Schwarzenberg, Schubertiade, Spielplan 13. – 16. Juli 2017

Schubertiade

SCHUBERTIADE-Konzerte in HOHENEMS vom 13. – 16. Juli 2017


Donnerstag, 13. Juli 20.00, Markus-Sittikus-Saal, Klavierabend
David Fray
David Fray ist einer jener Pianisten, die mehr durch ihre zauberhaft leisen Töne, eine staunenswerte Anschlagskultur und ernsthaftes Auftreten überzeugen als durch große Gesten. Mit seinen Einspielungen der Werke Bachs und Schuberts hat der französische Pianist in den letzten Jahren die Musikwelt aufhorchen lassen und eine ganze Reihe von prestigeträchtigen Preisen gewonnen. In Hohenems spielt David Fray heute ein Programm mit ausgewählten Werken von Frédéric Chopin sowie die große Sonate in A-Dur von Franz Schubert.
(Karten erhältlich)


Freitag, 14. Juli 16.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Julia Fischer Violine
Daniel Müller-Schott Violoncello
Herbert Schuch Klavier
Mit der Geigerin Julia Fischer, dem Cellisten Daniel Müller-Schott und dem Pianisten Herbert Schuch haben sich drei hochkarätige Musiker zusammen-gefunden, um einer Gattung zu huldigen, die bei der Schubertiade regelmäßig gepflegt wird: dem Klaviertrio. Zu hören sind heute jenes in B-Dur („Erzherzog-Trio“) von Ludwig van Beethoven sowie das Klaviertrio in a-Moll von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky.
(Ausverkauft)


20.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Quatuor Ebène
Akiko Yamamoto Klavier
Laurène Durantel Kontrabaß
Das Quatuor Ebène gehört zu den weltweit gefragtesten Streichquartetten und gibt im Rahmen der Schubertiade von heute bis Sonntag gleich drei Konzerte mit unterschiedlicher Besetzung. Beim ersten werden die vielfach preisgekrönten französischen Musiker heute Abend von der Schubertiade-Debütantin Akiko Yamamoto am Klavier und Laurène Durantel am Kontrabaß begleitet. Auf dem Programm stehen Robert Schumanns „Waldszenen“ für Klavier, das Klavierquartett in c-Moll von Gabriel Fauré sowie Schuberts Klavierquintett in A-Dur („Forellenquintett“).
(Karten erhältlich)


Samstag, 15. Juli 16.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Quatuor Ebène
Shani Diluka Klavier
Bei seinem zweiten Auftritt wird das renommierte französische Ensemble von der jungen Pianistin Shani Diluka begleitet, die im Rahmen dieses Konzertes u. a. auch die öffentliche Uraufführung eines Klavierstückes von Richard Strauss spielt: Das kurze „Nocturno“ war Teil der „Stimmungsbilder“ op. 9 (beendet 1884), wurde von Strauss jedoch nicht in die gedruckte Sammlung aufgenommen, woraufhin der Satz verloren ging. Weiters auf dem Programm stehen Franz Schuberts kleine Klaviersonate in A-Dur, Gabriel Faurés Klavierquartett in g-Moll und Robert Schumanns Klavierquintett in Es-Dur.
(Karten erhältlich)


20.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Modigliani Quartett
Gérard Caussé Viola
Das Modigliani Quartett feierte 2013 sein zehnjähriges Bestehen und kann inzwischen auf eine beeindruckende Karriere blicken. Das Ensemble hat sich zu einem der weltweit meistgefragten Quartette der jungen Generation entwickelt und tritt seit 2010 regelmäßig bei der Schubertiade auf. Bei seinem heutigen Konzert wird es von Gérard Caussé begleitet, auf dem Programm stehen das Streichquartett in a-Moll und das Streichquintett in A-Dur von Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Mozarts Streichquintett in g-Moll.
(Karten erhältlich)


Sonntag, 16. Juli 11.00 Uhr, Markus-Sittikus-Saal, Kammerkonzert
Quatuor Ebène
Akiko Yamamoto Klavier
Shani Diluka Klavier
Ein ganz besonderes Programm erwartet die Besucher des dritten Kammerkonzertes mit dem Quatuor Ebène, wenn im ersten Konzertteil gleich zwei Pianistinnen am Flügel Platz nehmen und Schuberts Fantasie in f-Moll sowie eine Auswahl der „Ungarischen Tänze“ von Johannes Brahms, ebenfalls für Klavier zu vier Händen, zur Aufführung bringen. Weiters auf dem Programm stehen das Streichquartett in g-Moll von Claude Debussy und das Streichquartett in Es-Dur von Ludwig van Beethoven.
(Karten erhältlich


Schubertiade-Quartier: Museen – Konzerte – Baudenkmale

Franz-Schubert-Museum, Marktstraße 1
Schubertiade-Museum, Marktstraße 15
Legge-Museum, Marktstraße 5
Elisabeth-Schwarzkopf-Museum, Schweizer Straße 1, Villa Rosenthal
Nibelungen-Museum, Marktstraße 6
Schuhmacher-Museum, Marktstraße 15

Öffnungszeiten
14. – 16. Juli: täglich von 10.30 – 19 Uhr

Pressemeldung Schubertiade

Leipzig, Oper Leipzig, Wiederaufnahme Die Frau ohne Schatten, 23.04.2017

April 19, 2017 by  
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Oper Leipzig

Oper Leipzig / Die Frau ohne Schatten © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig / Die Frau ohne Schatten © Kirsten Nijhof

EIN RAUSCH AUS TÖNEN UND BILDERN

Die Frau ohne Schatten von Richard Strauss

Nach über zwei Jahren kehrt am Sonntag, 23. April um 17 Uhr Richard Strauss‘ Monumentalwerk Die Frau ohne Schatten wieder auf die Leipziger Opernbühne zurück. Mit der überaus erfolgreichen Neuproduktion seines Hauptwerkes gratulierte die Oper Leipzig im Strauss-Jahr 2014 dem Komponisten zum 150. Geburtstag. Im Mittelpunkt des musikalischen Märchens mit dem Libretto von Hugo von Hofmannstahl steht eine Kaiserin halb Mensch, halb Geisterwesen. Um ihre vollständige Menschlichkeit zu erlangen, wird sie vor eine unmenschliche Entscheidung gestellt.

Die Inszenierung dieses musikalischen Märchens stammt von dem ungarischen Regisseur Balázs Kovalik, der in Leipzig auch für Turandot verantwortlich zeichnet. Die Ausstatterin Heike Scheele gestaltete einen Bilderrausch aus über 16 unterschiedlichen phantastisch-surrealen Bühnenräumen. Das Gewandhausorchester, in einer der größten Orchesterbesetzungen der Operngeschichte, dirigiert der Hausherr und Strauss-Experte Ulf Schirmer selbst. Die Besetzung der Schlüsselpartien dieses Monumentalwerks kann nur mit dem Orchesterapparat ebenbürtigen Stimmen erfolgen. Die großen Stimmen gehören Jennifer Wilson, Erika Sunnegårdh, Franz Grundheber und Roy Cornelius Smith. Das Ensemblemitglied Karin Lovelius debütiert mit der Partie der Amme.

Oper Leipzig / Die Frau ohne Schatten © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig / Die Frau ohne Schatten © Kirsten Nijhof

Die Sopranistin Jennifer Wilson feierte als Färberin ein spektakuläres Rollendebüt in Leipzig und ist auch in dieser Spielzeit wieder als Baraks Gattin zu hören. Zuletzt war sie Turandot an der Metropolitan Opera New York. Mit dieser Partie begeistert sie auch das Leipziger Publikum. Kammersänger Franz Grundheber wird in Leipzig zum ersten Mal als der Färber Barak zu erleben sein. Grundheber ist Ehrenmitglied der Wiener wie der Hamburger Staatsoper. Seine lange Karriere, in der er ein breit gefächertes Repertoire aufbaute, führte ihn mit den großen Partien seines Fachs an alle bedeutenden Opernhäuser der Welt.

Die Kaiserin wird verkörpert von Erika Sunnegårdh. Die schwedische Opernsängerin reüssiert u.a. als Salome an der Bayerischen Staatsoper, der Semperoper Dresden, als Leonore an der Metropolitan Opera, als Turandot an der Deutschen Oper Berlin und bei den Bregenzer Festspielen oder als Lady Macbeth an der Wiener Staatsoper. Der Kaiser wird von Roy Cornelius Smith gegeben. Der amerikanische Tenor ist regelmäßiger Gast an Häusern wie u.a. der Metropolitan Opera, der Deutschen Oper Berlin, der Lyric Opera of Chicago, der Opera Kopenhagen oder bei den Festivals in Ravenna oder Bregenz. PMOL

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Cottbus, Staatstheater Cottbus, Opernkrimi Elektra, 17.04.2017

April 12, 2017 by  
Filed under Oper, Pressemeldung, Staatstheater Cottbus

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus / ELEKTRA - Szenenfoto mit Gesine Forberger (Elektra) © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / ELEKTRA – Szenenfoto mit Gesine Forberger (Elektra) © Marlies Kross

Opernkrimi  Elektra  von Richard Strauss

Das Staatstheater Cottbus nimmt für nur drei Vorstellungen die Oper Elektra von Richard Strauss wieder in den Spielplan auf. Die erste Vorstellung ist Ostermontag, 17. April 2017, 16.00 Uhr, im Großen Haus zu erleben; es folgen Aufführungen am 3. Mai und letztmalig am 3. Juni 2017, jeweils 19.30 Uhr. Kaum eine Partie ist  eine solche Herausforderung wie die Titelrolle in Elektra: Gesine Forberger: Die Rolle besticht nicht nur durch die schwierige Gesangspartie, sondern auch durch die emotionale Brisanz der Handlung – ein Meilenstein für jede Sängerin, der in der Cottbuser Inszenierung von Gesine Forberger darstellerisch und stimmlich bravourös gemeistert wird, wie Publikum und Presse bestätigen.

Staatstheater Cottbus / ELEKTRA - Szenenfoto mit Andreas Jäpel (Orest) und Gesine Forberger (Elektra) © Marlies Kross


Staatstheater Cottbus / ELEKTRA – Szenenfoto mit Andreas Jäpel (Orest) und Gesine Forberger (Elektra) © Marlies Kross

Als Psychogramm mit gigantischem Orchesterklang thematisiert Richard Strauss‘ Elektra Rache und unversöhnlichen Hass. Auf der Bühne ein Kammerspiel, monumental im Orchester, fesselt die Oper mit ihrer expressiven Musik. In der Cottbuser Inszenierung sitzt das Philharmonische Orchester unter der Leitung von GMD Evan Christ sichtbar auf der Bühne. Regisseur Martin Schüler geht der Frage nach, ob und wie in einer emotional aufgeladenen Familientragödie dem Kreislauf von Gewalt und Verbrechen zu entkommen ist. PMStthCo

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Wien, Wiener Staatsoper, Kunst und Zahlen: Spektakulär, IOCO Aktuell, 28.02.2017

Februar 28, 2017 by  
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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Olymp der Musiktheater: Die Wiener Staatsoper 

 Geschäftsbericht 2015/2016,  Zwischenbilanz 2016/2017 der  Wiener Staatsoper GmbH 

„Tue Gutes und rede darüber!“

Wien / Dominique Meyer © IOCO

Wien / Dominique Meyer © IOCO

Die Wiener Staatsoper ist der Olymp der Musiktheater, künstlerisch wie kaufmännisch. Die Weltgeltung der Staatsoper, von Ioan Holender vor Jahren kantig geformt, hält der Franzose Dominique Meyer seit 2011 in sanfter Professionalität auf gewohnt hohem Niveau: Über 600.000 Besucher jährlich, eine Auslastung von 98 – 99% auf 2.284 Plätzen: Normalität in Wien, Weltweit einzigartig. Intendant Dominique Meyer: Ich lasse mir die Auslastungszahlen jeden Morgen vorlegen. Sind diese unter 99% werde ich unruhig“.

Kaum ein Theater im deutschen Sprachraum besitzt neben hohen künstlerischen Ansprüchen ähnlich hohe kaufmännische Standards wie die Wiener Staatsoper.  Selbst Jahrespressekonferenzen großer Theater  werden meist von Schwärmereien  verantwortlicher Intendanten zu Inszenierungen dominiert. Zahlen zu Auslastung, Eigenfinanzierung, Anzahl Besucher der Theater zu erhaschen ist regelmäßig vergebliche Liebesmüh. So lehnte der Intendant eines großes deutschen Staatstheaters in der Jahrespressekonferenz 2016 IOCO Nachfragen zu Leistungskennziffern, dem überheblichen Prinzip Kunst kennt keine Kosten  folgend, strikt ab. Im Folgenden die Leistungskennziffern der Wiener Staatsoper: Freiwillig, zeitnah, professionell!

 Wiener Staatsoper GmbH: Geschäftsbericht 2015/2016,  Zwischenbilanz 2016/2017  

Johann Strauss Vater © IOCO

Johann Strauss Vater © IOCO

„In der Saison 2015/2016 der Wiener Staatsoper: Wurden insgesamt 394 Vorstellungen gespielt, die von 610.516 Besucherinnen und Besuchern gesehen wurden. Bei den 290 Vorstellungen auf der Hauptbühne der Wiener Staatsoper wurde eine Sitzplatzauslastung von 98,59 % erreicht. Acht Premieren (Oper, Ballett, Kinderoper) und 66 verschiedene Werke sowie zwei Gastspiele (Oper und Ballett) wurden auf-  / durchgeführt.

Der Umsatz 2015/16 betrug 43,9 Mio. €, die aktivierten Eigenleistungen 0,6 Mio.€, sonstige betriebliche Erträge beliefen sich auf 73,2 Mio. €. Ausgabenseitig fielen Personalkosten in Höhe von 78,1 Mio. €, Materialaufwendungen von 1,4 Mio. € und sonstige betriebliche Aufwendungen von 24,6 Mio. € an. Die Abschreibungen beliefen sich auf 10,7 Mio. €. Daraus resultiert ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 2,9 Mio. €. Nach Abzug der gesetzlichen Rücklage sowie unter Zurechnung des Gewinnvortrages ergibt sich ein Bilanzgewinn von 2,7 Mio. €.  Die Gesamtausgaben 2015/2016 betrugen 114,8 Mio. €, die Subvention durch die Republik Österreich 60,4 Mio. €. Bei den Erlösen durch den Kartenverkauf konnte ein Einnahmenrekord von 34,8 Mio. € erzielt werden. Der Eigendeckungsgrad belief sich auf 43,8 %.

Zwischenbilanz 2016/2017:  Zum 27. Februar 2016 beträgt die Sitzplatzauslastung (Oper, Ballett, Solistenkonzerte) im Großen Haus 98,84% (nur Oper: 99,43%). Bis zu diesem Zeitpunkt konnten Einnahmen aus dem Kartenverkauf in Höhe von 20.091.187,73 € erzielt werden. Die durchschnittlichen Einnahmen pro Vorstellung belaufen sich auf 122.507,24 €“.  PMWStO

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