Wien, Wiener Staatsoper, Johan Botha – 21.9.2016 Trauerfeier und Begräbnis, IOCO Aktuell, 19.09.2016

September 19, 2016 by  
Filed under Hervorheben, IOCO Aktuell, Wiener Staatsoper

wien_neu.gif

Wiener Staatsoper

“ Die Wiener Staatsoper gibt zum Tod von Kammersänger Johan Botha (1965 – 2016) Trauerfeier, Kondolenzbuch, Begräbnis bekannt:

Die Staatsoperngemeinschaft verabschiedet sich am Mittwoch, 21. September 2016, 11.00 Uhr, mit einer öffentlichen Trauerfeierlichkeit im Foyer des Hauses am Ring von ihrem Ehrenmitglied KS Johan Botha, der am vergangenen Donnerstag, 8. September 2016, verstorben ist.“

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

21.9.2016 – Trauerfeier zum Tod von Johan Botha

Wiener Staatsoper / Johan Botha © Wiener Staatsoper / Axel Zeininger

Wiener Staatsoper / Johan Botha © Wiener Staatsoper / Axel Zeininger

Die Wiener Staatsoper gibt zum Tod von Kammersänger Johan Botha (1965 – 2016) Trauerfeier, Kondolenzbuch, Begräbnis bekannt:

Die Staatsoperngemeinschaft verabschiedet sich am Mittwoch, 21. September 2016, 11.00 Uhr, mit einer öffentlichen Trauerfeierlichkeit im Foyer des Hauses am Ring von ihrem Ehrenmitglied KS Johan Botha, der am vergangenen Donnerstag, 8. September 2016, verstorben ist.

Unter musikalischer Leitung von Alain Altinoglu erweisen Wiener Staatsopernorchester und Chor der Wiener Staatsoper dem Verstorbenen die letzte Ehre mit Klängen von Mozart (Ave verum, Maurerische Trauermusik) und Felix Mendelssohn Bartholdy („Wirf Dein Anliegen auf den Herrn“ aus dem Oratorium Elias). Der ehemalige Staatsoperndirektor Ioan  Holender, Dirigentin Simone Young sowie Staatsoperndirektor Dominique Meyer sprechen Worte des Gedenkens. In einer Einspielung aus Die Meistersinger von Nürnberg wird KS Johan Botha abschließend noch einmal als Walther von Stolzing im Haus am Ring zu hören sein.

 Wien / Borromäus Kirche Zentralfriedhof © IOCO

Wien / Borromäus Kirche Zentralfriedhof © IOCO

Die Eingänge Ecke Operngasse und Herbert von Karajan-Platz werden um 10.00 Uhr geöffnet, sodass Publikum, Freunde und Weggefährten an der Trauerfeier teilnehmen können. Im Foyer der Wiener Staatsoper liegt seit gestern Abend bis 23. September ein Kondolenzbuch auf (rechts neben der Feststiege).

Nach der Verabschiedung in der Wiener Staatsoper folgt um 14.00 Uhr eine öffentliche  Trauerfeier auf dem Zentralfriedhof (Eingang 2. Tor, Halle 2) mit anschließender Beisetzung in einem ehrenhalber gewidmeten Grab der Stadt Wien.  PMStW

Wien, Wiener Staatsoper, 610.461 Besucher, 98,59% Auslastung, IOCO Aktuell, 11.09.2016

September 13, 2016 by  
Filed under Pressemeldung, Wiener Staatsoper

wien_neu.gif

Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Staatsoper Wien: Olymp der Musiktheater in Zahlen

610.461 Gäste  besuchten in der Spielzeit 2015/16 299 Opern-, Ballett-, Kinderopern-vorstellungen und Matineen auf der Hauptbühne der Wiener Staatsoper, 76 Vorstellungen im Studio Walfischgasse sowie 20 Matineen im Gustav Mahler-Saal. Das entspricht einem Besucherrekord seit der Ausgliederung der Wiener Staatsoper aus dem Bundestheaterverband 1999.

Die Auslastung der Wiener Staatsoper betrug 2015/16 98,59% (2014/2015: 99,02%).

 Intendant Dominique Meyer © IOCO

Intendant Dominique Meyer © IOCO

Erfreulich auch die Zahl verkaufter Kinderkarten im Haupthaus und der Walfischgasse: In der Saison 2015/2016 wurden 11.652 Kinderkarten (2014/2015: 9.159) vergeben – somit um über 20% mehr als in der Vorsaison. Dazu kommen in beiden Spielzeiten rund 7.000 Kinder in den beiden Vorstellungen von Die Zauberflöte für Kinder am Tag nach dem Wiener Opernball. Weiterhin gut angenommen wird das Angebot von WIENER STAATSOPER live at school, bei dem Schülerinnen und Schülern ein virtueller Probenbesuch in der Wiener Staatsoper ermöglicht wird: Seit Projektstart im Juni 2014 gab es bisher 328 Klassenanmeldungen aus rund 150 Schulen in ganz Österreich, Deutschland, Tschechien, Großbritannien und der Türkei für die insgesamt 19 Termine, womit rund 6.500 Schülerinnen und Schüler erreicht werden konnten. PMWSto

Wien, Johan Botha (1965 – 2016) gestorben, IOCO Aktuell, 10.09.2016

September 11, 2016 by  
Filed under IOCO Aktuell, Wiener Staatsoper

wien_neu.gif

Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Johan Botha (1965 – 2016) gestorben

Johan Botha © Wiener Staatsoper_Axel Zeininger

Johan Botha © Wiener Staatsoper_Axel Zeininger

Johan Botha hatte seit Anfang 2016 bereits Auftritte abgesagt. Wehmut, Mitgefühl wurde deutlich, als Intendant Dominique Meyer im März 2016 zur Jahrespressekonferenz der Staatsoper Wien dem Starttenor Johan Botha baldige Genesung wünschte. Nach einer Auszeit von sieben Monaten kehrte Botha im Juni als Siegmund, im Juli 2016 als Kalaf auf die Bühne zurück. Im Herbst hätte er als Kalaf und Radames an der Wiener Staatsoper auftreten sollen. Alles schien wieder normal. Doch es kam anders. Am 8. September 2016, mit nur 51 Jahren, ist Johan Botha an Leberkrebs gestorben.

Johan Botha wurde am 19. August 1965 in Rustenburg, Südafrika geboren. Gesang war seit Kindheit sein Leben. Und doch musste sich Botha seine Karriere durch viele Statiuonen hart erarbeiten: Mit 13 begann er Gesang zu studieren, zum Beruf wurde Gesang 1989, als er den Max in Carl Maria von Webers Freischütz sang. Theater in Hagen Kaiserslauten, Dortmund, Bonn waren seine Stationen, bevor er 1993 in Paris als Pinkerton in Madame Butterfly den internationalen Durchbruch zu allen großen Musiktheater der Welt schaffte. 1997 debutierte Botha an der Metropolitan Opera, 2010 bei den Bayreuther Festspielen.

Wien war seit zwanzig Jahren Wohnsitz und sängerische Heimat von Johan Botha: 1996 hatte er an der Wiener Staatsoper debutiert, 2003 wurde er dort zum jüngsten Kammersänger, 2016 zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt. 222 Auftritte an der Wiener Staatsoper belegen zeigen, Botha war ein ganz Großer seines Fachs.

 Richard Wagner © IOCO

Richard Wagner © IOCO

Das große, schwere Tenorfach waren stimmliche Heimat von Johan Botha: Otello, Kalaf, Florestan, besonders jedoch die großen Wagner-Partien des Tannhäuser, Stolzing, Siegmund, Parsifal.

Sensibel und professionell erarbeitete Johan Botha sich seine Partien, den Intentionen der Komponisten folgend: Die richtige Stimmfärbung, Piani waren ebenso bedeutsam wie Forte. So wurde Johan Botha für Besucher wie Kollegen ein zuverlässiger Partner. Sein beständiges Übergewicht sah er als Problem aber humorvoll: Der Körperumfang dürfe nicht zu viel werden, aber, so Botha, er habe „noch keinen dürren Tenor getroffen, der sich im Wagnerfach behauptet habe“.

Zum Gedenken an Johan Botha hat die Wiener Staatsoper eine schwarze Fahne gehisst. IOCO / VJ / 10.09.2016

Wien, Volksoper Wien, Volksoper und Robert Meyer erfolgreich, IOCO Aktuell, 02.07.2016

Juli 2, 2016 by  
Filed under IOCO Aktuell, Pressemeldung, Volksoper Wien

volksoper_wien.JPG

Volksoper Wien

Volksoper Wien © IOCO

Volksoper Wien © IOCO

 Die Volksoper Wien muß man erlebt haben!

316.000 Besucher in 2015/16 – Axel an der Himmelstür:  Ante portas!

Die Volksoper Wien ist nach der Wiener Staatsoper (2200 Plätze) das zweitgrößte Opernhaus in Wien. Operetten, Opern, Musicals und Ballett wird dort produziert. Mit 1261 Sitzplätzen ist es so groß wie die Opernhäuser in Frankfurt, Düsseldorf oder Hannover.

2015/16 blickt die Volksoper Wien blickt auf eine ihrer erfolgreichsten Saisons zurück. 316.000 Zuschauer haben in der Spielzeit die Volksoper besucht. Die Auslastung in Wien lag bei 83,23% Prozent. 303 Vorstellungen wurdenin der Saison 2015/16 geboten, neben 19 Repertoirestücken und vier Wiederaufnahmen feierten acht Neuproduktionen ihre erfolgreiche Premiere.

Wien / Volksoper - Robert Meyer als Don Quixote © Barbara Pálffy - Volksoper

Wien / Volksoper – Robert Meyer als Don Quixote © Barbara Pálffy – Volksoper

Eröffnet wurde die Saison mit Ralph Benatzkys Im weißen Rössl in der Regie von Josef E. Köpplinger mit Sigrid Hauser (Josepha Vogelhuber) und Daniel Prohaska (Leopold). Im Oktober träumte Robert Meyer als Don Quixote in Der Mann von La Mancha den unmöglichen Traum (Dirigent: Lorenz C. Aichner, Regie: Olivier Tambosi). Im November inszenierte Theatermagier Achim Freyer Mozarts Don Giovanni. Josef Wagner sang die Titelrolle, Jac von Steen dirigierte das Orchester der Volksoper Wien. Die Ballettpremiere Die Schneekönigin in der Choreographie von Michael Corder mit Olga Esina als eiskalte Herrscherin begeisterte Ballettfreunde ebenso wie Familien. Das klangprächtige Musical Kismet beschwor im Jänner die Glanzzeiten des Broadways herauf. Joseph R. Olefirowicz dirigierte die konzertanten Aufführungen des orientalischen Märchens, das auf Musik von Alexander Borodin beruht und als Auftakt zur Premiere von Fürst Igor im März gezeigt wurde. Borodins russische Nationaloper wurde von Thomas Schulte-Michels in Szene gesetzt. Unter der Leitung von Alfred Eschwé debütierte Sebastian Holecek als tragischer Titelheld. Der Februar stand ganz im Zeichen des Wiener Kongress und von Werner Richard Heymann, dessen 120. Geburtstag sich 2016 jährte. Robert Meyer inszenierte die Operette Der Kongress tanzt und intrigierte als Fürst Metternich. Die Doppelrolle Zar Alexander/Uralsky bot Boris Eder die Möglichkeit, alle Register seines komödiantischen Könnens zu ziehen. Die Arrangements stammten von Christian Kolonovits, der die Vorstellungen auch dirigierte. Karl Millöckers Operette Der Bettelstudent in der Regie von Anatol Preissler und unter der musikalischen Leitung von Wolfram Maria Märtig beendete im April den Premierenreigen, kurz bevor die Volksoper für ein dreiwöchiges Gastspiel nach Japan reiste.

Von 10.-30. Mai 2016 führte im Bunka Kaikan Theater in Tokio das Volksopern-Ensemble die Operetten Die Csárdásfürstin, Die Fledermaus und Die lustige Witwe aufgeführt. Trotz des enormen Personalaufwands – insgesamt waren 220 Personen an dem Gastspiel beteiligt – ging der Spielbetrieb in Wien ungestört weiter und die Wiederaufnahmen der Musicals Anatevka mit KS Kurt Rydl als Tevje und The Sound of Music sowie des Balletts Marie Antoinette sorgten für ein volles Haus.

 Premiere  Axel an der Himmelstür 

Wien / Volksoper in der Vorstellungspause © IOCO

Wien / Volksoper in der Vorstellungspause © IOCO

Seit Anfang Juni wird bereits für die Eröffnungspremiere der kommenden Saison geprobt. Am 17. September bringt Ralph Benatzkys Axel an der Himmelstür einen Hauch von Hollywood nach Wien. 80 Jahre nach der Uraufführung kommt die Geschichte rund um den Möchtegern-Reporter Axel, der seine große Chance hinter einer Story über den Kinostar Gloria Mills wittert, erstmals auf die Bühne der Volksoper. Die Hauptrolle der exzentrischen Hollywoodgöttin Gloria Mills gestaltet Bettina Mönch, Andreas Bieber heftet sich als Reporter Axel Swift an ihre Fersen. Die Regie liegt in den bewährten Händen von Peter Lund, Lorenz C. Aichner steht am Pult des Volksopernorchesters. PM Volksoper / IOCO

Nächste Seite »