Salzburg, Salzburger Festspiele 2017, Belcanto zum Festspiel-Ende – Lucrezia Borgia, IOCO Kritik, 10.09.2017

September 12, 2017 by  
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Salzburger Festspiele

Salzburg / Grosses Festspielhaus © Salzburger Festspiele / Luigi Caputo

Salzburg / Grosses Festspielhaus © Salzburger Festspiele / Luigi Caputo

Belcanto beendet die Salzburger Festspielsaison 2017

Lucrezia Borgia von Gaetano Donizetti

Von Daniela Zimmermann

BELCANTO in reinster Form beendete im Großen Festspielhaus die Salzburger Festspiele 2017; Schöngesang, leider verpackt in einer grausigen Giftmischertragödie. In alter Tradition begannen die Festspiele 2017 am 21. Juli mit dem Mysterienspiel Jedermann von Hugo von Hoffmannsthal,

um über großartige Opern wie La clemenza di Tito, Ariodante, Wozzeck, mit hinreißendem Schauspiel wie Kasimir und Karoline oder Rose Bernd, begleitet von Meisterklassen oder Konzerten am 30.8. mit Lucrezia Borgia von Gaetano Donizetti (1797 – 1848) konzertant auszuklingen.

Lucrezia Borgia wurde 1833, in der Hoch-Zeit des Belcanto, am Teatro alla Scala in Mailand uraufgeführt. Das Libretto schrieb Felice Romani nach dem ebenfalls 1833 erschienenen Buch von Victor Hugo. Donizetti und Romani halten sich in der Oper streng an die zu ihrer Zeit bestehenden Vorurteile über Lucrezia Borgia, der Tochter von Papst Alexander VI., bürgerlich italienischer Name Rodrigo Borgia. Lucrezia war als gefährliche Intrigantin, Giftmischerin und Ehebrecherin gebrandmarkt, der nichts heilig war. (Ein maßgeblich von Hugo, Dumas und anderen Männern unkritisch gefördertes Vorurteil; durch neuere Forschung weitgehend widerlegt.) Doch Victor Hugo und der Belcanto dominierten, waren 1833 höchst populär. Das Ergebnis: Lucrezia Borgia. Szenische Produktionen sind wegen der psychogenen Windungen problematisch. Konzertante Aufführungen dagegen geben dem Belcanto, der herrlichen Musik, virtuoser Vokalkunst freien Raum. So geschehen in Salzburg, wo die Sommerfestspiele 2017 mit wunderbarem Gesang, in vollkommener Tongebung und Klangschönheit endeten.

 Salzburger Festspiele / Lucrezia Borgia mit vlnr Krassimira Stoyanova, Marco Armiliato, Juan Diego Florez © Salzburger Festspiele / Marco Borrelli

Salzburger Festspiele / Lucrezia Borgia mit vlnr Krassimira Stoyanova, Marco Armiliato, Juan Diego Florez © Salzburger Festspiele / Marco Borrelli

Felice Romani verlegt die Handlung ins karnevalistischen Treiben von Venedig, wo sich die in der Bevölkerung unbeliebte Lucrezia Borgia mit Maske und Hauptmann Gennaro, über die gegenseitige Herkunft wenig wissend, treffen und verlieben. Lucrecias Gatte, Don Alfonso d’Este erfährt von der Zuneigung seiner Frau zu diesem jungen Mann und beabsichtigt, diesen zu töten. Lucrezia versucht vergeblich ihren eifersüchtigen Mann umzustimmen. Lucrezia wiederum vergiftet die Freunde von Gennaro, aus Rache für deren Schmähungen. Unerwartet ist Gennaro auch unter den Freunden und trinkt mit ihnen den vergifteten Wein, will mit seinen Freunden sterben, verweigert das Gegengift. Jetzt gibt sie sich Gennaro als seine Mutter zu erkennen, in deren Armen er stirbt. Sie selbst stirbt am gebrochenen Herzen.

Festliches und Makabres, Tragisches oder Komisches: Gegensätze konzertant, allein mit der Stimme auszudrücken, zeichnet Lucrezia Borgia in Salzburg. Krassimira Stoyanova überzeugt in der mörderischen wie zwiespältigen Partie der Lucrecia Borgia; einerseits liebende Mutter andererseits das vor keiner schrecklichen Bösartigkeit zurückschreckende Teufelsweib. Stoyanova beseelt das Menschliche der Lucretia mit sicherem Sopran und satten Timbre; die facettenreichen Koloraturen bringt sie ausdrucksstark, ohne in überzeichnende Koloraturartistik zu verfallen. Der Besucher empfand so, dank Stoyanova, mit der zerrissenen Lucrezia, einer von der Rache des Himmels getroffenen Frau.

Juan Diego Florez als Gennaro erfüllte dagegen die Belcanto-Träume des Publikums. Mit hellem Klang und virtuoser Beweglichkeit in hohen Tenorlagen beherrschte Diego Florez seine anspruchsvolle Partie und begeisterte das Publikum. Seine große, von der großen Liebe zu der unbekannten Frau erfüllten Arie zu Beginn des 2. Aktes „T’amo qual dama un angelo…..“ (Ich liebe dich wie einen Engel), wurde ebenso enthusiastisch gefeiert wie sein sterbendes „Sono un Borgia? O ciel!”. Florez gab mit seiner hellen Tenorstimme und auffälliger Leichtigkeit dem Belcanto wunderbaren Ausdruck; doch auch dem jungen Gennaro verlieh er Charakter, wenn auch über den Belcanto der Ausdruck, Leidenschaft etwas kurz kam.

Salzburger Festspiele / Lucrezia Borgia mit Solisten, dem Wiener Staatsopernchor und dem Mozarteumorchester © Salzburger Festspiele / Marco Borrelli

Salzburger Festspiele / Lucrezia Borgia mit Solisten, dem Wiener Staatsopernchor und dem Mozarteumorchester © Salzburger Festspiele / Marco Borrelli

 

Doch auch die anderen Partien der Oper waren in Salzburg blendend besetzt: Maffio Orsini, eine Hosenrolle, Gennaros engster Freund und Gegner der Lucrezia, sang die junge, italienischen Mezzosopranistin Tersea Lervolino unbekümmert leicht, mit warmen Mezzosopran. In der nächsten Saison wird Lervolino in dieser Partie an der Bayerischen Staatsoper  (ich freue mich!) zu hören sein. Aber auch Ildar Abdrazakov als Don Alfonso d´Este wurde für einen breiten schweren Bass bejubelt, wie die Interpreten der anderen kleineren Partien. Mingjie Lei als Jeppo Liverotto, Ilker Arcayürek als Oloferno Vitellozzo, Gleb Peryazev als Apostolo Gazella, Ilya Kutyukin als Ascanio Petrucci, Andrzej Filonczyk als Gubetta, Andrew Haji als Rustighello sowie Gordon Bintner als Astolfo. Marco Armillato führte Ensemble, den Wiener Staatsopernchor und das Mozarteumorchester sängerfreundlich, den Stimmen, dem Belcanto  „Vorfahrt zu geben“.

Der Applaus des Publikums goutierte Dirigat, Orchester, Solisten wie Chor: Begeistert wie einhellig. Doch der große Applaus galt wohl nicht nur dem berührenden Belcanto, sondern, an diesem finalen Theaterabend, auch den Verantwortlichen des so spannenden Salzburger Festspielsommers 2017.

Rathen, Landesbühne Sachsen, Spielplan August 2017

Landesbühnen Sachsen 

Landesbühne Sachsen / Felsenbühne Rathen - Der Freischütz ©Martin Krok - Montage Martin Reißmann

Landesbühne Sachsen / Felsenbühne Rathen – Der Freischütz © Martin Krok – Montage Martin Reißmann

 

Spielplan August 2017


Felsenbühne Rathen


Do         03.08.2017     20:00         Der Freischütz  – Romantische Oper von Carl Maria von Weber              Felsenbühne Rathen


Fr           04.08.2017       15:00       Schneeweißchen und Rosenrot    Felsenbühne Rathen

+ 20:00  Der Freischütz    Felsenbühne Rathen


Sa         05.08.2017       15:00      Schneeweißchen und Rosenrot    Felsenbühne Rathen

+20:00   Der Freischütz       Felsenbühne Rathen


So          06.08.2017       15:00      Konzert der Sächsischen Bergsteigerchöre              Felsenbühne Rathen              Kooperation  mit Sandstein&Musik


Landesbühne Sachsen / Felsenbühne Rathen - Die Sonne © Hagen König

Landesbühne Sachsen / Felsenbühne Rathen – Die Sonne © Hagen König

Di           08.08.2017       15:00      Die Sonne       Felsenbühne Rathen


Mi          09.08.2017       11:00                                   Die Sonne         Felsenbühne Rathen


Do         10.08.2017       11:00                                   Schneeweißchen und Rosenrot        Felsenbühne Rathen


Fr           11.08.2017       20:00                                   Der Freischütz              Felsenbühne Rathen


Sa          12.08.2017       15:00   Schneeweißchen und Rosenrot        Felsenbühne Rathen

20:00                   Der Freischütz                                Felsenbühne Rathen


So          13.08.2017       16:00                                   Der Freischütz              Felsenbühne Rathen


Mi          16.08.2017       15:00                                   Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt               Felsenbühne Rathen


Do         17.08.2017       11:00                                   Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt               Felsenbühne Rathen


 Fr           18.08.2017       19:00             Winnetou I       Felsenbühne Rathen


 Sa          19.08.2017       14:00               Schneeweißchen und Rosenrot                Felsenbühne Rathen

+19:00               Winnetou I       Felsenbühne Rathen


 So          20.08.2017       19:00                Gastspiel Zwinger-Trio    Felsenbühne Rathen


Di           22.08.2017       11:00                   Winnetou I            Felsenbühne Rathen


Mi          23.08.2017       15:00                   Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt               Felsenbühne Rathen


Do         24.08.2017       11:00                   Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt               Felsenbühne Rathen


Fr           25.08.2017       19:00                   Der Freischütz        Felsenbühne Rathen


Sa          26.08.2017       14:00                   Schneeweißchen und Rosenrot                        Felsenbühne Rathen

19:00                   Der Freischütz             Felsenbühne Rathen


So          27.08.2017       15:00       Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt               Felsenbühne Rathen


Radebeul und außerhalb


So          06.08.2017       16:00                                    Pyramus und Thisbe

Goethe-Theater Bad Lauchstädt


Landesbühne Sachsen / Felsenbühne Rathen - Die Sonne - Antje Kahn © Hagen König

Landesbühne Sachsen / Felsenbühne Rathen – Die Sonne – Antje Kahn © Hagen König

So          13.08.2017       16:00                                   Die Sonne                                                        Freizeitoase Mortka


Do         17.08.2017       20:00                                   Die Zauberflöte             Luisenburgfestspiele               Wunsiedel


Fr           18.08.2017       20:00                                   Die Zauberflöte             Luisenburgfestspiele               Wunsiedel


Sa          19.08.2017       15:00                                   Die Zauberflöte            Luisenburgfestspiele               Wunsiedel


So          20.08.2017       15:00                                   Die Zauberflöte             Luisenburgfestspiele               Wunsiedel


So          27.08.2017       19:00                                   Eine Nacht in Venedig             König Albert Theater Bad Elster


Mi          30.08.2017       19:30    V                        Der Glöckner von Notre Dame           Freizeitoase Mortka


Do         31.08.2017       19:30    V                       Der Glöckner von Notre Dame           Freizeitoase Mortka


STÜCKINDEX und Infos zu den Konzerten und Sonderveranstaltungen


DIE GOLDENE GANS ODER WAS WIRKLICH KLEBEN BLEIBT

Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 5)

Zum Golde drängt doch alles, selbst wenn es nur ein goldiges Federvieh ist. Frei nach den Brüdern Grimm erleben wir die Geschichte vom gutherzigen «Dummling» Klaus, der von seinen Brüdern Kunz und Franz in der familieneigenen Schusterwerkstatt alle anstehenden Arbeiten zu erledigen hat, während seine Brüder über ihre nahe Zukunft als steinreiche Männer phantasieren. Aber auch Klaus hat einen Traum: Er fertigt in seiner knappen Freizeit feine schöne Tanzschuhe für ein Mädchen, in welches er sich irgendwann einmal über beide Ohren verlieben wird. Darüber können seine Brüder nur lachen und überhäufen ihn mit weiteren Arbeiten. Doch wie im Märchen üblich, entpuppt sich der vermeintlich Dumme am Ende als der eigentlich Weise. Klaus teilt im Wald mit einer alten Frau, welche eine Hexe ist, seine karge Wegzehrung und entdeckt zur Belohnung dafür eine Goldene Gans unter einem Baumstumpf. Die Gans ist von magischer Anziehungskraft, so dass Bauern, Wirtstöchter und selbst der Pfarrer an ihr kleben bleiben. Klaus trägt die Goldene Gans mit der gierigen Gesellschaft im Schlepptau ins Schloss, wo die traurige Prinzessin darauf wartet, zum Lachen gebracht zu werden. Der König und sein Haushofmeister versprechen als Belohnung dafür, dass die Prinzessin endlich einmal lacht, ein halbes Königreich und eine ganze Prinzessin!

I: Peter Kube; A: Ulrike Kunze


Winnetou I – Von Olaf Hörbe nach Karl May

Die Schienen für den Bau der Eisenbahn sind ein fremdes Element auf der indianischen Erde – und Vorboten weiterer Eroberungen durch die weißen Männer. Winnetou weiß um deren technische Überlegenheit, gleichzeitig ist mit Klekih-petra ein weißer Mann an seiner Seite, der nicht den Feindbildern entspricht. Winnetou sucht nach Lösungen für die tiefe Krise, in der sich die Indianer befi nden. In dieser Situation treff en Winnetou und Old Shatterhand aufeinander. Doch bis zur Blutsbrüderschaft der beiden ist es noch ein weiter Weg …

Geritten wird wie immer auf feurigen Pferden. Eff ektvolle Kämpfe, Stunts und artistische Einlagen verleihen der Auff ührung einen besonderen Reiz.

I: Manuel Schöbel; A: Stefan Wiel; M: Hans-Peter Preu; Kampfchoreografi e: awego


Schneeweißchen und Rosenrot, Ein Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 5)

Zwerg Grobwurz ist grimmig, sind doch alle Geschöpfe in seinem Wald mindestens zu zweit: die Pilze, Bäume, Käfer … «Nur ich bin einsam. Wie ein Bart, das ist hart» beschwert er sich und beschließt, gegen diese Ungerechtigkeit ins Feld zu ziehen. In seinem Zorn kommen ihm Prinz Konrad und sein Bruder Heinrich gerade recht. Kurzerhand hext er ihnen Hass und Neid aufeinander an und verzaubert sie dann in einen Bären und einen Jäger, die sich gegenseitig umbringen sollen. Eines Nachts sucht der Bär Schutz in der Hütte von Schneeweißchen und Rosenrot …

I: Steff en Pietsch; A: Ulrike Schlafmann; M: Sebastian Undiz


CARMINA BURANA

Cantiones profanae von Carl Orff, Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

Das populäre Chorwerk beschwört wirkungsvoll eine sinnenfrohe mittelalterliche Welt. Solisten und der Chor der Landesbühnen Sachsen, die Singakademie Dresden e.V. und die Elbland Philharmonie Sachsen sorgen in einer konzertanten Aufführung für ein gewaltiges archaisches Klangerlebnis.


DER FREISCHÜTZ

Romantische Oper von Carl Maria von Weber,Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

Landesbühne Sachsen / der Freischütz Alban Lenzen (Kaspar) © Hagen König

Landesbühne Sachsen / der Freischütz Alban Lenzen (Kaspar) © Hagen König

Inspiriert wurde die deutsche Nationaloper, die sich musikalisch zwischen Himmel und Hölle bewegt, zwischen Brautkrone und Totenkranz, zwischen volkstümlicher Fröhlichkeit und bedrückender Dämonie, von der wild-romantischen Wald- und Felslandschaft vor den Toren Dresdens, wo Weber Teile des Werkes komponierte.

Das Lebensglück des Jägerburschen Max hängt von einem einzigen Probeschuss ab. Nur wenn ihm dieser perfekt gelingt, kann er seine geliebte Agathe zur Frau bekommen und Erbförster werden! Da Max als guter Schütze in der letzten Zeit jedoch nichts mehr trifft, fühlt er sich von finsteren Mächten umgarnt. Um den Teufelskreis aus Angst und Versagen zu durchbrechen, lässt er sich schließlich überreden, Hilfe anzunehmen – und zwar ausgerechnet von Kaspar, der mit dem schwarzen Jäger Samiel im Bunde ist und Max rät, in der Wolfsschlucht Freikugeln zu gießen, die immer treffen …


DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME

Schauspiel mit Musik nach dem Roman von Victor Hugo /Fassung von Peter Dehler

Die berühmte Liebesgeschichte zwischen der schönen Esmeralda und dem hässlichen Glöckner Quasimodo entführt uns in das Paris des Jahres 1482. Auf dem Höhepunkt des jährlichen Narrenfestes wird Quasimodo zum König der Narren gewählt. Auf diesem Fest zieht Esmeralda mit ihrem Tanz alle Blicke auf sich. Domprobst Frollo verfällt ihr augenblicklich und auch Quasimodo verliebt sich so, dass er Esmeralda entführen will. Dabei wird er von Phoebus, einem Hauptmann der königlichen Garde, gestellt. Quasimodo muss seine Tat am Schandpfahl büßen. Esmeralda hingegen hat sich unsterblich in ihren Retter Phoebus verliebt. Als sie sich nächtlings treffen, wird Phoebus von dem eifersüchtigen Frollo niedergestochen. Der Priester entkommt unerkannt. Statt seiner wird Esmeralda des Mordes und der Hexerei angeklagt …

MIT TOM PAULS ALS GLÖCKNER VON NOTRE DAME!


DIE ZAUBERFLÖTE

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart für die ganze Familie, Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

Ein Prinz. Eine entführte Prinzessin, die befreit werden soll. Ein riesiger Drache, der wie von Zauberhand besiegt wird. Eine fürsorgende Mutter, die sich als rachelüstern entpuppt. Ein dämonischer Herrscher, der sich als warmherzig und fürsorgend erweist. Eine hässliche Alte, die sich in ein schönes junges Mädchen verwandelt. Eine Flöte, die gefährliche Löwen in zahme Kätzchen verwandelt. Ein Glockenspiel, das wütende Männer besänftigt. Gefährliche

Prüfungen, die die Helden bestehen müssen. In Mozarts wunderbarer Oper liegen Gut und Böse, Tragik und Komik, Natur und Märchen dicht beieinander. Und ein Märchen für die ganze Familie wird auf der Felsenbühne erzählt: Kinder aus aller Herren Länder treffen

aufeinander, entdecken ein Märchenbuch, lassen sich von der Geschichte mitreißen und werden sogar zu Mitgestaltern der «Zauberflöte».


MOMO

Ein Tanzstück von Wencke Kriemer de Matos für die ganze Familie nach dem Roman von Michael Ende, Komposition von Michio Woirgardt (ab 6)

Die kleine Momo, die eines Tages am Rande einer großen Stadt auftaucht, als wäre sie schon immer da gewesen, hat besondere Fähigkeiten – sie kann gut beobachten, zuhören und bei ihr werden die schönsten Spiele gespielt! Deshalb findet Momo unter den Menschen der Stadt schnell viele Freunde. Doch dann erscheinen merkwürdige graue Herren und beginnen, den Menschen ihre Zeit zu stehlen, um selbst davon zu leben. Es wird kalt und immer kälter auf der Welt. Momos Freunde geraten ebenso in Gefahr wie Momo selbst, zumal das Mädchen die Zeit- Diebe durchschaut und deshalb von ihnen gejagt wird. In dieser ausweglosen Situation führt die Schildkröte Kassiopeia Momo zu Meister Hora, der die Macht hat, die Zeit anzuhalten! Mit Horas Hilfe endlich gelingt es Momo, das wachsende Heer der Zeitdiebe zu besiegen.


SCHNEEWEISSCHEN UND ROSENROT

Ein Märchen nach den Brüdern Grimm von Manuel Schöbel (ab 5)

Zwerg Grobwurz ist grimmig, sind doch alle Geschöpfe in seinem Wald mindestens zu zweit: die Pilze, Bäume, Käfer … «Nur ich bin einsam. Wie ein Bart, das ist hart» beschwert er sich und beschließt, gegen diese Ungerechtigkeit ins Feld zu ziehen. In seinem Zorn kommen ihm Prinz Konrad und sein Bruder Heinrich gerade recht. Kurzerhand hext er ihnen Hass und Neid aufeinander an und verzaubert sie dann in einen Bären und einen Jäger, die sich gegenseitig umbringen sollen. Eines Nachts sucht der Bär Schutz in der Hütte von Schneeweißchen und Rosenrot …


WINNETOU I

Von Olaf Hörbe nach Karl May

Die Schienen für den Bau der Eisenbahn sind ein fremdes Element auf der indianischen Erde – und Vorboten weiterer Eroberungen durch die weißen Männer. Winnetou weiß um deren technische Überlegenheit, gleichzeitig ist mit Klekih-petra ein weißer Mann an seiner Seite, der nicht den Feindbildern entspricht. Winnetou sucht nach Lösungen für die tiefe Krise, in der sich die Indianer befinden. In dieser Situation treffen Winnetou und Old Shatterhand aufeinander. Doch bis zur Blutsbrüderschaft der beiden ist es noch ein weiter Weg … Geritten wird wie immer auf feurigen Pferden. Effektvolle Kämpfe, Stunts und artistische Einlagen verleihen der Aufführung einen besonderen Reiz.


ZORRO – DAS MUSICAL

Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings, Co-Komponist und musikalische Anpassung: John Cameron, Originalgeschichte: Stephan Clark und Helen Edmundson, Deutsch von Holger Hauer (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch) Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei Brüder, die zu erbitterten Feinden werden.

Ramon schaltet den Vater aus, um dessen Macht brutal an sich zu reißen. Dass sich hinter dem Rächer Zorro sein Bruder Diego verbirgt, kann Ramon nicht ahnen. Ein spannendes, actionreiches Spektakel, verbunden mit einer romantischen Liebesgeschichte und untermalt von temperamentvollem spanischen Flamco-Pop.

ML: Hans-Peter Preu; I: Manuel Schöbel; A: Stefan Wiel, mit Live-Band | 20.05. | 21.05. | 26.05. | 09.06.


ALS DIE BILDER SPRECHEN LERNTEN – SILENT MOVIES Tanzabend von Carlos Matos

Mit «Silent Movies» wirft Choreograf Carlos Matos einen durchaus amüsierten Blick hinter die Kulissen eines historischen Filmstudios, um der besonderen Ästhetik des Stummfi lms mit der ebenfalls nonverbalen Kunst des Tanzes auf die Spur zu kommen. Vor allem fasziniert ihn die damals übliche «große theatralische Geste».

Ch: Carlos Matos; A: Tom Böhm | 11.06.


DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK Mono-Oper von Grigori Frid (ab 14)

Von Juli 1942 bis zur Verhaftung durch die Gestapo im August 1944 hielt sich Anne Frank mit ihrer Familie in einem Amsterdamer Hinterhaus versteckt. Die Tagebucheinträge des Mädchens sind Zeugnis ihrer Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit. Der russische Komponist Grigori Frid hat die Texte seines Librettos aus diesem Original übernommen und in eine musikalisch-lyrische Erzählung mit hoher emotionaler Kraft integriert, die dem einzigartigen Werk Anne Franks Rechnung trägt.

ML: Thomas Gläser; I / A: Klaus-Peter Fischer | 07.05.


DIE KLEINE HEXE TOSCANELLA

Puppentheater nach dem Kinderbuch von Gunter Preuß mit Illustrationen von Thomas Leibe (ab 6) Toscanella Flieg-so-gern lebt mit ihrem Schwein Schlacht-mich-nicht allein in ihrem Hexenhäuschen. Doch als sie dem Hexerich Ernest von Schloss Edelstein begegnet, wird alles kompliziert: Die Knollenblätterpilzsuppe schmeckt nicht mehr und selbst Weitspucken und Fluchen machen keinen Spaß. Zu einem feinen Hexerich passt nämlich nur eine feine Dame. Eine Geschichte über das erste Verliebtsein und die Frage, wer man eigentlich ist.

I: Odette Bereska; A: Stefan Spitzer; M: Hans-Peter Preu | 25.04. | 26.04.


DR. JEKYLL UND MR. HYDE Schauspiel von David Edgar nach Robert Louis Stevenson

In seiner Erzählung ging Robert Louis Stevenson dem Zwiespalt der menschlichen Seele auf den Grund. Der menschenfreundliche Dr. Jekyll entwickelt im London des 19. Jahrhunderts einen Trank, der es ihm ermöglicht, einen Teil seines Ichs abzuspalten und in ihm all das auszuleben, was er sich sonst aus moralischen Gründen verbietet. So wird der zynische, sadistische Mr. Hyde zum Leben erweckt, der grausame Verbrechen begeht. Eine packende und schillernde Bühnenbearbeitung!

I: Axel Köhler; A: Stefan Wiel | 06.05.


EINE NACHT IN VENEDIG Operette von Johann Strauß

In Venedig ist Karneval – die Zeit der Masken, der heimlichen Rendezvous und der großen Verwechslungen: «Komm in die Gondel», lockt Caramello die Senatorengattin Barbara, um sie zum Herzog zu entführen. Doch ebenso wie Caramello kein wahrer Gondoliere ist, ist auch die verkleidete Schöne in seinem Boot nicht die Senatorengattin …

ML: Florian Merz / Hans-Peter Preu; I: Wolfgang Dosch; A: Stefan Wiel;

Mimografi e: Ralf Herzog; O: Elbland Philharmonie Sachsen | 12.05.


FISCH ZU VIERT Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer Kooperation mit dem Theaterkahn Dresden Seit 30 Jahren ist der Diener Rudolf den gut betuchten Brauerei-Erbinnen Charlotte, Cäcilie und Clementine in buchstäblich jeder Lage zu Diensten. Dafür hat jede von ihnen versprochen, ihn im Testament zu bedenken. Als Rudolf jedoch um vorzeitige Auszahlung seines Anspruchs bittet, will keine der Schwestern mehr von ihrem Versprechen wissen. Stattdessen bringen sie Arsen und manipulierte Blitzableiter ins Spiel. Tempo, Sprachwitz und Komik in einer der erfolgreichsten Kriminalkomödien!

I: Peter Kube; A: Tom Böhm; M: Wolfgang Torkler / Christian Schöbel | 19.05.


HEUTE ABEND: LOLA BLAU Musical für eine Darstellerin von Georg Kreisler

Die berührende Geschichte einer Künstlerin spiegelt in melancholischen, bissigen und komischen Chansons das Schicksal Kreislers, der Wien als Jude 1938 verlassenmusste: Auch Lola Blau wird aus Europa vertrieben. Die Sängerin, in den USA gnadenlos vermarktet, hoff t nach dem Krieg auf einen berufl ichen Neubeginn in Wien, doch die restaurativen Verhältnisse machen es ihr nicht leicht.

ML: Uwe Zimmermann; I: Ute Raab; A: Irina Steiner | 27.04. | 14.06


IM WEISSEN RÖSSL Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung «Bar jeder Vernunft»

Zahlkellner Leopold himmelt seine Chefi n Josepha Vogelhuber an, die ihrerseits dem Anwalt Dr. Siedler schöne Augen macht, der wiederum die attraktive Fabrikantentochter Ottilie liebt, deren Vater von Sigismund, dem Sohn seines ärgsten Geschäftskonkurrenten, verfolgt wird, dessen Herz für das entzückend lispelnde Fräulein Klärchen schlägt …

ML: Hans-Peter Preu / Thomas Gläser; I: Manuel Schöbel; A: Marlit Mosler, O: Elbland

Philharmonie Sachsen / Chursächsische Philharmonie / Leipziger Symphonieorchester

| 01.05. | 20.05. | 21.05.


LA CENERENTOLA – ASCHENPUTTEL ODER DER TRIUMPH DER LIEBE –

Komische Oper von Gioacchino Rossini

Rossini hat eine romantische und dennoch komödiantische Aufstiegs- und Liebesgeschichte komponiert, die dem «Barbier von Sevilla» musikalisch in nichts nachsteht: Der ruinierte Don Magnifi co möchte eine seiner beiden leiblichen Töchter dem Prinzen Ramiro vermählen, aber: Der Prinz, geführt von seinem weisen LehrerAlidoro, verliebt sich natürlich in das «unscheinbare» Aschenputtel!

ML: Hans-Peter Preu; I: Annette Jahns; A: Stefan Wiel; O: Elbland Philharmonie

Sachsen | 06.05.


LA TRAVIATA Oper von Giuseppe Verdi

Im Mittelpunkt des Melodramas steht Violetta, eine Außenseiterin der Gesellschaft, eine lebenshungrige junge Frau, die im vergnügungssüchtigen Paris ihr Geld als Halbweltdame verdienen muss, auch wenn sie damit ihr Leben, ihre Gesundheit ruiniert.

Die große Liebe, die ihr der junge Alfredo aus gutbürgerlichem Hause entgegenbringt, scheint ihr die Rettung, doch führt die ungleiche Liaison in die Tragödie.

ML: Hans Peter Preu; I / K: Hinrich Horstkotte; B: Martin Dolnik; O: Elbland Philharmonie

Sachsen | 28.04. | 30.04. | 04.05. | 07.05. | 14.05. | 07.06.


PRINZESSINNEN Tanztheater mit Wencke Kriemer de Matos

Die «Prinzessin»! Sie ist Projektionsfl äche – unerfüllter oder unerfüllbarer – Wünsche, aber auch eine Inkarnation von Glück, Aufmerksamkeit und gesellschaftlichem Erfolg und kann auch ein Traum sein, der Wirklichkeit geworden ist. Was aber macht eine Prinzessin aus? Dass sie als solche behandelt wird oder als solche handelt? Ihre Herkunft? Ihre äußere oder innere Schönheit? Ihre ewige Jugend? Weder Dornröschen hinter ihrer Hecke noch Schneewittchen in ihrem Glassarg altern, ebenso wenig wie Prinzessin Diana, die durch ihren frühen Tod wohl auf ewig «die Königin der Herzen» bleiben wird …

I: Manuel Schöbel; Ch: Wencke Kriemer de Matos; A: Kim Scharnitzky | 24.05.


TANGO PIAZZOLLA Tanztheater von Carlos Matos mit der Musik von Astor Piazzolla – UA –

Piazzollas Musik weiß, dass Tango eine Sehnsucht ist. Die Sehnsucht nach der entschwundenen Kindheit und Jugend, die wehmütige Erinnerung an Freunde, Geliebte, die erste Umarmung, den ersten Kuss. Tango ist auch die Musik der Wünsche und unerfüllten Hoff nungen. Im Tanzabend von Carlos Matos begegnen sich Menschen mit ihren zerbrochenen Träumen auf der Suche nach dem Glück, und sie begegnen der leidenschaftlichen Musik Astor Piazzollas.

I: Carlos Matos; A: Kerstin Laube | 13.05. | 14.05. | 15.06. | 16.06.


„IN GOTTES EIGENEM LAND“

Schauspiel von Olaf Horbe nach dem gleichnamigen historischen Roman von Eberhard Gorner – UA –

Premiere am 29.4.2017, 19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen

Im Auftrag der Franckeschen Stiftungen Halle geht der lutherische Theologe Heinrich Melchior Mühlenberg ( Moritz Gabriel) 1742 nach Pennsylvania, um die dort ansässigen deutschen Gemeinden zu betreuen. Nach seiner Ankunft in Philadelphia beginnt ermit dem Aufbau einer lutherischen Kirche. Machtkämpfe zwischen verschiedenen religiösen Sekten, persönliche Entbehrungen, Kriege, die wechselvolle Beziehung zu dem Delawaren-Häuptling «Fliegender Pfeil» (Gojko Mitic) , aber auch die große Liebe zu seiner Frau, die ihm eine starke Partnerin ist, bestimmen sein Leben. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms Reformationsjubiläum 2017 von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages unterstützt.

Kooperation mit dem Theaterpädagogischen Zentrum Sachsen e. V., gefördert von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung

I: Damian Cruden; A: Tilo Staudte; M: Paul Heller; PL: Jane Taubert | 29.04. | 30.04. | 01.05. | 05.05.

 

Pressemeldung Landesbühne Sachsen

Dresden, Landesbühne Sachsen, Spielplan September 2016

Theater Landesbühnen Sachsen

L A N D E S B Ü H N E N   S A C H S E N GmbH –Radebeul / Abstecher  – Spielplan   September 2016

Plan September 2016  : Landesbühnen Sachsen Großer Saal/ Glashaus/ Goldne Weintraube/Studiobühne und Felsenbühne Rathen und   Unterwegs


 

Felsenbühne Rathen, Amselgrund 17, 01824 Kurort Rathen, Tel. 035024/7770, www.felsenbuehne-rathen.de

3 Premieren im September 2016 (Infos dazu nach dem Plan)

Premiere 1: SIEHST DU SCHON DIE WICHTEL FLITZEN …, Figurentheater für Kinder (ab 4) UA

Premiere am 21.9.2016 KITA «Thomas Müntzer» Radebeul

Premiere 2: BIG DEAL,  Schauspiel von David S. Craig (ab 13)

Premiere am 27.9.2016 projekttheater dresden,

Premiere 3: PHILEMON UND BAUCIS, Marionettenoper von Joseph Haydn

Kooperation mit dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen

Es spielt das «Ensemble Charpentier» der Elbland Philharmonie Sachsen

Premiere am 16.9.2016 im Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen

Premiere am 15.10.2016 Theater Radebeul im Rahmen von IRRTÜMER III


Felsenbühne Rathen

Fr            02.09.2016           19:00                     Carmina Burana, Carl Orff

Sa            03.09.2016           17:00                     Carmina Burana, Carl Orff

So           04.09.2016           15:00                     Winnetou I, Abenteuerstück vonOlaf Hörbe nach Karl May

Di            06.09.2016           14:30     GV           Winnetou I

Sa            10.09.2016           15:00                     Winnetou I

So           11.09.2016           15:00                     Schneeweißchen und Rosenrot, von Manuel Schöbel nach einem Märchen der Brüder Grimm


Theater Radebeul

So           11.09.2016           15:00                     Theaterfest zur Spielzeiteröffnung

So           11.09.2016           19:30                     Gala zur Spielzeiteröffnung

Do          15.09.2016           19:30                     Das Geheimnis der blauen Schwerter, Schauspiel von Katrin Lange Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Fr            16.09.2016           20:00                     Die Ritter der Tafelrunde, Komödie von Christoph Hein       Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Sa            17.09.2016           15:15     GV           Die Welt ist rund, Für Kinder und Philosophen von Gertrude Stein (Figurentheater ab 4)             Studiobühne

Fr            23.09.2016           19:00                     junges.studio: Sneak Music Stage zu „Big Deal“                Landesbühnen Sachsen – Studiobühne

So           25.09.2016           11:00     Matinee zu A Streetcar Named Desire – Endstation Sehnsucht, Oper von Andre Previn nach dem Stück von Tennessee Williams         – Glashaus

So           25.09.2016           19:00                     Hamlet , Tanztheater von Carlos Matos nach William Shakespeare        Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne

Do          29.09.2016           10:00                     Big Deal, Schauspiel von David S. Craig (ab 13)         – Studiobühne

Fr            30.09.2016           19:30                     Als die Bilder sprechen lernten – Silent Movies, Tanzabend von Carlos Matos                – Studiobühne

Fr            30.09.2016           20:00                     Länderabend „Syrien“   Goldne Weintraube Radebeul


Außerhalb

Fr            02.09.2016           10:00                     Lillys Bus, Ein Stück im Bus von Maja Das Gupta (ab 10)          Stadtbibliothek Bautzen

Sa           03.09.2016           15:00                     Momo, Ein Tanzstück von Wencke Kriemer de Matos für die ganze Familie nach dem Roman von Michael   Ende;   Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden

Sa            03.09.2016           19:00                     Der Glöckner von Notre Dame, Schauspiel mit Musik nach dem Roman von Victor Hugo Fassung von Peter Dehler        NaturTheater Bad Elster

So           04.09.2016           15:00                     Momo,  Ein Tanzstück von Wencke Kriemer de Matos für die ganze Familie nach dem Roman von Michael  Ende;      Konzertplatz Weißer Hirsch

Sa            10.09.2016           19:30                     Carmina Burana, Carl Orff              König Albert Theater Bad Elster

Fr            16.09.2016           19:30     Premiere Philemon und Baucis, Marionettenoper von Joseph Haydn Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen

Sa            17.09.2016           19:00                     Willi`s Rumpelkammer – Hits / UFA – Schlager , von  frech bis frivol                 Theater Meißen

So           18.09.2016           18:00                     Philemon und Baucis – Marionettenoper                       Großenhain Schloss

Di            20.09.2016           10:00                     Hase und Igel    Theater Meißen

Mi           21.09.2016           10:00                     Hase und Igel    Theater Meißen

Mi           21.09.2016           20:00                     Willi`s Rumpelkammer – Hits / UFA – Schlager , von  frech bis frivol           Haus des Gastes Kurort Rathen

Sa            24.09.2016           15:00                     Das Geheimnis der blauen Schwerter     Herbst- und Weinfest Radebeul-   Freilichtbühne an der Friedenskirche

Sa            24.09.2016           18:00                     Theatersport, Improvisationsshow aus Kanada         Theaterplatz Meißen, Freilichtbühne

Sa            24.09.2016           19:00                     Das Geheimnis der blauen Schwerter     Freilichtbühne an der Friedenskirche

Sa            24.09.2016           19:30                     Carmen                ,  Oper von Georges Bizet     König Albert Theater Bad Elster

So           25.09.2016           15:00                     Hannes Strohkopp und der unsichtbare Indianer, für Schauspiel und Figurentheater nach Janosch (ab 3. Kl.)         Herbst- und Weinfest Radebeul -Freilichtbühne an der Friedenskirche

So           25.09.2016           16:00                     Theatersport     Herbst- und Weinfest Radebeul Alt Kötzschenbroda, Hoftheater

So           25.09.2016           18:30                     „Ich lade gern mir Gäste ein“ Konzert mit dem Opernchor der Landesbühnen Sachsen               Theaterplatz Meißen,

Di            27.09.2016           10:00     Premiere             Big Deal, Schauspiel von David S. Craig (ab 13)         projekttheater dresden

Mi           28.09.2016           10:00                     Big Deal               projekttheater dresden

Do          29.09.2016           12.27     Premiere             Siehst du schon die Wichtel flitzen… – Figurentheater                Kindertagesstätte „Thomas Müntzer“ Radebeul

Pressemeldung Landesbühnen Sachsen

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Gelsenkirchen, Musiktheater im Revier, Premiere: LA GIOCONDA von Amilcare Ponchielli, 16.04.2016

März 11, 2016 by  
Filed under Musiktheater im Revier, Premieren, Pressemeldung

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Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Musiktheater im Revier Gelsenkirchen © MiR Musiktheater im Revier

Musiktheater im Revier Gelsenkirchen © MiR Musiktheater im Revier

Premiere: LA GIOCONDA von  AMILCARE PONCHIELLI

TEXT TOBIA GORRIO NACH VICTOR HUGOS, SCHAUERDRAMA  ANGELO, TYRAN DE PADOUE, UA 1876.  IN ITALIENISCHER SPRACHE,  DEUTSCHE ÜBERTITEL

 KOPRODUKTION MIT DEM TIROLER LANDESTHEATER INNSBRUCK

PREMIERE 16. APR. 2016 19.30 UHR, weitere Vorstellungen: 24. APR. 2016, 18.00  28. APR. 2016, 19.30 UHR, 05. MAI. 2016, 18.00 UHR, 13. MAI. 2016, 19.30 UHR
16. MAI. 2016, 15.00 UHR, 22. MAI. 2016, 18.00 UHR, 27. MAI. 2016, 19.30 UHR, 29. MAI. 2016, 18.00 UHR

Gelsenkirchen / MiR LA GIOCONDA © Pedro Malinowski

Gelsenkirchen / MiR LA GIOCONDA © Pedro Malinowski

Es ist ein hochdramatisches Liebeskarussell, das sich im Venedig des 17. Jahrhunderts dreht: Der Spitzel der Inquisition, Barnaba, liebt die schöne Straßensängerin Gioconda. Sie wiederum liebt den aus Venedig verbannten Fürsten Enzo Grimaldo. Dieser hat sich verkleidet in die Stadt zurückgeschlichen, um Kontakt zu seiner Geliebten Laura aufzunehmen, die jedoch mittlerweile in die Ehe mit dem Inquisitor Alvise gezwungen wurde. Um sich Giocondas zu bemächtigen, lässt Barnaba nichts unversucht: Er verleumdet ihre Mutter und will Enzo der Inquisition ausliefern. Doch auch Lauras Leben ist in Gefahr. Ihre Beziehung zu Enzo provoziert den rachsüchtigen Inquisitor Alvise. Und auch Gioconda befindet sich in einem Widerstreit mit ihren Gefühlen, könnte sie doch die Nebenbuhlerin auf diesem Wege schnell loswerden. Doch schließlich siegt das Gewissen über die Eifersucht und durch einen Trick gelingt es Gioconda, Laura und Enzo dem Inquisitor zu entziehen und ihnen die Flucht zu ermöglichen. Sie zahlt dafür einen hohen Preis: Für Enzos Freilassung verspricht sie sich an Barnaba. Doch sie entgeht ihrem Schicksal und ersticht sich vor seinen Augen.

Diese Oper ist ein Fest der Liebe, Intrige, Verleumdung und Rache, die Musik dazu von ungeheurer Wucht. Ponchiellis mitreißende, hochdramatische Szenen treiben die Handlung voran und erzeugen einen packenden Klangstrudel von sprühender Italianità für die höchsten Gefühle und den tiefsten Abgrund der menschlichen Seele. Neben gewaltigem musikalischen Pathos effektvoller Massenszenen und leidenschaftlichen Soloauftritten stehen die fein instrumentierten Gesänge und Tänze venezianischer Chöre. Geprägt von den Kompositionen der Grand Opéra und als Lehrer so großer Komponisten wie Giacomo Puccini und Pietro Mascagni ist Ponchielli ein wichtiger Meilenstein neben Giuseppe Verdi mit ersten Anklängen des Verismo. La Gioconda ist die Sängeroper par excellence – sechs große Partien, die den Sängern alles abverlangen, machen diese Oper zu einem Fest der Stimmen. Maria Callas liebte die Rolle der Gioconda sehr und sang sie bei ihrem italienischen Debüt 1947 in der Arena di Verona.

MUSIKALISCHE LEITUNG: RASMUS BAUMANN, NACHDIRIGAT VALTTERI RAUHALAMMIINSZENIERUNG, BÜHNE UND KOSTÜME,  ALEXANDRA SZEMERÉDY, MAGDOLNA PARDITKA, CHOR CHRISTIAN JEUB, DRAMATURGIE JULIANE SCHUNKE

BESETZUNG:
LA GIOCONDA: PETRA SCHMIDT, DIE BLINDE: ALMUTH HERBST
ENZO: DEREK TAYLOR, ALVISE: DONG-WON SEO
LAURA: NADINE WEISSMANN, BARNABA: PIOTR PROCHERA
ZUANE: MICHAEL DAHMEN, ISEPO: WILLIAM SAETRE

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