Chemnitz, Theater Chemnitz, Uraufführung der Operette Südseetulpen, 14.01.2017

Januar 10, 2017 by  
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Theater Chemnitz © Dieter Wuschanski

Theater Chemnitz © Dieter Wuschanski

Theater Chemnitz / Südseetulpen © Dieter Wuschanski / Theater Chemnitz.

Theater Chemnitz / Südseetulpen © Dieter Wuschanski / Theater Chemnitz.

Uraufführung –  Operette Südseetulpen

Am Samstag, 14. Januar 2017, 19.00 Uhr feiert die Operette Südseetulpen von Benjamin Schweitzer und Constantin von Castenstein im Opernhaus Chemnitz ihre weltweite Uraufführung. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Ekkehard Klemm, die Inszenierung verantworten Regisseur Robert Lehmeier, Bühnenbildner Tom Musch, Kostümbildnerin Ingeborg Bernerth und Choreograf Danny Costello.

Südseetulpen: Premiere 1.1.2017, weitere Vorstellungen: 21.1.2017, 29.1.2017, 2.2.2017, 24.2.2017, 16.3.2017, 8.4.2017, 20.4.2017

Theater Chemnitz / Südseetulpen © Dieter Wuschanski / Theater Chemnitz.

Theater Chemnitz / Südseetulpen © Dieter Wuschanski / Theater Chemnitz.

Südseetulpen ist ein Auftragswerk der Theater Chemnitz an den Komponisten Benjamin Schweitzer und den Librettisten Constantin von Castenstein. Mit dem genretypischen Personal einer Operette – in der Bandbreite von Königin bis zum Vagabunden – eröffnet dieses moderne und heitere Musiktheater anhand zweier historischer Spekulationsskandale einen skurrilen Blick in die Geschehnisse und Prozesse der Finanzbranche. Die „Große Tulpenmanie“ in Holland von 1637 und die englische „Südseeblase“ von 1720 lieferten die Konstellationen für dieses Szenario par excellence – tagesaktuelle Wirklichkeiten nicht ausgeschlossen. Die Musik kombiniert Eingängiges mit der Klangwelt des 21. Jahrhunderts, behält dabei mit Tanzszenen, schmachtenden Arien und ironischen Chansons stets den Charme der Operette im Blick.

Theater Chemnitz / Südseetulpen © Dieter Wuschanski / Theater Chemnitz.

Theater Chemnitz / Südseetulpen © Dieter Wuschanski / Theater Chemnitz.

Im Mittelpunkt der Story stehen John Blunt und George Caswall, zwei Finanzgenies im England des frühen 18. Jahrhunderts. Sie bekommen von Queen Anne das Monopol für den Handel mit den Südseekolonien geschenkt, wenn sie dafür im Austausch die Kriegsschulden der Krone begleichen. Flugs gründen sie die South Sea Company und machen sich auf die Reise, um einen schwunghaften Handel mit den Kolonien anzukurbeln. Doch sie kommen nur bis Jamaika und haben außer der pfiffigen Gouverneursgattin Margaret Hamilton, der exotischen Schönheit Pandora und einer Blumenzwiebel nichts zu importieren. Durch geschickt gestreute Gerüchte und die Überzeugungskraft von Blunt und Caswall glaubt das englische Volk an märchenhafte Schätze und investiert immer weiter in die neuen Aktien der South Sea Company. Doch als die Queen den Erbfolgekrieg mit Spanien überraschend beendet, fliegt der ganze Schwindel auf und die zornigen Investoren fordern ihr Geld zurück. Damit haben Blunt und Caswall jedoch die Schulden der Krone beglichen … Gemeinsam mit Lady Margaret und Pandora flüchten sie in Richtung Holland. Doch was tun – mit nichts im Gepäck als einer einzigen Blumenzwiebel?

In den Hauptpartien sind Reto Rosin und Andreas Kindschuh als die beiden Finanzjongleure Blunt und Caswall, Elisabeth Holmer und Sylvia Rena Ziegler als Pandora sowie Sylvia Schramm-Heilfort und Sophia Maeno als Lady Margaret zu erleben. PMThCh

Südseetulpen: Premiere 1.1.2017, weitere Vorstellungen: 21.1.2017, 29.1.2017, 2.2.2017, 24.2.2017, 16.3.2017, 8.4.2017, 20.4.2017

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Dortmund, Theater Dortmund, DIE BLUME VON HAWAII von Paul Abraham, 21.01.2017

Dezember 31, 2016 by  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

 DIE BLUME VON HAWAII  von Paul Abraham

Premiere 21. Januar 2017, weitere Vorstellungen 27.1.2017, 5.2.2017, 8.2.2017, 11.2.2017, 18.2.2017, 24.2.2017, 18.3.2017, 30.3.2017, 8.4.2017, 5.5.2017, 26.5.2017

Paul Abrahams Jazz-Operette DIE BLUME VON HAWAII wird am Samstag, 21. Januar 2017, um 19.30 Uhr im Opernhaus Dortmund Premiere haben. In der Regie von Thomas Enzinger und der musikalischen Leitung von Philipp Armbruster wird Emily Newton als Prinzessin Laya zu sehen sein. Die Oper Dortmund wird die bühnenpraktische Rekonstruktion der Partitur von Henning Hagedorn und Matthias Grimminger spielen.

Theater Dortmund / Emily Newton © Philip Lethen

Theater Dortmund / Emily Newton © Philip Lethen

Spannung liegt in der Luft. Die Einheimischen Hawaiis wollen die amerikanische Fremdherrschaft abschütteln. Ein Aufstand droht. Der Zeitpunkt ist gut gewählt, schließlich sind gerade die rechtmäßigen Herrscher in Honolulu aufgetaucht: Prinzessin Laya und Prinz Lilo Taro. Laya, aufgewachsen in Paris, gibt sich allerdings als Jazzsängerin Suzanne Provence aus, um inkognito ihre Heimat zu besuchen. Sie bandelt auf der Überfahrt mit dem schmucken Kapitän Stone an. Ihr musikalischer Partner Jim Boy ist mit der echten Suzanne liiert, beginnt aber ein Techtelmechtel mit der ebenso schlauen wie attraktiven Hula-Tänzerin Raka. Den edlen Prinzen Lilo Taro würde der joviale Gouverneur Harrison gern mit seiner Tochter Bessy verkuppeln, auf die jedoch bereits dessen Sekretär Buffy ein Auge geworfen hat: Wir befinden uns nicht in einem politischen Drama, sondern mitten im herrlichsten Operettenwahnsinn.

Um Politik ging es Paul Abraham immer nur zwischen den Zeilen. Er bediente in erster Linie das Unterhaltungsbedürfnis seines Publikums und dessen Schaulust, bei der eine logische Handlung und die Political Correctness auch schon mal zugunsten einer effektvollen Szenerie ins Hintertreffen geraten. Der Exotismus-Sehnsucht der 1930er Jahre kommt er mit hinreißenden Klischees entgegen, die Jazzfans lockt er mit amerikanischen Rhythmen und sattem Saxophonklang.

Eine Revue-Operette von den Ausmaßen der Die Blume von Hawaii benötigt ein großes Ensemble aus Operettenspezialisten. Zusätzlich zu den zahlreichen Solisten und dem Chor des Theaters Dortmund steht deswegen auch ein achtköpfiges Tanzensemble auf der Bühne. Die Choreografie übernimmt Ramesh Nair, für Regie und Ausstattung sind Thomas Enzinger und Toto verantwortlich. Philipp Armbruster dirigiert die Dortmunder Symphoniker und natürlich darf eine Hawaiigitarre im Orchestergraben auch nicht fehlen. PMThDo

Premiere 21. Januar 2017, weitere Vorstellungen 27.1.2017, 5.2.2017, 8.2.2017, 11.2.2017, 18.2.2017, 24.2.2017, 18.3.2017, 30.3.2017, 8.4.2017, 5.5.2017, 26.5.201

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Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Neujahrskonzert Meets Proms, 01.01.2017

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin KaufholdHessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Neujahrskonzert Meets Proms am 1. Januar 2017

Auszug aus dem Programm:

Johann Strauß (Sohn) (1825 – 1899): »Frühlingsstimmen-Walzer« op. 410

Edward Elgar (1857 – 1934): »Nimrod« aus »Enigma«, Variations on an Original Theme (»Enigma«-Variationen) op. 36

Edward Elgar (1857 – 1934): »Pomp & Circumstance March Nr. 1« D-Dur op. 39/1 (»Land of Hope and Glory«)
Mit dem Chor der Stadt Wiesbaden

Frederick Loewe (1901 – 1988): »On the Street Where You Live« aus dem Musical »My fair Lady«
Mit Benjamin Russell

Richard Rodgers (1902 – 1979): »You´ll never walk alone« aus dem Musical »Carousel«
Mit Benjamin Russell & dem Chor der Stadt Wiesbaden

Thomas Arne (1710 – 1778): »Rule Britannia«, arrangiert von Malcolm Sargent
Mit Benjamin Russell & dem Chor der Stadt Wiesbaden

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden begrüßt das neue Jahr mit einem traditionellen Wiener Neujahrskonzert und den Highlights der Londoner »Last Night of the Proms«. Unter dem Dirigat von Christoph Stiller sind Benjamin Russell, aktuell auch als Donner in »Das Rheingold«, und der Chor der Stadt Wiesbaden zu erleben.

Auf dem Programm des Neujahrskonzerts im Großen Haus stehen Walzer und Polkas, Märsche, Operetten und britischer »Pomp and Circumstance«. Mit Werken von Johann Strauß (Sohn), Edward Elgar, Sir Hubert Parry, u.a.
Benjamin Russell Bariton
Dirigent Christoph Stiller
Chor der Stadt Wiesbaden (Einstudierung Christoph Stiller)
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Freitag, 1. Januar 2017 17 Uhr Großes Haus

Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Gera / Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Der große Operettenwettstreit, 15.01.2017

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Viktoria und ihr Husar - Kathin Filipp (Riquette) Alexander Voigt (Janczy) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Viktoria und ihr Husar – Kathin Filipp (Riquette) Alexander Voigt (Janczy) © Stephan Walzl

Von Paris nach Berlin, über Budapest und Wien
Der große Operettenwettstreit

Ins Jahr 2017 startet Theater&Philharmonie Thüringen mit einer Operetten-Premiere der besonderen Art: Da die Entscheidung für nur eine Operette aus dem umfangreichen Repertoire von Pariser, Berliner, Wiener und ungarischer Operette nicht leicht zu treffen ist, werden die Operetten jetzt einer Prüfung unterzogen. Die sing- und spielfreudige Sängerinnen und Sänger Akiho Tsujii, Christel Loetzsch, Emma Moore, Ulrich Burdack, Thomas Markus, Alexander Voigt und Kai Wefer und sowie der Opernchor treten mit beliebten Operettennummern in einen Operettenwettstreit.

Am Ende ist das Votum des Publikums gefragt. Wie der Wettstreit ausgeht, entscheiden Sie!

Ob es die Offenbachiade ist, also die ursprüngliche Pariser Operette, in der sich die Welt schwungvoll verkehrt, in der Räuber, Straßensänger und Bettler über die bürgerliche Wohlanständigkeit von Politik, Wirtschaft und Militär triumphieren? Der Cancan scheint ein Erfolgsgarant. Oder ist nicht doch der Berliner Operette mit zackiger Marschmusik und Weißbierseligkeit der Vorzug einzuräumen? Oder der gefühlvollen ungarischen Operette, die mit Csárdás, Gulasch und Paprika aufwartet? Siegt am Ende gar die Sinnlichkeit der Wiener Operette? Die große Party einer berühmten Operettendiva, zu der sie alle Freunde und ehemaligen Duett-Partner eingeladen hat, liefert den Rahmen … Ausgedacht hat sich die Geschichte Kapellmeister Thomas Wicklein, der auch die musikalische Leitung übernimmt. Für die Inszenierung und Choreografie ist Heike Kley verantwortlich, für Bühne und Kostüme Hilke Förster.

Freuen Sie sich auf bekannte Melodien von Jacques Offenbach, Paul Lincke, Eduard Künneke, Emmerich Kálmán, Franz Lehár, Johann Strauß, Franz von Suppé, Carl Millöcker, Paul Abraham, Ralph Bernatzky u. a.

Die Premiere ist am 15. Januar 14:30 Uhr im Landestheater Altenburg, die zweite Aufführung am 4. März 19.30 Uhr im Landestheater Altenburg.

Die Geraer Premiere findet am 19. März 14:30 Uhr im Konzertsaal der Bühnen der Stadt statt. Weitere Vorstellungen dort am 30. März 14.30 Uhr und am 14. Mai 14.30 Uhr.

Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen

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