Schwerin, Mecklenburgisches Staatstheater, PREMIERE MUSIKTHEATER: Die Zauberflöte, 23.10.2015

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Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

 Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart,

Libretto von Emanuel Schikaneder

Premiere am Freitag, 23. Oktober 2015 19.30 Uhr im Großen Haus, Weitere Vorstellungen: 25.10.  18 Uhr, 29.10.  19.30 Uhr, 6.12. 18 Uhr sowie 23.12. um 19.30 Uhr im Großen Haus

Wien / Denkmal Wolfgang Amadeus © IOCO

Wien / Denkmal Wolfgang Amadeus © IOCO

 „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ – und schon schraubt sich die Königin der Nacht in jene halsbrecherischen Koloratur-Höhen, die sie zu einer der furiosesten Figuren der Opernliteratur werden ließen. Grund zur Empörung hat die royale Dame in der Tat, hat Zauberer Sarastro doch Tochter Pamina entführt. Da kommt Tamino gerade recht, der sich beim Anblick von Paminas Bildnis Hals über Kopf in die Schöne verliebt und unverzüglich zu ihrer Befreiung aufbricht, unterstützt von Papageno sowie einer wunderwirkenden Flöte und einem magischen Glockenspiel. Im Reiche Sarastros liegen die Dinge allerdings anders als erwartet: Der skrupellose Entführer entpuppt sich als weiser Herrscher, der die Tochter dem dunklen Machtbereich der Mutter entreißen wollte und überdies nichts gegen eine Heirat von Tamino und Pamina einzuwenden hat – sobald Tamino in den Tempel der Weisheit aufgenommen ist und die drei obligatorischen Prüfungen bestanden hat.

Mit einem musikalischen Meisterwerk vom Sieg der Liebe über alles, was uns Menschen voneinander trennt, eröffnet das Musiktheater des Mecklenburgischen Staatstheaters seine Opernsaison 2015/16. Ist es ein Märchen? Eine Parabel? Oder doch das geheime Testament der Freimaurer? Kaum eine Oper beflügelte so die Fantasie ihrer Rezipienten wie Mozarts 1771 uraufgeführte Zauberflöte. Alles scheint geheimnisvoll miteinander verbunden in dieser Mischung aus Tragik, rätselhaftem Zauber und Komödie.

Für die Regie konnte erneut als Gast der international gefragte David Freeman gewonnen werden, der in den 1970er Jahren mit seiner Idee einer „Opera Factory“ dem Musiktheaterbetrieb weltweit Impulse gab. Das Bühnen- und Kostümbild obliegt seiner britischen Kollegin Louie Whitemore. Beide hatten in der Spielzeit 2013/14 schon die zeitgenössische Oper „Dead Man Walking“ im Großen Haus auf die Bühne gebracht, die besonders bei dem jüngeren Publikum für große Resonanz sorgte. Musikalisch geleitet wird die Produktion von Dirigent Gregor Rot, der seit der Spielzeit 2013/14 erster Kapellmeister der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin ist. Als Gastsolistin für die Partie der Königin der Nacht wurde Koloratursopranistin Nicola Proksch engagiert, als Tamino Gasttenor Daniel Wagner. Die Partien der drei Knaben werden durch Studierende der HMT Rostock besetzt. Die Premiere findet am 23. Oktober 2015 im Großen Haus statt. Eine Matinee am 18. Oktober 2015 mit dem Leistungsteam gibt im Vorfeld der Premiere interessante Einblicke in das Inszenierungskonzept.

Musikalische Leitung: Gregor Rot, Inszenierung: David Freeman, Bühne und Kostüme: Louie Whitemore, Choreinstudierung: Ulrich Barthel, Mit: Igor Storozhenko, Daniel Wagner, Nicola Proksch, Stamatia Gerothanasi, Markus Vollberg, Mártá Kosztolányi, Sophia Maeno, Itziar Lesaka, Niccoló Paudler, Katrin Hübner, Christian Hees, Opernchor, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin

Pressemeldung Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

Kassel, Staatstheater Kassel, Premiere: NORMA, 03.10.2015

September 28, 2015 by  
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Staatstheater Kassel

Staatstheater Kassel © N. Klinger

Staatstheater Kassel © N. Klinger

Premiere: NORMA

Tragische Oper in zwei Aufzügen von Vincenzo Bellini, Text von Felice Romani
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere: Samstag, 3. Oktober, 19.30 Uhr, Opernhaus

Nächste Vorstellungen: 10.10. (19.30 Uhr), 18.10. (16 Uhr), 25.10. (18 Uhr, musikalische Leitung: Anja Bihlmaier, mit Oksana Kramareva als Gast in der Titelpartie)

Am 3. Oktober eröffnet das Staatstheater Kassel mit „Norma“ seine Opernsaison. „Mit Gesang zum Weinen bringen“ – so lautete das Credo von Vincenzo Bellini, dessen melodischer Erfindungsreichtum einzigartig und wegweisend war. Seine Opern gehören zu den herausragenden Werken des Belcanto, sie weisen voraus auf Verdi, Donizetti, teilweise schon auf Wagner, und rücken immer die Sänger und den dramatischen Ausdruck in den Mittelpunkt.
In „Norma“ hat Bellini seinen Bühnengestalten Musik von berückender Innigkeit, tiefer Traurigkeit und vor allem voller Schönheit mitgegeben.

Die Titelheldin ist als Oberpriesterin und Seherin in einem von Römern besetzten Dorf in Gallien hoch angesehen und lenkt die Geschicke ihres Volkes. Als die Bevölkerung sich gegen die Besatzer auflehnen will und Krieg fordert, zögert Norma, denn sie hütet ein großes Geheimnis: Sie liebt Pollione, den römischen Prokonsul und damit den Besatzer; und vor allem liebt sie die beiden Kinder, die sie mit ihm hat.

Doch Pollione hat sich von ihr abgewandt und sich in die Priesterin Adalgisa verliebt. Eine fatale Dreiecksgeschichte wird damit in Gang gesetzt, die für Norma tragisch endet: Wie Medea glaubt sie, mit dem Tod der Kinder deren Vater strafen zu können. Mit einem Dolch in der Hand nachts über die kleinen Köpfe gebeugt, ringt Norma mit sich, doch sie lässt ihre Kinder am Leben. Schließlich offenbart sie dem Volk ihre Verfehlungen und überantwortet sich selbst dem Scheiterhaufen.

Die Titelpartie singt die usbekische Sopranistin Hulkar Sabirova, Ensemblemitglied an der Deutschen Oper Berlin und seit 2013 auch am Staatstheater Kassel. Hier war sie zuletzt u.a. als Königin der Nacht in der „Zauberflöte“, als Rosalinde in der „Fledermaus“, in der Titelpartie von Glucks „Iphigénie en Tauride“ und als Vitellia in Mozarts „La clemenza di Tito“ zu erleben. Hector Sandoval, am Staatstheater Kassel in der vergangenen Spielzeit bereits als Calaf in „Turandot“ zu erleben, wird als Gast den Pollione singen. Weitere Solisten sind Ulrike Schneider, Inna Kalinina, Hee Saup Yoon und Paulo Paolillo.

Die musikalische Leitung hat als Gast der schwedische Dirigent und Komponist Joakim Unander, bevor ab Ende Oktober die neue Erste Kapellmeisterin und Stellvertreterin des GMD Anja Bihlmaier, die bis dahin noch Verpflichtungen an der Staatsoper Hannover hat, das Dirigat der Bellini-Oper übernimmt.

Joakim Unander gab 2001 sein Debüt an der Folkoperan in Stockholm und 2002 an der Königlichen Oper Stockholm und wurde anschließend von beiden Häusern jährlich wieder eingeladen. Von 2008 bis 2013 war Unander Musikdirektor und Chefdirigent an der Folkoperan.

Regie führt Yona Kim. Die gebürtige Südkoreanerin studierte Geisteswissenschaften in Wien, promovierte über Ingeborg Bachmann und absolvierte daneben eine Tanzausbildung. Heute arbeitet sie sowohl als Librettistin, etwa für Adriana Hölszky, als auch als Regisseurin. Zu ihren Inszenierungen zählen u. a. Chaya Czernowins Oper „Pnima“ an der Staatsoper Stuttgart (nominiert für den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ 2011) und Eunyoung Kims „Mama Dolorosa“ im Rahmen der 13. Münchner Biennale, wofür sie auch das Libretto schrieb. In der vergangenen Spielzeit inszenierte sie u.a. Walter Braunfels‘ „Die Vögel“ in Osnabrück.

Musikalische Leitung: Joakim Unander (als Gast) / Anja Bihlmaier (erstmals 25.10.), Inszenierung: Yona Kim, Bühne: Etienne Pluss, Kostüme: Hugo Holger Schneider, Dramaturgie: Ursula Benzing, Chor: Marco Zeiser Celesti

Mit Hulkar Sabirova (Norma), Hector Sandoval (als Gast, Pollione), Ulrike Schneider (Adalgisa), Inna Kalinina (Clothilde), Hee Saup Yoon (Oroveso), Paulo Paolillo (Flavio), Staatsorchester Kassel, Opernchor und Statisterie des Staatstheaters Kassel

Pressemeldung Staatstheater Kassel

Hagen, Theater Hagen, Premiere: DIE ZAUBERFLÖTE, 26.09.2015

September 10, 2015 by  
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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Premiere: DIE ZAUBERFLÖTE

Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart
Dichtung von Emanuel Schikaneder

Premiere am Sa 26.09.2015 / 19:30 Uhr

Es beginnt wie ein Märchen: Ein Prinz begegnet auf seinem Weg durchs Gebirge plötzlich einer Schlange. Nun müsste der Kampf des jungen Helden mit dem Untier folgen, doch Prinz Tamino wird erst einmal ohnmächtig. Die Königin der Nacht lässt ihn durch ihre Damen retten – nur um ihm selbst sofort eine noch größere Rettungsaufgabe anzuvertrauen. Ihre Tochter Pamina wurde, so erzählt sie, von Sarastro entführt; wenn Tamino sie befreit, soll er sie zur Frau bekommen.

Mit ihm auf den Weg macht sich der Vogelfänger Papageno. Unterstützung bieten außerdem drei Knaben, die in allerlei Notfällen mit gutem Rat herbei eilen, und natürlich vor allem die magischen Musikinstrumente. Glockenspiel und Zauberflöte helfen Papageno und Tamino, die schweren Prüfungen zu bestehen, die Sarastro ihnen auferlegt. So nimmt die Handlung manch erstaunliche Wendung und wenn am Ende Tamino seine Pamina in die Arme schließen darf und auch Papageno seine Papagena gefunden hat, ist jegliche märchenhafte Gewissheit über Gut und Böse gehörig durcheinander gewirbelt worden.

Mozarts Zauberflöte, unangefochten das beliebteste Werk im Opernrepertoire, birgt eine geradezu unfassbare Vielfalt: Sie beginnt wie ein Zaubermärchen, entfaltet eine überbordende Phantasie zwischen Kasperltheater-Spaß und Freimaurer-Ritual und verquickt eine Teenager-Romanze mit den großen Fragen der Aufklärung. Dazu verzaubert sie mit einer Musik, die vom abgründigen Liebeskummer bis zur Glöckchenspiel-Heiterkeit reicht, von Theaterdonner und Vogelfänger-Charme bis zur lebensrettenden Magie der Zauberflöte.

Musikalische Leitung Florian Ludwig
Inszenierung Annette Wolf
Bühne Jan Bammes
Kostüme Yvonne Forster
Licht Ulrich Schneider
Video Lieve Vanderschaeve
Chor Wolfgang Müller-Salow
Dramaturgie Dorothee Hannappel
Regieassistenz / Abendspielleitung Tobias Kramm
Inspizienz Svenja Wessing

BESETZUNG:
Sarastro: Ilkka Vihavainen
Tamino: Kejia Xiong
Königin: Maria Klier, Cristina Piccardi
Pamina: Dorothea Brandt
1. Dame: Veronika Haller
2. Dame: Kristine Larissa Funkhauser
3. Dame: Gudrun Pelker
Papagena: Amelie Petrich, Maria Klier
Papageno: Kenneth Mattice
Monostatos: Richard van Gemert
Sprecher, 2. Geharnischter, 2. Priester: Rainer Zaun
1. Geharnischter, 1. Priester, Knaben: Philipp Werner

Offene Probe und Werkstattgespräch: am Sa 19.09.2015 / 10:45 Uhr. Theatercafé. Eintritt frei

Weitere Vorstellungen:
Mi 30.09.2015 / 19:30 Uhr
Sa 10.10.2015 / 19:30 Uhr
Fr 23.10.2015 / 19:30 Uhr
Do 05.11.2015 / 19:30 Uhr
Fr 20.11.2015 / 19:30 Uhr
So 27.12.2015 / 15:00 Uhr
Mi 03.02.2016 / 19:30 Uhr
So 20.03.2016 / 18:00 Uhr
So 27.03.2016 / 18:00 Uhr

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Pressemeldung Theater Hagen

Schwerin, Mecklenburgisches Staatstheater, PREMIERE: Die Zauberflöte, 23.10.2015

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Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

PREMIERE: Die Zauberflöte

Oper in zwei Aufzügen
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Libretto von Emanuel Schikaneder

Premiere am Freitag, den 23. Oktober 2015 um 19.30 Uhr im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin

Musikalische Leitung: Gregor Rot, Inszenierung: David Freeman Bühne und Kostüme: Louie Whitemore, Choreinstudierung: Ulrich Barthel

„Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ – und schon schraubt sich die Königin der Nacht in jene halsbrecherischen Koloratur-Höhen, die sie zu einer der furiosesten Figuren der Opernliteratur werden ließen. Grund zur Empörung hat die royale Dame in der Tat, hat Zauberer Sarastro doch Tochter Pamina entführt. Da kommt Tamino gerade recht, der sich beim Anblick von Paminas Bildnis Hals über Kopf in die Schöne verliebt und unverzüglich zu ihrer Befreiung aufbricht, unterstützt von Papageno sowie einer wunderwirkenden Flöte und einem magischen Glockenspiel. Im Reiche Sarastros liegen die Dinge allerdings anders als erwartet: Der skrupellose Entführer entpuppt sich als weiser Herrscher, der die Tochter dem dunklen Machtbereich der Mutter entreißen wollte und überdies nichts gegen eine Heirat von Tamino und Pamina einzuwenden hat – sobald Tamino in den Tempel der Weisheit aufgenommen ist und die drei obligatorischen Prüfungen bestanden hat.

Mit einem musikalischen Meisterwerk vom Sieg der Liebe über alles, was uns Menschen voneinander trennt, eröffnet das Musiktheater des Mecklenburgischen Staatstheaters seine Opernsaison 2015/16. Ist es ein Märchen? Eine Parabel? Oder doch das geheime Testament der Freimaurer? Kaum eine Oper beflügelte so die Fantasie ihrer Rezipienten wie Mozarts 1771 uraufgeführte „Zauberflöte“. Alles scheint geheimnisvoll miteinander verbunden in dieser Mischung aus Tragik, rätselhaftem Zauber und Komödie.

Für die Regie konnte erneut als Gast der international gefragte David Freeman gewonnen werden, der in den 1970er Jahren mit seiner Idee einer „Opera Factory“ dem Musiktheaterbetrieb weltweit Impulse gab. Das Bühnen- und Kostümbild obliegt seiner britischen Kollegin Louie Whitemore. Beide hatten in der Spielzeit 2013/14 schon die zeitgenössische Oper „Dead Man Walking“ im Großen Haus auf die Bühne gebracht, die besonders bei dem jüngeren Publikum für große Resonanz sorgte. Musikalisch geleitet wird die Produktion von Dirigent Gregor Rot, der seit der Spielzeit 2013/14 erster Kapellmeister der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin ist. Als Gastsolistin für die Partie der Königin der Nacht wurde Koloratursopranistin Nicola Proksch engagiert, als Tamino Gasttenor Alexander Tremmel. Die Partien der drei Knaben werden durch Studierende der HMT Rostock besetzt. Die Premiere findet am 23. Oktober 2015 im Großen Haus statt. Eine Matinee am 18. Oktober 2015 mit dem Leistungsteam gibt im Vorfeld der Premiere interessante Einblicke in das Inszenierungskonzept.

Weitere Vorstellungen: am 25.10. um 18 Uhr, am 29.10. um 19.30 Uhr, am 6.12. um 18 Uhr sowie am23.12. um 19.30 Uhr im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin.

Pressemeldung Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin

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