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# Berlin, Berliner Ensemble, Oliver Reese folgt Claus Peymann, IOCO Aktuell, 05.12.2017
- URL: https://www.ioco.de/berlin-berliner-ensemble-oliver-reese-folgt-claus-peymann-ioco-aktuell-05-12-2017/
- Published: 2017-12-05T08:00:48.000Z
- Updated: 2023-09-06T12:42:33.000Z
- Author: Redaktion
- Tags: Sonstiges, Berlin

![Berliner Ensemble / (Theater am Schiffbauer Damm) © Moritz Haase](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2017/12/berliner-ensemble_3_copyright_moritz-haaseneu.jpg "Berliner Ensemble / (Theater am Schiffbauer Damm) © Moritz Haase")

Berliner Ensemble / (Theater am Schiffbauer Damm) © Moritz Haase

[Berliner Ensemble](https://www.berliner-ensemble.de/?ref=ioco.de)

***BERLINER ENSEMBLE* \- Großes Theater - Neue Intendanz** 

**Max Reinhardt, E.J. Aufricht, Rudolf Platte, Bertolt Brecht, Helene Weigel** 

Von **Anna Moll**

![Berliner Ensemble / Intendant Oliver Reese © Jonas Holthaus](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2017/12/02_oliver-reese_foto_jonas-holthausneu.jpg "Berliner Ensemble / Intendant Oliver Reese © Jonas Holthaus")

Berliner Ensemble / Intendant Oliver Reese © Jonas Holthaus

Ich liebe dieses Theater! **Oliver Reese**, der neue Intendant des **Berliner Ensembles** spricht mir aus der Seele, wenn er sagt, dieses Theater sei “unfassbar schön“. Aber es ist nicht nur eines der schönsten Theater, es ist auch eines mit theatergeschichtlich bedeutsamer Tradition und über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt und bewundert! 180.000 Besucher zieht das **Berliner Ensemble,** meist nur kurz ***BE*** bezeichnet, jährlich in seinen Bann.

Die Spielstätte des ***BERLINER ENSEMBLE,*** das **Theater am Schiffbauerdamm,** wurde 1892 in herrlichem Neobarock mit einem Theatersaal für etwa 700 Personen erbaut (Foto) und mit **Goethes *Iphigenie auf Tauris*** eröffnet**. *Die Weber*** von **Gerhard Hauptmann** wurden hier uraufgeführt, Stücke von **Frank Wedekind** und **Maurice Maeterlinck** standen auf dem Programm sowie andere wichtige Dramen der damaligen zeitgenössischen Theaterliteratur.

![Berliner Ensemble / Theater am Schiffbauer Damm - hier der herrliche Zuschauerraum in prächtigem Neobarock © Moritz Haase](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2017/12/be_buehne-zuschauerraum_2017_foto_moritz-haaseneu.jpg "Berliner Ensemble / Theater am Schiffbauer Damm - hier der herrliche Zuschauerraum in prächtigem Neobarock © Moritz Haase")

Berliner Ensemble / Theater am Schiffbauer Damm - hier der herrliche Zuschauerraum in prächtigem Neobarock © Moritz Haase

Von 1903 bis 1906 war der große **Max Reinhardt** Direktor des Hauses, der hier **Shakespeares** ***Ein Sommernachtstraum*** zur Musik von **Mendelson-Bartholdy*,*** **Hofmannsthals *Elektra,*** **Oscar Wildes *Salome*** inszenierte, um nur einige Produktionen zu nennen. Nach dieser theatergeschichtlich wichtigen Zeit wurde das Haus bis 1925 unter verschiedenen Direktoren zum Operetten- und Unterhaltungstheater. 1926 wird es zur zweiten Spielstätte der Volksbühne. 1928 wird **E.J. Aufricht** Intendant. Im selben Jahr wird **Brecht/Weills *Die Dreigroschenoper*** in der Regie von **Erich Engel** uraufgeführt – die Weimarer Republik erlebt ihren größten Theatererfolg!!

Das Theater bleibt weiterhin erfolgreich. Autoren wie **Ernst Toller, Ödön von Horvath, Marieluise Fleißer, Jean Cocteau,** mit dessen ***Orpheus* Gustav Gründgens** seinen Einstand als Regisseur gibt, werden zur Aufführung gebracht. Zum Ensemble gehören in dieser Zeit große Künstler und Künstlerinnen wie **Lotte Lenya, Carola Neher, Helene Weigel, Hilde Körber, Ernst Busch, Ernst Deutsch, Peter Lorre, Kurt Gerron, Erich Ponto.**

1931 endet **Aufrichts** Intendanz. Unter wechselnden Bühnennamen gibt es wieder eher leichtere Unterhaltung, ab 1933 dominieren nationalsozialistische Vorgaben. 1944 wird das Theater geschlossen. Nach dem Krieg übernimmt zunächst **Rudolf Platte** als Intendant, abgelöst wird er 1946 von **Fritz Wisten.**

1949 hatte sich um **Bertolt Brecht** eine Gruppe von Theaterkünstlern formiert, die sich den Namen ***Berliner Ensemble*** gibt. Ohne eigenes Haus kommt sie auf Einladung von **Thomas Langhoff** am *Deutschen Theater* unter. Als **Wisten** 1954 mit seiner Kompanie in die wiederaufgebaute *Volksbühne* zieht, übernimmt das ***Berliner Ensemble*** das **Theater am Schiffbauerdamm,** nachdem **Brecht** bei **Otto Grotewohl** erfolgreich gegen Pläne Einspruch erhoben hatte, das Theater dem Ensemble der Kasernierten Volkspolizei zu überlassen. Die Bühne wurde zum ***BE,*** zum **BERLINER ENSEMBLE** mit **Helene Weigel** als Intendantin und **Bertolt Brecht** als Künstlerischem Leiter. Der Einfluss des **Brecht‘schen** epischen Theaters, auch international, sollte man nicht unterschätzen. Lange Jahre war Brechts Truppe das weltweit am meisten bewunderte deutsche Theater und hat Regisseure wie **Giorgio Strehler, Patrice Chereau, Juri Ljubimow, Roger Planchon, Ariane Mnouchkine, Peter Stein** u.a.m. inspiriert und beeinflusst.

Mit **Brechts *Mutter Courage und ihre Kinder*** geht das ***BE*** 1954 zum Theaterfestival der Nationen nach Paris, wo es den ersten Preis für das beste Theaterstück und die beste Inszenierung (**Erich Engel)** erhält. Ebenfalls 1954 inszeniert **Brecht *Der kaukasische Kreidekreis*** *. B*ei der Premiere gibt es 52 Vorhänge und 4 vor dem eisernen Vorhang! Nach dem Tod von **Bertolt Brecht** im Jahre 1956 übernimmt **Erich Engel** die Künstlerische Leitung, **Helene Weigel** bleibt Intendantin.

Einen weiteren großen Erfolg erobert das BE mit der Inszenierung von **Brechts** Stück ***Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui*** (Regie Peter Palitzsch und Manfred Wekwerth). Mit **Ekkehard Schall** als ***Arturo Ui*** wird das Stück 1974 nach 532 Aufführungen abgesetzt. Eine Neuinszenierung von ***Die Dreigroschenoper*,** wieder mit Engel als Regisseur, knüpft an alte Erfolge an. Beeindruckend auch die Leistung von **Helene Weigel**, die 1961 nach 405 Aufführungen zum letzten Mal die ***Mutter Courage*** gibt.

Die **Coriolan*\-*Inszenierung durch **Manfred Wekwerth** und **Joachim Tenschert** wird ebenfalls ein großer Erfolg, zu dem **Ruth Berghaus** mit ihrer Choreographie der Schlachtszenen beiträgt. Sie wirkt ab 1970 als Stellvertreterin **Helene Weigels** und übernimmt nach deren Tod in 1971 die Intendanz. In den folgenden Jahren holt **Ruth Berghaus B.K. Tragelehn** und **Einar Schleef** als Regisseure ans Haus, setzt sich ein für neuere dramatische Literatur der DDR von Autoren wie **Peter Hacks** und **Karl Mickel.** Sie inszeniert *Zement* von **Heiner Müller,** der 1961 aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen worden war. Sie bekommt Schwierigkeiten wegen ihres experimentellen Ansatzes und wird entmachtet. **Manfred Wekwerth** folgt als Intendant. Stücke von **Volker Braun** und weiterhin von **Heiner Müller** werden erfolgreich aufgeführt. Die Inszenierungen von **Goethes *Faust Szenen*** *(Urfaust)* 1984 und **Heiner Müllers *Germania Tod in Berlin*** 1989 bekommen Aufmerksamkeit.

1992 entsteht ein Fünfer-Direktorium: Die Leitungsgruppe **Langhoff, Marquardt, Müller, Palitzsch, Zadek** zerfällt allerdings bald durch Unstimmigkeiten und Machtkämpfe. **Heiner Müller** setzt sich durch, wird alleiniger Intendant und prägt eine neue Epoche. Mit seiner letzten Inszenierung (1995) von ***Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui*** mit **Martin Wuttke** in der Hauptrolle entsteht ein bis heute andauernder Theatererfolg. Nach Müllers Tod 1995 folgen bis 1999 **Martin Wuttke** und nach ihm **Stephan Suschke** als Intendanten.

1996 wurde die vom Dramatiker **Rolf Hochhuth** gegründete **Ilse-Holzapfel-Stiftung** Eigentümerin der Immobilie **Theater am Schiffbauerdamm.** Vertraglich wurde für **Hochhuth** ein Rahmen festgelegt, innerhalb dessen er in beschränktem Maße das Theater für mögliche Aufführungen eigener Stücke nutzen darf. Daraus sich ergebende, oft auch öffentlich ausgetragene Streitereien, unter anderem mit **Claus Peymann,** besitzen in vielen Facetten, bis heute den Charakter einer eigenen Theatergroteske.

**Claus Peymann,** Intendant so wichtiger Bühnen wie Stuttgart, Bochum und Wien, übernimmt das ***BE*** 1999\. In den 18 Jahren seiner Intendanz setzt **Peymann** auf Autoren wie **William Shakespeare, Thomas Bernhard, Peter Handke, Bertolt Brecht** und pflegt eine enge Zusammenarbeit mit **George Tabori. Peymanns** eigene Inszenierung von **Shakespeares *Richard II*** wird im Jahr 2000 vom französischen Kritikerverband zur besten fremdsprachigen Inszenierung gewählt. Einer der wichtigen Regisseure, die unter Peymann für das ***BE*** arbeiten, ist **Robert Wilson,** dessen Inszenierung von ***Die Dreigroschenoper*** großen Eindruck macht, ebenso wie die von ***Sonnette*** *von *Shakespeare** mit Musik von **Rufus Wainright** oder von ***Leonce und Lena*** mit musikalischen Assoziationen von **Herbert Grönemeyer.**

Im September 2017 endete die ***BE -*** Intendanz des inzwischen 80jährigen **Claus Peymann.** **Oliver Reese,** Jahrgang 1964, löst ihn ab. Ein Mann einer anderen Generation. Wie bei fast allen Intendantenwechseln gab es auch bei diesem Stabwechsel Reibereien, meist ausgehend von **Peymann.** Doch schlugen die Wellen der Aggression am ***BE*** nicht so hoch wie 2016, bei dem Stabwechsel von **Frank Castorf** zu **Chris Dercon** bei der **Volksbühne Berlin.**

**Oliver Reese** kehrt mit der Spielzeit 2017/18 sozusagen nach Berlin zurück. Denn bevor er das **Schauspiel Frankfurt** ab 2009/2010 als Intendant bis zur Spielzeit 2016/17 leitete, war er als Chefdramaturg bereits sieben Jahre (1994-2001) am **Maxim Gorki Theater** und danach weitere acht Jahre am **Deutschen Theater** u.a. als Interimsintendant tätig. Ihm dürfte sehr bewußt sein, in was für eine ausgeprägte Traditionslinie er sich am BE einreiht. Vom ehemaligen Ensemble übernimmt **Reese** lediglich zwei Mitglieder. Mitglieder des neuen Ensemble sind u.a.: **Constanze Becker, Corinna Kirchhoff, Bettina Hoppe, Annika Meier, Stephanie Reinsperger, Ingo Hülsmann, Niko Holonics, Felix Rech, Andreas Döhler, Tilo Nest, Patrick Güldenberg.**

![Berliner Ensemble / Eine Frau - Mary Page Marlowe - hier v.l. Ruby Commey, Bineta Hansen, Carina Zichner, Corinna Kirchhoff © Julian Roeder](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2017/12/be_eine-frau-mary-page-marlowe-vl-ruby-commey-bineta-hansen-carina-zichner-corinna-kirchhoff-copyright_julian-roeder.jpg "Berliner Ensemble / Eine Frau - Mary Page Marlowe - hier v.l. Ruby Commey, Bineta Hansen, Carina Zichner, Corinna Kirchhoff © Julian Roeder")

Berliner Ensemble / Eine Frau - Mary Page Marlowe - hier v.l. Ruby Commey, Bineta Hansen, Carina Zichner, Corinna Kirchhoff © Julian Roeder

Ein Coup dürfte **Reese** gelungen sein, indem er **Frank Castorf,** dessen (eher unfreiwilliger) Abschied von der ***Volksbühne*** die Gemüter Berlins bewegte, als Regisseur gewinnen konnte. **Castorf** wird am ***BE*** jedes Jahr ein Stück inszenieren. Seine erste Produktion, für Dezember 2017 angesetzt, wird eine Adaption von ***Les Misérables*** von **Victor Hugo** sein. Ein großer Gewinn für Berlin!

Des Weiteren hat **Reese Michael Thalheimer** als Hausregisseur und Mitglied des Leitungsteams gewonnen, der zwei Inszenierungen pro Spielzeit erarbeiten wird.

Seine erste Saison 2017/18 am ***BERLINER ENSEMBLE*** läutete **Reese** an einem September Wochenende mit gleich drei unmittelbar aufeinander folgenden Premieren ein: ***Caligula*** von **Albert Camus** mit der großartigen **Constanze Becker** in der Titelrolle (Regie: **Antú Romero Nunes**); ***Nichts von mir*** von **Anre Lygre** (Regie: **Mateja Koležnik**); ***Der Kaukasische Kreidekreis*** (Regie: **Michael Thalheimer**).

Das Repertoire wird ergänzt mit 13 weiteren Neuinszenierungen sowie mehreren Übernahmen vom Schauspiel Frankfurt am Main, darunter einige Inszenierungen, bei denen Reese in Frankfurt selbst Regie geführt hat sowie zwei Inszenierungen von **Michael Thalheimer: Kleists *Penthesilea*** und die ***Medea*** *des* **Euripides*,*** jeweils mit **Constanze Becker** in der Titelrolle, die für ihre ***Medea*** den Deutschen Theaterpreis erhielt.

![Berliner Ensemble / Der Gott des Gemetzels - hier v.l. Corinna Kirchhoff, Doerte Lyssewski, Thilo Nest, Michael Maertens © Matthias Horn](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2017/12/gemetzel_-vl-corinna-kirchhoff-doerte-lyssewski-thilo-nest-michael-maertens-foto-matthias-horn.jpg "Berliner Ensemble / Der Gott des Gemetzels - hier v.l. Corinna Kirchhoff, Doerte Lyssewski, Thilo Nest, Michael Maertens © Matthias Horn")

Berliner Ensemble / Der Gott des Gemetzels - hier v.l. Corinna Kirchhoff, Doerte Lyssewski, Thilo Nest, Michael Maertens © Matthias Horn

Die erste Inszenierung des Intendanten **Reese** selbst am ***BE,*** die von ihm erarbeitete Bühnenfassung von **Benjamin von Stuckrad-Barres *Panikherz***, ist für Februar 2018 geplant. **Reese** übernimmt auch fünf Stücke aus **Claus Peymanns** Ära: **Der Prinz von Homburg,** **Peymanns** Abschiedsinszenierung am **BE** \- vielleicht zu verstehen als die Andeutung einer Verbeugung gegenüber seinem Vorgänger; ***Der Gott des Gemetzels*** von **Yasmina Reza** in der Regie von **Jürgen Gosch;** **Robert Wilsons** Inszenierungen von ***Die D*r*eigroschenoper*** und **Becketts *Endspiel*** und den Dauerbrenner, die **Heiner Müller** Inszenierung von ***Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui.***

Die Programmgestaltung ist geprägt durch ein deutliches Interesse an zeitgenössischen Themen und Texten ganz in der Tradition von **Brecht** und **Heiner Müller.** 12 der 17 Premieren in der ersten Saison stammen von lebenden Autoren, etwa vom amerikanischen Pulitzer Preisträger **Tracy Letts,** vom britischen Dramatiker **Dennis Kelly** oder von **Rainald Goetz.**

Ein weiteres ambitioniertes Projekt des Intendanten **Reese** ist das neue ***BE-***Autorenprogramm, zu dessen Chef der Schriftsteller und Theaterschreiber **Moritz Rinke** gemacht wurde. Reese erinnert an die Zeit, als “*der deutschsprachige Raum die stärksten Theaterschreiber zu bieten hatte: *Heiner Müller, Thomas Bernhard, Botho Strauß, Franz Xaver Kroetz**“. Das Projekt hat sich die Förderung von Autoren zum Ziel gesetzt. In einer künftigen Autorenwerkstatt sollen darüber hinaus zeitgenössische Autoren gemeinsam mit Regisseuren neue Stücke erarbeiten, die dann am ***BERLINER ENSEMBLE*** auch aufgeführt werden.

Eine von **Oliver Reese** bereits am **Schauspiel Frankfurt** installierte Gesprächsreihe wird nun auch an das ***BE übernommen,*** mit **Michel Friedmann** als Gastgeber: Ein Forum für intellektuelle Diskussionen. Die Gesprächsreihe hatte zuerst **Joschka Fischer** zu Gast, dann **Nicole Deitelhoff** und nun folgt **Robert Menasse.**

Jenseits der künstlerischen Pläne gibt es noch wesentliche Pläne, was Umbauten, Renovierungen und Modernisierungen betrifft. Ab 2018/19 soll es zwei neue Spielstätten geben, sprich: das ***BERLINER ENSEMBLE*** hätte dann drei feste Spielstätten: das *Große Haus,* das *Kleine Haus,* den *Werkraum.*

Insgesamt vielfältige und ehrgeizige Absichten und Pläne für den Beginn einer neuen Epoche. Man darf gespannt sein!

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