Jussi Björling Der Caruso des Nordens, IOCO Portrait, Februar 2017

Februar 8, 2017 by  
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Portrait

Jussi Bjoerling © Privat

Jussi Bjoerling © Privat

Der Caruso des Nordens – Jussi Björling

Am 9. September 2010 jährte sich  der 50. Todestag eines der größten Tenöre aller Zeiten.  Noch heute ist die Erinnerung an diesen Ausnahmesänger nicht verblasst. Jussi Björling wurde am 5. Februar 1911 in Borlänge, (Schweden) geboren. Er selber feierte seinen Geburtstag am 2. Februar, da man zunächst dieses Datum in die offiziellen Dokumente eintrug.

Erst nach seinem Tod fand sich die Geburtsurkunde, die den 5. Februar belegte. Bereits am 15. Dezember 1915 begann seine außergewöhnliche Karriere als Sänger. Sein Vater David Björling gründete mit seinen Söhnen, Olle, Gösta und Jussi ein Kindertrio, das sein erstes Konzert eben an diesem 15. Dezember, in der Trefaldighetskyrka (Dreifaltigkeitskirche) in Örebro, gab.

In der Folge gastierte das Trio in zahlreichen Konzerten in Schweden. Im Jahr 1917 verstarb seine Mutter, Ester Björling, erst fünfunddreißig jährig, nach der Geburt des vierten Sohnes Karl. Einige Tage später sangen die Kinder bei der Beisetzung der Mutter in der Kirche von Stora Tuna. David Björling und seine drei ältesten Söhne traten nun als „Björling Male Quartett“ auf und reisten 1919 nach Amerika, wo in der Gustavus Adolphus Kirche in New York am 20. November das erste Konzert stattfand. Im Februar 1920 wurden in New York sechs Titel auf Schallplatten aufgenommen, noch heute als CD erhältlich.

Somit begann Björling seine Schallplattenkarriere bereits als Neunjähriger. 1924 stirbt  der Vater, sodass ein Freund der Familie, Rolf Lundgren, die Leitung des Trios übernimmt. Als 1927 eine weitere Tournée in die USA scheitert, kehrt Jussi in seine Heimatstadt zurück und arbeitet vorübergehend als Verkäufer in einem Haushaltwarengeschäft. Im April 1928, gelingt es ihm, dem berühmten schwedischen Tenor Carl Martin Öhman, zu dieser Zeit Mitglied der Staatsoper Berlin, aber oft in Stockholm gastierte, vorzusingen. Öhman eilte zu John Forsell, dem Direktor der Stockholmer Oper und selber ein gefeierter Bariton, um ihm zu berichten, er habe „die beste schwedische Tenorstimme des Jahrhunderts“ gehört. Forsell bestellte Björling zu einem Vorsingen und bemerkte „ein siebzehn jähriges Phänomen“.

Forsell nahm Björling als Schüler in seiner Klasse im Stockholmer Konservatorium auf. Nun entwickelte sich alles rasend schnell und es schien, als wolle sich das Schicksal, das ihm nur eine kurze Lebensdauer gewährte, dennoch von seiner besten Seite zeigen. Bereits im Oktober 1929, unterzeichnet er seinen ersten Schallplatten – Vertrag. 1930 singt er im Rahmen von Studenten – Aufführungen die Tenorpartien im Requiem von Mozart und im Tedeum von Bruckner. Im Juli des gleichen Jahres gibt er an der königlichen Oper von Stockholm sein erstes Debut in der kleinen Rolle des Lampenanzünders in Puccinis „Manon Lescaut“ und bereits einen Monat später findet sein offizielles Debut als Don Ottavio in Mozarts „Don Giovanni“ statt.

Im September die ersten Schallplatten Aufnahmen unter der Leitung des schwedischen Dirigenten Nils Grevillius, mit dem Björling bis zu seinem Tod unzählige Aufnahmen machte. Im Laufe der ersten Jahre sang Björling ein Repertoire, für das andere Tenöre ein ganzes Leben brauchten. Was kaum bekannt ist, das er Rollen wie den Arnoldo in Wilhelm Tell, oder den Florestan in Fidelio sang. Außerdem, um nur einige zu nennen, den Harun in Djamileh von Bizet, den Walther in Tannhäuser, Eric in „Der fliegende Hölländer“, den Tonio in „La fille du régiment“, den Belmonte in „Die Entführung aus dem Serail“, den Tamino in „Die Zauberflöte, den Faust in“La damnation de Faust“, Lyonel in „Martha“, Luigi in „Il Tabarro“, Lensky in „Eugen Onegin“, Wilhelm Meister in „Mignon“, Conte Almaviva in „Il Barbiere di Seviglia“, den Roméo in „Roméo et Juliette“, Vladimir in „Prinz Igor“ von Borodin, Vasco da Gama in L´africaine, den Sandor Barinkay in Der Zigeunerbaron, Alfred in „Die Fledermaus“, Narraboth in „Salome“, Dick Johnson in „La fanciulla del West“, Nemorino in „L´Elisir d´Amore“, Alfredo in „La Traviata“, Elemer in „Arabella“, dazu all die Rollen, mit denen er wenige Jahre später Weltrum erlangte.

Schon in dieser Zeit sang er mit weltberühmten Partnern zusammen, so in Tosca mit Dusolina Giannini, im „Barbiere“ mit Giuseppe de Luca, „Prinz Igor“ und „Faust“ mit Fedor Chaljapin, in „Don Giovanni“ mit Ezio Pinza und „Rigoletto“ mit Lawrence Tibbett. Ab 1936 gastierte Björling bereits an der Wiener Staatsoper, wo er unter der Leitung so großartiger Dirigenten wie Victor de Sabata und Josef Krips mit Maria Nemeth, Jarmila Novotna, Alexander Kipnis, Alexander Svet und Ester Rethy u.a. sang.

An der Staatsoper Dresden, war u.a. Maria Cebotari seine Partnerin. Außerdem gab er Gastspiele in Prag, Kopenhagen, Uppsala, Brno (Tschechoslowakai), in Malmö, Budapest, Berlin, Nürnberg und Paris. Am 28. November 1937 gibt Björling mit einem Konzert in der New Yorker Carnegie Hall, sein Amerika Debut. Seine Partnerin war keine geringere als Maria Jeritza. Am 8. Dezember des gleichen Jahres, an der City Opera Chicago sein amerikanisches Opern Debut als Duca di Mantova in „Rigoletto“ , mit Beverly Lane und Lawrence Tibbett. Am 20. Dezember ist er Partner von Lily Pons bei einem Konzert im Waldorf Astoria Hotel in New York. Am 21. Dezember unterschreibt er seinen ersten Contract mit der Metropolitan Opera für die nächste Saison und am 24. November 1938 debutiert er mit „La Bohéme“ an der Met. Seine Partnerin war Mafalda Favero als Mimi. Nun entwickelte sich eine weltweite Karriere.

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

Verona / Arena di Verona Vorplatz © IOCO

Am 12. Mai debutiert er an der Covent Garden Opera in London als Manrico in „Il Trovatore“ als Partner von Gina Cigna (Leonora), Gertrud Palson – Wettergren (Azucena) und Mario Basiola (Luna), unter der Leitung von Vittorio Gui. Von dieser Vorstellung gibt es einen Mitschnitt. Im Oktober 1940 singt Björling in San Francisco in „Ballo in Maschera“ mit Elisabeth Rethberg und im November in der Carnegie Hall in New York das Verdi Requiem unter der Leitung von Arturo Toscanini. 1943 sein erstes Auftreten am Teatro Comunale Florenz als Manrico mit Maria Caniglia als Leonora und im August 1946 sein Scala Debut in Verdis „Rigoletto“, mit Lina Aimaro und Carlo Tagliabue. 1948 fragt ihn der große Tenor Giovanni Zenatello, Mitbegründer der Opern Festspiele in der Arena von Verona, ab er die Partie des Enzo Grimaldo in La Gioconda von Ponchielli in der Arena, als Partner von Maria Callas singen wolle.

Björling lehnte mit der Begründung ab, dass er in diesem Jahr nicht mehr die Zeit habe, eine so umfangreiche Partie einzustudieren. So kam eine Partnerschaft mit Maria Callas erst zustande, als er an der Lyric Opera Chicago im November 1955 zwei Trovatore – Vorstellungen mit ihr sang. Dies waren die einzigen gemeinsamen Auftritte dieser beiden Ausnahme Sänger. Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass es von einer der beiden Vorstellungen einen Mitschnitt gibt. Doch ist bis zum heutigen Tage leider noch nichts dergleichen aufgetaucht. Im Mai 1950 nochmals an der Scala Milano mit Un Ballo in Maschera (vier Vorstellungen). 1951 besuchte Dorothy Caruso, die Witwe des legendären Enrico Caruso, an der Met eine Rigoletto Vorstellung mit Björling.

Sie war tief beeindruckt von der Qualität und der Schönheit seiner Stimme. Bei einem gemeinsamen Fernseh – Interview schenkte sie Björling eines der Kostüme ihres Mannes aus Rigoletto und bezeichnete ihn als den einzig legitimen Nachfolger Enrico Carusos. Das Kostüm ist heute eines der Schmuckstücke im Jussi Björling Museum in Borlänge (in der Nähe von Stockholm.) Björling hat an fast allen bedeutenden Opernhäusern der Welt gesungen, er hat weltweit Konzerte und Liederabende gegeben, u.a. in Honolulu, in Kuba, in Kanade, auf Hawaii, in Afrika, in Holland  Finnland, Norwegen, Dänemark, Lettland, Österreich, Deutschland und in der Schweiz, wo er in Luzern zwei Mal das Requiem von Giuseppe Verdi, unter der Leitung Arturo Toscaninis sang.

Er hat seit 1931 regelmäßig Schallplattenaufnahmen gemacht, sodass seine gesangliche Entwicklung genauestens nachvollzogen werden kann. Alleine elf Gesamtaufnahmen und eine Vielzahl von Arien und Lieder Platten kamen auf den Markt, die alle auf CD übertragen wurden. Dazu eine Vielzahl von Opern Lifemitschnitten und Konzerten aus diversen Theatern. Schon bei den ersten Aufnahmen, Björling war zu dieser Zeit erst zwanzig Jahre alt, ist eine erstaunliche technische Sicherheit festzustellen. In wenigen Jahre gelingt es ihm, diese Technik zu vervollkommnen. Björlings Stimme war von mittlerer Größe, doch erzielte er durch eine perfekte Fokussierung des Tones eine Durchschlagskraft, die ihn befähigte selbst Partien wie Radames, Manrico, und Canio ständig im Repertoire zu führen. Jürgen Kesting schreibt in seinem Buch, Die großen Sänger des 20. Jahrhunderts, „Die Stimme war von überragender Qualität. Sie besaß den Eigenreiz eines unverkennbaren silbrigen Timbres und, bei mittlerem Volumen, große Schallkraft und eine wundervolle, leicht ansprechende Höhe. Er konnte H, C und selbst das Cis ansatzlos attackieren. Die Töne kamen wie abgewippt von einem Sprungbrett. Die Skala war ebenmäßig, die Registerverblendung bruchlos. Vor allem das strahlende Mittelstimmregister mit dem kopfigen Klanggepräge war exemplarisch entwickelt“. Dem ist nichts hinzuzufügen.  IOCO / AB

Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Premiere La Bohème von Giacomo Puccini, 07.01.2017

Dezember 16, 2016 by  
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Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Boheme © Roland Obst

Theater Rudolstadt / Boheme © Roland Obst

 La Bohème von Giacomo Puccini

Dichtung von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica

Premiere 7. Januar 2017, Meininger Hof Saalfeld, weitere Vorstellungen 29.3.2017, 7.3.2017, 17.3.2017, 18.3.2018

Opernhighlight erzählt tragische Liebesgeschichte

Thüringer Symphoniker bringen Puccinis La Bohème in den Meininger Hof Saalfeld

Selten gelingt es Komponisten, schon zu Lebzeiten berühmt zu werden. Noch weniger häufig kommen sie zu Wohlstand. Dem Italiener Giacomo Puccini gelang beides. Bis heute zählen seine Opern zu den meistgespielten dieser Welt. Sein eigener Erfolg hielt ihn jedoch nicht davon ab, mit La Bohème einen Ausflug in ein ganz bescheidenes Künstlermilieu zu machen. Am 7. Januar feiert die anrührend-tragische Liebesgeschichte im Meininger Hof in Saalfeld in einer halbszenischen Aufführung Premiere. Zu hören sind jene jungen Sängerinnen und Sänger, die bereits zum Auftakt der Musiktheatersaison ihr Publikum begeisterten. In Kooperation mit dem Theater Nordhausen spielen die Thüringer Symphoniker unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Oliver Weder.

La Bohème spielt in Paris um 1830. Der Dichter Rodolfo haust mit drei Freunden in einer Dachmansarde. Von ihren begüterten Familien haben sich die jungen Männer losgesagt, um das ungebundene Leben freier Künstler zu führen. Es ist der Weihnachtsabend. Unerwartet ist Geld da: Schaunard schlug einem Auftraggeber ein Schnippchen, der Gewinn soll nicht draufgehen, um Mietschulden zu tilgen. Stattdessen: ein rauschender Abend. Die Freunde stürzen sich ins Festgetümmel, nur Rodolfo bleibt im Atelier zurück. Hier trifft er auf Mimì, die Näherin aus der Nachbarwohnung. Schnell kommen sich die beiden näher. Doch ihre Liebe scheitert bald an der exzentrischen Lebensweise der Bohème-Künstler. Rodolfo fehlen die Mittel, die schwerkranke Mimì zu unterstützen. Um ihre Schwindsucht zu heilen, muss sie sich einem reichen Gönner hingeben. Als sie zu diesem Schritt bereit ist, ist es schon zu spät. Nur um zu sterben, kehrt sie noch einmal zu Rodolfo zurück …

In Szene gesetzt wurde La Bohème für die Nordhäuser Bühne von Operndirektorin Anette Leistenschneider, die Kostüme stammen von Elisabeth Stolze-Bley. Das Sängerensemble, allen voran Zinzi Frohwein (Mimì), Angelos Samartzis (Rodolfo) und Leonor Amaral (Musetta), überraschte bereits zur Premiere in Nordhauen die Presse: „Arm, aber unglaublich sexy: Das Theater Nordhausen verblüfft in „La Bohème“ mit leidenschaftlichen und hochtalentierten jungen Solisten“, war in der Thüringischen Landeszeitung zu lesen.

Musikalische Leitung: Oliver Weder, Szenische Einrichtung: Anette Leistenschneider
Kostüme: Elisabeth Stolze-Bley, Kooperation mit dem Theater Nordhausen

Es singen: Angelos Samartzis/Milen Bozhkov (07.01.2017) (Rodolfo, ein Poet), Manos Kia/Chao Deng (Schaunard, Musiker), Yoontaek Rhim/Manos Kia (Marcello, Maler), Thomas Kohl (Colline, Philosoph), Jung-Uk Oh (Benoit, der Hausherr) Zinzi Frohwein (Mimì), Leonor Amaral (Musetta), Marvin Scott (Parpignol), Si Young Lee (Alcindoro), Yavor Genchev (Sergeant der Zollwache), Jens Bauer (Ein Zöllner)

Es spielen die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt / Thüringer Sängerknaben aus Saalfeld

Karten für die Premiere am 7. Januar, um 19.30 Uhr sowie für die nächsten Aufführungen am 29. Januar und 7. März, um 15 Uhr sowie am 17. und 18. März, jeweils um 19.30 Uhr sind an den üblichen Vorverkaufsstellen und telefonisch unter 03672/422766 erhältlich. Für die Besucher aus Rudolstadt gibt es einen kostenlosen Bustransfer – Infos unter www.theater-rudolstadt.de.   PM  Theater Rudolstadt

Leipzig, Oper Leipzig, Spielplan November 2016

September 15, 2016 by  
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Oper Leipzig

 Oper Leipzig © Adreas Bikigt

Oper Leipzig © Adreas Bikigt

Spielplan der Oper Leipzig Spielzeit 2016/17 November 2016

03 November 2016
19:00 Das Rote Sofa »Starke Frauen – starke Stimmen« | Konzertfoyer Opernhaus


04 FR
18:00 Die Märchen der Gebrüder Grimm (Ballett) Schröder | Opernhaus
19:30 muko.hör.saal//3 Musik und Lyrik aus Russland | Musikalische Komödie


05 SA
14:00 Öffentliche Hausführung | Opernhaus
19:00 Turandot Puccini | Opernhaus
19:00 Die Piraten Gilbert/Sullivan | Musikalische Komödie


06 SO
11:00 Peter und der Wolf Prokofjew | Venussaal MuKo
11:00 Familienführung | Opernhaus
14:00 Oper zum Mitmachen Ein Märchenprinz für Aschenputtel | Probebühne
15:00 Die Piraten Gilbert/Sullivan | Musikalische Komödie
18:00 La Traviata Verdi | Opernhaus


08 DI
10:00 Babykonzert | Venussaal Musikalische Komödie
19:30 Romeo und Julia (Ballett) Prokofjew/Mahr | Musikalische Komödie


10 DO
18:30 Sächsisches Druckgrafik-Symposion Vernissage | Konzertfoyer Opernhaus


11 FR
18:00 Le nozze di Figaro Mozart | Opernhaus
21:45 Nachtführung | Opernhaus


12 SA
14:00 Öffentiche Hausführung | Opernhaus
19:00 Die Zauberflöte Mozart | Opernhaus
19:00 Die Fledermaus   J.Strauß – WIEDERAUFNAHME | Musikalische Komödie
22:00   euro-scene Leipzig (Gastspiel) Ayelen Parolin, Brüssel | »Hérétiques« (Ketzer), Tanzstück | Probebühne Opernhaus


13 SO
11:00   Familienführung | Opernhaus
15:00 Die Märchen der Gebrüder Grimm (Ballett) Schröder | Opernhaus
15:00 Die Fledermaus   J.Strauß | Musikalische Komödie
17:00   euro-scene Leipzig (Gastspiel) Ayelen Parolin, Brüssel | »Hérétiques« (Ketzer), Tanzstück | Probebühne Opernhaus


14 November 2016
18:00   Blue Monday Vorgestellt: die neuen Tänzer | Ballettsaal Opernhaus (Eingang Kellertheater)


15 DI
18:00   Oper Leipzig Werkstatt zu »Lucia di Lammermoor« | Opernhaus
19:30   Dracula Wildhorn/Black/Hampton | Musikalische Komödie


16 MI
15:00  Aladin und die Wunderlampe Rota | Opernhaus
15:00  Dracula Wildhorn/Black/Hampton | Musikalische Komödie
17:30   Nachtführung | Opernhaus


18 FR
08:30     LeseLust Leipzig e.V. (Sonderlesung) | Probebühne Opernhaus
11:00   Der Karneval der Tiere (Ballett) Bruland/Saint-Saëns | Konzertfoyer Opernhaus
19:30   Romeo und Julia (Ballett) Prokofjew/Mahr | Musikalische Komödie


19 SA
14:00   Öffentliche Hausführung | Opernhaus
19:00 Madama Butterfly Puccini | Opernhaus
19:00 Im Weißen Rössl Benatzky | Musikalische Komödie
20:00   Tanz in den Häusern der Stadt #12 | Club International


20 SO
11:00   Familienführung | Opernhaus
14:00   Oper zum Mitmachen Von Helden, Zwergen, Drachen … | Probebühne
15:00 Im Weißen Rössl Benatzky | Musikalische Komödie
15:00 Der Karneval der Tiere (Ballett) Bruland/Saint-Saëns | Konzertfoyer Opernhaus
18:00   Nabucco Verdi | Opernhaus


22 DI
11:00 Der Karneval der Tiere (Ballett) Bruland/Saint-Saëns | Konzertfoyer Opernhaus
19:30 Die Fledermaus   J.Strauß | Musikalische Komödie


25 FR
10:00 Babykonzert | Venussaal Musikalische Komödie
19:30 Der Nussknacker (Ballett) Tschaikowski/Dury | Opernhaus
19:30 Capriolen Die Lindenauer Palast-Revue | Musikalische Komödie
22:15 Nachtführung | Opernhaus


26 SA
14:00 Öffentliche Hausführung | Opernhaus
15:00 Musikalischer Salon »Enoch Arden« Strauss | Konzertfoyer Opernhaus
19:00 Lucia di Lammermoor Donizetti – PREMIERE | Opernhaus
19:00 Die Piraten Gilbert/Sullivan | Musikalische Komödie


27 November 2016
10:00 Musikalisches Weihnachtsbaumschmücken | Musikalische Komödie
15:00 Die Piraten Gilbert/Sullivan | Musikalische Komödie
15:00 Der Karneval der Tiere (Ballett) Bruland/Saint-Saëns | Konzertfoyer Opernhaus
18:00 Turandot Puccini | Opernhaus


28 MO
19:30 Jazz am Montag | Musikalische Komödie


29 DI
11:00 Der Karneval der Tiere (Ballett) Bruland/Saint-Saëns | Konzertfoyer Opernhaus


30 MI
10:00 Peter und der Wolf Prokofjew | Venussaal Musikalische Komödie
11:00 Der Karneval der Tiere (Ballett) Bruland/Saint-Saëns | Konzertfoyer Opernhaus; PMOL

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Düsseldorf, Rheinoper – Tonhalle, Open Air-Konzert, 27.08.2016

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein und Tonhalle laden zum Open Air-Konzert und gemeinsam mit dem Schauspielhaus ins Aktions-Zelt auf der Kulturmeile

Deutsche Oper am Rhein / NRW_Sommerkonzert 2012 © Frank Heller

Deutsche Oper am Rhein / NRW_Sommerkonzert 2012 © Frank Heller

Zur Eröffnung des NRW-Bürgerfests am Samstag, 27. August 2016, um 11.30 Uhr, präsentieren sich die drei größten Düsseldorfer Kulturinstitutionen Tonhalle, Deutsche Oper am Rhein und Schauspielhaus in einem gemeinsamen Aktions- und Infozelt auf dem Grabbeplatz. Michael Becker, Intendant der Tonhalle Düsseldorf, Alexandra Stampler-Brown, Geschäftsführende Direktorin der Deutschen Oper am Rhein, und Wilfried Schulz, Generalintendant des Düsseldorfer Schauspielhauses, begrüßen dort zum Auftakt der Festlichkeiten persönlich ihre ersten Gäste.

Zum Finale des Bürgerfests laden am Sonntag, 28. August, um 19.00 Uhr Oper und Tonhalle zum Klassik Open Air auf den Burgplatz ein. Solisten aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein präsentieren mit den Düsseldorfer Symphonikern unter der Leitung von Alexandre Bloch ein vielfältiges Programm von Oper bis Musical. Der Eintritt ist frei.

Als Teil der Kulturmeile beim großen NRW-Geburtstagsfest präsentieren Schauspielhaus, Tonhalle und Oper ihre Häuser und aktuellen Programme in einem Gemeinschaftszelt auf dem Grabbeplatz vor der Kunstsammlung NRW/K20. Dabei steht neben Informationen zu den Angeboten viel Aktion im Vordergrund. Gemeinsam veranstalten die Häuser ein Karten-Gewinnspiel, die Tonhalle präsentiert ein 360-Grad-Video, und am Glücksrad gibt es kleinere und größere Preise als Sofortgewinne. Handwerksbäckermeister Josef Hinkel unterstützt das Aktions-Zelt mit „Kultur-Plätzchen“, die ebenfalls am Glücksrad zu gewinnen sind.

Mit einem stimmungsvollen Klassik-Abend bei freiem Eintritt auf dem Burgplatz gestalten Deutsche Oper am Rhein und Tonhalle gemeinsam den fulminanten Abschluss des Fests zum 70. Landesgeburtstag: Anke Krabbe, Luiza Fatyol, Susan Maclean, Ramona Zaharia, Corby Welch, Ovidiu Purcel, Bogdan Baciu und Günes Gürle – allesamt Solisten aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein – präsentieren unter der Leitung von Alexandre Bloch mit den Düsseldorfer Symphonikern Arien und Duette aus Bizets „Carmen“, Donizettis „L’elisir d’amore“, Puccinis „Gianni Schicchi“, Verdis „Un ballo in maschera“, Gershwins „Catfish Row“ und aus Bernsteins „West Side Story“. Petra Albrecht, vor allem durch ihre langjährige Moderation der Düsseldorfer WDR-Lokalzeit bekannt, führt durch das Programm. PMDORTh

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