Baden Baden, Festspielhaus, Weihnachtsgastspiel – Mariinsky Balletts, 21. bis 27.12.2017

November 24, 2017 by  
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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Mariinsky Ballett  im  Festspielhaus

21. bis 27. Dezember 2017

Das Mariinsky Ballett tanzt über die Weihnachtstage im Festspielhaus Baden-Baden. Erstmals wird in Baden-Baden dann das Ballett Paquita von Marius Petipa in einer Rekonstruktion zu sehen sein. Das Orchester des Mariinsky Theaters begleitet daneben auch die Ballette Romeo und Julia sowie Der Nussknacker live. Üppige Ausstattungen, historische Kostüme: zu Weihnachten werden Ballett-Träume in Baden-Baden wahr. Über 200 Künstlerinnen und Künstler reisen am 19.12. an. Die Vorstellungen sind vom 21. bis 27.12. zu sehen.

Festspielhaus Baden -Baden / Der Nussknacker - Das Mariinsky Ballett © Natasha Razina.

Festspielhaus Baden -Baden / Der Nussknacker – Das Mariinsky Ballett © Natasha Razina.

Liebe auf Zehenspitzen
Das Mariinsky Ballett kommt mit großen russischen Handlungsballetten wie Der Nussknacker, Romeo und Julia und Paquita über Weihnachten ins Festspielhaus Baden-Baden. Begleitet wird die Compagnie live vom Orchester des Mariinsky Theaters.

Zu Weihnachten 2017 wird ein weiteres Kapitel einer langen Partnerschaft zwischen dem weltbekannten Ballett aus St. Petersburg und dem Festspielhaus an der Oos geschrieben. Tanz-Fans aus aller Welt reisen vom 21. bis 27. Dezember an, um die „Russische Saison“  im winterlichen Schwarzwald zu genießen. Die Wiederentdeckung „Paquita“ gilt dabei als der Geheimtipp der Saison.

Begleitet wird das Gastspiel vom Orchester des Mariinsky Theaters, was für den besonderen Glanz dieser in großen historischen Bühnenbildern schwelgenden Aufführungen sorgt.

Festspielhaus Baden -Baden / Romeo und Julia - Das Mariinsky Ballett © Natasha Razina

Festspielhaus Baden -Baden / Romeo und Julia – Das Mariinsky Ballett © Natasha Razina

Die reine Lehre
In Sachen Spitzentanz wird in St. Petersburg die reine Lehre gepflegt. Von der Pike auf trainieren Jungen und Mädchen noch immer das klassische russische Ballett, das seit seiner Blütezeit um 1900 zu den meist geschätzten Kulturgütern des Landes zählt.

Egal, ob die Schneeflocken in Der Nussknacker tanzen oder Romeo und Julia innig verschlungen niedersinken: Grundlage ist noch immer, was an Eliteschulen wie der Waganowa-Akademie wie vor 100 Jahren unterrichtet wird – präzise Technik, gepaart mit einem Ausdruck, der bis in die letzten Reihen der größten Theatersäle der Welt verstanden wird.


Paquita


Festspielhaus Baden -Baden / Paquita - Das Mariinsky Ballett © Natasha Razina.

Festspielhaus Baden -Baden / Paquita – Das Mariinsky Ballett © Natasha Razina.

Wiederentdeckung „Paquita“
Seit 1999 kommt das Mariinsky Ballett nun regelmäßig nach Baden-Baden. Um die Weihnachtszeit stehen dann die abendfüllenden Klassiker auf dem Programm. Festspielhaus-Intendant Andreas Mölich-Zebhauser und Mariinsky-Ballett-Chef Yuri Fateev vereinbaren dazu für jedes Jahr ein Stück, das in Baden-Baden noch nicht zu sehen war. 2017 heißt dieses Stück „Paquita“ (23./27.12. 2017,19 Uhr) und wurde von St. Petersburgs Ballett-Ikone Marius Petipa geschaffen. Er ist der Vater solcher Ballette wie „Schwanensee“ und „Der Nussknacker“ – seine Choreografien werden daher gehegt und gepflegt.

Die Geschichte von Paquita ist die ewige Geschichte vom Aschenputtel, das seinen Prinzen findet. Paquita wurde als Kind entführt und spürt deshalb bei all ihrem Liebreiz eine ständige Leere im Herzen. Aufgewachsen ist sie beim fahrenden Volk und verliebt sich nun in einen schmucken, unerreichbaren Adligen: Als Film wäre das die schönste Hollywood-Romanze. Ein Aschenputtel, das gerne tanzt, ein rätselhaftes Medaillon, eine politische Intrige – schon im 19. Jahrhundert erzählten sich die Menschen die gleichen Geschichten wie heute, damals machten sie eben prunkvolle, teure Ballette daraus.


Der Nussknacker


Festspielhaus Baden -Baden / Der Nussknacker - Das Mariinsky Ballett © Natasha Razina

Festspielhaus Baden -Baden / Der Nussknacker – Das Mariinsky Ballett © Natasha Razina

Märchenhaftes Konfitürenburg
Unverändert märchenhaft ist „Der Nussknacker“ (25./26.12.2017, 18/14/19 Uhr), den Marius Petipa zur Musik von Peter I. Tschaikowsky schuf. Nur das Bühnenbild wurde in den 1930er Jahren erneuert, und so sieht das noch immer faszinierte Publikum durch diesen „Nussknacker“ noch immer das Original hindurchblinzeln. Die große Weihnachtsszene zu Beginn ist ebenso verträumt entrückt wie der märchenhafte Tanz der Schneeflocken im berühmten „Weißen Akt“. Und wenn Klara und ihr Prinz nach Konfitürenburg einziehen, ist die Märchen-Herrlichkeit perfekt.


Romeo und Julia


Festspielhaus Baden -Baden /Romeo und Julia - Das Mariinsky Ballett © Natasha Razina

Festspielhaus Baden -Baden / Romeo und Julia – Das Mariinsky Ballett © Natasha Razina

Shakespeare ohne Worte
Sergej Prokofjew komponierte seine Ballettmusik zu „Romeo und Julia“ 1935/1936 eigentlich als Schauspielmusik. In Leningrad (St. Petersburg) nutzte man diese Musik jedoch, um ein Ballett zu produzieren, das noch heute unverändert auf dem Spielplan steht und zu den besten Ballettproduktionen weltweit gehört.

Shakespeares Liebesdrama wird in mächtigen Bildern und ausdrucksstarken Pas de deux erzählt – wenngleich der Tanz jedes Wort überflüssig macht. Ballett in historisch-imposanter Ausstattung, das große Orchester des Mariinsky Theaters und ein über 80-köpfiges Corps des Ballet – das Mariinsky Ballett beschert uns üppige Ballett-Weihnachten in Baden-Baden.

Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden

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Wien, Wiener Staatsoper, Premiere DER SPIELER von Sergej Prokofjew, 04.10.2017

September 15, 2017 by  
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Wiener Staatsoper

 

 

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

DER SPIELER  von Sergei Prokofjew

ERSTE STAATSOPERNPREMIERE DER SAISON 2017/2018

Zur Premiere und Produktion

Der Spieler bildet am Mittwoch, 4. Oktober 2017 den Auftakt zum diesjährigen Premierenreigen an der Wiener Staatsoper. Es ist die erste Eigenproduktion von Sergej Prokofjews Oper im Haus am Ring, wo diese bisher nur zwei Mal erklang: Als Gastspiel des Nationaltheaters Belgrad im Jahr 1964. Weitere Vorstellungen: 14.10.; 17.10.; 20.10.2017.

Basierend auf Fjodor Dostojewskis 1867 erschienenem autobiografisch getöntem Roman Der Spieler schuf Prokofjew während der Zeit des 1. Weltkrieges eine vieraktige Oper mit soghafter Musik, in der er mit analytischem Blick und im prägnanten Stil Geld und Liebe, Spielsucht und Verzweiflung, reiche Großmütter und arme Generäle durchdeklinierte. Auch den Text zum Werk lieferte Prokofjew selbst, zum Teil wortwörtlich aus Dostojewskis Roman übernommen. Er gliederte die Handlung – wie in der literarischen Vorlage spielt die Oper im fiktiven Ort Roulettenburg, wo sich ins Trudeln geratene Figuren tummeln, die allesamt nach Geld, Glückspiel und Zuneigung gieren – in vier Akte und legte ein besonderes Augenmerk auf den Deklamationsstil und die sehr durchdachte Orchestrierung der Oper. Das Werk wurde aufgrund der politischen Verhältnisse allerdings erst über zehn Jahre nach seiner Fertigstellung uraufgeführt: 1929 in Brüssel und in französischer Sprache.

Simone Young am Pult in Wien © IOCO

Simone Young am Pult in Wien © IOCO

Musikalisch geleitet wird die Neuproduktion von Simone Young. Sie dirigierte an der Wiener Staatsoper seit ihrem Debüt 1993 mit La Bohème bisher insgesamt 30 Werke, darunter die Premieren von Osud / Le villi, La Juive und des Ballettabends Das Lied von der Erde, mehrere Wiederaufnahmen bzw. musikalische Neueinstudierungen und zahlreiche Repertoireabende. Die international erfolgreiche österreichische Regisseurin Karoline Gruber präsentiert mit Der Spieler ihre zweite Arbeit für das Haus am Ring, wo sie schon 2005 für die Inszenierung von Le villi (unter dem Dirigat von Simone Young) verantwortlich zeichnete.

Für die Neuproduktion schufen Bühnenbildner Roy Spahn und Kostümdesignerin Mechthild Seipel eine Welt rund um ein Ringel-Spiel. Dramaturg Alexander Meier-Dörzenbach erläutert: „In Prokofjews ebenso wie in Dostojewskis Spieler geht es nicht um Rot/Schwarz beim Roulette, sondern um das Aushebeln verlässlicher Kategorien auf der Drehscheibe des Lebens; die ins Extrem gesteigerten Affekte lassen Polaritäten bis zur Gleichheit ähnlich werden: Liebe und Hass, Reinheit und Laster, Glück und Unglück, Glaube und Unglaube, Verlust und Gewinn – eine verlässliche Dichotomie scheint aufgehoben wie bei einem Reiter auf dem Karussellpferdchen, der im Kreise drehend galoppiert und sich eben doch nicht fortbewegt – es ist die strukturelle Gleichheit von »Rot« und »Schwarz«, die hier im Vordergrund steht – so wie Polina und Alexej sich aus Liebe hassen und aus Hass lieben.“ Alle Figuren in dieser Produktion „treibt die Erwartung an und um, dass morgen alles zum guten Ende kommen wird – unabhängig davon, wie durchschaubar diese Illusion oder wie weit hergeholt die Hoffnung eigentlich ist …“.


Die Sängerbesetzung – Rollendebüts an der Wiener Staatsoper

Alle Premierensängerinnen und -sänger geben in der Premiere am 4. Oktober 2017 ihr Rollendebüt an der Wiener Staatsoper:

Als Polina gibt Elena Guseva ihr Debüt im Haus am Ring. Die in Sibirien geborene Sopranistin studierte u. a. am Moskauer Konservatorium und war bisher u. a. am Stanislawski Theater in Moskau, an der Hamburgischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, in Saarbrücken sowie Toulouse mit Partien wie Mimì (La Bohème), Tatjana (Eugen Onegin), Donna Elvira (Don Giovanni), Cio-cio-san (Madama Butterfly), Leonora (La forza del destino), Antonia und Stella (Les Contes d’Hoffmann) und Fürstin
Jaroslawna (Fürst Igor) zu hören.

Den Alexej verkörpert der dem Staatsopernpublikum bereits als Sergej (Lady Macbeth von Mzensk), Luka Kusmitsch (Aus einem Totenhaus) und Boris (Kátja Kabanová) bekannte ukrainische Tenor Misha Didyk.

Linda Watson singt die Babulenka – ihre 10. Partie an Wiener Staatsoper, wo die aus Kalifornien stammende Sopranistin seit ihrem Debüt 1996 in A Quiet Place bisher u. a. als Brünnhilde (Die Walküre, Siegfried, Götterdämmerung), Elektra, Isolde (Tristan und Isolde) sowie zuletzt als Marschallin (Der Rosenkavalier) Erfolge feierte.

Den General a. D. singt Dmitry Ulyanov (anstelle von Dan Paul Dumitrescu), der sich in dieser Partie dem Staatsopernpublikum vorstellt. Der russische Bass feierte zuletzt als Boris in Lady Macbeth von Mzensk bei den Salzburger Festspielen 2017 einen großen Erfolg. Weitere Auftritte führten den Sänger bisher u. a. nach Paris, Madrid, Barcelona, Moskau, Amsterdam, Basel, Paris, Lyon, Tokyo mit Partien wie Daland (Der fliegende Holländer), Philipp II. (Don Carlos), Dossifei (Chowanschtschina), Hermann (Tannhäuser), Escamillo (Carmen), Pimen (Boris Godunow).

In den weiteren Hauptrollen sind Ensemblemitglieder des Hauses am Ring zu erleben: Thomas Ebenstein als Marquis, Elena Maximova als Blanche (nach der Maddalena in Rigoletto und der Marfa in Chowanschtschina ihre dritte Premierenproduktion am Haus), Morten Frank Larsen als Mr. Astley, Pavel Kolgatin als Fürst Nilsky, Marcus Pelz als Baron Wurmerhelm, Clemens Unterreiner als Potapitsch und Alexandru Moisiuc als Casino-Direktor. PMWStO

 

Mainz, Staatstheater Mainz, Spielplan August September 2017

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Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz

Spielplan –  August September 2017

Mit dem großen Theaterfest und der ersten Schauspielpremiere im Kleinen Haus beginnt die Spielzeit 2017/18 im Staatstheater Mainz. Am 26. August öffnen wir für alle Besucher*innen die Türen für den Blick hinter die Kulissen und in die Werkstätten. Führungen, Workshops, Probenausschnitte, Masken-, Kostüm- und Technikshow, Arien im Graben und auf dem Tritonplatz das integrative Kinderkulturfest Kraut & Rüben machen Lust auf das frische Theaterjahr. Am Abend dann freuen wir uns auf die Mainzer Premiere unserer Koproduktion mit dem Theater im Bauturm köln und dem africologneFESTIVAL Der siebte Kontinent — eine Stückentwicklung über die riesigen Plastikstrudel, die sich im Pazifik gebildet haben und mittlerweile einen neuen monströsen Kontinent entstehen lassen.

Die Oper eröffnet das Große Haus mit Georg Friedrich Händels Oratorium Saul. Farbenreich, plastisch und mit erstaunlicher dramatischer Kraft zeichnet es die Mechanismen von Macht und Manipulation, von Verführbarkeit
und Opportunismus. Unter der musikalischen

Leitung von Alexander Spering und in der Regie von Lydia Steier erleben wir ein barockes Spektakel, aus dem bitterer Ernst wird. Und freuen uns auf die Premiere am 9. September. Thematisch in einem ähnlichen Kontext, doch formal völlig anders zeigt sich die zweite Opernpremiere im Glashaus: Anselm Dalferth untersucht am 3. September in einer weiteren Uraufführung seiner Hörtheater-Reihe unter dem Titel Marsch Manipulation die manipulativen Mechanismen von Sprache und Musik. Eine Sängerin, ein Schauspieler und Musiker*innen des Philharmonischen Staatsorchesters erforschen politische Floskeln und stampfende Rhythmen und stellen fest: Man darf nicht alles glauben, was man hört…

Weiter geht es am 15. September wieder im Kleinen Haus mit der ersten justmainz-Premiere, die uns auf den Mond trägt: In Apollo 11 schickt Regisseur Thomas Fiedler einen Musiker und fünf Schauspieler*innen auf eine Reise in die Raumfahrttechnik der 60er Jahre. Mit ihnen begegnet das Publikum Raketenmodellen, den Mondmeeren wie dem Meer der Ruhe oder der Heiterkeit und immer wieder der Faszination für den Mond, die weit vor Apollo 11 begann. Ein Weltraumabenteuer für die gesamte Familie. Auf Spurensuche nach den dunklen Materien der Stadt Mainz begibt sich das Staatstheater in Kooperation mit dem Netzwerk für Urbane Übergänge vom 26. August bis zum 17. September. Unter dem Titel Dark Matters versuchen Ausstellungen, Installationen, eine Tour, Workshops, Produktionen, Filme und szenische Lesungen, die unsichtbaren und sich überlagernden Netzwerke (von Datenströmen bis zu Pilzstrukturen) im Stadtraum von Mainz zu visualisieren.

Zum Monatsende sind wir sehr gerne wieder Gastgeber für Deutschlands dienstältestes Theaterfestival mit behinderten und nicht behinderten Künstler*innen. Grenzenlos Kultur vol. 19 fragt vom 21. bis zum 30. September in Anlehnung an das Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz nach „Epochen und Episoden“: Was hat sich durchgesetzt und was ist in den Rumpelkammern der Geschichte verschwunden?

Das 1. Sinfoniekonzert am 22. und 23. September eröffnet die Dirigentin Anu Tali mit der Estnischen Tanzsuite ihres Landsmannes Eduard Tubin, der bis heute als der bedeutendste Symphoniker Estlands gilt. Naoya Nishimura, Konzertmeister des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz, tritt in Sergej Prokofjews 1. Violinkonzert vor „sein“ Orchester, es folgen die als Lemminkäinen-Suite bekannten Vier Legenden von Jean Sibelius.

Pressemeldung Staatstheater Mainz

München, Bayerische Staatsoper München, Oper für alle 2017

Juni 19, 2017 by  
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Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

Oper für alle 2017

Während der Münchner Opernfestspiele laden die Bayerische Staatsoper und BMW München traditionsgemäß zu Oper für alle ein: Das Programm umfasst ein kostenloses Open-Air-Konzert und eine ebenfalls kostenfreie Opern-Liveübertragung auf dem Max-Joseph-Platz.

Wenn sich hunderte Menschen auf einem Platz bei Sonnenuntergang versammeln, auf Picknickdecken, Sitzkissen oder einfach auf dem Boden Platz nehmen, um der Musik zu lauschen, entsteht eine ganz besondere Atmosphäre: ungezwungen, andächtig, freudig. Die Veranstaltungen von Oper für alle sind auch für die Bayerische Staatsoper etwas ganz Besonderes. Wir freuen uns, Ihnen auch in dieser Saison zwei Open-Air-Abende anbieten zu können.

OPEN-AIR-KONZERT
Beim Open-Air-Konzert am 24. Juni 2017 dirigiert Omer Meir Wellber das Bayerische Staatsorchester: Erleben Sie Symphonien von Sergej Prokofjew und Peter I. Tschaikowsky sowie Nikolai Rimski Korsakows „Lied des indischen Gastes“. Den Auftakt des Abends gestaltet das Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters, ATTACCA.

Festspiel-Eröffnungskonzert Oper für alle
24. Juni 2017, 20.30 Uhr
Musikalische Leitung: Omer Meir Wellber
Bayerisches Staatsorchester
ATTACCA – Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters

OPEN-AIR-ÜBERTRAGUNG
Richard Wagners Tannhäuser wird am 9. Juli 2017 live aus dem Nationaltheater auf den Max-Joseph-Platz übertragen. Generalmusikdirektor Kirill Petrenko hat die musikalische Leitung dieser Neuproduktion inne, für deren Inszenierung Romeo Castellucci verantwortlich zeichnet. Es moderiert: Thomas Gottschalk.

Tannhäuser
9. Juli 2017, 18.00 Uhr
Musikalische Leitung: Kirill Petrenko
Inszenierung: Romeo Castellucci
mit Anja Harteros, Elena Pankratova, Klaus Florian Vogt, Christian Gerhaher, Georg Zeppenfeld u.a.

Bayerische Staatsoper / Tannhäuser © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper / Tannhäuser © Wilfried Hösl

Hinweise für die Veranstaltung Oper für alle: Das Mitbringen von harten und sperrigen Gegenständen wie Glasflaschen, Stühlen und Hockern ist laut Beschluss des Kreisverwaltungsreferats nicht gestattet. Regenschirme sind hiervon ausgenommen.

Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Während der Veranstaltungen von Oper für alle kommt es zu einer Umleitung des Linienverkehrs der Trambahnlinie 19. Die Tiefgarage auf dem Max-Joseph-Platz kann bis kurz vor Veranstaltungsbeginne angefahren werden, während der Veranstaltung ist sie jedoch gesperrt:

Einstellung der Trambahnverkehr der Linie 19

Am 24.06.17 von ca. 17:30 – 23:30 Uhr
Am 09.07.17 von ca. 15:00 – 00:00 Uhr
Sperrung der Tiefgarage

Am 24.06.17 von ca. 20:30 – 22:30 Uhr
Am 09.07.17 von ca. 19:00 – 23:00 Uhr

Pressemeldung Bayerische Staatsoper München

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