Max Lorenz, IOCO Portrait, August 2015

März 6, 2015 by  
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IOCO erinnert an den Heldentenor Max Lorenz

Max Lorens - Bild : amazon / Partnerprogramm

Max Lorens – Bild : amazon / Partnerprogramm

Vor 40 Jahren starb Max Lorenz, einer unserer ganz großen Heldentenöre, in Salzburg. Der gebürtige Düsseldorfer (10.05.1901) hieß eigentlich Sülzenfuß. Die Eltern hatten eine Metzgerei und es wäre dem Vater wohl sehr recht gewesen, wenn sein Filius den elterlichen Betrieb mal übernommen hätte. Doch der entschied sich, von der Mutter gefördert, für eine künstlerische Karriere.

Lassen wir ihn selber zu Worte kommen. In dem Buch “Das musikalische Selbstporträt“ (Nannen-Verlag) sagte er den Autoren Josef Müller-Marein und Hannes Reinhardt: “Ich wollte Sänger werden, um jeden Preis der Welt. Über fünf Jahre bin ich dreimal die Woche nach Köln gefahren. Meine Mutter gab mir heimlich das Geld dazu“.

Nach den fünf Jahren Studium bei Kammersänger Pauli, wollte Lorenz, wie er sich inzwischen nannte, wissen, wie es um seine Stimme bestellt war. Er fuhr heimlich nach Wiesbaden, um dort dem Operndirektor vorzusingen. Der meinte, er wäre noch nicht so weit, um ein Engagement anzutreten und empfahl ihm als Lehrer Professor Grenzebach in Berlin.

Wieder half im die Mutter das Studium zu finanzieren. In Berlin lernte er im privaten Kreis Erich Kleiber kennen, der ihm vorschlug, mal in der Staatsoper vorzusingen. Dort wurde ihm geraten, den Lehrer zu wechseln. Doch Lorenz blieb bei Grenzebach. Bei einem Wettsingen, von einer Zeitung veranstaltet, bekam er den 1. Preis. Dies war der Auslöser für sein erstes Engagement an der Dresdner Oper, das war 1927. Seine Antrittsrolle war der Walter von der Vogelweide in WagnersTannhäuser“.  Unter der Leitung von Richard Strauss sang er den Menelas in dessen Oper “Die Ägyptische Helena“. Seine erste große Partie war der Radames in VerdisAida“.

Max Lorenz/ Keiner wie er - Bild : amazon / Partnerprogramm

Max Lorenz/ Keiner wie er – Bild : amazon / Partnerprogramm

In einer der “Aida“- Vorstellungen war der Dirigent Arthur Bodansky von der New Yorker Metropolitan Opera anwesend. Er verpflichtete Lorenz an die  MET. Seine Antrittsrolle dort war der Stolzing in den “Meistersingern“ 1931. In Amerika heiratete der homosexuelle Lorenz die jüdische Sängerin Lotte Appel 1897-1964).

1933 kam auch die erste Verpflichtung zu den Bayreuther Festspielen als Siegfried, Stolzing und Parsifal. Lorenz sagte im “Musikalischen Selbstporträt“: “Die zehn Jahre,  die ich dort in der Festspielzeit sang,  und dann noch mal zwei Spielzeiten als “Einspringer“, waren wohl die schönste Zeit meines Lebens“.

Frieda Leider, die große Wagner-Heroine damals, schrieb in ihren Erinnerungen “Das war mein Teil“ (Henschel-Verlag): “Nachdem Lauritz Melchior seine Zusage für Bayreuth 1933 zurücknahm, trat an seine Stelle der junge viel versprechende Tenor Max Lorenz, der alle Voraussetzungen für einen idealen Wagner-Sängerdarsteller besaß“.

Friedrich Herzfeld urteilte in seinem Buch “Magie der Stimme“ (Ullstein-Verlag) über Max Lorenz: “Alles an ihm war strahlende Kraft: seine Gestalt, sein Antlitz und seine leuchtende Stimme, die noch die gefährlichen Spitzentöne des Walter von Stolzing mit betörendem Adel bewältigte“.

Eine rege Gastspieltätigkeit in der alten und neuen Welt war nach den Berliner Jahren angesagt. 1932 sang er bei den Münchner Festwochen unter Knappertsbusch. 1938 verkörperte er an der Mailänder Scala Siegmund und beide Siegfriede in WagnersRing“ unter Clemens Krauss.

1934 und 1937 sah man ihn als Gast an der Londoner Royal Opera Covent Garden. Beim Maggio Musicale Fiorentino 1941 war er als Tristan zu erleben. Diesen sang er auch 1948 dreimal am Teatro Grattacielo in Genua, an der Seite von Maria Callas als Isolde.

Vor dem Krieg schon wurde Max Lorenz an die Wiener Staatsoper verpflichtet. Der erste Auftritt war 1929 der Menelas in R. StraussDie Ägyptische Helena“.

Von 1929-1933, 1936-1944 und wieder ab 1953 war Lorenz Mitglied der Wiener Staatsoper. Seine erste Rolle dort nach dem Krieg war der Florestan im Oktober 1945. Er sang ihn dort 50 Mal. 54 Mal konnte man ihn dort als Othello von Verdi erleben. In etwas über 300 Vorstellungen war Max Lorenz in 20 verschiedenen Partien an der Wiener Staatsoper zu bewundern. Sein letzter Bühnenauftritt war als Herodes in “Salome“ von Richard Strauss am 15. Oktober 1962, neben Paul Schöffler und Christel Goltz.

Bei den Salzburger Festspielen sah man ihn unter anderem in der Welturaufführung von “Der Prozess“ von Gottfried von Einem 1953.

Alex Natan schrieb darüber in seinem Buch “Primo Uomo“ (Basilius-Presse): „Vielleicht war die Rolle des Josef K. in “Der Prozess“, die auf dem Roman Kafkas basiert, Lorenz`s Beweis größter Reife. Ohne jede Wagnersche Geste der Großartigkeit sang er die erschütternde Verfassung der gehetzten menschlichen Kreatur in all ihrer Armseligkeit und Problematik. Damit hatte Lorenz seine große Wandlungsfähigkeit bewiesen.“

1954 wirkte er mit in “Penelopevon Liebermann (mit Christel Goltz).  Des Weiteren in “Irische Legende“ von Werner Egk (mit Inge Borkh) 1955 und zuletzt in Wagner-Regenys Oper “Das Bergwerk von Falun“ 1961.

Eine interessante Verpflichtung hatte Lorenz 1957 an der Wiener Volksoper angenommen. Marcel Prawy, der Wegbereiter des amerikanischen Musicals in Europa, erzählt in seinen Erinnerungen “Marcel Prawy erzählt aus seinem Leben“ (K&S, Wien):

“Es gelang mir, allerdings nicht ganz leicht, den schönsten und größten Heldentenor der Zeit, Max Lorenz, für die Rolle des Buffalo Bill in Irving Berlins Musical “Annie get your Gun“ zu gewinnen“.

 

Grabstelle Max Lorenz auf dem Wiener Zentralfriedhof © Eduard Jarosch

Grabstelle Max Lorenz auf dem Wiener Zentralfriedhof © Eduard Jarosch

Sein immenses Wissen um Stimme und Gestaltung gab er weiter als Lehrer in Wien, München und am Mozarteum in Salzburg 1962 – 1974. Zu seinen Schülern gehörten unter anderen Jean Cox und James King. 1972 war er Jury-Präsident des “Internationalen Gesangswettbewerbs“ in Wien.

Max Lorenz starb am 11. Januar 1975 in Salzburg. Am 21. Januar 1975 war die Trauerfeier in der Wiener Staatsoper und die anschließende Beisetzung auf dem Zentralfriedhof, in einem Ehrengrab neben seiner 1964 verstorbenen Frau Lotte.

Das akustische Erbe von Max Lorenz ist immens. Doch die meisten Tondokumente kann man nur noch antiquarisch bekommen.

Hier eine kleine Auswahl dieser Aufnahmen:

Ariadne auf Naxos“ von 1944 (Wien) unter Böhm, Lorenz als Bacchus
PREISER 90217 2CD

Elektra“ von 1957 (Salzburg) unter Mitropoulos, Lorenz als Ägysth
NUOVA ERA 2241/42 2CD

Salome“ von 1951 (München) unter Keilberth, Lorenz als Herodes
ORFEO 342932 2CD (als LP, MELODRAM 106)

Liebermann “Penelope“ von 1954 (Salzburg) unter Szell, Lorenz als Podesta
ORFEO C328931B 1CD

Einem “Der Prozess“ UA von 1953 (Salzburg) unter Böhm, Lorenz als Josef K.
ORFEO 392952 2CD

Verdi “Aida“ von 1952 (Hessischer Rundf.) unter Schröder, Lorenz als Radames
MYTO 962.146, 2CD

Rienzi“ von 1941 (Berlin) unter Schüler/Heger, Lorenz als Cola Rienzi
PREISER 90223, 1CD (ACANTA DE 23.035, 2LP)

Tristan und Isolde“ von 1943 (Berlin) unter Heger, Lorenz als Tristan
PREISER 90243, 3CD (Szenen daraus auf ETERNA 821028/29, 2LP)

“Tristan und Isolde“ von 1943 (Berlin) PREISER 90243, 3CD (Szenen daraus auf ETERNA 821028/29, 2LP) © Eterna

“Tristan und Isolde“ von 1943 (Berlin) PREISER 90243, 3CD (Szenen daraus auf ETERNA 821028/29, 2LP) © Eterna

Meistersinger von Nürnberg“, (Bayreuth 1943) u. Furtwängler, L. als Stolzing
GRAMMOPHONO 2000 AB 78602-5, 4CD (EMI 181-0197-801, 5LP)

Nibelungen-Ring“ Mailänder Scala 1950 unter Furtwängler, L. als Siegfried
FONIT CETRA K00Y 201-14, 14CD (Music&Arts 914, 12CD)

Die Walküre” 1954 (Bayreuth), unter Keilberth, Lorenz als Siegmund
MELODRAM 547, 4 LP, oder 36102, 3CD

In der EMI/Electrola-Serie “Die goldene Stimme“ singt Max Lorenz Arien von Bizet, Weingartner, Verdi, Wagner und 2×10 Min. Interview ELECTROLA E 83394

“Die goldene Stimme“ ELECTROLA E 83394 © Electrola

“Die goldene Stimme“ ELECTROLA E 83394 © Electrola

Auf dem DDR-Label Eterna (820252) gab es ein Wagner-Recital mit Arien aus Rienzi, Tannhäuser  und Die Walküre (Dirigenten Arthur Rother + J. Schüler

 Wagner-Recital mit Arien aus Rienzi, Tannhäuser und Die Walküre (Dirigenten Arthur Rother + J. Schüler © Eterna

Wagner-Recital mit Arien aus Rienzi, Tannhäuser und Die Walküre (Dirigenten Arthur Rother + J. Schüler © Eterna

Aktuell im Handel ist die Dokumentation “Auf den Spuren von Max Lorenz“ Wagners Meistersänger – Hitlers Siegfried, TV Dokumentation von 2008 sowie eine CD “Keiner wie er, Max Lorenz live (PREISER PR91167)

In der Doppel- CD “In Memoriam Christel Goltz 1912-2008“ singen Max Lorenz, und Christel Goltz das Liebesduett “O sink hernieder, Nacht der Liebe“ aus Tristan und Isolde (PREISER 93455, 2CD)

Es ist zu hoffen, dass im Laufe der Zeit noch viele Aufnahmen dieses außerordentlichen deutschen Heldentenors mit der unverwechselbaren Stimme wieder veröffentlicht werden.

IOCO / UGK / August 2015

Lübeck, Theater Lübeck, PREMIERE Der große Gatsby, 20.09.2014

September 15, 2014 by  
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Theater Lübeck

Theater Lübeck  © Olaf Malzahn

Theater Lübeck © Olaf Malzahn

Der große Gatsby nach F. Scott Fitzgerald

Mit einer opulenten, verspielt poetischen Hommage an die Kraft der Erinnerung, einer Hommage an die »Roaring Twenties«, einer Hommage an die Liebe stellt sich Marco Storman im Großen Haus vor. Das Schauspiel Der große Gatsby nach dem Roman von F. Scott Fitzgerald, in einer Bearbeitung von Marco Storman und Tobias Schuster, feiert am Samstag, den 20. September, um 19.30 Uhr im Großen Haus Premiere. Seit Jahren dem Schauspiel Lübeck eng verbunden, hatte er zuletzt mit »Lotte in Weimar (Werther revisited)« aus Thomas Manns Roman einen berührenden Abend über die Melancholie eines ungelebten Augenblicks kondensiert. Gemeinsam mit dem Theatermusiker Thomas Seher, der mit einer ungewöhnlich instrumentierten Live-Band eine moderne Interpretation der Klangwelt des »Jazz-Age« entwickelt, nimmt er sich nun jenem Stück Weltliteratur an, das als eine der schönsten Manifestationen des Amerikanischen Traums wie auch gleichzeitig als eine seiner beißendsten Verurteilungen gilt. Fitzgerald war entschieden: »Mein Roman ist ungefähr der beste amerikanische Roman, der je geschrieben wurde«. Diese selbstbewusst-hybride Ankündigung fügte er seinem Verleger bei, als er 1925 das Manuskript Der große Gatsby einreichte – ein Satz, der in seiner Verstiegenheit ins Herz jener Glitzerwelt vorstößt, die Fitzgerald gleichermaßen beißend satirisch und voll künstlich schillernder Grandezza portraitierte.

Theater Lübeck / Marco Storman  © Theater Lübeck

Theater Lübeck / Marco Storman © Theater Lübeck

In einer pompösen Villa direkt am Hudson in der Nähe von New York lebt der melancholische Dandy Jay Gatsby und feiert. Wer er ist, weiß niemand, um seine Herkunft ranken sich die widersprüchlichsten Gerüchte. Er wird zur Projektionsfläche und sein opakes Schillern macht ihn zum Faszinosum. Hundertschaften umlagern sein riesiges Anwesen, wenn er seine glamourösen Partys ausrichtet – doch seltsamerweise erscheint er selbst nie auf den Festen. Erst als der junge Börsenmakler Nick Carraway einen kärglichen Bungalow direkt neben dem Herrenhaus von Gatsby bezieht, beginnt eine Reise in die Vergangenheit des geheimnisvollen Millionärs. Das Bindeglied zwischen den so verschiedenen Männern scheint Nicks schöne Cousine Daisy zu sein. Jene Daisy, die zwischenzeitlich mit dem raubeinigen Ex-Footballspieler Tom Buchanan verheiratet ist, wird immer mehr zur Personifikation der Sehnsucht von Gatsby, eines Mannes, der mit Geld alles kaufen kann, nur nicht echtes Gefühl.

Eine zutiefst romantische Liebesgeschichte bringt ihn schließlich zu Fall und am Ende erscheint Gatsby, der Undurchsichtige, der verstiegene Spieler, der sich nicht in die Karten blicken lässt, als der Einzige, der zu wirklich aufrichtigem Gefühl im Stande ist. Marco Storman entführt in eine poetische Glitzerwelt zwischen Schein und Sein, eine Welt, in der die verwegenste Behauptung letztlich der Wahrhaftigkeit am nächsten kommt.

I. M. Storman, B. D. Steinmann, K. A. Epstein, M. T. Seher

Mit M. Meyer-Dunker, I. N. Stein; J. Byl, T. Schreyer, S. Simon, V. Türpe

Musiker Christoph Buse, Matthias Grabisch, Edgar Herzog, Thomas Seher

Premiere Sa, 20/09, 19.30 Uhr,  Weitere Vorstellungen Mi, 24/09, 19.30 Uhr; So, 05/10, 18.00 Uhr; Sa, 18/10, 19.30 Uhr; So, 26/10, 16.00 Uhr; So, 30/11, 18.00 Uhr; Do, 11/12, 19.30 Uhr, u.a.

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Pressemeldung Theater Lübeck

Stralsund, Theater Vorpommern, Premiere: DIE ABRAFAXE UND DAS GEHEIMNIS DER ZEITMASCHINE, 26.06.2014

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Theater Vorpommern

Theater Stralsund © Vincent Leifer

Theater Stralsund © Vincent Leifer

Premiere: DIE ABRAFAXE UND DAS GEHEIMNIS DER ZEITMASCHINE

Musical für die ganze Familie von Sebastian Undisz (Musik) und Sascha Löschner (Text)

In Minimaritta ist der Teufel los – der Bürgermeister muss sich auf seine Wiederwahl vorbereiten, und in der Bibliothek werden die Öffnungszeiten nicht eingehalten. Wie gut, dass sich die Abrafaxe dienstverpflichten lassen. Was sie nicht verraten: Immer noch spukt ihnen die alte sumerische Landkarte aus der königlichen Bibliothek von Achetaton im Kopf herum – nach dieser könnte sich direkt in den historischen Gemäuern der Bibliothek ein Zeittorbefinden. Und tatsächlich, als Califax seinen Kochlöffel in die falsche Öffnung steckt, geschieht das Unfassbare. Schlimm nur, dass der eben entflohene Verbrecher Lennox ihnen immer einen Schritt voraus ist.

Theater Vorpommern / DIE ABRAFAXE UND DAS GEHEIMNIS DER ZEITMASCHINE © Theater Vorpommern

Theater Vorpommern / DIE ABRAFAXE UND DAS GEHEIMNIS DER ZEITMASCHINE © Theater Vorpommern

Erleben Sie die Abrafaxe auf ihrer abenteuerlichen Reise durch Zeit und Raum. Kommen Sie mit nach Hawaii, wo Elvis gerade sein legendäres Konzert gibt und folgen Sie Abrax, Brabax und Califax bis ins alte Rom, um die dunklen Machenschaften von Kaiser Leno aufzudecken – denn der Böse hat nicht im Sinn, seinen Vorsprung aufzugeben …

Kooperation mit dem MOSAIK Steinchen für Steinchen Verlag

Premiere Stralsund: 26. Juni, 19:00 Uhr, Sundpromenade/Hansawiese
Weitere Vorstellungen: 27. und 28. Juni, 19.00 Uhr / 29. Juni, 16.00 Uhr

Premiere Sellin: 12. August, 19:00 Uhr, Sellin , Festplatz an der Seeparkpromenade

Premiere Heringsdorf: 26. August, 19:00 Uhr, Heringsdorf, Sportplatz an der Seebrücke

Theater Vorpommern / DIE ABRAFAXE UND DAS GEHEIMNIS DER ZEITMASCHINE © Theater Vorpommern

Theater Vorpommern / DIE ABRAFAXE UND DAS GEHEIMNIS DER ZEITMASCHINE © Theater Vorpommern

Musikalische Leitung / Komposition Sebastian Undisz
Inszenierung Matthias Thieme
Bühne und Kostüme Christopher Melching
Choreographie Bärbel Stenzenberger
Kampfchoreographie Jan Bernhardt
Dramaturgie Sascha Löschner / Franz Burkhard

BESETZUNG:
Abrax: Sören Ergang
Brabax: Felix Meusel
Califax: Friederike Ziegler
Maxi: Christiane Schulz / Fenja Schneider
Lennox, Leno: Marco Bahr
Cholerini, Hypertonus, Surfer: Markus Voigt
Nehmerino, Manos Destra, junger Mann, Reporter: Ronny Winter
Makani, Aushilfskraft, Bauarbeiter, Vita Interruptus, Hausmeister: Lutz Jesse
Elvis, Maxi Musculus, Leser: Alexander Frank Zieglarski
Bill Belew, Hippie, 2. Marktfrau, Bürger, Legionär, Mondmann, Elvis-Doppelgänger: Jan Baake
Surferin, Blondine, 1. Marktfrau, Legionär Wolke: Frederike Duggen
Elvisfan, Leserin, 3. Marktfrau, Legionär, Wolke: Gabriele M. Püttner
Gladiator, Security: Gunnar Fasold
Gladiator, Security: Philipp Braak

Band
Keyboards, Gitarre: Sebastian Undisz
Violine: Anja Schauer
Saxophon, Klarinette, Bassklarinette: Markus Ehrlich
Schlagzeug: Sebastian Blache
Mallets: Julius Heise
Bassgitarre: Christoph Undisz / Thomas Stieger

Komparserie
Kati Bakemeier, Philine Gebhardt, Lilli Marlene Lück, Theresa Ohly, Hanna Paret,
Sophia Pietz, Leonie Rosenthal, Sophia Speckhahn

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Pressemeldung Theater Vorpommern

Dresden, Theater Dresden Landesbühne Sachsen, Premiere MÉDÉE, 17.05.2014

Theater Landesbühnen Sachsen

Premiere: MÉDÉE, Tragédie mise en musique de Marc-Antoine Charpentier

 
Premiere am Sonnabend, 17. Mai 2014, 19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen in Radebeul
 
Weitere Termine:  So., 18. Mai, 19.00 Uhr: Do., 29. Mai, 19:00 und Fr., 3. Juni, 19.30 Uhr in den Landesbühnen Sachsen
 
Marc-Antoine Charpentier gilt als bedeutender französischer Komponist zur Regierungszeit Ludwig XIV., dem mit der Oper Médée eines der wichtigsten Werke des Künstlers gewidmet ist.
Der Handlung zugrunde liegt ein bekannter antiker Stoff: das bewegende Schicksal der Königstochter Medea, die aus Liebe zu dem Helden Jason das eigene Land verraten hat, fliehen muss und nun mit ihrer Familie auf das Asyl des Konigs Kreon von Korinth angewiesen ist.
Als Korinth Medeas wegen Krieg droht, ist dies fur Kreon ein willkommener Anlass, die Verfolgte auch seines Landes zu verweisen: Das Volk fürchte die Macht ihrer Zauberkrafte! Dass sie das Land jedoch verlassen soll, damit Jason ungestört Karriere machen und des Königs Tochter Krëusa heiraten kann, hat Medea längst durchschaut!
Obwohl von Kreon wie Jason hintergangen, warnt Medea die beiden Intriganten vor den Folgen ihrer Machtpolitik. Widerstandslos wird sie das Feld nicht räumen! Da keiner sie hört, mobilisiert die Zauberin ihre magischen Kräfte und ruft die Dämonen der Unterwelt herbei, ihr im Kampf gegen die Männer beizustehen …
Die Uraufführung der “Médée” fand 1693 im Palais Royal in Paris in Gegenwart des französischen Königs statt und machte, wie der “Mercure de France” damals berichtet, durch ihre Musik, die mit größter Eindringlichkeit menschliche Leidenschaften und Gefühle beschwört, schon damals “viel Eindruck auf den Geist des Publikums”.
 
Mus.Leitung und Inszenierung Jan Michael Horstmann Bühne Stefan Wiel Kostüme Berit Mohr a.G 
 
Besetzung:
Médée – Silke Richter
Jason – Peter Diebschlag
Créon – Paul Gukhoe Song
Créuse -Miriam Sabba
Oronte- Kazuhisa Kurumada
Nérine – Antje Kahn
 
 
 
 
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