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# Bayreuth, Bayreuther Festspiele 2019, Lohengrin - Richard Wagner, IOCO Kritik, 09.08.2019
- URL: https://www.ioco.de/bayreuth-bayreuther-festspiele-2019-lohengrin-richard-wagner-ioco-kritik-09-08-2019/
- Published: 2019-08-09T07:00:25.000Z
- Updated: 2023-09-06T12:57:08.000Z
- Author: Ingrid Freiberg
- Tags: Konzert & Liederabend, Kuenstler, Pressemeldungen & Nachrichten, Kritiken, Bayreuth

![Festspielhaus Bayreuth © Patrik Klein](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2017/08/1-bayreuth-festspielhaus-foto-patrik-kleinneu.jpg)

Festspielhaus Bayreuth © Patrik Klein

[Bayreuther Festspiele](http://www.bayreuther-festspiele.de/?ref=ioco.de)

# ***Lohengrin* – Richard Wagner**

***\- Aufregende Besetzungs-Scharade -***

von **Ingrid Freiberg**

![Richard Wagner © IOCO](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2019/08/richard-wagner-foto-ioconeuneu2018.jpg)

Richard Wagner © IOCO

**Lohengrin** ist die wohl schönste (und nach **Wagners** eigenen Worten „allertraurigste“) Oper des Meisters. Während seiner Beschäftigung mit **Tannhäuser** fand **Richard Wagner** zum mittelalterlichen Stoff in **Wolfram von Eschenbachs** mittelhochdeutschem Versepos **Parzival** und erkannte in dem strahlenden Ritter sich selbst als einen von Gott gesandten und von der öden Welt missverstandenen Künstler. So lässt sich **Lohengrin** auch als Seelen- und Künstlerdrama begreifen. Das Frageverbot ***Lohengrins*** kommt geradezu dem göttlichen Verbot des Genusses der Früchte vom Baum der Erkenntnis im Alten Testament gleich. Indem **Elsa** das Verbot bricht, landet **Wagner** einmal mehr bei der Ur-Schuld des Weibes. **Elsas** Gegenspielerin **Ortrud** ergeht es durch **Wagners** Behandlung auch nicht besser: Mit ihrer Zerstörung verweigert **Richard Wagner,** ein reaktionärer Anhänger der *„Revolution von oben“,* den Frauen jegliches Recht auf Einmischung in Politik und Kunst.

**Bayreuth 2018 - Lohengrin - Interview mit Regisseur Yuval Sharon**youtube Trailer der Bayreuther Festspiele 2018 **\[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet \]**

Die Uraufführung des **Lohengrin,** 1850 in Weimar, wurde von **Wagners** späteren Schwiegervater **Franz Liszt** geleitet. In Weimar konnte der Komponist nicht beiwohnen, da er wegen Mitbeteiligung an den revolutionären Aufständen steckbrieflich gesucht wurde und sich ins Schweizer Exil begeben hatte. Erst 1861 erlebte er erstmals eine (unbefriedigende) Aufführung des **Lohengrin** in Wien.

**Erlösung - durch Lohengrin, den Sohn des Parzival** 

Eine in Bedrängnis geratene Thronerbin, eine verleumderische Gegenspielerin, ihr willfähriger Gemahl und ein König aus alter deutscher Zeit – das sind die Beteiligten an einem Konflikt, der nicht nach Lösung, sondern nach Erlösung verlangt. Diese soll der Schwanenritter **Lohengrin,** der Sohn **Parzivals,** bewirken, ausgesandt vom heiligen Gral, um der des Brudermordes angeklagten **Elsa von Brabant** in einem Gottesgericht beizustehen. Die Bedingung dafür ist Vertrauen. „*Nie sollst du mich befragen“,* fordert **Lohengrin** von seiner Schutzbefohlenen.

Schon das Vorspiel zum ersten Akt offenbart das kompositions- und orchestrierungstechnische Genie **Wagners.** „*Wir haben hier in der Tat ein gewaltiges, langsames crescendo, welches, auf dem höchsten Grade der Klangfülle angelangt, im umgekehrten Sinne sich zu einem Ausgangspunkte zurückwendet und in einem fast unhörbaren Säuseln endigt... für mich ist es ein Meisterwerk.*“ (**Hector Berlioz**) Obwohl das Drama ganz vom Text her erschlossen und musikalisch durchgestaltet ist, lassen sich in der durchkomponierten Großform eingebettete „*Nummern“* erkennen, wie **Elsas** Traumerzählung „*Einsam in trüben Tagen*“, **Elsas** Szene „*Euch Lüften, die mein Klagen“* und das anschließende Duett mit **Ortrud,** das in der unübertrefflich schönen Phrase endet *„Es gibt ein Glück, das ohne Reu' “*, der Brautchor im dritten Akt, die Liebesszene im Brautgemach „*Wir sind allein“* und **Lohengrins** Gralserzählung *„In fernem Land“.*

**Elsa - emanzipiert von männlichen Dogmen und Ritualen** 

Für das Regiekonzept von **Yuval Sharon** sind vor allem die starken Frauenfiguren, **Elsa** und ***Ortrud,*** prägend und wie diese sich von blindem Gehorsam emanzipieren können. Er versucht darzulegen, wie verführbar Menschen durch Religion und Spiritualität sind, inwieweit leben sie sie oder lassen sie sich durch spirituelle Führer verführen? Verkörpert am Ende eine neue Generation in Gestalt von **Elsas** Bruder **Gottfried** die Hoffnung auf eine bessere Welt?

Dieser Konflikt zeigt sich schon in der ersten Szene mit **König Heinrich.** Der erste Satz des Chors ist "*Wir geben Fried und Folge dem Gebot".* Ein Scheingericht gegen **Elsa** schließt sich an. Im 1\. Aufzug erschein**t Lohengrin** noch zweifelsfrei positiv und rettet sie. Je länger **Lohengrin** in dieser Welt bleibt, desto korrumpierbarer und schmutziger wird er – bis **Elsa** das am Ende nicht mehr aushalten kann und das Frageverbot missachtet. Das ist laut **Yuval Sharon** eine mutige tapfere Tat – ein Aufbegehren, nicht zerstörerische Neugier... Der durch **Neo Rauch** und **Rosa Loy** stark vorgegebene Rahmen führt allerdings zu einer etwas statuarischen Inszenierung, liefert eine Traumatmosphäre, das Unterbewusstsein zeigt skurrile Bilder...

![ Bayreuther Festspiele 2019 / Lohengrin - hier : Klaus Florian Vogt als Lohengrin, das Bühnenbild ganz in Delfter Blau gehüllt © Bayreuther Festspiele / Enrico Nawrath](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2019/08/loh_1-vogt-108_enriconawrath_gutneu.jpg)

Bayreuther Festspiele 2019 / Lohengrin - hier : Klaus Florian Vogt als Lohengrin, das Bühnenbild ganz in Delfter Blau gehüllt © Bayreuther Festspiele / Enrico Nawrath

***Versinken in ein Gemälde***

Obwohl **Neo Rauch,** ein international erfolgreicher deutscher Maler und der bedeutendste Vertreter der sogenannten ***Neuen Leipziger Schule,*** zusammen mit **Rosa Loy,** die sich mit dem Mysterium der Frau, der neuen Weiblichkeit und der neuen Romantik beschäftigt, noch nie ein Bühnenbild bzw. Kostüme für ein Theater kreiert haben, tragen beide diese Produktion entscheidend mit. Für Bühnenbild und Kostüme des männlichen Personals zeichnet **Neo Rauch** verantwortlich, **Rosa Loy** für die Kostüme der Frauen. Das Bühnenbild birgt Assoziationen an die flämische Malerei des 17\. Jahrhunderts. Das Delfter Blau der Dekorationen hat **Rosa Loy** und **Neo Rauch** dazu inspiriert, für die Kostüme altniederländische Hauben und Krägen nach dem flämischen Maler **Anthonis van Dyck** zu kreieren... und romantisch blaue Wolkenformationen und Landschaftsszenerien zu malen. Mitten auf der Bühne steht - surreal - ein verlassenes Umspannwerk. Viele Figuren haben Flügel. Im Hintergrund ragen schemenhaft Felsen auf, es gibt Blitze, es geht um Licht und Dunkel. Wasser spielt eine Rolle, Sumpf, Schilf... Das Versinken in das Gemälde lässt der Musik **Wagners** nachhaltigen Raum. Ein wohltuendes Erlebnis in der oft mit Videos überfrachteten Theaterszene.

**Aufregende Besetzungs-Scharade**

Die Wiederaufnahme des **Bayreuther Lohengrin 2019** wartet mit einem Novum auf: **Lohengrin** und **Elsa** sind in dieser Saison doppelt besetzt. **Christian Thielemann,** Musikdirektor der Bayreuther Festspiele, sieht dies als positiven Wettbewerb. Letztes Jahr gab es große Anerkennung für **Piotr Beczala,** der für **Roberto Alagna** eingesprungen war. 2019 singt er wieder, aber nicht alle Vorstellungen. **Klaus Florian Vogt,** der in Bayreuth „*die Institution *Lohengrin“** schlechthin ist, teilt sich mit ihm die Auftritte. Das hat durchaus Reizvolles. Die Partie der **Elsa** sollte ursprünglich **Krassimira Stoyanova** singen, die erkrankte; für sie wurde **Camilla Nylund** gefunden. Für zwei Vorstellungen war **Anna Netrebko** verpflichtet, die jedoch kurzfristig absagte... Die Scharade geht noch weiter: **Annette Dasch** wird nun in zwei Aufführungen die **Elsa** singen und **Thomas J. Mayer** ersetzt den erkrankten **Tomasz Konieczny** als **Telramund.** Und damit der Aufregung nicht genug, **Elena Zhidkova** ersetzt **Elena Pankratova** als ***Ortrud.* Christian Thielemann** sprach zu Beginn der Festspiele von einer *"Super-Werkstatt *Lohengrin** **"**, das hat sich nun in aufregender wie überraschender Hinsicht bewahrheitet!

Trotz aller Widrigkeiten lässt sich über die Aufführung am **3\. August 2019** fast ausnahmslos in den höchsten Tönen schwelgen, Sängerensemble, Orchester und Chor musizieren auf beeindruckendem Niveau und verbinden sich zu einer homogenen Gesamtleistung wie man sie nicht oft erleben darf. Trotz der Umbesetzungen ist dieser Abend ein Fest!

**Georg Zeppenfeld,** derzeit nicht nur als wortprägnanter **König Heinrich** in der vordersten Liga, veredelte mit balsamischem sonoren Wohllaut seines Luxus-Basses die Königsfigur und beglückte mit exzellenter Klarheit und perfekter Rollenidentifikation.

![Bayreuther Festspiele 2019 / Lohengrin - hier : Camilla Nylund als Elsa von Brabant, Ensemble © Bayreuther Festspiele / Enrico Nawrath](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2019/08/loh_2_-180719_285_enriconawrath_neu.jpg)

Bayreuther Festspiele 2019 / Lohengrin - hier : Camilla Nylund als Elsa von Brabant, Ensemble © Bayreuther Festspiele / Enrico Nawrath

Der Tenor von **Klaus Florian Vogt** ist voluminöser geworden, mit durchaus sensiblen Seiten, schwankend zwischen Machismo-Ansprüchen an das männliche Geschlecht und einem Hauch von Selbstzweifeln, eine stimmlich und darstellerisch hervorragend gelungene Durchdringung des eben nicht nur edlen Charakters des Titelhelden. Er ist ohne Zweifel die Personifizierung des ***Lohengrin*** schlechthin. Seine Leistung kulminiert in einer fantastisch klar intonierten Gralserzählung gegen Ende des dritten Aufzugs. Seine Stimme klingt viril und kann durchaus autoritär das Frageverbot verkünden oder sich als Führer der Brabanter ausrufen. Man hört die „heldischen“ Passagen selten so klangschön. Seine Stimme und seine Ausstrahlung vereinigen alle Parameter zur idealen Gestaltung des Gralsritters. Sein tragfähiger, klarer Tenor, seine perfekte Diktion, das hell-silberne Timbre, seine Phrasierungskunst wie auch die Fähigkeit zu heldisch-dramatischen Ausbrüchen beglücken. In seiner Darstellung des Schwanenritters spannt er den Bogen vom unnahbaren Gottwesen bis zum einsamen, Liebe und Anerkennung suchenden Mannes, der als missbrauchte Reflektionsfigur an den unabänderlichen Verhältnissen scheitert. **Vogts** *„In fernem Land, unnahbar euren Schritten“* ist ein glanzvoller Höhepunkt des Abends.

Sechs gestandene Wagner-Sänger\*innen teilen sich im **Lohengrin** die Hauptrollen. Neu im Ensemble und erst kurz vor der Wiederaufnahme eingesprungen ist **Camilla Nylund** als Elsa. In der Traumerzählung überzeugt sie mit berührend zarten Farben. Sie singt die Partie mit berückend schönem, ganz leicht eingedunkeltem Timbre. Strahlend und licht schwingt sich ihre wunderbar sicher geführte Sopranstimme auf, brilliert im Duett mit Ortrud und in der Brautgemachszene mit ***Lohengrin*** mit berührender Intensität, einer Intensität, die sie auch in der Darstellung erreicht.

***Ortrud - Elena Zhidkova ist ein Glücksgriff***

Vor Vorstellungsbeginn wird mitgeteilt, dass **Elena Zhidkova** – nach kurzer Einweisung – die Rolle der **Ortrud** übernimmt und nicht, wie zuvor angekündigt .**Elena Pankratova**.   **Elena Zhidkova** ist ein absoluter „Glücksgriff“! Mit großer stimmlicher Attacke porträtiert sie **Ortrud** als intrigante, machtgeile, giftige Gegenspielerin von ***Elsa von Brabant.*** Sie ist die dunkle Zauberin, die Kämpferin gegen das von Lohengrin verkörperte Patriarchat und verleiht dieser Figur eine ungemein packende Größe und Kraft. Überwältigend, mit punktgenau geführter Stimme und wohl dosierten dramatischen Ausbrüchen schleimt sie sich bei Elsa ein, um deren Psyche mit ihrem Gift durchtränken zu können. Dabei gestaltet sie ihre Einsätze zu regelrechten Feuerwerken mit eingebauten Vulkan-Ausbrüchen.

![Bayreuther Festspiele 2019 / Lohengrin - hier : Klaus Florian Vogt als Lihengrin und Camilla Nylund als Elsa von Brabant © Bayreuther Festspiele / Enrico Nawrath](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2019/08/bayreuth-1-nriconawrath_neu.jpg)

Bayreuther Festspiele 2019 / Lohengrin - hier : Klaus Florian Vogt als Lihengrin und Camilla Nylund als Elsa von Brabant © Bayreuther Festspiele / Enrico Nawrath

**Egils Silins singt an diesem Abend Heerrufer und Telramund**

Mit „*Seht da, den Herzog von Brabant!“* ruft **Egils Silins**, ein markant respekteinflößender **Heerrufer** des Königs, klangvoll und nobel zur Versammlung der Ritter auf. Ausdrucksvoll, mit kernig-kräftigem Bariton, zuweilen auch mit ungewöhnlich hintergründigen Tönen, verleiht er der Figur mehr Charakter als üblich. Er wird zum *„Hasardeur“,* als er im 2\. Aufzug eine zusätzliche Aufgabe übernimmt und den inzwischen gänzlich indisponierten **Tomasz Konieczny** covert. Bereits mit seiner ersten Arie „*Dank, König, dir, dass du zu richten kamst...*“ lässt dieser wunderbar dramatische Bassbariton erkennen, dass er Probleme mit seiner Stimme hat. **Egils Silins** übernimmt die Rolle des Friedrich von Telramund. Den gelungenen Wechsel unterstützt auch das märchenhafte Bühnenbild: Kaum sichtbar und vollkommen überzeugend kann Silins, der immer mehr Tiefe bekommt und dabei durch sein völlig akzentfreies Deutsch besticht, übernehmen. Er ist ein geifernder Bösewicht wie aus dem Bilderbuch... und fängt das Malheur mit Bravour auf.

Der **Chor der Bayreuther Festspiele** (134 Personen!) überzeugt einmal mehr unter seinem langjährigen Leiter **Eberhard Friedrich** ohne jeden Abstrich, wird auch an diesem Abend stimmlich wie darstellerisch jeder Herausforderung gerecht und ist eine der tragenden Säulen der Aufführung...

**Vollkommener Wagner-Klang**

Silbrig-ätherische Klänge kann er ebenso zaubern wie atemberaubende Steigerungen: **Christian Thielemann** kennt – und kann seinen Wagner. Das zeigt sich gleich im Lohengrin-Vorspiel mit seiner mystischen Grals-Atmosphäre. Wie kein Zweiter beherrscht Thielemann die Finessen und Tücken der Bayreuther Akustik. Zwischen **Debussy**\-hafter Zartheit und staatstragendem Pomp bietet sein Lohengrin perfekten **Wagner**\-Klang. Das bestens vorbereitete Festspielorchester ist auf seinen Musikdirektor eingeschworen, bietet ihm lyrische Streichergesänge, warmes Holz und rundes, strahlkräftiges Blech. Wann hätte man die Bühnenmusik bei Wagner je so perfekt erlebt wie hier? Die ätherische A-Dur Sphäre des Vorspiels lässt er in blau-silberner Schönheit leuchten, in fein abgestuften Schattierungen von zarten piani – wie hingetupft - bis zum überschwänglichen Höhepunkt des Gralsthemas. Mit welch souverän unverkrampfter Lust sich Thielemann in das **Wagner-Abenteuer** begibt, ist eine Freude.

Minutenlanger, einhelliger Applaus mit dem in Bayreuth üblichen euphorischen „Getrampel“ zeigen, dass auch kulinarische Inszenierungen ihren Platz in den Herzen der Wagnerianer finden können.

\---| IOCO Kritik Bayreuther Festspiele |---