Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf, Thomas Quasthoff Jazz, 16.10.2017

Oktober 2, 2017 by  
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Tonhalle Düsseldorf

Tonhalle Düsseldorf © Diesner

Tonhalle Düsseldorf © Diesner

Thomas Quasthoff Jazz

Montag, 16. Oktober 2017, 20 Uhr
Tonhalle Düsseldorf

Bass erstaunt – Thomas Quasthoff jazzt
Thomas Quasthoff Gesang ? Frank Chastenier Klavier
Dieter Ilg Bass ? Wolfgang Haffner Schlagzeug

Tonhalle Düsseldorf / Hernersdorff Konzerte / Quasthoff Quartett © Stephan Doleschal

Tonhalle Düsseldorf / Hernersdorff Konzerte / Quasthoff Quartett © Stephan Doleschal

Wenn Thomas Quasthoff bekennt: „Ich fand es immer gefährlich, wenn alles so einseitig ist“, glaubt man ihm sofort: Denn der einstige Star-Bariton war schon immer ein Multitalent. Bevor er als Opern- und Oratoriensänger die großen Bühnen der Welt eroberte, tingelte er zu Jura-Studienzeiten mit seinem Bruder am Klavier durch die Hannoveraner Jazz-Clubs. Und noch vor seinem offiziellen Bühnenabschied 2012 knüpfte er 2007 und 2010 mit zwei gefeierten Jazz-Alben wie selbstverständlich an diese Zeit an: „Ich finde es enorm spannend, wenn man seine Fühler auch mal ein bisschen ausstreckt. […] das führt im besten Fall dazu, dass man ein universeller Künstler wird.“ Mission erfüllt, kann man da nur sagen! Seine Bandpartner – die drei versierten Jazzer Frank Chastenier, Dieter Ilg und Wolfgang Haffner – tun ihr Übriges, seine Songs swingen zu lassen. [Von Thomas Quasthoff wurden verschiedene Aufnahmen bei der deutschen Grammophon veröffentlicht.]


Tonhalle Düsseldorf / Hernersdorff Konzerte / Thomas Quasthoff © Harald Hoffmann / DG

Tonhalle Düsseldorf / Hernersdorff Konzerte / Thomas Quasthoff © Harald Hoffmann / DG

Thomas Quasthoff Obwohl Thomas Quasthoff als klassischer Sänger Vertreter des sogenannten “ernsten Fachs” ist, kennt ihn mittlerweile ein sehr weit gefächertes Publikum. „Meine Wiedererkennbarkeit liegt ja auch bei rund 100 Prozent“, scherzt er mit pointierter Selbstironie über sich und seine Contergan-Behinderung.
Seine Stimme ist eindringlich und gewaltig zugleich – wie Honig und Stahl eben. Thomas Quasthoff gelingt es auf einzigartige Weise sein Publikum zu fesseln und zu berühren. Jedoch nicht nur durch seine ausdrucksstarke Stimme – es ist die Komposition aus allem: seiner Stimme, seiner enormen Musikalität, seinem scharfen Humor auf wie auch hinter der Bühne, seinem Charisma, seiner Beharrlichkeit und seinem Durchsetzungsvermögen. „Stimmwunder“ und „Ausnahmesänger“ oder gar „einer der bemerkenswertesten Sänger seiner Generation“ schwärmte die Presse, denn seine Einzigartigkeit beeindruckt und bereichert die Gesangs- und Musikwelt immer wieder aufs Neue. Was das Publikum spürt, ist seine Liebe zur Musik, sein Können und seine unglaubliche Energie, die er auf den großen Bühnen dieser Welt versprüht. „Ich will die Menschen auf höchstem Niveau unterhalten – nur schön singen, hätte mir nicht gereicht.“ Thomas Quasthoff ist einer, der etwas zu sagen hat – menschlich und musikalisch. Und das tut er auch.

Frank Chastenier Geboren am 24.12.1966 studierte Frank Chastenier klassisches und Jazz-Klavier an den Hochschulen von Aachen und Köln. Er war Mitglied im Landesjugendjazzorchester NRW, Bundesjugendjazzorchester und bei Peter Herbolzheimers „Rhythm Combination and Brass“. Seine stilistische Vielseitigkeit und Flexibilität machten ihn früh zu einem geschätzten musikalischen Partner internationaler Jazz-Größen.
Seit 1991 ist er Pianist in der WDR Big Band Köln. CD-Produktionen realisierte er u.a. mit Ray Brown, Till Brönner, Paquito d’Rivera, Hildegard Knef und Roger Willemsen. „Sein Spiel ist voller Energie. Er besitzt ein Empfindungsvermögen für die richtige Spielgestik, eine Offenheit und Spiellust, die ihn für mich zu einem einzigartigen Musiker machen“ (Bob Brookmeyer)

Dieter Ilg Der Bassist Dieter Ilg zählt heute zu jener Handvoll europäischer Spitzenmusiker, die es verstehen, in jedes Projekt einen unverkennbaren musikalischen Beitrag einfließen zu lassen. Ob als gefragtes, stilsicheres Gruppenmitglied oder als Leiter seiner eigenen Ensembles: immer versteht es Ilg, seine Funktion als Bassist und Fundament des musikalischen Geschehens mit einer grazilen Leichtigkeit und Ausdrucksstärke zu verbinden, die sich den instrumentaltechnischen Schwierigkeiten des Kontrabasses zu entziehen scheint.
Dieter Ilg vereint wie nur wenige die Kunst des Begleitens und die Kunst des Solospiels. Seine virtuose, individuelle, leidenschaftliche und geschmackssichere Stimme ist ein kostbarer Beitrag im internationalen Jazz geworden.

Wolfgang Haffner 1965 als Sohn eines Kirchenmusikdirektors im fränkischen Wunsiedel geboren, machte Wolfgang Haffner früh Karriere: Er war erst 18 Jahre und praktisch Autodidakt, als ihn Deutschlands damals wohl berühmtester Jazzmusiker Albert Mangelsdorff zum Mitglied seiner Band erkor. Heute ist Haffner ohne Zweifel der national wie international bekannteste deutsche Schlagzeuger. Er spielte mit der Crème de la Crème der hiesigen Jazzer – und das generationenübergreifend von Mangelsdorff bis Till Brönner, von Klaus Doldinger bis zu Michael Wollny – und ist zugleich einer der wenigen deutschen Musiker, die auch international erfolgreich sind. Stars wie Pat Metheny, Randy und Michael Brecker, Jan Garbarek, Nils Landgren oder Lars Danielsson setzten und setzen auf den unverwechselbaren „Haffner- Touch“ – und die Liste der prominenten Zusammenarbeiten ließe sich endlos fortsetzen

 

Pressemeldung Heinersrorff Konzerte

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Schwarzenberg, Schubertiade, Konzerte, Igor Levit, Th. Quasthoff, 28. – 30. August 2017

August 25, 2017 by  
Filed under Konzert, Pressemeldung, Schubertiade

Schubertiade

Schubertiade / Schwarzenberg, Angelika-Kauffmann-Saal (Vorplatz) © Schubertiade

Schubertiade / Schwarzenberg, Angelika-Kauffmann-Saal (Vorplatz) © Schubertiade

Schubertiade / Schwarzenberg, Angelika-Kauffmann-Saal (Vorplatz) © Schubertia

Schubertiade-Konzerte – 28. – 30. August 2017

Die idyllische Gemeinde Schwarzenberg im Bregenzerwald – seit 1994 ein Ziel der beliebten »Landpartien« – 2001 zum Hauptschauplatz der Schubertiade zu machen, wurde durch eine Erweiterung und grundlegende Renovierung des Angelika-Kauffmann-Saals ermöglicht.

Der in schlichter Holzbauweise errichtete Saal mit rund 600 Sitzplätzen besticht nicht nur durch seine einzigartige Lage inmitten einer beschaulichen Wiesen- und Berglandschaft, sondern bietet auch perfekte akustische Bedingungen, die Künstler und Publikum gleichermaßen ins Schwärmen bringen und von der internationalen Presse mit zahlreichen Superlativen bedacht wurden. So zählte ihn die Frankfurter Allgemeine Zeitung – zusammen mit dem Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses und dem Salzburger Mozarteum – zu den drei besten Kammermusiksälen Österreichs, während die Die Welt  ihn mit der Londoner Wigmore Hall verglich.

Die bescheidene Eleganz des Gebäudes bedeutet jedoch keinen Verzicht auf Komfort: das weitläufige Foyer, die großzügig angelegte, überdachte Terrasse, die neu installierte Lüftungsanlage sowie ein Aufzug für behindertengerechten Zugang erfüllen alle Anforderungen an einen modernen, publikumsfreundlichen Konzertbetrieb.

Traditionell treffen sich die Besucher schon lange vor Konzertbeginn, um die Aussicht zu genießen, am Buffet eine Kleinigkeit zu sich zu nehmen oder sich bei Gesprächen und einem Rundgang durch die Ausstellungsräume auf den bevorstehenden Musikgenuss einzustimmen. Mit der Darbietung kurzer Schubert-Duette signalisieren zwei Hornisten den Gästen, ihre Plätze einzunehmen.


Montag, 28. August  –  10.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

Meisterkurs  Thomas Quasthoff und Justus Zeyen

Nach fast vier Jahrzehnten hat Thomas Quasthoff Anfang 2012 seine beispiellose Karriere als Bariton beendet. Dem Gesang bleibt er jedoch weiterhin verbunden, sei es als Rezitator, Sprecher, Jazz-Sänger oder Pädagoge. In seinem Meisterkurs für Liedgesang arbeitet Thomas Quasthoff mit jungen Künstlern an den technischen und interpretatorischen Feinheiten des klassischen Liedgesangs. Für die Betreuung der Pianisten zeichnet Justus Zeyen zuständig.  (General- und Tageskarten erhältlich)

16.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

Kammerkonzert  –  Emerson String Quartet
Mehr als 40 Jahre gemeinsames Musizieren und eine Weltkarriere, wie es sie im Kammermusikbereich nur selten gibt: dem amerikanischen Emerson String Quartet ist es gelungen, sich einen Platz in der ersten Reihe der Streichquartette zu erspielen. Bei der diesjährigen Schubertiade ist das u. a. mit neun „Grammy Awards“ ausgezeichnete Ensemble mit zwei Konzerten zu Gast, in denen Beethovens späte Streichquartette aufgeführt werden. Heute stehen die Werke in Es-Dur op. 127, F-Dur op. 135 und cis-Moll op. 131 auf dem Programm.
(Ausverkauft)

20.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

Klavierabend  –  Igor Levit   Klavier
Igor Levit setzt Maßstäbe in der Welt der Klassischen Musik als „einer der eindringlichsten, intelligentesten und fein gebildetsten Künstler der neuen Generation“ (New York Times) und wurde von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bereits 2010 als „einer der großen Pianisten dieses Jahrhunderts“ gefeiert. Seit seinem Debüt 2011 ist der Künstler der Schubertiade mit mehreren Auftritten pro Saison eng verbunden und auch heuer in Schwarzenberg an zwei Abenden zu erleben. Heute Abend spielt er Franz Schuberts Allegretto c-Moll und die Sonate A-Dur (D 959) sowie Beethovens „Eroica-Variationen“.
(Ausverkauft)


Dienstag, 29. August,  10.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

Meisterkurs Thomas Quasthoff und Justus Zeyen (Tageskarten erhältlich)

16.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Kammerkonzert
Paul Meyer Klarinette, Marco Postinghel Fagott, Alejandro Núñez Horn, Baiba Skride Violine, Gergana Gergova Violine, Veronika Hagen Viola, Clemens Hagen Violoncello
Roberto di Ronza Kontrabaß

Das zweite groß und prominent besetzte Kammerkonzert der aktuellen Schubertiade-Konzertreihe ist – wie könnte es anders sein – Schuberts Oktett gewidmet. Vor der Pause erklingt das Streichquintett von Antonín Dvorak. (Ausverkauft)

20.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

LiederabendVioleta Urmana Mezzosopran, Helmut Deutsch Klavier
Violeta Urmana wurde in Litauen geboren und gilt heute als eine der führenden Sängerinnen im italienischen und deutschen Fach. Sie ist ständiger Gast an den berühmtesten Opernhäusern der Welt, ist aber auch eine vielbewunderte Liedsängerin und war schon oft mit großem Erfolg in Schwarzenberg zu erleben. Bei ihrem heutigen Liederabend präsentiert sie ein Programm mit ausgewählten Liedern von Schubert, den „Rückert-Liedern“ von Mahler sowie Liedern von Richard Strauss. Am Klavier begleitet sie Helmut Deutsch.
(Restkarten)


Mittwoch, 30. August  10.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

Meisterkurs  Thomas Quasthoff und Justus Zeyen
(Tageskarten erhältlich)

16.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

Liederabend  –  Marlis Petersen Sopran, Camillo Radicke Klavier, Paul Meyer Klarinette
Die deutsche Sopranistin Marlis Petersen begeistert weltweit an allen bedeutenden Häusern in allen Rollen, die sie auf der Opernbühne darstellt, und auch im Liedgesang vermag sie es, das Publikum mit ihrer Präsenz und leuchtenden Stimme restlos einzunehmen. Bei ihrem heutigen Liederabend präsentiert die Sopranistin ein Programm mit Werken von Schumann, Strauss und Schubert, darunter auch „Der Hirt auf dem Felsen“ mit Paul Meyer (Klarinette). Am Klavier begleitet Camillo Radicke.
(Restkarten)

20.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

Kammerkonzert-  Emerson String Quartet
Das Emerson String Quartet, benannt nach dem amerikanischen Philosophen Ralph Waldo Emerson, gehört zu den weltweit führenden Streichquartetten. 1976 an der Juilliard School in Manhatten gegründet, feierte es kürzlich sein 40jähriges Bühnenjubiläum und hat im Lauf seiner Karriere über 30 preisgekrönte CDs aufgenommen. Bei ihrem zweiten Auftritt bei der diesjährigen Schubertiade werden zwei der letzten Streichquartette von Ludwig van Beethoven aufgeführt: jenes in a-Moll, op. 132, und in B-Dur, op. 130 (mit der „Großen Fuge“ als Finale).,  (Ausverkauft).  PM Schubertiade

 

 

Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere: DER ROSENKAVALIER, 12.10.2014

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Blick von der Bühne in den Saal des Landestheaters Altenburg - zum TAG DER OFFENEN TÜR kann jeder dieser Blick genießen ©  Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Blick von der Bühne in den Saal des Landestheaters Altenburg – zum TAG DER OFFENEN TÜR kann jeder dieser Blick genießen © Stephan Walzl

DER ROSENKAVALIER von Richard Strauss

In der Regie von Maximilian von Mayenburg

Im Jahr des 150. Geburtstags von Richard Strauss eröffnet Theater&Philharmonie Thüringen den Premieren-Reigen der Spielzeit 2014/2015 im Großen Haus des Landestheaters Altenburg am 12. Oktober mit dessen bis heute beliebtester und meistgespielter Oper „Der Rosenkavalier“. Die Vorstellung beginnt 18 Uhr.

Generalmusikdirektor Laurent Wagner übernimmt die musikalische Leitung. Die Inszenierung wurde mit Maximilian von Mayenburg einem jungen vielversprechenden Regisseur übertragen. Das Bühnenbild entwirft Vinzenz Gertler, die Kostüme Gabriele Jaenecke.

Anne Preuß gestaltet die Partie der Feldmarschallin Fürstin Werdenberg, Tobias Pfülb als Gast aus München gibt den Baron Ochs auf Lerchenau. Mit Amira Elmadfa (Octavian, genannt Quinquin), Akiho Tsujii (Sophie, Faninals Tochter), Judith Christ (Annina, seine Begleiterin) und Jeon Jueun (Der Haushofmeister bei Faninal/ Ein Sänger) stellen sich vier neu engagierte Mitglieder des Musiktheaterensembles vor. In weiteren Partien: Johannes Beck (Herr von Faninal), Sin Ae Choi aus dem Thüringer Opernstudio (Jungfer Marianne Leitmetzerin), Mark Bowman-Hester (Valzacchi, ein Intrigant), Andreas Drescher a.G. (Ein Polizeikommissar/ Ein Notar), Günter Markwarth a.G. (Der Haushofmeister bei der Feldmarschallin/Ein Wirt). Der Opernchor singt in der Einstudierung von Holger Krause.

Hofmannsthal (1874-1929) siedelt seine Komödie in Wien zu Zeiten Maria Theresias an und spart nicht an barock-derber Komik und Erotik. Strauss (1864-1949) schrieb darauf eine kongeniale Musik, die dem opulenten Orchester subtile, durch den Wiener Walzer inspirierte, jede Empfindung nachmalende Klänge entlockt. Die Uraufführung 1911 an der Dresdner Hofoper wurde ein alle Erwartungen übertreffender Erfolg.

Nach einer Liebesnacht werden die Marschallin Fürstin Werdenberg und ihr junger Liebhaber Octavian vom Baron Ochs von Lerchenau überrascht. Octavian entgeht der Entdeckung nur, indem er sich als Zofe verkleidet. Der Baron erbittet von der Marschallin einen Kavalier, der seiner zukünftigen Frau Sophie zur Verlobung eine silberne Rose überreichen soll. Die Marschallin schlägt Octavian vor, der vom Baron unerkannt bleibt und gleichzeitig als „Mariandl“ erotischen Eindruck auf ihn macht. Als Rosenkavalier begegnet Octavian Sophie. Diese gesteht Octavian, dass sie den Baron nicht heiraten möchte. Als Octavian dies gegenüber dem Baron äußert, kommt es zum Duell und die Verwicklungen nehmen ihren Lauf …

Maximilian von Mayenburg wurde in München geboren. Er studierte zunächst Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, u.a. bei Alexander Vinogradov und Prof. Thomas Quasthoff. Bereits zu Beginn seines Studiums wurde er 2004 von Christoph Schlingensief als Sänger und Darsteller für die Produktion “Kunst und Gemüse A. Hipler” an der Berliner Volksbühne verpflichtet, die 2005 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde.

Im Mai 2011 entstand in Eigenproduktion eine Inszenierung von Webers Freischütz im Heimathafen Neukölln (ehem. Saalbau) und im Sommer feierte eine Inszenierung des Ring des Nibelungen in einer eigenen Fassung für Kinder bei den Bayreuther Festspielen Premiere. Diese vielbeachtete Fassung wurde 2013 an der Oper Leipzig im Rahmen des Wagnerjahres nachgespielt.

Im Dezember 2012 folgte eine Inszenierung von Wolfgang Mitterers “Das tapfere Schneiderlein” an der Werkstattbühne der Staatsoper im Schillertheater Berlin.

Im selben Jahr gewann Maximilian von Mayenburg den neuen Regiewettbewerb der Deutschen Bank Stiftung „Akademie Musiktheater heute“ in Kooperation mit den Berliner Philharmonikern und dem Festspielhaus Baden-Baden und inszenierte dort mit großem Erfolg die Kammeroper “Cendrillon” von Pauline Viardot im Rahmen der Osterfestspiele.

Mit “The King’s Speech” von David Seidler (der Stückvorlage zu dem gleichnamigen Spielfilm) inszenierte Maximilian von Mayenburg in der Spielzeit 2013/14 am Theater Baden-Baden erstmals für das Schauspiel.

Bei der alljährlichen Kritikerumfrage im Jahrbuch der Zeitschrift OPERNWELT wurde Maximilian von Mayenburg 2013 von zwei Redaktionen für die Produktion “Cendrillon” (Osterfestspiele Baden-Baden 2013) als “bester Nachwuchskünstler” der Saison nominiert.  Er ist der jüngere Bruder des Autors und Dramaturgen Marius von Mayenburg.

Zum THEATERFRÜHSTÜCK lädt Chefdramaturg Felix Eckerle mit dem Regieteam am
5. Oktober, 11.00 Uhr, ins Große Haus des Landestheater Altenburg ein. Dort können Interessierte bei freiem Eintritt bereits erste Eindrücke gewinnen und musikalische Kostproben genießen.

Premiere in Altenburg 12. Oktober, 18 UhrWeitere Vorstellungen in Altenburg nur am 16. Okt. 14.30 Uhr und 31. Okt. 18.00 Uhr

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Premiere in Gera am 24. April 2015, 19.00 UhrWeitere Vorstellungen in Gera: 26. April, 9. Mai, 5. und 7. Juni 2015

Theater und Philharmonie Thüringen  Gera – Karten schnell und sicher Hier !
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Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen

Frankfurt, Oper Frankfurt, Liederabend: MICHAEL VOLLE, 20.05.2014

Mai 9, 2014 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Liederabend: MICHAEL VOLLE

 
MICHAEL VOLLE, Bariton
HELMUT DEUTSCH, Klavier
 
Dienstag, 20. Mai 2014, um 20.00 Uhr im Opernhaus
 
Lieder von Robert Schumann, Richard Strauss und Maurice Ravel
Mit freundlicher Unterstützung der Mercedes-Benz Niederlassung Frankfurt / Offenbach
 
Der angekündigte Liederabend mit Annette Dasch (Sopran) und Daniel Schmutzhard (Bariton) wird wegen der Schwangerschaft von Annette Dasch auf Dienstag, 16. Juni 2015, um 20.00 Uhr verschoben.
 
Michael Volle war 2014 bereits als Zurga (Bizets Die Perlenfischer) und Rodrigo (Verdis 

Oper Frankfurt / Michael Volle (Bariton)   ©Wilfried Hösl

Don Carlos) am Opernhaus Zürich zu erleben und gab sein Debüt an der Metropolitan 
Michael Volle arbeitet mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Riccardo Muti, James Levine, Wolfgang Sawallisch, Ingo Metzmacher, Helmuth Rilling, Philippe Herreweghe und Valery Gergiev zusammen. Einen großen Teil seiner Laufbahn widmet er dem Liedgesang, häufig in Zusammenarbeit mit dem Pianisten Helmut Deutsch. In jüngerer Vergangenheit gab Michael Volle an der Seite von Thomas Quasthoff einen Liederabend mit Brahms‘ Die schöne Magelone bei den Salzburger Festspielen und sang 2013 Lieder von Schubert, Mahler und Strauss beim Richard-Strauss-Festival in Garmisch-Partenkirchen. Im Sommer 2014 wird Michael Volle Schuberts Winterreise bei der Schubertiade interpretieren. 2008 wurde er vom Magazin Opernwelt zum „Sänger des Jahres“ gewählt. Ein Jahr später wurde ihm der FAUST-Theaterpreis für seine Gestaltung der Titelpartie in Wozzeck an der Bayerischen Staatsoper München verliehen. Eine umfangreiche Diskografie dokumentiert sein vielfältiges Schaffen; neben zahlreichen Operneinspielungen, an denen Michael Volle beteiligt war, erschienen u.a. 2011 das Soloalbum Ein Liederabend (Werke von Schubert, Reutter, Wolf und Strauss) mit Helmut Deutsch bei OehmsClassics und 2013 eine Aufnahme von Schuberts Winterreise mit Urs Liska bei Animato.Opera New York als Mandryka (Strauss‘ Arabella). Im Sommer wird er bei den Münchner Opernfestspielen die Titelpartie in Rossinis Wilhelm Tell verkörpern. Er gastiert regelmäßig an den führenden Opernhäusern weltweit, darunter die Berliner und Wiener Staatsoper, das Royal Opera House Covent Garden London, Teatre del Liceu Barcelona, Teatro alla Scala Mailand sowie bei den Festspielen in Baden-Baden, Bayreuth und Salzburg (zuletzt Hans Sachs in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg 2013). Der bei Josef Metternich und Rudolf Piernay ausgebildete Bariton war Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim, an der Oper Bonn, der Deutschen Oper am Rhein, am Opernhaus Zürich und zuletzt an der Bayerischen Staatsoper München. Sein Repertoire umfasst Partien wie u.a. Tschaikowskis Eugen Onegin, Bergs Wozzeck, Mozarts Don Giovanni, Graf Almaviva (Mozarts Die Hochzeit des Figaro), Ford (Verdis Falstaff), Amonasro (Verdis Aida), Amfortas (Wagners Parsifal), Wolfram von Eschenbach (Wagners Tannhäuser) und Barak (Strauss‘ Die Frau ohne Schatten). 
 
 
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