Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Ballett Dracula, 27.01.2018

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula Ballett von Silvana Schröder - Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) Hudson Oliveira (Jonathan Harker) rechts Yi Han (Dr. Seward) Vitalij Petrov (Prof. van Helsing) ganz links © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula Ballett von Silvana Schröder – Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) Hudson Oliveira (Jonathan Harker) rechts Yi Han (Dr. Seward) Vitalij Petrov (Prof. van Helsing) ganz links © Theater und Philharmonie Thüringen

Vampir Dracula in Altenburg – Als Ballett

Samstag,  27. Januar, um  19.30 Uhr erlebt Silvana Schröders Ballett Dracula seine Altenburger Premiere im Landestheater. Bereits am Sonntag,  21. Januar, um 11 Uhr wird zum Theaterfrühstück ins Heizhaus eingeladen. Dort können sich Interessierte vorab bei freiem Eintritt informieren und mit den Theaterleuten ins Gespräch kommen.

Das Ballett beginnt im Transsilvanien des 15. Jahrhunderts und spannt einen Bogen bis in das London des späten Viktorianismus. Der junge englische Rechtsanwalt Jonathan Harker begibt sich geschäftlich in das Schloss des Grafen und erlebt furchterregende Szenen, in denen er den unheimlichen Dienern und den verführerischen Musen des Grafen ausgeliefert ist. Sein Gastgeber Dracula zeigt sich indes wie besessen von einem Bildnis, das Harkers Verlobte Mina Murray zeigt. Dracula folgt diesem Bildnis bis in die Straßen Londons. Durch die Begegnung mit Mina – und die damit verbundene Erinnerung an seine einstige Geliebte Elisabetha – entflammt in Dracula aufs Neue die Liebe und mit ihr offenbart sich die eigentliche Menschlichkeit, und somit Sterblichkeit, seines Wesens.

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula Ballett von Silvana Schröder - Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) und Damen und Herren des Thüringer Staatsballetts © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula Ballett von Silvana Schröder – Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) und Damen und Herren des Thüringer Staatsballetts © Theater und Philharmonie Thüringen

Der Mythos um den transsilvanischen Prinzen Vlad Draculea inspiriert seit Jahrhunderten die künstlerische Fantasie und diente 1897 dem irischen Schriftsteller Bram Stoker als Grundlage für den wohl berühmtesten Vampirroman der Welt: Dracula. Der Roman ist die Basis für Silvana Schröders bildgewaltiges Ballett, das Wojciech Kilars (1932-2013) kraftvolle Filmmusikkomposition mit sanften, live interpretierten Klavierwerken kombiniert und damit die Komplexität der Figur Dracula in den Mittelpunkt stellt.

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula Ballett von Silvana Schröder - Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Dracula Ballett von Silvana Schröder – Anastasiya Kuzina (Lucy Westenra) © Theater und Philharmonie Thüringen

Silvana Schröders spannungsgeladenes Ballett verbindet einen hohen neoklassischen Anspruch an Choreografie und Tanz mit einer theatralen Intensität, die im Zusammenspiel mit Verena Hemmerleins prachtvollem Bühnenbild und Kostümen das Publikum in seinen Bann zieht. In der Titelrolle: Filip Kvacak.

Weitere Vorstellungen im Landestheater Altenburg: 29. Jan. 18 Uhr, 2. Febr. 19.30 Uhr, 12. April 14.30 Uhr und 14. April 19.30 Uhr. PMThPhTh

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Baden Baden, Festspielhaus, Kammermusik – Fauré Quartett, 10.12.2017

Dezember 5, 2017 by  
Filed under Festspielhaus Baden-Baden, Konzert, Pressemeldung

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Bonbon für Kammermusik-Liebhaber
Das Fauré Quartett spielt ausgewählte Klavierquartette am Sonntag, den 10. Dezember 2017 um 11 Uhr im Festspielhaus Baden-Baden.

Historisch gesehen ist das Klavierquartett eine noch recht junge Kunst. Zwar sind die Werke, die für diese Besetzung geschrieben wurden, häufig von ausgesprochen hoher Qualität. Dennoch war es mutig von den vier Musikern, sich ausgerechnet als Klavierquartett einen Namen machen zu wollen. Als „Fauré Quartett“ haben Dirk Mommertz (Klavier), Erika Geldsetzer (Violine), Sascha Frömbling (Viola) und Konstantin Heidrich (Violoncello) von Anfang an mit ihren Interpretationen überzeugt, so dass sie bald nach der Gründung des Quartetts von der Deutschen Grammophon unter Vertrag genommen wurden: ein seltener Ritterschlag für ein junges festes Kammerensemble.

Festspielhaus Baden-Baden / Faure Quartett - © Mat Hennek

Festspielhaus Baden-Baden / Faure Quartett – © Mat Hennek

Es ist schon ein paar Jahre her, seit die Musiker das letzte Mal im Festspielhaus reüssierten – damals mit Mozart. Nun bringen sie ein Programm mit, das eines der schönsten Werke der Gattung ins Zentrum rückt: Schumanns Klavierquartett in Es-Dur.

Herrlichste Cello-Kantilene

Schumanns Opus 47 entstand als letztes großes Werk im „Kammermusikjahr“ des Komponisten 1842. Die Musik präsentiert im langsamen Satz die vielleicht herrlichste Cello-Kantilene der Romantik. Zuvor erklingt das Choral-Zitat „Wer nur den lieben Gott lässt walten“. Schumann hat die Melodie bereits in seinem Heine-Liederkreis auf die Worte “Und anfangs wollt’ ich fast verzagen” verwendet – ein typischer Zug dieses Komponisten, der seine Musik stets sehr subjektiv durchdrang.

Kommentierende Selbstzitate findet man auch in Gustav Mahlers Musik zur Genüge. Von diesem Komponisten spielt das Fauré Quartett den „Quartettsatz in a-Moll“, den der Musiker bereits mit 16 Jahren vollendete. Diese Musik ist weit mehr als eine Jugendarbeit – hier regt sich bereits eine ganz eigene Stimme. Dieser „Quartettsatz“ von 1876 ist in den letzten Jahren sehr beliebt geworden und schmückt heute viele Konzertprogramme.

Es ist eine feste Tradition im Festspielhaus Baden-Baden, dass die Künstler der Matinee ein zeitgenössisches Kammermusikwerk aufführen. Für das Fauré Quartett hat der bekannte japanische Komponist Toshio Hosokawa (*1955) die Auftragskomposition „The Water of Lethe“ (2016) geschrieben.

Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Der Nussknacker von Peter Tschaikowski, 24.11.2017

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Der Nussknacker- Stefania Mancini wird als Marie zu erleben sein © Sabina Sabovic

Theater und Philharmonie Thüringen / Der Nussknacker- Stefania Mancini wird als Marie zu erleben sein © Sabina Sabovic

Der Nussknacker von Peter Tschaikowski

Als erste Ballettpremiere der neuen Spielzeit zeigt das Thüringer Staatsballett zur Adventszeit den Ballettklassiker Der Nussknacker in einer neuen Inszenierung von Gastchoreografin Prof. Birgit Scherzer. Die Premiere findet am Freitag, dem 24. November, um 19:30 Uhr im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera statt.

E.T.A. Hoffmann Grab Foto IOCO

E.T.A. Hoffmann Grab  © IOCO

Die Geschichte des Nussknackers, der zum Leben erwacht, basiert auf einem Märchen des deutschen romantischen Schriftstellers E. T. A. Hoffmann. Am Weihnachtsabend erhält das junge Mädchen Clara von ihrem Patenonkel Drosselmeier einen Nussknacker als Geschenk, den sie sofort lieb gewinnt. In der Nacht träumt Clara von ihrem Nussknacker, der mit einem Heer von Spielzeugsoldaten in die Schlacht gegen seinen Feind ziehen muss, den Mäusekönig. Mit Claras Hilfe gelingt es dem Nussknacker, den Mäusekönig zu besiegen. Er nimmt das Mädchen daraufhin mit auf eine wundersame Reise durch das Land des Schnees bis hinein ins Königreich der Süßigkeiten, wo die Zuckerfee ihre Gäste bereits erwartet …

1892 vom Mariinski-Ballett in St. Petersburg zu Peter Tschaikowskis berühmter Musik uraufgeführt, hat das fantasievolle Märchenballett im Laufe des 20. Jahrhunderts weltweit die Herzen des Publikums erobert und bleibt bis heute eines der beliebtesten und am häufigsten aufgeführten Ballette aller Zeiten.

Die Tänzerinnen und Tänzer des Thüringer Staatsballetts werden vom Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera unter dem Dirigat von Kapellmeister Thomas Wicklein begleitet. Auch der Kinderchor unter der Leitung von Chordirektor Holger Krause und Mitglieder des Kinder- und Jugendballetts unter der Leitung von Claudia Kupsch sind an der Inszenierung beteiligt. Für die Ausstattung der Bühne zeichnet Manfred Gruber verantwortlich. Die Kostüme entwarf Gera Graf.

Theater und Philharmonie Thüringen / Birgit Scherzer Choreografin © Bettina Stöß

Theater und Philharmonie Thüringen /
Birgit Scherzer Choreografin © Bettina Stöß

Die Choreografin und Regisseurin Prof. Birgit Scherzer absolvierte ihre tänzerische Ausbildung an der Palucca Schule Dresden und tanzte am Landestheater Halle und an der Komischen Oper Berlin. Als Direktorin und Chefchoreografin arbeitete sie mit den Ballettcompagnien des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken und des Landestheaters Innsbruck. Zuletzt war sie Intendantin des Allee Theaters in Hamburg. Ihre Choreografien, u. a. Keith, Requiem!! und Winterreise, wurden mehrfach ausgezeichnet und auch von internationalen Ballettensembles in Großbritannien und den USA aufgeführt. In Gera inszenierte Birgit Scherzer zuletzt in der Spielzeit 2010/11 das Ballett Warum Frauen klüger sind, und Männer es nicht wahr haben wollen nach Shakespeares Viel Lärm um Nichts.

Am 19. November 2017 um 11:00 Uhr gibt es eine MATINEE im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera, moderiert vom Manager und Dramaturgen des Thüringer Staatsballetts Dr. Daniel Siekhaus. Bei freiem Eintritt können Interessierte erste Ausschnitte des Balletts erleben und im Gespräch mit der Gastchoreografin mehr über den künstlerischen Prozess erfahren.

Konzept, Inszenierung, Choreografie: Prof. Birgit Scherzer, Musikalische Leitung: Thomas Wicklein, Bühne: Manfred Gruber, Kostüme: Gera Graf, Dramaturgie: Dr. Daniel Siekhaus, Choreinstudierung: Holger Krause, Leitung Kinder- und Jugendballett: Claudia Kupsch

Thüringer Staatsballett · Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera · Kinderchor und Kinder- und Jugendballett von Theater&Philharmonie Thüringen; PMThPhTh

Weitere Vorstellungen: 26. November 14:30 Uhr, 9. Dezember 19:30 Uhr, 10. Dezember 14:30 Uhr, 15. Dezember 19:30 Uhr, 26. Dezember 18:00 Uhr

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Musical Jekyll & Hyde, 29.10.bis 14.12.2017

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / JEKYLL und HYDE - Eve Rades (Lucy Harris) und Damen des Thüringer Staatsballetts Kai Wefer (Spider, Zuhälter) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / JEKYLL und HYDE – Eve Rades (Lucy Harris) und Damen des Thüringer Staatsballetts Kai Wefer (Spider, Zuhälter) © Stephan Walzl

„Jekyll & Hyde“ gehen nach Schwerin

Letzte Vorstellungen in Gera

Noch dreimal steht das Musical „Jekyll & Hyde“ auf dem Spielplan an den Bühnen der Stadt Gera. Dann ist Kay Kuntzes erfolgreiche Inszenierung, die seit November 2014 im Repertoire war, hier abgespielt. Interessenten sollten die Gelegenheit am 29. Oktober oder 5. November jeweils 18 Uhr nutzen; denn die allerletzte Vorstellung am 14. Dezember um 19.30 Uhr ist so gut wie ausverkauft. Theater&Philharmonie Thüringen hat die Ausstattung nach Entwürfen von Duncan Hayler ans Mecklenburgische Staatstheater Schwerin verkauft. Dort wird am 16. Februar 2018 Premiere sein.

Sehen Sie jetzt nochmals in Gera Hardy Brachmann als Gast vom Staatstheater Cottbus in der Rolle des Dr. Henry Jekyll mit seinem riskanten Experiment, das Böse und das Gute im Menschen trennen zu wollen. Überzeugt vom Erfolg seines Mittels und zum Beweis von dessen Wirkung, testet er es heimlich an sich selbst. Die Droge verwandelt Dr. Jekyll in Mr. Edward Hyde. Hyde ist unberechenbar: Er mordet und vergreift sich an der Prostituierten Lucy. Letztendlich kann Jekyll sich nicht mehr gegen Hyde durchsetzen …

Theater und Philharmonie Thüringen / JEKYLL und HYDE - Eve Rades (Lucy Harris) und Kai Wefer (Spider, Zuhälter) Damen des Thüringer Staatsballetts © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / JEKYLL und HYDE – Eve Rades (Lucy Harris) und Kai Wefer (Spider, Zuhälter) Damen des Thüringer Staatsballetts © Stephan Walzl

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