Dortmund, Theater Dortmund, EUGEN ONEGIN von Peter Tschaikowsky, 02.12.2017

November 7, 2017 by  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

EUGEN ONEGIN von Peter Tschaikowsky
Premiere am Samstag, 2. Dezember 2017

Sie ist Peter Tschaikowskys berühmteste Oper und eine Kostbarkeit des russischen Repertoires: Ab dem 2. Dezember steht EUGEN ONEGIN auf dem Spielplan der Oper Dortmund. Unter der Regie von Tina Lanik und der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz findet die Premiere um 19.30 Uhr im Dortmunder Opernhaus statt. Der polnische Bariton Simon Mechlinski wird als Onegin sein Deutschland-Debüt geben. Die Partie der Tatjana übernimmt Sopranistin Emily Newton.

Theater Dortmund / Eugen Onegin - Emily Newton © Philip Lethen

Theater Dortmund / Eugen Onegin – Emily Newton © Philip Lethen

An großen Gefühlen mangelt es in EUGEN ONEGIN nicht, doch sind sie eher tief als plakativ und verbergen sich in den Seelen der Figuren. Im Zentrum des Geschehens steht die junge Frau Tatjana, die auf dem abgelegenen Landgut ihrer Mutter aufgewachsen ist.

Vor der Eintönigkeit ihres äußeren Lebens vergräbt sie sich in die Welt der Romane. Als Lenski, der Verehrer von Tatjanas Schwester Olga, ihr seinen Freund Eugen Onegin vorstellt, brechen sich Tatjanas aufgestaute Gefühle Bahn. Sie schreibt Onegin einen glühenden Liebesbrief, doch der lässt sie abblitzen.

Beim Ball zu Tatjanas Namenstag eskaliert die Situation. Lenski glaubt, Onegin wolle ihm seine Verlobte Olga ausspannen, und fordert seinen Freund zum Duell, das Lenski nicht überlebt.

Theater Dortmund / Eugen Onegin - Simon Mechlinski © Theater Dortmund

Theater Dortmund / Eugen Onegin – Simon Mechlinski © Theater Dortmund

Einige Jahre später ist Onegin, der die Hoffnungen, die in ihm gesteckt wurden, nicht erfüllen konnte, zum Ball des Fürsten Gremin in Petersburg eingeladen. In der Herrin des Hauses, der Gattin des Fürsten, erkennt er Tatjana wieder. In einer ergreifenden Szene schlägt er ihr vor, das Versäumte nachzuholen und ein gemeinsames Leben zu beginnen. Obwohl Tatjana Onegin immer noch liebt, lehnt sie sein Ansinnen jedoch ab. Schweren Herzens schickt sie Onegin für immer fort.

In weiteren Rollen werden Ileana Mateescu als Olga und Thomas Paul als Lenski zu sehen sein. Almerija Delic gibt die Mutter Larina, Luke Stoker Tatjanas Ehemann Gremin. Dirigiert wird EUGEN ONEGIN von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz, dessen Liebe zum russischen Repertoire dem Dortmunder Publikum schon viele große Aufführungen und Entdeckungen beschert hat. Regie führt Tina Lanik, die den Zuschauerinnen und Zuschauern noch durch ihre Regie von LA TRAVIATA in bester Erinnerung ist. PMODo

 

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Dortmund, Theater Dortmund, Wunderland von Anno Schreier, 22.10.2017

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Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

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WUNDERLAND  von Anno Schreier

Am Sonntag, 22.10.2017, findet die Premiere der Familien- wie Kinderoper WUNDERLAND um 15 Uhr in der Oper Dortmund statt. Der Songzyklus von Anno Schreier mit den Texten von Alexander Jansen nach Lewis Carrolls Klassiker ALICE IM WUNDERLAND wird von Ilaria Lanzino inszeniert, die damit ihr Debüt als Regisseurin gibt. Bühnen- und Kostümbildnerin Emine Güner gibt mit WUNDERLAND ihr Operndebüt.

Oper Dortmund / Ilaria Lanzino © Anneliese Schürer

Oper Dortmund / Ilaria Lanzino © Anneliese Schürer

Unter dem Dirigat des Leiters der Jungen Oper, Ingo Martin Stadtmüller, werden Julia Amos, Boshana Milkov und Marvin Zobel zu sehen sein. Die einstündige Aufführung richtet sich an Kinder ab acht Jahren und wird im Operntreff gezeigt. Alice im Wunderland des britischen Autors Lewis Carroll gehört zu den beliebtesten Kinderbüchern aller Zeiten. Seit seinem ersten Erscheinen 1865 haben es nicht nur vielfache Kindergenerationen verschlungen, sondern es hat mit seinen Figuren und aberwitzigen Situationen auch viele spätere Kunstwerke beeinflusst. Neben unzähligen Verfilmungen des Stoffes gibt es auch einige Vertonungen für die Opernbühne. Eine davon stammt von Anno Schreier, sein Wunderland wurde 2012 uraufgeführt. In der Textfassung von Alexander Jansen trifft Alice hier in rasanter Folge auf das groteske Personal von Lewis Carroll und erlebt Abenteuer jenseits jeder Logik. Grinsekatze, weißes Kaninchen, Herzogin oder Märzhase fehlen ebenso wenig wie die rauchende Raupe oder der verrückte Hutmacher.

So bunt und abwechslungsreich wie die Figuren ist die Musik von Anno Schreiers Songzyklus. Geschrieben für die ungewöhnliche Kombination von Klarinette, Schlagzeug, Akkordeon und Kontrabass bietet die Partitur einen Mix aus verschiedenen Stilen. Drei Sänger wechseln virtuos zwischen den über 20 Rollen, stellen Fragen, auf die es keine Antworten gibt, und kommen am Ende gemeinsam zu dem Schluss: Des Rätsels Lösung ist die Fantasie. Fantasievoll wird auch die Produktion an der Dortmunder Oper, in der sich Ilaria Lanzino und Emine Güner zum ersten Mal als Regieteam präsentieren. Die etwa einstündige Aufführung richtet sich an Kinder ab acht Jahren und wird im Operntreff gezeigt. PMODo

 

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Dortmund, Theater Dortmund, Wiederaufnahme LA TRAVIATA, 06.10.2017

Oktober 3, 2017 by  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Wiederaufnahme LA TRAVIATA im Dortmunder Opernhaus
Freitag, 6. Oktober 2017

Für Giuseppe Verdi war es nach RIGOLETTO und dem TROUBADOUR die Vollendung seiner „populären Trilogie“. Mit LA TRAVIATA wird am Freitag, 6. Oktober 2017, um 19.30 Uhr seine bekannteste Oper in der Regie von Tina Lanik in der Oper Dortmund wiederaufgenommen. Eine der beliebtesten Frauenrollen der Operngeschichte, die der Violetta Valéry, übernimmt in Dortmund die Sopranistin Eleonore Marguerre.

Oper Dortmund / La Traviata -  Eleonore Marguerre © Thomas Jauk

Oper Dortmund / La Traviata – Eleonore Marguerre © Thomas Jauk

Violetta wird bewundert und verehrt, aber geliebt wird sie nicht. So bleibt sie einsam in allem Trubel, den Festen und Gesellschaften, in denen sie sich bewegt und mit denen sie sich betäubt. Der junge Alfredo Germont ist eine andere Sorte Mann als die, die sie gewohnt ist. Er scheint es ernst zu meinen, wenn er Violetta Komplimente macht und ihr seine Liebe gesteht. Zum ersten Mal glaubt die Edel-Prostituierte, dass sie einem Mann wirklich wichtig ist. Fern von Paris erleben die beiden eine Zeit vollkommenen Glücks, doch ihre Vergangenheit lässt Violetta nicht los. Alfredos Vater Giorgio sieht durch die Mésalliance seines Sohnes die gesellschaftliche Stellung seiner Familie bedroht. Obwohl Violetta ihn beeindruckt, bittet er sie eindringlich, sich von seinem Sohn zu trennen. Bevor ihre Krankheit ihrem Leben ein Ende macht, muss sie erkennen: Einen Fehltritt, den Gott vergibt, verzeiht die bürgerliche Gesellschaft noch lange nicht. Wer einmal vom vermeintlich rechten Weg abweicht, bekommt keine zweite Chance. Von Violetta bleibt nichts als die Erinnerung an ein mögliches Glück.

Oper Dortmund / La Traviata - Eleonore Marguerre © Thomas Jauk

Oper Dortmund / La Traviata – Eleonore Marguerre © Thomas Jauk

In seinem bürgerlichen Trauerspiel hat Verdi ein schonungsloses Bild von der besseren Gesellschaft gezeichnet, in der die Qualitäten eines Menschen nichts zählen, wenn sie nicht durch Geld, Einfluss und eine Fassade des Anstands unterfüttert sind. Trotz ihrer vielen Enttäuschungen aber liebt Violetta das Leben und triumphiert im Tod über die Kleingeistigkeit ihrer Umgebung.

Die Ruhr Nachrichten meinten über die Dortmunder TRAVIATA: „„Marguerre füllt diese Violetta mit einer Intensität und Bühnenpräsenz, die zu Tränen rührt. Farbig ist diese Stimme, mühelos sicher in den Koloraturen, anrührend zart in den Spitzentönen im Piano und am Schluss noch aschfahler als die Gesichtsfarbe der zum Gespenst geschminkten Sterbenden. Kapellmeister Motonori Kobayashi heizt das Feuer des Dramas an, lässt die Dortmunder Philharmoniker kraftvoll, aber auch sehr elegant spielen – das Orchester ist in Hochform. Musikalisch ist dies in jeder Hinsicht ein sensationeller Abend.“

Pressemeldung Oper Dortmund

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Dortmund, Oper Dortmund, Musicalpremiere HAIRSPRAY , 21.10.2017

September 29, 2017 by  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

HAIRSPRAY
Musicalpremiere am 21. Oktober 2017

Das Musical HAIRSPRAY von Marc Shaiman hat am Samstag, 21. Oktober 2017, um 19.30 Uhr im Dortmunder Opernhaus Premiere. Unter der musikalischen Leitung von Philipp Armbruster und der Regie sowie Choreographie von Melissa King werden Marja Hennicke als Tracy, Ks Hannes Brock als Edna sowie Jörn-Felix Alt als Link Larkin zu sehen sein. HAIRSPRAY mag wie eine charmante Teenager-Komödie mit tollen Songs erscheinen, in der das korpulente Mädchen Tracy ihre Träume realisieren will. Doch HAIRSPRAY geht darüber hinaus und entwirft das Bild Amerikas der frühen 1960er Jahre, als Rassendiskriminierung und Ausgrenzungen von Menschen, die nicht in ein bestimmtes Muster passten, gelebter Alltag war. Eine Zeit, die uns heute wieder bekannt erscheint?

Theater Dortmund / Hairspray - Marja-Hennicke, Joern-Felix Alt © Thomas Jauk

Theater Dortmund / Hairspray – Marja-Hennicke, Joern-Felix Alt © Thomas Jauk

Baltimore, 1962. Die Corny Collins Show des lokalen Fernsehsenders ist das Zentrum von Tracy Turnblads Welt. Jeden Nachmittag präsentieren hier die „Nicest Kids in Town“ die neueste Musik und die aktuellsten Tanzschritte. Einmal mit dabei zu sein, einmal neben ihrem Schwarm Link Larkin tanzen zu dürfen, das ist Tracys großer Traum. Doch dafür scheint sie zu füllig und zu unangepasst zu sein – nicht nur wegen ihrer hochtoupierten Jackie-Kennedy-Frisur. Als sie jedoch beim Nachsitzen die coolen Tanzschritte der schwarzen Mitschüler kennenlernt, ist ihre Chance gekommen.

Es klingt wie eine charmante Teenager-Komödie – das korpulente Mädchen aus dem Arbeiterviertel mit einer übergewichtigen Mutter, die sich nicht mehr aus dem Haus traut, verbannt die schlanke, blonde Produzententochter Amber von ihrem Platz. Doch Hairspray geht darüber hinaus und entwirft das Bild Amerikas der frühen 60er Jahre, als Rassendiskriminierung und die Ausgrenzung von Menschen, die nicht in ein bestimmtes Muster passten, gelebter Alltag war. Dass der Kampf um Gleichberechtigung mit den Mitteln der Musik gewonnen werden kann, war bereits bei der Uraufführung ein naives Happy End; heute erscheint es angesichts der zugespitzten politischen Lage gänzlich utopisch. Bekannt geworden ist das 2002 uraufgeführte Musical einem größeren Publikum durch die Verfilmung mit John Travolta als Tracys Mutter Edna. Diese Partie wird traditionell von einem Mann gespielt – in Dortmund übernimmt sie Ks. Hannes Brock, der damit seine Abschiedsspielzeit einläutet.

Karten gibt es an der Tageskasse im Opernhaus, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf www.theaterdo.de

Pressemeldung Theater Dortmund

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