Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere LA CLEMENZA DI TITO – 27.01.2018, IOCO Aktuell

Januar 11, 2018 by  
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Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

LA CLEMENZA DI TITO von Wolfgang Amadeus Mozart

Premiere am 27. Januar um 19.30 Uhr, weitere Spieltermine: 18., 20., 25.2. sowie 25.3., 4., 16. und 21.4.2018

Wie handelt ein idealer Herrscher unter extremen Bedingungen? Wie verhält er sich, wenn seine engsten Vertrauten ihn verraten? Der römische Kaiser Tito ist solch ein idealer Herrscher. Zugunsten des Staates entsagt er seiner Liebe zu der Ausländerin Berenice, zugunsten eines Freundes verzichtet er auf die Verbindung zu Servilia. Seine dritte Wahl Vitellia stellt sich schließlich als eifersüchtige Verräterin heraus, die seinen engsten Freund Sesto dazu anstiftet, ihn zu ermorden. Dem Brandanschlag auf den Palast lebend entkommen, begnadigt Tito die beiden Reumütigen.

Mit seiner letzten, kurz vor seinem Tod 1791 uraufgeführten Oper La clemenza di Tito hat Mozart ein Lehrstück über Milde und Verzeihen geschrieben. Während das Ancien Régime noch Vergeltung gefordert hätte, unterbricht Mozarts Tito den Teufelskreis aus Gewalt und Gegengewalt durch seine Gnade. Inhaltlich wie musikalisch nutzt Mozart die vorgegebene Seria-Form für musikdramatische Neuerungen im Sinne seiner aufklärerisch-humanistischen Ideale.

Musikalische Leitung: Samuel Hogarth, Inszenierung: Katrin Sedlbauer, Bühne: Stefan Heyne, Kostüme: Kirsten Dephoff, Chor: Sebastian Hernandez-Laverny, Dramaturgie: Ina Karr

Mit: Tito Vespasiano: Steven Ebel, Vitellia: Nadja Stefanoff, Servilia: Alexandra Samouilidou, Sesto: Geneviève King, Annio: Vero Miller / Maren Schwier (Junges Ensemble), Publio: Stephan Bootz, Chor des Staatstheater Mainz, Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Premiere am 27. Januar um 19.30 Uhr, weitere Spieltermine: 18., 20., 25.2. sowie 25.3., 4., 16. und 21.4.2018

 

Frankfurt, Oper Frankfurt, WEIHNACHTEN UND JAHRESWECHSEL, 2017/18

Dezember 19, 2017 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Weihnachten und Jahreswechel 2017/18

PROGRAMM DER OPER FRANKFURT

Im Feiertagsprogramm der Oper Frankfurt finden sich am Ende des Jahres zwei heiter-tiefgründige Mozart-Opern und zwei tragisch endende Liebesgeschichten von Verdi und Massenet. Für jede Gefühlsrichtung ist also etwas dabei…

Oper Frankfurt / Il Trovatore - Ensemble © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Il Trovatore – Ensemble © Barbara Aumüller

Il trovatore von Giuseppe Verdi (1813-1901) steht am 1. Weihnachtsfeiertag (Montag, 25. Dezember 2017) um 18.00 Uhr und an Silvester (Sonntag, 31. Dezember 2017) um 19.30 Uhr auf dem Programm. Erst kürzlich wurde diese Londoner Produktion nach Frankfurt übernommen: Die düster-spannende Geschichte um die Rache einer alten Zigeunerin und die daraus resultierenden Schicksalswendungen sorgen für Gänsehaut, während die von Verdi erdachten Melodien „Ohrwurm-Charakter“ beweisen. Unter der musikalischen Leitung des italienischen Dirigenten Jader Bignamini und in der Regie von David Bösch ist eine internationale Sängerriege besetzt, darunter der südkoreanische Tenor Alfred Kim als Manrico, die amerikanische Sopranistin Leah Crocetto als Leonora, der griechische Bariton Tassis Christoyannis als Luna und die Mezzosopranistin Tanja Ariane Baumgartner als Azucena. Die Silvestervorstellung sowie die anschließende Feier sind bereits ausverkauft.


Oper Frankfurt / Die Entführung aus dem Serail - v.l.n.r. Peter Marsh (Pedrillo) und Martin Mitterrutzner (Belmonte) © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Die Entführung aus dem Serail – v.l.n.r. Peter Marsh (Pedrillo) und Martin Mitterrutzner (Belmonte) © Barbara Aumüller

Wesentlich freundlicher, wenn auch keinesfalls harmlos, geht es bei der Vorstellung von Die Entführung aus dem Serail von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) am 2. Weihnachtsfeiertag (Dienstag, 26. Dezember 2017) um 15.30 Uhr zu. Die musikalische Leitung liegt bei Kapellmeister Nikolai Petersen. Die Produktion von Christof Loy aus dem Jahr 2003 gehört zu den erfolgreichsten Inszenierungen während der Intendanz von Bernd Loebe: Der junge spanische Edelmann Belmonte (Martin Mitterrutzner) möchte seine Braut Konstanze (Irina Simmes) und deren Dienerpaar Blonde (Nora Friedrichs) und Pedrillo (Peter Marsh) aus dem Serail des türkischen Bassa Selim (Christoph Quest) befreien. Dorthin wurde das Trio verkauft, nachdem ihr Schiff von Piraten gekapert worden war. Doch diesem Plan steht nicht nur die Wachsamkeit des Aufseher Osmin (Andreas Bauer) im Wege… Für diese Vorstellung sind z.Zt. nur noch wenige Restkarten erhältlich.


Oper Frankfurt / Werther - v.l.n.r. Peter Marsh (Schmidt), Attilio Glaser (Werther) und Barnaby Rea (Johann) © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Werther – v.l.n.r. Peter Marsh (Schmidt), Attilio Glaser (Werther) und Barnaby Rea (Johann) © Barbara Aumüller

Die Inszenierung des Werther von Jules Massenet (1842-1912) nach Goethes berühmtem Briefroman in der Regie von Willy Decker stammt aus dem Jahre 2005 und bereichert am Samstag, dem 30. Dezember 2017, um 19.30 Uhr das Programm der Oper Frankfurt „zwischen den Jahren“. Das teilweise an Weihnachten spielende Werk um die Liebe des jungen Schriftstellers Werther zur unglücklich verheirateten Charlotte endet tragisch. Hier wird gewiss kein Auge trocken bleiben, daher bitte Taschentücher bereithalten! Die musikalische Leitung liegt beim ehemaligen Frankfurter Kapellmeister Hartmut Keil, der inzwischen regelmäßig als Gast an den Main zurückkehrt. Die Titelpartie verkörpert der deutsch-italienische Tenor Attilio Glaser, als Charlotte ist mit der frankokanadischen Mezzosopranistin Julie Boulianne ein neuer Stern am internationalen Opernhimmel zu erleben. In weiteren Rollen sind u.a. Louise Alder (Sophie) und Sebastian Geyer (Albert) besetzt.


Oper Frankfurt / COSI FAN TUTTE - Louise Alder (Despina) und Simon Bailey (Don Alfonso) © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / COSI FAN TUTTE – Louise Alder (Despina) und Simon Bailey (Don Alfonso) © Barbara Aumüller

Così fan tutte von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) steht am Neujahrstag, Montag, 1. Januar 2018, um 18.00 Uhr unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Nikolai Petersen auf dem Spielplan, und was könnte schöner sein, als das neue Jahr mit Mozart zu beginnen? Die Inszenierung von Christof Loy stammt aus dem Jahr 2008 und zählt zu den „Dauerbrennern“ der Oper Frankfurt: Ferrando (Michael Porter) und Guglielmo (Iurii Samoilov) wollen – als Türken verkleidet – die Treue ihrer Verlobten Fiordiligi (Karen Vuong) und Dorabella (Nina Tarandek) auf die Probe stellen. Helfen sollen ihnen dabei der alte Philosoph Don Alfonso (Simon Bailey) und die in Liebesdingen versierte Zofe Despina (Louise Alder). Als die Damen sich tatsächlich in den Partner der jeweils anderen verlieben, wird das Doppelspiel zwar aufgedeckt, doch sind damit längst nicht alle Fragen geklärt…PMOFfm

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Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart, 08.12.2017

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart

Nach dem  Erfolg in der vergangenen Spielzeit ist ab Freitag, den 8. Dezember 2017, um 19.30 Uhr die Oper Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu sehen. Carsten Kochan und Bühnenbildner Matthias Schaller haben die Inszenierung für die Wiederaufnahme mit zum Teil neuen Bildideen weiter entwickelt.

Nicht nur Klassikfans kennen die ebenso schrill-absurden wie klanglich beeindruckenden Koloraturen der Rache-Arie der Königin der Nacht, das lustige Vogelfängerlied, Taminos romantische Bildnis-Arie, das Hohelied der Liebe zwischen Menschen egal welchen Standes, die Sarastro-Arie des Verzeihens. Ein Werk, das seine Anziehungskraft und sein Geheimnis zwischen Märchen, Gleichnis, Initiationsgeschichte, Wiener Vorstadtbühnenrummel und Menschheitsmysterium bewahrt.

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Die Zauberflöte hier Katharina Konradi als Pamina © Paul Leclaire

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Die Zauberflöte hier Katharina Konradi als Pamina © Paul Leclaire

Das Ziel?  Die Menschheit aus dem Reich der Finsternis und des Aberglaubens in eine lichte Welt der Vernunft und des Geistes zu führen. Die treibenden Kräfte? Macht und Liebe. Die Mittel? Weisheit, Musik und Kunst. Die Zeit? Von antiker Mysteriensymbolik über Maria Theresia bis zur Gegenwart. Das Personal? Ein Prinz, eine Königin, drei Damen, drei Knaben, ein Weiser, ein Schwarzer, Mutter und Tochter, ein Hanswurst, Geharnischte, Eingeweihte – das ganze Spektrum der Menschheit: Individuen samt ihren Gefühlen, Sehnsüchten und Absichten, aber auch ideologiegebundene Gruppierungen. Ein Paar, das zusammen durch Feuer und Wasser geht. Und alles hält ein Zauber zusammen, der den Weg durch Nacht zum Licht finden hilft.

„Nie hat ein dramatisches Produkt bei irgendeiner Nation ein allgemeineres Glück gemacht als Mozarts unsterbliches Werk Die Zauberflöte“, schreibt bereits 1794 das »Journal des Luxus und der Moden«. Bis heute behauptet sich das deutsche Singspiel als Teil der Top Five des weltweiten Repertoires. Was in Emanuel Schikaneders Wiener Off-Theater uraufgeführt wurde, adelt heute längst alle Operntempel. Nicht nur Klassikfans kennen die ebenso schrill-absurden wie klanglich beeindruckenden Koloraturen der Arie der Königin der Nacht, das lustige Vogelfängerlied, Taminos romantische Bildnis-Arie, das Hohelied der Liebe zwischen Menschen egal welchen Standes, die Sarastro-Arie des Verzeihens. Ein Werk, das seine Anziehungskraft und sein Geheimnis zwischen Märchen, Gleichnis, Initiationsgeschichte, Wiener Vorstadtbühnenrummel und Menschheits-mysterium bewahrt.

Musikalische Leitung Konrad Junghänel, Regie Carsten Kochan, Bühne Matthias Schaller, Susanne Füller Kostüme Susanne Füller Licht Klaus Krauspenhaar Video Gérard Naziri Chor Albert Horne Dramaturgie Regine Palmai

Sarastro Young Doo Park / Shavleg Armasi Tamino Gustavo Quaresma / Joel Scott Königin der Nacht Gloria Rehm Pamina Katharina Konradi Papageno Benjamin Russell Papagena Stella An Monostatos Erik Biegel Erste Dame Sharon Kempton Zweite Dame Silvia Hauer Dritte Dame Romina Boscolo Sprecher, Erster Priester, Zweiter Geharnischter Thomas de Vries Zweiter Priester, Erster Geharnischter Ralf Rachbauer Drei Knaben Solisten des Knabenchors der Chorakademie Dortmund

Chor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden,  Hessisches Staatsorchester Wiesbaden; PMHStthWi

Die Zauberflöte am Hessischen Staatstheater Wiesbaden; Wiederaufnahme am 8.12.2017, weitere Vorstellungen 16.12.; 21.12.; 27.12.2017; 4.1.; 8.1.2018

 

Hannover, Staatsoper Hannover, Spielplan JANUAR 2018 – Zauberflöte, Don Carlo..

Dezember 4, 2017 by  
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Staatsoper Hannover 

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

 

Staatsoper Hannover – Spielplan JANUAR 2018

Als dancing conductor errang er im Internet Kultstatus, live kann man ihn in Deutschland augenblicklich nur in Hannover erleben: der amerikanische Dirigent Joseph R. Olefirowicz dirigiert das diesjährige Neujahrskonzert mit Ouvertüren aus der Alten und der Neuen Welt.

Mit Wolfgang Amadeus Mozarts Die Zauberflöte kommt eines der bedeutendsten Opernwerke aller Zeiten in einer Neuinszenierung auf die Bühne der Staatsoper. Frank Hilbrich (zuletzt mit „Lot“ sehr erfolgreich) inszeniert, der neue 1. Kapellmeister Valtteri Rauhalammi dirigiert seine erste Premiere (ab 13.1.).

Eine große Wiederaufnahme beschließt den Monat: nach mehreren Jahren ist Giuseppe Verdis Grand’opéra Don Carlo endlich wieder im Opernhaus zu sehen. In der Inszenierung von Christoph Nel sind u.a. Karine Babajanyan, Khatuna Mikaberidze, Philipp Heo und Shavleg Armasi zu hören (Wiederaufnahme am 28.1.). Mehr italienische Oper gibt es am 9 und 12. Januar, dann stehen zwei Zusatzvorstellungen der Kult-Inszenierung von Verdis La traviata auf dem Spielplan.

Beim 4. Sinfoniekonzert am 21. und 22. Januar steht ein Gipfelwerk auf dem Programm: Anton Bruckners 4. Sinfonie, die „Romantische“. Es dirigiert Markus Stenz, langjähriger Chefdirigent des Kölner Gürzenich Orchesters. Weltstar Klaus Maria Brandauer liest am 21.1. aus Melvilles Moby Dick.

 


PREMIERE OPER


DIE ZAUBERFLÖTE  –  von WOLFGANG AMADEUS MOZART (1791), TEXT VON EMANUEL SCHIKANEDER

EINFÜHRUNGSMATINEE: SO, 07.01.2018, 11:00 UHR, LAVES-FOYER

PREMIERE: SA, 13.01.2018, 19:30 UHR

»Wo bin ich?«, fragt sich Prinz Tamino im Erwachen. Die Schlange, vor der er eben noch geflüchtet war – sie liegt niedergestreckt zu seinen Füßen. Dann kommt noch ein Vogelwesen daher, das sich Papageno nennt und den Sieg über die Schlange für sich in Anspruch nimmt – was drei Damen, die eigentlichen Retterinnen, aus ihrer Deckung lockt. Sie stehen im Dienst der sternflammenden Königin, die Tamino den Auftrag erteilt, ihre ent­führte Tochter Pamina aus den Klauen des heimtückischen Sarastro zu retten. Unversehens geraten also der Prinz und Papageno in ein großes Abenteuer, bei dem sich immer neue Rätsel auftun: Gut und Böse prallen aufeinander, und nicht immer ist klar, wer welcher Seite zuzurechnen ist. Mehr als einmal sind sie alle dem Tode nahe. Doch bei allen Gefahren auf dem Weg können Tamino, Papageno und Pamina sich auf eines verlassen: auf die unbezwingbare Magie der Mozart’schen Musik.

MUSIKALISCHE LEITUNG Valtteri Rauhalammi/Daniel Klein INSZENIERUNG Frank Hilbrich BÜHNE Stefan Heyne KOSTÜME Julia Müer LICHT Susanne Reinhardt CHOR­EINSTUDIERUNG Lorenzo Da Rio DRAMATURGIE Christopher Baumann

SARASTRO Michael Dries/Tobias Schabel TAMINO Simon Bode SPRECHER Stefan Adam PAMINA Ania Vegry/Athanasia Zöhrer KÖNIGIN DER NACHT Dorothea Maria Marx 1. DAME Rebecca Davis/Stella Motina 2. DAME Josy Santos/Monika Walerowicz 3. DAME Julie- Marie Sundal PAPAGENO Byung Kweon Jun/Matthias Winckhler PAPAGENA Ylva Sten­berg MONOSTATOS Pawel Brozek/Uwe Gottswinter 1. GEHARNISCHTER Martin Rainer Leipoldt/Latchezar Pravtchev 2. GEHARNISCHTER Michael Dries/Daniel Eggert 1. PRIES­TER Michael Dries/Daniel Eggert 2. PRIESTER Uwe Gottswinter/Martin Rainer Leipoldt 3 KNABEN Mitglieder des Mädchenchors/Mitglieder des Knabenchors

Chor der Staatsoper Hannover, Statisterie der Staatsoper Hannover, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover


REPERTOIRE OPER, BALLETT UND JUNGE OPER


CLUB FIGARO, AB 13 JAHREN

Mittendrin ist man im »Club Figaro« – frei von der Aufsicht durch Eltern, Lehrer und sonstige Aufpasser. Sein, wer man ist, sich treffen, mit wem man will, Freundschaften pflegen und neue Kontakte knüpfen – all das kann man hier. Mittendrin ist auch Cherubino – und zwar mitten auf der Suche nach Antworten auf die Fragen, wohin man gehört, wohin die Zu­kunft führen wird. Wie weit geht man, um dazu zu gehören? Musikalisch heißt das: Mozart trifft Band (JEREMIAS) trifft Club-Musik – eine Synthese, die ebenso verrückt sein kann wie der legendäre Komponist selbst. »Die Inszenierung wagt es, radikal Grenzen zu sprengen: Wolfgang Amadeus Mozart wird in den Alltag der Digital Natives eingepflanzt.« Neue Presse

VORSTELLUNG AM 26.01.2018


DAPHNIS – LOST LOVE

Jörg Mannes nimmt mit Daphnis – Lost Love einen Klassiker des Ballettrepertoires in den Fokus: Maurice Ravels Daphnis et Chloé. Ravel behandelte die antike literarische Vorlage sehr frei und schuf eine atmosphärisch dichte und farbenreiche »Choreographische Suite in drei Teilen« für Orchester und Chor. Ihr stellt Jörg Mannes die Sinfonie Nr. 8 von Philip Glass gegenüber. Von den Gegensätzen der beiden musikalischen Werke inspiriert, lotet der Choreograph Widersprüche und Brüche aus, zeigt aber auch Linien auf, schafft Verbindungen und lässt so ein Gesamtbild entstehen. Zudem hält Daphnis – Lost Love eine weitere Überraschung bereit: Jörg Mannes präsentiert sich zum ersten Mal auch als Video-Künstler.

VORSTELLUNGEN AM 14.01., 17.01., 20.01. UND 26.01.2018


DON CARLO

Giuseppe Verdi schrieb mit Don Carlo seine letzte Oper nach einem Drama von Friedrich Schiller. Die dialogische Anlage der Schauspielvorlage findet ihre überzeugende musikalische Umsetzung in mehreren großen Duetten, die mit Soloszenen von berührender Intimität, aber auch mit eindringlichen Chortableaus kontrastieren. Regisseur Christoph Nel deutet das Spanien unter Philipp II. als Sinnbild eines totalitären Staates, in dem Vertrauen, Liebe und Freiheit Utopien bleiben. Private Gefühle haben in dieser Ord­nung keine Chance auf Entfaltung, sondern werden rücksichtslos politi­schen Interessen untergeordnet. »Ein großer Abend.« Der Tagesspiegel

WIEDERAUFNAHME AM 28.01., WEITERE VORSTELLUNG AM 31.01.18


DER LIEBESTRANK

Nemorino verzehrt sich nach Adina, die ihn jedoch nicht ernst nimmt. Wie gut, dass Dulcamara einen Liebestrank für derartige hoffnungslose Fälle im Sortiment hat. Der feste Glaube an die baldige Wirkung des Tranks steigert Nemorinos Selbstbewusstsein, was wiederum Adina ärgert. Aus Trotz ent­schließt sie sich zur Hochzeit mit dem Soldaten Belcore. Um eine weitere Flasche des wundertätigen Elixiers kaufen zu können, lässt sich Nemorino von Belcore als Soldat anwerben. Erst als Adina hiervon erfährt, erkennt sie die Aufrichtigkeit von Nemorinos Gefühlen. »So macht Belcanto Spaß!« Neue Presse

VORSTELLUNG AM 30.01.2018


SALOME

Nach seinen zwei Opernerstlingen gelang Richard Strauss mit Salome der große Wurf. Ungeachtet des üppigen Orchesterklangs ist Strauss’ Salome kein Werk oberflächlicher orientalischer Prachtentfaltung und bunter Exo­tismen. In einem der vielleicht am meisten missverstandenen Werke der Operngeschichte gilt es, das innere Drama der jungen Prinzessin, die aus einer deformierten Welt ausbrechen will, an die sie letztlich doch gekettet ist, neu zu entdecken. – Die niederländische Sopranistin Annemarie Kre­mer, in dieser Partie weltweit gefeiert, ist in der Titelrolle zu erleben. »Ivan Repušic und Ingo Kerkhof machen Salome zum Ereignis.« Hannoversche Allgemeine Zeitung

VORSTELLUNG AM 07.01.2018


LA TRAVIATA

Wegen der großen Nachfrage steht Verdis La traviata in der Kult-Inszenierung von Benedikt von Peter im Januar noch einmal an zwei Terminen auf dem Spielplan. In der Titelrolle ist wieder die amerikanische Sopranistin Nicole Chevalier zu erleben, die seit der Premiere 2011 das Publikum mit ihrer unter die Haut gehenden Interpretation der Violetta Valéry zu Beifallsstürmen hinreißt. »Es ist schlichtweg umwerfend und zugleich erschütternd, mit welcher Intensität und Variabilität diese Sängerdarstellerin fast zweieinhalb Stunden allein auf der Bühne agiert, ohne auch nur eine Sekunde zum Atemholen zu kommen – was auch dem Zuschauer den Atem raubt!« Süddeutsche Zeitung

ZUSATZVORSTELLUNGEN AM 09.01. UND ZUM LETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT AM 12.01.18


WILHELM TELL – HALBSZENISCH

Im Stile der Grand opéra mit prachtvollen Chören präsentiert Rossini den Befreiungsschlag der Schweizer gegen die habsburgischen Besatzer. Die Tell-Legende wird verknüpft mit der Gründung der Eidgenossenschaft und ergänzt durch die Liebeshandlung zwischen dem Schweizer Arnold und der österreichischen Prinzessin Mathilde. Das berühmte Geschehen rund um Rütlischwur und Apfelschuss entfaltet Rossini in einem musikalisch ein­drucksvollen Naturidyll. »Am Ende jubeln die Schweizer, und auch die Premierenbesucher sind hörbar begeistert.« Hannoversche Allgemeine Zeitung

ZUM LETZTEN MAL AM 06.01.18


OPER EXTRA


GASTSPIEL MIT »MOBY DICK« KLAUS MARIA BRANDAUER UND SEBASTIAN KNAUER

SO, 21.01.17, 11:00 UHR

Der Burgtheater-Schauspieler Klaus Maria Brandauer stellt den ebenso überwältigenden wie rätselhaften Jahrhundertroman Moby Dick von Herman Melville in einer eigenen Lesefassung vor. Die berühmte Ge­schichte von Kapitän Ahab und der Jagd auf den weißen Wal ist aus Brandauers Sicht »eine vollendete Erzählung davon, was mit dem modernen Menschen passiert, wenn er an die Grenzen geht. Seine eige­nen und die der anderen.« Der Pianist Sebastian Knauer umrahmt die Erzählung mit Musik von Richard Wagner, Isaac Albéniz, Franz Liszt, Maurice Ravel, Johannes Brahms, Antonín Dvo?ák und Edvard Grieg.


 KONZERT


4. SINFONIEKONZERT
HANS WERNER HENZE
Der verwunschene Wald. Aria und Rondo für Orchester (1991)
ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 4 Es-Dur Romantische (Fassung 1878/80)

Unter der Leitung des langjährigen Chefdirigenten des Kölner Gürzenich-Orchesters, Markus Stenz, steht nach fünf Jahren wieder eine Sinfonie von Anton Bruckner auf dem Konzertprogramm des Niedersächsischen Staatsorchesters. Bruckners Sinfonien – Marksteine im Repertoire eines jeden Orchesters – umkreisen eine strenge architektonische Idee, die immer wieder neue Beleuchtung erfährt. Seine Konstruktionen in schroff voneinander abgesetzten Blöcken, seine motivischen Schichtungen und Apotheosen sind Monumente eines naiven und unerschütterlichen Glaubens an eine »höhere« Bestimmung seiner Musik, die aber – entgegen den Intentionen des Komponisten – auch von den Brüchen seiner Zeit spricht. Unter allen Bruckner-Sinfonien hat es die Vierte zu größter Popularität gebracht, was sicher ihrem ausgeprägt »naturhaften« Ton geschuldet ist – mit prägendem Hörnerklang und der Nähe zur Klangwelt Carl Maria von Webers. Bruckner nannte sie denn auch seine »Romantische«.

Naturhaft ist auch das kurze Orchesterwerk von Hans Werner Henze, das der Sinfonie vorangestellt wird: Der verwunschene Wald, komponiert zur Wiedereröffnung des Frankfurter Opernhauses 1991, bringt Musik aus Henzes früher Oper König Hirsch in den Konzertsaal. Seine »Aria und Rondo für Orchester« erzählen von der Erinnerung des Titelhelden an seine Kindheit unter Waldtieren, von seiner Sehnsucht zurück zur Natur.

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
DIRIGENT Markus Stenz
SO, 21.01.18, 17:00 UHR | MO, 22.01.18, 19:30 UHR
Einführung jeweils 45 Minuten vor dem Konzert


3. KAMMERKONZERT: KLAVIERTRIO

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY Klaviertrio Nr. 2 c-Moll op. 66

FRANZ SCHUBERT Klaviertrio Nr. 1 B-Dur op. 99

Franz Schuberts und Felix Mendelssohn Bartholdys Klaviertrios gehören zu den späten, sogenannten »reifen« Kammermusikwerken. Mendelssohns 2. Klaviertrio spiegelt den Stilwandel seines späten Schaffens – kompositionstechnisch anspruchsvoll, mit zwei hoch dramatischen Ecksätzen, lyrischem langsamem Satz sowie elfen- und koboldhaft vorbeihuschendem Scherzo. Auch Schuberts 1. Klaviertrio bringt dessen Spätstil zum Klingen, mit der Weiterentwicklung der klassischen Form durch romantischen Klangsinn und harmonische Überraschungen.

MIT Igor Bolotovski (Violine), Leonid Gorokhov (Violoncello) und Mariya Kim (Klavier)

SO, 28.01.18, 11:00 UHR

NIEDERSÄCHSISCHES LANDESMUSEUM HANNOVER


NEUJAHRSKONZERT

»OUVERTÜRENZAUBER«

Mit Werken von Gioachino Rossini, Otto Nicolai, Johann Strauss, Jerome Kern, Emmerich Kálmán, Richard Rodgers, Irving Berlin u.a.

Was eignet sich zur Eröffnung eines neuen Jahres mehr als Ouvertüren, die »Türöffner« für musikalische Bühnenwerke? Ein unterhaltsames Ouvertüren-Programm schlägt den Bogen von Spielopern und Operetten des 19. Jahrhunderts zu populären amerikanischen Musicals. Und wenn am Pult ein »dancing conductor« wie Joseph R. Olefirowicz steht, erwartet uns eine höchst »beswingte« Reise über den Atlantik.

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
DIRIGENT Joseph R. Olefirowicz
MODERATION Klaus Angermann
MO, 01.01.18, 12:00 UND 19:30 UHR

 

Pressemeldung Staatsoper Hannover

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