Verona, Arena di Verona, Aida, Tosca, Beethoven, Juli – 27.8.2017

arena.gif

Arena di Verona

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

Arena di Verona:  Willkommen zum 95. Opernfestival 

Aida – ab 28.7.2017 – Historische 1913 Inszenierung, Tosca ab 5.8.2017 –  9. Symphonie – Ludwig van Beethoven am 15.8.2017 

Seit 1913, zum 100. Geburtsjahr des populärsten aller Opernkomponisten dem sensiblem Menschenfreund Giuseppe Verdi, finden in der antiken Arena di Verona über zwei Monate dauernde Opernfestspiele statt. 2017 machen 47 Vorstellungen und 600.000 Theaterbesucher die Festspiele in der Arena di Verona zum größten Opernereignis der Welt. Stimm- und Lebensfreude sind die Merkmale dieses Opernfestivals. Verona feiert dies Festival im humanen Geiste Giuseppe Verdis, „lebendig, mitten im Volk“.

Die Arena di Verona wurde 30 n.Chr. erbaut. Von einem Erdbeben im Jahr 1117 schwer zerstört sind die Umfänge heute 138 x 109 Meter. 45 Stufenränge mit 45 Zentimeter Höhe und Tiefe bieten 22.000 Besuchern Platz. Die Arena di Verona – nach dem Kolosseum in Rom und der Arena von Capua – das drittgrößte der erhaltenen antiken Amphitheater. Wo 1278 die letzten gegen die Inquisition kämpfenden Katharer hingerichtet wurden, wo früher Gladiatoren mit Löwen kämpften schwelgen heute lebensfrohe Musikliebhaber.

Areana di Verona / AIDA in der Inszenierung von 1913 © Courtesy of Fondazione Arena di VeronaI_Ennevi

Areana di Verona / AIDA in der Inszenierung von 1913 © Courtesy of Fondazione Arena di VeronaI_Ennevi

Aida von Giuseppe Verdi

Vom 28. Juli 2017 kehrt Aida in die Arena in der historischen Inszenierung von Gianfranco de Bosio in Anlehnung an die historische Ausgabe von Ettore Fagiuoli aus dem Jahr 1913 und mit der Choreographie von Susanna Egri. Das Orchester und der Chor von Arena di Verona werden von Andrea Battistoni und Julian Kovatchev dirigiert. Verdis Masterwerk wird für 9 Abende das Publikum der Arena verzaubern.

Musikalische Leitung Andrea Battistoni (28/7 – 3, 6, 8, 13, 16, 20/8) / Julian Kovatchev (24, 27/8), Regie Gianfranco de Bosio, Coreographie Susanna Egri, Koordinator des Ballettkorps Gaetano Petrosino, Leiter Bühneausstattung Giuseppe de Filippi Venezia, Chordirektor Vito Lombardi

DER KÖNIG  Ugo Guagliardo (28/7 – 3, 6, 20, 24, 27/8) /  George Andguladze (8, 13, 16/8),  AMNERIS Olesya Petrova (28/7 – 3, 6/8) / Marianne Cornetti (8, 13/8) / Giovanna Casolla (16, 20, 24/8) / Anastasia Boldyreva (27/8),  AIDA Monica Zanettin (28/7 – 3/8) / Hui He (6, 24, 27/8) / Cellia Costea (8, 13/8) / Maria José Siri (16, 20/8),  RADAMÈS Gaston Rivero (28/7 – 3/8) / Hovhannes Ayvazyan (6, 8, 13, 24, 27/8) / Walter Fraccaro (16, 20/8), RAMFIS Rafas Siwek (28/7 – 3, 6, 13, 20/8) / Deyan Vatchkov (8, 16, 24, 27/8), AMONASRO Ambrogio Maestri (28/7 – 3, 6/8) / Carlos Almaguer (8, 13, 16, 20, 24, 27/8), EIN BOTE Paolo Antognetti (28/7 – 3, 6, 8, 13, 16/8) / Antonello Ceron (20, 24, 27/8), OBERPRIESTERIN Marina Ogii (28/7 – 3, 6/8) / Tamta Tarieli (8, 13, 16/8) / Elena Borin (20, 24, 27/8)

Areana di Verona / AIDA in der Inszenierung von 1913 © Courtesy of Fondazione Arena di VeronaI_Ennevi

Areana di Verona / AIDA in der Inszenierung von 1913 © Courtesy of Fondazione Arena di VeronaI_Ennevi

ERSTE SOLO TÄNZER / TÄNZERINNEN Petra Conti, Alessia Gelmetti, Davit / Galstyan, Alberto Ballester (28/7 – 3, 6, 8, 13, 16, 27/8) / Alessandro Staiano (20, 24/8), Orchestra, Chor, Ballettkorps und Techniker der Arena di Verona


Tosca von Giacomo Puccini

Vom 5. bis 25. August mit 5 Aufführungen geht Tosca von Giacomo Puccini über die Bühne. Die grandiose Inszenierung aus dem Jahr 2006 stammt von Regisseur Hugo de Ana, der auch Regie, Bühnenbild, Kostüme und Lightening signiert. Die 5 Aufführungen stehen unter der musikalischen Leitung von M° Antonino Fogliani.

Musikalische Leitung Antonino Fogliani, Regie, Bühnenbild, Kostüme und Licht Hugo de Ana, Leiter Bühneausstattung Giuseppe de Filippi Venezia, Chordirektor Vito Lombardi, Knabenchor A.d’A.MUS. unter der Leitung von Marco Tonini, Orchester, Chor und Techniker der Arena di Verona

TOSCA Susanna Branchini (5, 10/8) / Ainhoa Arteta (17, 22, 25/8), CAVARADOSSI Murat Karahan (5, 10, 17/8) / Marcelo Álvarez (22, 25/8), SCARPIA Ambrogio Maestri (5, 10, 17/8) / Boris Statsenko (22, 25/8), ANGELOTTI Romano Dal Zovo, MESNER Nicolò Ceriani, SPOLETTA Antonello Ceron
SCIARRONE Marco Camastra, EIN SCHLIEßER Omar Kamata


Gala – 9. Sinfonie von Beethoven

Am 15. August verpassen Sie nicht ein Galaabend voll Emotionen: die 9. Symphonie von Beethoven – die für die Ode An die Freude berühmt ist – unter der musikalischen Leitung von Daniel Oren mit den Stimmen der Sopranistin Erika Grimaldi, der Altistin Daniela Barcellona, des Tenors Saimir Pirgu, des Bass Ugo Guagliardo, des Orchestra und Chor der Arena di Verona. Lichttechnik von Paolo Mazzon. Wir erwarten Sie!

Musikalische Leitung Daniel Oren, Licht Paolo Mazzon, Orchester, Chor und Techniker der Arena di Verona

Sopran Erika Grimaldi, Altistin Daniela Barcellona, Tenor Saimir Pirgu, Bariton Ugo Guagliardo;    PM  Fondazione Arena di Verona

Arena di Verona – Alle Karten Hier :
Karten Kaufen

Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf, Liederabend ROLANDO VILLAZÓN – Schätze des Belcanto, 30.09.2017

Juli 19, 2017 by  
Filed under Konzert, Oper, Pressemeldung, Tonhalle Düsseldorf

Tonhalle Düsseldorf

Tonhalle Düsseldorf © Diesner

Tonhalle Düsseldorf © Diesner

ROLANDO VILLAZÓN
Liederabend – Schätze des Belcanto
30.09.17 – Tonhalle Düsseldorf

Tenor Rolando Villazón 2017 mit „Schätzen des Belcanto“ auf Tournee!, Liederabende mit Rolando Villazón und Werken von Rossini, Bellini, Scarlatti und Verdi

Rolando Villazón – einer der weltweit erfolgreichsten Tenöre – kehrt zu den Wurzeln der romantischen italienischen Gesangstradition zurück und präsentiert mit Schätze des Belcanto eine wunderbare Liederauswahl der romantischen Belcanto Zeit.

Tonhalle Düsseldorf / ROLANDO VILLAZÓN  © Harald Hoffmann / DG

Tonhalle Düsseldorf / ROLANDO VILLAZÓN  © Harald Hoffmann / DG

[Von Rolando Villazon wurden verschiedene Aufnahmen bei der deutschen Grammophon veröffentlicht.]

Wenn sich Rolando Villazón im nächsten Herbst mit Liederabenden auf Tournee begeben wird, stehen seine Konzerte ganz im Zeichen der Könige der italienischen Oper: Verdi, Rossini, Scarlatti und Bellini. Dabei präsentiert der mexikanische Ausnahmetenor sie von ihrer weniger bekannten, aber nicht minder faszinierenden Seite: Neben unsterblichen Opernklassikern wie „La Traviata“, „La Cenerentola“ oder „Norma“ haben die großen Italiener eine Fülle herzzerreißender Lieder geschrieben – gleichsam die leichtfüßig gezeichnete Form der großen Opernarie. Jedes für sich birgt das intensive Ereignis einer Miniatur-Oper, in der große Gefühle und sinnliche Lebensfreude überströmen. Villazóns Hingabe an den Gesang und musikalische Perlen der italienischen Meister – dieses Zusammenspiel dürfte nicht nur für Belcanto-Liebhaber ein besonderes Erlebnis werden. Begleitet wird Rolando Villazón am Klavier von der kanadischen Pianistin Carrie-Ann Matheson.

Rolando Villazón ist ein Multigenie und es gibt kaum etwas, was er nicht kann: Neben seinen weltweiten Auftritten als einer der begnadetsten Operntenöre unserer Zeit widmet sich der temperamentvolle Publikumsliebling zahllosen weiteren Leidenschaften: Er führt Regie, er moderiert, er schreibt Bücher, er zeichnet… Bei allen Begabungen ist er jedoch der Musik stets treu geblieben und hat seit seinem triumphalen Debüt bei den Salzburger Festspielen 2005 an der Seite von Anna Netrebko Standing Ovations in den bedeutendsten Opernhäusern der Welt geerntet und unzählige Auszeichnungen entgegengenommen. PM Handwerker Promotion

 Tonhalle Düsseldorf und mehr – Karten  Hier!
Karten Kaufen

Zürich, Opernhaus Zürich, Highlights Juli 2017

Opernhaus Zürich

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

 

Wiederaufnahme
Lohengrin
Am 4 Jul 2017 um 18.00 Uhr

In politisch unruhigen Zeiten wird Elsa von Brabant angeklagt, ihren Bruder, den Thronfolger des Herzogtums, umgebracht zu haben. In Elsas Not kommt ihr ein geheimnisvoller Ritter zu Hilfe, der unter einer Bedingung für sie streitet: Nie soll sie nach seinem Namen und seiner Herkunft fragen. In Lohengrin brachte Richard Wagner seine politischen Utopien von einer anderen Weltordnung zum Ausdruck. Andreas Homoki verlegte die Handlung in seiner Inszenierung in ein abgelegenes Bergdorf, in dem sowohl die politische Situation wie auch das Eintreten des Lohengrin-Wunders auch aus heutiger Zeit glaubhaft erscheinen.

Am Pult steht in dieser Wiederaufnahme Generalmusikdirektor Fabio Luisi. In der anspruchsvollen Titelpartie ist Brandon Jovanovich zu erleben, der nach internationalen Erfolgen als Stolzling, Siegmund und Lohengrin nun erstmals auch in Zürich in einer Wagner-Rolle zu hören ist. In unserem Backstage-Video erzählt Jovanovich über seine Zusammenarbeit mit Andreas Homoki.

Di, 4 Jul 2017, 18:00
Sa, 8 Jul 2017, 18:00
Mi, 12 Jul 2017, 18:00
So, 16 Jul 2017, 18:00


Opernhaus Züriich / Land des Lächelns - Prinz Sou Choug Piotr Beczala, Lisa Julia Kleiter © Foto T + T Fotografie Toni Sutera

Opernhaus Züriich / Land des Lächelns – Prinz Sou Choug Piotr Beczala, Lisa Julia Kleiter © Foto T + T Fotografie Toni Suter

Stimmen der Opernkritiker
Das Land des Lächelns
Nur noch bis zum 13 Jul 2017

Für unsere Neuproduktion kehrt der Weltstar Piotr Beczala als Prinz Sou-Chong ans Opernhaus Zürich zurück, der wie kein Zweiter in der Tradition des legendären Tenors Richard Tauber steht; mit Julia Kleiter als Lisa hat er eine ebenbürtige Partnerin. Dass das Genre der Operette besonderer Sorgfalt bedarf, wissen auch Fabio Luisi und Andreas Homoki: Sie erklären diese Operette zur Chefsache.

Do, 6 Jul 2017, 19:00
So, 9 Jul 2017, 20:00
Do, 13 Jul 2017, 19:00


Wiederaufnahme
Il barbiere di Siviglia
Am 7 Jul 2017 um 19.00 Uhr

Liebe, List und Geld – das sind die Zutaten, aus denen Gioachino Rossini seine populärste Opera buffa Il barbiere di Siviglia gemixt hat. Seit der Uraufführung von 1816 hat Rossinis Komödie, die auf Beaumarchais‘ gleichnamigem Theaterstück basiert, nichts von ihrer Frische eingebüsst. Unmöglich, sich der rhythmischen Sogkraft, den Crescendo-Spiralen, den irrwitzigen Ensembles oder Arien-Highlights zu entziehen!

In der Wiederaufnahme wird ein Rossini-erprobtes, überaus spielfreudiges Ensemble zu erleben sein: Anna Goryachova als charmante, aber auch durchtriebene Rosina und Maxim Mironov, als ihr Geliebter Almaviva. Als Figaro brilliert Andrzej Filonczyk, Carlos Chausson kehrt als Bartolo ans Opernhaus zurück. Rossinis gut geöltes Räderwerk leitet der italienische Dirigent Enrique Mazzola.

Fr, 7 Jul 2017, 19:00
So, 9 Jul 2017, 14:00
Di, 11 Jul 2017, 19:00
Fr, 14 Jul 2017, 19:00


Pressemeldung Opernhaus Zürich

Hamburg, Staatsoper Hamburg, Lucia di Lammermoor mit Ramón Vargas, 13.05.2017

Mai 12, 2017 by  
Filed under Oper, Pressemeldung, Staatsoper Hamburg

staatsoper_logo_rgbneu
Staatsoper Hamburg

Hamburgische Staatsoper © Kurt Michael Westermann

Hamburgische Staatsoper © Kurt Michael Westermann

 Lucia di Lammermoor von Gaetano Donizetti

 13., 18., 23. und 26. Mai 2017  um 19.30 Uhr

Der international gefeierte Tenor Ramón Vargas ist am 13. und 25. Mai 2017 als Edgardo in Gaetano Donizettis Lucia di Lammermoor wieder an der Staatsoper Hamburg zu erleben. An seiner Seite in der Titelpartie der Inszenierung von Sandra Leupold gibt es ebenfalls ein Wiedersehen mit Katerina Tretyakova. Es dirigiert Pier Giorgio Morandi. Als Edgardo alternierend besetzt gibt Atalla Ayan am 18. und 26. Mai sein Debut an der Hamburgischen Staatsoper.

Staatsoper Hamburg / Lucia di Lammermoor - Katerina Tretyakova als Lucia © Brinkhoff-Mögenburg

Staatsoper Hamburg / Lucia di Lammermoor – Katerina Tretyakova als Lucia © Brinkhoff-Mögenburg

Ramón Vargas zählt zu den führenden Sängern seines Fachs. Er wuchs in Mexico-Stadt auf und sang dort schon als Solist im Jungenchor der Basilica von Guadalupe, bevor er später am Cardenal-Miranda-Institut für Musik und Kunst bei Antonio Lopez und Ricardo Sanchez studierte. Er studierte an der Gesangsschule der Wiener Staatsoper und gewann den Enrico Caruso-Tenorwettbewerb in Italien. 1988 wurde er Ensemblemitglied der Oper Luzern und sang dort Hauptrollen wie „Werther“ und Nerone aus „L’Incoronazione di Poppea“. Seit 1990 ist er freiberuflich tätig.

Staatsoper Hamburg / Ramón Vargas © Adolfo Perez Butron

Staatsoper Hamburg / Ramón Vargas © Adolfo Perez Butron

Ramón Vargas hat über 50 Hauptrollen verkörpert, die meisten davon sind Belcanto-Partien. Er trat dabei an allen großen Opernhäusern auf, beispielsweise der Metropolitan Opera, Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala, am Teatro Colón in Buenos Aires, an der Opéra Bastille Paris, der San Francisco Opera, der Bayerischen Staatsoper, am Teatro Real in Madrid und bei den Salzburger Festspielen. Zu seinem Repertoire gehören unter anderem Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen), Lensky (Eugen Onegin), Tamino (Die Zauberflöte), Edgardo (Lucia di Lammermoor), Fenton (Falstaff), Alfredo (La Traviata), Herzog von Mantua (Rigoletto), Rodolfo (La Bohème), Graf Almaviva (Il Barbiere di Siviglia), Don Ramiro (La Cenerentola), Riccardo (Un ballo in maschera), Des Grieux (Manon), Manrico (Il Trovatore), Gabriel Adorno (Simon Boccanegra) sowie die Titelpartien aus „Idomeneo“, „La Clemenza di Tito“, „Werther“ und „Don Carlos“.

Auch Konzerte nehmen bei ihm einen wichtigen Platz ein. Sein Liedrepertoire reicht von italienischen bis zu deutschen Liedern, zudem singt er Werke französischer, spanischer und mexikanischer Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts. Im Sommer 2008 sang er zusammen mit Renee Flemming auf einem Galakonzert in Beijing sowie auf zwei weiteren Konzerten zur Feier der Olympischen Spiele. Im gleichen Jahr ehrte ihn die Wiener Staatsoper mit dem Titel des Kammersängers.

In der Saison 2016/17 singt er Gabriele Adorno in „Simon Boccanegra” an der Wiener Staatsoper, dem Théâtre des Champs-Elysées und der Opéra de Monte-Carlo, die Titelrolle in „Don Carlos” an der Oper Zürich und der Wiener Staatsoper sowie die Titelrolle in „Hoffmanns Erzählungen” und Le Tzar Berende in Rimsky-Korsakovs „Snegúrochka” an der Opéra National de Paris.

Zu seinen Highlights der letzten Spielzeiten zählen unter anderem „La Bohème“ an der Metropolitan Opera, der Oper in Rom und dem Gran Teatre del Liceu, die Titelrolle in „La clemenza di Tito” an der Oper Zürich sowie Riccardo in „Un ballo in maschera”, Des Grieux in „Manon” und „Don Carlos” an der Wiener Staatsoper.

Ramón Vargas erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den „Lauri-Volpi-Award“ als bester Sänger der Saison 1993 in Italien. Das britische Magazin Opera Now ernannte ihn 2000 zum „Künstler des Jahres“, 2001 bekam er den „Echo Klassik“ als Sänger des Jahres.

An der Hamburgischen Staatsoper war Ramón Vargas bereits als Alfred Germont (La Traviata) und Nemorino (L’elisir d’amore) zu erleben.

Katerina Tretyakova wurde 1980 im russischen Murmansk geboren. Sie begann ihre Gesangsausbildung 2005 an der Litauischen Akademie für Musik und Theater. 2006 führte ihr Ausbildungsweg die Sopranistin ans Mozarteum in Salzburg, wo sie im selben Jahr bei den Salzburger Festspielen als Hyacinthus in Mozarts „Apollo und Hyacinthus“ debütierte. Für ihre Darstellung der Fiordiligi in „Così fan tutte“ erhielt sie mit der Lilli-Lehmann-Medaille die höchste Auszeichnung der Stiftung des Mozarteums. Nachdem sie 2007 ihre Ausbildung im Fach Oper und Musiktheater beendet hatte, schloss sie eine Ausbildung im Fach Lied und Oratorium an. Von 2008 bis 2010 war Katerina Tretyakova Mitglied im Internationalen Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper und sang hier unter anderem Valencienne (Die lustige Witwe), Ortlinde (Die Walküre), Musetta (La Bohème), Berta (Il Barbiere di Siviglia), Emma (Chowanschtschina), Oscar (Un Ballo in Maschera) und Papagena (Die Zauberflöte). Zudem war sie in den Opernstudioproduktionen „Death knocks“ von Christian Jost und „Les Indes galantes“ von Rameau zu erleben. Von 2010/2011 bis 2015/2016 war Katerina Tretyakova Mitglied im Ensemble der Staatsoper und interpretierte unter anderem Ighino in einer Neuproduktion von „Palestrina“, Gilda in Verdis „Rigoletto“, Pamina in „Die Zauberflöte“, Adina in „L’Elisir d’Amore“, Gretel in „Hänsel und Gretel“, Woglinde in „Das Rheingold“ und „Götterdämmerung“ sowie Najade in einer Neuproduktion von „Ariadne auf Naxos“. Katerina Tretyakova ist Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe, zu denen unter anderem der erste Preis im litauischen Paulauskas-Wettbewerb, der zweite Preis im internationalen Dvorák-Wettbewerb und die Auszeichnung für die beste gesungene Arie des 20. Jahrhunderts zählen. 2008 wurde die Sopranistin neben elf weiteren jungen Sängern weltweit für das Young Singers‘ Project der Salzburger Festspiele ausgewählt. Im Januar 2013 gewann sie den Internationalen Gesangswettbewerb Francisco Viñas in Barcelona.

Der Brasilianer Atalla Ayan hat sich als einer der gefragtesten Tenorsänger seiner Generation etabliert. Bei seinem Debüt an der Metropolitan Opera im Juli 2011 überraschte er mit seinem spontanen Auftritt und sang fünf Arien auf dem Eröffnungskonzert im Central Park. Allan Kozinn von der New York Times nannte ihn daraufhin eine „Entdeckung“ und bezeichnete seine Stimme mit einem warmen, runden Timbre, das einen an den jungen Placido Domingo erinnere. Gleichermaßen wurde Ayan an weiteren bedeutenden Opernhäusern empfangen, darunter das Royal Opera House – Covent Garden, das Teatro alla Scala in Mailand, das Grand Théâtre de Genève und die Deutsche Oper Berlin. In der Saison 2016/17 singt er Alfredo in „La Traviata“ und Christian in „Cyrano der Bergerac“ an der Metropolitan Opera, Alfredo in Covent Garden und beim Glyndebourne Festival, Nemorino in „L’Èlisir d’Amore“ an der Bayerischen Staatsoper, die Titelrolle in „Faust“, Lenski in „Eugene Onegin“ und Ismaele in „Nabucco“ am Staatstheater Stuttgart sowie Rodolfo in „La Bohème“ an der Oper Köln.

In der Saison 2015/16 debütierte Ayan am Teatro alla Scala in der Rolle des Nemorino, sang Rodolfo an der Deutschen Oper Berlin, der Ungarischen Staatsoper, dem Staatstheater Stuttgart und der Royal Swedish Opera, Alfredo an der Norwegian National Opera, Il Duca in „Rigoletto“ am Staatstheater Stuttgart, Edgardo in „Lucia di Lammermoor“ an der Oper Köln und Ein Sänger in „Der Rosenkavalier“ an der Royal Swedish Opera. Zu seinen Engagements der Saison 2014/15 zählten Alfredo am Staatstheater Stuttgart und Festspielhaus Baden-Baden, Ruggero in „La Rondine“ an der Deutschen Oper Berlin, Il Duca und Ismaele am Staatstheater Stuttgart sowie Rodolfo am Staatstheater Stuttgart, der Semperoper Dresden und als Debüt an der Dutch National Opera. Seit dem Frühjahr 2012 ist er Mitglied des Stuttgarter Opernensembles und verkörperte in der Saison 2013/14 Rodolfo in der Neuinszenierung von „La Bohème“, Alfredo, Don Ottavio in „Don Giovanni“, Ismaele und Fenton in „Falstaff“. Ebenfalls in dieser Saison kehrte er als Don Ottavio zurück nach Covent Garden und gab als Alfredo sein Debüt am Teatro Petruzzelli in Bari. Er spielte als Ein Sänger an der Semperoper Dresden und als Rodolfo am Theatro Municipal de Sao Paulo. Im Juni 2014 gab Ayan sein Debüt an der Oper Köln als Nemorino. Er gab zudem Konzerte in Prag, Hamburg und Versailles mit Angela Gheorghiu.

2013 gab Ayan als Ruggero sein Debüt am Royal Opera House – Covent Garden. Zu seinen Engagements aus der vorherigen Saison 2012/13 gehörte seine erste Rolle als Alfredo in „La Traviata“ und gleichzeitig sein Debüt am Teatro Carlo Felice in Genua, dirigiert von Fabio Luisi. Er sang zudem am Staatstheater Stuttgart als Alfred in „Die Fledermaus“, Tamino in „Die Zauberflöte“ sowie als Ismaele. Im September 2011 debütierte er bei der Glyndebourne Touring Opera als Rodolfo in David McVicar’s Inszenierung von „La Bohème“. Weitere Rollen in der Saison 2011/12 waren die des Alfredo und des Don Ottavio am Staatstheater Stuttgart und Ein Sänger am Grand Théâtre de Geneve. In der Saison 2010/11 war er Romeo in „Romeo et Juliette“ am Theatro Municipal in Sao Paulo an der Seite von Sumi Jo und gab ein Duokonzert zusammen mit der Sopranistin Nino Machaidze zur Neueröffnung des Theatro Municipal Rio. Er stand in der Saison zudem für ein Galakonzert in Prag mit ihr auf der Bühne und erschien auf ihrem ersten Sony-Album mit einer Szene aus „La Sonnambula“. Außerdem verkörperte er Rinuccio in „Gianni Schicchi“ am Teatro Giuseppe Verdi in Triest und Gastone in „La Traviata“ an der Metropolitan Opera und sang ein Duokonzert mit der Sopranistin Nathalie Manfrino in Dublin.

In Balem im Norden von Brasilien geboren, entdeckte Ayan seine Liebe zum Gesang beim Hören der Musik Luciano Pavarottis. Als Teenager wurde er am Carlos Gomes Konservatorium in seiner Heimatstadt aufgenommen. Als Rinuccio sang er am Theatro de Paz in Balem im Alter von 21 Jahren seine erste Hauptrolle. Sein Europadebüt gab er ein Jahr später als Fodolfo in Graham Vicks Inszenierung von „La Bohème“ unter der Leitung von José Cura. In der Saison 2009/10 wurde er schließlich Mitglied des Lindemann Programms zur Förderung Junger Künstler der Metropolitan Opera.


Lucia di Lammermoor von Gaetano Donizetti

Musikalische Leitung: Pier Giorgio Morandi, Inszenierung: Sandra Leupold, Bühnenbild: Stefan Heinrichs, Kostüme: Esther Bialas, Licht: Thomas Güldenberg

Mit: Lord Enrico Ashton Alexey Bogdanchikov, Lucia Katarina Tretyakova, Sir Edgardo di Ravenswood Ramón Vargas (13. und 23.05.)/Atalla Ayan (18. und 26. Mai – Debut an der Hamburgischen Staatsoper), Lord Arturo Bucklaw Oleksiy Palchykov, Raimondo Bidebent Alexander Roslavets, Alisa Marta Swiderska, Normanno Sergei Ababkin, Chor der Hamburgischen Staatsoper, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg. PMStoHH

Lucia di Lammermoor: Vorstellungen 13., 18., 23. und 26. Mai 2017, um 19.30 Uhr

 

 

Nächste Seite »