Rostock, Volkstheater Rostock Premiere EIN KÄFIG VOLLER NARREN, 11.03.2017

Februar 14, 2017 by  
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Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock / Ein Käfig voller Narren © Frank Hormann / nordlicht www.fotoagenturnordlicht.de

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„Wir sind, was wir sind“

EIN KÄFIG VOLLER NARREN – La Cage aux Folles

Musical von Jerry Herman und Harvey Fierstein nach dem Stück La Cage aux Folles von Jean Poiret / Deutsch von Erika Gesell und Christian Severin

Der unsympathische, rechtspopulistische Politiker Eduard Dindon möchte am liebsten alle Schwulenclubs in seinem Wahlkreis schließen lassen. Unglücklicherweise hat sich seine einzige Tochter Anne in den Sohn des Besitzers des berühmt berüchtigten Travestielokals La Cage aux Folles verliebt. Der Versuch, dem Schwiegervater in spe diesen Umstand zu verheimlichen, scheitert kläglich. Nach allen Irrungen und Wirrungen findet dennoch ein Happy End statt – bunt, schrill und voller Glitzer!

Der fulminante Musicalklassiker aus dem Jahre 1983 ist so aktuell wie die Schlagzeilen aus der Tagespresse: Es geht um Minderheiten, Toleranz, Familie und vor allem um ganz viel Liebe!

Schwungvoll auf die Bühne gebracht von Sängern, Schauspielern und Tänzern des Rostocker Theaters zusammen mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock.

Musikalische Leitung: Volker Plangg / Regie & Choroegrafie: Stephan Brauer / Ausstattung: Diana Pähler / Choreinstudierung: Joseph Feigl

Mit: Sean Stephens, Christian Venzke, Paul Lücke, Stephan Brauer, Teresa Lucia Forstreuter/Larissa Potapov, Steffen Schreier, Petra Gorr, Titus Paspirgilis, Antje Luckstein, Annegret Voigt, André Trautmann, Christoph Deuter, Kerry Kelly, Tim Grambow, Daniele Varallo, Anton Shults, Khai Ngoc Vu, Hung-Wen Mischnick/Giorgia Reitani Tanzcompagnie des Volkstheaters, Opernchor des Volkstheaters, Norddeutsche Philharmonie Rostock

EIN KÄFIG VOLLER NARREN – La Cage aux Folles
Premiere Samstag, 11. März 2017, 19:30 Uhr, Volkstheater Rostock –  weitere Termine Donnerstag, 16. März 2017, 15:00 Uhr, Sonntag, 19. März 2017, 15:00 Uhr,  Freitag, 24. März 2017, 19:30 Uhr,  15.4.2017 –  PMVThRo

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Dresden, Semperoper, Premiere Doktor Faust von Ferruccio Busoni, 19.03.2017

Februar 9, 2017 by  
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Semperoper

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Doktor Faust von Ferriccio Busoni

Premiere 19. März – weitere Termine 25.3.207, 20.4.2017, 23.4.2017, 7.5.201

92 Jahre nach der Dresdner Uraufführung kehrt Doktor Faust von Ferruccio Busoni in der Regie von Keith Warner an die Semperoper zurück. In der Neuinszenierung wird der Mythos um den Wissenschaftler Faust aufgespürt, der sich vom Mittelalter bis in die Gegenwart spinnt und den um Erkenntnis ringenden Gelehrten in einer Reise durch 500 Jahre immer wieder mit der Frage nach seiner eigenen Identität konfrontiert: im Kampf mit dem Selbst, im Kontext einer Gesellschaftsordnung und in der Auseinandersetzung mit metaphysischen Erfahrungen.

Mit dem Faust-Stoff beschäftigte sich der Komponist Ferruccio Busoni bereits seit 1910. »Eine hervorragende, historische und sprichwörtliche Figur, die mit dem Zauberischen und Unenträtselten zusammenhänge«, wollte er zum Mittelpunkt seiner Opern machen. Es ging ihm um die Figur Faust, mit deren Vielschichtigkeit und Zeitlosigkeit als Prototyp des wissbegierigen Menschen sich der Komponist auseinandersetzen wollte. Ganz bewusst nahm er für seine Arbeit nicht Goethes Meisterwerk Faust zur Vorlage, sondern orientiert sich an Puppenspielen seit dem 17. Jahrhundert, die ihm als Inspirationsquelle dienten. Die Vollendung seiner vierten und letzten Opernkomposition erlebte Ferruccio Busoni nicht mehr, zu zwei Szenen des Librettos fand er keine entsprechende Musik und legte das Werk beiseite. Busonis Freund und ehemaliger Schüler Philipp Jarnach ergänzte nach dessen Tod 1924 die fehlenden Kompositionen und Doktor Faust konnte im Mai 1925 in Dresden uraufgeführt werden. Der Dirigent und Musikforscher Antony Beaumont war es, der sich 1975 noch einmal Ferruccio Busonis Oper, seine Schriften und Briefe vornahm und über die zwei unvollendeten Szenen nachdachte. Eine tiefgründige Recherche und das Auffinden verloren geglaubter Skizzen ermutigten den Musikforscher Beaumont dazu, eine neue Fassung anzufertigen, die er 1982 veröffentlichte. Diese Fassung nimmt sich auch das künstlerische Team um Regisseur Keith Warner zur Grundlage ihrer Inszenierung des Doktor Faust an der Semperoper Dresden, die am 19. März, um 18 Uhr Premiere feiert.

Als Doktor Faust ist der Bariton Lester Lynch zu erleben, Wagner gibt Michael Eder und Fausts Widersacher Mephistopheles wird von Mark Le Brocq interpretiert. Das Ehepaar Herzog von Parma und Herzogin von Parma verkörpern Michael König und Manuela Uhl. Am Pult der Sächsischen Staatskapelle Dresden steht Tomáš Netopil. PMSODr

Doktor Faustus Premiere 19. März – weitere Termine 25.3.207, 20.4.2017, 23.4.2017, 7.5.2017

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Hamburg, Laeiszhalle, Symphoniker Hamburg – Englische Kunst, IOCO Kritik, 1.02.2017

Februar 2, 2017 by  
Filed under Konzert, Kritiken, Laeiszhalle Hamburg

Laieszhalle Hamburg / Symphoniker Hamburg - Sir Jeffrey Tate © Maxim Schulz

Laieszhalle Hamburg / Symphoniker Hamburg – Sir Jeffrey Tate © Maxim Schulz

 Symphoniker Hamburg – Sir Jeffrey Tate – Jennifer Johnston

Englische Kunst  –  Schönster Eskapismus

Von Sebastian Koik

Wie zuletzt bei den Wiener Philharmonikern in der Elbphilharmonie steht am 29.1.2017 bei den Symphonikern Hamburg Musik aus dem 20. Jahrhundert auf dem Programm. Doch ganz anders als dort geht es nicht um düstere Themen, Schmerz, menschliche Gewalt und Katastrophen, sondern um fast gänzlich unbeschwerte Reisen ins Weltall, ans Meer und nach London. Auch klingen die Stücke aus der Frühmoderne zum Großteil eher wie aus der Spätromantik und sind sehr zugängliche Musik, die unkompliziert das Herz erobert.

Bis auf das Hamburger Orchester sind alle Protagonisten des Konzertes Engländer: Der Dirigent Sir Jeffrey Tate, die Komponisten Constant Lambert, Edgar Elgar, Ralph Vaughan Williams und die Mezzosopranistin Jennifer Johnston.

Das erste Stück, Constant Lamberts Suite zum Ballett Horoscope, legt mit jazzig-swingenden Klängen los und ist dem Sternzeichen Löwe sowie dem jungen Leo gewidmet. Von Beginn an wird der Zuhörer auf eine Reise mitgenommen, raus aus der Alltagszeit hinein in die Gegenwart der Musik. Und welch‘ schöne Musik!

Der zweite Satz deutlich langsamer und in ganz anderer Stimmung. Extrem zärtlich, sanft, feminin. Es wird sofort klar, dass dieses Stück neben dem Sternzeichen Jungfrau die weibliche Protagonistin Virgo vorstellt. Es sind unglaublich friedliche Klänge. Entspannung. Stress wird aufgelöst. Urlaub für Seele und Geist.

Genauso wie der dritte, ein herrlich tanzender Satz, in dem Leo und Virgo zusammenfinden. Dieser Walzer ist von wunderbarer Fröhlichkeit, Leichtigkeit und faszinierender Unbeschwertheit. Es herrscht die Schwerelosigkeit des Weltalls. Ein herrlich beschwingter und schwelgender Traum. Man fühlt sich befreit. Und anders als im ersten Satz, wo ich mir streckenweise wünschte, dass das Orchester mit ein klein wenig mehr Zug, eine Spur knackiger spielte, werden der zweite und dritte Satz perfekt von Dirigent und Orchester umgesetzt. Das macht Spaß!

Laieszhalle Hamburg / Jeffrey Tate © J. Konrad Schmidt

Laieszhalle Hamburg / Jeffrey Tate © J. Konrad Schmidt

Der zweite der drei englischen Komponisten des Abends ist Edward Elgar mit seinem Liederzyklus „Sea Pictures“. Der Zyklus beginnt ebenso traumhaft schön, wie das letzte Stück endete. Und das Orchester spielt es ganz wunderbar, mit einem derart weichen Klang, dass man darin versinken möchte. Gesungen werden die fünf Lieder von der englischen Mezzosopranistin Jennifer Johnston. Und wie sie singt! Mit einer Stimme, die zu einem spricht, die einen angeht, einer etwas ätherischen, doch strahlkräftigen Stimme, die sich mit Leichtigkeit gegen den mächtigen Orchesterklang behauptet und darüber schwebt. Johnston begeistert, ohne Schwächen und mit schier endlosem Atem. Die Musik wird von ihr und dem Orchester extrem packend gesungen und gespielt. Die Sea Pictures sind wunderschöne Musik und sind unter anderem wegen der umwerfenden Jennifer Johnston das Highlight des Abends. Im ersten Lied wird der Ozean noch sanft, mit gemächlich wogenden Wellen gemalt: „Die Welt ruht ohne Pein, sanft klingt des Meeres Schlummersang.“ „Wiege dich, mein Kind, dass Ruh‘ Dein Herz gewinnt!“ und beschreibt damit auch die Wirkung, die die Musik auf die Herzen des Publikums hat. „Wie zarter Geige Klang beschwichtigt Seegesang, er lullet ein, was bös‘ und bang in Deine Seele drang“.

Das zweite Lied singt von der ewigen Liebe: „Liebe nur hält Stand.“ Im dritten Lied geht es um göttliche Liebe: „Mich tröstet Gottes Geist.“ Es wird dramatischer, das Orchester und die starke Stimme reißen mit. Es ist enorm beeindruckend.

Im vierten Lied geht es weiter mit wundervollem Gesang, einerseits schwerelos wirkend, andererseits mit wahnsinnig viel Gefühl. Die vermeintlich sichere und beständige Liebe gerät in Gefahr. Eine jetzt schmerzerfüllte Schönheit. Der Gesang ist nicht besser vorstellbar. Jennifer Johnston als Idealbesetzung.

Im fünften Lied malt das Orchester das Bild einer stürmischen See. Einsam schwimmt und treibt darin die Solostimme. Der Gesang wird markerschütternd. Johnstons Stimme eine Urgewalt wie das wilde, unzähmbare Meer, das um sie herum tost, ganz fantastisch dargestellt von Dirigent und Orchester. In den letzten Zeilen des letzten Liedes heißt es: „Reiten möcht‘ ich wie kein Mann geritten, rings von euren Wirbeln weich umglitten, bis ich das Land meines Traums erstritten, wo Liebe thronet in sel’gem Raum. Dort, wo Liebe thront in sel’gem Raum.“ Ganz große Leidenschaft. Anders als im ersten Stück, gibt es in der Welt der Sea Pictures nicht nur unbeschwerte Leichtigkeit. Es gibt Gefahren, Wind und Wellen können wild und gewaltig sein, doch sind es nur Naturkräfte und keine Bedrohungen wie Krieg, Unterdrückung und andere von Menschen gemachte Gewalt. Wie der erste Ausflug ins Weltall, so tut auch dieser Trip ans Meer mit der Selbstverständlichkeit der Natur der Seele gut. Die Zeit in diesen friedlichen Welten vergeht wie im Fluge. Beglückt geht das Publikum in die Pause.

Laieszhalle Hamburg © Maxim Schulz

Laieszhalle Hamburg © Maxim Schulz

Als drittes Stück wird Ralph Vaughan Willliams‘ Symphonie Nr. 2 – „A London Symphony“ gespielt. Vom ersten Ton an wird mit großer Spannung und packend eine friedliche Morgenstimmung erzeugt. Mit dem Einsatz der Blechbläser wird es plötzlich wild und laut, das komplexe Gebilde einer Großstadt entsteht. London. Wunderschöne, unglaublich sanfte und zärtliche Streicher erklingen. Im ersten und zweiten Satz wechseln sich langsam-leise mit  schnelleren frivol-spielerischen oder majestätischen Passagen ab.

Der dritte Satz ist dann durchgängig schneller, frivol, keck, beschwingt und extrem gut gelaunt, erst am Ende wieder ruhig und mit wohlig-warmen Tönen. Der vierte Satz beginnt dramatischer und bleibt es über weite Strecken, bis am Ende die Harfe das Glockenthema von Big Ben zupft und die Musik wegdimmt und die musikalische Reise beendet ist.

Bis auf wenige Sekunden, in denen ein Tick mehr Zug, Knackigkeit oder Übersicht vorstellbar sind, wird das Stück extrem klangschön, spannungsreich und stark vom Orchester gespielt. Verdient der lang anhaltende Applaus, der Jubel, die Bravo-Rufe und die stehenden Ovationen. Zurück aus der Gegenwart der Musik in die Realität des Alltags. Von Sebastian Koik

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Münster, Theater Münster, Premiere Recortes von Gustavo Sansano, IOCO Kritik, 26.1.2017

Januar 27, 2017 by  
Filed under Ballett, Hervorheben, Kritiken, Theater Münster

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Theater Münster

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Tanzabend „Recortes“  Gustavo Ramirez Sansano

„Beziehung als vergänglicher Sonderfall“

VON HANNS BUTTERHOF

Eine vielbejubelte Premiere feierte das TanzTheaterMünster mit dem 70minütigen Stück Recortes des spanischen Gastchoreographen Gustavo Ramirez Sansano. Im Zentrum des aus Fragmenten älterer Stücke zusammengesetzten Recortes steht  die Frage nach Beziehung, die Sansano rein tänzerisch beantwortet.

Theater Münster / Tanzabend Recortes - Ensemble © Oliver Berg

Theater Münster / Tanzabend Recortes – Ensemble © Oliver Berg

Die Bühne des Kleinen Hauses, die Luis Crespo für „Recortes“ (Ausschnitte, Reduktionen) gestaltet hat, ist erst ganz in Schwarz gehalten und in ihrer ganzen Tiefe offengelassen. Schwarz sind auch die sechs Tänzerinnen und fünf Tänzer gekleidet, die meist solistisch oder als Paare tanzen.

Fast immer steht ein Einzelner im Zentrum, der sich tänzerisch seiner selbst zu vergewissern sucht. Dann zuckt der Körper, die Gliedmaßen bewegen sich reflexhaft wie selbstgesteuert.

Wenn dann andere ins Spiel kommen, passieren sie auf ihrem Weg den Tanzenden, ohne ihm mehr als flüchtig Beachtung zu schenken. Einer mag sich dann für ihn interessieren und eine zeitlang spiegelbildlich seine Bewegungen mitzuvollziehen. Doch das bleibt nicht so, sobald der Kontakt enger wird, gar einer vertraulich den Kopf auf den Arm des anderen bettet. Wie wenn sich die Partner bei zu großer Nähe wieder auf sich selber besinnen müssten, kommt es zu Gewaltsamkeiten und daraus folgender Trennung. Beziehung erscheint in diesen Tänzen als vergänglicher Sonderfall in einer Gesellschaft von grundsätzlich Fremden.

Wenn das Ensemble später weiß gekleidet ist, weiße Wände mit schwarzen Türöffnungen ausklappt und den Bühnenraum damit ganz zustellt, ändert sich an der Aussage wenig. Dass alle wellenförmig auf eine der weißen Wände zulaufen und sie mit individuellen Absichtserklärungen bemalen, ist choreographisch wenig überzeugend.

Theater Münster / Tanzabend Recortes - Anna Caviezel , Jason Franklin © Oliver Berg

Theater Münster / Tanzabend Recortes – Anna Caviezel , Jason Franklin © Oliver Berg

Eine Szene sticht aus dem Muster misslingender Beziehungen heraus. Während Elvis Presley schmalzig Love Me Tender singt, kommentieren Ako Nakanome, Alessio Sanna, Elizabeth Towles und Keelan Whitmore sehr witzig dessen Liebesversprechen. So körperlich eng ihre Beziehung ist, so wenig fest und tief ist sie. Die Paare wechseln, rollen übereinander oder hängen wie kopulierende Tiere einer auf dem Rücken des anderen, so dass es kaum möglich ist, dies anders denn als gelungene Parodie aufzufassen.

Als wollte  Sansano nach dem insgesamt eher düster atomistischen, damit aber eine sehr kräftige Zeittendenz treffenden Tanzabend das Publikum heiter entlassen, ohne aber seiner pessimistischen Sicht auf die menschlichen Beziehungen untreu zu werden, stellt er einen revuehaften Tanz des Ensembles an den Schluss. Er enthält in seinem fröhlichen Schwung von Gemeinsamkeit das ganze falsche Glücksversprechen reiner Unterhaltung. Dem folgte großer, szenetypisch zum Trampelbeifall gesteigerter Applaus für das fesselnde Ensemble und das Regieteam.

Recordes im Theater Münster: Die nächsten Termine: 28.1., 18., 22. und 25.2.2017, jeweils 19.30 Uhr.

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