Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Premiere Tristan und Isolde, IOCO Kritik, 29.05.2010

Mai 31, 2010  
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Kritik

Deutsche Oper am Rhein

Düsseldorf Opernhaus © IOCO

Düsseldorf Opernhaus © IOCO

Tristan und Isolde am 29.5. in Düsseldorf:

Somnambules;  Narkotisierendes;  Traumtiefen auf der Bühne der Rheinoper.

„Ich fürchte, diese Oper wird  was furchtbares, falls nicht durch schlechte Aufführung das Ganze parodiert wird“,  lamentierte  schon Richard Wagner.  Die hohen Hürden, sein 1857 – 1859  entstandenes, fast handlungsloses  Werk glaubhaft zu inszenieren, ließen selbst den Meister gelegentlich zweifeln .  Der Ausnahmecharakter seines Tristan, insbesondere seiner Partitur,  stand  für Wagner außer Frage.  Das handlungsarme, aber metaphysisch  schwer beladene Musikdrama über Höhen und Abgründe der Liebe entschuldigt keine halbherzigen Produktionen;   für viele Regisseure und Musiktheater endeten Versuche der Interpretation dieses Werkes zu oft bereits im Fiasko prustender Lächerlichkeit.

Claus Guth, mit diesem Stück inszenatorisch gut vertraut,  produzierte  an der Rheinoper eine auffällige Tristan – Interpretation.  Sie meidet  Wagners  Regiewünsche nach „hohen Bäume“ oder „Schiffen“  und  abgetretene Bezüge  zu Mathilde Wesendonck. Stattdessen konzentriert  sie sich auf die melancholische, tiefenpsychologische  Symbolistik des Werkes.  Wenn auch gewöhnungsbedürftig,  entwickelt  sich Tristan und Isolde auf  einer neutral bestückten Drehbühne;  eben ohne Schiffe und Seeleute. Intim bleibend, in  hohen,  klar strukturierten Räumen: Ein Versuch, die  primär im Inneren der Protagonisten erfolgende Handlung des Werkes  nicht szenisch zu überladen. Minimalistisch die klassizistischen Requisiten,  gesangsfreundlich die geordnete Aufteilung der Drehbühne;  Auch die Kleidung des Ensembles modern, zurückgenommen.  Zarte Projektionen und Lichtführung begleiten das dauernde Liebesschwelgen:  Die Personenführung  stringent zurückgenommen. Wenige körperliche oder stürmische Ausbrüche; den hintergründigen Methaphern folgt man leise, nie hektisch verwirrt.  Parallel zur  statischen Handlung  haucht fortwährend sanfte Rotation der Bühne dem so statischen Stück belebende Motorik ein.  Guth meidet vordergründiges Getue: Kein Versuch, durch durch platt-prokative „Regieeinfälle“ abzulenken, kein Bieito-leeres Blut-und-Sex-Gehabe.  Kein szenisches Spektakel. Keine störende Vordergründigkeit.  Vielleicht hätte Goethe gelobt:  Guth inszeniert nicht als schellenlauter Tor“. Sei´s drum:  Guth schafft mit dieser Inszenierung  eine  grossartige Tristan-Interpretation für die Rheinoper. Und  zumindest in diesem seltenen Fall irrt Wagner,  daß „vollständig gute Aufführungen („des Stückes“) die Leute verrückt machen“. Die Aufführung in Düsseldorf macht eher nachdenklich, reizt das Unterbewußtsein, fasziniert.

Die szenische Sparsamkeit  erleichtert dem Besucher das Verständnis des Werkes. Und Dirigent Axel Kober  wie die Düsseldorfer Symphoniker paßten sich diesem Regiekonzept an,  sie hatten einen Glanztag:  Prägnante Akzentuierungen, nie pastos;   bei weicher Geborgenheit, die von Linie, Farbe und Harmonie lebte. Die Vorspiele von auffälliger Genauigkeit und Farbenpracht. Kein dramatischer Tempiwechsel, keine wechselnde Dynamik lenkte die Seelenfalten der Partitur von der Bühne ans Dirigentenpult.  Axel Kober dirigierte werktreu, uneigennützig.  Der Bühne, dem Ensemble  Vorrang einräumend, nicht dem Ego oder dem Orchester.  Unter Dirigenten längst nicht selbstverständlich. Umso dankbarer sind wir Axel Kober.

So pflegt Kober die symphonische Grundstruktur des Werkes:  Kober integriert  Orchester und Sängerensemble  zu einer fast symbiotischen vokalen und orchestralen Klangeinheit.  Die Singstimmen erwachen, träumen, spielen innerhalb eines orchestralen Geschehens. Sie müssen sich bei Kober  ihren Platz nicht forciert erkämpfen. Und so entstand durch große Stimmen wie blendendes Dirigat an diesem Abend ein Klangerlebnis von besonderer Art.  Janice Baird  meisterte die  besonders im ersten Aufzug  mörderische Partie der Isolde bewundernswert kontrolliert und artikulationsklar, ihr heller Sopran ist in allen Registern kultiviert; in den  Passagen des nächtlichen Aktes entwickelte  sie zudem eine besondere lyrisch emotionale Intensität.

An ihrer Seite  Ian Storey,  als Tristan viel beschäftigt, bewältigte seine Partie ebenfalls gewohnt stabil, die Färbung seiner Stimme eher lyrisch, wenn auch gelegentlich etwas schlank wirkend.   Hans-Peter König  beherrscht interpretatorisch  wie mit wohlklingender und tragfähiger Stimme den Part des  König Marke über alle Maßen.  Weltklasse.  Annette Seiltgen als Brangäne international noch nicht so routiniert, aber stimmlich und darstellerisch sehr überzeugend.  Mitreißend  wie viel versprechend ihr „Einsam wachend“. Oleg Bryjak als Kurwenal   der Partie gerecht werdend.  Mit der Intonation jedoch nicht ganz auf Augenhöhe der Konkurrenz.

Tristan und Isolde  an der Rheinoper:  Sänger und Dirigent erhielten für ihre Darstellung  tosenden Beifall.  Auch Regisseur und Dramaturg wurden überwiegend lautstark  gefeiert:  Sie entwickelten  mit dieser nachdenklichen Inszenierung  großes Gespür für eine überzeugende  Aufarbeitung  des  schwierigen Werks  Richard  Wagners. Eine Produktion, welche alle Merkmale besitzt, lange im Repertoire derRheinoper zu bleiben.

IOCO / Viktor Jarosch / 29.05.2010

—| IOCO Kritik Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf, Auftakt des Schumann Festes mit Thomas Hampson, IOCO Kritik, 28.05.2010

Mai 31, 2010  
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Kritik

Tonhalle Düsseldorf

Schumannfest Düsseldorf

Tonhalle Düsseldorf © IOCO

Tonhalle Düsseldorf © IOCO

Schumannfest Düsseldorf vom 28.5. – 14.6.10

Festouvertüre für Robert Schumann am 28.05.2010 in der Tonhalle Düsseldorf
Hommage an die niederrheinischen Musikfeste 1818 – 1958

2010 jährt sich der 200. Geburtstag Robert Schumanns. Düsseldorf wird in diesem Jahr ganz im Zeichen des großen Musikers der Romantik stehen. Schumann verbrachte seine letzten produktiven Jahre in Düsseldorf, nachdem er 1850 hier seine einzige feste Stelle als Städtischer Musikdirektor angetreten hatte. Zum ersten Mal fanden die Niederrheinischen Musikfeste 1818 statt. Auch unter Schumann und Mendelssohn wurde damals ein Programm präsentiert, welches sich vom Barock bis zur Gegenwart erstreckte. Das diesjährige Schumannfest erinnert mit einem äußerst abwechslungsreich gestalteten Programm an diese Tradition.

Zum gestrigen Fest hat sich nun die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen zusammen mit dem Bariton Thomas Hampson ein großes Programm ausgedacht. Sie ließen die Niederrheinischen Musikfeste wieder aufleben und boten eine Mixtur aus symphonischen Solostücken, Gesang und Kammermusik. In unterschiedlichster Besetzung wurden Werke von Gluck, van Beethoven, von Weber, Burgmüller, Mahler, Schumann, Barber und Mendelssohn gespielt.

Am Pult der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen stand Thomas Sondergard. Das Orchester besteht aus bemerkenswert jungen, engagierten Musikern.
Sie begannen mit einer hinreißend musizierten Ouvertüre C.W. Glucks  Iphigenie in Aulis. Danach erklang Beethovens Sinfonie Nr.7 in einer Bearbeitung für Bläserensemble. Die Bläsersolisten gestalteten das Stück spannend mit Energie in den leidenschaftlichen Passagen, und Poesie und Zartheit in den lyrischen Stellen.

Im dritten Programmpunkt, dem Klarinettenkonzert (alla Polacca) von C.M von Weber, begleitete die Kammerphilharmonie den jungen Solo-Klarinettisten Kilian Herold. Orchester und Solist ergänzten sich vorzüglich. Die musikalische Komplexität des Werkes benötigt einen souveränen und erfahrenen Interpreten mit Mut und Faible für die leidenschaftliche Erregtheit des Stückes. Kilian Herold meisterte diese große Aufgabe mit scheinbarer Mühelosigkeit und sensiblem Interagieren auf höchstem Niveau.

Es folgte die Sinfonie Nr. 1  von N. Burgmüller. Sondergard  dirigierte die bestens aufgelegten Kammerphilharmoniker außerordentlich schwungvoll. Bariton Thomas Hampson war die perfekte Besetzung für  die  große Tradition des Kunstliedes, für  Mahlers „aus des Knaben Wunderhorn“ (Rheinlegendchen und Wo die schönen Trompeten blasen), für  Schumanns   Dichterliebe nach Heines weltberühmten Gedichten aus dem  Buch der Lieder und S. Barbers  Dover Beach mit Streichquartett.

Hampson  hat für die Tonhalle ein schönes Programm zusammengestellt und wurde mühelos den anspruchsvollen Liedern gerecht. In den frühen Achtzigern war Hampson für drei Jahre an der Rheinoper engagiert und startete von hier aus seine Weltkarriere. Nun kam er für das Schumannfest zurück und imponierte mit Autorität und unaufdringlicher Präsenz. Er stellte seine Stimme stets in den Dienst der Musik und seines untrüglichen Stilgefühls.

Er verfügte souverän über seine stimmlichen Mittel und scheint zurzeit auf dem Höhepunkt seiner Möglichkeiten zu sein. Sein nobler Bariton wies keine Gebrauchsspuren auf und klang sonor und enorm tragfähig. Er hatte die entsprechenden Farben in der Stimme, sie sprach leicht an, er führt sie mit kluger Disziplin, liess ein betörendes Legato strömen, phrasierte fabelhaft und erfreute mit makelloser Diktion. Vom ersten bis zum letzten Lied begeisterte er das Publikum. Es war eine sängerische Meisterleistung.

Großen Respekt verlangt die Leistung von Klavierbegleiter Wolfram Rieger. Er trug an diesem Abend einen Löwenanteil zum musikalischen Gelingen bei. Den Kontrastreichtum der Lieder begleitete Rieger scheinbar mit müheloser Leichtigkeit und Ruhe. Erstaunlich, wie nuanciert und klar er auch die höchsten technischen Hürden zu meistern wusste. Er ist nicht nur ein hervorragender Sängerbegleiter, sondern auch ein herausragender Pianist, der dem Klavier denselben vollen, weichen, lockeren Klang abgewinnt, wie der Sänger seiner Stimme.

Ein weiterer Höhepunkt war Mendelssohns  Sinfonie Nr. 4 „Die Italienische“. Hier präsentierten sich die fabelhaft disponierten Kammerphilharmoniker in Hochform. Kein Wunder bei der vibrierenden Intensität des Dirigenten Sondergard.

Das große Finale war Schumanns Nachtlied für Chor und Orchester. Der Städtische Musikverein Düsseldorf unter der Leitung von Marieddy Rossetto erreichte einmal wieder das Format, dass man von ihm erwartet hat. Homogenität und großes musikalisches Niveau.

Uneingeschränktes Lob kann man dem Dirigenten Thomas Sondergard aussprechen. Ein mehr als Dreistunden-Programm mit größter Aufmerksamkeit musikalisch zu leiten, ist eine ernorme Herausforderung.  Sondergard bewältigte sie  glänzend.

Ein wundervoller Abend. Das Publikum bedankte sich minutenlang mit tosendem Applaus und Bravo-Rufen. Ein  außergewöhnlicher  Erfolg für alle Beteiligten auf der Bühne,  aber auch der beteiligten  „Namenlosen„.

IOCO / KK / 28.05.2010

—| IOCO Kritik Tonhalle Düsseldorf |—

Augsburg, Theater Augsburg, Juliane Votteler im Vorstand des Deutschen Bühnenvereins, 31.05.2010

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Theater Augsburg

 Juliane Votteler im Vorstand der Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins

Auf der Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins ist die Intendantin des Theater Augsburgs, Juliane Votteler, in den Vorstand der Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins gewählt worden. Zur Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins treffen sich die Intendanten und Direktoren der deutschen Theater und Orchester sowie die zuständigen Kulturpolitiker vom 27. bis 29. Mai 2010 in Freiburg. Der Bühnenverein beschäftigt sich mit der Situation von Schauspiel, Oper, Tanz und Konzert. Dabei geht es im Wesentlichen um die Zukunft unserer Städte sowie um deren Finanzausstattung.
Auch die Bedeutung der Kultureinrichtungen für diese Zukunft ist ein Thema.

—| Pressemeldung Theater Augsburg |—

Berlin, Komische Oper Berlin, Mai/Juni/Juli 2010 Hoffmanns Erzählungen ab 24.5.2010

Mai 31, 2010  
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Komische Oper Berlin

Mai/Juni/Juli 2010

Hoffmanns Erzählungen …

Phantastische Oper in fünf Akten von Jacques Offenbach
Libretto nach dem gleichnamigen Drama von Jules Barbier/
Deutsche Übertragung von Gerhard Schwalbe

Musikalische Leitung … … François-Xavier Roth, Mikhail Tatarnikow Inszenierung … Thilo Reinhardt Bühnenbild … Paul Zoller Kostüme … Katharina Gault Dramaturgie … Ingo Gerlach Chöre … Robert Heimann
Licht … Franck Evin
Besetzung … Robert Künzli/Erin Caves (Hoffmann), Stella Doufexis/ Elisabeth Starziner (Die Muse), Carsten Sabrowski/Carsten Wittmoser (Lindorf/Coppelius/Mirakel/Dapertutto), Thomas Ebenstein/Peter Renz/ Christoph Schröter (Andreas/Cochenille/Franz/Pitichinaccio), Cornelia Götz/ Julia Novikova (Olympia), Erika Roos/Karen Rettinghaus (Antonia), Karolina Gumos/Caroline Melzer (Giulietta), Ana Filipovic/Leonie Abbassi (Stella), Christiane Oertel/Caren van Oijen (Die Erscheinung der Mutter), James Elliott/Adrian Strooper (Nathanael/ Spalanzani), Ingo Witzke /David Williams (Hermann/Schlemihl), Tilmann Rönnebeck/Hans-Peter Scheidegger (Luther/Crespel), Wolfgang Singula (Barpianist). Die Chorsolisten und das Orchester der Komischen Oper Berlin.
Eventuelle Besetzungsänderungen sowie die aktuellen Künstlerbiografien finden Sie unter www.komische-oper-berlin.de

Ohne Alkohol kann Hoffmann nicht schreiben. Ohne seine Muse, die seit Jahren nicht von seiner Seite weicht, kann er nicht leben. Das will er allerdings nicht wahrhaben: Tatsächlich ignoriert er schon seit Jahrzehnten erfolgreich ihre Avancen. Dass Stella, eine unvergessene Exfreundin des alternden Autors, sich nun aus¬ge¬rechnet in Hoffmanns Stammlokal mit ihrem neuen Verehrer verabredet hat, gibt seinem Trinken einen weiteren Motivationsschub. Selbst-mitleid, Alkohol und die Gäste des Lokals bringen ihn dazu, seine vom Scheitern geprägten Liebes- und Lebensgeschichten zu erzählen. Und so berichtet Hoff¬mann von Püppchen, Künstlerinnen und Edelhuren – und verliert darüber das Wesentliche aus den Augen.
Thilo Reinhardt stellt den Menschen Hoffmann in den Mittelpunkt, während ihn die im Stück auf einigermaßen triviale Weise abgehandelte Künstlerproblematik nur am Rande interes¬siert. Jenseits des verklärenden Kunstdiskurses legt er in der Oper fünf traurige Liebesgeschichten frei und sucht nach dem Grund für das Scheitern des Titelhelden. Die Muse, die im Prolog eindeutig als Frau gezeichnet ist und in ihrer Auftrittsnummer den – zweifelsohne erotisch aufgeladenen – Kampf um Hoffmann verkündet, wird tatsächlich zur zentralen weiblichen Figur neben Hoffmann: Die Verwandlung der Muse in Niklas bleibt in Reinhardts Konzeption aus, und ihre Be-ziehung zu Hoffmann wird neben Stella, Olympia, Antonia und Giulietta zur fünften und umfang¬reichsten Liebesgeschichte der Oper.
Im Repertoire seit 4. Februar 2007

Pressestimmen …
»Hier geben sich Musik und Theater gegenseitig Kraft, hier wird szenische Intensität möglich durch ein Sängerensemble, bei dem sich jeder auf den anderen verlassen kann. Thilo Reinhardt glaubt an das Werk, vertraut der Partitur und will einfach nur die Geschichte erzählen.« (Der Tagesspiegel, Frederik Hanssen)
»Mit einer gegen den Strich gebürsteten und doch sehr schnittigen Version von Jacques Offenbachs Opernfragment Hoffmanns Erzählungen kann die Komische Oper im Positionierungswettstreit der Berliner Musiktheater punkten.« (Nürnberger Zeitung, Thomas Heinold)
»Reinhardt muss man loben für seine energische, aber elegante und nie aufdringliche Art dieser Aufklärung … Im Februar 1881 sind Teile dieses Fragments in Paris zum ersten Mal aufgeführt worden. Lange her, möchte man meinen, aber das vergisst man in der Komischen Oper. Das liegt nicht allein an Zollers modischem Bühnenbild – das romantische Gefühl selbst mit seinen Teufeln und idealen Frauen hat offenbar keine historische Zeit. Diese altmodisch klingende Unterhaltungsmusik bringt seine Trivialität so präzise zu Gehör, dass sie gute Chancen hat, wieder zum Trend zu werden.« (taz, Niklaus Hablützel)

Termine … Mai/Juni/Juli 2010

24. Mai, 13. Juni 2010, jeweils 19:00 Uhr
19. Mai , 5./ 17./ 19./ 25. Juni, 3. Juli 2010, jeweils 19:30 Uhr
Dauer … 3 Stunden (mit Pause)

—| Pressemeldung Komische Oper Berlin |—

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