Wuppertal, Wuppertaler Sinfoniker, Neujahrskonzert – Von Babelsberg bis Beverly Hills, IOCO Kritik, 05.01.2018

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Wuppertaler Bühnen

 

Historische Stadthalle Wuppertal © Lars Langemeier

Historische Stadthalle Wuppertal © Lars Langemeier

 Neujahrskonzert 2018 –  Julia Jones + Wuppertaler Sinfoniker

 Von Babelsberg bis Beverly Hills

Von Viktor Jarosch

Die  Historische Stadthalle, zur Blütezeit Wuppertal-Elberfeld in 1900 erbaut, ist  eine wenig bekannte doch spektakuläre Rarität: Im Stil der Neorenaissance italienischer Prägung, mit großer Orgel, Orchesternische von 190m²  und 1.550 Plätzen vermittelt es seinen Besuchern besonderes: Optisches wie akustisches Wohlempfinden. Als Konzerthaus setzt es kulturelle Maßstäbe in ganz Europa. Am 1. Januar führte es seine Besucher mit frivoler wie schmissiger Musik in das neue Jahr 2018.

Von Babelsberg bis Beverly Hills

Sinfonieorchester Wuppertal / GMD Julia Jones © Dirk Sengetta

Sinfonieorchester Wuppertal / GMD Julia Jones © Dirk Sengetta

Oberbürgermeister Andreas Mucke stellte in der ausverkauften Stadthalle zunächst Nähe her, zwischen der Verwaltung und Bürgern Wuppertals, indem er die Besucher launisch wohlgemut auf 2018 einstimmte. Doch dann übernahmen zwei Frauen, Wuppertals Generalmusikdirektorin Julia Jones und Starsopranistin Angela Denoke, das Zepter. Sie stellten gemeinsam das Programm Von Babelsberg bis Beverly Hills vor und gestalteten mit dem Sinfonieorchester Wuppertal ein starkes Neujahrskonzert 2018. Sie schufen vor den ersten Ton einen optisch wohltuenden Gegensatz zum berühmten morgendlichen Neujahrskonzert im Wiener Musikverein: Dort, zum Wiener Neujahrskonzert hat nie eine Frau dirigiert; auch gab es im 140-Mann-Orchester der Wiener Philharmoniker bis 1997 keine Frau, nicht eine! Die schrägste, etwas unernste Begründung damals:Frauen können die Geige nicht so lang halten wie Männer“. Inzwischen verlieren sich einige wenige Frauen unter den Wiener Philharmonikern.

Dies Bild aus Wien im Hinterkopf fühlten wir uns mit dem Sinfonieorchester Wuppertal in der Historischen Stadthalle umso wohler. Julia Jones und das Sinfonieorchester Wuppertal begannen mit schmissigen Tönen aus George Gershwins Musical Girl Crazy, einem Medley, der die Besucher schmissig auf Musik der 30er Jahre und 2018 einstimmte.

Sinfonieorchester Wuppertal © Dirk Sengotta

Sinfonieorchester Wuppertal © Dirk Sengotta

Angela Denoke, Star dieses Neujahrskonzertes, ist etablierter Superstar der klassischen Musik. Doch sie kennt sich auch mit Schlagern gut aus: Vor 40 Jahren tingelte sie mit der Kapelle ihres Vater durch die Gasthöfe Stades, machte Tanzmusik. Heute kann sich Denoke große Partien, Salome, Sieglinde, Kundry, Elsa und andere aussuchen; singt auf den großen Opernbühnen der Welt: Scala, Wiener Staatsoper, Salzburger Festspiele, Covent Garden in London, Chicago. Unser besonderes Kompliment gilt so Julia Jones, der es gelang Angela Denoke für das spannende Neujahrskonzert nach Wuppertal zu holen.

Sinfonieorchester Wuppertal hier mit Julia Jones und Angela Denoke © IOCO

Sinfonieorchester Wuppertal hier mit Julia Jones und Angela Denoke © IOCO

From Babelsberg to Beverly Hills, das von Angela Denoke und Pianist wie Arrangeur Tal Balshai entwickelte Programm enthält zumeist burleske Schlager- und Revuemusik, aufreizend sanft feminin lasziv, meist von Berliner Komponisten der 1930er Jahre, von Tal Balshai für das Wuppertaler große Orchester arrangiert. Angela Denoke, „Diese Lieder waren mir immer im Ohr…. In London oft als Zugabe… Seither entwickle ich mit Tal (Balshai) immer wieder neue Programme zu diesem Thema“, war „Hauptdarsteller“ des Abends: Wie sie in ihren Opern darstellerisch präsent sein muss, war in den Liedern immer spürbar, das Denoke sie schauspielerisch erfüllen wollte. In elegantem Abendkleid anregend mitnehmend, nutzte sie einzelne Orchestermusiker liebenswert als Darstellungsobjekt („Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“, „Sprechen die Männer von Treue, lächle ich immer vor mich hin“  und „Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre“ von Friedrich Hollaender oder „Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben“ und „Jede Frau hat irgendeine Sehnsucht“ von Oscar Strauss) verleiteten zum Schmunzeln und zum Lachen. So auch die Lieder von Werner Richard Heymann, Heut gefall‘ ich mir.und wenn man mir das ansieht… kann ich nichts dafür…“, „Irgendwo auf der Welt…“, früher von Hildegard Knef nun von Angela Denoke leidenschaftlich gesungen. Mit dem wehmütigen  Lied von Robert Stolz „Frag nicht, warum ich gehe,…“, schloss Angela Denoke offiziell das Neujahrskonzert 2018 in der Historischen Stadthalle Wuppertal.

Wuppertal / Die Historische Stadthalle hier die Wuppertaler Sinfoniker und Angela Denoke © IOCO

Wuppertal / Die Historische Stadthalle hier die Wuppertaler Sinfoniker, Julia Jones und Angela Denoke © IOCO

Die Begeisterung des Publikums für Von Babelsberg bis Beverly Hills, für die Wuppertaler Sinfoniker, für  Angela Denoke, für Julia Roberts führte zu drei wunderbaren Zugaben und blendender Stimmung auf dem Nachhauseweg!

 

Baden-Baden, Festspielhaus, Wiener Philharmoniker und Maestro Zubin Mehta, 06.10.2017

September 25, 2017 by  
Filed under Festspielhaus Baden-Baden, Konzert, Pressemeldung

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Wiener Philharmoniker – Brahms, Haydn, Bartok

Das Eröffnungskonzert der neuen Baden-Badener Festspielhaus-Saison 2017/2018 beginnt am Freitag, 6. Oktober 2017, um 19 Uhr dem Anlass entsprechend mit Pauken und Trompeten. Der indische Star-Dirigent Zubin Mehta leitet eines der besten Orchester der Welt, dem er eng verbunden ist: die Wiener Philharmoniker. Im Zentrum der Saisoneröffnung steht Bartóks „Konzert für Orchester“.

Als das einzige Sinfonieorchester von Weltruf, das auf einen Chefdirigenten verzichtet, suchen sich die Wiener Philharmoniker für jedes Programm den jeweils besten aus: Mit Zubin Mehta, der die Maestro-Tradition eines Karajans, Bernsteins und Abbados weiterführt, konzertiert das Ensemble regelmäßig und hat mit ihm bereits mehrfach das traditionelle Neujahrskonzert aufgeführt.

Festspielhaus Baden-Baden / Wiener Philharmoniker © Jun Keller

Festspielhaus Baden-Baden / Wiener Philharmoniker © Jun Keller

Das Programm im Festspielhaus Baden-Baden am Freitag, 6. Oktober 2017, um 19 Uhr eröffnet er mit Brahms und Haydn – Konzertouvertüre und Konzert.

Johannes Brahms Denkmal in "?"   © IOCO

Johannes Brahms Denkmal in „?“ © IOCO

Zu Beginn erklingt Brahms‘ „Tragische Ouvertüre“ op. 81. Sie wurde 1880 in Wien uraufgeführt. Die Ouvertüre verarbeitet die Vorbilder Beethovens und stellt sich damit bewusst von der damals modernen „Sinfonischen Dichtung“ eines Franz Liszt ab. Dennoch nimmt sie deren Einflüsse in sich auf, indem sie die Sätze einer ganzen Sinfonie in sich fasst: Deutlich lassen sich Scherzo-Teile und ein Trauermarsch vernehmen.

1792 komponierte Joseph Haydn sein Opus 84 für Oboe, Fagott, Violine, Cello und Orchester. Er bemühte dafür die damals beliebte Gattung der „Sinfonia Concertante“. Das Werk, das zu Haydns späteren gehört und den vier Solisten genügend Anlässe zum Glänzen gibt, werden die Wiener Philharmoniker mit Solisten aus eigenen Reihen besetzen.

Eine „Sinfonia Concertante“ ist auch das letzte Werk des Abends: Bela Bartòks „Konzert für Orchester“, geschrieben in Amerika im Jahre 1943. Zum einen vereinfacht der Komponist hier seinen Stil für das amerikanische Publikum, ohne in der Qualität Abstriche zu machen: Hierbei hat Bartòk als Negativbeispiele Paul Hindemith und Dmitri Schostakowitsch vor Augen, derer Musik Bartòk ebensolche Einbußen vorwarf. Als Kommentar und Parodie imitiert der Komponist die Musik der beiden, bleibt dabei jedoch immer er selbst. Gleichzeitig huldigt er der damals unnachahmlicher Virtuosität der amerikanischen Orchester, indem er einzelne Instrumente konzertierend in den Mittelpunkt rückt und vom Blech Passagen einfordert, die an Jazz erinnern.

Zuletzt ist die Musik auch eine Auseinandersetzung mit der politischen Zeitgeschichte. Der Komponist entkam den Nazis und sehnte sich nach seiner bedrängten Heimat zurück. Seine Klage mündet in der zentralen „Elegie“ – bevor ein beschwingt festliches Finale das Werk abschließt.

Noch gibt es einige Karten für dieses Konzert, das aber schon jetzt gut gebucht ist. Die Festspielhaus-Saison wird anschließend (ab 7. Oktober) mit dem schon traditionellen Herbstgastspiel des Hamburg Balletts John Neumeier fortgesetzt.

Weitere Informationen: www.festspielhaus.de, Informationen und Eintrittskarten: Tel. 07221 / 30 13 101, PMFspBB

Köln, Philharmonie Köln, Konzerte im September 2017

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Kölner Philharmonie

Philharmonie Köln © IOCO

Philharmonie Köln © IOCO

 


Konzerte im September 2017


02.09.2017 Samstag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
James McVinnie Orgel
Chris Thompson Percussion
Liam Byrne Viola da Gamba

James McVinnie hat sich mit zwei seiner engsten musikalischen Freunde zusammengetan, um ein Programm auf die Beine zu stellen, das das Verhältnis von alter Musik und neuer elektronischer Musik, gespielt auf alten Instrumenten, erkundet.

Dabei stellt er Werke u. a. von Renaissance-Komponist Orlando Gibbons Kompositionen des Electro-Musikers Oneohtrix Point Never gegenüber, die wiederum für Orgel, Viola da Gamba und Percussion arrangiert wurden.
KölnMusik
€ 27,-


03.09.2017 Sonntag 11:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Nathan Braude Viola
Edgar Moreau Violoncello
Gürzenich-Orchester Köln

François-Xavier Roth Dirigent
Festkonzert zur Saisoneröffnung

Claude Debussy / Philippe Manoury
Rêve (1883–84)
3. Satz aus der „Première suite d’orchestre“.
Komplettiert von Philippe Manoury (2012)
Robert Schumann
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 (1850)
„Rheinische“

Pause

Richard Strauss
Don Quixote op. 35 TrV 184 (1897)
Fantastische Variationen über ein Thema
ritterlichen Charakters für großes Orchester
Pause gegen 11:50 | Ende gegen 13:00
10:00 Uhr, Empore : Einführung in das Konzert Eintritt nur mit gültiger Konzertkarte
Gürzenich-Orchester Köln

Gürzenich-Orchester Köln
€ 38,- 30,- 24,- 16,- 14,- 9,-
Z: € 16,-


03.09.2017 Sonntag 15:00 Uhr
Filmforum
Der Lieblingsfilm von Elisabeth Leonskaja
Der Mann ohne Vergangenheit (Mies vailla
menneisyyttä)
Aki Kaurismäki

Der Mann ohne Vergangenheit (Mies vailla menneisyyttä)
Finnland/D//F 2002, 97 Min. / Regie und Buch: Aki Kaurismäki / Mit: Markku Peltola,
Kati Outinen, Annikki Tähti u. a.

Ein von Räubern erschlagener Mann kehrt ins Leben zurück. Obwohl er sein Gedächtnis verlor, gelingt es ihm mit Einfallsreichtum, Hartnäckigkeit und durch die Liebe einer Heilsarmee-Angehörigen, wieder Fuß zu fassen. Aki Kaurismäki erschafft mit diesem Film ein modernes sozialkritisches Märchen mit religiösen Untertönen, das die Geschichte einer Menschwerdung erzählt und den Traum von Nächstenliebe und Solidarität durchbuchstabiert. Ein in satten Technicolor-Farben eindrucksvoll gestalteter Film, der sich durch Stilwillen, Situationskomik und poetische Imagination auszeichnet und von überzeugenden Hauptdarstellern getragen wird.

Karten an der Kinokasse
Für Abonnenten der KölnMusik mit
Abo-Ausweis: € 5,-
Medienpartner choices
KölnMusik gemeinsam mit Kino Gesellschaft
Köln
€ 6,50 ermäßigt: € 6,-
Dieses Konzert ist eine Begleitveranstaltung
zu:
» 14.09.2017, 20:00 Uhr, Kölner Philharmonie
E. Leonskaja: Schubert


03.09.2017 Sonntag 18:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Jay Campbell Violoncello
Orchester der Lucerne Festival Academy
Matthias Pintscher Dirigent

Claude Debussy
Khamma L 125 (1911–12)
Légende dansée für Orchester
Luca Francesconi
Das Ding singt (2017)
für Violoncello und Orchester
Deutsche Erstaufführung

Pause

Béla Bartók
A fábol faragott királyfi (Der holzgeschnitzte
Prinz) Sz 60 op. 13 (1914–17)
Tanzspiel in einem Akt. Libretto von Béla
Balázs
KölnMusik
€ 35,- 30,- 25,- 20,- 15,- 10,-
Z: € 25,-


06.09.2017 Mittwoch 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Mahan Esfahani Cembalo
Alec Frank-Gemmill Horn

Musica Saeculorum
Philipp von Steinaecker Dirigent
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie C-Dur KV 338 (1780)
Joseph Haydn
Konzert für Cembalo und Orchester D-Dur
Hob. XVIII:11 (vor 1784)

Pause

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Horn und Orchester Es-Dur KV
417 (1783)
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie D-Dur KV 504 (1786)
„Prager Sinfonie“

KölnMusik
€ 49,- 44,- 40,- 29,- 21,- 10,-


07.09.2017 Donnerstag 12:30 Uhr
Kölner Philharmonie
WDR Sinfonieorchester Köln
Howard Griffiths Dirigent

30 Minuten einer Probe erleben: eine halbe Stunde vom Alltag abschalten, die Mittagspause oder den Stadtbummel unterbrechen und das tägliche Einerlei vergessen. PhilharmonieLunch wird von der KölnMusik gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester Köln und dem Gürzenich-Orchester Köln ermöglicht.

PhilharmonieLunch ist für den Besuch mit Babys und Kleinstkindern nicht geeignet. Wir
behalten uns vor, bei diesen Veranstaltungen Kinder erst ab dem Kindergartenalter (3 Jahre) in den Saal einzulassen. Bitte nutzen Sie stattdessen die zahlreichen Musikangebote für Familien mit Babys und kleinen Kindern unserer Reihe
PhilharmonieVeedel.
KölnMusik gemeinsam mit dem Westdeutschen Rundfunk Westdeutscher Rundfunk Köln
Eintritt frei


07.09.2017 Donnerstag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Wolf Biermann
Pamela Biermann Gesang
ZentralQuartett

Henrik Walsdorff as
Christof Thewes tb
Ulrich Gumpert p
Günter Baby Sommer perc
Demokratie feiern – demokratisch wählen!

Wolf Biermann und das ZentralQuartett haben die Verachtung demokratischer Grundwerte in einer Diktatur, den Gesinnungsterror und das Gift der Indoktrination jahrzehntelang erlebt. Mit diesen Erfahrungen wenden sie sich auch an die junge Generation, die im vereinten Europa aufgewachsen ist. Unter dem Motto „Demokratie feiern – demokratisch wählen!“ starten Wolf Biermann, Pamela Biermann und das ZentralQuartett mit einer Reihe von Konzerten vor der Bundestagswahl eine Kampagne. Sie wollen eine hohe Wahlbeteiligung fördern und rufen dazu auf, nur wahrhaft demokratische Politiker zu wählen, um den totalitären und fremdenfeindlichen Tendenzen zu widerstehen. Es gilt ihnen die mutige Vielvölker-Vision des konservativen Demokraten Winston Churchill aus dem Jahre 1948 zu verteidigen: die Vereinigten Staaten von Europa.
KölnMusik
€ 30,-


08.09.2017 Freitag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Kristóf Baráti Violine
Trio Catch
Boglárka Pecze Klarinetten
Eva Boesch Violoncello
Sun-Young Nam Klavier
Thomas Adès

Court Studies from The Tempest (2005)
für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier
Alexander von Zemlinsky
Trio für Klarinette/Violine, Violoncello, Klavier
d-Moll op. 3 (um 1896)
Pause
Béla Bartók
Sonate für Violine solo Sz 117 (1944)
Thomas Adès
Catch op. 4 (1991)
für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier
Pause gegen 20:40 | Ende gegen 21:45

19:00 Uhr, Empore : Einführung in das
Konzert durch Bjørn Woll Eintritt nur mit
gültiger Konzertkarte
KölnMusik
€ 30,-


09.09.2017 Samstag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Avishai Cohen Trio
Avishai Cohen b, voc
Omri Mor p
Itamar Doari perc
From Darkness

Im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte hat Avishai Cohen den Ruf eines der weltbesten Bassisten erlangt. Nun bringt der Bassist, Sänger, Komponist und Bandleader mit seinem Trio neue Arrangements auf die Bühne. Dabei bedient er sich der Musik seines aktuellen Albums „From Darkness“, aber auch vieler Hits älterer Alben. In seinem Trio spielen zwei langjährige Weggefährten Cohens, mit denen er bereits weltweit gefeierte Konzerte gegeben hat: Omri Mor, einer der vielseitigsten Pianisten und Komponisten der aktuellen Jazz-Szene, und das Percussion-Multitalent Itamar Doari. Nun geben die drei Musiker als Trio ihr Debüt in der Kölner Philharmonie.
KölnMusik
€ 30,-


12.09.2017 Dienstag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Philippe Jaroussky Countertenor
Gianluigi Trovesi Klarinette
L’Arpeggiata

Christina Pluhar Theorbe und Leitung
Music for a while – Improvisationen über
Henry Purcell
Wer dem weiten Feld „Alte Musik“ bisher den Rücken gekehrt hat, wird in diesem Konzert garantiert einen Sinneswandel erleben, denn mit den Musikern dieses Abends fühlen die mithin unkonventionellsten Alte-Musik-Exegeten dem englischen Barockkomponisten Henry Purcell nicht nur auf- und anregend den Puls: Gerade die groovenden Bass-Linien in Purcells Musik laden zu Improvisationen ein, bei denen einem das Herz aufgeht und der Stimmungspegel nach oben schießt. Dafür sorgen Musikerinnen und Musiker, deren Entertainment-Qualitäten nicht zu unterschätzen sind.
KölnMusik
€ 49,- 44,- 40,- 29,- 21,- 10,-


13.09.2017 Mittwoch 19:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Wiener Philharmoniker
Daniel Harding Dirigent

Claude Debussy
Suite aus Pelléas et Mélisande (1893–1902)
für Orchester. Zusammengestellt von Erich
Leinsdorf
Pause
Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 6 a-Moll (1903–05; rev. 1906–07)
„Tragische“
Pause gegen 19:30 | Ende gegen 21:15
KölnMusik
€ 147,- 126,- 105,- 72,- 42,- 25,-
Z: € 90,-


14.09.2017 Donnerstag 12:30 Uhr
Kölner Philharmonie
WDR Sinfonieorchester Köln
Jukka-Pekka Saraste Dirigent

30 Minuten einer Probe erleben: eine halbe Stunde vom Alltag abschalten, die Mittagspause oder den Stadtbummel unterbrechen und das tägliche Einerlei vergessen.

PhilharmonieLunch wird von der KölnMusik gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester Köln und dem Gürzenich-Orchester Köln ermöglicht. PhilharmonieLunch ist für den Besuch mit Babys und Kleinstkindern nicht geeignet. Wir
behalten uns vor, bei diesen Veranstaltungen Kinder erst ab dem Kindergartenalter (3 Jahre) in den Saal einzulassen. Bitte nutzen Sie stattdessen die zahlreichen Musikangebote für Familien mit Babys und kleinen Kindern unserer Reihe PhilharmonieVeedel.

KölnMusik gemeinsam mit dem
Westdeutschen Rundfunk
Westdeutscher Rundfunk Köln
Eintritt frei


14.09.2017 Donnerstag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Elisabeth Leonskaja Klavier

Franz Schubert
Sonate für Klavier a-Moll op. 164 D 537
(1817)
Franz Schubert
Sonate für Klavier C-Dur D 840 (1825)
„Reliquie“
Pause
Franz Schubert
Sonate für Klavier a-Moll op. 42 D 845 (1825)
Pause gegen 20:40 | Ende gegen 21:40
19:00 Uhr, Empore : Einführung in das
Konzert durch Christoph Vratz Eintritt nur mit
gültiger Konzertkarte
KölnMusik
€ 45,- 45,- 30,- 30,- 30,- 30,-
Z: € 30,-
Zu diesem Konzert findet eine
Begleitveranstaltung statt:
» 03.09.2017, 15:00 Uhr, Filmforum
Der Lieblingsfilm von Elisabeth Leonskaja Der
Mann ohne Vergangenheit (Mies vailla
menneisyyttä)

Medienpartner choices


14.09.2017 Donnerstag 21:00 Uhr
Stadtgarten
C.A.R.
Leonhard Huhn sax, electr
Christian Lorenzen wurlitzer, synth
Kenn Hartwig b, effects
Johannes Klingebiel dr

Vier junge Kölner Musiker entwickeln mit leidenschaftlicher Empathie eine triphafte Melange aus Jazz und Elektronik, Improvisation und Experiment, Sciene-Fiction und Film Noir, Krautrock und Cyberpunk.Gleißende Energie, kaleidoskopischer Tiefgang, subtile Finesse und eine nicht zu leugnende Liebe zum Beat – Mischkonsum wird hier groß geschrieben.
KölnMusik
€ 12,- ermäßigt: € 8,-
Mehr Infos zu den Künstlern:
» C.A.R.


15.09.2017 Freitag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Martin Grubinger Percussion
WDR Sinfonieorchester Köln
Jukka-Pekka Saraste Dirigent
Martin Grubinger in Köln

Kalevi Aho
Sieidi (2010)
Konzert für Percussion und Orchester
Pause
Dmitrij Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93 (1953)
Pause gegen 20:45 | Ende gegen 22:00
SinfoniePlus 5,50 Euro (Einheitspreis bis 25
Jahre/keine Ermäßigung)
Das Konzert im Radio: WDR 3 live und im Livestream auf :

www1.wdr.de/orchester-und-chor/sinfonieorchester/
19:00 Uhr, Konzertsaal : Einführung in das
Konzert
Westdeutscher Rundfunk
Westdeutscher Rundfunk Köln
€ 44,- 35,- 26,- 17,- 15,- 8,-
Z: € 26,-


16.09.2017 Samstag 20:00 Uhr
Filmforum
Stanley Kubrick
2001: A Space Odyssey (2001: Odyssee im
Weltraum)
GB 1968, 143 Min.

Auch fast 50 Jahre nach seiner Premiere ist Stanley Kubricks Science-Fiction-Klassiker
stil- und genreprägend, wie jüngst das Weltraum-Epos „Interstellar“ von Christopher Nolan unter Beweis stellte. Fernab von filmischen Auseinandersetzungen ist das Thema der Parallelwelten auch in der Musik aktuell: Komponist Peter Eötvös setzt sich in seinem großformatigen Werk „Multiversum“, das nach seiner Uraufführung in Hamburg am 11. Oktober in der Kölner Philharmonie zu erleben ist, mit diesem faszinierenden Thema auseinander.

Original mit deutschen Untertiteln. Wir zeigen eine digitale Fassung.
Freigegeben ab 12 Jahren
Karten an der Kinokasse
Inhaber einer Karte für das Konzert am 11.
Oktober 20 Uhr in der Kölner Philharmonie
sowie Abonnenten der KölnMusik erhalten
ermäßigten Eintritt.
KölnMusik gemeinsam mit Kino Gesellschaft
Köln
€ 7,50 ermäßigt: € 6,50
Dieses Konzert ist eine Begleitveranstaltung
zu:
» 11.10.2017, 20:00 Uhr, Kölner Philharmonie
I. Apkalna, L. Fassang, Königliches
Concertgebouworchester Amsterdam, P.
Eötvös: Bartók, Eötvös, Schönberg, Strawinsky


16.09.2017 Samstag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Martin Grubinger Percussion
WDR Sinfonieorchester Köln
Jukka-Pekka Saraste Dirigent
Martin Grubinger in Köln

Kalevi Aho
Sieidi (2010)
Konzert für Percussion und Orchester
Pause
Dmitrij Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93 (1953)
Pause gegen 20:45 | Ende gegen 22:00
Westdeutscher Rundfunk
Westdeutscher Rundfunk Köln
€ 44,- 35,- 26,- 17,- 15,- 8,-
Z: € 26,-


17.09.2017 Sonntag 16:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Nora Fischer Gesang
Daniel Kool Klavier
Mike Fentross Theorbe

Nominiert von Het Concertgebouw
Amsterdam
Francis Poulenc
La courte paille FP 178 (1960)
für Singstimme und Klavier. Texte von
Maurice Carême
Olivier Messiaen
Poèmes pour Mi (1936)
Fassung für Sopran und Klavier. Texte von
Olivier Messiaen
Auszüge
Morris Kliphuis
Neues Werk (2017)
für Sopran und Klavier

Kompositionsauftrag von Het Concertgebouw
und European Concert Hall Organisation
Uraufführung
Pause
Claudio Monteverdi
Lamento della ninfa SV 163
für Sopran, zwei Tenöre, Bass und Basso
continuo. Text von Ottavio Rinuccini
Jacopo Peri
„Lungi dal vostro lume“ (1609/19)
für Singstimme und Basso continuo
Stefano Landi
„Augellin“
für Singstimme und Basso continuo
Claudio Monteverdi
„Oblivion soave“. Arie der Arnalta, 2. Akt
aus: L’incoronazione di Poppea (1642/43)
Barbara Strozzi
Lagrime mie
aus: Diporti di Euterpe overo Cantate &
ariette a voce sola op. 7 (1659)
Claudio Monteverdi
„Vi ricorda ò boschi ombrosi“ (Orfeo, 2. Akt)
aus: L’Orfeo SV 318 (1607)
Claudio Monteverdi
„Possente Spirto“. 3. Akt
aus: L’Orfeo SV 318 (1607)
Giovanni Girolamo Kapsberger
„Senso fallace“
für Singstimme und Basso continuo
15:00 Uhr, Empore : Einführung in das
Konzert durch Sylvia Systermans Eintritt nur
mit gültiger Konzertkarte
KölnMusik
€ 21,-


18.09.2017 Montag 11:00 Uhr
Comedia
Aditya Duo
Ava-Rebekah Rahman Violine
Matthias Diener Violoncello

Baby
Solo für Zwei

Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Matthias Pintscher und Jörg Widmann Musik übt nicht nur auf Erwachsene einen ganz besonderen Reiz aus. Schon die Kleinsten wiegen sich zur Musik, lauschen gebannt den Klängen und verfolgen gespannt das Geschehen auf der Bühne. Dabei spielt es für sie (noch) keine Rolle, ob es Musik von Bach oder Beethoven ist oder ob es sogar ganz neue Werke sind. Wichtig ist nur: Es gibt immer etwas zu entdecken.

Empfohlen für Kinder im ersten Lebensjahr.
Das Konzert dauert ca. 45 Minuten. Für
ausreichend Kinderwagenstellplatz und
Wickeltisch ist gesorgt.
Gefördert durch das Kuratorium KölnMusik
e.V. Medienpartner KÄNGURU
KölnMusik
Erwachsener mit Baby(s): € 6,- zusätzliche
Kinder ab einem Jahr: € 4,-


18.09.2017 Montag 15:00 Uhr
Comedia
Aditya Duo
Ava-Rebekah Rahman Violine
Matthias Diener Violoncello

Baby
Solo für Zwei
Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Matthias Pintscher und Jörg
Widmann Musik übt nicht nur auf Erwachsene einen ganz besonderen Reiz aus. Schon die Kleinsten wiegen sich zur Musik, lauschen gebannt den Klängen und verfolgen gespannt das Geschehen auf der Bühne. Dabei spielt es für sie (noch) keine Rolle, ob es Musik von Bach oder Beethoven ist oder ob es sogar ganz neue Werke sind. Wichtig ist nur: Es gibt immer etwas zu entdecken.
Empfohlen für Kinder im ersten Lebensjahr.
Das Konzert dauert ca. 45 Minuten. Fürausreichend Kinderwagenstellplatz und
Wickeltisch ist gesorgt.
Gefördert durch das Kuratorium KölnMusik
e.V. Medienpartner KÄNGURU
KölnMusik
Erwachsener mit Baby(s): € 6,- zusätzliche
Kinder ab einem Jahr: € 4,-


19.09.2017 Dienstag 15:00 Uhr
Bürgerhaus Kalk
Aditya Duo
Ava-Rebekah Rahman Violine
Matthias Diener Violoncello

Baby
Solo für Zwei
Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Matthias Pintscher und Jörg Widmann Musik übt nicht nur auf Erwachsene einen ganz besonderen Reiz aus. Schon die Kleinsten wiegen sich zur Musik, lauschen gebannt den Klängen und verfolgen gespannt das Geschehen auf der Bühne. Dabei spielt es für sie (noch) keine Rolle, ob es Musik von Bach oder Beethoven ist oder ob es sogar ganz neue Werke sind. Wichtig ist nur: Es gibt immer etwas zu entdecken.

Empfohlen für Kinder im ersten Lebensjahr.
Das Konzert dauert ca. 45 Minuten. Für
ausreichend Kinderwagenstellplatz und
Wickeltisch ist gesorgt.
Gefördert durch das Kuratorium KölnMusik
e.V. Medienpartner KÄNGURU
KölnMusik
Erwachsener mit Baby(s): € 6,- zusätzliche
Kinder ab einem Jahr: € 4,-


19.09.2017 Dienstag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Patricia Kopatchinskaja Violine

Mahler Chamber Orchestra
Rafael Payare Dirigent

Béla Bartók
Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 Sz
112 (1937–38)
Pause
Antonín Dvo?ák
Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70 B 141 (1884–85)
Pause gegen 20:45 | Ende gegen 21:50
19:00 Uhr, Empore : Einführung in das
Konzert durch Oliver Binder Eintritt nur mit
gültiger Konzertkarte
KölnMusik
€ 64,- 54,- 46,- 34,- 23,- 10,-
Z: € 46,-


20.09.2017 Mittwoch 15:00 Uhr
Bürgerzentrum Engelshof e.V.
Aditya Duo
Ava-Rebekah Rahman Violine
Matthias Diener Violoncello

Baby
Solo für Zwei

Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Matthias Pintscher und Jörg Widmann Musik übt nicht nur auf Erwachsene einen ganz besonderen Reiz aus. Schon die Kleinsten wiegen sich zur Musik, lauschen gebannt den Klängen und verfolgen gespannt das Geschehen auf der Bühne. Dabei spielt es für sie (noch) keine Rolle, ob es Musik von Bach oder Beethoven ist oder ob es sogar ganz neue Werke sind. Wichtig ist nur: Es gibt immer etwas zu entdecken.

Empfohlen für Kinder im ersten Lebensjahr.
Das Konzert dauert ca. 45 Minuten. Für
ausreichend Kinderwagenstellplatz und
Wickeltisch ist gesorgt.
Gefördert durch das Kuratorium KölnMusik
e.V. Medienpartner KÄNGURU

KölnMusik
Erwachsener mit Baby(s): € 6,- zusätzliche
Kinder ab einem Jahr: € 4,-


20.09.2017 Mittwoch 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Belcea Quartet
Corina Belcea Violine
Axel Schacher Violine
Krzysztof Chorzelski Viola
Antoine Lederlin Violoncello

Joseph Haydn
Streichquartett D-Dur op. 20,4 Hob. III:34
György Ligeti
Streichquartett Nr. 1 (1953/54)
„Métamorphoses nocturnes“
Pause
Franz Schubert
Streichquartett d-Moll D 810 (1824)
„Der Tod und das Mädchen“
KölnMusik
€ 27,-


21.09.2017 Donnerstag 11:00 Uhr
Bürgerzentrum Chorweiler
Aditya Duo
Ava-Rebekah Rahman Violine
Matthias Diener Violoncello

Baby
Solo für Zwei
Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Matthias Pintscher und Jörg Widmann Musik übt nicht nur auf Erwachsene einen ganz besonderen Reiz aus. Schon die Kleinsten wiegen sich zur Musik, lauschen gebannt den Klängen und verfolgen gespannt das Geschehen auf der Bühne. Dabei spielt es für sie (noch) keine Rolle, ob es Musik von Bach oder Beethoven ist oder ob es sogar ganz neue Werke sind. Wichtig ist nur: Es gibtimmer etwas zu entdecken.

Empfohlen für Kinder im ersten Lebensjahr.
Das Konzert dauert ca. 45 Minuten. Für
ausreichend Kinderwagenstellplatz und
Wickeltisch ist gesorgt.
Gefördert durch das Kuratorium KölnMusik
e.V. Medienpartner KÄNGURU
KölnMusik
Erwachsener mit Baby(s): € 6,- zusätzliche
Kinder ab einem Jahr: € 4,-


21.09.2017 Donnerstag 12:30 Uhr
Kölner Philharmonie
WDR Funkhausorchester Köln
Gordon Hamilton Dirigent

30 Minuten einer Probe erleben: eine halbe Stunde vom Alltag abschalten, die Mittagspause oder den Stadtbummel unterbrechen und das tägliche Einerlei
vergessen.
PhilharmonieLunch wird von der KölnMusik gemeinsam mit dem WDR Funkhausorchester Köln und dem Gürzenich-Orchester Köln ermöglicht. PhilharmonieLunch ist für den Besuch mit Babys und Kleinstkindern nicht geeignet. Wir behalten uns vor, bei diesen Veranstaltungen Kinder erst ab dem Kindergartenalter (3 Jahre) in den Saal einzulassen. Bitte nutzen Sie stattdessen die zahlreichen Musikangebote für Familien mit Babys und kleinen Kindern unserer Reihe
PhilharmonieVeedel.
KölnMusik gemeinsam mit dem
Westdeutschen Rundfunk
Westdeutscher Rundfunk Köln
Eintritt frei


22.09.2017 Freitag 15:00 Uhr
Bürgerzentrum Nippes, Altenberger HofAditya Duo
Ava-Rebekah Rahman Violine
Matthias Diener Violoncello

Baby
Solo für Zwei
Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Matthias Pintscher und Jörg Widmann Musik übt nicht nur auf Erwachsene einen ganz besonderen Reiz aus. Schon die Kleinsten wiegen sich zur Musik, lauschen gebannt den Klängen und verfolgen gespannt das Geschehen auf der Bühne. Dabei spielt es für sie (noch) keine Rolle, ob es Musik von Bach oder Beethoven ist oder ob es sogar ganz neue Werke sind. Wichtig ist nur: Es gibt immer etwas zu entdecken.

Empfohlen für Kinder im ersten Lebensjahr.
Das Konzert dauert ca. 45 Minuten. Für ausreichend Kinderwagenstellplatz und Wickeltisch ist gesorgt.
Gefördert durch das Kuratorium KölnMusik
e.V. Medienpartner KÄNGURU
KölnMusik
Erwachsener mit Baby(s): € 6,- zusätzliche
Kinder ab einem Jahr: € 4,-


22.09.2017 Freitag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Marcel Beyer Sprecher
Ensemble Modern

Lesungskonzert mit Marcel Beyer und dem
Ensemble Modern
Marcel Beyer, der Köln aus seiner Zeit als Poetik-Dozent an der Universität gut kennt, gibt mit dem Frankfurter Ensemble Modern ein etwas anderes Konzert. Denn zwischen
Literatur und Musik entsteht ein farbiges Wechselspiel, wenn Sprecher und Instrumente im Miniaturdialog stehen. So treffen Gedichte von Beyer, Trakl, Benn und vielen anderen auf Musikstücke u. a. von Beethoven, Webern, Schulhoff und Nancarrow, die Ensemble-Mitglied HermannKretzschmar für seine Kollegen arrangiert hat.
19:00 Uhr, Empore : Marcel Beyer im
Gespräch. :
Gefördert durch das Kuratorium KölnMusik
e.V
KölnMusik in Zusammenarbeit mit dem
Literaturhaus Köln e.V.
€ 30,-


23.09.2017 Samstag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Chicuelo & Marco Mezquida
Juan Gómez „Chicuelo“ Gitarre
Marco Mezquida Klavier
Paco „de Mode“ Percussion

Dieses Konzert wird auch live auf
philharmonie.tv übertragen. Der Livestream
wird unterstützt durch JTI.
KölnMusik
€ 27,-


24.09.2017 Sonntag 16:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Sandra Medeiros Sopran
Joana Seara Sopran

L’Avventura London
Concerto Köln
Žak Ozmo Dirigent
Portugiesische und brasilianische Musik des
18. Jahrhunderts
KölnMusik
€ 35,- 30,- 25,- 20,- 15,- 10,-
Z: € 25,-


24.09.2017 Sonntag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie

Fatma Said Sopran
Daniel Heide Klavier
Clara Schumann

Mein Stern (1846)
für Singstimme und Klavier. Text von
Friederike Serre
Clara Schumann
Walzer (um 1833)
für Singstimme und Klavier. Text von Johann
Peter Lyser
Clara Schumann
Lorelei (1843)
für Singstimme und Klavier. Text von Heinrich
Heine
Felix Mendelssohn Bartholdy
Die Liebende schreibt op. 86,3 (1831). Text
von Johann Wolfgang von Goethe
aus: Sechs Gesänge op. 86 (1826–47)
Felix Mendelssohn Bartholdy
Suleika op. 34,4 (1837). Text von Marianne
von Willemer
aus: Sechs Gesänge op. 34 (1834–37)
Felix Mendelssohn Bartholdy
Andres Maienlied („Die Schwalbe fliegt“) op.
8,8. Text von Ludwig Hölty
aus: 12 Gesänge für eine Singstimme und
Klavier op. 8 (1824–27)
Robert Schumann
Meine Rose op. 90,2
aus: Sechs Gedichte von N. Lenau und
Requiem op. 90 (1850)
Robert Schumann
Frühlingsnacht op. 39,12
aus: Liederkreis op. 39 (1840)
Robert Schumann
„Mond, meiner Seele Liebling“ op. 104,1
aus: Sieben Lieder op. 104 (1851)
Robert Schumann
Liebeslied op. 51,5. Text von Johann
Wolfgang von Goethe
aus: Lieder und Gesänge II op. 51 (1840–49)
Robert Schumann
Singet nicht in Trauertönen op. 98a,7
aus: Lieder und Gesänge op. 98a (1849)
Robert Schumann
Widmung op. 25,1. Text von Friedrich Rückert
aus: Myrthen. Liederkreis von Göthe, Rückert

Byron, Th. Moore, Heine, Burns & J. Mosen
op. 25 (1840)
Robert Schumann
Requiem op. 90,7. Text von Lebrecht Dreves
aus: Sechs Gedichte von N. Lenau und
Requiem op. 90 (1850)
Pause
Francis Poulenc
Deux Poèmes FP 122 (1943)
für Singstimme und Klavier. Texte von de
Louis Aragon
Francis Poulenc
Les chemins de l’amour FP 106 (1940)
Chanson aus der Bühnenmusik „Léocadia“
(1940, verschollen). Text von Jean Anouilh
Francis Poulenc
„Non, Monsieur mon mari“. Arie der Thérèse
aus: Les Mamelles de Tirésias (1947)
Sherif Mohie El Din
Three poems by Amal Donqul (1989)
für Frauenstimme und Klavier
Gamal Abdel Rehim
Die Tochter des Sultans
für Singstimme und Klavier. Text nach einem
Volkslied
Rahbani
Gib mir die Flöte und singe
für Singstimme und Klavier. Text nach einem
Volkslied
Léo Delibes
Les filles de Cadix (1874)
für Singstimme und Klavier. Text von Louis
Charles Alfred de Musset
Pause gegen 20:45 | Ende gegen 21:45
KölnMusik
€ 30,-


25.09.2017 Montag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Vilde Frang Violine
Orchestre Philharmonique de Radio France
Mikko Franck Dirigent

Ludwig van Beethoven
Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 C-Dur zu op. 72
(1806)
für Orchester
Béla Bartók
Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 op.
posth. Sz 36 (1907–08)
Pause
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 (1802/03)
„Eroica“
Pause gegen 20:40 | Ende gegen 22:00
Westdeutsche Konzertdirektion Köln
Westdeutsche Konzertdirektion Köln
€ 100,- 90,- 70,- 55,- 45,- 20,-
Z: € 65,-


27.09.2017 Mittwoch 14:00 Uhr
Kölner Philharmonie
WDR Sinfonieorchester Köln

Deutscher Dirigentenpreis
2. Runde
Ende gegen 18:00
KölnMusik gemeinsam mit dem Deutschen
Musikrat, der Oper Köln, dem Gürzenich-Orchester Köln und dem WDR Sinfonieorchester Köln
Eintritt frei


28.09.2017 Donnerstag 12:30 Uhr
Kölner Philharmonie
Gürzenich-Orchester Köln
François-Xavier Roth Dirigent

30 Minuten einer Probe erleben: eine halbe Stunde vom Alltag abschalten, die Mittagspause oder den Stadtbummel unterbrechen und das tägliche Einerlei vergessen.PhilharmonieLunch wird von der KölnMusik gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester Köln und dem Gürzenich-Orchester Köln ermöglicht. PhilharmonieLunch ist für den Besuch mit Babys und Kleinstkindern nicht geeignet. Wir behalten uns vor, bei diesen Veranstaltungen Kinder erst ab dem Kindergartenalter (3 Jahre) in den Saal einzulassen. Bitte nutzen Sie stattdessen die zahlreichen Musikangebote für Familien mit Babys und kleinen Kindern unserer Reihe PhilharmonieVeedel.

KölnMusik gemeinsam mit dem Gürzenich-Orchester Köln Gürzenich-Orchester Köln
Eintritt frei


28.09.2017 Donnerstag 14:00 Uhr
Kölner Philharmonie
WDR Sinfonieorchester Köln

Deutscher Dirigentenpreis
3. Runde
Ende gegen 17:30
KölnMusik gemeinsam mit dem Deutschen
Musikrat, der Oper Köln, dem
Gürzenich-Orchester Köln und dem WDR
Sinfonieorchester Köln
Eintritt frei


29.09.2017 Freitag 10:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Gürzenich-Orchester Köln

Deutscher Dirigentenpreis
3. Runde
Ende gegen 13:00
KölnMusik gemeinsam mit dem Deutschen
Musikrat, der Oper Köln, dem
Gürzenich-Orchester Köln und dem WDR
Sinfonieorchester Köln

Eintritt frei


29.09.2017 Freitag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Ensemble und Internationales Opernstudio der
Oper Köln
WDR Sinfonieorchester Köln
Gürzenich-Orchester Köln

Deutscher Dirigentenpreis
Finalkonzert
Namhafte Wettbewerbe für junge Musiker gibt es viele, aber wenige für Dirigenten. Der Deutsche Dirigentenpreis wird erstmals 2017 ausgeführt und soll als Sprungbrett für große Karrieren dienen. Denn den Preisträgern winken nicht nur hohe Preisgelder, sondern auch Konzert-Engagements und Assistenzen bei deutschen Orchestern und an Opernhäusern. Durch die Nachwuchsförderung wird ein wichtiger Beitrag für die von der UNESCO-Kommission als immaterielles Weltkulturerbe ausgezeichnete deutsche Orchester- und Theaterlandschaft geleistet.
KölnMusik gemeinsam mit dem Deutschen
Musikrat, der Oper Köln, dem
Gürzenich-Orchester Köln und dem WDR
Sinfonieorchester Köln
€ 44,- 35,- 26,- 17,- 15,- 8,-
Z: € 26,-


30.09.2017 Samstag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Ricky Peterson org, keyb
Gene Lake dr
WDR Big Band Köln

Bob Mintzer ld, arr
Groovin’ Organ
Westdeutscher Rundfunk
Westdeutscher Rundfunk Köln

€ 29,- 26,- 22,- 15,- 10,- 8,-


 

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Pressemeldung Kölner Philharmonie

Baden-Baden, Festspielhaus, Wiener Philharmoniker – Bruckner und Mozart, 05.05.2017

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

 

Die Wiener Philharmoniker in Baden-Baden

 Bruckner und Mozart

Freitag, 05. Mai 2017, 19 Uhr

Das internationale Fernsehpublikum kennt das Orchester vom traditionellen Neujahrskonzert, Musikliebhaber freuen sich immer wieder darauf, dieses Orchester live zu hören: Die Wiener Philharmoniker kommen am Samstag, 5. Mai 2017 um 19 Uhr ins Festspielhaus Baden-Baden. Hier spielen sie Werke von Anton Bruckner und Wolfgang Amadeus Mozart. Herbert Blomstedt, langjähriger Chef des Gewandhausorchesters, dirigiert das Weltklasse-Orchester.

Festspielhaus Baden-Baden / Wiener Philharmoniker - Herbert Blomstedt © Martin Kubik

Festspielhaus Baden-Baden / Wiener Philharmoniker – Herbert Blomstedt © Martin Kubik

Herbert Blomstedts Bruckner-Interpretationen sind ungemein transparent und detailreich. Zudem wirkt die Lesart des schwedischen Maestros sehr direkt, wenn er nach langen Bögen die Musik mit gezielter Wucht zu ihren Höhepunkten führt. „Bruckner“, so Blomstedt,hat wie kein anderer Komponist die Unendlichkeit von Zeit und Raum in der Musik darstellen können“ – mit monumentalen Sinfonien, die Orchester und Dirigenten viel abverlangen: „Schon am Anfang muss man wissen, wo das Ziel ist. Beim Durchlaufen dieser Strecke darf die Spannung nie nachlassen, man darf aber auch nicht zu früh Emotion, Klangstärke und Intensität steigern. Bei der Gestaltung von Bruckners Musik ist es nötig, immer Reserven zu haben. Hierfür braucht man Geduld; in unserer Zeit keine sehr verbreitete Eigenschaft …“ Im Festspielhaus Baden-Baden ist Herbert Blomstedt regelmäßig zu Gast, oft als bedeutender Anwalt der brucknerschen Sinfonik. Nun präsentiert er gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern Bruckners Vierte, ein Werk, das mit dem dämmerigen Klang leiser Hornrufe und Streichertremoli beginnt und in einer fulminanten Schluss-Apotheose ausklingt. Die Charakterisierung der Symphonie als „romantisch“ stammt von keinem anderen als vom Komponisten selbst. Kein Wunder, nimmt die Musik dieser ersten in einer bejahenden Durtonart stehenden großen Bruckner-Symphonie doch an unzähligen Stellen einen derart innig-naturhaften Ton an, dass man fast an musikalische Stimmungsbilder denken könnte. Tatsächlich bekannte Bruckner, er habe beim Komponieren eine „mittelalterliche Stadt in der Morgendämmerung“, „Ritter auf stolzen Pferden“ sowie „Waldesrauschen“ und „Vogelsang“ im Sinn gehabt. Was Herbert Blomstedt immer wieder an Bruckners Werken fasziniert? „Die Erhabenheit seiner Musik. […] Kein anderer Komponist hat es geschafft, diese so mit Sinn und durchgehender Schönheit zu füllen, und das in neun Sinfonien, die grundverschieden sind.“

Festspielhaus Baden-Baden / Wiener Philharmoniker bei Neujahrskonzert © Terry Linke

Festspielhaus Baden-Baden / Wiener Philharmoniker bei Neujahrskonzert © Terry Linke

Vor Bruckners Romantischer widmen sich Herbert Blomstedt und die Wiener Philharmoniker der Mozart-Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543 aus dem Jahr 1788. Immer wieder rätselten Musikwissenschaftler, was Mozart wohl zu dieser Sinfonie bewogen haben mag – nach seinen eigenen Aussagen hatte er während der Entstehungszeit immer wieder „schwarze Gedanken“, die dem Werk im frühen 19. Jahrhundert den Beinamen „Schwanengesang“ eingebracht haben könnte. Übergroße Lebensfreude und eben diese „dunkle Gedanken“ bilden die emotionalen Pole dieses Meisterwerks. Informationen und Eintrittskarten: Tel. 07221 / 30 13 101, PMFSphBB

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