Klagenfurt, Stadttheater Klagenfurt, La Traviata und Lange Nacht der kurzen Musik, 14. – 15.09.2017

Stadttheater Klagenfurt

Stadttheater Klagenfurt

Stadttheater Klagenfurt © Stadttheater Klagenfurt / Helge Bauer

Stadttheater Klagenfurt © Stadttheater Klagenfurt / Helge Bauer

  Stadttheater Klagenfurt – Spielzeitbeginn

La Traviata und Lange Nacht der kurzen Musik

Nach Sanierungsarbeiten während der Sommerpause erstrahlt das Stadttheater Klagenfurt in neuem Glanz und startet mit Verdis La Traviata, in der Regie von Richard Brunel, am 14. September 2017 in die Spielzeit 2017/2018.

Stadttheater Klagenfurt / Bestuhlung © ArnoldPöschl

Stadttheater Klagenfurt / Bestuhlung © Arnold Pöschl

Die Geschichte von Violetta Valéry wird als das Schicksal einer Frau von heute erzählt. Sie versucht aus der schillernden Halbwelt der Pariser „High Society“ auszubrechen, indem sie eine Beziehung mit dem aus der Provinz stammenden Alfredo Germont eingeht. In der Titelrolle ist die irische Sopranistin Claudia Boyle zu sehen. Giedre Šlekyte leitet das Kärntner Sinfonieorchester.

Alexandre Dumas Grabstätte in Paris © IOCO

Alexandre Dumas Grabstätte in Paris © IOCO

Am Tag nach der Eröffnungspremiere feiert das Stadttheater Klagenfurt den Spielzeitbeginn mit Konzerten an verschiedenen Spielstätten im und um das Theater. Ein bunter Mix unterschiedlicher Musikstile, von Klassik über Pop und Jazz bis zur Volksmusik steht am Programm. Erstmals dabei auch eine musikalische Quizshow, zusammengestellt von unserer Dramaturgie. Mit: Kärntner Sinfonieorchester, Klakradl, Voxon, LEYYA, Chor des Stadttheaters Klagenfurt, Tanzlmusi, Singschule Carinthia, The Erlkings, Swinging Strings, musikalische Quizshow , half//half, After Show Party im Park Haus.

Ab 5. Oktober zeigt das Stadttheater Klagenfurt eine Uraufführung: Hier stehe ich – ich kann nicht anders. ist ein Theaterprojekt zu Martin Luther von Cesare Lievi. Es ist in Koproduktion mit Theatern in Rom und Bologna anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums entstanden. Die zwölf szenischen Fragmente werden von deutsch- und italienischsprachigen Darstellern gespielt.

Die Renovierungsarbeiten konnten während der Sommermonate abgeschlossen werden. Das Dach und die Bestuhlung des Zuschauerraums sind vollkommen neu: 25.000 Dachziegel wurden verarbeitet und 716 Stühle mit einem nahezu geräuschlosen Klappmechanismus in edlem Olivgrün sorgen für neuen Sitzkomfort. Die Kasse und das Abo-Büro wurden in minimalistisch – elegantem Schwarz-Weiß, inspiriert von der Jugendstilfassade des Hauses, von Architekt Günther Domenig gestaltet. Die Kosten für die Sanierung des Theaters belaufen sich auf knapp 1 Mio. Euro und werden aus den laufenden Budgets finanziert. Alle Aufträge für die Sanierungsarbeiten gingen an Kärntner Firmen.


Stadttheater Klagenfurt / La Traviata © Jean-Louis Fernandez

Stadttheater Klagenfurt / La Traviata © Jean-Louis Fernandez

La Traviata  von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Drama La dame aux camélias
von Alexandre Dumas d. J.  , In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

PREMIERE 14. September 2017, 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen 16.9.; 19.9.; 21.9.; 23.9.; 27.9.; 29.9.; 6.10.; 11.10.;  14.10.;  17.10.;  21.10.; 10.11.; 12.10.; 14.10.2017

Als „Walzer in drei Akten“ ist La Traviata mitunter charakterisiert worden. Dem Dreiertakt gewinnt Verdi in seiner berühmtesten Oper das gesamte Spektrum menschlicher Emotionen ab. Der französische Regisseur Richard Brunel kehrt nach dem überwältigenden Erfolg von Dialogues des Carmélites nach Klagenfurt zurück und inszeniert Verdis Meisterwerk. Die Titelrolle übernimmt Claudia Boyle.

Bei der Uraufführung 1853 im venezianischen Opernhaus La Fenice wurde La Traviata vom Publikum kühl aufgenommen. Ein zeitgenössischer Stoff auf der Opernbühne, noch dazu das Lieben und Sterben einer Edelkurtisane, gereichte zum Zeitpunkt der Erscheinung des Werkes noch zum Skandal. Neu war auch, dass anhand des Leidens der an Tuberkulose erkrankten Titelheldin Themen wie der Widerstreit zwischen bürgerlicher Wohlanständigkeit und dem frivolen Flitterglanz der „High Society“ verhandelt werden. Dem Widerstand der Zensoren zum Trotz ließ der bis heute anhaltende Siegeszug der „vom Wege Abgekommenen“ – so die wörtliche Übersetzung des Titels – nicht lange auf sich warten. Dies ist nicht nur auf Verdis unmittelbar mitreißende Musik zurückzuführen, sondern auch auf die Tatsache, dass sich in ihr die Höhen und Tiefen der modernen menschlichen Existenz spiegeln.

MUSIKALISCHE LEITUNG Giedre Šlekyte, REGIE Richard Brunel, BÜHNE Anouk Dell’ Aiera, KOSTÜME Axel Aust, LICHTDESIGN Laurent Castaingt, CHOR-EINSTUDIERUNG Günter Wallner,  DRAMATURGIE Catherine Ailloud-Nicolas, Markus Hänsel

Mit: Violetta Valéry Claudia Boyle, Flora Bervoix Iris van Wijnen, Annina Júlia Banyai , Alfredo Germont Giordano Lucá, Giorgio Germont Domenico Balzani, Gastone Joshua Owen Mills, Barone Douphol Nicholas Crawley, Marchese d´Obigny Josef Pepper, Dottore Grenvil Jisang Ryu , Giuseppe Thomas Tischler, Ein Diener Floras Jihoon Kwon, Chor und Extrachor des Stadttheaters Klagenfurt, Kärntner Sinfonieorchester

Weitere Vorstellungen: 16., 19., 21., 23.,27., 29. Sept; 6., 11., 14., 17., 21.Okt; 10.,12.,14. Nov 2017
Einführungsmatinee 03. September 2017, 11 Uhr, Bühne. Moderation Intendant Florian Scholz
Einführung zur Oper 25 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Galeriefoyer links


URAUFFÜHRUNG
Hier stehe ich – ich kann nicht anders“

Premiere 24.10.2017, weitere Vorstellungen

Theaterprojekt zu Martin Luther von Cesare Lievi, Zwölf szenische Fragmente / Auftragswerk des Stadttheaters Klagenfurt, Koproduktion mit Emilia Teatro Fondazione – Bologna und Associazione Teatro di Roma Aus dem Italienischen von Hinrich Schmidt-Henkel

„Hier stehe ich – ich kann nicht anders” soll Martin Luther vor den größten Autoritäten seiner Zeit, dem Kaiser und dem Papst, ausgesprochen haben. Für welche Überzeugungen stehen wir noch ein? Cesare Lievi geht mit vier deutsch- und vier italienischsprachigen SchauspielerInnen in zwölf szenischen Fragmenten auf eine theatralische Suche…

1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen gegen den päpstlichen Ablasshandel und leitete damit das Zeitalter der Reformation ein. Was ist 500 Jahre danach von diesem historischen Ereignis, das die Kirche spaltete und den längsten Glaubenskrieg aller Zeiten auslöste, geblieben? Und welche Rolle spielt dieser Einschnitt in der Glaubensgeschichte Europas heute in unserem Alltag, in unserer Denk- und Lebensweise? Wie steht es heute um Gott, den Glauben, die Gnade, die Sakramente, die Erlösung, die Wahrheit und die Macht des Wortes? Sind diese Themen in unserem laizistischen und säkularisierten Weltbild noch aktuell? Führt der Glaube, vor allem der Glaube an einen einzigen Gott, zwingend zu Intoleranz und Fanatismus? Konnte Luthers einstmals revolutionärer Gottesbegriff überdauern? Tragen wir Menschen den göttlichen Funken für alle Ewigkeit in uns oder sind wir nichts weiter als vergängliche Wesen in einem kalten Universum?

Autor und Regie Cesare Lievi, Musik Mauro Montalbetti, Bühne Maurizio Balò, Kostüme Birgit Hutter, Lichtdesign Cesare Agoni, Dramaturgie Sylvia Brandl, Philine Kleeberg

Darsteller Valentina Bartolo, Bea Brocks, Irene Kugler, Alvia Reale I, Hendrik Arnst, Paolo Garghentino, Gregor Kohlhofer, Graziano Piazza

Premiere 24.10.2017; Weitere Vorstellungen: 7., 10., 12., 13., 18., 28. Oktober; 3., 8. November 2017,  Einführungsmatinee 24. September 2017, 11 Uhr, Bühne. Moderation Intendant Florian Scholz – Einführung vor Vorstellungsbeginn im Galeriefoyer links


Stadttheater Klagenfurt / Lange Nacht der kurzen Musik © Bauer

Stadttheater Klagenfurt / Lange Nacht der kurzen Musik © Bauer

STATT THEATER
WIENER STÄDTISCHE

Die lange Nacht der kurzen Musik

Feiern Sie mit uns den Spielzeitbeginn am Stadttheater Klagenfurt!,  15. September 2017, 19.00 – 24.00 Uhr,    EINTRITT FREI!

Am Tag nach der Eröffnungspremiere mit La Traviata feiert das Stadttheater Klagenfurt den Spielzeitbeginn mit Konzerten an mehreren Spielstätten im und um das Theater. Ein bunter Mix unterschiedlicher Musikstile, von Klassik über Pop und Jazz bis zur Volksmusik steht am Programm. Erstmals dabei auch eine musikalische Quizshow, zusammengestellt von unserer Dramaturgie. Mit: Kärntner Sinfonieorchester, Klakradl, Voxon, LEYYA, Chor des Stadttheaters Klagenfurt, Tanzlmusi, Singschule Carinthia, The Erlkings, Swinging Strings, musikalische Quizshow , half//half, After Show Party im Park Haus.


PROGRAMM


BÜHNE
19.00 Uhr Kärntner Sinfonieorchester
Das Kärntner Sinfonieorchester eröffnet – ganz der Tradition gemäß – auch in diesem Jahr die „Lange Nacht“. Unter Leitung von Günter Wallner werden Werke der Filmmusik – von Ben Hur bis Captain America zu hören sein. Und zur Einstimmung auf die Spielzeit gibt es bereits jetzt die schönsten Melodien aus Schwanensee.
21.00 Uhr Klakradl
Wenn das mit dem Salzburger Stier preisgekrönte Kabarettduo RaDeschnig mit den Musikern von [:klak] gemeinsame Sache macht, ist alles möglich: Jazz, traditionelles Kärntnerlied oder Filmmusik. Musikalische Virtuosität trifft auf bodenständige Texte und auf große Lyrik.


WIENER STÄDTISCHE FREILICHTBÜHNE GOETHEPARK
20.00 Uhr Voxon Die beliebte Kärntner A-capella-Band Voxon präsentiert mitreißenden Pop, Rock und Jazz in deutscher, englischer, slowenischer und italienischer Sprache – Rhythmus und Power, ganz ohne Instrumentalbegleitung.

21.00 Uhr Tanzlmusi Dass die Musiker des Kärntner Sinfonieorchesters sich nicht nur auf das klassische Repertoire verstehen, sondern auch auf traditionelle Volksmusik, beweist dieses Projekt. Bei Volksfeststimmung darf natürlich auch getanzt werden.
22.00 Uhr LEYYA Sphärisch-fließend, aber ebenso kraftvoll und impulsiv ist der Sound der Wiener/ Eferdinger Experimental/Elektronik-Pop-Formation LEYYA. Mit ihrer Kombination von feiner Melancholie und elektronischen Beats schaffen die FM4-Award-Gewinner LEYYA eigensinnige Klangwelten an der Grenze zwischen Kunst und Pop.


OBERES FOYER
20.00 Uhr Musikalisches Quiz Musikalische Quizshow, mit der Sie unser Dramaturgie-Team durch die Opern-Produktionen der neuen Saison aber auch durch die Unterhaltungsmusik des 20. Jahrhunderts führt. Raten Sie mit und gewinnen Sie Theaterkarten!


ORCHESTERPROBENRAUM
19.30 Uhr The Erlkings Ob in einem Bierlokal oder auf einer Konzertbühne: The Erlkings beweisen, dass man auch zu Goethe, Schiller und Schubert tanzen kann. Vier Multi-Instrumentalisten präsentieren frisch arrangierte Versionen von Schuberts Lied-Klassikern.
21.30 Uhr Swinging Strings-Quartett Von jazzigen Bearbeitungen bekannter Klassik-, Pop- und Rockhits über Swingjazz in der Tradition von Django Reinhard bis hin zu eigenen Kompositionen: die Swinging Strings überwinden Genregrenzen.


STADTPFARRKIRCHE ST. EGID
20.00 Uhr Singakademie Carinthia Die Singakademie Carinthia fördert seit 2013 junge Gesangstalente, die regelmäßig in den Opernproduktionen des Stadttheaters mitwirken. Entdecken Sie bei diesem Konzert das Talent der jungen Sängerinnen und Sänger.
21.00 Uhr Chor des Stadttheaters Klagenfurt Der Chor des Stadttheaters unter Leitung von Günter Wallner lädt in der Stadtpfarrkirche zu einem einzigartigen Klangerlebnis und setzt in seinem A-capella- Programm auf die Kraft der puren Stimme.


RESTAURANT OSCAR
20.00 Uhr half//half Stimmenmeer trifft auf zupfenden Herzschlag. Hier reicht der Jazz dem Pop die Hand und tanzt in der Klassik. Die Stimme: Sophie Eder, der Kontrabass: Mathias Krispin Bucher.


PARK HAUS
23.00 After Show Party Im Park Haus gegenüber vom Stadttheater wird nach dem letzten Konzert weitergefeiert. Mit DJ Nina Love und guter Stimmung wird hier die lange Nacht zum frühen Morgen.
Die Bars im Foyer des Stadttheaters und bei der Freilichtbühne sind ab 18.00 Uhr geöffnet. Die Konzerte dauern 50 bis 60 Minuten, ein Konzertwechsel ist für das Publikum jederzeit möglich.  PM Stadttheater Klagenfurt

Hannover, Staatsoper Hannover, Wiederaufnahme La traviata, 03.09.2017

August 31, 2017 by  
Filed under Oper, Pressemeldung, StaatsOper Hannover

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Staatsoper Hannover 

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Kultinszenierung zurück an der Staatsoper Hannover

  La traviata von Giuseppe Verdi

Sie gilt als eine der prägenden Inszenierungen der letzten Jahre und ist ein echter Dauerbrenner: Benedikt von Peters Inszenierung von Giuseppe Verdis Oper La traviata, die am Sonntag, 3. September 2017, um 16 Uhr Wiederaufnahme an der Staatsoper Hannover feiert. Für nur sechs Vorstellungen (letztmalig am 11.10.2017) kehrt die Produktion nach Hannover zurück. Auch diesmal übernimmt Nicole Chevalier, international gefragte Sopranistin und ehemaliges Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover, die Rolle der Violetta Valéry. Inzwischen war die gefeierte Produktion auch in der Schweiz zu sehen: Regisseur von Peter, seit der letzten Spielzeit Intendant am Theater Luzern, hat seine Traviata-Inszenierung kürzlich auch dort gezeigt, ebenfalls mit Nicole Chevalier in der Hauptrolle.

Staatsoper Hannover / La Traviata © Thomas M. Jauk

Staatsoper Hannover / La Traviata © Thomas M. Jauk

Das Niedersächsische Staatsorchester Hannover wird dirigiert von Gregor Bühl. Der ehemalige 1. Kapellmeister der Staatsoper Hannover ist mittlerweile ein gefragter Gastdirigent auf den Opern- und Konzertpodien in ganz Europa. PMStoH

Wiederaufnahme La traviata:  3.9.2017, 16 Uhr; weitere Vorstellungen: 7.9., 16.9., 28.9., 7.10., 11.10.2017 (jeweils 19.30 Uhr)

Staatsoper Hannover – Alle Karten Hier :
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Jussi Björling Der Caruso des Nordens, IOCO Portrait, Februar 2017

Februar 8, 2017 by  
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Portrait

Jussi Bjoerling © Privat

Jussi Bjoerling © Privat

Der Caruso des Nordens – Jussi Björling

Am 9. September 2010 jährte sich  der 50. Todestag eines der größten Tenöre aller Zeiten.  Noch heute ist die Erinnerung an diesen Ausnahmesänger nicht verblasst. Jussi Björling wurde am 5. Februar 1911 in Borlänge, (Schweden) geboren. Er selber feierte seinen Geburtstag am 2. Februar, da man zunächst dieses Datum in die offiziellen Dokumente eintrug.

Erst nach seinem Tod fand sich die Geburtsurkunde, die den 5. Februar belegte. Bereits am 15. Dezember 1915 begann seine außergewöhnliche Karriere als Sänger. Sein Vater David Björling gründete mit seinen Söhnen, Olle, Gösta und Jussi ein Kindertrio, das sein erstes Konzert eben an diesem 15. Dezember, in der Trefaldighetskyrka (Dreifaltigkeitskirche) in Örebro, gab.

In der Folge gastierte das Trio in zahlreichen Konzerten in Schweden. Im Jahr 1917 verstarb seine Mutter, Ester Björling, erst fünfunddreißig jährig, nach der Geburt des vierten Sohnes Karl. Einige Tage später sangen die Kinder bei der Beisetzung der Mutter in der Kirche von Stora Tuna. David Björling und seine drei ältesten Söhne traten nun als „Björling Male Quartett“ auf und reisten 1919 nach Amerika, wo in der Gustavus Adolphus Kirche in New York am 20. November das erste Konzert stattfand. Im Februar 1920 wurden in New York sechs Titel auf Schallplatten aufgenommen, noch heute als CD erhältlich.

Somit begann Björling seine Schallplattenkarriere bereits als Neunjähriger. 1924 stirbt  der Vater, sodass ein Freund der Familie, Rolf Lundgren, die Leitung des Trios übernimmt. Als 1927 eine weitere Tournée in die USA scheitert, kehrt Jussi in seine Heimatstadt zurück und arbeitet vorübergehend als Verkäufer in einem Haushaltwarengeschäft. Im April 1928, gelingt es ihm, dem berühmten schwedischen Tenor Carl Martin Öhman, zu dieser Zeit Mitglied der Staatsoper Berlin, aber oft in Stockholm gastierte, vorzusingen. Öhman eilte zu John Forsell, dem Direktor der Stockholmer Oper und selber ein gefeierter Bariton, um ihm zu berichten, er habe „die beste schwedische Tenorstimme des Jahrhunderts“ gehört. Forsell bestellte Björling zu einem Vorsingen und bemerkte „ein siebzehn jähriges Phänomen“.

Forsell nahm Björling als Schüler in seiner Klasse im Stockholmer Konservatorium auf. Nun entwickelte sich alles rasend schnell und es schien, als wolle sich das Schicksal, das ihm nur eine kurze Lebensdauer gewährte, dennoch von seiner besten Seite zeigen. Bereits im Oktober 1929, unterzeichnet er seinen ersten Schallplatten – Vertrag. 1930 singt er im Rahmen von Studenten – Aufführungen die Tenorpartien im Requiem von Mozart und im Tedeum von Bruckner. Im Juli des gleichen Jahres gibt er an der königlichen Oper von Stockholm sein erstes Debut in der kleinen Rolle des Lampenanzünders in Puccinis „Manon Lescaut“ und bereits einen Monat später findet sein offizielles Debut als Don Ottavio in Mozarts „Don Giovanni“ statt.

Im September die ersten Schallplatten Aufnahmen unter der Leitung des schwedischen Dirigenten Nils Grevillius, mit dem Björling bis zu seinem Tod unzählige Aufnahmen machte. Im Laufe der ersten Jahre sang Björling ein Repertoire, für das andere Tenöre ein ganzes Leben brauchten. Was kaum bekannt ist, das er Rollen wie den Arnoldo in Wilhelm Tell, oder den Florestan in Fidelio sang. Außerdem, um nur einige zu nennen, den Harun in Djamileh von Bizet, den Walther in Tannhäuser, Eric in „Der fliegende Hölländer“, den Tonio in „La fille du régiment“, den Belmonte in „Die Entführung aus dem Serail“, den Tamino in „Die Zauberflöte, den Faust in“La damnation de Faust“, Lyonel in „Martha“, Luigi in „Il Tabarro“, Lensky in „Eugen Onegin“, Wilhelm Meister in „Mignon“, Conte Almaviva in „Il Barbiere di Seviglia“, den Roméo in „Roméo et Juliette“, Vladimir in „Prinz Igor“ von Borodin, Vasco da Gama in L´africaine, den Sandor Barinkay in Der Zigeunerbaron, Alfred in „Die Fledermaus“, Narraboth in „Salome“, Dick Johnson in „La fanciulla del West“, Nemorino in „L´Elisir d´Amore“, Alfredo in „La Traviata“, Elemer in „Arabella“, dazu all die Rollen, mit denen er wenige Jahre später Weltrum erlangte.

Schon in dieser Zeit sang er mit weltberühmten Partnern zusammen, so in Tosca mit Dusolina Giannini, im „Barbiere“ mit Giuseppe de Luca, „Prinz Igor“ und „Faust“ mit Fedor Chaljapin, in „Don Giovanni“ mit Ezio Pinza und „Rigoletto“ mit Lawrence Tibbett. Ab 1936 gastierte Björling bereits an der Wiener Staatsoper, wo er unter der Leitung so großartiger Dirigenten wie Victor de Sabata und Josef Krips mit Maria Nemeth, Jarmila Novotna, Alexander Kipnis, Alexander Svet und Ester Rethy u.a. sang.

An der Staatsoper Dresden, war u.a. Maria Cebotari seine Partnerin. Außerdem gab er Gastspiele in Prag, Kopenhagen, Uppsala, Brno (Tschechoslowakai), in Malmö, Budapest, Berlin, Nürnberg und Paris. Am 28. November 1937 gibt Björling mit einem Konzert in der New Yorker Carnegie Hall, sein Amerika Debut. Seine Partnerin war keine geringere als Maria Jeritza. Am 8. Dezember des gleichen Jahres, an der City Opera Chicago sein amerikanisches Opern Debut als Duca di Mantova in „Rigoletto“ , mit Beverly Lane und Lawrence Tibbett. Am 20. Dezember ist er Partner von Lily Pons bei einem Konzert im Waldorf Astoria Hotel in New York. Am 21. Dezember unterschreibt er seinen ersten Contract mit der Metropolitan Opera für die nächste Saison und am 24. November 1938 debutiert er mit „La Bohéme“ an der Met. Seine Partnerin war Mafalda Favero als Mimi. Nun entwickelte sich eine weltweite Karriere.

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

Am 12. Mai debutiert er an der Covent Garden Opera in London als Manrico in „Il Trovatore“ als Partner von Gina Cigna (Leonora), Gertrud Palson – Wettergren (Azucena) und Mario Basiola (Luna), unter der Leitung von Vittorio Gui. Von dieser Vorstellung gibt es einen Mitschnitt. Im Oktober 1940 singt Björling in San Francisco in „Ballo in Maschera“ mit Elisabeth Rethberg und im November in der Carnegie Hall in New York das Verdi Requiem unter der Leitung von Arturo Toscanini. 1943 sein erstes Auftreten am Teatro Comunale Florenz als Manrico mit Maria Caniglia als Leonora und im August 1946 sein Scala Debut in Verdis „Rigoletto“, mit Lina Aimaro und Carlo Tagliabue. 1948 fragt ihn der große Tenor Giovanni Zenatello, Mitbegründer der Opern Festspiele in der Arena von Verona, ab er die Partie des Enzo Grimaldo in La Gioconda von Ponchielli in der Arena, als Partner von Maria Callas singen wolle.

Björling lehnte mit der Begründung ab, dass er in diesem Jahr nicht mehr die Zeit habe, eine so umfangreiche Partie einzustudieren. So kam eine Partnerschaft mit Maria Callas erst zustande, als er an der Lyric Opera Chicago im November 1955 zwei Trovatore – Vorstellungen mit ihr sang. Dies waren die einzigen gemeinsamen Auftritte dieser beiden Ausnahme Sänger. Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass es von einer der beiden Vorstellungen einen Mitschnitt gibt. Doch ist bis zum heutigen Tage leider noch nichts dergleichen aufgetaucht. Im Mai 1950 nochmals an der Scala Milano mit Un Ballo in Maschera (vier Vorstellungen). 1951 besuchte Dorothy Caruso, die Witwe des legendären Enrico Caruso, an der Met eine Rigoletto Vorstellung mit Björling.

Sie war tief beeindruckt von der Qualität und der Schönheit seiner Stimme. Bei einem gemeinsamen Fernseh – Interview schenkte sie Björling eines der Kostüme ihres Mannes aus Rigoletto und bezeichnete ihn als den einzig legitimen Nachfolger Enrico Carusos. Das Kostüm ist heute eines der Schmuckstücke im Jussi Björling Museum in Borlänge (in der Nähe von Stockholm.) Björling hat an fast allen bedeutenden Opernhäusern der Welt gesungen, er hat weltweit Konzerte und Liederabende gegeben, u.a. in Honolulu, in Kuba, in Kanade, auf Hawaii, in Afrika, in Holland  Finnland, Norwegen, Dänemark, Lettland, Österreich, Deutschland und in der Schweiz, wo er in Luzern zwei Mal das Requiem von Giuseppe Verdi, unter der Leitung Arturo Toscaninis sang.

Er hat seit 1931 regelmäßig Schallplattenaufnahmen gemacht, sodass seine gesangliche Entwicklung genauestens nachvollzogen werden kann. Alleine elf Gesamtaufnahmen und eine Vielzahl von Arien und Lieder Platten kamen auf den Markt, die alle auf CD übertragen wurden. Dazu eine Vielzahl von Opern Lifemitschnitten und Konzerten aus diversen Theatern. Schon bei den ersten Aufnahmen, Björling war zu dieser Zeit erst zwanzig Jahre alt, ist eine erstaunliche technische Sicherheit festzustellen. In wenigen Jahre gelingt es ihm, diese Technik zu vervollkommnen. Björlings Stimme war von mittlerer Größe, doch erzielte er durch eine perfekte Fokussierung des Tones eine Durchschlagskraft, die ihn befähigte selbst Partien wie Radames, Manrico, und Canio ständig im Repertoire zu führen. Jürgen Kesting schreibt in seinem Buch, Die großen Sänger des 20. Jahrhunderts, „Die Stimme war von überragender Qualität. Sie besaß den Eigenreiz eines unverkennbaren silbrigen Timbres und, bei mittlerem Volumen, große Schallkraft und eine wundervolle, leicht ansprechende Höhe. Er konnte H, C und selbst das Cis ansatzlos attackieren. Die Töne kamen wie abgewippt von einem Sprungbrett. Die Skala war ebenmäßig, die Registerverblendung bruchlos. Vor allem das strahlende Mittelstimmregister mit dem kopfigen Klanggepräge war exemplarisch entwickelt“. Dem ist nichts hinzuzufügen.  IOCO / AB

Dresden, Landesbühne Sachsen, Premieren und Extras Spielzeit 2016 /17

Theater Landesbühnen Sachsen

Premieren und Extras  der Spielzeit 2016 /17

Insgesamt 28 Premieren, Davon 10 Musiktheaterpremieren, 11 Schauspielpremieren, 4 Tanzpremieren (4 UA),  3 Puppentheaterpremieren

Start der Spielzeit mit einem Theaterfest: Sonntag,  11. September 2016, 15.00 Uhr, am Abend Spielzeitgala


Darunter 8 Uraufführungen: SIEHST DU SCHON DIE WICHTEL FLITZEN..., Puppentheater

MAGNIFICAT  – MARIAS ENGEL Tanztheater von Carlos Matos zu Musik von Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach WUNDERLAND , Zweiteiliger Tanzabend von Wencke Kriemer de Matos und Igor Kirov VON EINEM, DER AUSZOG, DAS GRUSELN ZU LERNEN – UA – Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 6) PRINZESSINNEN – UA – Tanztheater mit Wencke Kriemer de Matos TANGO PIAZZOLLA – UA – Tanztheater von Carlos Matos mit der Musik von Astor Piazzolla IN GOTTES EIGENEM LAND – UA – Schauspiel von Olaf Hörbe nach dem gleichnamigen historischen Roman von Eberhard Görner Die Sonne – Musikmärchen von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika Erhardt (Buch)- UA


12 Premieren auf der Großen Bühne

5 Premieren außerhalb: Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen,   KITA Thomas Münzer Radebeul, projekttheater dresden, Theaterkahn Dresden;  Gymnasium Coswig

2 Premieren auf der Felsenbühne Rathen
Theaterspektakel  am 15.10.2016, mit 9 Stücken , davon  6 Premieren (in der Statistik oben schon mitgezählt)

Kooperationen mit dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen, dem projekttheater dresden, dem Theaterkahn Dresden, dem Theaterpädagogischen Zentrum Sachsen e. V.  im Sück „In Gottes eigenem Land“;  Masterstudienganges Bühnenbild_Szenischer Raum der TU-Berlin


Extras :

BÜHNENBALL:  4.02.2017, Theater Radebeul
Sinfonie- und Unterhaltungskonzerte der Elbland Philharmonie Sachsen
Länderabende in der Goldnen Weintraube  ( Syrien, Indien, Amerika, Portugal)
Matineen zu den Produktionen auf der Hauptbühne
Künstlerküche mit Peter Kube und Cornelia Kaupert
Nachgefragt
Liederabende im Glashaus,
Winter- und Sommerlounge;
Märchenlesungen im Glashaus
Theaterpredigen  zu „Verbrennungen“ und „In Gottes eigenem Land“ mit Pfarrer Christof Heinze / Lutherkirche Radebeul in den Landesbühnen

Neu in dieser Spielzeit: VVO Ticket gilt auch in der Spielzeit für das Theater in Radebeul


Premieren in der Abfolge:

PHILEMON UND BAUCIS,  Marionettenoper von Joseph Haydn
Kooperation mit dem Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen

Landesbühne Sachsen / Philemon und Baucis © Hagen König

Landesbühne Sachsen / Philemon und Baucis © Hagen König

Premiere : Freitag, 16. September 2016, 19.30 Uhr Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen 15.10.2016, 18.00 Uhr Theater  Radebeul im Rahmen von IRRTÜMER III –Märchen & Mythen
(Philemon und Baucis)
Regie: Therese Tomaschke; Musikalische Leitung: Jan Michael Horstmann;
Ausstattung: Eberhard Kreienburg


BIG DEAL,  Schauspiel von David S. Craig (ab 8. Klasse)
Premiere: Dienstag, 27.9.2016, 10.00 Uhr projekttheater dresden
(Big Deal)
Inszenierung. Steffen Pietsch; Ausstattung: Marlit Mosler

Landesbühne Sachsen / Big deal © Hagen König

Landesbühne Sachsen / Big deal © Hagen König


SIEHST DU SCHON DIE WICHTEL FLITZEN... –UA-
Figurentheater für Kinder (ab 4)
Premiere: Donnerstag,  29.9.16, 10.00 Uhr KITA Thomas Münzer Radebeul
(Siehst du schon die Wichtel flitzen…)
Inszenierung: Franziska Merkel


A STREETCAR NAMED DESIRE – ENDSTATION SEHNSUCHT
Oper von André Previn nach dem Stück von Tennessee Williams
Englisch mit Übertiteln
Premiere: Sonnabend,  1.10.2016,  19.00 Uhr Theater Radebeul
(A Streetcar Named Desire – Endstation Sehnsucht)
Musikalische Leitung: Jan Michael Horstmann; Inszenierung und Ausstattung:  Sebastian Ritschel


IRRTÜMER III          –                        MÄRCHEN & MYTHEN
Ein Theaterspektakel mit 9 Stücken
Sonnabend, 15.10.2016, Theater Radebeul


1.      Ebene
REINEKE FUCHS,  Schauspiel nach Johann Wolfgang Goethe
Premiere: 15.10.2016, 18.00 Uhr
Inszenierung: Klaus-Peter Fischer; Ausstattung: Studierende des Masterstudienganges Bühnenbild_Szenischer Raum der TU-Berlin


PHILEMON UND BAUCIS – s.o.
Radebeuler Premiere: 18.00 Uhr

DAS KIND DER SEEHUNDFRAU, Musiktheater für Kinder, Text von Sophie Kassies, Komposition von Jan Heinke
(Das Kind der Seehundfrau)
WA: 18.00 Uhr


2.      Ebene
DER KLEINE PRINZ,  Schauspiel nach Antoine de Saint-Exupéry
(Der kleine Prinz)
Premiere: 15.10.2016, 19.30 Uhr
Inszenierung: Lutz Hillmann; Ausstattung: Miroslaw Nowotny


HANS IM GLÜCK,  Schauspiel von Peter Ensikat
(Hans im Glück)
Premiere:  15.10.2016,  19.30 Uhr
Inszenierung: Peter Kube; Ausstattung: Studierende des Masterstudienganges Bühnenbild_Szenischer Raum der TU-Berlin


GESCHICHTE EINER TIGERIN,  Farce von Dario Fo
Premiere: 15.10.2016, 19.30 Uhr
Inszenierung: Susanne Ebert; Ausstattung: Studierende des Masterstudienganges Bühnenbild_Szenischer Raum der TU-Berlin


3.      Ebene
MAGNIFICAT  – MARIAS ENGEL – UA –
Tanztheater von Carlos Matos zu Musik von Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach
Premiere: 15.10.2016, 21.00 Uhr
Choreographie: Carlos Matos; Bühne: Stefan Wiel; Kostüme: Annett Hunger


PYRAMUS UND THISBE
Opernparodie nach Shakespeare von Johann Frederick Lampe
WA: 15.10., 21.00 Uhr


LIEDER AUS TAUSEND UND EINER NACHT, Musikalisches Programm
Premiere: 15.10.2016, 21.00 Uhr
Künstlerische Leitung: Gisela Kahl/ Uwe Zimmermann


LA CENERENTOLA ASCHENPUTTEL ODER DER TRIUMPH DER LIEBE –
Komische Oper von Gioacchino Rossini
Premiere: Sonnabend, 12.11.2016, 19.00 Uhr  Theater Radebeul
Musikalische Leitung: Hans-Peter Preu; Inszenierung: Annette Jahns; Ausstattung: Stefan Wiel


WUNDERLAND – UA –
Zweiteiliger Tanzabend von Wencke Kriemer de Matos und Igor Kirov
Premiere: Freitag, 25.11.2016 ,19.30 Uhr  Theater Radebeul/ Studiobühne
(Wunderland)
Choreografie: Wencke Kriemer de Matos und Igor Kirow; Ausstattung: Annett Hunger

VON EINEM, DER AUSZOG, DAS GRUSELN ZU LERNEN – UA –
Märchen von Manuel Schöbel nach den Brüdern Grimm (ab 6)
Premiere:  Sonnabend, 26.11.2016, 16.00 Uhr  Theater Radebeul
(Von einem, der auszog, das Gruseln zu lernen)
Inszenierung: Steffen Pietsch; Bühne: Tilo Staudte; Kostüme: Ulrike Schlafmann;
Musik: Sebastian Undisz


FISCH ZU VIERT,   Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer
Kooperation mit dem Theaterkahn Dresden
Premiere: Sonnabend,26..11.2016, Theaterkahn Dresden
(Fisch zu viert)
Inszenierung: Peter Kube; Ausstattung: Tom Böhm


DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK
Mono-Oper fürs Klassenzimmer von Grigori Frid (ab 8. Klasse)
Premiere: 8.1.2017, 19.00 Uhr Theater Radebeul / Studiobühne
(Das Tagebuch der Anne Frank)
Musikalische leitung: Zhomas Gläser; Inszenierung: Klaus-Peter Fischer;


DER PROZESS
Figurentheater nach dem Roman von Franz Kafka (ab 11. Klasse)
Preimiere: Mittwoch, 11.1.2017, 13.40 Uhr  Gymnasium Coswig
(Der Prozess)
Inszenierung:  Ester Falk


SAMSON ET DALILA,  Oper von Camille Saint-Saëns
Semiszenische Aufführung in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Premiere:  Sonnabend, 14.1.2017, 19.00 Uhr Theater Radebeul
(Samons et Dalila)
Musikalische Leitung und Inszenierung: Jan Michael Horstmann; Ausstattung: Stefan Wiel


PRINZESSINNEN – UA –,   Tanztheater mit Wencke Kriemer de Matos
Premiere:  Sonntag, 29.1.2017,  19.00 Uhr Theater Radebeul / Glashaus
(Prinzessinnen)
Inszenierung: Manuel Schöbel; Choreografie: Carlos Matos; Ausstattung:  Kim Scharnitzky


MASKENBALL DER LANDESBÜHNEN SACHSEN: EINE MÄRCHENHAFTE BALLNACHT
4.2.2017, Theater  Radebeul
(Maskenball der Landesbühnen Sachsen: Eine märchenhafte Ballnacht)


DR. JEKYLL UND MR. HYDE, Schauspiel von David Edgar nach Robert Louis Stevenson
Premiere: Sonnabend,  4.3.2017, 19.00 Uhr 19.00 Uhr  Theater Radebeul
(Dr. Jekyll und Mr. Hyde)
Inszenierung: Axel Köhler; Ausstattung: Stefan Wiel


HEUTE ABEND: LOLA BLAU,  Musical für eine Darstellerin von Georg Kreisler
Premiere: Donnerstag,  9.3.2017, 19.30 Uhr Theater Radebeul / Studiobühne
(Heute Abend: Lola Blau)
Musikalische leitung. Uwe Zimmermann; Inszenierung: Ute Raab; Ausstattung: Irina Steiner


TANGO PIAZZOLLA – UA –  Tanztheater von Carlos Matos mit der Musik von Astor Piazzolla
Premiere: Sonnabend, 18.3.2017, 19.00 Uhr  Theater  Radebeul
(Tango Piazzolla)
Choreografie: Carlos Matos; Ausstattung: Kerstin Laube


DIE KLEINE HEXE TOSCANELLA
Puppentheater nach dem Kinderbuch von Gunter Preuß mit Illustrationen von Thomas Leibe (ab 1. Klasse)
Premiere: Sonntag,  19.3.2017, 16.00 Uhr  Studiobühne/ Theater Radebeul
(Die kleine Hexe Toscanella)
Inszenierung:  Odette Bereska


LAUSCH MAL, WAS DA HÜPFT –UA-   Ein Musik-Tanz-Theater-Erlebnis mit Michaela Mehl ( ab 2 )
Premiere: Dienstag,  28.3.2017, KITA
(Lausch mal, was da hüpft)


DIE GOLDBERG-VARIATIONEN,   Schauspiel von George Tabori
Premiere: Freitag, 31.3.2017,  19.30 Uhr Theater Radebeul / Studiobühne
(Die Goldberg-Variationen)
Inszenierung: Marcelo Diaz; Ausstattung: Anja Fuhrtmann


LA TRAVIATA,   Oper von Guseppe Verdi
Premiere: Sonnabend, 1.4.2017, 19.00 Uhr  Theater Radebeul
Musikalische Leitung: Hans-Peter Preu; Inszenierung und Kostüme: Hinrich Horstkotte;
Bühne: Martin Dolnik


IN GOTTES EIGENEM LAND – UA –
Schauspiel von Olaf Hörbe nach dem gleichnamigen historischen Roman von Eberhard Görner
Internationales Theaterprojekt im Rahmen des Reformationsjubiläums 2017
Premiere: Sonnabend, 29.4.2017, 19.00 Uhr Theater Radebeul
(In Gottes eigenem Land)
Inszenierung: Damian Cruden; Ausstattung: Tilo Staudte; Komposition: Paul Heller;
Projektleitung: Jane Taubert


DIE GOLDENE GANS ODER WAS WIRKLICH KLEBEN BLEIBT
Märchen mit Musik für die ganze Familie von Peter Kube nach den Brüdern Grimm, Musik von Jörg Kandl (ab 5)
Premiere:  Sonnabend, 13.  Mai 2017, 16.00 Uhr  Felsenbühne Rathen
(Die goldene Gans oder Was wirklich kleben bleibt)


ZORRO – DAS MUSICAL,  Musik von den Gipsy Kings und John Cameron, Buch von Stephen Clark und Helen Edmundson
auf der Basis des Romans von Isabel Allende, Gesangstexte von Stephen Clark
Premiere: Sonnabend,  20.5.2017 , 19.00 Uhr Theater  Radebeul
(Zorro – Das Musical)
Musikalische Leitung: Jan Michael Horstmann; Inszenierung: Manuel Schöbel;
Ausstattung: Stefan Wiel


Die Sonne – Musikmärchen von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika Erhardt (Buch) – UA
Ab 5 Jahren
Premiere: Donnerstag,  29.6.2016, 16.00 Uhr Felsenbühne Rathen
Regie  und  Ausstattung: N.N.

Pressemeldung Landesbühne Sachsen

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