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# Basel, Theater Basel, Intermezzo - Richard Strauss, IOCO Kritik, 07.05.2021
- URL: https://www.ioco.de/basel-theater-basel-intermezzo-richard-strauss-ioco-kritik-07-05-2021/
- Published: 2021-05-07T10:00:30.000Z
- Updated: 2023-09-06T13:06:48.000Z
- Author: Julian Fuehrer
- Tags: Konzert & Liederabend, Kritiken, Basel

![](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2018/01/logo_theater_basel.jpg)

[Theater Basel](http://www.theater-basel.ch/?ref=ioco.de)

![Theater Basel © Sandra Then](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2018/01/basel_grosses-haus_c_sandra_the_150.jpg)

Theater Basel © Sandra Then

# ***Intermezzo*  \- Richard Strauss**

 **\- Nicht die falsche Dame drücken…! -** 

von **Julian Führer**

![Richard Strauss Büste in Walhalla © IOCO HGallee](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2021/02/richard-strauss-walhalla-foto-hgallee-neu.jpg)

Richard Strauss Büste in Walhalla © IOCO HGallee

Für den 18\. April 2021 war sie angekündigt, die Premiere am **Theater Basel.** Seit dem 19\. April 2021 ist in der Schweiz wieder ein (wenn auch eingeschränkter) Spielbetrieb möglich, also wurde **Intermezzo** am 22\. April zum ersten Mal gezeigt und ist nun noch einige Male zu sehen. Der große Saal des Theaters darf derzeit nur von maximal 50 Personen besucht werden – man hat viel Platz. Nicht corona-bedingt, sondern aufgrund der Regie gilt das auch für die Solisten: **Richard Strauss‘** *„Bürgerliche Komödie mit sinfonischen Zwischenspielen“* kommt ohne Chor aus und thematisiert in den meisten Szenen eine Dreiecksgeschichte, die, wie es bei Dreiecksgeschichten wohl üblich ist, sich weitgehend in Dialogen in Abwesenheit der dritten Person vollzieht. Regie führte **Herbert Fritsch** – kein Unbekannter, für manche ein fast schon berüchtigter Regisseur, von Hause aus selbst Schauspieler und immer für eine pointierte und gut choreographierte Albernheit zu haben. Sicher keine schlechte Wahl für ein passagenweise durchaus albernes Stück wie **Intermezzo.**

 ***Theater Basel \_ Intermezzo \_ Produktionstrailer***   **Theater Basel** \[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet \]

Dieses Stück ist schnell erzählt: ***Kapellmeister Storch*** ist viel unterwegs, seine Gemahlin lässt er zu Hause, diese langweilt sich, poussiert etwas mit dem jungen **Baron Lummer** und platzt dann aber vor Eifersucht, als eine Depesche sie vermuten lässt, dass ihr Herr Gemahl eine Liaison mit einer gewissen **Mieze Meier** haben müsse – ein Missverständnis, wie sich dann zeigt, und am Ende versöhnt sich das Ehepaar.

**Richard Strauss** war bei Themen nicht sehr wählerisch, wenn es um die schnelle Mark ging (und im Jahr 1923, als er das Stück schrieb, brauchte man schnell mal ein paar Milliarden, um sein Essen bezahlen zu können). Seine Ballettmusiken bezeichnete er selbst auch bei Gelegenheit als „*Hüpfmaterial“.* Neben den Frauengestalten der mythischen Antike wie **Elektra** oder ***Salome*** hatte er – im **Rosenkavalier** deutlich zu hören – eine Neigung zum Trivialen, das er dann gleichwohl sehr kunstvoll auskomponierte. Oft ging es ihm um laute, dominante Frauengestalten, ob nun die genannten mythischen Figuren, ob die **Färberin** in **Die Frau ohne Schatten,** ob die dauerschwatzende **Aminta** in **Die schweigsame Frau** (immerhin nach einem Libretto von **Stefan Zweig**) oder eben **Christine** in ***Intermezzo,*** einem Stück, das zwischen durchaus geschwätzig skatspielenden Männern und der dauernd plappernden, eigentlich immer schimpfenden und manchmal keifenden Ehefrau changiert. Immer wieder wird **Strauss‘** eigene Ehefrau **Pauline** als direkte Vorlage für diese Operngestalten angesehen, bei **Intermezzo** ganz besonders, wo für die Uraufführung sogar das Interieur des **Strauss’schen** Anwesens nachgebaut wurde und manche Zuschauer, die diese Details des Ehelebens eigentlich gar nicht wissen wollten, nach der Uraufführung peinlich berührt das Theater verließen.

![Theater Basel / Intermezzo von Richard Strauss © Thomas Aurin](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2021/05/intermezzo-thomas-aurin-neu-1.jpg)

Theater Basel / Intermezzo von Richard Strauss © Thomas Aurin

Der Vorhang hebt sich zum Abschied der Eheleute. **Kapellmeister Storch** geht wieder einmal auf Reisen, und vom ersten Moment an schimpft seine Frau. Egal, was der Mann tut (frühstücken oder nicht frühstücken zum Beispiel), es ist auf jeden Fall verkehrt. Sie will ihn endlich los sein und ihre Ruhe haben, sagt sie – und er will wohl auch möglichst schnell das Weite suchen: „*Du unausstehliche Kratzbürste, du!“* (**Strauss** schrieb das Libretto dieser ehelichen Streitereien selbst). – Und weg ist er. Ehefrau ***Christine*** genießt nun allerdings nicht wie angekündigt die neugewonnene Ruhe, sondern lässt ihre chronisch schlechte Laune an der Kammerjungfer aus, die selbst dann als unordentlich gilt und entsprechend beschimpft wird, wenn **Christine** selbst etwas verloren hat. Die arme Dienerin wird von **Kali Hardwick** aus dem Opernstudio verkörpert – eine Rolle, in der es wenig zu gewinnen gibt, aber doch macht sie viel aus ihrer Partie, ebenso der **Diener** (**Raphael Clamer,** Sprechrolle, mit Slapstickqualitäten).

Auf der Bühne sieht man bei alledem außer den Protagonisten nur einen (echten) Flügel und eine sehr glattpolierte Spielfläche (Bühne ebenfalls von **Herbert Fritsch**), darüber einen überdimensionierten Lampenschirm (siehe Foto oben). Requisite gibt es praktisch keine, die Akteure müssen ihre Figur aus ihrem Spiel entwickeln. Sie haben auch keinerlei Deckung auf der Bühne, sie haben keine Umbaupausen, da die zahlreichen Szenenwechsel auf der Bühne keinen optischen Niederschlag finden. Der ***Hofkapellmeister*** und die kratzbürstige **Christine** haben einen kleinen Sohn**, Franzl,** der in etlichen Szenen des ersten Teils zu sehen ist; in der letzten Szene des ersten Aktes hat er auch Text zu sprechen, und es ist beeindruckend, was **Moritz Emil Rehlen** hier alles an genau ausgeführten Bewegungen, Reaktionsvermögen und allgemein an Bühnenpräsenz zu zeigen vermag.

**Christine** verbringt nun doch nicht den ganzen Tag damit, ihre Dienstboten zu drangsalieren, da sie von einer Freundin telefonisch zum Rodeln gebeten wird – wo sie prompt mit **Baron Lummer** kollidiert (und diesen natürlich sofort beschimpft). ***Lummer*** ist jung, sollte sich um sein Studium kümmern, leidet jedoch an Migräne (ein Thema, das auch schon im **Rosenkavalier** anklingt), vor allem aber wohl an Faulheit. Ein bisschen sieht er wie **Heinz Rühmann** als **Hans Pfeiffer** mit den *drei F* aus der **Feuerzangenbowle** aus, aber ganz so spitzbübisch-raffiniert ist er dann doch nicht. **Michael Laurenz** hat einen flexiblen Tenor, kann bei Bedarf auch schmierig sein, und Ski fahren kann er auch (und zwar auf dem Flügel und ohne Skier), eine rundum überzeugende Leistung.

**Christine** findet diesen (sehr) jungen Mann in der Tat eine ganz reizende Abwechslung, dieser sieht in der neuen Bekanntschaft eine günstige Gelegenheit, sich um sein Studium zu drücken, und ist empört, als nach seinen Fortschritten in der Juristerei gefragt wird: *„Nein, zu den Pandekten bringt mich niiiieeeemand!“* Auch sonst ist ***Lummer*** eigentlich, bei Lichte betrachtet, nicht zu viel zu gebrauchen, was auch ***Christine*** nicht entgeht, spätestens als er sie anpumpen will, um sein Nicht-Studium weiter finanzieren zu können. Sie paradiert alleine über einen Steg zwischen dem viel versenkten Orchester und dem Publikum, wie ihr überhaupt der erste Teil eigentlich ganz allein gehört**. Flurina Stucki**, die ursprünglich gar nicht für diese Partie vorgesehen war, verkörpert in ihrer Kostümierung als dralle Wiedergängerin von **Doris Day** sämtliche Gemütszustände einer unzufriedenen Ehefrau, sowohl mit ihrer Sprechstimme als auch in den Gesangspassagen im Konversationston bis hin zu dramatischen Ausbrüchen, wie sie **Strauss‘** große Heroinen pflegen. Allein die zu bewältigende Textmenge ist beeindruckend, doch dazu kommt noch das pausenlose Agieren auf der Bühne. Ein Energiebündel. Die Kostüme von **Victoria Behr** sind diesmal nicht bonbonfarben (jedenfalls meist nicht), sondern gewissermaßen im Zeitopernstil gehalten, für unsere Augen leicht antiquiert wie das Sujet, aber weniger bunt als gedeckt, vom passend aggressiven Quietschgelb von ***Christines*** Mantel einmal abgesehen.

![Theater Basel / Intermezzo von Richard Strauss © Thomas Aurin](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2021/05/intermezzo2-chrisitne-neu.jpg)

Theater Basel / Intermezzo von Richard Strauss © Thomas Aurin

**Christine** dominiert das Stück von Anfang bis Ende, so dass die Anlage ihrer Figur von besonderem Belang ist. Weder **Richard Strauss** noch **Herbert Fritsch** bringen dieser Gestalt besondere Sympathien entgegen. Als unangenehmer Besen und manchmal lächerliche Gestalt hat sie etwas von **Miss Piggy,** die neben dem eleganten und erfolgreichen **Kermit** keine gute Figur macht und sich deshalb umso mehr in den Vordergrund spielen will. Das Psychologisieren ist aber nicht die Sache von **Herbert Fritsch** – die Bühne dreht sich, der Riesenlampenschirm neigt sich, aber von **Christine** bleibt vor allem hängen, dass sie in ihrem pausenlosen Geplapper und Gezanke am Ende doch blamiert dasteht und die Herren mit ihren zahlreichen misogynen Bemerkungen nicht ganz Unrecht haben.

Das **Sinfonieorchester Basel** begleitet all dies aus der Tiefe des Grabens, von **Clemens Heil**, der am Vortag noch in Luzern beim **Schlauen Füchslein** tätig war, sehr schwungvoll und flexibel angeleitet. Wohl wegen der tiefen Versenkung und des Stegs zwischen Orchestergraben und Zuschauerraum wirkt der Klang passagenweise etwas indirekt (stellenweise auch leicht verzögert) und stärker vermischt, als es der alerten Faktur der meisten Passagen angemessen wäre – dies ist sicher nicht den Musikern anzulasten.

Eine offizielle Pause gibt es in der aktuellen Situation nicht, allerdings eine „Unterbrechung“, bei der dem Publikum gratis Drinks am Platz serviert werden (allerdings nur Wasser), um Begegnungen im Foyer zu vermeiden; Pausengastronomie ist in der Schweiz derzeit ausdrücklich verboten. Und so pflegt jedes Haus sein eigenes Sicherheitskonzept.

Der zweite Teil beginnt mit den Herren, die gemütlich ihren Skat spielen und zu denen dann auch **Kapellmeister Storch** stößt, nachdem er seine Vorstellung hinter sich gebracht hat: *„Ach, so ein Skätchen ist ein Genuß, die einzige Erholung nach Musik!“,* entfährt es dem **Kapellmeister** (und den Holzbläsern entfährt dazu der *Tristanakkord*). Wirklich komisch ist diese Szene, in der die Herren (abermals ohne Requisite, also ohne Spielkarten) ihren Skat dreschen, gleichzeitig über **Storchs** Frau und die Weiber überhaupt herziehen – eigentlich ein unverständliches Durcheinander, aber in der szenischen Umsetzung pointiert, witzig, ein ***Intermezzo in Intermezzo,*** bevor es in Form eines eintreffenden Telegramms ernst wird: **Christine Storch** hat von ihres Mannes Kontakt zu **Mieze Meier** erfahren und verlangt die Scheidung. **Storch** nun weiß nicht, wie ihm geschieht; **Christine** ihrerseits sucht umgehend den ***Notar* (Hubert Wild**) auf und verlangt die Scheidung; dieser will zunächst beschwichtigen, was bei **Christine** grundsätzlich keine gute Methode ist und auch hier auf Ablehnung stößt: *„Die Männer sind alle ein Gesindel, das zusammenhält.“*

Die Männer derweil klären das Missverständnis unter sich: **Storchs** Skatbruder ***Stroh,*** ebenfalls **Kapellmeister,** kennt **Mieze Meier** durchaus, und zwischen Stroh und Storch ist es bei der **Mieze** zu einer Verwechslung gekommen, die **Stroh,** der sich gern in **Storchs** Ruhm gesonnt hat, auch nicht aufgeklärt hat. **Storch** ist einigermaßen beruhigt und verlangt von **Stroh,** dass e**r Christine** gegenüber das Malheur aufklärt. Das folgende Zwischenspiel ist der vorweggenommene Triumph des Kapellmeisters **Storch,** jedenfalls fällt ihm hörbar ein Stein vom Herzen: Wilde Rhythmen, von der Pauke unterstützt, stampfen aus dem Orchester, und **Storch** vollführt auf der Bühne ebenfalls eine Art Tanz – im Orchester wird mehr als einmal die Schlussszene der **Elektra** zitiert, ebenfalls ein Tanz.

![Theater Basel / Intermezzo von Richard Strauss © Thomas Aurin](https://storage.ghost.io/c/38/f5/38f5739d-f8a2-4e7b-96ed-d56cfbedb61b/content/images/ioco-oper/mein-content/dateien/uploads/2021/05/intermezzo2-thomas-aurinneu.jpg)

Theater Basel / Intermezzo von Richard Strauss © Thomas Aurin

Die abschließende Aussprache zwischen **Kapellmeister Storch** und seiner Gemahlin beginnt mit gegenseitigen Vorwürfen wie in der ersten Szene, jedoch vermag Storch dem Gespräch eine Wendung zu geben: Er habe sich nichts zu Schulden kommen lassen, die vermeintliche Bekanntschaft mit **Mieze Meier** war nachweislich ein Missverständnis, vielmehr habe er unter dem Scheidungsbegehren seiner Frau tagelang schuldlos gelitten, und war es nicht **Christine,** die sich während seiner Abwesenheit täglich mit **Lummer** abgegeben hat? Hier bricht die aggressive Fassade der Gemahlin zusammen, die nun ganz kleinlaut wird. Ja, sie habe sich getäuscht, **Lummer** sei ihr sympathisch gewesen, aber der sei doch eigentlich *„zu blöd und zu schüchtern“,* im Gegensatz zum Herrn Gemahl: *„Du bist mein schöner, reiner, prachtvoller Mann!“* Und so schließt das Stück mit viel *Fis-Dur-Zuckerguss,* wie **Strauss** ihn liebte. Der Applaus ist von **Herbert Fritsch** ebenfalls inszeniert, so dass allen Beteiligten eine gleichlange Zeit für den Dank des Publikums bleibt – verdient haben sie ihn alle, ganz besonders natürlich die **Christine** der **Flurina Stucki,** aber auch der im Stück notgedrungen eher blasse **Kapellmeister** von **Günter Papendell,** der wenig Gelegenheit hat, seine Qualitäten zu zeigen, denn **Strauss** hat auf der Bühne seine Männerpartien immer etwas vernachlässigt.

Zu Beginn der zwanziger Jahre des 20\. Jahrhunderts waren auf der Opernbühne neue Ideen zu sehen; kurz nach dem Ersten Weltkrieg sah man Experimente in verschiedene Richtungen: **Pfitzners *Palestrina*** (1917), Schrekers Die Gezeichneten (1918), aber auch **Alban Bergs *Wozzeck*** (1925) und Jonny spielt auf von **Ernst Krenek** (1926/1927). **Richard Strauss** hatte während des Krieges **Die Frau ohne Schatten** komponiert (Uraufführung 1919) und war ebenfalls auf der Suche nach etwas grundsätzlich Neuem. Ihm schwebte die Synthese von Zeit- und Spieloper vor, also heitere Stücke, angesiedelt in der Gegenwart, aber doch keine Operetten. **Intermezzo** sollte 1923/1924 dieses Genre begründen, das **Strauss** selbst durch weitere Kompositionen anreichern wollte. Dazu ist es dann nicht gekommen.

Dafür gibt es Gründe: **Intermezzo z**eichnet sich durch einen stetigen Wechsel von Konversationston, gesprochenen Dialogpartien und den üppigen Zwischenspielen aus, wo Strauss nun ganz und gar kein neues Genre erfindet, sondern bewährte Trümpfe ausspielt und als guter Skatspieler genau weiß, wie er damit einen Stich nach dem anderen machen kann. Er hatte bereits mit **Salome, Elektra,** dem **Rosenkavalier** und **Die Frau ohne Schatten** einen Grand mit Vieren nach Hause gebracht, mit Intermezzo hatte er nun einen weiteren Trumpf. Neues in der Kompositionstechnik verwendete er dann in ***Ariadne auf Naxos*** und anderen Stücken, doch **Intermezzo** ist gleichzeitig stark den Bühnenerfolgen aus früheren Jahren verhaftet. Das sich mit parfümierten Melodien dem Manne unterordnende Weibchen ist dann in **Arabella** wieder zu hören. **Richard Strauss** verfügte über die Gabe, Großes banal klingen zu lassen und Banales groß. Die Produktion wird noch einige Male vor Publikum gezeigt und wurde bereits verfilmt. Ab dem 14\. Mai 2021, 12 Uhr, ist sie für eine Woche auf

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frei verfügbar. Wer nicht selbst in Basel sein kann, sollte sich dieses selten gespielte Intermezzo der Operngeschichte nicht entgehen lassen.

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