Rostock, Volkstheater Rostock, Premiere DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN von Emmerich Kálmán, 01.12.2017

November 17, 2017 by  
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Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

 DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN  von  Emmerich Kálmán

Volkstheater Rostock / DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN - © Charlotte Burchard

Volkstheater Rostock / DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN – © Charlotte Burchard

Sie stammt nicht aus adeligem Hause, die „Fürstin“ des Csárdás. Als erfolgreiche Chansonette und Varieté-Künstlerin lebt Sylva Varescu in Budapest, wo ihr ein ganzer Schwarm von Alt- und Jungaristokraten zu Füßen liegt. Als Sylva und der junge Wiener Fürstensohn Edwin Lippert- Weylersheim unter Zeugen ihre Verlobung bekannt geben, wird Edwin unerwartet nach Wien zitiert. Um die Liaison mit der „Dame vom Tingeltangel“ zu verhindern, wollen seine Eltern ihren Sohn mit dessen Cousine, der Komtesse Stasi, verheiraten. Doch da haben sie die Rechnung ohne die ebenso temperamentvolle wie selbstbewusste Sylva Varescu gemacht, die beherzt Zähne zeigt und um ihre Liebe kämpft…

Was dieser Meister-Operette von Emmerich Kalman, dem „Melancholiker der leichten Muse“, bis heute ihre fortdauernde Anziehungskraft beschert, ist nicht zuletzt die bestechende Wiedergabe der historischen Atmosphäre der k.u.k.-Metropolen Budapest und Wien am Vorabend des Ersten Weltkrieges. Je näher die Katastrophe rückt, desto vehementer wird die Amüsierwut. So kündet Die Csárdásfürstin mit ihren betörenden Klängen und Rhythmen auch von einem atemlosen Tanz auf dem Vulkan, der den heraufziehenden Epochenwandel ahnen lässt.

Als Regisseur konnte mit Stephan Brauer ein Könner der leichten Muse gewonnen werden, der in Rostock zuletzt mit seiner Inszenierung von Ein Käfig voller Narren begeisterte.

Die  Csárdásfürstin – Premiere Freitag, 01. Dezember 2017, 19:30 Uhr, weitere  Termine Sonntag, 03. Dezember 2017, 15:00 Uhr,  Donnerstag. 07. Dezember 2017, 15:00 Uhr,  Samstag, 16. Dezember 2017, 19:30 Uhr, Donnerstag, 23. Dezember 2017, 18:00 Uhr, Samstag, 25. Dezember 2017, 18:00 Uhr. PMVThRo
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Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Telemann-Oper in barockem Gewand, 02.12.2017

November 15, 2017 by  
Filed under Oper, Pressemeldung, Theater für Niedersachsen

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Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe

 Delikatesse für Augen, Ohren und Seele

Die Telemann-Oper Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe ist ab dem 2. Dezember 2107 im Theater für Niedersachsen zu erleben. Bei der Matinee am 26. November gibt das Regieteam rund um Barock-Spezialistin Sigrid T’Hooft erste Einblicke in die Produktion.

Bei Kerzenschein, mit prunkvollen Gewändern und barocker Gestik kommt die nächste Opernproduktion am 2. Dezember im TfN auf die Bühne. Die belgische Barock-Spezialistin Sigrid T’Hooft nimmt sich Telemanns 1726 uraufgeführter Oper Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe an. Die bekannte Regisseurin und Choreografin machte sich in den letzten Jahren mit „Historisch Informierten Aufführungen“ beispielsweise in Karlsruhe und bei den Händel-Festspielen Göttingen einen Namen, nun ist sie erstmals am TfN zu Gast. Das barocke Gewand, das auf der Bühne zu erleben ist, zieht sich auch durch den Orchestergraben. So werden die Musikerinnen und Musiker der TfN-Philharmonie beispielsweise mit speziellen Barockbögen musizieren. Das Publikum erwartet ein barockes Gesamtkunstwerk.

In der Matinee zum Stück am 26. November um 11.15 Uhr gibt Sigrid T’Hooft gemeinsam mit dem Musikalischen Leiter und GMD Florian Ziemen sowie Bühnen- und Kostümbildner Stephan Dietrich erste Einblicke in diese Inszenierung. Moderiert von Musiktheaterdramaturg Maximilian Hagemeyer, sprechen sie über die Ästhetik der Entstehungszeit sowie die Besonderheiten der „Historisch Informierten Aufführungspraxis“. Musikalische Kostproben aus der Oper sind ebenfalls zu erleben.

Karten für die Premiere am 2. Dezember um 19 Uhr und alle Folgevorstellungen kosten zwi-schen 12,00 und 36,00 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), per E-Mail an service@tfn-online.de und unter Telefon 05121 1693-1693 erhältlich. PMTfN

 

Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Premiere Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, 16.11.2017

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Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Mit Jim Knopf durch die Weihnachtszeit

Von Scheinriesen, furchteinflößenden Drachen und der fantastischen Reise von drei Freunden erzählt Michael Endes Kinderstück Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer. Am 16. November um 11 Uhr feiert das diesjährige Familienstück zur Weihnachtszeit für alle ab 5 Jahren am TfN Premiere.

Theater für Niedersachsen / Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer © Heidrich

Theater für Niedersachsen / Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer © Heidrich

„Jeder sollte einmal reisen in das schöne Lummerland

– dieser Aufforderung können Kinder, Eltern und Großeltern ab dem 16. November folgen. Denn dann feiert das diesjährige Familienstück zur Weihnachtszeit Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer im Großen Haus des TfN Premiere. In der Regie von Christian Lugerth und der Ausstattung von Hannes Neumaier kommt das beliebte Kinderbuch von Michael Ende auf die Bühne und entführt alle ab 5 Jahren in fantastische Welten. Gemeinsam mit Jim Knopf, Lukas und der Lokomotive Emma machen sich die Zuschauer von Lummerland, einer kleinen, gemütlichen Insel irgendwo im Ozean, die von König Alfons dem Viertelvorzwölften regiert wird, auf den Weg in die große weite Welt. Ihre Reise führt sie nach Mandala. Die Tochter des dortigen Kaisers, Prinzessin Li Si, ist von der Piratenbande Wilde 13 entführt worden und wird nun in der Stadt der Drachen von der schrecklichen Frau Mahlzahn gefangen gehalten. Lukas und Jim beschließen, sie zu befreien. Auf ihrem Weg erleben sie eine Menge spannender Abenteuer und entdecken, dass nicht alles so ist, wie es anfangs scheint. Manchmal genügt schon ein zweiter Blick, und das Fremde wirkt nicht mehr fremd, sondern ziemlich normal und sympathisch.

Theater für Niedersachsen / Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer © Schwarz

Theater für Niedersachsen / Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer © Schwarz

„Bei uns werden Jim Knopf und sein Freund Lukas durch eine fantasievolle kunterbunte Welt reisen“, freut sich TfN-Ausstattungsleiter Hannes Neumaier. Denn 18 junge Künstlerinnen und Künstler zwischen 6 und 10 Jahren haben die Vorlagen für das Bühnenbild gestaltet. Ausgedacht hatte sich die Malaktion im Sommer 2017 Neumaier selbst. Er hat schwarz-weiße Vorlagen gezeichnet, die die Kinder wie in einem Malbuch knallbunt gestaltet haben. „Ich habe mir lustige, verrückte und kreative Entwürfe gewünscht“, erzählt er. Insgesamt 460 Kinderbilder hat das TfN zugeschickt bekommen und da fiel die Auswahl schwer. Das Resultat ist vom 16. November bis zum 29. Dezember in Hildesheim und Umgebung zu sehen.

Theater für Niedersachsen / Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer © Schwarz

Theater für Niedersachsen / Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer © Schwarz

Karten kosten zwischen 7 und 15 Euro und sind im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 05121 1693-1693 und im Internet auf www.tfn-online.de erhältlich.

 

Pressemeldung Theater für Niedersachsen

Schwerin, Mecklenburgisches Staatstheater, Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck, 08.12.2017

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Mecklenburgisches Staatstheater

Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin © Silke Wink

   Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck

Premiere am Freitag, den 8. Dezember 2017 um 19.30 Uhr, Weitere Vorstellungen: 10., 17. und 26.12. jeweils 18 Uhr, 15.12. um 19.30 Uhr, 22.12. um 11 Uhr, 23.12.17 um 16 Uhr sowie 6.1.18 um 19.30 Uhr  

Die in ärmlichen Verhältnissen lebenden Geschwister Hänsel und Gretel haben ihre Mutter verärgert. Zur Strafe müssen sie im Wald nach Beeren suchen. In der Dämmerung verlaufen sich die Beiden und müssen die Nacht im Freien verbringen. Am nächsten Morgen bemerken sie ein Häuschen aus Lebkuchen, und die hungrigen Geschwister beginnen zu naschen. Da erscheint die böse Knusperhexe, die die Kinder einfängt, mit der Absicht, sie später zu verspeisen. Doch sie hat sich zu früh gefreut, denn Gretel hat der Hexe die Zaubersprüche abgelauscht und kann sie überlisten …

Seit der Uraufführung am 23. Dezember 1893 am Weimarer Hoftheater zählt Engelbert
Humperdincks Hänsel und Gretel zu den beliebtesten Opern des Repertoires. Nach ersten von Humperdincks Schwester Adelheid Wette angeregten Kompositionen für eine Theateraufführung im Familienkreis entstand eine durchkomponierte romantische Oper in der Nachfolge der Musikdramen Richard Wagners. Seine Popularität verdankt das Werk der seelenvollen Musik, die malerische, unbekümmert heitere oder dämonische Züge annehmen kann, vor allem aber den volksliedhaften Kinderliedern wie „Suse, liebe Suse“, „Brüderchen, komm tanz’ mit mir“ und „Ein Männlein steht im Walde“.

Operndirektor Toni Burkhardt inszeniert Hänsel und Gretel in einer märchenhaften
Ausstattung für alle, die sich von der Poesie des Opernklassikers verzaubern lassen möchten – Kinder und die, die noch einmal Kind sein wollen.

Musikalische Leitung: Martin Schelhaas, Inszenierung: Toni Burkhardt
Ausstattung: Bernhard Niechotz

Mit: Yoontaek Rhim, Itziar Lesaka, Ks. Petra Nadvornik, Sophia MaenoKatrin Hübner,
Christian Hees, Iuliia Tarasova, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, Kinderchor der Schweriner Singakademie, Chorkinder des Goethe-Gymnasiums Schwerin

Hänsel und Gretel: Premiere 8.12.2017; weitere Vorstellungen: 10., 17. und 26.12. jeweils 18 Uhr, 15.12. um 19.30 Uhr, 22.12. um 11 Uhr, 23.12.17 um 16 Uhr sowie 6.1.18 um 19.30 Uhr;  PMMStSch

 

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