Mannheim, Nationaltheater Mannheim, LA DAMNATION DE FAUST mit Klaus Forian Vogt, 08.11.2015

November 4, 2015 by  
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Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Festlicher Opernabend: La damnation de Faust von Hector Berlioz, Klaus Forian Vogt als Faust

8. November, 19.30 Uhr, Opernhaus

Faust ist auf der Suche – nach sich selbst, nach dem Sinn des Lebens. Und der Liebe. Hierin will ihm Méphistophélès zur Seite stehen. Er begleitet ihn auf eine abenteuerliche Reise, die zunächst in Auerbachs Keller und dann in Marguerites Schlafzimmer führt. Doch das Ziel ist ein anderes – die Hölle. Als einer der ersten Künstler wagt sich Berlioz in der Nachfolge Goethes an den Faust-Stoff – und gibt ihm eine eigene Wendung. Wie bereits der Titel andeutet, geht es hier nicht um die Erlösung des Helden, sondern um seinen Weg in die Unterwelt.

Nationaltheater Mannheim / Klaus Florian Vogt © Alex Lipp

Nationaltheater Mannheim / Klaus Florian Vogt © Alex Lipp

Der Tenor Klaus Florian Vogt gilt mittlerweile als einer der weltweit bedeutendsten Tenöre seines Fachs. Als »schwebend« – »schimmernd« – »mirakulös« wird seine einzigartige Stimmfarbe in den Medien gefeiert. Seit 2003 ist er freischaffend tätig und gastiert u. a. in Madrid, Paris, Barcelona, München, Mailand, Wien, New York, London, Hamburg, Tokio und bei den Bayreuther Festspielen. Heute gehören vor allem dramatische Partien wie Paul (Die tote Stadt), Lohengrin, Parsifal, Stolzing, Florestan und Siegmund zu seinem Repertoire. Seine Konzerttätigkeiten führten ihn u. a. in den Wiener Musikverein, die Carnegie Hall New York, nach Athen, an die Philharmonie Berlin, nach London und zu den Salzburger Festspielen. Der Künstler wurde 2012 mit dem ECHO Klassik als Sänger des Jahres ausgezeichnet.

Musikalische Leitung: Alois Seidlmeier- Inszenierung: Vasily Barkhatov – Bühne: Zinovy Margolin – Kostüme: Maria Danilova – Ausführung Kostüme: Eleni Chava – Licht: Ralph Schanz – Dramaturgie: Merle Fahrholz – Chor: Anton Tremmel – Kinderchor: Anke-Christine Kober

BESETZUNG:
Faust: Klaus Florian Vogt – Marguerite: Marie-Belle Sandis – Méphistophélès: Karsten Mewes – Brander: John In Eichen – Sopransolo: Ji Yoon

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Pressemeldung Nationaltheater Mannheim

Berlin, Berliner Philharmoniker, Dirigentenwechsel: Triumph der Haken und Ösen, IOCO Aktuell, 16.10.2015

Berliner Philharmonie © Schirmer / Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmonie © Schirmer / Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmoniker: Für Jahre gefangen im Führungsvakuum

Alles musikalische Geschehen der Berliner Philharmoniker wird seit dem Januar 2013 überlagert von der merkwürdigen Kündigung ihres jetzigen Chefdirigenten Simon Rattle zum Herbst 2018. Ungeachtet aller künstlerischer Auswirkungen sind bis 2021 die mit Rattles Kündigung verbundenen Haken und Ösen  für Außenstehende kaum überschaubar. Kirill Petrenko, zurzeit GMD an der Bayerischen Staatsoper, wurde im Juni 2015 ab Herbst 2019 zum elften Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker bestellt. Doch was heißt dies genau? Im Folgenden der  IOCO – Versuch einer Statusbeschreibung:

Die Berliner Philharmoniker sind eines der bedeutendsten Philharmonischen Orchester der Welt. Standort und ein stabiler Etat von €42 Mio. sind Treibmittel, welche Dirigenten und gute Orchestermusiker gern nach Berlin locken. So auch Simon Rattle und im Juni 2015 auch Kirill Petrenko.

Simon Rattle kündigte im Januar 2013,  nur wenige Monate nach  Bestellung seiner in Berlin bis 2018 dauernden Amtszeit als Chefdirigent. Doch schon ab Herbst 2017 wird Rattle in London die Position Music Director des London Symphony Orchestra (LSO) antreten. Bei seiner Kürung in London, im März 2015, erklärte er stolz: „Es ist wie eine Heimkehr“.  2017 – 2018:  Rattle  ist dann Chef in London und Berlin?

Kirill Petrenko (s.O.) wurde ab Herbst 2019 zum Rattle Nachfolger bei den Berliner Philharmonikern bestellt. Für die Spielzeit 2018/19 haben die Philharmoniker folglich keinen Chefdirigent. Doch es gibt mehr Ungereimtheiten zum Beginn von Kirill Petrenko in Berlin. Komplexe Presseerklärungen der Bayerischen Staatsoper und der Berliner Philharmoniker machen deutlich, daß die Berliner Philharmoniker bis 2021 schwierige Zeiten vor sich haben:

Bayerische Staatsoper / vlnr: Dr. Spänle, Petrenko, Bachler © Myrzi und Jarisch

Bayerische Staatsoper / vlnr: Dr. Spänle, Petrenko, Bachler © Myrzi und Jarisch

– Am 13. Oktober 2015, erklärt die Bayerische Staatsoper per Pressemitteilung:
„Staatsintendant Nikolaus Bachler und Generalmusikdirektor Kirill Petrenko nehmen das Vertragsangebot von Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle an und verlängern ihre laufenden Verträge an der Bayerischen Staatsoper bis Ende August 2021. Aufgrund der Verpflichtung von Maestro Petrenko als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker wird er in seiner letzten Spielzeit 2020/21 als Gastdirigent der Bayerischen Staatsoper tätig sein.  „Kirill Petrenko und ich sind vor Monaten übereingekommen, unsere Arbeit an der Bayerischen Staatsoper drei weitere Spielzeiten fortzusetzen. Wir haben noch viele Ideen und gemeinsame Projekte, auf die wir uns an diesem einzigartigen Haus zusammen mit allen Mitarbeitern freuen“, so Nikolaus Bachler.  Kirill Petrenko dazu: „Ich fühle mich der Bayerischen Staatsoper, dem Staatsorchester und nicht zuletzt dem wunderbaren Münchner Publikum sehr verbunden. Mir persönlich ist es wichtig, in diesem Haus und mit diesem Orchester an einer kleinen, gemeinsamen Ära zu arbeiten.“

– Am 13. Oktober 2015 erklären die Berliner Philharmoniker per Pressemitteilung:
„Kirill Petrenko wird mit der Saison 2019/20 sein Amt als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter der Berliner Philharmoniker antreten. Bereits in den Saisons 2016/17 sowie 2017/18 wird Kirill Petrenko bei den Berliner Philharmonikern als Gastdirigent präsent sein, 2018/19 wird er mehrere Konzertprogramme sowohl in Berlin als auch auf Tournee dirigieren. Mit Rücksicht auf seine Verpflichtungen an der Bayerischen Staatsoper in München wird Kirill Petrenko in seiner ersten Saison als Chefdirigent (IOCO: also 2019/20) zunächst eine verringerte Anzahl von Konzerten übernehmen.“

Die Berliner Philharmoniker: Ein Orchester von Weltruf, für Jahre im künstlerischem Führungsvakuum gefangen. Oder eifert man in Berlin tatsächlich den einzigartigen  Wiener Philharmonikern nach, welche seit Jahrzehnten mit einem Orchesterkomittee und ohne Chefdirigent Musik machen? Dann mag Petrenko kommen wann er will, oder auch nicht!

IOCO / VJ / 16.10.2015

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Berlin, Staatsoper im Schiller Theater, FESTTAGE Hommage à Pierre Boulez zu seinem 90. Geburtstag, 27.03. bis 06.04.2015

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Staatsoper im Schiller Theater

Staatsoper im Schillertheater © IOCO

Staatsoper im Schillertheater © IOCO

 

FESTTAGE an der Staatsoper Berlin mit einer Hommage à Pierre Boulez zu seinem 90. Geburtstag

Das Konzertprogramm der diesjährigen FESTTAGE (27. März bis 6. April) steht ganz im Zeichen von Pierre Boulez, dem großen Komponisten und Ehrendirigenten der Staatskapelle Berlin, der am 26. März seinen 90. Geburtstag feiern wird. Unter der Leitung von Daniel Barenboim bieten drei ver­schiedene Orchester (die Wiener Philharmoniker, das West-Eastern Divan Orchestra und die Staatskapelle Berlin) eine Auswahl seiner Werke, deren Entstehungszeiten vom Be­ginn seiner Karriere bis in die Gegenwart reichen: »Livre pour cordes« für Streich­orchester, »Mémoriale« und »Originel« (aus »…explosante fixe…«) für Flöte Orchester und Elektronik, »Le visage nuptial« für Sopran, Alt, Frauenchor und Orchester, »Anthèmes 2« für Violine und Live-Elektronik, »Notations« I bis IV und VII in der Klavier- wie in der Orchester­fassung sowie »Dérive 2« für ein 11-köpfiges Instrumentalensemble. Dazu kommt ein Klavierabend mit seinen drei Sonaten, den 12 frühen »Notations« und »Incises«, gestaltet von Michael Wendeberg, der über mehrere Jahre hinweg eng mit Pierre Boulez zusammengearbeitet hat. Abgerundet wird die Hommage durch ein Podiumsgespräch über das einflussreiche Schaffen des franzö­sischen Komponisten, Dirigenten, Essayisten und Orga­nisators am 28. März um 12:00 Uhr, geleitet von Daniel Barenboim und Jörg Widmann.

Daniel Barenboim und Pierre Boulez verbindet eine langjährige künstlerische und persönliche Freund­schaft. Oft und gern haben sie gemeinsam musiziert und gearbeitet – erstmals 1964, vor mehr als einem halben Jahr­hundert, bei einer Aufführung von Béla Bartóks 1. Klavierkonzert. Das klassische Reper­toire war ihnen dabei ebenso wichtig wie die zeitgenössische Musik. Seinen ersten Auftritt als Dirigent der Staatskapelle Berlin hatte Pierre Boulez am 21. Mai 1993 mit Gustav Mahlers Todtenfeier und Arnold Schönbergs Die Jakobsleiter. Große Beachtung fand der zehnteilige Mahler-Zyklus, den Pierre Boulez und Daniel Barenboim zu den FEST­TAGEN 2007 gemeinsam einstudiert und dirigiert haben, wobei beide Dirigenten jeweils fünf Konzerte leiteten. Regel­mäßig wurden Kompositionen von Pierre Boulez aufgeführt. In den Jahren 2005 und 2010 wurden ihm zu seinem 80. und 85. Geburtstag mehrere Konzertprogramme gewidmet. Letztmalig trat er mit der Staatskapelle Berlin im Juni 2011 mit Franz Liszts Klavierkonzerten Nr. 1 und 2 (mit Daniel Barenboim am Klavier) und Richard Wagners Faust-Ouvertüre und Siegfried-Idyll auf.

WIENER PHILHARMONIKER
Freitag, 27. März 2015, 20:00 Uhr, Philharmonie Berlin

PODIUMSGESPRÄCH
Samstag, 28. März 2015, 12:00 Uhr, Staatsoper im Schiller Theater

STAATSKAPELLE BERLIN
Sonntag, 29. März 2015, 12:00 Uhr, Philharmonie Berlin

KLAVIER-RECITAL MICHAEL WENDEBERG
Montag, 30. März 2015, 20:00 Uhr, Staatsoper im Schiller Theater

WEST-EASTERN DIVAN ORCHESTRA
Samstag, 4. April 2015, 16:30 Uhr, Philharmonie Berlin

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Pressemeldung Staatstoper am Schiller Theater

Berlin, Staatsoper im Schiller Theater, Plácido Domingo in MACBETH, ab 07.02.2015

Februar 11, 2015 by  
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Staatsoper im Schiller Theater

Staatsoper im Schillertheater © IOCO

Staatsoper im Schillertheater © IOCO

Plácido Domingo mit seinem Rollendebüt als Verdis Macbeth und in einem Sonderkonzert als Dirigent der Staatskapelle Berlin

Im Februar gibt der Ausnahmekünstler Plácido Domingo an der Berliner Staats­oper nicht nur sein Rollendebüt in der Titelpartie von Giuseppe Verdis Macbeth, sondern er tritt auch in einem Sonder­konzert als Dirigent mit der Staatskapelle Berlin auf.

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MACBETH
Oper von Giuseppe Verdi

Premiere der Wiederaufnahme ist am 7. Februar.

Weitere Vorstellungen am 11., 15., 19., 22. und 28. Februar 2015
Staatsoper im Schiller Theater

Neben Plácido Domingo singen in der Wiederaufnahme von Verdis Macbeth Rolando Villazón den Macduff (am 7., 11. und 15.2., dann Gaston Rivero), René Pape den Banquo und Liudmyla Monastyrska, es ist ihr erster Auftritt an der Berliner Staatsoper, die Lady Macbeth. Daniel Barenboim leitet die Staatskapelle Berlin und den Staats­opern­chor. Die Proben nach einer Inszenierung von Peter Mussbach aus dem Jahr 2000 laufen seit Mitte Januar.

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SONDERKONZERT
Staatskapelle Berlin
Dirigent | Plácido Domingo
Tenor | Rolando Villazón
Kastagnetten | Lucero Tena

Dienstag, 17. Februar, 20:00 Uhr – Philharmonie Berlin

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Pressemeldung Staatsoper am Schiller Theater

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