Schwarzenberg, Schubertiade, Spielplan 23. – 25.August 2016

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Schubertiade

Konzerthinweise zu den Veranstaltungen der SCHUBERTIADE SCHWARZENBERG vom 23. – 25. August:

Schubertiade / Schwarzenberg, Angelika-Kauffmann-Saal (Vorplatz) © Schubertiade

Schubertiade / Schwarzenberg, Angelika-Kauffmann-Saal (Vorplatz) © Schubertiade


Dienstag, 23. August

16.00, Angelika-Kauffmann-Saal, Kammerkonzert
Emerson String Quartet
Das Emerson String Quartet ist eines der führenden Streichquartette unserer Zeit und kann auf eine fast vier Jahrzehnte andauernde Serie internationaler Erfolge sowie zahlreiche wichtige Auszeichnungen zurückblicken. Bei der Schubertiade ist das u.a. mit neun „Grammy Awards“ geehrte Ensemble seit 1986 regelmässig zu Gast; im heutigen Konzert in Schwarzenberg spielen die Musiker neben Haydns op. 76/5 das selten zu hörende es-Moll-Quartett von Tschaikowski sowie Schuberts beliebtes a-Moll-Quartett „Rosamunde“.
(Ausverkauft)

20.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Liederabend
Anja Harteros Sopran
Wolfram Rieger Klavier

Schubertiade / Anja Harteros © Marco Borggreve

Schubertiade / Anja Harteros © Marco Borggreve

Die deutsch-griechische Sopranistin Anja Harteros zählt zu den gefragtesten Sängerinnen unserer Zeit und feiert neben Opernengagements an allen bedeutenden Häusern zwischen Wien und New York auch regelmäßig Erfolge als Liedinterpretin.

Für ihren ersten Auftritt bei der Schubertiade hat sie ein reines Schubert-Programm zusammengestellt, das viele bekannte Lieder wie „Ganymed“ oder „Die junge Nonne“, aber auch unbekannte Stücke enthält.

Ihr Begleiter am Klavier ist Wolfram Rieger.

(Ausverkauft)


Mittwoch, 24. August

11.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Klaviermatinee
Igor Levit
Igor Levit setzt Maßstäbe in der Welt der Klassischen Musik als „einer der eindringlichsten, intelligentesten und fein gebildetsten Künstler der neuen Generation“ (New York Times) und wurde von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bereits 2010 als „einer der großen Pianisten dieses Jahrhunderts“ gefeiert. Seit seinem Debüt 2011 ist der Künstler der Schubertiade mit mehreren Auftritten pro Saison eng verbunden und bringt diesen August seinen 2013 begonnenen Beethoven-Sonaten-Zyklus zum Abschluss. Auf dem Programm der heutigen Klaviermatinee stehen die Sonaten op. 28 („Pastorale“) sowie op. 31/1, op. 27/1 und op. 7.
(Karten erhältlich)

16.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Liederabend
Benjamin Bruns Tenor
Gerold Huber Klavier
Benjamin Bruns ist seit 2010 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und wird dort von Publikum und Presse als idealer Mozart- und Rossini-Tenor gefeiert. Aber auch als Lied- und Konzertsänger ist er gefragt; sein Beitrag zur Gesamtaufführung aller Schubert-Lieder bei der Schubertiade ist ein spannendes Programm mit wenig bekannten Stücken aus dem Jahr 1816. Gerold Huber, der ihn am Klavier begleitet, spielt zwischen den Liedgruppen Tänze von Schubert aus demselben Jahr, die teilweise noch nie bei der Schubertiade zu hören waren.
(Karten erhältlich)

20.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Kammerkonzert
Quatuor Ebène
Nach seiner Gründung 1999 schon früh als Geheimtipp gehandelt, hat sich das französische Quatuor Ebène inzwischen auf internationalem Parkett als Spitzenensemble etabliert und widmet sich neben dem Klassischen Repertoire auch ungewöhnlichen Projekten und vielen unterschiedlichen Musikgenres. Bei ihrem heutigen Konzert in Schwarzenberg spielen die vielfach preisgekrönten Musiker Werke von Joseph Haydn, Claude Debussy und Ludwig van Beethoven.
(Ausverkauft)


Donnerstag, 25. August

11.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Vortrag
Igor Levit
Handelt es sich bei Beethovens letzten Klaviersonaten um eine Art Zyklus? Bevor er die Werke am kommenden Samstag bei der Schubertiade spielt, geht Igor Levit dieser Frage im Rahmen seines Vortrags im Angelika-Kauffmann-Saal nach. Seine Beobachtungen und Ausführungen veranschaulicht er dabei auch immer wieder mit Musikbeispielen am Klavier.
(Karten erhältlich)

16.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Klavierabend
Igor Levit
Im Zentrum dieses vorletzten Konzertes in Igor Levits Gesamtaufführung aller Beethoven-Klaviersonaten bei der Schubertiade steht Opus 106, die berühmte „Große Sonate für das Hammerklavier“, die mehr noch als andere Werke als Prüfstein für jeden Pianisten gilt. Zuvor spielt Igor Levit die Sonaten in e-Moll (op. 90) und in A-Dur (op. 101).
(Ausverkauft)

20.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Liederabend
Matthias Goerne Bariton
Martin Helmchen Klavier

Schubertiade / GOERNE © Marco Borggreve for harmonia mundi

Schubertiade / GOERNE © Marco Borggreve for harmonia mundi

Mit „Schwanengesang“ nach Gedichten von Ludwig Rellstab und Heinrich Heine widmet sich Matthias Goerne in seinem heutigen Konzert in Schwarzenberg nach der „Winterreise“ (2015) und der „Schönen Müllerin“ (Mai 2016) der dritten berühmten Liedersammlung Franz Schuberts.

Der deutsche Bariton zählt zu den gefragtesten Sängern seines Stimmfachs, wobei er sich besonders als Schubert-Interpret einen Namen gemacht und u.a. eine 10teilige, vielfach preisgekrönte CD-Reihe mit ausgewählten Schubert-Liedern aufgenommen hat.

Sein Partner am Klavier ist der international als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter gefragte Pianist Martin Helmchen.
(Ausverkauft)


24. – 30. August,

Schubertiade-Quartier Hohenems: Museen und Baudenkmale

Franz-Schubert-Museum (Marktstraße 1)
Schubertiade-Museum (Marktstraße 15)
Legge-Museum (Marktstraße 5)
Elisabeth-Schwarzkopf-Museum (Schweizer Straße 1, Villa Rosenthal)
Nibelungen-Museum (Marktstraße 6)
Schuhmacher-Museum (Marktstraße 15)

Franz Schubert, große Interpretinnen und Interpreten aus dem Bereich der Klassischen Musik und die bedeutende Kulturgeschichte von Hohenems sind die thematischen Schwerpunkte in 40 Räumen von sechs historisch interessanten Gebäuden. Der Rundgang führt an weiteren, mit der Geschichte der Schubertiade verbundenen Bauwerken vorbei: Im Palast Hohenems begann vor 40 Jahren am 8. Mai 1976 die erste Schubertiade und in der Pfarrkirche St. Karl eröffneten die Wiener Philharmoniker mit Karl Böhm die zweite Schubertiade.

Damit verbunden war eine Ausstellung über deren Cellisten Josef Sulzer (1850-1926) – die erste Ausstellung in jener Villa, die heute das Jüdische Museum beherbergt. Am Geburtshaus von Josef Sulzers Vater Salomon Sulzer, der als junger Kantor in Wien Schubert einen Kompositionsauftrag erteilt hatte und als bedeutender Schubert-Sänger galt, wurde als Auftakt zur ersten Schubertiade durch Hermann Prey eine Gedenktafel enthüllt.

Pressemeldung Schubertiade

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