Leipzig, Oper Leipzig, Spielplan Januar 2018 – Der Ring, Puccini und mehr, IOCO Aktuell

Dezember 13, 2017 by  
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Oper Leipzig

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Highlights der Oper Leipzig im Januar 2018

  • DER RING DES NIBELUNGEN – JAHRESAUFTAKT MIT TOPBESETZUNG
  • LIEBE IN ZEITEN DER REVOLUTION: DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG DES MUSICALS DOKTOR SCHIWAGO
  • STRAUSS MEETS KORNGOLD: DES OPERETTENWORKSHOPS MIT DER
  • OPERETTE DAS LIED DER LIEBE
  • PUCCINI-WOCHENENDE
  • SALUT D’AMOUR: MUSIKALISCHER SALON

DER RING DES NIBELUNGEN von Richard Wagner

ZUM JAHRESAUFTAKT MIT TOPBESETZUNG

Richard Wagner Büste in Bayreuth © IOCO

Richard Wagner Büste in Bayreuth © IOCO

Auch 2018 sind Wagners epische Themen von Liebe und Hass zwischen alten Göttern und neuen Helden nicht von der Leipziger Opernbühne wegzudenken. Gleich zum Auftakt des Jahres 2018 präsentiert die Oper Leipzig Wagners Ring des Nibelungen als geteilten Zyklus. Die Aufführungen finden am 6./7. Januar sowie am 13./14. Januar jeweils um 16 Uhr auf der Opernbühne statt. Am Pult des Gewandhausorchesters steht für alle vier Teile Prof. Ulf Schirmer, Generalmusikdirektor und Intendant der Oper Leipzig.

Die Besetzung für den Ring-Zyklus 2018 weist namhafte Gäste des internationalen Opernparketts auf, darunter Stefan Vinke (Titelpartie in »Siegfried«), Christiane Libor (Brünnhilde in der »Götterdämmerung«), Daniela Köhler (Sieglinde), Thomas J. Mayer (Wotan), Thomas Mohr (Siegfried in der »Götterdämmerung«) und Peter Sidhom (Alberich in »Götterdämmerung«). Die szenische Umsetzung lag in den Händen des Regieteams Rosamund Gilmore (Inszenierung), Carl Friedrich Oberle (Bühne) und Nicola Reichert (Kostüme).

Termine:

Rheingold, Samstag, 6. Januar 2018, 16 Uhr
Walküre, Sonntag, 7. Januar 2018, 16 Uhr
Siegfried, Samstag, 13. Januar 2018, 16 Uhr
Götterdämmerung, Sonntag, 14. Januar 2018, 16 Uhr


LIEBE IN ZEITEN DER REVOLUTION:

DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG DES MUSICALS »DOKTOR SCHIWAGO«

Am Samstag, 27. Januar 2018, 19 Uhr feiert das Musical Doktor Schiwago in der Musikalischen Komödie seine deutschsprachige Erstaufführung. Mit Doktor Schiwago schuf Boris Pasternak nicht nur einen epochalen Roman von Weltrang, sondern auch die Vorlage für David Leans oscarprämierte Hollywood-Verfilmung mit Omar Sharif. Mit ihrem Broadway-Musical erweckte die zweifache Grammy- Gewinnerin Lucy Simon sein größtes Werk 2006 wieder zum Leben und entwarf dafür einen zeitgemäßen Sound voll emotionaler Balladen und russischer Klänge.

Die tragische Lovestory rund um den dichtenden Arzt Jurij Schiwago wird nun unter der Regie von Cusch Jung, Chefregisseur der Musikalischen Komödie, erstmalig als Musical in Deutschland zu erleben sein. Die Besetzung der Titelpartie mit Jan Ammann, einem der gefragtesten Musical-Stars unserer Zeit, lässt die Herzen zahlreicher Musical-Fans schon jetzt höher schlagen.
Aufgewachsen im russischen Zarenreich, gerät Jurij Schiwago in den Wirren von Krieg und Revolution zwischen die Fronten. So steht er als unabhängiger Freigeist nicht nur zwischen zwei Regimen, sondern auch zwischen zwei Frauen – seiner Ehefrau Tonia und der geheimnisvollen Lara. Aber Jurij ist nicht Laras einziger Verehrer: Neben ihm kämpfen auch Laras Jugendfreund Viktor Komarovskij und ihr Ehemann Pascha Antipov, Führer der Roten Armee, um ihr Herz… Cusch Jung inszeniert die ergreifende Dreiecksgeschichte vor dem Hintergrund einer jede Individualität hinwegfegenden Revolution, in der Liebe und Poesie als Zeichen der Menschlichkeit umso stärker leuchten.

Premiere: Samstag, 27. Januar, 19 Uhr, Musikalische Komödie
Weitere Aufführungen: 28. & 30. Jan. / 6., 8. & 9. Feb. / 10. & 11. Mär. / 19. & 20. Mai / 26. & 27. Jun. 2018


STRAUSS MEETS KORNGOLD

ABSCHLUSSKONZERT DES OPERETTENWORKSHOPS MIT DER OPERETTE »DAS LIED DER LIEBE«

Der Deutsche Musikrat richtet nach einjähriger Pause im Jahr 2018 gemeinsam mit der Musikalischen Komödie erneut den »Operettenworkshop für junge Dirigenten« aus. Drei junge Kollegen des Dirigentenforums des Deutschen Musikrates erhalten dabei die Möglichkeit, sich als Dirigenten zu präsentieren. Am Ende des Workshops steht das öffentliche Abschlusskonzert am Samstag, 6. Januar 2018, 19:30 Uhr, und Sonntag, 7. Januar 2018, 15 Uhr.
Bis heute ist die Musikalische Komödie eines der führenden Häuser im Bereich Operette und Musical im deutschsprachigen Raum. Nach dem Abschied von Ehrendirigent Roland Seiffarth als langjähriger Leiter des Operettenworkshops liegt die künstlerische Leitung nun in den Händen von Chefdirigent Stefan Klingele, der gemeinsam mit dem Musikrat ein neues Konzept für den Workshop entwickelt hat. Im Zentrum steht dabei die Erarbeitung eines kompletten Werks, das sowohl für die Dirigenten als auch für das Orchester neu ist. Es ist also für beide Seiten – und ebenso für das Publikum – eine Entdeckungsreise.
Auf dem Programm steht Erich Wolfgang Korngolds Operette Das Lied der Liebe nach Melodien aus »Das Spitzentuch der Königin« von Johann Strauß (Sohn) als konzertante Aufführung. Die Musik des Komponisten, der zahlreiche Operetten instrumentierte, steht für Klangsinnlichkeit in der Orchesterbehandlung und ist damit prädestiniert für den Operettennachwuchs. Um seine Spielschulden zu begleichen, geht Frauenschwarm und Herzensbrecher Graf Richard von Auerspach (Adam Sanchez) mit seinem Vetter Fürst Franz von Auerspach einen Deal ein: Während sich Franz aus dynastischen Gründen mit Baronin Paulette (Lilli Wünscher) zu vermählen gedenkt, soll
Richard dessen Ex-Geliebte, die Hofschauspielerin Lotte Hohenberg, für eine Zeit aus dem Verkehr ziehen und mit ihr eine kleine Vergnügungsreise nach Capri unternehmen. Als sich Richard jedoch Hals über Kopf in eine schöne Unbekannte (Paulette!) verliebt, kommt schließlich doch alles anders als geplant. Paulettes Schwager Gigi (Andreas Rainer) nimmt die Liebe eher von der leichten Seite und vergnügt sich währenddessen abwechselnd mit dem Stubenmädchen Tini (Nora Lentner) und der Tänzerin Lori (Mirjam Neururer).

Termine: Samstag, 6. Januar 2018, 19:30 Uhr, Musikalische Komödie
Sonntag, 7. Januar 2018, 15:00 Uhr, Musikalische Komödie


KLEINE KOMÖDIE: IVAN UND DIE FRAUEN

SOLOPROGRAMM MIT CUSCH JUNG  IM JANUAR 2018

Cusch Jung ist nicht nur Regisseur, Choreograf, Darsteller, sondern im Rahmen der Reihe »Kleine Komödie« im Venussaal der Musikalischen Komödie auch Autor seiner eigenen One-Man-Show. In der Realsatire Ivan und die Frauen spielt Jung einen verzweifelten Junggesellen, der anscheinend noch immer nicht die richtige Frau in seinem Leben gefunden hat und stattdessen gehörig unter dem Pantoffel seiner Mutter steht. Diese hat ihm schon so manche Liebesaffäre vereitelt. Auf einer zweistündigen Reise durch sein missglücktes Liebesleben erzählt Ivan auf humorvolle Weise von seinen Liebesabenteuern und lässt seine verflossenen Frauen in bekannten Hits, Schlagern und Chansons wieder auferstehen. Am Piano begleitet wird Cusch Jung dabei von dem virtuosen australischen Pianisten und Komponisten Paul Hankinson. Ein Abend voller Witz, Humor, Melancholie und weltbekannten Melodien.

Termine: Samstag, 20. Januar 2018, 19 Uhr, Venussaal, Musikalische Komödie
Sonntag, 21. Januar 2018, 15 Uhr, Venussaal, Musikalische Komödie


PUCCINI – WOCHENENDE

Die Opern von Giacomo Puccini ziehen seit mehr als 100 Jahren ein Riesenpublikum in ihren Bann. Die Oper Leipzig widmet dem Werk des Komponisten vom 26. bis 28. Januar 2018 ein ganzes Wochenende. Drei der schönsten und tragischsten Frauengestalten Puccinis sind an drei aufeinanderfolgenden Abenden an der Oper Leipzig zu erleben: Tosca, Turandot und Madama Butterfly. Seinen weiblichen Opernfiguren gehörte Puccinis ganzes Mitgefühl. Es heißt, er habe um sie geweint, wenn er ihre Arien komponierte.

Termine:

Tosca«, Freitag, 26. Januar 2018, 19:30Uhr, Opernhaus
Turandot, Samstag, 27. Januar 2018, 19 Uhr, Opernhaus
Madama Butterfly, Sonntag, 28. Januar 2018, 18 Uhr, Opernhaus


SALUT D’AMOUR: MUSIKALISCHER SALON

Salonmusik ist Kult. Bis heute hat die leicht verschmitzte und doch elegante Unterhaltungsmusik des jungen 20. Jahrhunderts nichts von ihrem Charme und Glanz verloren. Das Neue-SalonOrchester-Leipzig, ein Zusammenschluss experimentierfreudiger Musiker des Gewandhausorchesters und des MDRSinfonieorchesters, hat sich diesem Genre mit Leib und Seele verschrieben. Vor genau zehn Jahren veröffentlichten die Musiker um Sebastian Ude unter dem Titel Salut d’Amour ihre erste gemeinsame CD, eine wahre Liebeserklärung an die Salonmusik. Anlässlich des Jubiläums lädt das Orchester am Samstag, 27. Januar, 15 Uhr zu einem Konzert zwischen Tango und Walzer, Swing und Jazz. Komplettiert wird das Ensemble wie schon auf der CD durch das Gesangsduo Jana Hruby und Stephan Gogolka. Gewandhausbratschist Henry Schneider weiß in seinen augenzwinkernden Moderationen so manches Histörchen zu berichten. Der Eintritt kostet 10 €. Vor dem Konzert besteht die Möglichkeit zu Kaffee und Kuchen.
Termin: Samstag, 27. Januar 2018, 15 Uhr, Konzertfoyer Opernhaus

Pressemeldung Oper Leipzig

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Hannover, Staatsoper Hannover, Spielplan JANUAR 2018 – Zauberflöte, Don Carlo..

Dezember 4, 2017 by  
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Staatsoper Hannover 

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

 

Staatsoper Hannover – Spielplan JANUAR 2018

Als dancing conductor errang er im Internet Kultstatus, live kann man ihn in Deutschland augenblicklich nur in Hannover erleben: der amerikanische Dirigent Joseph R. Olefirowicz dirigiert das diesjährige Neujahrskonzert mit Ouvertüren aus der Alten und der Neuen Welt.

Mit Wolfgang Amadeus Mozarts Die Zauberflöte kommt eines der bedeutendsten Opernwerke aller Zeiten in einer Neuinszenierung auf die Bühne der Staatsoper. Frank Hilbrich (zuletzt mit „Lot“ sehr erfolgreich) inszeniert, der neue 1. Kapellmeister Valtteri Rauhalammi dirigiert seine erste Premiere (ab 13.1.).

Eine große Wiederaufnahme beschließt den Monat: nach mehreren Jahren ist Giuseppe Verdis Grand’opéra Don Carlo endlich wieder im Opernhaus zu sehen. In der Inszenierung von Christoph Nel sind u.a. Karine Babajanyan, Khatuna Mikaberidze, Philipp Heo und Shavleg Armasi zu hören (Wiederaufnahme am 28.1.). Mehr italienische Oper gibt es am 9 und 12. Januar, dann stehen zwei Zusatzvorstellungen der Kult-Inszenierung von Verdis La traviata auf dem Spielplan.

Beim 4. Sinfoniekonzert am 21. und 22. Januar steht ein Gipfelwerk auf dem Programm: Anton Bruckners 4. Sinfonie, die „Romantische“. Es dirigiert Markus Stenz, langjähriger Chefdirigent des Kölner Gürzenich Orchesters. Weltstar Klaus Maria Brandauer liest am 21.1. aus Melvilles Moby Dick.

 


PREMIERE OPER


DIE ZAUBERFLÖTE  –  von WOLFGANG AMADEUS MOZART (1791), TEXT VON EMANUEL SCHIKANEDER

EINFÜHRUNGSMATINEE: SO, 07.01.2018, 11:00 UHR, LAVES-FOYER

PREMIERE: SA, 13.01.2018, 19:30 UHR

»Wo bin ich?«, fragt sich Prinz Tamino im Erwachen. Die Schlange, vor der er eben noch geflüchtet war – sie liegt niedergestreckt zu seinen Füßen. Dann kommt noch ein Vogelwesen daher, das sich Papageno nennt und den Sieg über die Schlange für sich in Anspruch nimmt – was drei Damen, die eigentlichen Retterinnen, aus ihrer Deckung lockt. Sie stehen im Dienst der sternflammenden Königin, die Tamino den Auftrag erteilt, ihre ent­führte Tochter Pamina aus den Klauen des heimtückischen Sarastro zu retten. Unversehens geraten also der Prinz und Papageno in ein großes Abenteuer, bei dem sich immer neue Rätsel auftun: Gut und Böse prallen aufeinander, und nicht immer ist klar, wer welcher Seite zuzurechnen ist. Mehr als einmal sind sie alle dem Tode nahe. Doch bei allen Gefahren auf dem Weg können Tamino, Papageno und Pamina sich auf eines verlassen: auf die unbezwingbare Magie der Mozart’schen Musik.

MUSIKALISCHE LEITUNG Valtteri Rauhalammi/Daniel Klein INSZENIERUNG Frank Hilbrich BÜHNE Stefan Heyne KOSTÜME Julia Müer LICHT Susanne Reinhardt CHOR­EINSTUDIERUNG Lorenzo Da Rio DRAMATURGIE Christopher Baumann

SARASTRO Michael Dries/Tobias Schabel TAMINO Simon Bode SPRECHER Stefan Adam PAMINA Ania Vegry/Athanasia Zöhrer KÖNIGIN DER NACHT Dorothea Maria Marx 1. DAME Rebecca Davis/Stella Motina 2. DAME Josy Santos/Monika Walerowicz 3. DAME Julie- Marie Sundal PAPAGENO Byung Kweon Jun/Matthias Winckhler PAPAGENA Ylva Sten­berg MONOSTATOS Pawel Brozek/Uwe Gottswinter 1. GEHARNISCHTER Martin Rainer Leipoldt/Latchezar Pravtchev 2. GEHARNISCHTER Michael Dries/Daniel Eggert 1. PRIES­TER Michael Dries/Daniel Eggert 2. PRIESTER Uwe Gottswinter/Martin Rainer Leipoldt 3 KNABEN Mitglieder des Mädchenchors/Mitglieder des Knabenchors

Chor der Staatsoper Hannover, Statisterie der Staatsoper Hannover, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover


REPERTOIRE OPER, BALLETT UND JUNGE OPER


CLUB FIGARO, AB 13 JAHREN

Mittendrin ist man im »Club Figaro« – frei von der Aufsicht durch Eltern, Lehrer und sonstige Aufpasser. Sein, wer man ist, sich treffen, mit wem man will, Freundschaften pflegen und neue Kontakte knüpfen – all das kann man hier. Mittendrin ist auch Cherubino – und zwar mitten auf der Suche nach Antworten auf die Fragen, wohin man gehört, wohin die Zu­kunft führen wird. Wie weit geht man, um dazu zu gehören? Musikalisch heißt das: Mozart trifft Band (JEREMIAS) trifft Club-Musik – eine Synthese, die ebenso verrückt sein kann wie der legendäre Komponist selbst. »Die Inszenierung wagt es, radikal Grenzen zu sprengen: Wolfgang Amadeus Mozart wird in den Alltag der Digital Natives eingepflanzt.« Neue Presse

VORSTELLUNG AM 26.01.2018


DAPHNIS – LOST LOVE

Jörg Mannes nimmt mit Daphnis – Lost Love einen Klassiker des Ballettrepertoires in den Fokus: Maurice Ravels Daphnis et Chloé. Ravel behandelte die antike literarische Vorlage sehr frei und schuf eine atmosphärisch dichte und farbenreiche »Choreographische Suite in drei Teilen« für Orchester und Chor. Ihr stellt Jörg Mannes die Sinfonie Nr. 8 von Philip Glass gegenüber. Von den Gegensätzen der beiden musikalischen Werke inspiriert, lotet der Choreograph Widersprüche und Brüche aus, zeigt aber auch Linien auf, schafft Verbindungen und lässt so ein Gesamtbild entstehen. Zudem hält Daphnis – Lost Love eine weitere Überraschung bereit: Jörg Mannes präsentiert sich zum ersten Mal auch als Video-Künstler.

VORSTELLUNGEN AM 14.01., 17.01., 20.01. UND 26.01.2018


DON CARLO

Giuseppe Verdi schrieb mit Don Carlo seine letzte Oper nach einem Drama von Friedrich Schiller. Die dialogische Anlage der Schauspielvorlage findet ihre überzeugende musikalische Umsetzung in mehreren großen Duetten, die mit Soloszenen von berührender Intimität, aber auch mit eindringlichen Chortableaus kontrastieren. Regisseur Christoph Nel deutet das Spanien unter Philipp II. als Sinnbild eines totalitären Staates, in dem Vertrauen, Liebe und Freiheit Utopien bleiben. Private Gefühle haben in dieser Ord­nung keine Chance auf Entfaltung, sondern werden rücksichtslos politi­schen Interessen untergeordnet. »Ein großer Abend.« Der Tagesspiegel

WIEDERAUFNAHME AM 28.01., WEITERE VORSTELLUNG AM 31.01.18


DER LIEBESTRANK

Nemorino verzehrt sich nach Adina, die ihn jedoch nicht ernst nimmt. Wie gut, dass Dulcamara einen Liebestrank für derartige hoffnungslose Fälle im Sortiment hat. Der feste Glaube an die baldige Wirkung des Tranks steigert Nemorinos Selbstbewusstsein, was wiederum Adina ärgert. Aus Trotz ent­schließt sie sich zur Hochzeit mit dem Soldaten Belcore. Um eine weitere Flasche des wundertätigen Elixiers kaufen zu können, lässt sich Nemorino von Belcore als Soldat anwerben. Erst als Adina hiervon erfährt, erkennt sie die Aufrichtigkeit von Nemorinos Gefühlen. »So macht Belcanto Spaß!« Neue Presse

VORSTELLUNG AM 30.01.2018


SALOME

Nach seinen zwei Opernerstlingen gelang Richard Strauss mit Salome der große Wurf. Ungeachtet des üppigen Orchesterklangs ist Strauss’ Salome kein Werk oberflächlicher orientalischer Prachtentfaltung und bunter Exo­tismen. In einem der vielleicht am meisten missverstandenen Werke der Operngeschichte gilt es, das innere Drama der jungen Prinzessin, die aus einer deformierten Welt ausbrechen will, an die sie letztlich doch gekettet ist, neu zu entdecken. – Die niederländische Sopranistin Annemarie Kre­mer, in dieser Partie weltweit gefeiert, ist in der Titelrolle zu erleben. »Ivan Repušic und Ingo Kerkhof machen Salome zum Ereignis.« Hannoversche Allgemeine Zeitung

VORSTELLUNG AM 07.01.2018


LA TRAVIATA

Wegen der großen Nachfrage steht Verdis La traviata in der Kult-Inszenierung von Benedikt von Peter im Januar noch einmal an zwei Terminen auf dem Spielplan. In der Titelrolle ist wieder die amerikanische Sopranistin Nicole Chevalier zu erleben, die seit der Premiere 2011 das Publikum mit ihrer unter die Haut gehenden Interpretation der Violetta Valéry zu Beifallsstürmen hinreißt. »Es ist schlichtweg umwerfend und zugleich erschütternd, mit welcher Intensität und Variabilität diese Sängerdarstellerin fast zweieinhalb Stunden allein auf der Bühne agiert, ohne auch nur eine Sekunde zum Atemholen zu kommen – was auch dem Zuschauer den Atem raubt!« Süddeutsche Zeitung

ZUSATZVORSTELLUNGEN AM 09.01. UND ZUM LETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT AM 12.01.18


WILHELM TELL – HALBSZENISCH

Im Stile der Grand opéra mit prachtvollen Chören präsentiert Rossini den Befreiungsschlag der Schweizer gegen die habsburgischen Besatzer. Die Tell-Legende wird verknüpft mit der Gründung der Eidgenossenschaft und ergänzt durch die Liebeshandlung zwischen dem Schweizer Arnold und der österreichischen Prinzessin Mathilde. Das berühmte Geschehen rund um Rütlischwur und Apfelschuss entfaltet Rossini in einem musikalisch ein­drucksvollen Naturidyll. »Am Ende jubeln die Schweizer, und auch die Premierenbesucher sind hörbar begeistert.« Hannoversche Allgemeine Zeitung

ZUM LETZTEN MAL AM 06.01.18


OPER EXTRA


GASTSPIEL MIT »MOBY DICK« KLAUS MARIA BRANDAUER UND SEBASTIAN KNAUER

SO, 21.01.17, 11:00 UHR

Der Burgtheater-Schauspieler Klaus Maria Brandauer stellt den ebenso überwältigenden wie rätselhaften Jahrhundertroman Moby Dick von Herman Melville in einer eigenen Lesefassung vor. Die berühmte Ge­schichte von Kapitän Ahab und der Jagd auf den weißen Wal ist aus Brandauers Sicht »eine vollendete Erzählung davon, was mit dem modernen Menschen passiert, wenn er an die Grenzen geht. Seine eige­nen und die der anderen.« Der Pianist Sebastian Knauer umrahmt die Erzählung mit Musik von Richard Wagner, Isaac Albéniz, Franz Liszt, Maurice Ravel, Johannes Brahms, Antonín Dvo?ák und Edvard Grieg.


 KONZERT


4. SINFONIEKONZERT
HANS WERNER HENZE
Der verwunschene Wald. Aria und Rondo für Orchester (1991)
ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 4 Es-Dur Romantische (Fassung 1878/80)

Unter der Leitung des langjährigen Chefdirigenten des Kölner Gürzenich-Orchesters, Markus Stenz, steht nach fünf Jahren wieder eine Sinfonie von Anton Bruckner auf dem Konzertprogramm des Niedersächsischen Staatsorchesters. Bruckners Sinfonien – Marksteine im Repertoire eines jeden Orchesters – umkreisen eine strenge architektonische Idee, die immer wieder neue Beleuchtung erfährt. Seine Konstruktionen in schroff voneinander abgesetzten Blöcken, seine motivischen Schichtungen und Apotheosen sind Monumente eines naiven und unerschütterlichen Glaubens an eine »höhere« Bestimmung seiner Musik, die aber – entgegen den Intentionen des Komponisten – auch von den Brüchen seiner Zeit spricht. Unter allen Bruckner-Sinfonien hat es die Vierte zu größter Popularität gebracht, was sicher ihrem ausgeprägt »naturhaften« Ton geschuldet ist – mit prägendem Hörnerklang und der Nähe zur Klangwelt Carl Maria von Webers. Bruckner nannte sie denn auch seine »Romantische«.

Naturhaft ist auch das kurze Orchesterwerk von Hans Werner Henze, das der Sinfonie vorangestellt wird: Der verwunschene Wald, komponiert zur Wiedereröffnung des Frankfurter Opernhauses 1991, bringt Musik aus Henzes früher Oper König Hirsch in den Konzertsaal. Seine »Aria und Rondo für Orchester« erzählen von der Erinnerung des Titelhelden an seine Kindheit unter Waldtieren, von seiner Sehnsucht zurück zur Natur.

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
DIRIGENT Markus Stenz
SO, 21.01.18, 17:00 UHR | MO, 22.01.18, 19:30 UHR
Einführung jeweils 45 Minuten vor dem Konzert


3. KAMMERKONZERT: KLAVIERTRIO

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY Klaviertrio Nr. 2 c-Moll op. 66

FRANZ SCHUBERT Klaviertrio Nr. 1 B-Dur op. 99

Franz Schuberts und Felix Mendelssohn Bartholdys Klaviertrios gehören zu den späten, sogenannten »reifen« Kammermusikwerken. Mendelssohns 2. Klaviertrio spiegelt den Stilwandel seines späten Schaffens – kompositionstechnisch anspruchsvoll, mit zwei hoch dramatischen Ecksätzen, lyrischem langsamem Satz sowie elfen- und koboldhaft vorbeihuschendem Scherzo. Auch Schuberts 1. Klaviertrio bringt dessen Spätstil zum Klingen, mit der Weiterentwicklung der klassischen Form durch romantischen Klangsinn und harmonische Überraschungen.

MIT Igor Bolotovski (Violine), Leonid Gorokhov (Violoncello) und Mariya Kim (Klavier)

SO, 28.01.18, 11:00 UHR

NIEDERSÄCHSISCHES LANDESMUSEUM HANNOVER


NEUJAHRSKONZERT

»OUVERTÜRENZAUBER«

Mit Werken von Gioachino Rossini, Otto Nicolai, Johann Strauss, Jerome Kern, Emmerich Kálmán, Richard Rodgers, Irving Berlin u.a.

Was eignet sich zur Eröffnung eines neuen Jahres mehr als Ouvertüren, die »Türöffner« für musikalische Bühnenwerke? Ein unterhaltsames Ouvertüren-Programm schlägt den Bogen von Spielopern und Operetten des 19. Jahrhunderts zu populären amerikanischen Musicals. Und wenn am Pult ein »dancing conductor« wie Joseph R. Olefirowicz steht, erwartet uns eine höchst »beswingte« Reise über den Atlantik.

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
DIRIGENT Joseph R. Olefirowicz
MODERATION Klaus Angermann
MO, 01.01.18, 12:00 UND 19:30 UHR

 

Pressemeldung Staatsoper Hannover

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Essen, Folkwang Kammerorchester, Jubiläum mit Johannes Klumpp, 2017-2018

Folkwang Kammerorchester

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Folkwang Kammerorchester © Peter Gwiazda,

Folkwang Kammerorchester © Peter Gwiazda,

Johannes Klumpp – Folkwang Kammerorchester Essen

Jubiläumssaison 2017/2018

„Das Außergewöhnliche wagen. Nach dem Absoluten streben. Mit dem Folkwang Kammerorchester Essen kann es keine Routine geben. Und das liebe ich,“  so  Chefdirigent Johannes Klumpp.

Jung, dynamisch und höchst motiviert – ist nicht nur Johannes Klumpp, Chefdirigent des Folkwang Kammerorchesters Essen, das in der Saison 2017/2018 bereits sein 60-jähriges Jubiläum feiert. Auch die jungen Musiker des 16-köpfigen Ensembles lassen sich immer wieder mit frischer Herangehensweise und großem Engagement von ihrem Dirigenten zu Höchstleistungen leiten: so auch in den zahlreichen Glanzpunkten des neuen Saisonprogramms – als einziges Orchester, das in der Villa Hügel spielt, oder auch an außergewöhnlichen Orten wie auf UNESCO Weltkulturerbe Zeche Zollverein.

Noch vor der Idee der Orchesterakademien entstand – gewissermaßen als Pionier der Graduiertenausbildung – vor 60 Jahren mit dem Folkwang Kammerorchester Essen die Möglichkeit, jungen Musikern den Übergang vom Studium ins Berufsleben zu ebnen. Am Ende ihres Instrumentalstudiums oder kurz danach in technischer Hochform, genießen die Musiker neben ihrem Einsatz im FKO Essen auch die Freiheit anderen musikalischen Projekten nachzugehen. So entsteht im Orchester ein einzigartiger Projektcharakter, der anregt, sich besonders zu engagieren und auf neue Programme, Stimmeneinteilung (1. und 2. Violine wechseln je nach Konzert) und Konzertformate einzulassen. Zudem bietet das Folkwang Kammerorchester Essen auch jungen Dirigenten und Solisten immer wieder ein Karrieresprungbrett.

Johannes Klumpp © Peter Gwiazda,

Johannes Klumpp © Peter Gwiazda,

Seit Johannes Klumpp 2013 die Leitung des Orchesters übernahm, ist ein stetiger Anstieg der Abonnentenzahlen für die Konzerte in der Villa Hügel von mittlerweile 6 Prozent zu verzeichnen. Dies kann vor allem auf den dramaturgisch klaren Aufbau der Konzerte zurückgeführt werden, mit dem der Dirigent Nähe zum Publikum schafft. So führte er moderierte Konzerte ein, die direkt im Konzert mit fundierten Informationen die aufgeführte Musik neu erschließen. Vor dem Konzert bringt Johannes Klumpp regelmäßig im Gespräch auf der Bühne dem Publikum einen Künstler als Menschen näher.

Die mittlerweile etablierte Konzertreihe ExtraKlang trägt ebenso zum Erfolg des Orchesters bei, indem sie dem Folkwang-Gedanken folgend verschiedene Künste mit dem Essener Leben verbindet. In der Jubiläums-Saison verbindet das Motto Identität die drei Konzertprojekte auf Zeche Zollverein, beginnend mit griechischer Mythologie, deren Sagen die europäische Musik-Identität prägten, wie in Haydns Merkur-Symphonie und Strawinskys Apollon Musagète zu hören ist. Erzähler Michael Köhlmeier ergänzt die Musik mit Geschichten aus der antiken Welt.

Auch UWAGA! sind mit einem Konzert wieder mit dabei. Sie hinterfragen gemeinsam mit dem FKO Essen die (deutsche) musikalische Identität und modifizieren auf einzigartige Weise die Werke des großen Klassikers Beethovens.

Mit einem Deutschen Abend schließt die Reihe ExtraKlang, der zu Thomas Manns Werk musikalische Bezugspunkte setzt. Die Anspielung an Schönbergs Verklärte Nacht in Doktor Faustus wird ebenso thematisiert wie Mahlers Adagietto in Tod in Venedig. Strauss‘ Metamorphosen setzen den Kontrapunkt zu Manns Rundfunkreden „Deutsche Hörer!“ aus dem kalifornischen Exil. Axel Fuhrmann visualisiert Musik und Text mit einer Filmcollage.

Darüber hinaus werden im Rahmen der Mozartreihe unter Leitung von Johannes Klumpp  in der Villa Hügel in zwei Programmen mit dem Hornisten Christoph Eß alle mozartschen Hornkonzerte erklingen, die allesamt auch auf CD aufgenommen werden sollen.


FOLKWANG –  Konzerte im Überblick


02. September 2017, 19.30 Uhr, Bad Salzuflen, Konzerthalle

„Von Göttern und Sagen“: Mozart: Divertimento F-Dur KV 138, Strawinsky: Apollon musagète, Von Dittersdorf: Sinfonie Nr. 4 F-Dur Die Rettung der Andromeda durch Perseus, Haydn: Sinfonie Nr. 43 Es-Dur

Johannes Klumpp, Dirigent, Folkwang Kammerorchester Essen, Nordwestdeutsche Philharmonie


15. + 16. September 2017, 20.00 Uhr, Essen, 17. September 2017, 11.00 Uhr, Essen, Villa Hügel
Mozart: Hornkonzert Nr. 4 Es-Dur KV 459, Mozart: Sinfonie Nr. 16 C-Dur KV 128, Mozart: Hornkonzerte Nr. 2 KV 417, Mozart: Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201

Johannes Klumpp, Dirigent, Christoph Eß, Horn, Folkwang Kammerorchester Essen


16. September 2017, 18.00 Uhr, Essen, Villa Hügel
Mozart: Sinfonie Nr. 16 C-Dur KV 128, Mozart: Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201

Johannes Klumpp, Dirigent, Juri Tetzlaff, Moderation, Folkwang Kammerorchester Essen


24. September 2017, 11.00 Uhr, Essen, GOP Varieté
25. und 26. September 2017, 20.00 Uhr, Essen, GOP Varieté
„FKO meets GOP – 2 Welten treffen sich“

Johannes Klumpp, Dirigent, Folkwang Kammerorchester Essen


13. und 14. Oktober 2017, 20.00 Uhr, Essen, Zeche Zollverein
Von Dittersdorf: Sinfonie nach Ovids „Metamorphosen“
Strawinsky: Apollon musagète, Haydn: Symphonie Nr. 43 Es-Dur „Merkur“

Johannes Klumpp, Dirigent, Michael Köhlmeier, Rezitation, Folkwang Kammerorchester Essen


9. Dezember 2017, 16.00 und 20.00 Uhr, Essen, Villa Hügel
10. Dezember 2017, 14.00 Uhr, Essen, Lichtburg
14. und 15. Dezember 2017, 16.00 und 20.00 Uhr, Essen, Villa Hügel
17. Dezember 2017, 11.00 und 16.00 Uhr, Essen, Villa Hügel
Locatelli: Concerto grosso f-Moll op. 1 Nr. 8 “Weihnachtskonzert”
Corelli: Concerto grosso g-Moll op. 6 Nr. 8 “Weihnachtskonzert”
Torelli: Concerto grosso con una pastorale per il Santissimo Natale op. 8 Nr. 6
Grieg: Holberg Suite op. 40
Johannes Klumpp, Dirigent
Folkwang Kammerorchester Essen


19. und 20. Januar 2018, 20.00 Uhr, 20.00 Uhr, Essen, Zeche Zollverein
„Alle Menschen werden Brüder-Originale und Fälschungen von und über Ludwig van Beethoven“

Johannes Klumpp, Dirigent, Folkwang Kammerorchester Essen, Uwaga!, Quartett


13. und 14. April 2018, 20.00 Uhr, Essen, Zeche Zollverein
Schönberg: Verklärte Nacht op. 4
Mahler: Adagietto aus: Sinfonie Nr. 5 cis-Moll
Strauss: Metamorphosen für 23 Solostreicher

Johannes Klumpp, Dirigent, Martina Gedeck, Sprecherin, Folkwang Kammerorchester Essen


21. April 2018, 18.00 Uhr, Essen, Villa Hügel
Boccherini: Sinfonie d-Moll op. 12 Nr. 4 „La casa del diavolo“
Gluck:  Don Juan, ou Le Festin de Pierre

Johannes Klumpp, Dirigent, Juri Tetzlaff, Moderation, Folkwang Kammerorchester Essen


22. April 2017, 14.00 Uhr, Essen, Lichtburg
Boccherini: Sinfonie d-Moll op. 12 Nr. 4 „La casa del diavolo“, Gluck:  Don Juan, ou Le Festin de Pierre, Mozart: Divertimento B-Dur KV 287 „Lodron“

Johannes Klumpp, Dirigent, Folkwang Kammerorchester Essen


11. und 12. Mai 2018, 20.00 Uhr, Essen, Villa Hügel
13. Mai 2018, 11.00 Uhr, Essen, Villa Hügel
Mozart: Hornkonzert Nr. 1 D-Dur KV 412, Mozart: Hornkonzert Nr. 3 Es-Dur KV 447, Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 551

Johannes Klumpp, Dirigent, Christoph Eß, Horn
Folkwang Kammerorchester Essen,  PM amphitryon-media

Schwarzenberg, Schubertiade, Spielplan 13. – 16. Juli 2017

Schubertiade

Schubertiade / Schwarzenberg, Angelika-Kauffmann-Saal (Vorplatz) © Schubertiade

Schubertiade / Schwarzenberg, Angelika-Kauffmann-Saal (Vorplatz) © Schubertiade

Schubertiade / Schwarzenberg, Angelika-Kauffmann-Saal (Vorplatz) © Schubertiade

SCHUBERTIADE-Konzerte in HOHENEMS vom 13. – 16. Juli 2017


Donnerstag, 13. Juli 20.00, Markus-Sittikus-Saal, Klavierabend
David Fray
David Fray ist einer jener Pianisten, die mehr durch ihre zauberhaft leisen Töne, eine staunenswerte Anschlagskultur und ernsthaftes Auftreten überzeugen als durch große Gesten. Mit seinen Einspielungen der Werke Bachs und Schuberts hat der französische Pianist in den letzten Jahren die Musikwelt aufhorchen lassen und eine ganze Reihe von prestigeträchtigen Preisen gewonnen. In Hohenems spielt David Fray heute ein Programm mit ausgewählten Werken von Frédéric Chopin sowie die große Sonate in A-Dur von Franz Schubert.
(Karten erhältlich)


Freitag, 14. Juli 16.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Julia Fischer Violine
Daniel Müller-Schott Violoncello
Herbert Schuch Klavier
Mit der Geigerin Julia Fischer, dem Cellisten Daniel Müller-Schott und dem Pianisten Herbert Schuch haben sich drei hochkarätige Musiker zusammen-gefunden, um einer Gattung zu huldigen, die bei der Schubertiade regelmäßig gepflegt wird: dem Klaviertrio. Zu hören sind heute jenes in B-Dur („Erzherzog-Trio“) von Ludwig van Beethoven sowie das Klaviertrio in a-Moll von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky.
(Ausverkauft)


20.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Quatuor Ebène
Akiko Yamamoto Klavier
Laurène Durantel Kontrabaß
Das Quatuor Ebène gehört zu den weltweit gefragtesten Streichquartetten und gibt im Rahmen der Schubertiade von heute bis Sonntag gleich drei Konzerte mit unterschiedlicher Besetzung. Beim ersten werden die vielfach preisgekrönten französischen Musiker heute Abend von der Schubertiade-Debütantin Akiko Yamamoto am Klavier und Laurène Durantel am Kontrabaß begleitet. Auf dem Programm stehen Robert Schumanns „Waldszenen“ für Klavier, das Klavierquartett in c-Moll von Gabriel Fauré sowie Schuberts Klavierquintett in A-Dur („Forellenquintett“).
(Karten erhältlich)


Samstag, 15. Juli 16.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Quatuor Ebène
Shani Diluka Klavier
Bei seinem zweiten Auftritt wird das renommierte französische Ensemble von der jungen Pianistin Shani Diluka begleitet, die im Rahmen dieses Konzertes u. a. auch die öffentliche Uraufführung eines Klavierstückes von Richard Strauss spielt: Das kurze „Nocturno“ war Teil der „Stimmungsbilder“ op. 9 (beendet 1884), wurde von Strauss jedoch nicht in die gedruckte Sammlung aufgenommen, woraufhin der Satz verloren ging. Weiters auf dem Programm stehen Franz Schuberts kleine Klaviersonate in A-Dur, Gabriel Faurés Klavierquartett in g-Moll und Robert Schumanns Klavierquintett in Es-Dur.
(Karten erhältlich)


20.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Modigliani Quartett
Gérard Caussé Viola
Das Modigliani Quartett feierte 2013 sein zehnjähriges Bestehen und kann inzwischen auf eine beeindruckende Karriere blicken. Das Ensemble hat sich zu einem der weltweit meistgefragten Quartette der jungen Generation entwickelt und tritt seit 2010 regelmäßig bei der Schubertiade auf. Bei seinem heutigen Konzert wird es von Gérard Caussé begleitet, auf dem Programm stehen das Streichquartett in a-Moll und das Streichquintett in A-Dur von Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Mozarts Streichquintett in g-Moll.
(Karten erhältlich)


Sonntag, 16. Juli 11.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Quatuor Ebène
Akiko Yamamoto Klavier
Shani Diluka Klavier
Ein ganz besonderes Programm erwartet die Besucher des dritten Kammerkonzertes mit dem Quatuor Ebène, wenn im ersten Konzertteil gleich zwei Pianistinnen am Flügel Platz nehmen und Schuberts Fantasie in f-Moll sowie eine Auswahl der „Ungarischen Tänze“ von Johannes Brahms, ebenfalls für Klavier zu vier Händen, zur Aufführung bringen. Weiters auf dem Programm stehen das Streichquartett in g-Moll von Claude Debussy und das Streichquartett in Es-Dur von Ludwig van Beethoven.
(Karten erhältlich


Schubertiade-Quartier: Museen – Konzerte – Baudenkmale

Franz-Schubert-Museum, Marktstraße 1
Schubertiade-Museum, Marktstraße 15
Legge-Museum, Marktstraße 5
Elisabeth-Schwarzkopf-Museum, Schweizer Straße 1, Villa Rosenthal
Nibelungen-Museum, Marktstraße 6
Schuhmacher-Museum, Marktstraße 15

Öffnungszeiten
14. – 16. Juli: täglich von 10.30 – 19 Uhr

Pressemeldung Schubertiade

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