Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme Rinaldo im Bockenheimer Depot, 12.01.2019

Januar 10, 2019  
Veröffentlicht unter Oper, Oper Frankfurt, Pressemeldung

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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt / Rinaldo - Jakub Józef Orli?ski (Rinaldo) © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Rinaldo – Jakub Józef Orli?ski (Rinaldo) © Barbara Aumüller

Erste Wiederaufnahme
RINALDO

Dramma per musica in drei Akten von Georg Friedrich Händel
Text von Giacomo Rossi, Szenarium von Aaron Hill
nach dem Epos La Gerusalemme liberata (1574) von Torquato Tasso
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Simone Di Felice
Regie: Ted Huffman
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Benjamin Cortez
Bühnenbild: Annemarie Woods
Kostüme: Raphaela Rose
Choreografie: Adam Weinert
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Stephanie Schulze
Rinaldo: Jakub Jósef Orli?ski
Armida: Elizabeth Reiter
Almirena: Karen Vuong
Argante: Gordon Bintner
Goffredo: Julia Dawson
Eustazio: Daniel Miros?aw
Statisterie der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Georg Friedrich Händel (1685-1759) hatte am 24. Februar 1711 mit seinem Rinaldo genau den Geschmack des Londoner Uraufführungspublikums im Queen’s Theatre am Haymarket getroffen, das sich für aufwendige Theatermaschinerien und -dekorationen begeistern konnte. Da kam ihm diese Zauberoper des sächsischen Meisters gerade recht. Den Erfolg machte aber erst Händels abwechslungsreiche und schillernde Musik mit ihren zahlreichen brillanten Arien und wenigen Duetten komplett.

Oper Frankfurt / Rinaldo - Jakub Józef Orli?ski (Rinaldo; mit dem Rücken zum Betrachter) und Tänzerinnen © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Rinaldo – Jakub Józef Orli?ski (Rinaldo; mit dem Rücken zum Betrachter) und Tänzerinnen © Barbara Aumüller

Einen ähnlichen Erfolg konnte die Frankfurter Premiere am 16. September 2017 im Bockenheimer Depot verbuchen, und so war in der Frankfurter Rundschau zu lesen: „Regisseur Ted Huffman und Choreograf Adam Weinert haben Georg Friedrich Händels Oper Rinaldo als Apotheose des Tanzes und der Bewegung umgesetzt, und das mit einer Personenführung, wie man sie in einer derartigen Präzision und Detailliertheit sonst nicht erlebt auf der Opernbühne.“ Besondere Aufmerksamkeit erlangte der Sänger der Titelpartie, der junge Counter Jakub Józef Orli?ski. Dieser gilt nicht nur als rasch aufsteigender Stern am Sängerhimmel, sondern auch als fulminanter Breakdancer in Werbeclips für Levi’s, Nike und Samsung. Das Fachmagazin Opernwelt konstatierte daraufhin: „Doch nicht nur das Auge bekommt viel geboten: Frankfurts Oper hat ein fabelhaftes Solistenensemble zusammengestellt. Als regelrechte Sensation entpuppte sich dabei der polnische Countertenor Jakub Józef Orli?ski (…).“ Gut, dass der sympathische Sänger bei der ersten Wiederaufnahme dieser Produktion aus der Spielzeit 2017/18 wieder mit dabei ist. Auch liegt die musikalische Leitung wie in der Premierenserie bei Kapellmeister Simone Di Felice, und fast alle neben Jakub Józef Orli?ski besetzten Sängerinnen und Sänger sind mit der Produktion bereits vertraut: Elizabeth Reiter (Armida), Karen Vuong (Almirena) und Julia Dawson (Goffredo) aus dem Ensemble sowie Daniel Miros?aw (Eustazio), mittlerweile als Gast. Lediglich Ensemblemitglied Gordon Bintner steigt als Argante neu in die Produktion ein.

Die Handlung spielt im Heiligen Land während des ersten Kreuzzuges (1099): Der christliche Ritter Rinaldo darf seine Verlobte Almirena erst heiraten, wenn er die Sarazenen aus Jerusalem vertrieben hat. Deren König Argante liebt die Zauberin Armida, Königin von Damaskus. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Rinaldos Mission zum Scheitern zu bringen und verfolgt damit auch ihre eigenen politischen Ambitionen. Nun beginnt ein kompliziertes Spiel, in dessen Verlauf Almirena und Rinaldo von Armida entführt werden. Nachdem Argante ein Auge auf die standhaft bleibende Almirena geworfen und Rinaldo die sich ihm in der Gestalt seiner Geliebten nähernde Armida durchschaut hat, gewinnen schließlich die Christen durch Rinaldos Kriegslist die Schlacht. Am Ende preisen alle den hohen Wert der Tugend.

Wiederaufnahme: Samstag, 12. Januar 2019, um 19.00 Uhr im Bockenheimer Depot
Weitere Vorstellungen: 14., 16., 18., 20., 23. Januar 2019
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr

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