Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, b.35: Drei Mal Tanz der Gegenwart, 27.04.2018

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

b.35: Drei Mal Tanz der Gegenwart

Deutsche Oper am Rhein / Ohad Naharin  © Gadi Dagon

Deutsche Oper am Rhein / Ohad Naharin © Gadi Dagon

Eine eindrucksvolle Bandbreite heutiger Tanzsprachen vereint das Ballettprogramm b.35, vom Ballett am Rhein ab Freitag, 27. April, 19.30 Uhr auf die Bühne des Düsseldorfer Opernhauses gebracht. Eine Neueinstudierung von „Decadance“ des international für seinen „Gaga-Stil“ gefeierten Choreographen Ohad Naharin eröffnet das Programm. Erstmals zu Gast beim Ballett am Rhein ist ebenso der in Düsseldorf lebende Künstler Ben J. Riepe, dessen Uraufführung „Environment“ im Zentrum des Abends steht. Mit „Abendlied“ stellt schließlich Ballettdirektor Remus Sucheana seine dritte choreographische Arbeit vor. In der Ballettwerkstatt am Donnerstag, 19. April, um 18.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf gibt es bei freiem Eintritt Ausschnitte aus allen drei Stücken zu sehen. Dramaturgin Anne do Paço gibt gemeinsam mit den Künstlern in einem Podiumsgespräch Einblick in die Hintergründe.

Deutsche Oper am Rhein / Ben Riepe  © Gert Weigelt

Deutsche Oper am Rhein / Ben Riepe © Gert Weigelt

Deutsche Oper am Rhein / Remus Sucheana  © Max Brunnert

Deutsche Oper am Rhein / Remus Sucheana © Max Brunnert

„Decadance“ – über zwei Dekaden Tanzkunst sind die Basis für ein „work in progress“, in dem Ohad Naharin durch neue Kombinationen seine Werke immer wieder anders beleuchtet. In seinem unverwechselbaren Tanzstil treffen explosive Kraft und Wildheit auf zarteste Poesie und Verletzlichkeit, Rituelles steht im Kontrast zu Alltäglichem – Naharin schafft Tanz, der auf der Skala seiner Extreme an die Grenzen geht.

Zwischen Tanz, Performance und Bildender Kunst verortet der Düsseldorfer Künstler Ben J. Riepe seine Werke. In „Environment“ verschmelzen Tänzer mit ihrer Umgebung, stehen plötzlich fremd in einem neuen Umfeld, werden zu Protagonisten in bekannten Bildern oder lassen ihre Individualität in ihren Kostümen verschwinden.

In die Strudel des Lebens zwischen Licht und Schatten, Gut und Böse, Traum und Realität wirft dagegen Remus ?uchean? die Hauptfigur seiner Uraufführung „Abendlied“ zu einem Klaviertrio von Franz Schubert.

Ballett am Rhein – b.35: Naharin/Riepe/?uchean?

Premiere am Freitag, 27. April 2018, 19.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf

Weitere Termine im Opernhaus: 03.05. | 05.05. | 08.05. | 18.05. | 13.06.2018, jeweils um 19.30 Uhr

Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein

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Hagen, Theater Hagen, Ballettpremiere CINDERELLA, 14.04.2018

April 13, 2018  
Veröffentlicht unter Ballett, Premieren, Pressemeldung, Theater Hagen

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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

CINDERELLA – Ballett von Alfonso Palencia

Nach dem Märchen von Charles Perrault, Musik Sergej Prokofjew

Uraufführung/Premiere: Samstag, 14. April 2018, 19.30 Uhr

Als zweite Ballettpremiere kommt in dieser Spielzeit das beliebte Handlungsballett Cinderella (nach der Erzählung von Charles Perrault) mit der ausdrucksvollen, facettenreichen, live gespielten Musik von Sergej Prokofjew am 14. April 2018, 19.30 Uhr, im Theater Hagen (Großes Haus) heraus.

Theater Hagan / Cinderella - (vlnr): Ciro Iorio, Da Ae Kim (Cinderella), Alexandre Démont. © Klaus Lefebvre

Theater Hagan / Cinderella – (vlnr): Ciro Iorio, Da Ae Kim (Cinderella), Alexandre Démont. © Klaus Lefebvre

Cinderella (Aschenputtel, Aschenbrödel) gehört zu den bekanntesten Märchen der Welt. Die berührende Geschichte bewegt immer wieder aufs Neue: Nach dem Tod der so geliebten Mutter lebt Cinderella im Hause des Vaters und dessen neuer Frau und deren zwei Töchtern. Von morgens bis abends muss sie putzen und aufräumen und wird von der Stiefmutter und den Stiefschwestern alles andere als nett und freundlich behandelt. Die Familie ist zu einem großen Ball am Hofe eingeladen – der Prinz will heiraten und ist auf der Suche nach einer passenden Frau –, doch Cinderella darf nicht mit. Aber Mithilfe von Feen, die sie mit einem wunderschönen Kleid und Tanzschuhen ausstatten, gelingt es ihr doch, den Ball zu besuchen, und sie fasziniert sofort die Gäste und vor allem den Prinzen. Allerdings endet der ‚Zauber‘ um Mitternacht, dann muss sie wieder zuhause sein… Wird es dennoch für sie eine gemeinsame Zukunft mit dem Prinzen geben?

Alfonso Palencia, mit Beginn der Spielzeit 2017/18 Ballettdirektor am Hagener Theater, präsentiert mit der choreographischen und szenischen Umsetzung dieses populären Werkes sein erstes abendfüllendes Handlungsballett in einer modernen Version, die der Geschichte gemäß reich an poetischen, tragischen wie komischen Elementen ist. Geführt von den Erinnerungen an die verstorbene Mutter verfolgt Cinderella ihren Weg auf der Suche nach einer aufrichtigen Liebe – ein Weg, der von Ablehnung, Zweifeln, Leiden, aber auch Hoffnung und glücklichen Momenten geprägt ist.

Der Dramaturgie und der Partitur treu bleibend erzählen und interpretieren Alfonso Palencia sowie der ehemalige Tänzer und seit vielen Jahren als international gefragter Bühnen- und Kostümbildner tätige Dorin Gal dieses Märchen aus ihrer eigenen Sicht in einer anspruchsvollen, die Vergangenheit wie Gegenwart berücksichtigenden Ästhetik und Phantastik. Die visuelle Umsetzung wird durch fantasievolle Projektionen des Videokünstlers Rasmus Freese ergänzt. Das Licht hat Martin Gehrke gestaltet, die musikalische Einstudierung und Leitung hat der Erste Kapellmeister und stellvertretende Generalmusikdirektor Rodrigo Tomillo.

Es tanzt das Ballett Hagen, es spielt das Philharmonische Orchester Hagen.

Cinderella am Theater Hagen Weitere Vorstellungen: 19.4., 29.4. (18 Uhr), 4.5., 11.5., 19.5., 27.5. (15 Uhr), 30.5., 6.6., 10.6. (15 Uhr), 28.6.2018 – jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben. PMThHa

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Ballettpremiere: Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin, 11.05.2018

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Liberace – Peter Werner-Ranke als Liberace © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Liberace – Peter Werner-Ranke als Liberace © Ronny Ristok

Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin

Als zweite Ballettpremiere dieser Spielzeit zeigt das Thüringer Staatsballett die Uraufführung Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin von Ballettdirektorin und Chefchoreografin Silvana Schröder. Die Premiere findet am Freitag, dem 11. Mai 2018, um 19:30 Uhr im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera statt.

Der neue Ballettabend beschäftigt sich mit dem schillernden, überraschenden und tragischen Leben des amerikanischen Ausnahmepianisten Wcadziu Valentino Liberace (1919-1987). Zwar begann Liberace seine Laufbahn als klassischer Konzertpianist, doch schon bald war ihm die Welt der klassischen Musik nicht mehr genug. Er begeisterte sich in gleichem Maße für Jazz und Pop, für die Musicals am Broadway und für das verlockende Glitzern des Show-Business. So ernannte sich Liberace selbst zum „Mr. Showmanship“, eroberte mit seinen Klavier-Shows in kürzester Zeit das Fernsehen, und wurde in Las Vegas mit einer Gage von $100.000 pro Woche zum bestbezahlten Pianisten des 20. Jahrhunderts. Liberaces ausschweifendes Leben, seine extravaganten Kostüme und Auftritte – ob in einem weißen Chinchillapelz mit langer Schleppe, in diamantenbesetzen Anzügen, in einem verspiegelten Rolls-Royce oder mit pink gefärbten Federn aus einem übergroßen Fabergé-Ei – und nicht zuletzt die Gerüchte um seine Sexualität hielten die Presse in den USA, Großbritannien und Australien über Jahrzehnte in Atem.

In ihrem Ballett spürt Silvana Schröder der faszinierenden Persönlichkeit Liberaces nach und stellt dabei die Liebesbeziehung zu seinem Weggefährten Scott Thorson in den Mittelpunkt. Die Hauptrolle des Abends übernehmen drei Künstler gemeinsam: Schauspielkapellmeister Olav Kröger gibt den Pianisten Liberace live am Flügel, der ehemalige Ballettdirektor Peter Werner-Ranke spielt den alten Liberace und der Tänzer Jon Beitia Fernandez übernimmt die Rolle des jungen Liberace. Filip Kvacák tanzt die Rolle des langjährigen Liebhabers Scott Thorson.

Als Ausstatterin konnte die Kostüm- und Bühnenbildnerin Verena Hemmerlein gewonnen werden, die das Geraer Publikum bereits mit ihrer Ausstattung für das Ballett Dracula begeisterte. Mit einer Musikauswahl von Klassik, Jazz, Pop und Broadway-Hits lädt das Thüringer Staatsballett mit Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin zu einem vielseitigen, unterhaltsamen und nachdenklichen Ballettabend ein.

Am 1. Mai 2018 um 11:30 Uhr gibt es eine MATINEE im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera, moderiert vom Manager und Dramaturgen des Thüringer Staatsballetts, Dr. Daniel Siekhaus. Die Matinee findet im Rahmen des Tages der offenen Tür von Theater&Philharmonie Thüringen statt. Interessierte können erste Ausschnitte des Balletts erleben und im Gespräch mit dem Inszenierungsteam mehr über den künstlerischen Prozess erfahren.

Liberace – Glitzer, Schampus und Chopin:  Weitere Vorstellungen: 12. Mai 19:30 Uhr, 13. Mai 18:00 Uhr, 20. Mai 14:30 Uhr, 21. Mai 14:30 Uhr, 3. Juni 18:00 Uhr

Uraufführung:  Konzept, Inszenierung, Choreografie: Silvana Schröder, Bühne, Kostüme: Verena Hemmerlein,  Dramaturgie: Dr. Daniel Siekhaus,  Flügel: Olav Kröger,  Gast: Peter-Werner Ranke,  Thüringer Staatsballett; PMThPhTh

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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Oper / Ballett am Rhein – April 2018, 04.04.2018

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Oper / Ballett am Rhein – April 2018

Sa 07.04. – 17.00 Uhr
PREMIERE: Siegfried von Richard Wagner in der Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf im Opernhaus Düsseldorf

Sa 07.04. – 19.30 Uhr
Pietro Mascagni / Ruggero Leoncavallo: Cavalleria rusticana / PagliacciInszenierung von Christof Loy kommt zurück ins Theater Duisburg

So 08.04. – 11.00 Uhr
Unter der Leitung von Ks. Bo Skovhus: Meisterklasse. Konzert des Opernstudios im Foyer des Opernhaus Düsseldorf

Do 12.04 – 19.30 Uhr
Giacomo Puccini: Turandot in der Inszenierung von Huan-Hsiung Li im Opernhaus Düsseldorf

Mi 18.04. – 18.00 Uhr
Opernwerkstatt zur Premiere von Gaetano Donizettis / Bohuslav Matinus Pygmalion / Ariadne, inszeniert von Volker Böhm & Kinga Szilágyi: Einführungsgespräch mit dem Produktionsteam über die Hintergründe und Inszenierungen der beiden Stücke mit anschließendem Probenbesuch im Theater Duisburg – Eintritt frei

Do 19.04. – 18.30 Uhr
Ballettwerkstatt zur Premiere von b.35 im Opernhaus Düsseldorf mit Vorschau auf den neuen Ballettabend.  Öffentliches Training ab 18:00 Uhr

So 22.04. – 11.00 & 15.00 Uhr
Frühjahrskonzert

Der Kinderchor am Rhein gibt zwei Frühlingskonzerte für die ganze Familie. Die Duisburger Philharmoniker begleiteten die jungen Sänger unter der Leitung von Sabina López Miguez im Opernfoyer des Duisburger Theaters.

So 22.04. – 18.30 Uhr
PREMIERE: Pygmalion / Ariadne von Gaetano Donizetti / Bohuslav Matinu, inszeniert von Volker Böhm & Kinga Szilágyi im Rahmen der „Plattform Regie“ im Theater Duisburg

So 22.04. – 11.00 Uhr
Liedermatinee wird verschoben!
Die im Spielplan angekündigte Liedermatinee mit Sopranistin Luiza Fatyol und  Stephen Harrison (Klavier) wird verschoben: Sie findet am Sonntag, 14. Oktober 2018, um 11.00 Uhr im Foyer des Düsseldorfer Opernhauses statt.

Fr 27.04. – 19.30 Uhr
BALLETTPREMIERE b.35: Ohad Naharin – Decadance / Ben J. Riepe – Environment (Uraufführung) / Remus Sucheana – Abendlied (Uraufführung), PMDOR

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