Meiningen, Meininger Staatstheater, ROBIN HOOD – Musical für Puppentheater, 22.01.2019

Meininger Staatstheater 

Meininger Staatstheater © Marie Liebig

Meininger Staatstheater © Marie Liebig

ROBIN HOOD – Puppentheater Musical

  Von Ludger Nowak; Erzählmotive von Howard Pyle

Ab 22. Januar 2019 10.00 Uhr & 14.00 Uhr, Kammerspiele, weitere Vorstellungen am 23.1., 25.2.2019

„Ich will in die Welt hinausgehen und ich werde nicht eher rasten, bevor ich nicht ein neues Abenteuer erlebt habe.“

Meininger Staatstheater / Robin Hood © Josefine Weyer

Meininger Staatstheater / Robin Hood © Josefine Weyer

Robin Hood – der Rächer der Geächteten, der Ritter der Armen, der Held der Strumpfhosen – beschäftigte über die Jahrhunderte viele Dichter und Autoren. Bis heute begeistert diese lebensfrohe Figur mit seinem Gerechtigkeitssinn und dem großen Herzen Jung und Alt. Seine Abenteuer werden in Büchern, Filmen und Theaterstücken erzählt. Nun erlebt auf der Meininger Bühne ein Musical des Puppentheaters seine Premiere. Der Komponist Ludger Nowak ließ sich von den Erzählmotiven von Howard Pyle inspirieren und zeichnet für Regie und Musik verantwortlich. Musical und Puppentheater – das ist auch für ihn ein spannendes Experiment. Doch Nowak, der als freischaffender Musiker arbeitet, empfand schon immer eine große Faszination für das Spiel mit Puppen. Bereits vor einigen Jahren schrieb er die Musik zur Meininger Puppeninszenierung KRABAT. Dabei begeisterte Nowak die Lebendigkeit der Figuren, die den Zuschauer in seinen Bann zieht und tief im Herzen berühren kann. – Und für große Emotionen ist ja auch das Genre des Musicals bekannt. So ist diese Kombination vielleicht außergewöhnlich, ergänzt sich aber wunderbar!

In Nowaks Inszenierung ist Robin Hood ein wilder, lustiger Bursche, der die Kinder und Erwachsenenherzen erobern wird und die Zuschauer mit seinen Gefährten sicher durch den Sherwoodforest bringt. Gemeinsam mit seinem besten Freund Little John besteht Robin so manches Abenteuer und entgeht listig seinem Kontrahenten, dem Sheriff, der ihn auf Geheiß von Sir John gefangen nehmen will. Bühnenbildernerin Aylin Kaip schafft für die spannende, lustige und musikalische Erzählung herausragende Theaterräume. Damit wird die Bühne Robin Hoods zu einem sinnlichen, erlebbaren Raum. Die ausdrucksstarken, seelenvollen Puppen von Lilli Laube sind so sympathisch und charakteristisch, dass sie jeder gleich ins Herz schließt. Leben hauchen ihnen mit aller Seele Luise Audersch (als Gast), Roland Klappstein, Sebastian Putz und Falk P. Ulke ein. Neben einer romantischen Liebesgeschichte darf sich das Publikum ab sechs Jahren auf spektakuläre Kampfszenen, viele Songs mit Hitpotential und eine Überraschung freuen! – Versprochen, aber die darf hier noch nicht verraten werden!

Regie und Komposition: Ludger Nowak, Ausstattung : Aylin Kaip, Figuren: Lili Laube
Spieler: Roland Klappstein, Sebastian Putz, Falk Ulke, Luise Audersch

Karten sind an der Theaterkasse vor Ort, unter 03693/451-222 und -137 sowie www.meininger-staatstheater.de erhältlich. Weitere Vorstellung am 23.1., 25.2.2019

—| Pressemeldung Meininger Staatstheater |—

Annaberg-Buchholz, Eduard von Winterstein Theater, Musikalisches Weihnachtsmärchenspiel In Knecht Ruprechts Werkstatt, 16.12.2018

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Eduard von Winterstein Theater

Eduard von Winterstein Theater / In Knecht Ruprechts Werkstatt © Christian Dageförde

Eduard von Winterstein Theater / In Knecht Ruprechts Werkstatt © Christian Dageförde

In Knecht Ruprechts Werkstatt

Weitere Vorstellungen:
So 16.12.2018, 15 Uhr | Sa 22.12.2018, 11 Uhr
Fr 28.12.2018, 11 Uhr | So 30.12.2018, 11 Uhr

Am Samstag, dem 8. Dezember, hatte das einaktige Weihnachtsmärchenspiel von Hildegard Voigt, mit der Musik von Wilhelm Kienzl, um 15 Uhr Premiere im Eduardvon- Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz.

Wilhelm Kienzl gehört neben Engelbert Humperdinck und Siegfried Wagner zu den wichtigsten Opernkomponisten in der romantischen Wagner-Nachfolge. Seine beiden größten Opernerfolge, „Der Evangelimann“ und „Der Kuhreigen“, werden im Moment in keinem Theater dieser Welt gespielt. Sein Weihnachtsmärchenspiel, „In Knecht Ruprechts Werkstatt“ aber, das er 1907 für das Grazer Theater schrieb, kommt nun im Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz in der Reihe „Theater für die Allerkleinsten“ in einer szenischen Aufführung zur Premiere.

Knecht Ruprecht ist mürrisch. Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und es gibt zu viel zu tun. Er ärgert sich über die Kinder, die das Jahr über faul waren und jetzt schlampige Wunschzettel an ihn schicken, dafür aber immer größere Wünsche haben! Knecht Ruprecht will nicht mehr! Doch da kommt eine Märchenfee und sorgt für Abhilfe.

Das musikalische Märchenspiel ist jetzt in einer klavierbegleiteten Inszenierung von Tamara Korber und Ingolf Huhn unter der Musikalischen Leitung von Karl Friedrich Winter und in der Ausstattung von Martin Scherm im Winterstein-Theater zu erleben. Den Chor leitet Jens Olaf Buhrow. Als Knecht Ruprecht steht Ingolf Huhn auf der Bühne. Den Weihnachtsengel singt Anna Bineta Diouf, als Postillon ist Bridgette Brothers zu hören. In weiteren Rollen sind Jana Burkert als Märchenfee und die Chordamen und -herren des Eduard-von-Winterstein-Theaters zu erleben. An der Harfe Friedhelm Peters, am Klavier Friedrich Winter.

Kartenpreise: 8,00 € / 5,00 € ermäßigt
Karten: Servicebüro Eduard-von-Winterstein-Theater
Buchholzer Straße 65, 09456 Annaberg-Buchholz
Mo – Fr 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr,
Tel.: 03733 1407-131 | www.winterstein-theater.de
Tageskasse

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Hof, Theater Hof, Max und Moritz – Musikalische Lausbubengeschichte, 23.11.2018

Theater Hof

Theater Hof © Foto: Thomann

Theater Hof © Foto: Thomann

Max und Moritz  – Wilhelm Busch

– Vom Bilderbuch auf die Bühne –

Premiere Freitag, 23. November – 8.45 Uhr Vormittags

Es wird gestohlen, geneckt, gesungen und gesprungen, geprügelt und gebügelt – ein kunterbuntes Bühnenspektakel erwartet die Zuschauer beim diesjährigen Weihnachtsmärchen am Theater Hof. Die Streiche von Max und Moritz  haben ihren «Vater» Wilhelm Busch berühmt gemacht. Das Theater Hof bringt den Kinderbuchklassiker erstmals als kunterbuntes Tanztheater für Kinder und Erwachsene auf die Bühne. Die Musik stammt von dem bekannten Komponisten Gisbert Näther, der auch zur Premiere am Freitag, 23. November, um 8.45 Uhr  im Großen Haus erwartet wird. Die Musik, die er komponiert hat, charakterisiert die jeweiligen Figuren : eine temperamentvolle Witwe Bolte, ein schrulliger Meister Böck oder ein strenger Lehrer Hämpel.

Theater Hof / Max und Moritz - Carla Wieden Dobón (Max) und Lucas Correa (Moritz) © Theater Hof

Theater Hof / Max und Moritz – Carla Wieden Dobón (Max) und Lucas Correa (Moritz) © Theater Hof

In der originalgetreuen Inszenierung von Torsten Händler hat man das Gefühl, die Figuren würden direkt aus dem Bilderbuch von Wilhelm Busch steigen.  Die Zuschauer sind hautnah dabei, wenn die Lausbuben die Hühner der Witwe Bolte klauen, dem Onkel Fritz die Maikäfer ins Bett setzen oder dem Schneidermeister Böck die Brücke ansägen. Auf der Bühne im Großen Haus geht es also rund; begleitet wird das Ballett-Ensemble von einem Erzähler, der die Streiche von Max und Moritz kommentiert. Ein actionreiches und witziges Spektakel rund um zwei freche Kerle, das sich hervorragend als Ballett eignet. Choreograph und Tänzer haben das künstlerische Potenzial, das in dieser sympathischen Lausbubengeschichte steckt, dabei voll ausgeschöpft. Das Theater Hof bietet Vormittagsvorstellungen und am Nachmittag Familienvorstellungen mit anschließendem Weihnachtsbasteln an.

Max und Moritz. Eine musikalische Lausbubengeschichte nach Wilhelm Busch von Gisbert Näther, Choreographie: Torsten Händler, Bühne und Kostüm: Herbert Buckmiller, Erzähler: Thomas Hary

Karten gibt es unter der Telefonnummer 09281/7070-290 oder der E-Mail-Adresse kasse@theater-hof.de

VORMITTAGSVORSTELLUNGEN:
Freitag, 23.11.2018 – 08:45 Uhr (Premiere) und 10:45 Uhr, Hof, Großes Haus (Premiere)
Dienstag, 27.11.2018 – 08:45 Uhr und 10:45 Uhr, Hof, Großes Haus
Freitag, 30.11.2018 – 08:45 Uhr und 10:45 Uhr, Hof, Großes Haus
Mittwoch, 05.12.2018 – 08:30 Uhr und 10:30 Uhr, Selb, Rosenthal Theater
Donnerstag, 06.12.2018 – 10:00 Uhr, Selb, Rosental Theater
Dienstag, 18.12.2018 – 08:45 Uhr und 10:45 Uhr, Hof, Großes Haus
Mittwoch, 19.12.2018 – 08:45 Uhr und 10:45 Uhr, Hof, Großes Haus
Donnerstag, 20.12.2018 – 08:45 Uhr und 10:45 Uhr, Hof, Großes Haus
FAMILIENVORSTELLUNGEN mit anschließendem Weihnachtsbasteln:
Samstag, 01.12.2018 – 16:00 Uhr, Hof, Großes Haus
Sonntag, 09.12.2018 – 16:00 Uhr (2. Advent), Hof, Großes Haus
Mittwoch, 26.12.2018 – 16:00 Uhr (2. Weihnachtsfeiertag), Hof, Großes Haus

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Bremen, Theater Bremen, Jugendkonzert #1 Viel Lärm um Nichts, 25.11.2018

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Theater Bremen

Theater Bremen / Theater am Goetheplatz © Jörg Landsberg

Theater Bremen / Theater am Goetheplatz © Jörg Landsberg

Premiere Musiktheater
Jugendkonzert #1 Viel Lärm um Nichts

Den Rätseln der Musik auf der Spur: Generalmusikdirektor Yoel Gamzou dirigiert E. W. Korngolds „Viel Lärm um Nichts“ – es spielen die Bremer Philharmoniker – Jugendliche rätseln sich mit einem Quiz durch das Stück – Premiere am 25. November, 11 Uhr im Theater am Goetheplatz.

Welches Instrument spielt welches Thema? Fehlt eine Stimme? Welcher Inhalt wird mit welchen musikalischen Mitteln wie erzählt? Wer aufmerksam aufgepasst hat, kann das Quiz rund um Erich Wolfgang Korngolds Suite „Viel Lärm um Nichts“ beim Jugendkonzert #1 sicherlich meistern.

Es geht Yoel Gamzou dabei nicht nur um eine theoretische Vermittlung von musikalischem Wissen, vielmehr stehen Freude an der Musik und das sinnliche Erlebnis für ihn im Vordergrund: „Mein Hauptziel ist, dass alle Spaß haben. Wenn Jugendliche ganz nebenbei auch noch merken, dass man, wenn man genau hinhört, mehr erlebt, als wenn man nur zuhört, dann bin ich richtig glücklich.“ Mitmachen können alle ab 10 Jahren, die Lust auf einen kleinen Wettbewerb und ein schönes Konzerterlebnis haben.

Yoel Gamzou wuchs in einer Künstlerfamilie zwischen New York, London und Tel Aviv auf. Im Alter von sieben Jahren entdeckte er die Musik Gustav Mahlers und beschloss, Dirigent zu werden. Im Alter von 19 Jahren wurde Gamzou beim Gustav Mahler-Dirigierwettbewerb der Bamberger Symphoniker mit einem Sonder-Förderpreis ausgezeichnet. 2012 bis 2015 war er Erster Kapellmeister und Stellvertretender Generalmusikdirektor am Staatstheater Kassel und gastierte regelmäßig bei Orchestern wie dem Israel Philharmonic Orchestra, den Bamberger Symphonikern, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Belgrade Philharmonic Orchestra, dem Malaysian Philharmonic Orchestra, der Jenaer Philharmonie, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Hamburger Symphonikern, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern sowie den Stuttgarter Philharmonikern. Yoel Gamzou wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Berenberg Kulturpreis und mit dem deutschen Musikpreis Echo Klassik 2017 in der Kategorie Nachwuchskünstler (Dirigat). Seit der Spielzeit 2017/18 ist Yoel Gamzou Generalmusikdirektor am Theater Bremen.

Premiere am Sonntag, 25. November, um 11 Uhr im Theater am Goetheplatz

Musikalische Leitung / Moderation:            Yoel Gamzou

Es spielen die Bremer Philharmoniker

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