Wien, Wiener Staatsoper, Krzysztof Penderecki : 1933 – 2020, IOCO Akutell 29.03.2020

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

 Krzysztof Penderecki : 1933 – 2020

Die Wiener Staatsoper trauert um den bedeutenden zeitgenössischen Komponisten Krzysztof Penderecki, der am Sonntag, 29. März 2020, im Alter von 86 Jahren nach langer und schwerer Krankheit in Krakau gestorben ist. Zwei Werke des vielseitigen Künstlers wurden im Haus am Ring aufgeführt: Die Teufel von Loudun (1973, im Rahmen eines Gastspiels der Staatsoper Stuttgart) sowie Die Schwarze Maske (1986, in Koproduktion mit den Salzburger Festspielen). Das Wiener Staatsballett (damals noch Staatsopernballett) tanzte 2000 im Wiener Odeon zu einem seiner Stücke im Rahmen des Abends Junge Choreographen II.

Leider konnte das letzte gemeinsame Projekt, die für die Spielzeit 2018/2019 angedachte Uraufführung der Oper Phaedra, nicht realisiert werden, da der Komponist zu seinem großen Bedauern um Entbindung aus der Vereinbarung bitten musste.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Hagen, Theater Hagen, Podcast – „Who’s afraid of opera“, IOCO Aktuell, 25.03.2020

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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

 Podcast – Geschichten über Opern und Msuik

– Who’s afraid of opera –

Das Theater Hagen reagiert auf die Corona-Krise mit einem Online-Spielplan. Zu diesem gehört auch ein Podcast, der jeweils in der Nacht von Sonntag ins Netz gestellt wird. Die erste Folge erscheint am Montag, dem 23. März 2020.

Who’s afraid of opera – heißt der Podcast des Theaters, den Intendant Francis Hüsers selbst gestaltet und der sowohl auf der Plattform Spotify als auch auf der Webseite des Theater Hagen zu hören ist. Mit dem Projekt erfüllt sich Hüsers einen lang gehegten Wunsch. Die Idee einer Theater-Radiosendung habe er schon gehabt, als er vor zweieinhalb Jahren nach Hagen gekommen sei. Ein Hinweis darauf findet sich sogar in seinem ersten „Datenheft“, dem Spielzeitheft des Theaters für die Spielzeit 2018/19, in Form einer Zeichnung mit der Bildunterschrift radiomusiktheaterhagen“.

Zar und Zimmermann – Albert Lortzing
youtube Trailer Theater Hagen
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In Who’s afraid of opera spricht Hüsers über die Geschichten, die Musik und die Hintergründe ausgewählter Opern, die zum Teil auch im Programm des Theater Hagen waren oder noch kommen sollen. Anhand von Audio-Ausschnitten der Opern in hochwertigen Aufnahmen, die kommentiert und erläutert werden, stellt er sowohl bekannte Werke im neuen Zusammenhang vor, als auch für manche neu zu entdeckende Werke, immer aber immer in je eigener Weise: Infotainment vom Feinsten für Neugierige wie für Kenner!

In der ersten Folge geht es vor allem um bekannte und beliebte Opern des 19. Jahrhunderts aus der Epoche der Romantik, z. B. also von Verdi oder Wagner, deren Melodien oft einem viel größeren Kreis von Menschen bekannt als ihnen selbst bewusst ist – also um genau die Opern, die hierzulande als erstes mit „Oper“ assoziiert werden. Und so bekannt sie auch sind – gerade hier gibt es viel Neues zu erfahren.

Tatkräftige Unterstützung bekommt Hüsers bei dem Projekt von Rolf Köppermann, dem Leiter der Tontechnik. Kurzerhand hat dieser für die Aufnahmen das Intendantenbüro in ein Tonstudio verwandelt. „Das ist mein Job“, schmunzelt der langjährige Mitarbeiter des Theaters. Eine eigene vom Theater herausgegebene Radiosendung habe es in den dreißig Jahren, die er am Haus arbeitet, jedoch noch nie gegeben. Die neue Aufgabe habe Spaß gemacht, er selbst sei von der Sendung begeistert – und habe vorher gar nicht gewusst, dass der Intendant eine so tolle Radiostimme habe.

Neben dem Podcast werden auch verschiedene Video-Formate, das Online-Verfügbarmachen von Noten und sogar ein Theater-Bastel-Tutorial für Kinder auf dem Online-Spielplan stehen. Eine detaillierte Übersicht veröffentlich das Theater  an, kurz nach dem 30.3.2020

—| Pressemeldung Theater Hagen |—

Berlin, Berliner Philharmoniker, Hellmut Stern, Konzertmeister : 1928 – 2020, 21.03.2020

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Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmonie © Reinhard Friedrich / Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmonie © Reinhard Friedrich / Berliner Philharmoniker

 Hellmut Stern, Konzertmeister  : 1928 – 2020

Die Berliner Philharmoniker trauern um ihren ehemaligen Konzertmeister Hellmut Stern, (* 21. Mai 1928 in Berlin; † 21. März 2020 Berlin) der   im Alter von 91 Jahren gestorben ist. Hellmut Stern wurde in Berlin als Sohn einer jüdischen  Familie geboren, die nach den Novemberpogromen des Jahres 1938 nach Harbin (heutiges China)  flüchtete. 1949 gelang der Familie die Ausreise nach Israel.

Erste Anstellungen führten Hellmut Stern zum Israel Philharmonic Orchestra und in die USA, ehe er  1961 nach Berlin zurückkehrte und Mitglied der Berliner Philharmoniker wurde. Von 1969 bis 1972  sowie 1990-1992 gehörte Hellmut Stern dem Orchestervorstand an, von 1984 bis 1987 dem Fünferrat.  1994 ging er in den Ruhestand.

Alexander Bader, Klarinettist und Orchestervorstand der Berliner Philharmoniker: »Hellmut Stern war  ein prägender Musiker der Karajan-Ära und eine in jeder Hinsicht eindrucksvolle Persönlichkeit. Indem  er nach Judenverfolgung und Holocaust nach Deutschland zurückkehrte und Mitglied unseres  Orchesters wurde, setzte er ein einzigartiges Zeichen für Aussöhnung und Vergebung. Mit diesem Anliegen initiierte er auch 1990 als Orchestervorstand die erste Israel-Tournee der Berliner  Philharmoniker. So hat sich Hellmut Stern auch jenseits des Konzertpodiums über viele Jahre für das  Orchester engagiert und sich besonders für seine demokratische Selbstbestimmung eingesetzt. Nach  seiner Pensionierung blieb er uns eng verbunden. Wir trauern um einen Freund, einen großartigen  Kollegen und wichtigen Zeitzeugen.«

—| Pressemeldung Berliner Philharmoniker |—

Hagen, Theater Hagen, Kostümabteilung stellt 1.000 Atemschutzmasken her, März 2020

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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen stellt Atemschutzmasken her

Die Kostümabteilung des Theaters Hagen stellt derzeit 1.000 Atemschutzmasken für das Krankhaus in Schwerte her. Der Kontakt ist über den Sohn einer der Schneiderinnen zustande gekommen, der in der Klinik arbeitet. Die Mundschutze sind aus Baumwolle, wasch- bzw. kochbar und damit zum mehrfachen Gebrauch bestimmt.

Diese Arbeit führt ein Teil der Schneiderinnen in Heimarbeit aus, wodurch für die Arbeitssituation in der Schneiderei vor Ort gewährleistet wurde, dass die dort Nähenden die Masken mit viel Abstand zueinander erstellen können. „So fühlt sich jeder sicher, wir können helfen und es geht irgendwie weiter, bis wir wieder an den Kostümen für unsere Produktionen mit allen dafür notwendigen Beteiligten arbeiten können“, berichtet die Leiterin der Kostümabteilung, Christiane Lutz.

Theater Hagen / Atemschutzmasken © Theater Hagen

Theater Hagen / Atemschutzmasken © Theater Hagen

Das Theater Hagen hat seinen Vorstellungsbetrieb bis einschließlich 18. April 2020 eingestellt. Für den Fall, dass danach wieder gespielt werden kann, findet sich ein geänderter Spielplan auf der Webseite des Hauses.

—| Pressemeldung Theater Hagen |—

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