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# Brüssel, Theatre Royal de la Monnaie, Macbeth Underworld - Pascal Dusapin, IOCO Kritik, 24.09.2019
- URL: https://www.ioco.de/bruessel-theatre-royal-de-la-monnaie-macbeth-underworld-pascal-dusapin-ioco-kritik-24-09-2019/
- Published: 2019-09-24T06:00:13.000Z
- Updated: 2023-09-06T12:58:30.000Z
- Author: Redaktion
- Tags: Konzert & Liederabend, Kritiken, Philharmonie, Igor Strawinsky, Brüssel

![Theatre Royal de la Monnaie Brüssel © Pierre Stubbe](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2019/05/facade-monnaie-nouvelle-saison-2018-19-afternoon-c-pierre-stubbeneu.jpg)

Theatre Royal de la Monnaie Brüssel © Pierre Stubbe

[Theatre Royal de la Monnaie](https://www.lamonnaie.be/?ref=ioco.de)

# ***Macbeth Underworld* \- Uraufführung**

## **„Du lässt die Narren glauben, dass aus der Lüge eine Wahrheit entsteht“**

von **Ingo Hamacher**

Diese ersten Worte der ***Hecate*** im **Shakespeareschen *Macbeth,*** lässt in diesen turbulenten Brexitzeiten ganz Europa, aber natürlich besonders Brüssel, an **Boris Johnson** denken, der über dieses Zitat hinaus noch überraschend viele andere Gemeinsamkeiten mit der Person ***Macbeths*** und dessen Verhalten aufweise, so **Peter de Caluwe**, Intendant des **Theatre Royal de la Monnaie** in Brüssel, in seiner Begrüßungsrede zur Premiere der Uraufführung von **MACBETH UNDERWORLD.**

**Pascal Dusapin,** Komponist dieser Auftragsarbeit für die **Königliche Muntschauburg,** verweist ebenfalls mit Blick auf den europäischen Zusammenhalt darauf, daß sowohl die großen Historiendramen, als auch die shakespearschen Tragödien das Kernmaterial des europäischen Geistesleben und somit unser alle kulturelle Wurzeln darstelle, weswegen er sich auch bewußt für den Stoff des **Macbeth** entschieden habe, den aufzugreifen, zeitgemäß zu interpretieren und zur Diskussion zu stellen, ihm ein besonderes Anliegen gewesen sei.

****Macbeth Underworld - Theatre Royal de la Monnaie** youtube Trailer des Theatre Royal de la Monnaie, Brüssel ****\[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet \]**

Knapp vier Jahre nach ***Penthesilea*,** seiner letzten Komposition, liefert **Pascal Dusapin** dem belgischen Opernhaus **La Monnaie / de Munt** ein neues Werk. Mit seinem Librettisten **Frédéric Boyer** taucht er in die dunkelsten Regionen der menschlichen Seele ein und dies mit Hilfe zweier der sinnbildlichsten Charaktere des menschlichen Bösen: dem ***Macbeth-***Paar. **Pascal Dusapin,** 1955 in Nancy geboren, man hat ihn auch schon als den „*französischen *Wolfgang Rihm“** bezeichnet, schafft Musik, die schillert, fluktuiert, ständig in Bewegung ist, stets im Wandel und dadurch etwas ungreifbares bekommt.

Ein reguläres Kompositionsstudium hat er zwar nie absolviert, aber mit großer Hingabe hat er vier Jahre lang an der Sorbonne die Vorlesungen von **Olivier Messiaen** und **Iannis Xenakis** gehört. Letzterer wurde für **Dusapin** zu einem „*musikalischen Vater“,* unter dessen Einfluss er sich mit den mathematischen und akustischen Gesetzmäßigkeiten von Musik beschäftigte. Doch während die Musik von **Xenakis** wie ein Vulkan, wie ein Erdbeben, wie ein Felssturz über die Zuhörer hereinbricht, kann **Dusapins** Musik so leicht und licht klingen wie der Wind, die Wellen, die Wolken.

**Dusapins** Kompositionen umfassen neben Orchesterwerken und Kammermusik auch zahlreiche Opern, etwa ***Medeamaterial*** (1990/91) nach **Heiner Müller,** die Kammeroper ***To Be Sung*** für Sänger, Sprecher, Ensemble und Tonband (1993) nach **Gertrude Stein** oder ***Faustus*. *The Last Night*** (2006) nach **Christopher Marlowe.** Neben literarischen Vorbildern bezieht sich **Pascal Dusapin** in seinen Werken immer wieder auch auf Theater, Tanz und bildende Kunst.

![ Theatre Royal de la Monnaie Brüssel / Macbeth Underworld - hier : Georg Nigl als Macbeth © Baus / La Monnaie De Munt](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2019/09/macbeth-underworld_-g-nigl-_macbeth_-1-foto-bausneu.jpg)

Theatre Royal de la Monnaie Brüssel / Macbeth Underworld - hier : Georg Nigl als Macbeth © Baus / La Monnaie De Munt

**Pascal Dusapins** Schaffen ist in besonderem Maße angeregt durch außermusikalische Inspirationen aus den Bereichen der Literatur, des Theaters sowie der bildenden Künste. Die starke Betonung des kompositorischen Handwerks schlägt sich nieder in Partituren, in denen sich Polyphonie als Resultat sorgsam gezeichneter Stimmverläufe und ins Einzelne verästelter Kontrapunktik ergibt. Er schafft rhythmisch hochkomplexe, für die Musiker aufwendig zu erlernende Partituren. Seine Musik lässt sich der mathematisch-intellektuellen Strömung zuordnen.

Die Regie lag in den Händen des jungen französische Regisseurs **Thomas Jolly,** der umfangreich mit **Shakespeares** Welt vertraut ist. **Thomas Jolly,** geboren 1982 in Rouen, ist Schauspieler und Regisseur des französischen Theaters und der französischen Oper. Er ist künstlerischer Leiter von ***La Piccola Familia,*** einer Theatergruppe mit Sitz in Rouen. Der Dirigent **Alain Altinoglu** bringt das intensive Drama und den stimmlichen und orchestralen Reichtum der Partitur zum Ausdruck.

Das Ergebnis ist die blutbefleckte düstere Oper ***Macbeth Underworld*,** in der das unglückselige Paar dazu verurteilt wird, seine eigene Tragödie zu erleben, und ihre eigenen Erinnerungen zu verfolgen - und unsere!

**Macbeth** (engl. ***The Tragedy of Macbeth***) ist eine Tragödie von **William Shakespeare.**  Das Werk handelt vom Aufstieg des königlichen Heerführers **Macbeth** zum König von Schottland, seinen Wandel zum Königsmörder und nach weiteren Mordtaten, die der Erhaltung seiner Macht dienen sollen, zu seinem Fall. Der Autor verknüpfte in seinem Drama geschichtliche Fakten über den historischen Schottenkönig **Macbeth** und den zeitgenössischen englischen **König Jakob I.** mit Aberglauben, Mythologie und Fiktion.

Das Schauspiel **Macbeth,** eines der bekanntesten Dramen **Shakespeares**, basiert nicht auf den geschichtlichen Tatsachen, sondern auf einer Darstellung durch den Chronisten **Raphael Holinshed** aus dem 16\. Jahrhundert. Sie schildert ***Macbeths*** Wandlung vom Getreuen ***Duncans*** zum Königsmörder, der zunehmend dem Wahnsinn verfällt.

**Shakespeares** Geschichte lässt mehrere, voneinander verschiedene Interpretationen zu: Von der Parabel über die Machtgier der Menschen über die Frage nach Vorherbestimmung des Schicksals bis hin zu Sünde und Schuld als ewiges Menschheitsthema. Ein zentrales Thema des Dramas ist das ***Divine Right*,** das göttliche Recht. ***Macbeth*** verstößt durch seine gewaltsame Machtergreifung gegen diese Ordnung, was nicht nur Chaos und Schreckensherrschaft in Schottland, sondern schließlich auch ***Macbeths*** gewaltsamen Tod zur Folge hat.

![Theatre Royal de la Monnaie Brüssel / Macbeth Underworld - hier : Georg Nigl als Macbeth, Magdalena Kozena als Lady Macbeth, K Sigmundsson als Ghost © Baus / La Monnaie De Munt](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2019/09/macbeth-underworld_-g-nigl-als-macbeth-m-kozena-als-lady-macbeth-k-sigmundsson-als-ghost-neu-baus.jpg)

Theatre Royal de la Monnaie Brüssel / Macbeth Underworld - hier : Georg Nigl als Macbeth, Magdalena Kozena als Lady Macbeth, K Sigmundsson als Ghost © Baus / La Monnaie De Munt

Die Besonderheit von ***Macbeth*** ist durch charakteristische Eigenschaften des Werkes bestimmt wie seine besondere Zugänglichkeit und Verständlichkeit. Die einsträngige, klarlinige Handlung ist relativ leicht zu verfolgen; ebenso sind die Hauptcharaktere trotz ihrer Komplexität nicht grundsätzlich rätselhaft oder unbegreifbar. Die Bühnenwelt, in der das Stück spielt, ist zwar mit ihren feudalen Herrschern, Thanen und Hexen von der realen Alltagswelt weit entfernt, zeigt aber Figuren, die nicht fremder sind als die Könige oder Hexengestalten im Märchen.

Und in eine solche Märchenwelt entführt uns **Bruno de Lavenère,** der für die Bühne verantwortlich ist. ***"HERE MAY YOU SEE THE TYRANT"*** verkündet eine Leuchttafel, die im Bühnenhintergrund steht. Zu Beginn schon ist der Vorhang offen und gibt den Blick frei auf knorrig gewachsene riesige Zauberbäume, bei denen gar nicht vorstellbar ist, dass dort keine Hexen wohnen würden. Die die gesamte Aufführung hindurch nur eine spärlich beleuchtete Bühne, deren wabernde Nebel und stroboskopische Lichteffekte uns in die mittelalterliche Welt Schottlands versetzen. „*Die Hölle kann es nicht sein, dafür ist es hier zu kalt“*, werden wir im Verlauf der Handlung hören. Ein interessanter Hinweis, denn denkbar wäre auch das gewesen.

**Banquo,** sein späteres Schicksal schon verkündend, tritt direkt zu Anfang bereits als Geist auf. Blut klebt in seinem Haar; Blut fließt von seiner Schulter; ein Dolch steckt in seinem Rücken. **Macbeth** und seine Gattin erscheinen in strahlendem Weiß. Sie erscheinen so unendlich rein, in dieser düsteren Welt. Das wird sich jedoch noch ändern...

****Macbeth Underworld** ***\- mit Magdalena Kozena als Lady Macbeth**youtube Trailer des Theatre Royal de la Monnaie, Brüssel **\[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet \]**

Die gesamte Bühne ist mit verschiedenen Dreh- und Schiebeelementen in ständiger Bewegung. Alles dreht, alles wandelt sich; nichts bleibt, wie es ist. Ebenso unmerklich, wie Bäume verschwinden, tauchen turmhohe Schlosselemente auf der Bühne auf. Auf mehreren Ebenen bespielbar sind die einzelnen Ebenen durch Wendeltreppen mit einander verbunden. Die Handlung nimmt seinen Lauf und die Bühnenelemente wandeln sich in ständigen Fluss, ganz wie es die Musik **Dusapins** tut. Auf sehr ungewöhnliche Art *leicht-zu-hören*, aber ganz Emotion und Gefühl, lässt sie uns das Seelenleben der Protagonisten sinnlich erleben.

**Magdalena Kožená,** (\* 1973 in Brünn), in der Rolle der **Lady Macbeth** ist eine tschechische Mezzosopranistin. **Georg Nigl** (\* 1972), Interpret der Titelfigur des **Macbeth,** ist österreichischer Opern- und Konzertsänger (Bariton). Beide verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit **Pascal Dusapin,** der die Beiden bereits zu Beginn des Projektes für die Rollen vorgesehen hatte, und ihnen die Partien auf den Leib geschrieben hat.

Für alle Sänger seien Uraufführungen immer eine große Herausforderung, weil es weder Vorbilder für den Gesang, bzw. in der Produktionsphase über viele Monate keine genauen Vorstellungen über die Strukturen des Werkes gäbe, da diese ja erst noch erarbeitet werden müsste, verraten sie uns. Als um so spannender und herausfordernder hätten sie es jedoch erlebt, Teil dieses Projektes zu sein, und zunehmend in die Bühnenfiguren hinein zu wachsen. Vollumfänglich können sie ihn ihren nicht leicht zu singenden Partien überzeugen. Aber wenn sie zum Schlussapplaus auf der Bühne stehen, sieht man ihnen an, welche Kraft es sie gekostet hat. Auch die anderen Sängerinnen und Sänger, sowie der Frauenchor der La Monnaie lassen stimmlich nichts zu wünschen übrig.

## *Macbeth Underworld: *Die Handlung folgt der literarischen Vorlage**

Die Schlacht ist erfolgreich beendet, Schottland kann einem neuen Frieden entgegensehen. Aber auf dem Weg zu ihrem **König Duncan** begegnen den Feldherren **Macbeth** und **Banquo** drei Hexen.

***Than von Glamis, Than von Cawdor*** \- und schließlich gar König von Schottland soll **Macbeth, Banquo** der Stammvater von Königen werden, so orakeln die Hexen. **Than von Glamis** weiß er sich schon, als **Than von Cawdor** huldigen ihm im nächsten Augenblick die Abgesandten des Königs. Da kann doch die Erfüllung der dritten Verheißung nicht mehr weit sein. Doch diesen Schritt tun, heißt einen Königsmord begehen.

Anders als der wohl begehrlich empfindende, aber zögerlich reflektierende ***Macbeth,*** ist seine Frau sogleich klar denkend zur Tat bereit, den Gatten anstachelnd und ermutigend, als das Schicksal auch noch die Gelegenheit schafft***: König Duncan*** verbringt die Nacht in **Macbeth'** Schloß.

**Macbeth** tötet den wehrlosen Schlafenden; mit Hilfe der Lady wird der Verdacht auf die Wächter gelenkt. Von Grauen gepackt fliehen **Duncans** Söhne ins Ausland. **Macbeth** wird König von Schottland. Aber wenig Freude wird ihm an der Frucht der Tat. Keinen Moment sehen wir **Macbeth** seine Herrscherwürde genießen, seine Macht auskosten.

![Theatre Royal de la Monnaie Brüssel / Macbeth Underworld - hier  : Magdalena Kozena als Lady Macbeth © Baus / La Monnaie De Munt](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2019/09/macbeth-underworld_-m-kozena-als-lady-macbeth-neu-bausneu.jpg)

Theatre Royal de la Monnaie Brüssel / Macbeth Underworld - hier : Magdalena Kozena als Lady Macbeth © Baus / La Monnaie De Munt

Sorgen und Angst überschatten seine Zeit. Bald dingt er Mörder, um den Mitwisser der Hexenwahrsagungen, **Banquo,** zu töten, auch dessen Sohn **Fleance.** Den kinderlosen **Macbeth,** besonders abscheulich, hatten die Hexen doch darauf hingewiesen, daß aus **Banquos** Nachkommenschaft ein Geschlecht von Königen erwachsen werde. **Banquo** freilich fällt unter den Mörderdolchen, sein Sohn **Fleance** kann entkommen.

Und **Banquos** ruheloser Geist erscheint mahnend auf dem Gastmahl vor **Macbeth'** Augen. Die **Lady Macbeth** beschwichtigt die ob des Königs eigentümlichen Verhaltens beunruhigten Thans, aber längst haben sich die Wahrnehmungen von **Macbeth** und seiner **Lady** um Welten entfernt.

Von neuem sucht **Macbeth** die Hexen auf, sie um seine Zukunft zu befragen. Sie versichern ihm, daß er keinen Mann zu fürchten habe, der vom Weibe geboren sei und Macbeth niemals Gefahr drohe, bis der Birnamwald zum Berg von Dunsinane marschiert.

Doch während sich **Macbeth** sicherer fühlt, zerfällt die seelische Kraft von **Lady Macbeht;** schlafwandelnd versucht sie sich immerzu das unsichtbare Blut von den Händen zu waschen - das Blut des gemordeten **Königs Duncan.** Die ***Lady*** stirbt an ihrem Schuldgefühl.

Gegen **Macbeth** haben sich unter der Führung von **Duncan** Sohn **Malcolm** und **Macduff,** des Thans von Fife, Engländer und Schotten verbündet, die Truppen nähern sich getarnt mit den Zweigen des Birnamwaldes an **Macbeth'** Schanze. Im Zweikampf gegen **Macduff,** der vor der Zeit aus dem Mutterleib geschnitten wurde und so die Prophezeihungen der Hexen erfüllt, fällt **Macbeth. Malcolm** wird neuer König von Schottland.

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*Langanhaltender Applaus für eine rundum gelungene Uraufführung. Ovationen für das Produktionsteam und eine besondere Würdigung für Pascal Dusapin. Reichlich Blumen für alle Mitwirkenden*

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 ***Macbeth - von Shakespeare zu Verdi, Strauss, Bloch, Chelard, Schostakowitsch, Pascal Dusapin*** 

Die bekannteste musikalische Bearbeitung der **Shakespeareschen** Vorlage komponierte **Giuseppe Verdi.** Uraufführung 1847 in Florenz. **Richard Strauss** schrieb 1886–1888 seine erste Tondichtung ***Macbeth*. Ernest Bloch** schuf 1910 ein gleichnamiges lyrisches Drama, Uraufführung in Paris. Eine in der Handlung sehr frei an Shakespeares Macbeth anknüpfende Oper von **Hippolyte Chelard** wurde unter gleichem Titel 1927 an der Pariser Oper uraufgeführt. Der russische Komponist **Dmitri Schostakowsch** gestaltete 1930–32 die Oper **Lady Macbeth von Mzensk,** Uraufführung 1934, Leningrad.

**Musikalische Leitung**: Alain Altinoglu, Inszenierung: Thomas Jolly, Bühne: Bruno de Lavenère, Kostüme: Sylvette Dequest, Licht: Antoine Travert, Dramaturgie: Katja Krüger, Künstlerische Mitarbeit: Alexandre Dain, Chor: Martino Faggiani, Alberto Moro, Symphonisches Orchester und Frauenchor der Oper La Monnaie / de Munt

**Mit:** Lady Macbeth: Magdalena Kozena, Macbeth: Georg Nigl, Drei Hexen: Ekaterina Lekhina, Lilly Jorstad, Christel Loetzsch, Geist: Kristinn Sigmundsson, Hecate/Narr: Graham Clark, Archiluth: Christian Rivet, Kind: Naomi Tapiola, Elyne Maillard

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# **MACBETH UNDERWORLD**

Auftragswerk, komponiert von **Pascal Dusapin,** Text: **Frédéric Boyer,** Vorlage: ***Macbeth*** von **William Shakespeare** (um 1608), Uraufführung: 20.09.2019 an der Oper **Theatre Royal de la Monnaie,** Brüssel, Sprache: Englisch,

Spieldauer: ca. 1 Stunde, 45 Minuten; keine Pause, Ort und Zeit der Handlung: Schottland, 11\. Jahrhundert, Koproduktion Opéra Comique und Opéra de Rouen Normandie., Übertitel in Niederländisch und Französisch, Einführung 30 Min. vor Vorstellungsbeginn

***Macbeth Underworld*** im **Theatre Royal de la Monnaie / De Mun; die weiteren Vorstellungen:** 20.09.; 22.09\. (15:00); 24.09.; 26.09.; 29.09\. (15:00); 01.10.; 03.10.; 05.10.2019

\---| IOCO Kritik Théâtre Royal de la Monnaie |---