Salzburg, Oper im Berg, Italienische Operngala mit Grace Bumbry, 08.07.2017

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Oper im Berg Festival

 Oper im Berg Festival / Italienische Operngala mit Grace Bumbry © Oper im Berg Festival

Oper im Berg Festival / Italienische Operngala mit Grace Bumbry © Oper im Berg Festival

Oper im Berg – Festspiele, Salzburg

Die Italienische Operngala am 8. Juli 2017 (19h) in der Großen Aula der Universität Salzburg ist zweifelos das Highlight unseres Spielplans. Begleitet vom erweiterten Oper im Berg Festival Chor & Orchester hören Sie die besten 20! Sänger (5 Tenöre, 3 Baritone, 3 Bässe, 2 Mezzo, 7 Soprane) der letzten 10 Jahre.

Weltstar Grace Bumbry selbst wird mit Ausschnitten aus La Forza del destino zu hören sein. U.a. als Venus in Bayreuth, als Carmen in Salzburg, als Tosca an der Met feierte sie Welterfolge und wurde zur Legende. Natürlich werden berühmte Arien und Szenen aus Opern von Verdi, Puccini, Donizetti, Bellini, Rossini – wie z.B Nessun dorma oder der Gefangenenchor nicht fehlen. In einigen Kategorien sind wir bereits ausverkauft. Sichern Sie sich jetzt noch gute Plätze. Die wunderschöne und geschichtsträchtige Große Aula verfügt über eine Tribühne, sowie eine hervorragende Akustik.

Karten zu 49/59/69/79/99 € bei uns, Öticket, Vienna Ticket Office und Salzburg ticket Service.

Pressemeldung Oper im Berg Festival

Düsseldorf / düsseldorf festival !, Highlights 13.09. – 02.10.2017

Düsseldorf Festival / Kreation Thomas Rempen © Thomas Rempen

Düsseldorf Festival / Kreation Thomas Rempen
© Thomas Rempen

düsseldorf festival

düsseldorf festival! 13.9. – 2.10.2017

Die Highlights:
Vom 13. September bis 2. Oktober 2017 präsentiert das düsseldorf festival! zum 27. Mal außergewöhnliche Produktionen aus Musik, Theater, Nouveau Cirque und Tanz. Die diesjährigen Produktionen verwischen wie gewohnt die Trennlinien zwischen den Kunstformen und wagen Grenzgänge und -überschreitungen. Unter den elf Glanzlichtern des internationalen Programms finden sich drei NRW- Premieren, fünf Deutschlandpremieren sowie eine Europapremiere.


düsseldorf festival / No Gravity Dance Company © Manuela Giusto

düsseldorf festival / No Gravity Dance Company © Manuela Giusto

Aria
NoGravity Dance Company
Deutschlandpremiere
Schwebendes Gesamtkunstwerk
Wären wir Italiener, erschlösse sich uns der Titel dieses verblüffenden Tanzabends sofort in seiner Zweideutigkeit: Wir würden nicht nur Musik im Ohr haben, barocke Arien von Monteverdi über Vivaldi bis Pergolesi, sondern auch schon wissen, dass wir unseren Augen nicht trauen werden: weil die Tänzer der NoGravity Dance Company aus Rom beständig in der Luft zu schweben scheinen. Eben „arie barocche nell’aria“. Zusammen mit einem ebenso zauberhaften wie heiteren Set aus Bühne, Kostümen und Licht verbinden sich 13 kleine Sequenzen zu einem hinreißenden Gesamtkunstwerk.
Mi 13.9. – Fr 15.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


düsseldorf festival / Dimitride Perrot © Augustin Rebetez

düsseldorf festival / Dimitride Perrot © Augustin Rebetez

MYOUSIC  –  Dimitri de Perrot
feat. Julian Sartorius
Deutschlandpremiere
Klangwelten erleben
Klänge erklingen, verklingen und werden zu Erinnerungen und Gefühlen. Jahrelang erforschte der Schweizer Komponist Dimitri de Perrot (genau, der von Zimmermann & de Perrot) das einmalige Verhältnis zwischen Publikum und Aufführung und das Klangmaterial, das aus dieser Begegnung entsteht. Zusammen mit dem Drummer Julian Sartorius erschafft er – im Rahmen seiner ersten Soloinszenierung – ein faszinierendes szenisches Konzert, in dem das Publikum zum Teil des Stückes wird: Durch die Installation verschiedenster Resonanzkörper und Klangerzeuger, die überall im Saal verteilt sind, erleben die Zuschauer die Musik buchstäblich am eigenen Leib.
Do 14.9. – Sa 16.9., 20 Uhr, tanzhaus nrw


düsseldorf festival / Kader Attou & Compagnie Accrorap © Michel Cavalca

düsseldorf festival / Kader Attou & Compagnie Accrorap © Michel Cavalca

Opus 14  –  Kader Attou & Compagnie Accrorap
NRW-Premiere
Kraftvolle Momentaufnahmen
Da dreht einer seinen gesamten Körper waagerecht im Raum – auf einer Hand, endlos. Eine andere erkundet kopfüber die Grenzen der Schwerkraft. Körper verflüssigen sich in eine gemeinsame Struktur, rasend schnell löst sie sich wieder auf. Wie ein großer Fluss nimmt die Musik alle mit, Menschen treideln in Duetten, Trios suchen gemeinsam nach Wegen – und immer wieder friert eine Szene ein zur unverrückbaren Momentaufnahme. In der Choreografie von Kader Attou, Drahtzieher der neuen französischen HipHop-Szene, malen die 16 Tänzer der Gruppe Accrorap traumartige tableaux vivants von kraftvoller Schönheit.
Sa 16.9. & So 17.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


düsseldorf festival / José Montalvo © Patrick Berger

düsseldorf festival / José Montalvo © Patrick Berger

Y Olé!  –  José Montalvo
NRW-Premiere  –  Feier auf das Leben
Wenn José Montalvo Igor Strawinskys Ballettmusik Le Sacre du Printemps mit Volksund Popkultur kreuzt, wird ein heidnisches Opferritual zur frühlinghaften Feier auf das Leben. Der französische Choreograf mit spanischen Wurzeln kennt im Wettkampf der (Tanz-)stile keine Verlierer: Elektrisierender Flamenco und schnörkelloser HipHop treffen auf klassischen Tanz und afrikanische Rhythmen. Später kommen traditionelle Lieder aus Algerien oder Schlager aus den 60ern hinzu, und wenn die Party langsam hinübergleitet in Erinnerungen an die Träume und Feste einer wechselvollen Kindheit, passt immer noch alles zusammen.
Di 19.9. & Mi 20.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


düsseldorf festival / Cory Henry © Cory Henry

düsseldorf festival / Cory Henry © Cory Henry

Cory Henry  –  The Revival
Deutschlandpremiere
Hammondorgel als fetzige Bigband
Wenn die Hammond B3 die Bigband des armen Mannes ist, dann ist der New Yorker Keyboarder und Organist Cory Henry nie allein auf der Bühne – wenn er sich auch mit seinem aktuellen Programm The Revival fast ausschließlich solo oder nur von einem Schlagzeug unterstützt an der mächtigen Hammondorgel präsentiert. Henry, anerkannte Gospelgröße der jungen Generation, einen schier unglaublichen Reichtum an Klängen und Stimmungen aus dem Instrument heraus, mal inbrünstig soulig, dann wieder progressiv jazzig oder sogar gnadenlos rockig.
Do 21.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


düsseldorf festival / Master Drummers of Burundi © Will Dum

düsseldorf festival / Master Drummers of Burundi © Will Dum

Master Drummers of Burundi  –  Rhythmische Großfeuer
Sie sind eine Legende: Die Meistertrommler aus Burundi zählen seit Jahrzehnten zu den berühmtesten und besten Trommel-Ensembles der Welt. Sie sind die Botschafter einer Tradition, die in dem kleinen zentralafrikanischen Staat seit Jahrtausenden gepflegt wird.
Ihre Konzerte sind Spektakel voller Energie, Farbenpracht und archaischer Intensität. Die zwölf Batimbos, zugleich umwerfende Tänzer und Artisten, entfachen in ihren bunten Gewändern martialisch donnernde rhythmische Großfeuer. Und während sie singen, tanzen, springen und imaginäre Kämpfe an ihren Instrumenten ausfechten, gerät man schier außer sich vor Begeisterung.
Fr 22.9. & Sa 23.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


düsseldorf festival / Peter Lohmeyer © Roland Breitschuh

düsseldorf festival / Peter Lohmeyer © Roland Breitschuh

Süditalien – Heimat und Sehnsuchtsort
Etta Scollo Trio & Peter Lohmeyer  –  NRW-Premiere

düsseldorf festival / Etta Scollo © Frank Szafinski

düsseldorf festival / Etta Scollo © Frank Szafinski

Reise durch ein Land der Gegensätze Süditalien. Ein Ort der Sehnsucht. Von jeher lockt er mit seiner Magie Menschen aus aller Welt, die sich auch von feuerspeienden Naturgewalten oder kriminellen Machenschaften nicht abschrecken ließen und lassen. Begeben Sie sich zusammen mit Peter Lohmeyer und Etta Scollo auf eine Reise durch das Land der Gegensätze und Widersprüche. Der renommierte Schauspieler präsentiert eine Sammlung von Geschichten und Erfahrungen aus der Feder Einheimischer und Reisender und harmoniert dabei hervorragend mit der großartigen sizilianischen Sängerin, die das Programm um eine Mischung aus Tradition, Pop-Avantgarde und Jazz bereichert.
So 24.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz

 


düsseldorf festival / Eun-Me Ahn © Young Mo Choe

düsseldorf festival / Eun-Me Ahn © Young Mo Choe

Ahnsim Dance  –  Eun-Me Ahn
Europapremiere
Tanzperformance über das Anderssein
Sie ist berühmt für ihre exzentrischen, provokanten Stücke. Nun präsentiert die koreanische Choreografin Eun-Me Ahn den Auftakt zu ihrer neuen Trilogie zum Thema „Different People“ erstmals in Europa. Auf der Bühne agieren sehende und blinde Tänzer miteinander und erzählen mit ausdrucksstarker Körpersprache eine eindringliche Geschichte über das Anderssein und über die Schwierigkeiten im täglichen Leben derer, die am Rande der Gesellschaft leben. Und die auf der Bühne plötzlich ihre ganze Stärke und besondere Persönlichkeit ausstrahlen. Eun-Me Ahn transportiert in „Ahnsim Dance“ unendliche Zuversicht und Lebensfreude.
Di 26.9. & Mi 27.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


 

Orfeo 2.0 – a baROCK opera  –  l’arte del mondo
Mit Jazz und Rock auf Monteverdis Spuren
Wie hat wohl Monteverdis „Orfeo“ vor 400 Jahren im Original geklungen? Bestimmt ganz anders, als wir die Oper heute kennen, denn der Komponist hat eine Partitur hinterlassen, die nur spärlich über Instrumentierung und Ausführung Auskunft gibt. Alles andere wurde improvisiert. Wie heute beim Jazz … Dieser Gedanke, ausgesponnen von den kreativen Köpfen des Orchesters l’arte del mondo, war die Geburtsstunde einer Orfeo-Version mit modernen, jazzigen und poppigen Rhythmen und Harmonien. Ein verblüffender Ansatz, der funktioniert: Denn von Blues über Rock und Jazz bis zum Post-Punk ist bei Monteverdi alles schon da!
Do 28.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


düsseldorf festival / Taksim Trio © Taksim Trio

düsseldorf festival / Taksim Trio © Taksim Trio

Ahi  –  Taksim Trio
Tradition funkensprühend belebt
Multikulturell, musikalisch versiert und dabei ausgesprochen unterhaltsam: Die drei
Virtuosen des Taksim Trios aus Istanbul sind in ihrer Heimat gefeierte Superstars – und
drauf und dran, auch hierzulande Kultstatus zu erreichen. Hüsnü Senlendirici an Klarinette und Duduk, Ismail Tuncbilek an der elektrisch verstärkten Baglama, ein Instrument der Langhalslauten-Familie Saz, und Aytaç Dogan an der türkischen Zither Kanun mischen anatolische Volksmusik mit orientalischem Pop, geben hier eine Portion Jazz dazu und da eine Prise Klassik. So wird Tradition funkensprühend und unerschrocken neu belebt!
Fr 29.9., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


düsseldorf festival / Les 7 doigts de la main © Alexandre Galliez

düsseldorf festival / Les 7 doigts de la main
© Alexandre Galliez

RÉVERSIBLE  –  Les 7 doigts de la main
Deutschlandpremiere
Mit Akrobatik durch Raum und Zeit
Die Wände spielen mit: Sie wackeln und tanzen, trennen und begrenzen. Ein Blick hinter die Wand ist wie ein Blick in sich selbst. Wo komme ich her, was macht mich aus, wer bin ich wirklich? RÉVERSIBLE ist den Groß- und Urgroßeltern gewidmet, einer Generation, in der Familie alles bedeutete. Acht begnadete Performer reisen in einem Strudel atemberaubender Showelemente durch Raum und Zeit, tauchen ein in das Leben ihrer Vorfahren und lernen sich dabei ganz neu kennen. Wie alle Produktionen der Ausnahmeartisten von „Les 7 doigts de la main“ überzeugt auch das aktuelle Stück durch eine virtuose Mischung aus Theater, Musik, Zirkus, Humor und Akrobatik.
Sa 30.9., 20 Uhr, So 1.10. 14 & 20 Uhr, Mo 2.10., 20 Uhr, Theaterzelt, Burgplatz


Ticket-Informationen:
Ticket-Hotline:     0211.82 82 66 22
(bis 11.9.2017 Mo bis Fr und ab Festivalbeginn täglich 10-18 Uhr)
Internet:     www.duesseldorf-festival.de oder www.westticket.de
Tickets können auch im Festivalbüro gekauft und abgeholt werden:
Bolkerstr. 14-16, 40213 Düsseldorf, Mo bis Fr 11-18 Uhr.
Tickets gibt es außerdem bei den west:ticket-Vorverkaufsstellen
Frühbucherrabatt:
Bis einschließlich 6. Juni 2017 gibt es auf den Kartenkauf eine Ermäßigung von 10 %. Hauptsponsoren des düsseldorf festival! sind die Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz Aktiengesellschaft (IDR AG), die Rheinische Post, die Landeshauptstadt Düsseldorf, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und Parkvogel Düsseldorf.         www.duesseldorf-festival.de


Hintergrund – Entstehung & Entwicklung
Aus der privaten Initiative, die 1991 als Altstadtherbst antrat, um die Düsseldorfer Altstadt kulturell zu beleben, haben die Intendanten Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen im Laufe der Jahre ein Kulturfestival mit einem breiten, weltoffenen Veranstaltungsspektrum für die Stadt und die Region entwickelt. Ohne seine Wurzeln in der lokalen und regionalen Musikszene aus den Augen zu verlieren, hat das Festival seinen Fokus mehr und mehr auf die internationale Kulturszene gerichtet. Kontinuierlich wird der Blickwinkel größer, entstehen auf der Suche nach inspirierenden Künstlerpersönlichkeiten vielfältige Kontakte ins Ausland, tritt man als KoproduktionsPartner anderer, ähnlich orientierter Festivals grenzüberschreitend in Erscheinung.

Düsseldorf Festival / Christiane Oxenfort Andreas Dahmen © Adrian Bedoy

Düsseldorf Festival / Christiane Oxenfort Andreas Dahmen © Adrian Bedoy

Das Programm-Profil ist mittlerweile geprägt von innovativen, großformatigen Tanz-, Musiktheater- und Nouveau-Cirque-Produktionen, exklusiven (kammer)musikalischen Konzepten und experimentellen Crossover-Projekten. Inzwischen ziehen bis zu 500 Künstler aus der ganzen Welt in mehr als 60 Veranstaltungen jährlich rund 25.000 Besucher in ihren Bann. Schließlich ist das Festival auch räumlich über sich hinausgewachsen: Neben der Altstadt mit dem Theaterzelt als Mittelpunkt werden immer wieder neue und ungewöhnliche „locations“ in ganz Düsseldorf als Spielorte erschlossen. Um der Verankerung in der Düsseldorfer Kultur und der zunehmenden Internationalität Rechnung zu tragen und gleichzeitig Raum für Weiterentwicklung zu schaffen, hat sich das altstadtherbst kulturfestival düsseldorf 2012 in düsseldorf festival! umbenannt und trägt seither den Namen, den es sich schon längst erworben hat: düsseldorf festival! ist Festival in Düsseldorf, für Düsseldorf und Botschafter Düsseldorfs.  –  PMDüFe

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Oper und Ballett am Rhein – Juni 2017

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Oper und Ballett am Rhein im Juni 2017


Fr 02.06. – 19.30 Uhr
Ballettpremiere b 32: Petite Messe solennelle (Uraufführung) von Martin
Schläpfer zur Komposition von Gioacchino Rossini im Opernhaus Düsseldorf


Di 06.06. – 17.00 Uhr
Opernwerkstatt: Podiumsgespräch und Probenbesuch zur Premiere von Don
Carlo im Theater Duisburg


Sa 10.06. – 19.30 Uhr
Opernpremiere: Don Carlo von Giuseppe Verdi in der Regie von Guy Joosten
im Theater Duisburg


So 18.06. – 11.00 Uhr
Barockes aus Venedig und Hamburg – Symphoniker im Foyer des
Düsseldorfer Opernhauses


Mo 19.06. – 17.00 Uhr
Opernwerkstatt: Podiumsgespräch und Probenbesuch zur Premiere von Das
Rheingold im Opernhaus Düsseldorf


Fr 23.06. – 19.30 Uhr
Opernpremiere: Das Rheingold von Richard Wagner in der Regie von Dietrich
W. Hilsdorf im Opernhaus Düsseldorf


So 25.06. – 11.00 Uhr
Liedermatinee mit Elena Sancho Pereg (Sopran) und Stephen Harrison
(Klavier) im Foyer des Düsseldorfer Opernhauses


So 25.06. – 15.00 Uhr 
Der Opernbaukasten – Folge 2: Oper entdecken mit Malte Arkona im Theater
Duisburg


Fr 30.06. – 18.00 Uhr
„Sing together“ Gemeinsames Chor-Mitsingkonzert im Theater Duisburg


Im Juni stehen in den beiden Spielstätten der Deutschen Oper am Rhein gleich zwei Opern- und eine Ballettpremiere auf dem Programm: Martin Schläpfer stellt am 2. Juni in Düsseldorf sein neues abendfüllendes Stück vor: In Petite Messe solenelle setzt er sich intensiv mit der gleichnamigen vielschichtigen Komposition aus dem Spätwerk Gioacchino Rossinis auseinander. Mit Giuseppe Verdis Don Carlo am 10. Juni im Theater Duisburg und Wagners Das Rheingold am 23. Juni im Opernhaus Düsseldorf kommen zwei zentrale Werke der Operngeschichte auf die Bühne. Der flämische Regisseur Guy Joosten wusste gemeinsam mit Bühnenbildner Alfons Flores und Kostümbildnerin Eva Krämer mit der bildstarken Don Carlo -Interpretation in der vergangenen Spielzeit bereits in Düsseldorf zu überzeugen – nun kommt das Stück auch nach Duisburg.

Mit Spannung wird überdies am 23. Juni im Opernhaus Düsseldorf der Vorabend zu Richard Wagners großer Ring- Tetralogie erwartet: Dietrich W. Hilsdorf inszeniert im Team mit Bühnenbildner Dieter Richter und Kostümbildnerin Renate Schmitzer alle vier Teile, die im Laufe der nächsten beiden Spielzeiten sowohl in Düsseldorf als auch in Duisburg zu erleben sein werden.PMDOR

Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf – Alle Karten Hier :
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Graz, Styriarte, Osterfestspiele Psalm, ab 09.04.2017

Steirische Festspiele      |      Psalm

Syriarte / Osterfestspiele Psalm - Rebekka Bakken© Andreas H.Bitesnich

Syriarte / Osterfestspiele Psalm – Rebekka Bakken© Andreas H.Bitesnich

Sonntag, 9. April 2017 (Palmsonntag)   Helmut List Halle, 19 Uhr

Rebekka Bakken   Erzählt ihre Geschichten zum Frau sein
Rebekka Bakken, Stimme, Rune Arnesen, Percussion, Jon-Willy Rydningen, Klavier &
Synthesizer

Die norwegische Sängerin Rebekka Bakken verkörpert Weiblichkeit in ihrem ganzen Spektrum, von der lustvollen Sinnlichkeit über die liebevolle Mütterlichkeit hin zum spirituellen Verlangen. Doch ohne den männlichen Aspekt könnte sie ihre Weiblichkeit nicht ausdrücken, weder auf der Bühne noch in ihren Liedern. Erst in der Dualität entsteht die Spannung, der Unterschied, der Gegensatz. Doch die Sehnsucht des spirituellen Verlangens zielt auf die Überwindung der Gegensätze, zurück in die Einheit.
Rebekka Bakken hat für PSALM aus ihren Songs jene ausgewählt, die sich mit der Weiblichkeit auseinandersetzen, sie musikalisch ausdrücken. Und sie hat neue Songs zu diesem Thema geschrieben …

Nach einer Kindheit und Jugend in Norwegen zog es Rebekka Bakken, die Singer/Songwriterin mit der Drei-Oktaven-Stimme, nach New York, wo sie sich ganz ihrer Gesangskarriere widmete und von dort aus die Welt eroberte. Einzigartig, wie sie Emotionen transportieren und ihr Publikum jedes Mal aufs Neue in einen magischen Bann versetzen kann. Für ihr Debütalbum „The Art of How to Fall“ bekam sie 2003 zwei goldene Schallplatten in Deutschland und Österreich, dazu kamen später mehrere ECHO Jazz Nominierungen und der Amadeus Award. Zuletzt erschien 2016 ihr Album „Most personal“.


Syriarte / Osterfestspiele Psalm - Emma Kirkby © Bibi Basch

Syriarte / Osterfestspiele Psalm – Emma Kirkby © Bibi Basch

Montag, 10. April 2017
Helmut List Halle, 19 Uhr

The Virgin Queen  – Lautenlieder des Elisabethanischen Zeitalters
von John Dowland u. a., Gambenconsort-Musik von Anthony Holborne
bis John Dowland, Emma Kirkby, Sopran, Jakob Lindberg, Laute, Armonico tributo-Consort, Leitung: Lorenz Duftschmid, Viola da gamba

Nach der Hinrichtung ihrer Stiefmutter 1542 beschloss die achtjährige Elizabeth Tudor, nie zu heiraten. Dass die spätere Elizabeth I. dabei auch Jungfrau geblieben sei, war Teil ihrer Selbststilisierung zur „Virgin Queen“. Jungfräulich klingen zumindest die Lautenlieder ihrer Epoche, wenn sie von Emma Kirkby mit makelloser Stimme gesungen werden. Wie Queen Elizabeth scheint auch Dame Emma ewig jung zu bleiben. Ihre süßen Gesänge ergänzt Lorenz Duftschmid um die Gamben- Tränen des John Dowland. Emma Kirkby ist die Grande Dame der Alten Musik, die auch nach jahrzehntelanger Konzert- und Aufnahmetätigkeit nichts von ihrer Faszination verloren hat. Ungebrochen ist der Zauber, der in ihren Konzerten von ihrer silberhellen Stimme und ihren klugen Interpretationen ausgeht. Mit dem schwedischen Lautenisten Jakob Lindberg verbindet sie eine jahrelange  Zusammenarbeit.

Der österreichische Gambenvirtuose Lorenz Duftschmid erforscht mit seinem Ensemble ein breit gefächertes Repertoire von keltischer Musik bis zur Wiener Klassik auf Weltklasseniveau


Syriarte / Osterfestspiele Psalm -Ars Choralis © Wolfgang Burat

Syriarte / Osterfestspiele Psalm -Ars Choralis © Wolfgang Burat

Dienstag, 11. April 2017
Helmut List Halle, 19 Uhr

Magnificat – Mittelalterliche Lieder für Maria aus Italien, Portugal und Deutschland
mit Fidel, Glocken, Virginal und Gesang, (Cantigas de Santa Maria, Liederbuch der
Anna von Köln, Laude), Texte über die Jungfrau Maria im Jahreskreis, Ars Choralis Coeln, Leitung: Maria Jonas, Gesang, Mavie Hörbiger, Lesung
Preise: EUR 39 / 23

Um zum reinen Gefäß für die Geburt des Gottessohnes zu werden, musste die Jungfrau Maria selbst unbefleckt empfangen sein – befreit von der Erbsünde. Dieser tiefe Glauben führte zur Kindheitsgeschichte Marias. Ihre eigene Schwangerschaft prägt den Jahreslauf der Kirche bis heute: von Mariae Verkündigung am 25. März bis zu Jesu Geburt genau neun Monate später. In den Evangelien ist die Geschichte der jungen Frau Maria, die durch den Heiligen Geist den Erlöser empfängt, eng mit der Schwangerschaft ihrer Cousine Elisabeth verknüpft. Als sich die beiden Frauen begegnen, stimmt Maria ihr „Magnificat“ an. Leuchtend wie Madonnenbilder sind die Mariengesänge des Mittelalters, die Ars Choralis Coeln singt. Mavie Hörbiger liest die heiligen Texte um Anna, Maria und Elisabeth.

Das Frauenensemble Ars Choralis Coeln mit seiner Leiterin Maria Jonas, 2004 in Köln gegründet, hat sich längst in der Alte-Musik-Szene etabliert. Es ist zu Gast bei internationalen Festivals, regelmäßig auch bei der styriarte und bei PSALM. Sie ist der Spross einer großen Schauspiel-Familie: Mavie Hörbiger. 1996 startete sie ihre filmische Schauspielkarriere und brachte es bis heute auf zig Engagements in Kino und Fernsehen. Zahlreiche Rollen an deutschen, österreichischen und Schweizer Theatern gipfelten ab 2011 in der fixen Ensemblemitgliedschaft am Wiener Burgtheater.


Syriarte / Osterfestspiele Psalm - La Venexiana © Michael Baumgartner

Syriarte / Osterfestspiele Psalm – La Venexiana © Michael Baumgartner

Donnerstag, 13. April 2017 (Gründonnerstag)
Helmut List Halle, 19 Uhr

Freuden des Frühlings – Ein Frühlingsfest in Florenz
Madrigale, Frottole, Canzonetten aus dem Florenz der Renaissance von Philippe Verdelot, Luca Marenzio,, Francesca Caccini, Sigismondo d’India, Biagio Marini,
Claudio Monteverdi u. a., La Venexiana, Leitung: Claudio Cavina, Cembalo
Preise: EUR 39 / 23

„Ecco la Primavera“. Unzählige Male haben die Meister der italienischen Renaissance den Frühling besungen und hatten dabei Botticellis Gemälde vor Augen. „La Venexiana“ singt eine Blütenlese der schönsten Frühlingsmadrigale von Marenzio bis Monteverdi. Im Zentrum steht eine Grazerin in Florenz: Erzherzogin Maria Magdalena, die jüngste Tochter Karls II., hatte 1609 allen Grund, den Frühling zu feiern. An der Seite ihres Medici-Gemahls wurde sie Großherzogin der Toskana und stellte ihre frühlingshafte Fruchtbarkeit alsbald durch die Geburt des Thronfolgers unter Beweis.

Zahlreiche Preise für ihre hochgelobten CDs unterstreichen die internationale Anerkennung von La Venexiana als eines der führenden italienischen Ensembles im Bereich der Alten Musik. In langjähriger Zusammenarbeit hat das Ensemble einen besonderen Stil entwickelt: eine warme, mediterrane Mischung aus Textdeklamation, rhetorischer Kraft und harmonischer Raffinesse. Claudio Cavina, selbst einer der führenden Countertenöre seiner Generation, gründete La Venexiana 1998 und leitet die Gruppe bis heute.


Syriarte / Osterfestspiele Psalm - Kalasri Keshava© Ismael Lorenzo

Syriarte / Osterfestspiele Psalm – Kalasri Keshava© Ismael Lorenzo

Freitag, 14. April 2017 (Karfreitag)
Helmut List Halle, 19 Uhr

Bharatanatyam – Kalasri Tanz- und Musikensemble, Sumitra Keshava, Tänzerin, Vidwan D. Keshava, Tänzer & musikalischer Leiter, Mavie Hörbiger, Lesung
Preise: EUR 39 / 23

Die mythische Welt Indiens ist geprägt von Göttern und Dämonen, die in ständigem Ringen miteinander verbunden sind. Eine ganz besondere Rolle spielt dabei die Göttin Durga, die einen männlichen Dämon in der Gestalt eines Büffels besiegt. Diese und andere Episoden der Hindu-Mythologie werden nicht nur in Worten, sondern auch im Tanz erzählt – im Bharatanatyam, was wörtlich übersetzt der „Tanz Indiens“ heißt. Gemeint ist eine besonders kunstvolle Variante des Tempeltanzes, der seit vielen Jahrhunderten in Südindien gepflegt wird. Die Familie Keshava lebt diese spirituelle Kunstform mit Hingabe und erzählt im PSALM von den übermächtigen Frauen und Müttern, deren Opfertaten
im Hinduismus verehrt werden.

Der mit verschiedenen Auszeichnungen geehrte indische Tanzmeister, Choreograph und Yogalehrer Vidwan D. Keshava stammt aus Mysore, Südindien. 1969 bis 1975 absolvierte er an der dortigen Universität ein sechsjähriges Studium in Tanz, Musik und Schauspiel und erhielt als erster Mann im Staate Karnataka den Titel „Natyavisharada“ und eine Goldmedaille. Er feierte Erfolge in der Schweiz, Indien, Deutschland, Österreich, England, den USA, in Italien, Frankreich und Kuwait. D. Keshava lebt seit 1976 in Basel und gründete und leitet dort das Kalasri Tanzensemble, dem auch seine Tochter Sumitra angehört. Das Ensemble tritt regelmäßig in Indien und der Schweiz auf und gibt reichhaltige farbige Tanzprogramme mit klassischem Bharatanatyam-Tanz, Tanztheatern, fröhlichen Volkstänzen aus verschiedenen Regionen Indiens, innovativen Choreographien
und Bollywood-Darbietungen zum Besten.


Sonntag, 16. April 2017 (Ostersonntag)
Helmut List Halle, 19 Uhr

Mutter Erde  –  Lieder und Geschichten aus Simbabwe, Vokalensemble „Nobuntu“ (Simbabwe):, Zanele Manhenga, Thandeka Moyo,, Duduzile Sibanda, Heather Dube &
Joyline Sibanda, Mavie Hörbiger, Lesung, Preise: EUR 39 / 23

Syriarte / Osterfestspiele Psalm - Nobuntu © Werner Puntigam

Syriarte / Osterfestspiele Psalm – Nobuntu © Werner Puntigam

Man kann diese Erzählung aus Simbabwe als Metapher für die Suche nach der eigenen Kultur verstehen. Aber sie ist auch eine ganz traditionelle Geschichte aus einer Gesellschaft, in der an Frauen ganz ursprüngliche Erwartungen gestellt werden: Sie sollen fruchtbar sein und gebären. Nobuntu erzählt die Geschichte einer Frau, die das nicht kann, denn sie ist unfruchtbar. Wir begleiten die Frau auf einer Reise, von der sie sich Heilung verspricht, einer Reise zu alten afrikanischen Ritualen und zum Glauben. Hier erfährt sie schließlich „Mutter Erde“, die ihr schenkt, wonach sie sich immer gesehnt hat: Mutterschaft, Fruchtbarkeit, eigene Kultur und Religion. Nobuntu erzählt diese Geschichte in Gesang, Tanz, Spiel und Poesie. Nobuntu kommen aus Bulawayo, der „Kulturhauptstadt Simbabwes“.

Nobuntu steht für innovative Frauenpower in ihrer männerdominierten Welt. Die fünf Sängerinnen einer neuen Generation zelebrieren die Schönheit und den Reichtum ihrer Kultur. Sie kombinieren traditionelle simbabwische Musik, Gospel, Afro-Jazz und mehr. Mit eigenen Kompositionen und Texten setzen sie wichtige Impulse für Veränderung, werben für Solidarität, Gemeinschaft, Lebensmut und Bescheidenheit. Schon ihr Name steht für diese Werte: In „Nobuntu“ steckt das Zulu-Wort „Ubuntu“ – übersetzt etwa „Mutter der Menschlichkeit“.


Syriarte / Osterfestspiele Psalm - Stefan Gottfried © Tschida

Syriarte / Osterfestspiele Psalm – Stefan Gottfried © Tschida

Montag, 17. April 2017 (Ostermontag)
Helmut List Halle, 19 Uhr

La Gloria di Primavera – Festmusik zur Geburt eines Thronfolgers
Alessandro Scarlatti: Ausschnitte aus „La Gloria di Primavera“, Serenata (Neapel 1716)
Antonio Vivaldi: Sinfonia in G (aus „La fida Ninfa“) / Concerto in E, op. 8/1 „La Primavera“ aus den „Vier Jahreszeiten“, Cornelia Horak, Sopran (Estate), Sophie Rennert, Mezzosopran (Primavera), Bernhard Landauer, Countertenor (Autunno), Johannes Chum, Tenor (Inverno), recreationBAROCK, Leitung: Stefan Gottfried, Cembalo, Preise: EUR 39 / 23

Welche Jahreszeit hat den größten Anteil an der Geburt eines Thronfolgers, der im Sommer gezeugt wurde und im Frühling zur Welt kam? Natürlich „la Primavera“. Alessandro Scarlatti widmete diesem Wettstreit der vier Jahreszeiten seine schönste „Serenata“ für die Stimmvirtuosen Neapels und ein reich besetztes Orchester. Nach der Uraufführung 1716 wurde sie auch in Wien gespielt, schließlich ging es um Kaiserin Elisabeth Christine und den leider zu früh verstorbenen Bruder von Maria Theresia. Stefan Gottfried dirigiert Scarlattis Serenata mit Einlagen von Vivaldi als Barockoper über den Frühling.

Das Wiener Multitalent Stefan Gottfried (er studierte Cembalo, Klavier, Komposition und Musikpädagogik sowie Generalbass und historische Tasteninstrumente, daneben Horn und Mathematik) ist der Nachfolger Nikolaus Harnoncourts als Leiter des Orchesters
Concentus Musicus. Auch mit dem erfolgreichen Grazer Alte-Musik-Orchester recreationBAROCK hat er bereits zusammengearbeitet. Diesmal nimmt er sich mit Cornelia Horak, der jungen Steirerin Sophie Rennert, Bernhard Landauer und Johannes Chum noch zauberhafte Gesangssolisten hinzu.


Karten und Informationen:
styriarte Kartenbüro
Sackstraße 17, 8010 Graz
Tel.: 0043.316.825 000 (Fax: -15)
tickets@styriarte.com
www.psalm.at
Pressemeldung Steirische Festspiele

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