Annaberg-Buchholz, Eduard von Winterstein Theater, Der Bajazzo – Gianni Schicchi, 21.01.2018

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Eduard von Winterstein Theater

Der Bajazzo  / Gianni Schicchi

 Operndoppelabend

Am Sonntag, den 21. Januar feiern um 19 Uhr die beiden italienischen Opern Der Bajazzo von Ruggioro Leoncavallo und Gianni Schicchi von Giacomo Puccini Premiere im Eduard-von-Winterstein-Theater. Die musikalische Leitung hat GMD Naoshi Takahashi.

Eduard von Winterstein Theater / Der Bajazzo © Dirk Rückschloß/BUR-Werbung

Eduard von Winterstein Theater / Der Bajazzo © Dirk Rückschloß/BUR-Werbung

Der Bajazzo: Canio, Prinzipal einer wandernden Komödiantentruppe, liebt seine hübsche Frau Nedda leidenschaftlich und eifersüchtig. Oft wiederholt er, dass er auf einen Ehebruch seiner Frau im wahren Leben ganz anders reagieren würde als auf der Bühne, wenn er den Bajazzo gibt. Tonio versucht tatsächlich, sich Nedda zu nähern, doch sie wehrt ihn ab.Aber der Bauer Silvio aus dem Dorf scheint ihr zu gefallen, beobachtet Tonio. Er warnt Canio und der versucht vergeblich, von Nedda den Namen ihres Liebhabers zu erfahren. Dann beginnt die Vorstellung. Die Komödie vom eifersüchtigen Bajazzo, gespielt von Canio, der Colombine, gespielt von Nedda, beim Rendezvous mit Harlekin erwischt. Spiel und Wirklichkeit fließen ineinander und sind nicht mehr zu unterscheiden.

Die Nedda singt Bettina Grothkopf, als Canio ist Frank Unger zu erleben. In weiteren Rollen stehen unter anderem Jason-Nandor Tomory als Tonio und Marlon Maja als Silvio auf der Bühne. Neben den Solisten des Ensembles und dem Opernchor des Eduard-von-Winterstein-Theaters wirken Extrachor, Kleindarsteller und Kinder mit. Es spielt die Erzgebirgische Philharmonie Aue.

Eduard von Winterstein Theater / Gianni-Schicchi © Dirk Rückschloß/BUR-Werbung

Eduard von Winterstein Theater / Gianni-Schicchi © Dirk Rückschloß/BUR-Werbung

Gianni SchicchiGiacomo Puccinis einaktige Buffo-Oper Gianni Schicchi, erzählt eine Geschichte, die zum ersten Mal in Dantes „Göttlicher Komödie“ auftauchte: Die geldgierigen Verwandten des just verstorbenen, reichen Buoso Donati versuchen mit einer Gaunerei an das Erbe zu kommen, das der Alte nicht seiner Familie, sondern einem Kloster vermacht hat. Die Hinterbliebenen werben den listigen Gianni Schicchi an, damit er die vertrackte Situation zu ihren Gunsten löst, und Gianni Schicchi weiß Rat: Er legt sich als vermeintlich sterbender Donati ins Bett und diktiert dem herbeigerufenen Notar ein neues Testament.

Die Titelrolle singt László Varga. In weiteren Rollen sind unter anderen Anna Bineta Diouf, Bettina Corthy-Hildebrandt, Bettina Grothkopf, Madelaine Vogt, Marlon Maia, Leander de Marel, Jason-Nandor Tomory und Frank Unger zu erleben. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Naoshi Takahashi. Inszenierung: Tamara Korber – Ausstattung: Robert Schrag – Chöre: Uwe Hanke/Jens-Olaf Buhrow.

Premiere: 21. Januar 2018, 19.00 Uhr,  Weitere Vorstellungen: Mi, 24.01.2018, 19.30 Uhr | Sa, 03.02.2018, 19.30 Uhr, Sa, 10.02.2018, 19.30 Uhr | So, 25.02.2018, 19.00 Uhr
So, 04.03.2018, 19.00 Uhr | So, 11.03.2018, 15.00 Uhr, Fr, 23.03.2018, 19.30 Uhr, PMEvWTh

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Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, Premiere RIGOLETTO von Giuseppe Verdi, 10.02.2018

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Oldenburgisches Staatstheater

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

RIGOLETTO von Giuseppe Verdi

nach dem Schauspiel Le Roi s’amuse von Victor Hugo, Libretto von Francesco Maria Piave, in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere Samstag 10. Februar 2018  19.30 Uhr, weitere Vorstellung: So 18.02.2018

Dem Herzog von Mantua eilt kein guter Ruf voraus. Er ist ein Lebemann ersten Ranges, dessen Weg eine Unzahl gebrochener Frauenherzen pflastert. Als Hofnarr spielt Rigoletto das ebenso frivole wie menschenverachtende Spiel des Herzogs mit, privat aber versucht er das Liebste, das er besitzt – seine Tochter Gilda – vor dem gefährlichen Verführer zu beschützen. Erfolglos, wie sich bald herausstellt, denn obwohl Rigoletto das junge Mädchen vor der Welt zu verstecken sucht, sind sich Gilda und der Herzog längst begegnet. Dass das galante Werben des versierten Verführers dabei seine Wirkung nicht verfehlt hat, ist klar. Von der ersten Liebe überwältigt, opfert sich Gilda letztendlich für einen Mann, für den sie in Wahrheit keinerlei Bedeutung hatte. Rigoletto steht dem Geschehen völlig machtlos gegenüber. Er muss den Tod seiner Tochter mitansehen, den er in gewisser Weise mitverschuldet hat, und verliert mit ihr den einzigen Menschen, der ihn nicht als Ausgegrenzten sieht und ihm wahre Gefühle entgegenbringt.

Wenngleich Verdi sich im Falle von Victor Hugos Drama Le Roi s’amuse für einen Stoff entscheidet, der wegen der kritischen Darstellung des Adels in Frankreich die Zensur auf den Plan gerufen hatte, ist es in diesem Falle wohl nicht primär der politische Aspekt, der den engagierten Komponisten fasziniert. Vielmehr sind es gerade die menschlichen Beziehungen fernab jeder Öffentlichkeit, auf denen Verdis Augenmerk lastet und die er in ihrer ganzen Tragik in Musik gießt: das ebenso galante wie gefühllose Werben des adeligen Frauenhelden, die aufkeimenden, letztendlich todbringenden Gefühle des jungen Mädchens sowie die innere Zerrissenheit und das tragische Scheitern des ewig ausgegrenzten Narren und liebenden Vaters.

Musikalische Leitung: Vito Cristofaro; Regie und Kostüme: Hinrich Horstkotte; Chorleitung: Thomas Bönisch; Bühne: Siegfried E. Mayer; Licht: Ernst Engel; Dramaturgie: Annabelle Köhler

Mit: Ill-Hoon Choung, Stephen Foster, Philipp Kapeller/Timo Schabel, Henry Kiichli, Jason Kim, Leonardo Lee, Kihun Yoon/Daniel Moon; Melanie Lang, Sooyeon Lee/Martyna Cymerman, Yulia Sokolik, Herren des Opernchors des Oldenburgischen Staatstheaters
Oldenburgisches Staatsorchester, Statisterie des Oldenburgischen Staatstheaters; PMOlStt

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Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere LA CLEMENZA DI TITO – 27.01.2018, IOCO Aktuell

Januar 11, 2018 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Staatstheater Mainz

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Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

LA CLEMENZA DI TITO von Wolfgang Amadeus Mozart

Premiere am 27. Januar um 19.30 Uhr, weitere Spieltermine: 18., 20., 25.2. sowie 25.3., 4., 16. und 21.4.2018

Wie handelt ein idealer Herrscher unter extremen Bedingungen? Wie verhält er sich, wenn seine engsten Vertrauten ihn verraten? Der römische Kaiser Tito ist solch ein idealer Herrscher. Zugunsten des Staates entsagt er seiner Liebe zu der Ausländerin Berenice, zugunsten eines Freundes verzichtet er auf die Verbindung zu Servilia. Seine dritte Wahl Vitellia stellt sich schließlich als eifersüchtige Verräterin heraus, die seinen engsten Freund Sesto dazu anstiftet, ihn zu ermorden. Dem Brandanschlag auf den Palast lebend entkommen, begnadigt Tito die beiden Reumütigen.

Mit seiner letzten, kurz vor seinem Tod 1791 uraufgeführten Oper La clemenza di Tito hat Mozart ein Lehrstück über Milde und Verzeihen geschrieben. Während das Ancien Régime noch Vergeltung gefordert hätte, unterbricht Mozarts Tito den Teufelskreis aus Gewalt und Gegengewalt durch seine Gnade. Inhaltlich wie musikalisch nutzt Mozart die vorgegebene Seria-Form für musikdramatische Neuerungen im Sinne seiner aufklärerisch-humanistischen Ideale.

Musikalische Leitung: Samuel Hogarth, Inszenierung: Katrin Sedlbauer, Bühne: Stefan Heyne, Kostüme: Kirsten Dephoff, Chor: Sebastian Hernandez-Laverny, Dramaturgie: Ina Karr

Mit: Tito Vespasiano: Steven Ebel, Vitellia: Nadja Stefanoff, Servilia: Alexandra Samouilidou, Sesto: Geneviève King, Annio: Vero Miller / Maren Schwier (Junges Ensemble), Publio: Stephan Bootz, Chor des Staatstheater Mainz, Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Premiere am 27. Januar um 19.30 Uhr, weitere Spieltermine: 18., 20., 25.2. sowie 25.3., 4., 16. und 21.4.2018

 

Zürich, Opernhaus Zürich, Premiere Emergence, 13.01.2018

Januar 10, 2018 by  
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Opernhaus Zürich

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

Premiere Emergence
Ab 13 Jan 2018

Mit Emergence von Crystal Pite und Speak for Yourself von Sol León/ Paul Lightfoot präsentiert dieser Doppelabend zwei ausgesprochen spannende Choreografien. Emergence entstand 2009 für das National Ballet of Canada und verbindet die hierarchische Welt des klassischen Balletts mit der wuselnden Energie eines Bienenschwarms. Zu hypnotischen elektronischen Klängen von Owen Belton verwandelt sich die Bühne in einen geheimnisvollen unterirdischen Bienenstock.

Nicht weniger spektakulär ist die 1999 entstandene Choreografie Speak for Yourself des Choreografen-Duos León/Lightfoot, an deren Beginn Rauch aus dem Rücken eines Tänzers steigt. Zu Musik von Johann Sebastian Bach und Steve Reich entspinnt sich ein alchemistisches Experiment, in dessen Verlauf Feuer, Wasser und Tanz auf magische Weise aufeinandertreffen.

In der Einführungsmatinee am 7. Januar 2018 spricht Dramaturg Michael Küster mit den beiden Choreografinnen Crystal Pite und Sol León. Ausserdem zu Gast sind Ballettdirektor Christian Spuck und der Tänzer Daniel Mulligan.

Daten und Ticketlink
Sa 13 Jan 2018, 19:00
Do 18 Jan 2018, 19:00
Sa 20 Jan 2018, 19:00
So 21 Jan 2018, 14:00
Sa 27 Jan 2018, 19:00

Pressemeldung Oper Zürich

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