Basel, Theater Basel, Getanzte Liebeserklärung ans Gundeli

März 11, 2010  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, Theater Basel

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Presseinformation

Theater Basel

Getanzte Liebeserklärung ans Gundeli

Am Mittwoch, den 17. März 2010, zeigt das Theater Basel mit dem Jugendclub Spezial auf der Kleinen Bühne die Premiere von «nie besser als hier – 4053 ein ort der mich verliebt». Die Tanz-Schauspiel-Inszenierung setzt sich mit dem Stadt-Erleben von jungen Menschen zwischen 16 und 60 Jahren auseinander. Es spielt unter der Leitung von Martin Frank und Beatrice Goetz ein Ensemble aus dem TANZ-Jugendclub des Theater Basel.
Zum Projekt: Der Sinn der Stadt ist kein rationaler. Eine Stadt macht Sinn, wenn sich mit ihrem Erleben die Chance verbindet, dass wir nicht alleine sind. Acht junge Erwachsene tanzen ihr Basel, konkret, eine Liebeserklärung ans Gundeli. In selbst gedrehten Filmen, Selbstgesprächen und getanzten Bildchoreographien spüren sie ihrem Empfinden dieser Stadt und ihrer Möglichkeiten nach.

Das Projekt ist eine getanzte Hommage an die Stadt. An die unzähligen verpassten Begegnungen, an das Vogelgezwitscher über 4053 im Samstag-Morgengrauen, wenn wir alleine Heim kehren, an das alte Paar, dass um sechs in der Früh im Kebabladen engumschlungen tanzt, an die Frau mit dem Kopftuch und den blauen Augen.

«nie besser als hier – 4053 ein ort der mich verliebt»

Leitung: Martin Frank und Beatrice Goetz, Choreographie in Zusammenarbeit mit dem Ensemble, Bühne: Marianna Meyer, es tanzen: Sabina Akos, Dominique Birrer, Jacqueline Graf, Kerstin Jost, Olivia Kaufmann, Nora Müller, Neva Rütsche, Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden.

Premiere am Mittwoch, 17. März 2010, 20.15 Uhr, Kleine Bühne.

Folgevorstellungen im April, Mai und Juni 2010.

Billette und Informationen an der Billettkasse Theater Basel 0041/(0)61/295 11 33.

Essen, Klavierfestival Ruhr, Initiativkreis Ruhr macht Klavier-Festival Ruhr zukunftsfest

März 11, 2010  
Veröffentlicht unter Klavierfestival, Pressemeldung

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Klavier-Festival Ruhr 2010

Klavierfestival

Initiativkreis Ruhr macht Klavier-Festival Ruhr zukunftsfest

Schon seit seiner Gründung im Jahr 1988 trägt der Initiativkreis Ruhr, eine Vereinigung von derzeit 59 Unternehmen des Ruhrgebiets, alljährlich das von ihm ins Leben gerufene Klavier-Festival Ruhr. Nunmehr haben die Gremien des Initiativkreises Ruhr am 6.3.2010 wichtige Zukunftsentscheidungen getroffen, um dem Klavier-Festival Ruhr auch künftig eine stabile wirtschaftliche Basis gewährleisten zu können.

Denn auch nach dem Kulturhauptstadt-Jahr 2010, für das der Initiativkreis Ruhr eine bewusst hohe Grundfinanzierung des Festivals beibehalten hat, soll das Klavier-Festival Ruhr seine anerkannt hohe und nachhaltige Qualität erhalten können, trotz einer moderaten Verringerung der Grundfinanzierung für das Jahr 2011. Unter dem gemeinsamen Dach des Initiativkreises wird deshalb die Errichtung einer Stiftung für das Klavier-Festival Ruhr geplant, um dem kulturellen Leuchtturm-Projekt des Initiativkreises Ruhr auch künftig die gewohnte Strahlkraft sichern zu können.

Franz Xaver Ohnesorg, Intendant des Klavier-Festivals Ruhr, dankte den Mitgliedern des Initiativkreises Ruhr für die getroffenen Entscheidungen und versicherte hierzu: „Wir werden unseren internationalen Spitzenplatz auch im Jahr 2011 anpeilen können, denn ich bin sicher, so wie der Initiativkreis Ruhr selbst werden uns auch unser Publikum, unsere Sponsoren und unsere Freunde und Förderer künftig die Treue halten. Die sich abzeichnenden guten Verkaufszahlen beim Klavier-Festival Ruhr 2010 und das verlässlich hohe Niveau des Sponsorings sind der beste Beweis, dass wir uns auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erfolgreich behaupten können. Zudem bietet uns eine künftig neue Organisationsstruktur eine solide wirtschaftliche Basis.“

Das Klavier-Festival Ruhr 2010 wird vom 8. Mai bis 23. Juli in 17 Orten an Rhein und Ruhr stattfinden. Erstmals sind bereits neun Wochen vor Festivalbeginn 15 Konzerte ausverkauft.

—| Pressemeldung Klavierfestival Ruhr |—

Hannover, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

März 11, 2010  
Veröffentlicht unter Pressemeldung, StaatsOper Hannover

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Presseinformation

Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Amerikanische Dirigentin Karen Kamensek wird Generalmusikdirektorin

HANNOVER. Der Aufsichtsrat der Niedersächsischen Staatstheater Hannover GmbH hat in seiner heutigen Sitzung der Ernennung der
amerikanischen Dirigentin Karen Kamensek zur Generalmusikdirektorin der Staatsoper Hannover von der Spielzeit 2011/12 an zugestimmt. Damit wird in der 374-jährigen Geschichte des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover erstmals eine Frau an der Spitze von
Niedersachsens größtem Klangkörper stehen. Sie folgt auf Wolfgang Bozic, der seit 2006 die Position des Generalmusikdirektors an der
Staatsoper Hannover inne hat. „Es ist ein großer Erfolg für uns, dass wir mit Karen Kamensek eine in Deutschland und international hoch angesehene Persönlichkeit für die Staatsoper Hannover gewinnen konnten. Ich bin überzeugt davon, dass ihre Erfahrung und Entschlossenheit unser Staatsorchester bereichern wird und Karen Kamenzek alle Voraussetzungen mitbringt, Brücken zwischen Tradition und Moderne zu bauen“, sagte Niedersachsens Kulturminister Lutz Stratmann. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Karen Kamensek“,
ergänzt der Intendant der Staatsoper Hannover, Dr. Michael Klügl.

„Wir haben sie in den vergangenen Jahren in Hannover mehrfach als Gastdirigentin in Oper, Konzert und Ballett erlebt und einen
hervorragenden Eindruck von ihrer Arbeit gewonnen.“ Karen Kamensek ist zur Zeit Stellvertretende Generalmusikdirektorin
an der Staatsoper Hamburg. Ihr Vertrag in Hannover läuft von 2011 bis 2016.

KAREN KAMENSEK

Karen Kamensek erhielt ihre Ausbildung an der Indiana University und dirigierte in dieser Zeit bereits das Brooklyn Philharmonic Orchestra und beim New York Shakespeare Festival, bevor sie ihr europäisches Dirigier-debüt beim Festival der Jeunesses Musicales in Weikersheim gab. Sie gas-tierte an der Houston Grand Opera, beim Spoleto Festival und beim Or-chestra Sinfonica Nacional de Honduras, ging mit der New York City Opera auf Tournee und dirigierte das Louisville Orchestra, die Bochumer Sym-phoniker und die Uraufführungen von Philip Glass‘ „Orphée“ und „Les En-fants Terribles“. Nach ihrem Debüt an der Wiener Volksoper war Karen Kamensek dort von 2000 bis 2002 als 1. Kapellmeisterin tätig. 2002 gab sie ihr Debüt an der Opera Australia in Melbourne und an der Oper Frank-furt mit der Neuproduktion von Brittens „The Turn of the Screw“.
Von September 2003 bis Juli 2006 war die Amerikanerin Generalmusikdi-rektorin am Freiburger Theater, wo sie ein breit gefächertes Repertoire dirigierte, darunter die Neuproduktionen „Rusalka“, „Hoffmanns Erzählun-gen“, „Wozzeck“, „Lady Macbeth von Mzensk“, „Le nozze di Figaro“, „Maria Stuarda“, „Così fan tutte“, „Turandot“ und „Tristan und Isolde“. Daneben nahm sie Gasteinladungen der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper Berlin, der Oper Frankfurt, des Staatstheaters Stuttgart und der Volksoper Wien wahr. 2005/06 dirigierte Karen Kamensek mit Brittens „Death in Ve-nice“ ihre dritte Neuproduktion an der Oper Frankfurt. 2006/07 gab sie ihr Debüt an der Hamburgischen Staatsoper („L’elisir d’amore“, „Madama But-terfly“, „Un ballo in maschera“) sowie am Königlichen Theater in Kopenha-gen mit „Pelléas et Mélisande“. Zudem debütierte sie in Duisburg mit Philip Glass‘ „Civil Wars“.
Für die Saison 2007/08 übernahm Karen Kamensek die Position des Chef-dirigenten am Slowenischen Nationaltheater in Maribor, wo sie neben Kon-zerten unter anderem eine Neuproduktion der „Carmen“ dirigierte. Im Mai 2008 debütierte sie an der Opéra National de Bordeaux mit „Idomeneo“.
Seit 2008/09 ist Karen Kamensek als Stellvertreterin der Generalmusikdi-rektorin an der Hamburgischen Staatsoper engagiert, wo sie unter ande-rem die Neuproduktion von „Die lustige Witwe“ dirigierte sowie „Otello“, „Un ballo in maschera“, „Falstaff“, „Rigoletto“, „Lohengrin“ und „Tosca“. In der Saison 2009/10 leitete Karen Kamensek die Neuproduktion „Il trovato-re“ am Oldenburgischen Staatstheater inne und kehrt mit der Premiere von „Jenufa“ im Mai 2010 an die Opéra National de Bordeaux zurück.
Konzerteinladungen führten Karen Kamensek wiederholt zur Basel Sinfo-nietta, zum Bruckner Orchester Linz, den Duisburger Philharmonikern, dem Philharmonischen Orchester Freiburg, den Hamburger Philharmoni-kern, sowie zum Staatsorchester Braunschweig, zum Philharmonischen Staatsorchester Halle, zum Orchester des MDR nach Leipzig und Weimar,
zum Odense Symphony Orchestra, Vlaams Radio Orchester Brüssel, Kla-genfurter Symphonieorchester, Slowenischen Philharmonischen Orchester Ljubljana, zur Philharmonie Maribor, zum Radio Symphonie Orchester Wien und zum Malaysian Philharmonic Orchestra in Kuala Lumpur.
An der Staatsoper Hannover dirigierte Karen Kamensek das 6. Sinfonie-konzert im April 2008, die Ballettpremiere „Bilder einer Ausstellung / Der Feuervogel“ mit Musik von Modest Mussorgsky und Igor Strawinsky im April 2009 und rettete durch ihr Einspringen für den erkrankten André de Ridder das 5. Sinfoniekonzert am 23. März 2009.
Am 14. und 15. März 2010 ist sie am Pult des Niedersächsischen Staatsor-chesters als Dirigentin des 6. Sinfoniekonzerts zu erleben – mit Werken von Hector Berlioz, Maurice Ravel, Olivier Messiaen und Claude Debussy

 

—| Pressemeldung Staatsoper Hannover |—

Karlsruhe, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Sonntag, 18. April 2010, 11 Uhr | Schauspielhaus Kammerkonzert

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Badisches Staatstheater Karlsruhe

Sonntag, 18. April 2010, 11 Uhr | Schauspielhaus

Kammerkonzert

Zoltán Kodály: Serenade für 2 Geigen und Bratsche op. 12
Béla Bartók: Streichquartett Nr. 2 a-Moll op. 17 Sz 67
Carl Goldmark: Klavierquintett Nr. 2 E-Dur op. 54

Janos Ecseghy (1. Violine), Dominik Schneider (2. Violine), Christoph Klein (Bratsche), Thomas Gieron (Violoncello), Karen Tanaka (Klavier)

Für Béla Bartók war Zoltán Kodály der Komponist, in dessen Werk sich „am besten die Seele Ungarns widerspiegelt.“ Gerade die tiefe Beschäftigung Kodálys mit der Vokalmusik seiner Heimat hinterlässt in der Instrumentalmusik des Komponisten ihre Spuren, wofür der lyrische zweite Satz der apart besetzten Serenade das beste Beispiel ist. – Cecil Mason unterstrich die Bedeutung der Streichquartette Bartóks mit den Worten: „Wenn in der Musik des 20. Jahrhunderts etwas vorhanden ist, was einst unsere Nachkommen davon überzeugen kann, dass unser Zeitalter nicht so barbarisch war, wie die Geschichte es zeigt, […] dann sind es Bartóks Streichquartette.“ – Das zweite Streichquartett zeigt dabei starke folkloristische Einflüsse und ist gewissermaßen ein Konzentrat der musikalischen Ausdrucksmittel des Komponisten. Mit dem abschließenden Klavierquintett Nr. 2 von Carl Goldmark kommt das letzte Werk des Komponisten zur Aufführung, der im späten 19. Jahrhundert zu den wichtigsten österreichisch-ungarischen Komponisten zählte und beispielsweise Lehrer Sibelius‘ war.
Donnerstag, 22. April 2010, 21 Uhr | INSEL
NachtKlänge: 1. Konzert: Neue Musik aus Ungarn
Werke von György Kurtág, György Ligeti und Márton Illés

Solisten: Barbara Friebel (Sopran), Katrin Adelmann (Violine), Wolfram Lauel (Trompete)
Mitglieder der Badischen Staatskapelle
Musikalische Leitung und Moderation: Ulrich Wagner

György Kurtág, Ungarns berühmtestem zeitgenössischen Komponisten, gelingt mit seinen „Kafka-Fragmenten“ ein musikalisches Seelengemälde von höchster Expressivität. Das Gesprächskonzert stellt Ausschnitte aus diesem ungewöhnlichen Lieder-Zyklus für Sopran und Violine vor, der in der miniaturhaften Vertonung von Ausschnitten aus Kafkas Tagebüchern, Briefen und Erzählungen einem gequälten und desillusionierten lyrischen Ich seine Stimme verleiht und dabei bis an die Grenzen der Ausdrucksmöglichkeiten der menschlichen Stimme und des Instruments geht. Ligetis Oper „Le Grand Macabre“ zählt zum Kern der zeitgenössischen Opernliteratur. Für „Mysteries of the Macabre“ arrangierte der Komponist drei Arien des Säpopo, des Chefs der Geheimpolizei, der in der Oper von einem Koloratursopran gesungen wird, für Solo-Trompete und Kammerensemble und schuf so ein hochvirtuoses Konzertstück. Abschließend wird ein Werk für Kammerensemble erklingen, das der junge ungarische Komponist Márton Illés, der an der Karlsruher Musikhochschule studierte, bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde und zu den vielversprechendsten jungen ungarischen Komponisten zählt, für das Ensemble Modern schrieb.
Gastspiel: Donnerstag, 6. Mai 2010, 20 Uhr | Schauspielhaus
Kammerkonzert
Kafka-Fragmente op. 24 für Sopran und Violine
Liederzyklus von György Kurtág

Mit Barbara Friebel (Sopran), Katrin Adelmann (Violine) und Lisa Schlegel (Rezitation)

Tagebuchaufzeichnungen, Briefe und Fragmente aus dem Nachlass Kafkas inspirierten Györy Kurtág zu einem Liederzyklus von höchster Konzentration. Wie der Komponist selbst schreibt, war es „Ihre Welt aus knappen Sprachformeln, erfüllt von Trauer, Verzweiflung und Humor, Hintersinn und so vielem zugleich“, was ihn bei der Lektüre nicht mehr losließ. Ihm gelingt es, auf subtilste Weise diese Welt in die Musik zu übertragen.
Im symbiotischen Zusammenspiel des Soprans und der Geige entfaltet er eine höchst expressionistische Klangsprache, die Singstimme und Instrument gleichermaßen an die Grenzen ihrer Ausdruckskraft führt. Die Sopranistin singt, spricht, flüstert und schreit und verleiht so der desillusionierten und gequälten Seele des imaginären Sprechers eine Stimme. Die Violine ihrerseits macht sich das gesamte Spektrum ihrer Ausdrucksmöglichkeiten zwischen traditionellem Spiel und geräuschhafter Tonerzeugung zunutze, um im Dialog mit der Singstimme die Aussage des Textes in ihre wortlose Sprache zu übersetzen.

—| Pressemeldung Badisches Staatstheater Karlsruhe |—

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