Kassel, Staatstheater Kassel, Premiere Schneewittchen, 05.03.2017

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Staatstheater Kassel

Staatstheater Kassel © N. Klinger

Staatstheater Kassel © N. Klingerkassel

Schneewittchen
Kinderoper für 4 Singstimmen und 7 Zwerge
Von Wolfgang Mitterer nach Engelbert Humperdinck, Text: Gerhard Dienstbier nach Adelheid Wette Ab 4 Jahren

Eine Produktion der Wiener Taschenoper, koproduziert vom Opernhaus Graz und dem Staatstheater Kassel

Musikalische Leitung: Giulia Glennon und Heiko Pape, Inszenierung: Jewgenij Sitochin, Bühne: Harald B. Thor, Kostüme: Isis Flatz
Mit Elizabeth Bailey (Schneewittchen), Lona Culmer-Schellbach (Hertha, Kammerzofe), Belinda Williams (Die böse Königin); Daniel Holzhauser (Rupert, Königssohn); Musiker: Giulia Glennon (Klavier), Heiko Pape (Kontrabass), Gabriel Robles (Schlagwerk); 7 Zwerge: CANTAMUS-Kinderchor

Deutsche Erstaufführung: Sonntag, 5. März, 15 Uhr, tif – Theater im Fridericianum

Weitere Vorstellungen: 6.3. (11 Uhr), 11.3. (15 Uhr), 13.3. (11 Uhr), 1.4. (15 Uhr)

„Spieglein, Spieglein, an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“, fragt und singt die böse Königin. Doch was muss sie hören? Schneewittchen hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen ist tausendmal schöner! Schneewittchen soll sterben, beschließt die böse Königin …

„Schneewittchen“ ist bis heute Inspirationsquelle für Malerei, Musik, Theater, Film – und für die Oper. Der österreichische Komponist Wolfgang Mitterer hat sich nach seiner Kinderoper „Das tapfere Schneiderlein“, die 2012/13 auch am Staatstheater Kassel zu erleben war, mit „Schneewittchen“ erneut einem Grimm’schen Märchen zugewandt und ein Musiktheater für alle ab 4 Jahren geschaffen.

Diesmal hat Mitterer, ein Pionier experimentell-elektronischer Musik, die Kinderoper ganz in den Dienst von Engelbert Humperdinck und dessen Schwester Adelheid Wette gestellt, die sich ebenfalls intensiv mit dem Märchen befasst haben. Neben elektronischen Zuspielungen verwendet Mitterer daher in „Schneewittchen“ ausschließlich Musik von Humperdinck, u.a. aus „Hänsel und Gretel“, „Dornröschen“ und „Die Königskinder“ sowie einige Klavierlieder. Und so ist für einige Aha-Erlebnisse gesorgt, etwa wenn die böse Königin plötzlich mit den Tönen der Knusperhexe aufhorchen lässt.

Am Sonntag, 5. März, findet am Staatstheater Kassel die Deutsche Erstaufführung von „Schneewittchen“ statt. Jewgenij Sitochin hat die „Kinderoper für 4 Singstimmen und 7 Zwerge“ inszeniert, die musikalische Leitung liegt bei dem bewährten „Schneiderlein“-Team Giulia Glennon und Heiko Pape, die auch Keyboard und Kontrabass spielen. Es singen und spielen Elizabeth Bailey, Belinda Williams, Lona Culmer-Schellbach und Daniel Holzhauser sowie Mitglieder des CANTAMUS-Kinderchores. Außerdem dabei: der Schlagzeuger Gabriel Robles.

Für die Erstaufführung am 5. März gibt es nur noch Restkarten am Vorstellungstag. Karten für die weiteren Vorstellungen am 6.3. (11 Uhr), 11.3. (15 Uhr), 13.3. (11 Uhr) und 1.4. (15 Uhr) sind für 10,50 Euro (ermäßigt 6,50 Euro) erhältlich an der Theaterkasse, Tel. (0561 ) 1094-222 und online unter www.staatstheater-kassel.de.

Pressemeldung Staatstheater Kassel

 

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Premiere Il ritorno d’Ulisse in patria, 04.03.2017

Februar 23, 2017 by  
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Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Premiere von Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria/ Die Heimkehr des Odysseus in der Regie von Markus Bothe – Start des Mannheimer Monteverdi-Zyklusses

Am Samstag, 4. März 2017 um 19 Uhr im Opernhaus

Ein Weltenrund, bewegt von den Göttern, ist das Zentrum von Claudio Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria/ Die Heimkehr des Odysseus in der Regie von Markus Bothe, mit einem spektakulären Bühnenbild von Robert Schweer und den Kostümen von Justina Klimczyk. Nach langem Stillstand während der Wartezeit Penelopes auf ihren Mann Ulisse setzt es sich nach dessen Heimkehr wieder in Bewegung und bringt Sänger und Musiker in immer neue Konstellationen zueinander.

Premiere des neu inszenierten Kriegsheimkehrer-Dramas ist am Samstag, 4. März um 19 Uhr im Opernhaus – und zugleich der Beginn des Monteverdi-Zyklus’ der Oper des NTM , der sich über die kommenden Spielzeiten erstreckt.

Vom Cembalo aus dirigiert der Barockspezialist Jörg Halubek, Preisträger des französischen Schallplattenpreises Diapason d’Or, das Gastorchester »il Gusto Barocco«, das auf historischen Instrumenten musiziert. Als Ulisse ist Nikola Diski?  zu erleben, Penelope ist Marie-Belle Sandis, Telemaco ist David Lee, Melanto und Amor ist Eunju Kwon, Eurimaco ist Raphael Wittmer, Iro ist Uwe Eikötter, Minerva und Fortuna gibt Ludovica Bello, Eumete ist Christopher Diffey, die Phäaken sind Valentin Anikin, Pascal Herington (Opernstudio) und Ilya Lapich (Opernstudio), Tempo und Nettuno ist Bartosz Urbanowicz und Giove gibt Christoph Wittmann (Gast).

Weitere Vorstellungen sind am 7., 9., 22. und 24. März sowie am 1., 3., 20. und 22. April.

Pressemeldung Nationaltheater Mannheim

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Münster, Theater Münster, Premiere DER FREISCHÜTZ, 25.03.2017

Februar 22, 2017 by  
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Theater Münster

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Premiere: Samstag, 25. März 2017, 19.30 Uhr
Großes Haus des Theaters Münster
DER FREISCHÜTZ
Romantische Oper von Carl Maria von Weber

Doch mich umgarnen finstre Mächte, denn sie deuteten mir an, welcher Hauptcharakter der Oper zu geben sei. Sie werden sich überzeugen, dass die Bilder des Unheimlichen, die bei weitem vorherrschenden sind.
Carl Maria von Weber

Weber (1786–1826) hat im FREISCHÜTZ (uraufgeführt 1821 in Berlin) die Definition romantischer Klang-Alchemie aus der Taufe gehoben. Die suggestive Musik seines Bestsellers demonstriert, wie brüchig eine scheinbar heile Welt sein kann und berührt dadurch genau den Kern der Angst.

Der Jägerbursche Max, der als bester Schütze gilt, wird vom Bauern Kilian beim Sternschießen übertroffen. Man verspottet ihn. Und auch der Erbförster Kuno äußerst sich ärgerlich über Maxens Pechsträhne, soll er doch – als sein zukünftiger Schwiegersohn – den Probeschuss vor dem Fürsten ablegen. Der Preis ist hoch: Es gilt für Max, Agathe, die Tochter Kunos, und damit die Erbförsterei zu gewinnen. Max ist verzweifelt. Diese Stimmung nutzt Kaspar, ein anderer Jägerbursche, für seine Zwecke. Er hat sich teuflischen Mächten verschrieben und muss neue Opfer suchen. Daher gibt er Max eine zaubermächtige Freikugel, mit deren Hilfe er jedes Ziel trifft. Nun ist Max den dunklen Plänen zugänglich und verspricht, um Mitternacht in die Wolfsschlucht zu kommen, um beim Gießen der Freikugeln dabei zu sein …

Musikalische Leitung: Stefan Veselka
Inszenierung: Carlos Wagner
Bühne & Kostüme: Christophe Ouvrard
Choreinstudierung: Inna Batyuk
Dramaturgie: Ronny Scholz

Mitwirkende
Eva Bauchmüller (Ännchen), Filippo Bettoschi (Ottokar), Sebastian Campione (Eremit/ Samiel), Gregor Dalal (Kaspar), Sara Rossi Daldoss (Agathe), Plamen Hidjov (Kuno), Boris Leisenheimer (Killian), Mirko Roschkowski (Max); Opern- & Extrachor des Theaters Münster, Sinfonieorchester Münster

Öffentliche Probe
Samstag, 11. März, 10:30 Uhr, Großes Haus

Matinée
Sonntag, 12. März, 11.30 Uhr, Oberes Foyer

Weitere Vorstellungen im April:
Freitag, 07. April., 19.30 Großes Haus
Freitag, 28. April, 19.30 Großes Haus
Mittwoch, 03. Mai, 19.30 Großes Haus

Pressemeldung Theater Münster

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Stuttgart, Oper Stuttgart, Ariodante von Georg Friedrich Händel, 05.03.2017

Februar 21, 2017 by  
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Oper Stuttgart

Staatsoper Stuttgart / Ariodante © Foto : Martin Sigmund, © Gestaltung: Discodoener.

Staatsoper Stuttgart / Ariodante © Foto : Martin Sigmund, © Gestaltung: Discodoener.

Ariodante  von Georg Friedrich Händel

Premiere Sonntag, 05. März 2017, 18 Uhr,  weitere Vorstellungen: 12.| 15. | 21. | 25. März 2017 03. | 11. | 15. | 18. | 21. April 2017

Am Sonntag, 5. März 2017, um 18 Uhr feiert Ariodante, eine der späten Opern Georg Friedrich Händels, an der Oper Stuttgart Premiere. Es inszenieren Jossi Wieler und Sergio Morabito. Am Pult des Staatsorchesters ist Giuliano Carella zu Gast, der als künstlerischer Partner des Regieduos in Stuttgart jüngst große Erfolge mit Verdis Rigoletto und Bellinis Die Puritaner feierte. Bühne und Kostüme entwirft Nina von Mechow. Nachdem sie für das Kostümbild von La Juive, Katja Kabanova, Die glückliche Hand / Schicksal, Tristan und Isolde, Rigoletto und zuletzt Fidelio verantwortlich zeichnete, wird Ariodante die erste gemeinsame Arbeit der Künstlerin mit Jossi Wieler und Sergio Morabito sein, bei der sie auch die Bühne entwirft. Der Lichtdesigner und Videokünstler Voxi Bärenklau entwickelt das Beleuchtungs- und Videokonzept.

Staatsoper Stuttgart / Diana Halle - Ariodante © Martin Sigmund

Staatsoper Stuttgart / Diana Halle – Ariodante © Martin Sigmund

In der Neuproduktion von Händels Oper wird es gleich mehrere wichtige Rollendebüts geben: In der Titelrolle debütiert Ensemblemitglied Diana Haller, die in den vergangenen Jahren als gefragte Händel-Interpretin europaweit große Erfolge feierte. An ihrer Seite singt Ensemblemitglied Ana Durlovski erstmals die Partie der Ginevra. Josefin Feiler, ebenfalls Stuttgarter Ensemblemitglied, gibt ihr Debüt als Dalinda. Countertenor Christophe Dumaux, regelmäßiger Gast an den großen Opernhäusern weltweit, wird als Polinesso sein Haus- und Rollendebüt geben. In der Partie des Königs ist der gefragte Barockinterpret Matthew Brook an der Oper Stuttgart zu Gast. Ensemblemitglied Sebastian Kohlhepp, dem Stuttgarter Publikum bereits seit seinen gefeierten Debüts in Niccolò Jommellis Berenike, Königin von Armenien und in Händels Alcina als Barock-Interpret bekannt, ist Ariodantes Bruder Lurcanio.

Staatsoper Stuttgart /Ana Durlovski - Ginevra © Martin Sigmund

Staatsoper Stuttgart /Ana Durlovski – Ginevra © Martin Sigmund

Ariodante, ein junger italienischer Ritter, hat im schottischen Heer Karriere gemacht. Dem Aufsteiger wird die Hand von Prinzessin Ginevra versprochen, was ihn zugleich in den Rang des Thronfolgers katapultiert: Doch Polinesso, der von Ginevra abgewiesene Herzog von Albany, setzt die Identitäts- und Glückssuche der Liebenden einer grausamen Bewährungsprobe aus. Am Morgen des Hochzeitsstages kommt es zum Eklat. Die Lebensentwürfe der gegen alle Konvention vereinten Liebenden Ariodante und Ginevra zerbrechen.

Musikalische Leitung Giuliano Carella,  Regie und Dramaturgie Jossi Wieler, Sergio Morabito, Bühne und Kostüme Nina von Mechow, Beleuchtungs- und Videokonzept Voxi Bärenklau

Besetzung:  König Matthew Brook, Ariodante Diana Haller, Ginevra Ana Durlovski
Lurcanio Sebastian Kohlhepp, Polinesso Christophe Dumaux / Gerald Thompson (11. | 15. | 18. | 21. April 2017), Dalinda Josefin Feiler, Odoardo Philipp Nicklaus
Staatsorchester Stuttgart


Die Regisseure Jossi Wieler und Sergio Morabito über Händels Ariodante:

Sergio Morabito:
„Händels Oper – die wider jede Konvention mit dem unbeschwerten ,Happy End‘ einer Hochzeit beginnt – feiert eine Kultur der Verwandlung, Verkleidung und Verführung. Doch zugleich wird das Versagen ihres Theater- und Gesellschaftsmodells vorgeführt: Polinesso, Saboteur und Ideologe einer neuen Zeit, verwandelt die Illusionsmaschine in einen Mordmechanismus. Das ,alte Theater‘ bricht zusammen.“

Jossi Wieler:
„Die Inszenierung ist auch eine Hommage an unsere Theater als unverzichtbare Orte, an denen wir mit Gesellschaft, Identität, Gedanken, Erfahrungen und Träumen spielerisch und kreativ experimentieren können.“
Begleitveranstaltungen zu Ariodante
Öffentliche Probe
Samstag, 11. Februar 2017, 9.45 – 11.30 Uhr, Opernhaus
Die Regisseure geben Einblicke in die Probenarbeit.

Einführungsmatinee
Sonntag, 26. Februar 2017, 11 Uhr im Opernhaus, Foyer I. Rang Das Produktionsteam gibt interessierten Opernbesuchern einen Einblick in die Konzeption der Neuinszenierung.

Nach(t)gespräche   Sonntag, 12. März 2017,  Samstag, 25. März 2017
Das Produktionsteam beantwortet im Anschluss an die Vorstellung Fragen der Zuschauer. PMOSt

Premiere Ariodante an der Oper Stuttgart: Sonntag, 05. März 2017, 18 Uhr,  weitere Vorstellungen: 12.| 15. | 21. | 25. März 2017 03. | 11. | 15. | 18. | 21. April 2017

 

 

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