Linz, Landestheater Linz, Premiere ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK – Udo Jürgens, 15.07.2016

Juni 21, 2016 by  
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Landestheater Linz

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

 

ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK  von Udo Jürgens
Der Musicalsommer am Landestheater Linz

Es ist über zehn Jahre her, als die Idee entstand, mit den Liedern von Udo Jürgens ein Musical zu schaffen. Ich war noch niemals in New York wurde seit der Uraufführung zu einem internationalen Erfolg und wird nach dem Tod von Udo Jürgens zu seinem musikalischen Vermächtnis.

Das Musical mit 20 seiner größten Hits ehrt „den größten deutschsprachigen Popstar der vergangenen Jahrzehnte“ (Der Spiegel). Aus bekannten Songs von Udo Jürgens wie „Siebzehn Jahr, blondes Jahr“, „Merci, Chérie“, „Griechischer Wein“, „Mit 66 Jahren“ und „Ich war noch niemals in New York“ entstand ein Musical, das Generationen verbindet und das Mut macht, seine Träume zu leben. Eine Komödie mit Tiefgang und ein Musical zum Lachen. Die schönste Erinnerung an ein Genie.
Das Musical feierte Erfolge in Deutschland (Hamburg, Stuttgart, Oberhausen, Berlin), in Österreich (Wien), in der Schweiz (Zürich) und in Japan (Tokyo). Seit der Uraufführung von Ich war noch niemals in New York 2007 in Hamburg haben fast vier Millionen Zuschauer diese Show genossen.

Inhalt:  Einmal verrückt sein und aus allen Zwängen fliehn! Im Mittelpunkt des Musicals stehen Träume und Sehnsüchte. Die erfolgreiche Fernsehmoderatorin Lisa Wartberg träumt davon, endlich den deutschen Fernsehpreis zu gewinnen. Ihre Mutter Maria schmiedet mit ihrem Freund Otto derweil im Altersheim große Pläne. Beide wollen sich ihren Lebenstraum erfüllen: Hochzeit unter der Freiheitsstatue, denn: Sie waren noch niemals in New York.

Heimlich besteigt das Paar ein Kreuzfahrtschiff mit Kurs auf Amerika. Bei dem Versuch, ihre Mutter aufzuhalten, trifft Lisa gemeinsam mit Costa und Fred, ihren treuen TV Kollegen, die als schwules Paar bereits ihr Glück gefunden haben, auf Ottos Sohn Axel und dessen Junior Florian. An Bord des Kreuzfahrtschiffes nehmen die Verwicklungen ihren turbulenten Höhepunkt im Aufeinandertreffen der drei Generationen auf hoher See. Während für Maria und Otto der Himmel voller Geigen hängt, lernen Lisa und Axel erst an Bord, was wirklich wichtig ist am Leben: Teil einer Familie zu sein.

Preview: Do, 14. Jul 2016, 19.30 Uhr, Premiere:  Freitag 15. Juli 2016, 19.30 Uhr nahezu täglich bis  14. August 2016, Kartenservice im Musiktheater am Volksgarten und im Schauspielhaus an der Promenade,  Telefon 0800 218 000 (kostenfrei aus Österreich),  Telefon International +43 (0)732/76 11-400,  E-Mail kassa@landestheater-linz.at

PM  Landestheater Linz

Zürich, Opernhaus Zürich, Premiere I Puritani von Vincenco Bellini, 19.06.2016

Juni 19, 2016 by  
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Opernhaus Zürich

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

I Puritani von Vincenco Bellini

Premiere 19 Jun 2016, 19:00,  Weitere Vorstellungen:  22 Jun 2016, 19:00 – 25 Jun 2016, 20:00, 29 Jun 2016, 19:30, 3 Jul 2016, 20:00,  7 Jul 2016, 19:00, 10 Jul 2016, 18:00

Zürich / Oper-I Puritani © Judith Schlosser

Zürich / Oper-I Puritani © Judith Schlosser

I Puritani Den historischen Hintergrund für Vincenzo Bellinis letzte Oper bildet der Bürgerkrieg im England des 17. Jahr­hunderts: Die republikanischen Puritaner und die königstreuen Katholiken stehen sich feindlich gegenüber. Die Liebes­beziehung zwischen Elvira, Tochter des puritanischen Lord Valtons und dem Royalisten Arturo Talbo führt mitten durch die beiden Lager. Bellini liebte an diesem Stoff die emotionalen Ausnahmezustände der Figuren und zeichnet diese mit der für ihn typischen, weit ausschwingenden und zugleich hochvirtuosen Melodik. Den Sängern verlangt er allerhöchste Kunstfertigkeit ab.

Die Neuproduktion, die von Andreas Homoki inszeniert wird, bietet mit der südafrikanischen Sopranistin Pretty Yende einen neuen, hell leuchtenden Stern am Belcanto-Himmel auf. An ihrer Seite gibt Lawrence Brownlee die halsbrecherische Partie des Arturo Talbo. Michele Pertusi als Sir Gior­gio, Geor­ge Petean als Riccardo Forth und Liliana Nikiteanu als Enrichetta komplettieren eine in jeder Hinsicht festspielwürdige Besetzung. Am Dirigentenpult setzt Fabio Luisi seine musikalische Entdeckungsreise in Sachen Bellini fort.

Musikalische Leitung Fabio Luisi, Inszenierung Andreas Homoki
Bühne Henrik Ahr, Kostüme Barbara Drosihn, Lichtgestaltung Franck Evin
Choreinstudierung Pablo Assante, Dramaturgie Claus Spahn
Lord Gualtiero Valton Wenwei Zhang, Sir Giorgio Michele Pertusi
Lord Arturo Talbo Lawrence Brownlee, Sir Riccardo Forth George Petean
Sir Bruno Robertson Dmitry Ivanchey, Enrichetta di Francia Liliana Nikiteanu
Elvira Pretty Yende,  Philharmonia Zürich, Statistenverein am Opernhaus Zürich, Chor der Oper Zürich

Pressemeldung Opernhaus Zürich

Magdeburg, Theater Magdeburg, Premiere Musical Hair mit Gil Ofraim am Domplatz, 17.06.2016

Juni 16, 2016 by  
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Theater Magdeburg

 Musical  Hair:  Vor dem Magdeburger Dom

Premiere am Freitag, 17. Juni 2016, 21.00 Uhr, weitere Vorstellungen  Sa. 18. 6./So. 19. 6./Mi. 22. 6./Do. 23. 6./Fr. 24. 6./Sa. 25. 6./So. 26. 6./ Mi. 29. 6./Do. 30. 6./ Fr. 1. 7./Sa. 2. 7./So. 3. 7./Mi. 6. 7./Do. 7. 7./Fr. 8. 7./Sa. 9. 7./ So. 10. 7. 2016, 21.00 Uhr, Domplatz

Theater Magdeburg / Hair - In der Mitte: Gil Ofarim (Berger), Andreas Bongard (Woof). Ensemble © Andreas Lander

Theater Magdeburg / Hair – In der Mitte: Gil Ofarim (Berger), Andreas Bongard (Woof). Ensemble © Andreas Lander

»Make love, not war« … Der Slogan der Hippies korrespondierte mit der amerikanischen Musical-Szene. Das Lebensgefühl der Peace-Generation aufnehmend, sich auflehnend gegen das Establishment und gegen Krieg, durchbrachen die Autoren Galt MacDermot, Gerome Ragni und James Rado mit dem Rock-Musical Hair 1967 die Sehgewohnheiten der bis dato etablierten Theaterformen und schufen in loser Szenenfolge ein musiktheatrales Spektakel, das Alltag mit Theatererlebnis vermischte.

Theater Magdeburg / Hair - IDaniel Dodd-Ellis (Hud), Andreas Bongard (Woof), Gil Ofarim (Berger), Romeo Salazar (Peter), Ensemble ©Andreas Lander

Theater Magdeburg / Hair – IDaniel Dodd-Ellis (Hud), Andreas Bongard (Woof), Gil Ofarim (Berger), Romeo Salazar (Peter), Ensemble ©Andreas Lander

Welten, die aufeinander prallen: Vietnamkrieg, Rassenkonflikte, der Mord an Martin Luther King, Studentenunruhen, die Friedensbewegung auf der einen Seite – Wohlstandsgesellschaft, technischer Fortschritt und der Bau des World Trade Center ab 1966 auf der anderen Seite. Die Figur des Claude (in Magdeburg von Jan Rekeszus interpretiert) ist so ein Kind seiner Zeit: Von der Hippie-Bewegung mitgerissen, verschreibt er sich als Teil des »Tribe« um Anführer Berger (Gil Ofarim) einem Lebensentwurf, der geprägt ist von Freiheitsliebe, Sinnsuche und einem neuen Gemeinschaftsgefühl. Doch dann wird er zur Army einberufen und vor die schwerwiegende Entscheidung gestellt: Soll er nach Vietnam ziehen und damit in einen Krieg, der nicht seiner ist? Knapp 50 Jahre nach der Uraufführung von Hair erscheint der Stoff aktueller denn je. Menschen, die ihre Meinung vertreten, ist deshalb das große Thema des Musicals, das Regisseur Erik Petersen besonders reizt.

Theater Magdeburg / Hair - Im Vordergrund v.l.n.r.: Gil Ofarim (Berger), Peter Wittig (Margaret Mead). Im Hintergrund: Daniel Dodd-Ellis (Hud), Ensemble © Andreas Lander

Theater Magdeburg / Hair – Im Vordergrund v.l.n.r.: Gil Ofarim (Berger), Peter Wittig (Margaret Mead). Im Hintergrund: Daniel Dodd-Ellis (Hud), Ensemble © Andreas Lander

Das Musical über Humanität, Liebe, Zusammenhalt und Krieg besticht bis heute durch so unsterbliche Songs wie »Aquarius«, »Good Morning Starshine« oder »Let the Sunshine in«, die längst zu Welthits geworden sind. Auf dem Magdeburger Domplatz erklingen sie nun in einer neuen, großen Orchestrierung von Damian Omansen, der als Musikalischer Leiter für die Produktion verantwortlich zeichnet. Der volle Orchestersound der Magdeburgischen Philharmonie spiegelt die wirtschaftliche Prosperität der USA mit dem Symbol des World Trade Center, dessen Rohbau Bühnenbildner Jens Kilian als Kulisse auf den Domplatz baut. Mitten in der Baustelle singt und spielt das große Ensemble in den auf die einzelnen Charaktere abgestimmten Kostümen von Dagmar Morell und der schnellen und lebendigen Choreografie von Kati Farkas.

Neben den ohnehin schon prominent besetzten Hauptrollen hat das Theater Magdeburg  auch dieses Jahr wieder herausragende internationale Musicaldarsteller wie Nedime Ince, Ana Milva Gomes, Beatrice Reece, Daniel Dodd-Ellis und Christina Patten in den weiteren Rollen besetzt, die mit ihrem Facettenreichtum echtes Freiheits- und Großstadtgefühl auf den Domplatz bringen werden.

Hair –  Rock-Musical in zwei Akten
Buch und Texte von Gerome Ragni und James Rado
Musik von Galt MacDermot
Deutsche Dialoge von Nico Rabenald
Deutsche Liedtexte von Walter Brandin
Musikalische Leitung Damian Omansen
Regie Erik Petersen
Bühne Jens Kilian
Kostüme Dagmar Morell
Choreografie Kati Farkas
Dramaturgie Thomas Schmidt-Ehrenberg

Claude Jan Rekeszus
Berger Gil Ofarim
Sheila Nedime Ince
Dionne Ana Milva Gomes
Crissy Christina Patten
Jeanie Beatrice Reece
Hud Daniel Dodd-Ellis
Woof Andreas Bongard

und mit Denise Lucia Aquino, Ulrike Baumbach, Julia Davine, Tina Haas, Frank Heinrich, Jürgen Jakobs, Anthony Curtis Kirby, Chan Young Lee, Maickel Leijenhorst, Alejandro Muñoz Castillo, Romeo Salazar, Peter Wittig, Uta Zierenberg
Ballett Magdeburg, Magdeburgische Philharmonie

Premiere am Freitag, 17. 6. 2016, Domplatz,  weitere Vorstellungen  Sa. 18. 6./So. 19. 6./Mi. 22. 6./Do. 23. 6./Fr. 24. 6./Sa. 25. 6./So. 26. 6./ Mi. 29. 6./Do. 30. 6./ Fr. 1. 7./Sa. 2. 7./So. 3. 7./Mi. 6. 7./Do. 7. 7./Fr. 8. 7./Sa. 9. 7./ So. 10. 7. 2016, 21.00 Uhr, Domplatz

PM Theater Magdeburg

Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere: VEREMONDA L’AMAZZONE DI ARAGONA von Cavalli, 20.06.2016

Juni 15, 2016 by  
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Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

VEREMONDA L’AMAZZONE DI ARAGONA
von Francesco Cavalli
Premiere 20. Juni 19:30 Uhr, Weitere Spieltermine: 6. und 13. Juli

Alfonso, König von Aragon, will Granada von den Mauren zurückerobern und belagert den Felsen von Gibraltar, auf dem die Festung der Königin Zelemina steht. Allerdings ist der König mehr an Astrologie als an Kriegsführung interessiert und überlässt es dem jungen General Delio, die Auseinandersetzungen zu führen – der wiederum ein geheimes Liebesverhältnis mit der verfeindeten Königin pflegt. Auch Alfonsos Frau Veremonda glaubt nicht an den Erfolg der Kriegsstrategie und schart eine Gruppe mutiger Frauen um sich, die als die „neuen Amazonen“ den lange währenden Krieg beenden und Gibraltar selbst erobern wollen.

In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts hatte sich Venedig zu einem Zentrum der jungen Gattung Oper entwickelt, nicht zuletzt durch die Eröffnung eines öffentlichen Opernhauses. Francesco Cavalli, der seine Oper Veremonda, l’Amazzone d’Aragona in der Lagunenstadt geschrieben hatte, war einer der wichtigsten und erfolgreichsten Komponisten dieser frühvenezianischen Oper.

In Veremonda verbinden sich kunstvoll gestrickte Intrigen und Liebesverwirrungen, die Cavalli in eine von ausdrucksstarken Rezitativen, facettenreichen Arien und ungewöhnlich vielen Ensembles durchdrungene Musik fasst. Doch hinter dieser verschlungenen, oft mit Komik vermengten Handlung machen Themen wie Glaube, Konvertierung, Eroberung und Verrat in der Auseinandersetzung zwischen Orient und Okzident das Werk gerade heute wieder brisant und aktuell.

Musikalische Leitung: Gabriel Garrido, Andrés Locatelli; Inszenierung: Amélie Niermeyer,  Bühne: Stefanie Seitz; Kostüme: Kirsten Dephoff
Dramaturgie: Tina Hartmann, Ina Karr
Il Crepuscolo / Zeriffo: Johannes Mayer
Il Sole / Alfonso Re: Alin Deleanu
Zelemina: Alexandra Samouilidou
Veremonda: Dorin Rahardja
Vespina: Geneviève King
Sergente Maggiore / Furore: Leandro Bermudez LaFont, Vendetta: Miriam Gadatsch (Junges Ensemble),  Amore: Ruth Katharina Peeck (Junges Ensemble), Zaide Nutrice: Frances Pappas, Delio: Lawrence Zazzo, Don Buscone: Ralf Simon, Giacutte: Kyung Jae Moon (Junges Ensemble), Roldano: Stefan Sevenich, Concerto Köln, Statisterie der Schwetzinger Festspiele, Eine Koproduktion mit den Schwetzinger SWR Festspielen

Premiere 20. Juni 19:30 Uhr, Weitere Spieltermine: 6. und 13. Juli 2016

Theaterkarten:  Kasse  Mo bis Fr 10 bis 19 Uhr, T 06131 2851 222
kasse@staatstheater-mainz.de

PM  Staatstheater Mainz

 

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