: Der ursprünglich angekündigte zweite Termin am 20. Juni, um 11 Uhr entfällt.

Karten (€ 10,00 / € 6,60 ermäßigt) unter Tel. 0201 / 81 22-200, tickets@theater-essen.de sowie an der Kasse des Aalto-Theaters (Di-Sa 13:00-18:00 Uhr). Die Veranstaltungskasse öffnet 90 Minuten vor Konzertbeginn. Ein Online-Kauf ist derzeit nicht möglich.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Völlig von der Rolle – Junge Opernmacher, 02.05.2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

„Völlig von der Rolle“

Junge Opernmacher präsentieren ihren Kurzfilm

Das digitale Osterferienprojekt der Jungen Oper am Rhein steht kurz vor dem Abschluss: Das Ergebnis der kreativen Zusammenarbeit von über 70 Kindern zwischen 8 und 12 Jahren präsentiert die Deutsche Oper am Rhein ab Samstag, 2. Mai, 19.00 Uhr, auf ihrer Website www.operamrhein.de, Facebook und Istagram. Unter professioneller Anleitung entwickelten die Teilnehmer*innen die Story, Musik, Geräusche und Bilder zu einem animierten Kurzfilm, dem Kinder der Deutschen Schule in Caracas (Venezuela) und des Kinder­chors am Rhein, aber auch Malte und Anna Arkona ihre (Gesangs?) Stimmen leihen.

Deutsche Oper am Rhein / Einblick in den Arbeitsprozess: Anna-Mareike Vohn im Gespräch mit David Graham © Gerd Pasch, Zinnoberfilm

Deutsche Oper am Rhein / Einblick in den Arbeitsprozess: Anna-Mareike Vohn im Gespräch mit David Graham © Gerd Pasch, Zinnoberfilm

Die Deutsche Oper am Rhein hat das rein digitale Projekt kurz vor den Osterferien auf den Weg gebracht, um Kindern in der von der Kontaktsperre geprägten Ferienzeit die Möglichkeit zu geben, unter professioneller Anleitung auf ein gemeinsames kreatives Ergebnis hinzuarbeiten. „Opernmacher – die Kurzfilmausgabe“ orientiert sich am langfristig angelegten und bereits gestarteten Kreativprojekt „Opernmacher 2.0“. Die Resonanz auf die Ausschreibung war überwältigend: Über 70 Kinder zwischen 8 und 12 Jahren sind an dem Projekt beteiligt, darunter auch Kinder der Deutschen Schule in Caracas, Venezuela.

In der Erzählwerkstatt unter Leitung von Sascha Pranschke (Schriftsteller und Dozent für kreatives Schreiben) entwickelten 15 Kinder eine abenteuerliche, witzig-absurde Fantasiereise, die Gedanken zu ihrer momentanen Alltagssituation aufgreift. Zu dieser Story haben 15 weitere Kinder in der von David Graham (Komponist und Kompositionslehrer) geleiteten Musikwerkstatt Musik, Geräusche und Gesangstimmen erfunden. Daran knüpfte die Kreativwerkstatt unter der Leitung von Elisa Kuzio (Illustratorin) an: Zur Geschichte und ihrer Musik kreierten 15 weitere Kinder eigene Bilder, die zu einem Kurzfilm animiert werden. Unter der Leitung von Chorleiterin Sabina López Miguez haben 15 junge Sänger*innen des Kinderchors am Rhein und 12 Kinder aus Caracas die Gesangspartien eingesungen, die in der Musikwerkstatt entstanden sind. Prominente Unterstützung kam von Malte Arkona, dem beliebten KiKA-Moderator und Paten der Jungen Oper am Rhein: Er und seine Frau Anna Arkona übernahmen – neben den Kindern – Gesangs- und Sprechrollen in dem Kurzfilm, der ab 2. Mai unter dem Titel „Völlig von der Rolle“ präsentiert wird.

Deutsche Oper am Rhein / De Opernacher © FOTO: Anna-Mareike Vohn, Bearbeitung: Elisa Kuzio

Deutsche Oper am Rhein / De Opernacher © FOTO: Anna-Mareike Vohn, Bearbeitung: Elisa Kuzio

„Mit unserem spontan entwickelten Osterferienprojekt haben wir ganz neue Arbeitsweisen ausprobiert und stehen trotz der bestehenden Kontaktsperre in einem sehr intensiven kreativen Austausch mit unserem jungen Publikum“, berichtet Anna-Mareike Vohn, Leiterin der Jungen Oper am Rhein. „Die Kinder und Werkstatt­leiter haben in Videokonferenzen zusammengearbeitet, und wir waren sehr überrascht, wie produktiv sie die digitalen Möglichkeiten genutzt haben. Jetzt sind wir alle sehr gespannt auf das Ergebnis.“

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Oper Frankfurt zuhause, April 2020

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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt zuhause

Nach der Veröffentlichung, dass die Einschränkungen für Opernhäuser und Theater im Rahmen der Corona-Krise doch länger zu dauern scheinen als von Vielen erhofft, startet die Oper Frankfurt auf ihrer Website unter www.oper-frankfurt.de/zuhause ein Programm für ihr Publikum, das in diesen Tagen nicht auf Oper verzichten will: „Oper Frankfurt zuhause“ präsentiert Opernaufführungen, „Wohnzimmerkonzerte“, Talkrunden und Programme für Kinder auf dem digitalen Weg. Anbei erste Termine:


Oper Frankfurt / Xerxes Gaëlle Arquez (Xerxes) © Barbara Aumueller

Oper Frankfurt / Xerxes Gaëlle Arquez (Xerxes) © Barbara Aumueller

Samstag, 18. April 2020, 20.30 Uhr

Xerxes

Dieses Werk gehört zu Georg Friedrich Händels beliebtesten Opern und feierte am 8. Januar 2017 in der Sicht von Regisseur Tilmann Köhler Premiere an der Oper Frankfurt. Am Pult des Opern- und Museumsorchesters stand Constantinos Carydis, zu den Solisten gehörten Gaëlle Arquez in der Titelpartie sowie u.a. Lawrence Zazzo (Arsamene), Elizabeth Sutphen (Romilda), Louise Alder (Atalanta) und Tanja Ariane Baumgartner (Amastre). Die vom DVD-Label Unitel aufzeichnete Produktion wird nun über die Website der Oper Frankfurt vom 18. April um 20.30 Uhr bis 20. April um die gleiche Zeit zu sehen sein.


Dienstag, 21. April 2020, 20.30 Uhr

„Wohnzimmerkonzert“ mit Liviu Holender

Seit der Spielzeit 2019/20 gehört der junge österreichische Bariton zum Ensemble der Oper Frankfurt. Live aus seiner Wiener Wohnung gibt er nun ein Konzert mit bekannten und unbekannten Melodien aus den Genres Lied, Oper und Musical. Dabei begleitet er sich selbst am Klavier und wird tatkräftig von seiner Familie unterstützt. Das „Wohnzimmerkonzert“ wird live auf der Facebook-Seite der Oper Frankfurt (https://www.facebook.com/Oper-Frankfurt-107804884207164/?modal=admin_todo_tour ) gestreamt. Im Anschluss ist das Video des Konzerts auch auf der Webseite der Oper Frankfurt sowie auf YouTube und Instagram zu finden.


Donnerstag, 23. April 2020, 20.30 Uhr

Talk zu Inferno

Die Uraufführung der Oper von Lucia Ronchetti war als Koproduktion von Oper und Schauspiel Frankfurt für den kommenden Samstag geplant. Nun ist sie um ein Jahr auf Juni 2021 verschoben worden. In einem Werkstattgespräch geben die Komponistin, der Dirigent Tito Ceccherini sowie die beiden Dramaturg*innen Konrad Kuhn (Oper) und Ursula Thinnes (Schauspiel) Auskunft darüber, was bisher geschah und welche Arbeit noch aussteht, nachdem der Entstehungsprozess seit 10. März unterbrochen wurde.


Sonntag, 26. April 2020, 11.00 Uhr

Oper für Kinder

Diese Reihe ist einer der Dauerbrenner im Programm der Oper Frankfurt. Kaum hat der Vorverkauf begonnen, sind stets (fast) alle Vorstellungen der Reihe ausverkauft. Hier haben nun Kinder ab 6 Jahren und ihre (Groß-) Eltern ohne langes Anstehen an der Kasse die Chance, die Probe zu einer Produktion dieser beliebten, von Dramaturgin Deborah Einspieler und Puppenspieler Thomas Korte entwickelten Serie mitzuerleben.

Nähere Informationen unter www.oper-frankfurt.de/zuhause. Hier werden baldmöglichst auch weitere Termine innerhalb dieses Formats angekündigt.

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf, Orchestermusiker geben Konzert in Kinderhospiz, April 2020

Tonhalle Düsseldorf

Tonhalle Düsseldorf / Arno Pfeuffer, Norbert Hüsson, Bassam Mussad, Michael Becker, Jan Henrik Perschel und Lionel Jaquerod (v. l. n. r.) © Susanne Diesner

Tonhalle Düsseldorf / Arno Pfeuffer, Norbert Hüsson, Bassam Mussad, Michael Becker, Jan Henrik Perschel und Lionel Jaquerod (v. l. n. r.) © Susanne Diesner

Orchestermusiker geben Konzert in Kinderhospiz

Am Ostermontag haben Musiker der Düsseldorfer Symphoniker dem Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland in Düsseldorf einen Besuch abgestattet, um für die erkrankten Kinder und Jugendlichen im Treppenhaus der Einrichtung zu musizieren. Norbert Hüsson, Vorsitzender des Fördervereins Kinder- und Jugendhospiz Düsseldorf e. V., und Michael Becker, Intendant der Tonhalle Düsseldorf und der Düsseldorfer Symphoniker, hatten die Idee für das ungewöhnliche Osterkonzert. Die Trompeter Bassam Mussad und Lionel Jaquerod und die Posaunisten Jan Henrik Perschel und Arno Pfeuffer spielten ein fröhliches, kindgerechtes Programm mit u. a. Film- und Serien-Musik aus „Pippi Langstrumpf“, „Jim Knopf“, „Harry Potter“, „Biene Maja“ und „Pink Panther“, aber auch klassische Stücke wie Händels Wassermusik. Intendant Michael Becker sagte nach dem Konzert: „In unserer unfreiwilligen Pause spüren wir viel intensiver als etwa in den Ferien, wie wichtig Musik für uns alle ist. Und vor allem die Beziehung zwischen Akteuren und Publikum. Der Applaus und die ‚Zugabe, Zugabe‘-Rufe waren eine reine Freude.“

—| Pressemeldung Tonhalle Düsseldorf |—

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